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	<title>Erbschaft &amp; Schenkung Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Erbschaft &amp; Schenkung Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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		<title>Sachsen-Anhalt: 29 Millionen Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer für 2025 festgesetzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Bühlmann – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 09:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbschaft & Schenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Landesamtsdaten: Die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer steigt um 38,5 Prozent. Warum daraus keine pauschale Mehrbelastung jedes Erben folgt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/sachsen-anhalt-erbschaft-schenkungsteuer-2025-29-millionen/">Sachsen-Anhalt: 29 Millionen Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer für 2025 festgesetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland · Stand: 26. Oktober 2026.</strong> Neue Daten aus Sachsen-Anhalt zeigen höhere Steuerfestsetzungen für 2025. Die Statistik erfasst jedoch nicht alle im selben Jahr erfolgten Vermögensübertragungen.</p>
<aside style="border-left: 4px solid #2b5c46; background: #f1f6f0; padding: 18px 22px; margin: 22px 0;"><strong>Auf einen Blick</strong></p>
<ul>
<li>In Sachsen-Anhalt wurden für 2025 insgesamt 29,0 Millionen Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer festgesetzt, 38,5 Prozent mehr als 2024.</li>
<li>Die durchschnittliche Steuerbelastungsquote der steuerpflichtigen Erwerbe sank zugleich von 21,7 auf 20,1 Prozent.</li>
<li>Erfasst werden erstmalige Festsetzungen im Berichtsjahr. Daraus folgt weder eine allgemeine Steuererhöhung noch eine entsprechende Mehrbelastung jedes einzelnen Erben.</li>
</ul>
</aside>
<p>Die Finanzverwaltungen im Bundesland Sachsen-Anhalt in Mitteldeutschland haben 2025 insgesamt 29,0 Millionen Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer festgesetzt. Das waren 38,5 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt am 23. Oktober 2026 mit. Die nun veröffentlichten Ergebnisse betreffen 1.742 erstmals veranlagte Erbschaften und Schenkungen.</p>
<h2>Was die neuen Zahlen tatsächlich messen</h2>
<p>Die <a href="https://statistik.sachsen-anhalt.de/daten-und-veroeffentlichungen/pressemitteilungen/2026/10/283/2026-erbschafts-und-schenkungsteuer-gegenueber-2024-um-385-gestiegen">amtliche Veröffentlichung vom 23. Oktober</a> weist Vermögen von zusammen 249,6 Millionen Euro aus. Auf Erwerbe von Todes wegen entfielen 1.522 Fälle und auf Schenkungen 220 Fälle. Die festgesetzte Erbschaftsteuer betrug 24,1 Millionen Euro, die Schenkungsteuer 4,8 Millionen Euro. Die veröffentlichten Teilbeträge sind gerundet und ergeben deshalb nicht exakt die ebenfalls gerundete Gesamtsumme.</p>
<p>Entscheidend ist die zeitliche Abgrenzung: Das Landesamt zählt diejenigen Übertragungen, für die die Finanzverwaltung im Berichtsjahr erstmals eine Steuerfestsetzung vorgenommen hat. Die Übertragung selbst muss nicht im selben Jahr stattgefunden haben. Ebenso lässt sich aus diesen Angaben nicht die Gesamtzahl aller Erbschaften und Schenkungen in Sachsen-Anhalt ablesen.</p>
<h2>Höhere Summe, niedrigere Belastungsquote</h2>
<p>Die durchschnittliche Steuerbelastungsquote der steuerpflichtigen Erwerbe lag nach den veröffentlichten Ergebnissen 2025 bei 20,1 Prozent; 2024 waren es 21,7 Prozent. Sie bezieht sich auf die steuerpflichtigen Erwerbe nach Berücksichtigung der maßgeblichen Abzüge und weiterer steuerlicher Positionen. Sie ist kein pauschaler Steuersatz für den gesamten Nachlass.</p>
<p>Eine gestiegene Steuersumme und eine gesunkene Quote widersprechen einander nicht: Summe und Verhältniszahl beantworten verschiedene Fragen. Die eine beschreibt den insgesamt festgesetzten Betrag, die andere dessen Verhältnis zur steuerpflichtigen Bemessungsgrundlage. Welche individuellen Konstellationen den Jahresvergleich beeinflusst haben, lässt sich aus einer solchen Gesamtsumme allein nicht bestimmen.</p>
<h2>Freibeträge bleiben eine gesonderte Frage</h2>
<p>Für die persönliche steuerliche Einordnung ist nicht die landesweite Durchschnittsquote maßgeblich. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__16.html">§ 16 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes</a> sieht bei unbeschränkter Steuerpflicht persönliche Freibeträge vor. Für Ehegatten und eingetragene Lebenspartner sind es 500.000 Euro, für Kinder grundsätzlich 400.000 Euro.</p>
<p>Für Enkel beträgt der Freibetrag grundsätzlich 200.000 Euro; Kinder bereits verstorbener Kinder können unter die höhere Grenze fallen. Für Personen der Steuerklasse II und die übrigen Personen der Steuerklasse III nennt das Gesetz jeweils 20.000 Euro. Welcher Freibetrag tatsächlich greift, hängt damit unter anderem vom Verwandtschaftsverhältnis und der steuerlichen Einordnung ab.</p>
<p>Diese Beträge sind keine Auszahlung des Finanzamts. Ein Freibetrag bezeichnet den Teil eines Erwerbs, der nach der entsprechenden gesetzlichen Vorschrift steuerfrei bleibt. Die amtliche Statistik aus Sachsen-Anhalt ändert diese bundesgesetzlichen Grenzen nicht. Aus ihrem prozentualen Jahresvergleich ergibt sich folglich auch kein neuer individueller Steuerbescheid.</p>
<h2>Frühere Übertragungen können mitzählen</h2>
<p>Eine weitere wichtige Grenze enthält <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__14.html">§ 14 desselben Gesetzes</a>: Mehrere innerhalb von zehn Jahren von derselben Person erhaltene Vermögensvorteile werden für die dort geregelte Berechnung zusammengerechnet. Frühere Erwerbe werden mit ihrem damaligen Wert einbezogen. Das Gesetz enthält dazu auch Regeln zur Anrechnung früherer Steuer.</p>
<p>Ein einzelner neu übertragener Betrag lässt sich deshalb nicht immer isoliert beurteilen. Für eine belastbare persönliche Berechnung können auch frühere Übertragungen derselben Person relevant sein. Die neue Landesstatistik liefert dafür keine individuellen Angaben und ersetzt keine Prüfung des konkreten Falls.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Die Meldung dokumentiert einen deutlichen Anstieg der festgesetzten Steuersumme. Sie belegt jedoch nicht, dass alle Erben stärker belastet wurden oder Steuersätze erhöht worden sind. Für die Einordnung müssen Berichtsjahr, steuerpflichtiger Erwerb, persönliche Freibeträge und frühere Übertragungen getrennt betrachtet werden.</p>
<h2>Wo finde ich was?</h2>
<ul>
<li>Die verlinkte Landesamtsmeldung enthält Ergebnisse und methodische Abgrenzung.</li>
<li>§ 16 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz regelt persönliche Freibeträge.</li>
<li>§ 14 erläutert die Berücksichtigung früherer Erwerbe derselben Person.</li>
</ul>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<details open="">
<summary>Ist 2025 das Jahr sämtlicher hier gezählter Erbfälle?</summary>
<p>Nein. Maßgeblich ist das Jahr der erstmaligen Steuerfestsetzung; der Erwerb kann früher erfolgt sein.</p>
</details>
<details open="">
<summary>Hat sich durch die Statistik der persönliche Freibetrag geändert?</summary>
<p>Nein. Die Statistik berichtet über Festsetzungen. Die persönlichen Freibeträge ergeben sich aus dem Gesetz.</p>
</details>
<details open="">
<summary>Ist die durchschnittliche Quote mein persönlicher Steuersatz?</summary>
<p>Nein. Sie beschreibt ein statistisches Verhältnis und erlaubt keine individuelle Steuerberechnung.</p>
</details>
<p><small>Beitragsgrafik: Eigene Darstellung von STEUERRATSCHLAG.eu mit vorhandenem Originallogo. Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Veröffentlichung vom 23. Oktober 2026. Balken beginnen bei null; dargestellt ist die Steuerbelastungsquote der steuerpflichtigen Erwerbe.</small></p>
<aside style="border-left: 4px solid #2b5c46; background: #f1f6f0; padding: 18px 22px; margin: 24px 0;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p>Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und liegt als Entwurf zur redaktionellen Kontrolle vor. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p>Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für die persönliche Situation ist die zuständige Stelle oder eine qualifizierte Beratung zu kontaktieren.</p>
</aside>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/sachsen-anhalt-erbschaft-schenkungsteuer-2025-29-millionen/">Sachsen-Anhalt: 29 Millionen Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer für 2025 festgesetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Änderungen in der Erbschaftssteuer auf den Balearen: Das müssen Deutsche, Österreicher, Schweizer wissen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/aenderungen-in-der-erbschaftssteuer-auf-den-balearen-das-muessen-deutsche-oesterreicher-schweizer-wissen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 09:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerreform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Regelungen für Einheimische und Ausländer Wie das Mallorcamagazin.com berichtet, hat sich die Erbschaftssteuer auf den Balearen kürzlich geändert. Dies könnte sowohl für Einheimische als auch für Ausländer …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/aenderungen-in-der-erbschaftssteuer-auf-den-balearen-das-muessen-deutsche-oesterreicher-schweizer-wissen/">Änderungen in der Erbschaftssteuer auf den Balearen: Das müssen Deutsche, Österreicher, Schweizer wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Neue Regelungen für Einheimische und Ausländer</h2>
<p>Wie das Mallorcamagazin.com berichtet, hat sich die Erbschaftssteuer auf den Balearen kürzlich geändert. Dies könnte sowohl für Einheimische als auch für Ausländer mit Steuersitz auf den Balearen von Interesse sein. Die amtierende Landesministerpräsidentin Marga Prohens hatte angekündigt, die bisher auf den Inseln geltende Erbschafts- und Schenkungssteuer abzuschaffen, da sie als “ungerecht” angesehen wurde. Dieses Versprechen wurde kurz nach ihrem Amtsantritt eingelöst.</p>
<h2>Vorteile für nahe Verwandte</h2>
<p>Laut dem auf spanisches Steuerrecht spezialisierten deutschen Rechtsanwalt Günter Menth zahlen nun nähere Verwandte entweder gar keine oder nur noch eine sehr geringe Erbschaftssteuer. Kinder, Ehepartner und Enkelkinder müssen im Erbfall gar kein Geld an den Fiskus zahlen. Geschwister des Erblassers profitieren von einer Steuererleichterung von 50 Prozent, wenn sie die nächsten Verwandten in der Erbfolge sind. Im Falle von Nichten und Neffen beträgt die Erleichterung 25 Prozent.</p>
<h2>Kritik an der neuen Regelung</h2>
<p>Die Ankündigung einer Erbschaftssteuer-Amnestie auf den Balearen rief jedoch auch Kritiker auf den Plan. Obwohl Ministerpräsidentin Marga Prohens den Wählern versprochen hatte, im gleichen Zug wie die Erbschaft- auch die Schenkungssteuer zu kippen, sah die vorgestellte Gesetzesreform Letzteres gar nicht vor. Außerdem beinhaltet der aktuelle Reformtext nicht die oben bereits erwähnte Gruppe der ausländischen Nicht-Steuer-Residenten, was nach Meinung von Kritikern gegen das europäische Benachteiligungsverbot verstößt. Weitere Informationen ggf. im <a href="https://www.mallorcamagazin.com/service/leben-und-arbeiten-auf-mallorca/steuern-und-abgaben/2023/09/30/114325/steuerrecht-auf-mallorca-das-sollten-deutsche-residenten-uber-die-neue-balearische-erbschaftssteuer-wissen.html" target="_blank" rel="noopener">Mallorcamagazin</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/aenderungen-in-der-erbschaftssteuer-auf-den-balearen-das-muessen-deutsche-oesterreicher-schweizer-wissen/">Änderungen in der Erbschaftssteuer auf den Balearen: Das müssen Deutsche, Österreicher, Schweizer wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Erbschaftssteuer &#8211; das wird neu: Unternehmen werden mit Faktor 13,75 beim Gewinn bewertet, DGB übt Kritik</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/erbschaftssteuer-das-wird-neu-unternehmen-werden-mit-faktor-1375-beim-gewinn-bewertet-dgb-uebt-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 07:10:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbschaft & Schenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständige & Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Gewerkschaftsbund]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Eckpunkte neue Erbschaftssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaftssteuerreform was wird neu]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Lutz Goebel]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Körzell]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Familienunternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch sind die Konturen der neuen Erbschaftssteuer für Unternehmenserben in Deutschland nicht ganz klar. Durchgesickert ist bislang: Die Bewertung von Unternehmen, welche vererbt werden, basiert wie bisher wesentlich …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/erbschaftssteuer-das-wird-neu-unternehmen-werden-mit-faktor-1375-beim-gewinn-bewertet-dgb-uebt-kritik/">Erbschaftssteuer &#8211; das wird neu: Unternehmen werden mit Faktor 13,75 beim Gewinn bewertet, DGB übt Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Noch sind die Konturen der neuen Erbschaftssteuer für Unternehmenserben in Deutschland nicht ganz klar. Durchgesickert ist bislang: Die Bewertung von Unternehmen, welche vererbt werden, basiert wie bisher wesentlich auf dem Gewinn. Dieser soll mit 13,75 multipliziert werden und als Steuergrundlage gelten, was etwas niedriger ist als bislang.</h2>
<p>Vor allem für Großunternehmen bedeutet die alte wie neue Erbschaftssteuer schnell hohe Beträge. So sind Jahresgewinne von 50 bis 400 Millionen Euro für Unternehmen mit 2000 bis 8000 Arbeitsplätzen keine Seltenheit.</p>
<p>Ein Faktor 13,75 würde bei einem Gewinn von 400 Millionen Euro im Jahr bedeuten, dass eine Unternehmens-Bewertung von 5,5 Milliarden Euro gesehen würde und als Grundlage für die zu zahlende Steuer genommen würde. Läge der Jahresgewinn bei 40 Millionen Euro, würde die Bewertung bei 687,5 Millionen Euro liegen.</p>
<p>Problem: Gewinne können in einem relativ langen Zeitraum von fast 15 Jahren stark schwanken. Dies liegt unter anderem daran, dass die weltweite Digitaltechnik amerikanisch dominiert ist und deutsche Unternehmen in immer mehr Wirtschaftsbereichen massiv unter Druck geraten.</p>
<p>Beispiel E-Commerce: Hier besteht für die rund 100.000 nennenswerten deutschen E-Commerce-Unternehmen eine gut 95-prozentige Abhängigkeit von Google und Amazon.</p>
<p>Weiteres Beispiel: Dank Tesla, Google, Uber oder Apple gerät auch die deutsche Automobilindustrie zunehmend unter Druck. Denn all diese US-Megakonzerne basteln derzeit an Elektroautos und selbstfahrenden Autos. Dabei steht nirgends geschrieben, dass die deutschen Automobilmarken auch noch in 50 Jahren jene Stahlkraft haben, die sie die vergangenen Jahrzehnte auf die Wage bringen konnten.</p>
<p>Doch Gewinne verändern sich nicht nur auf Grund der sich permanent verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern ebenso dadurch, dass Unternehmer selbst festlegen können: Entnehme ich Gewinne, bilde ich Rücklagen, investiere ich in neue Technologien, Arbeitsplätze oder in Übernahmen?</p>
<p>Als weiterer Eckpunkt der Erbschaftssteuerreform gilt künftig, dass Luxusgüter nicht mehr aufs Unternehmen überschrieben werden dürfen, um sie steuerlich zu begünstigen. Dazu zählen Oldtimer, Bilder und Yachten. Ein seltener Oldtimer kann schon einmal mehrere Millionen Euro kosten, wie beim Streit der ALDI-Erben mitzubekommen war.</p>
<p>Neu ist zudem: Ein junger Erbe, der von seinem Vater oder Mutter ein Unternehmen vermacht bekommt, muss künftig in sieben, statt in zehn Jahren seine Steuerschuld zurückbezahlen. Die Stundung gilt aber nur dann, wenn eine bestimmte Garantie zum Erhalt von Arbeitsplätzen abgegeben wird.</p>
<p>Zufrieden dürften die Erben sein, dass ihre Steuerschuld wenigstens ein Jahr zinsfrei bleibt &#8211; ursprünglich war jedoch ein längerer Zeitraum geplant.</p>
<p>Neu ist außerdem: Möchten Familienunternehmer einen steuerlich günstigeren Erbschaftssteuersatz in Anspruch nehmen, müssen sie belegen, dass sie maximal 37,5 Prozent des Gewinns jährlich privat entnehmen, sich also ausschütten.</p>
<p>Wie die neue Erbschaftssteuer sich auf Unternehmen in Deutschland auswirkt &#8211; sowohl auf den Mittelstand, wie Großkonzerne, welche noch zu erheblichen Anteilen in den Händen der Gründerfamilien sind -, ist nicht klar.</p>
<p>Man fürchte, der wirtschaftliche Motor könne in Deutschland ins Stottern geraten, warnt jedenfalls Lutz Goebel, Präsident des Verbandes Familienunternehmen. Heißt: die Erbschaftssteuer sei möglicherweise für zahlreiche Erben schlicht nicht zu stemmen, was Unternehmen in Abgründe reißen könne oder zu Übernahmekandidaten beispielsweise aus Fernost mache. Schon heute gilt China als einer der größte Einkäufer von Unternehmen in Deutschland, der Schweiz oder in Österreich.</p>
<p>Als zu schwach nennt wiederum der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB die neue Erbschaftssteuer.</p>
<p>Es würden &#8222;unverhältnismäßig Steuerprivilegien&#8220; fortgeführt. Dies erklärte beispielsweise Stefan Körzell, Vorstandsmitglied beim DGB. Zudem sagte der DGB-Mann: &#8222;Der Trend, dass sich Superreiche immer weiter aus der Finanzierung des Gemeinwesens zurückziehen, bleibt ungebrochen.&#8220;</p>
<p>Körzell ist beim DGB für die Gebiete Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik, Struktur-, Industrie und Dienst­leistungs­politik sowie Handwerkspolitik zuständig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/erbschaftssteuer-das-wird-neu-unternehmen-werden-mit-faktor-1375-beim-gewinn-bewertet-dgb-uebt-kritik/">Erbschaftssteuer &#8211; das wird neu: Unternehmen werden mit Faktor 13,75 beim Gewinn bewertet, DGB übt Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Erbschaftssteuerreform für Unternehmer von Grünen, SPD und Linke im Bundesrat gestoppt</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/07/erbschaftssteuerreform-fuer-unternehmer-von-gruenen-spd-und-linke-im-bundesrat-gestoppt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 07:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaft & Schenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständige & Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerpolitik & Reformen]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erbschaftssteuerreform für Unternehmer wurde nun von der Bundesratsmehrheit aus SPD, Grüne und Linke in der Länderkammer gestoppt. Die Parteien führen an, sie hielten die neuen Regeln für …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/07/erbschaftssteuerreform-fuer-unternehmer-von-gruenen-spd-und-linke-im-bundesrat-gestoppt/">Erbschaftssteuerreform für Unternehmer von Grünen, SPD und Linke im Bundesrat gestoppt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Erbschaftssteuerreform für Unternehmer wurde nun von der Bundesratsmehrheit aus SPD, Grüne und Linke in der Länderkammer gestoppt.</h2>
<p>Die Parteien führen an, sie hielten die neuen Regeln für Firmenerben nicht weitgehend genug. Vor allem würden große Vermögen von Firmenwerten, welche über 26 Millionen Euro übersteigen, nicht weitgehend genug im Erbfall besteuert. Die jetzige Erbschaftssteuerreform fördere die „wirklich Habenden“. Dies halte man zudem für teils verfassungswidrig.</p>
<p>Der Einspruch im Bundesrat ist der zweite in Bezug auf die Erbschaftssteuer für Unternehmer. Dies bedeutet: Das zähe Ringen um eine neue Steuerregel geht weiter.</p>
<p>Der Mittelstand hatte stets argumentiert, dass weitergehende Besteuerungen von Unternehmens-Erben diese so stark belasten würde, dass möglicherweise Teile der Unternehmen verkauft werden müssten, um überhaupt die Steuer dann bezahlen zu können. Ähnlich haben Groß-Unternehmer argumentiert, die in Deutschland ebenfalls Millionen von Arbeitsplätzen stellen.</p>
<p>Eine hohe Erbschaftssteuer spiele vor allem internationalen Konzernen, die nicht in Deutschland ansässig sind, in die Hände &#8211; beispielsweise den Konzernen und Investmentfonds aus den USA oder China. Schon heute sind die deutschen Dax-Konzerne überwiegend in den Händen internationaler Großinvestoren. Deren Vorteil ist bei Teil- oder Komplett-Übernahme eines deutschen Unternehmens:</p>
<p>Dann greift die deutsche Erbschaftssteuer nicht mehr. Vor allem international global agierende Konzerne nutzen die EU mittlerweile, um hier zwar Geschäfte und Gewinne in Milliardenhöhe zu machen, aber fast keine Steuer an den Fiskus mehr zu bezahlen. 3% Steuern auf Gewinne in der EU sind in diesen Fällen keine Seltenheit mehr.</p>
<p>Dem stehen bis zu 42% Steuern in Europa gegenüber, welche vor allem mittelständische und kleine Unternehmen bezahlen müssen, die es sich nicht leisten können über komplexe internationale Firmengeflechte unter Einbeziehung von Steueroasen Steuern zu vermeiden.</p>
<p>Bis heute haben die CDU/CSU und SPD in der Bundesregierung keine Bemühungen gezeigt, diese Steuerungleichheit zu beenden. Im Gegensatz zu Großbritannien, Frankreich, Italien oder Spanien. Hier gingen die Steuerbehörden teils sogar mit Razzien gegen Konzerne vor. Zuletzt hatte es Google in Frankreich und Spanien mit einer Steuerrazzia erwischt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/07/erbschaftssteuerreform-fuer-unternehmer-von-gruenen-spd-und-linke-im-bundesrat-gestoppt/">Erbschaftssteuerreform für Unternehmer von Grünen, SPD und Linke im Bundesrat gestoppt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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