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	<title>GDV &#8211; STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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		<title>Jeder Deutsche zahle jährlich 2387 Euro für Versicherungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 07:25:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nürnberger Krankenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Rentenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder Krankenversicherung: Versicherungen kosten Geld. Viel Geld. 2387 Euro seien es jährlich, teilten nun der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der europäische Versicherungsverband &#8222;Insurance Europe&#8220; mit. Dass die Deutschen als besonders risikoängstlich gelten, könnten die neuen Versicherungs-Zahlen bestätigen. Denn mit einem jährlichen Versicherungsbeitrags-Satz von durchschnittlich 2387 Euro pro Kopf liegen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ob Rentenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder Krankenversicherung: Versicherungen kosten Geld. Viel Geld. 2387 Euro seien es jährlich, teilten nun der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der europäische Versicherungsverband &#8222;Insurance Europe&#8220; mit.</h2>
<p>Dass die Deutschen als besonders risikoängstlich gelten, könnten die neuen Versicherungs-Zahlen bestätigen. Denn mit einem jährlichen Versicherungsbeitrags-Satz von durchschnittlich 2387 Euro pro Kopf liegen die Deutschen um 377 Euro über dem europäischen Schnitt. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die Deutschen in der EU mehr verdienen, als der europäische Durchschnitts-Bürger.</p>
<p>Den größten Aufwand betreiben die Deutschen jedenfalls für ihre private Altersvorsorge mit 1141 Euro. Dies entspricht einer monatlichen Belastung von 95 Euro. Dies ist tendenziell viel zu wenig, möchte der Sparer später als Rentner sorgenfrei leben.</p>
<p>Den zweitgrößten Posten im Bereich der Versicherungsausgaben machen die Haftpflichtversicherungen und Unfallversicherungen aus. Hierfür bezahlt jeder Deutsche im Schnitt 792 Euro jährlich, also monatlich 66 Euro.</p>
<p>Wenig aussagefähig sind Angaben, wonach der durchschnittliche Deutsche angeblich lediglich 300 Euro jährlich für die Kfz-Versicherung überweise. Grund: Ein Fahranfänger muss beispielsweise für einen sechs Jahre alten Golf in Berlin rund 1100 Euro jährlich für seine Kfz-Versicherung bezahlen (bei 300 Euro Selbstbehalt und Kasko-Vollversicherung). In Karlsruhe sind es immer noch rund 800 Euro jährlich, die ein solcher Kfz-Halter für seine Autoversicherung bezahlen müsste.</p><div id="steue-646690226" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Ebenfalls wenig aussagefähig sind Angaben, wonach die Deutschen angeblich im Schnitt nur 453 Euro jährlich für die private Krankenversicherung (PKV) bezahlen würden.</p>
<p>Zum Vergleich: Ein 46-Jähriger Versicherter bei der Nürnberger Krankenversicherung überweist in einem steuerratschlag.eu vorliegenden Fall monatlich rund 470 Euro für seine private Krankenversicherung. Im Jahr sind dies also 5640 Euro, wobei rund 50% der Beiträge von dem Arbeitgeber des privat krankenversicherten Mannes übernommen werden.</p>
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		<title>GDV schaut in die Kugel: Angeblich 450 Mio. Euro Schadenersatz wegen Unwetter &#8222;Elvira&#8220; in Deutschland</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/06/gdv-schaut-in-die-kugel-angeblich-450-mio-euro-schadenersatz-wegen-unwetter-elvira-in-deutschland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 07:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Elementarschadenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl erst wenige Tage einige Regionen in Deutschland von starken Regenfällen und Sturmtiefs heimgesucht worden sind, wagt der Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine waghalsige sehr frühe Prognose: So schätze der GDV, wonach Deutschlands Versicherungen angeblich die von den Unwettern betroffenen Bürger oder Betriebe &#8222;voraussichtlich mit rund 450 Millionen Euro&#8220; entschädigen würden. Dies sei das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Obwohl erst wenige Tage einige Regionen in Deutschland von starken Regenfällen und Sturmtiefs heimgesucht worden sind, wagt der Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine waghalsige sehr frühe Prognose:</h2>
<p>So schätze der GDV, wonach Deutschlands Versicherungen angeblich die von den Unwettern betroffenen Bürger oder Betriebe &#8222;voraussichtlich mit rund 450 Millionen Euro&#8220; entschädigen würden. Dies sei das Ergebnis einer &#8222;vorläufigen Schadenschätzung&#8220;. Wie die Schätzung zu einem solch frühen Zeitpunkt seriös zustande gekommen sein möchte, darauf geht der Versicherungs-Verband nicht näher ein. Denn viele Bürger und Betriebe werden noch Wochen benötigen, ehe sie selbst den Schaden überhaupt überblicken, welchen sie dann an die Versicherungen wieder melden.</p>
<p>Jedenfalls zählt der GDV auf, dass &#8211; sofern Häuser, Hausrat, sowie Gewerbebetriebe und Autos versichert seien &#8211; Schäden über die jeweiligen abgeschlossenen Versicherungen beglichen würden. In den 450 Millionen angeblich zu zahlender Versicherungsgelder seien aber &#8222;Unwetterschäden der darauffolgenden Tage, etwa in Niederbayern und Nordrhein-Westfalen&#8220; noch nicht enthalten.</p>
<p>Das bedeutet, der GDV scheint vor allem in Baden-Württemberg in die Kugel zu schauen und die dort ausgemachten Schäden als Basis für seine Versicherungs-Schätzung zu nehmen.</p>
<p>In diversen Ortschaften Baden-Württembergs hatte das Unwetter &#8222;Elvira&#8220; durch starke Regenfällen und Überschwemmungen teils erhebliche Schäden an Häusern, dem Hausrat, Straßen, Gärten oder den Autos verursacht.</p><div id="steue-646690226" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Während Autos über Teilkasko oder Vollkasko-Policen versichert sind, greift für Häuser oder Wohnungen eine Elementarschadenversicherung, sofern man diese abgeschlossen hat. Sie ist ein optionaler Baustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung, welche auch vor den finanziellen Folgen durch Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbrüchen schützt &#8211; nicht aber unbedingt vor steigendem Grundwasserspiegel und einem daraus in Häusern resultierenden Schaden.</p>
<h3>Kein Versicherungsschutz bei Kriegshandlungen</h3>
<p>Grundsätzlich kein Versicherungsschutz besteht in den normalen Hausratsversicherungen bei Kriegshandlungen, weshalb es elementar sein kann, ob beispielsweise ein Terroranschlag als Kriegshandlung eingeschätzt wird oder nicht.</p>
<p>Zwar gebe es, führt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft weiter aus, bereits seit dem Jahr 1995 keine Pflicht mehr, dass Immobilienbesitzer eine Elementarschadenversicherung abschließen. Allerdings hätten in Baden-Württemberg sowieso rund 95% der Immobilienbesitzer eine Elementarschadenversicherung im Rahmen ihrer Hausratsversicherung abgeschlossen.</p>
<p>In Deutschland seien nach Aussagen des GDV über 99 Prozent der Gebäude problemlos gegen Elementarschäden versicherbar. Selbst die verbleibenden 1 Prozent &#8222;besonders gefährdeter Häuser&#8220; könnten fast alle über höhere Selbstbehalten oder nach individuellen baulichen Schutzmaßnahmen versichert werden.</p>
<p>Der GDV stellt trotz der vorbildlichen Versicherungsquote in Baden-Württemberg dennoch fest, dass gesamtdeutsch betrachtet nur 60% der Hausbesitzer sich gegen Elementarschäden an ihren Häusern versichert hätten. 40% verzichteten also folglich darauf.</p>
<p>Deshalb hätten Verbraucherschützer, Versicherungswirtschaft und Landesregierungen in acht Bundesländern und zwar in Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Saarland und Thüringen gemeinsame Informationskampagnen für mehr Schutz gegen Naturgefahren gestartet, also auch mehr Versicherungsschutz.</p>
<h3>&#8222;Wichtig ist das Zusammenspiel von staatlichem und kommunalem Hochwasserschutz&#8220;</h3>
<p>Der GDV zitiert in seiner Pressemeldung den Vorsitzenden der GDV-Geschäftsführung Jörg von Fürstenwerth mit den Worten: <em>&#8222;Versicherungen allein verhindern keine Katastrophe. Wichtig ist das Zusammenspiel von staatlichem und kommunalem Hochwasserschutz, individuellen Präventionsmaßnahmen am Haus sowie erweitertem Versicherungsschutz&#8220;</em>.</p>
<p>Seit Jahren nehmen weltweit auf Grund des Klimawandels Naturkatastrophen mit Milliarden-Schäden zu <em>(<a href="http://www.steuerratschlag.eu/2016/05/usa-immer-mehr-buerger-verlieren-nach-umweltkatastrophen-ihre-hausversicherung/" target="_blank">siehe auch Berichte von steuerratschlag.eu</a>)</em>. Besonders betroffen sind bislang Regionen wie die USA, Pakistan, China, aber auch zunehmend Europa.</p><div id="steue-710615911" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts werden sich wohl, sagen Wissenschaftler, Naturkatastrophen verdoppeln. Dies bedeutet: Wer sich gegen Schäden, hervorgerufen durch Naturkatastrophen, nicht versichert, handelt letztlich fahrlässig.</p>
<p>Das Problem liegt häufig aber auch direkt in den Kommunen und deren verantwortlichen Gemeinde- oder Stadträten. Denn zahlreiche Dörfer oder Städte tun sich immer noch schwer, rechtzeitig ihre Einwohner und deren Besitz mit ausreichendem Hochwasserschutz zu versorgen.</p>
<h3>Sachsen gilt als besonders hochwassergefährdet</h3>
<p>In klassischen Hochwasser-Gebieten, wie Sachsen, sind in den vergangenen Jahren einige Ortschaften in Kritik geraten wegen mangelnder baulicher Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser. Hinzu kommt das Problem des chronisch hohen Grundwassers.</p>
<p>Vor allem Regionen wie Leipzig verfügen selbst in der Innenstadt über einen ganzjährig hohen Grundwasserspiegel. Dies bedeutet, dass Wasserschäden nicht nur durch überlaufende Flüsse und Bäche entstehen, sondern häufig die Häuser über Nacht durch einen drastisch steigenden Grundwasserspiegel vom Keller her unter Wasser gesetzt werden können &#8211; selbst wenn das Haus weit weg von Bächen oder Flüssen steht.</p>
<p>In der Leipziger Innenstadt kann man in diversen Häusern im Keller problemlos durch ein relativ kleines nur 50 Zentimeter tief gebohrtes Loch bereits Grundwasser sehen. Starke Regenfälle lassen dieses Wasser sehr schnell ansteigen. Kommen nun noch Unwetterkatastrophen hinzu, lässt sich nachvollziehen, warum auch der GDV sagt: In gefährdeten Regionen müsse man künftig damit rechnen, dass sich vor allem Hochwasserkatastrophen alle 25 Jahre wiederholten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Finanzministerium möchte Garantiezins 2017 auf 0,9 Prozent bei Lebensversicherungen senken</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/05/finanzministerium-moechte-garantiezins-2017-auf-09-prozent-bei-lebensversicherungen-senken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2016 15:49:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[DWS]]></category>
		<category><![CDATA[DWS Riesterrente]]></category>
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		<category><![CDATA[Fondsdepotbank]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögenswirksame Leistungen Fondsdepotbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sparen fürs Alter über Versicherungen macht immer weniger Sinn. Jetzt wurde bekannt, wonach das Bundesfinanzministerium von Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) plant, den Garantiezins beispielsweise auf Lebensversicherungen zum 1. Januar 2017 auf nur noch 0,9 Prozent zu senken. Bereits seit Anfang 2015 gilt ein Garantiezins für Lebensversicherungen von nur noch 1,25 Prozent. Noch in den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/05/finanzministerium-moechte-garantiezins-2017-auf-09-prozent-bei-lebensversicherungen-senken/">Finanzministerium möchte Garantiezins 2017 auf 0,9 Prozent bei Lebensversicherungen senken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sparen fürs Alter über Versicherungen macht immer weniger Sinn. Jetzt wurde bekannt, wonach das Bundesfinanzministerium von Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) plant, den Garantiezins beispielsweise auf Lebensversicherungen zum 1. Januar 2017 auf nur noch 0,9 Prozent zu senken.</h2>
<p>Bereits seit Anfang 2015 gilt ein Garantiezins für Lebensversicherungen von nur noch 1,25 Prozent. Noch in den 1990er Jahren gaben Bausparkassen oder Lebensversicherungen Garantiezinsen von bis zu 4 Prozent in Deutschland ab. Doch seit der Weltwirtschaftskrise, welche mit einem Bankencrash 2008 seinen Höhepunkt gefunden hatte, gehen die Zinsen weltweit immer weiter nach unten. Vor allem die Europäische Zentralbank weigert sich seit Jahren die Zinsen in der Europäischen Union (EU) anzuheben. Dies hat zur Folge, dass auch die Verzinsung von Sparvermögen immer weiter in den Keller rauscht.</p>
<p>Für die Versicherungen bedeutet die erneute Senkung des Garantiezinses, dass ihre Produkte im Bereich der Altersvorsorge beschleunigt an Attraktivität verlieren. Hinzu kommt, dass diverse deutsche Bausparkassen in den vergangenen Monaten massenhaft Kunden alte Verträge mit hohen Garantiezinsen von bis zu 4 Prozent fristlos gekündigt haben, was zu einem weiteren Imageschaden geführt hat.</p>
<p>Sollte der Deutsche Bundestag tatsächlich einer Absenkung des Garantiezinses für Lebensversicherungen zustimmen, bedeutet dies für die Sparer, dass sie sich mehr denn je um alternative Sparpläne Gedanken machen müssen.</p>
<p>Nach wie vor Wachstum versprechen Aktienfonds, Aktien der deutschen Dax-Konzerne, aber auch ausgewählte Einzelwerte. Beispielsweise stiegen die Aktien des größten russischen Ölkonzerns Rosneft in den vergangenen Wochen im zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr.</p><div id="steue-646690226" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Seit einigen Jahren gehen auch tendenziell – allerdings mit starken Schwankungen – die Biotechaktien von Gilead Science aus den USA nach oben. Im Portfolio wie Blei liegt hingegen beispielsweise Petrochina, der größte Ölkonzern Chinas. Auch mit BP-Aktien hatten die Sparer in der Vergangenheit über Jahre keine Freude.</p>
<h3>Selbst einigen Versicherungen geht die Absenkung des Garantiezinses zu weit</h3>
<p>Wird die geplante Senkung des Garantiezinses umgesetzt, hat dies Auswirkungen auf Verträge, welche ab 2017 unterzeichnet werden. Altverträge genießen relativen Bestandsschutz – sofern die Versicherungen diese nicht einfach fristlos kündigen, was rechtlich teils möglich wäre, wie am Beispiel der Bausparkassen zu sehen ist.</p>
<p>Dass die Versicherungskonzerne über den Plan des Bundesfinanzministeriums, den Garantiezins für Sparer weiter abzusenken, nicht durchweg glücklich sind, zeigt sich an einer ersten Reaktion des Berliner Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Er sagte, die jetzigen Pläne würden den Zins zu weit drücken.</p>
<p>Für die Versicherungen bedeutet eine noch weitere Absenkung des Garantiezinses auf Versicherungen, dass die Werbung mit Zinsen – ein über viele Jahre zentrales Marketinginstrument im Versicherungs-Vertrieb der Versicherungsmakler &#8211; nahezu unmöglich wird. Auch müssten die Policen komplett neu kalkuliert werden.</p>
<p>Für die Sparer sind Lebensversicherungen, wozu auch Produkte wie die Rürup Rente gehören, schon heute oftmals mit Negativzinsen verbunden. Neben der miserablen Verzinsung kommen nicht selten hohe Beträge hinzu, welche sich die Versicherungskonzerne als Kosten für Personal und Logistik der Unternehmen abziehen.</p>
<p>So kann es sein, dass ein Verbraucher selbst nach 15 Jahren Sparens in eine fondsgebundene Lebensversicherungen 30 Prozent weniger Guthaben auf dem Konto hat, als wenn er das Geld direkt unters Kopfkissen gelegt hätte oder aufs Sparbuch getragen hätte.</p>
<p>Doch nicht in allen Fällen müssen Sparpläne so negativ ausgehen. Beispielsweise brilliert die DWS Riesterrente seit Jahren mit einer sehr guten Performance. Auch die fondsgebundene Lebensversicherung der Fondsdepotbank zeigte in den vergangenen Jahren ein stetiges gutes Zinsniveau bei verhältnismäßig niedrigen abgezogenen Kosten.</p>
<p>Nach wie vor gilt nämlich: Der Garantiezins sagt ja nichts über den tatsächlich von den Versicherungen erwirtschafteten Zins aus. Gute Fondsmanager erreichen in der Regel immer noch eine deutlich bessere Rendite, als privat gemanagte Fonds. Insofern kann eine Absenkung des gesetzlich erlaubten Garantiezinses für die Versicherungskonzerne auch ein Ansporn sein, besser oder noch besser als bislang zu sein.</p><div id="steue-710615911" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Tipp: Verbraucher, welche ältere Verträge mit guten Garantiezinsen haben, sollten sich darüber freuen und diese nicht kündigen. Besonders wichtig ist, dass man auf jeden Fall die ersten 12 Jahre der Ansparphase möglichst durchhält. Denn da werden die meisten Kosten abgezogen, was gleichzeitig äußerst mickrige Rückkaufwerte für den Verbraucher bedeutet.</p>
<p>Das heißt aber nicht, dass man nach fünf Jahren permanenter Negativverzinsung das dann noch weitere sieben Jahren mitmachen muss. Manchmal kann, wie so oft im Leben, ein Ende mit Schrecken besser sein, als ein Schrecken ohne Ende.</p>
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