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	<title>Bitcoin Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Bitcoin Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<item>
		<title>Steigt Bitcoin-Kurs auf 30.000 Euro?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 13:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommentar &#8211; Wer in die virtuelle Währung Bitcoin investiert hat, entweder aus reiner hochriskanter Spekulation, oder um über Bitcoin-Anteile andere Glücks-Coins zu kaufen, brauchte in den vergangenen fünf Monaten Nerven wie Drahtseile. Grund: Der Kurs dümpelt seit Jahresanfang unter 10.000 Euro herum und hat Ausschläge die leicht bis zu 30 Prozent innerhalb weniger Tage umfassen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/05/steigt-bitcoin-kurs-auf-30-000-euro/">Steigt Bitcoin-Kurs auf 30.000 Euro?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1"><em>Kommentar &#8211;</em> Wer in die virtuelle Währung Bitcoin investiert hat, entweder aus reiner hochriskanter Spekulation, oder um über Bitcoin-Anteile andere Glücks-Coins zu kaufen, brauchte in den vergangenen fünf Monaten Nerven wie Drahtseile. Grund: Der Kurs dümpelt seit Jahresanfang unter 10.000 Euro herum und hat Ausschläge die leicht bis zu 30 Prozent innerhalb weniger Tage umfassen. Der niedrigste Stand bewegte sich 2018 bei um die 5000 Euro pro Bitcoin. Noch vor Jahreswende notierte der Bitcoin bei 20.000 Euro. </span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die massiven Ausschläge des Bitcoin-Wertes zeigen aber auch: Jene wenigen Anleger, welche mehr als 95 Prozent der Bitcoins in ihren Händen halten, manipulieren zu ihren Gunsten den Kurs. Mal rauf, dann wieder runter. Das Nachsehen haben die Kleinanleger, die hoffen, mit Hilfe des Bitcoins wenigstens einmal im Leben ihren Reibach machen zu können. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Den Kurs des Bitcoins oder anderer virtueller Glückscoins beeinflussen aber auch immer wieder Meldungen, wonach dieser oder jener Coin angeblich noch vor Jahresende um Hunderte Prozent an Wert steigen könne.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">So eine Meldung macht jetzt mal wieder die Runde. [1] Nachdem vor wenigen<span class="Apple-converted-space">  </span>Tagen im Mai 2018 der Bitcoin-Kurs erst wieder massiv eingebrochen war, nachdem weltweit Schlagzeilen die Runde machten, die <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2018/01/suedkoreaner-schieben-regierung-schuld-am-bitcoin-absturz-von-bis-zu-30-prozent-zu/" target="_blank" rel="noopener">größte Bitcoin-Börse Südkoreas</a> sei von Staatsanwälten, Steuerfahndern und üblichen Kripobeamten mit einer Razzia heimgesucht worden, sackte der Bitcoin-Kurs dramatisch ab und drohte sogar unter die 6000 Euro Grenze zu fallen.</span></p><div id="steue-176876114" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p class="p1"><span class="s1">Kurz darauf wurde nun eine Studie veröffentlicht, welche den Bitcoin bis Ende 2019 angeblich bei um die 30.000 Euro sieht, also rund 36.000 US-Dollar. Die angebliche &#8222;Studie&#8220; wurde von einem eigentlich total uninteressanten &#8222;<strong>Thomas Lee</strong>&#8222;, dem &#8222;Managing Partner und Research Head&#8220; bei einem ebenfalls eigentlich total unbekannten und uninteressante &#8222;<strong>Fundstrat Global Advisors</strong>&#8220; in Umlauf gebracht und weltweit von Medien, wozu auch Blogs gehören, recht unkritisch übernommen.</span></p>
<h3>Orakeln rund um den Bitcoin-Kurs in zwei Jahren</h3>
<p class="p1"><span class="s1">Bei Fundstrat handelt es such um ein erst 2014 gegründetes privates asiatisch-amerikanisches selbst ernanntes &#8222;Forschungs-Unternehmen&#8220; (&#8222;Fundstrat. Market Strategy &amp; Sector Research&#8220;).</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Fundstrat umschreibt seine Tätigkeit wie folgt (Übersetzung mit Hilfe von Google Translator):</span></p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">&#8222;Fundstrat Global Advisors ist eine unabhängige Research-Boutique, die eine breite Palette von Kunden bedient, darunter institutionelle Anleger, Vermögensberater, Pensionsfonds und vermögende Privatpersonen. Als wir 2014 gegründet wurden, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die beste fundamentale, technische und quantitative Forschung mit höchster Priorität auf die Bedürfnisse und Interessen unserer Kunden auszurichten.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Unser Ansatz ist datenintensiv und versucht, Anomalien auszunutzen, um Sektoren und Aktien zu identifizieren, die unseres Erachtens den Markt übertreffen sollten. Unsere Tools sind auf diesen Fokus ausgerichtet und helfen unseren Kunden, fundiertere Entscheidungen zu treffen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wir konzentrieren uns darauf, Analysen zu liefern und nicht auf Meinungen zu basieren. Als unabhängiger Forschungsdienstleister können unsere Kunden sicher sein, dass unsere Arbeit darauf ausgerichtet ist, frische und innovative Informationen bereitzustellen, die sie bei ihren Anlageprozessen unterstützen.&#8220; [2]</span></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">Allerdings: Es ist sicherlich kein Zufall dass diese Forschungs-Einrichtung, welche auch personell deutlich asiatisch geprägt ist, nun solch phänomenal gute Wachstumschancen für die Kryptowährung Bitcoin sieht.</span></p>
<h3>Millionen zocken rund um Bitcoin &amp; andere Glückscoins</h3>
<p class="p1"><span class="s1">Grund: Millionen Asiaten zocken seit gut zehn Jahren mit virtuellen Währungen und dubioser Glückscoins. Sie werden beispielsweise auf solch umstrittenen wie dubiosen Zockerportalen wie<strong> yobit.io</strong> angebotenen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">&#8222;Coins, die auf yobit die vergangenen Monate angeboten wurden, haben teils irrwitzige Kurs-Rallyes hingelegt, was den Verdacht nahelegt, dass die Börse sich aktiv an der Kursmanipulation dubioser Coins, die von der Börse möglicherweise sogar selber aufgelegt wurden, beteiligt hat&#8220;, sagt ein deutscher Anleger, der yobit seit Monaten aktiv testet.</span></p>
<p>https://youtu.be/ksfqcqaggPc</p>
<p><em><strong>Kennt zwar weltweit kaum jemand, generiert sich aber derzeit als großes Bitcoin-Orakel: Der asiatisch-amerikanische angebliche &#8222;Forscher&#8220; </strong></em><span class="s1"><em><strong>Thomas Lee aus New York hier in einem YouTube-Video vom 11. Mai 2018 (auf YouTube hochgeladen von &#8222;Ivan on Tech&#8220;).</strong></em><br />
</span></p><div id="steue-1855725298" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p class="p1"><span class="s1">Als Argument, warum Fundstrat nun von einem möglichen Kurs von 30.000 Euro pro Bitcoin ausgeht, führen die selbsternannten Forschungs-Leute aus Amerika und Asien an: Angeblich würden die Stromkosten für das Computer-Mining von Bitcoins in den nächsten Jahren dramatisch zurückgehen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wie Fundstrat zu dieser waghalsigen These kommt, ist nicht klar. Denn sinkende Energiekosten gibt es derzeit weltweit kaum. Im Gegenteil: Strom fürs Mining ist in Ländern wie Deutschland Dank der Energiewende immer teurer und für übliche Privatleute eher unbezahlbar geworden.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Zudem werden nach Schätzungen rund 75% der Bitcoins direkt in China produziert. Und auch von dort gibt es derzeit wenig Anzeichen, dass Miniding von Kryptowährungen oder Glückscoins billiger wird. Im Gegenteil: Es gibt politische Tendenzen, die Miner sogar aus dem Land zu vertreiben.</span></p>
<p>Der aktuelle Bicoin-Kurs (Stand: 13. Mai 2018, 15:20 Uhr) liegt bei um die 7200 Euro laut der seriösen deutschen <strong>bitcoin.de-Börse</strong>, auf welcher Kunden auch Bitcoins oder Bitcoin-Anteile erwerben können.</p>
<h3><span style="color: #ff0000">Fragen zur Studie, die sich steuerratschlag.eu stellt</span></h3>
<p>Eigentlich kennt weltweit kaum ein Mensch ein &#8222;Institut&#8220; <em>Fundsrat</em>. Auch wir nicht. Wie kamen wir dann auf diese jetzige neue angebliche &#8222;Bitcoin-Studie&#8220;? Ganz einfach: über eine Meldung in <strong>Google News Deutschland</strong>. Und wie kam sie dahin?</p>
<p>Da weltweit eben die meisten Menschen Englisch können und Hunderttausende Menschen, die weltweit Nachrichten-Seiten betreiben oder Blogs, gerne in die USA schauen, was sich da so tut in der Tech-Szene oder sonstwo. <strong>Und dann beginnt das große Abschreiben, Umschreiben, Zuschreiben</strong>.</p>
<p>Ob eine Person oder eine Meldung wirklich Relevanz hat oder nicht, ob sie wahr ist, glaubhaft oder purer Unsinn, interessiert kaum jemanden. Hauptsache die vermeintlich so wichtige Meldung oder Person kommt aus den USA, dem Land, wo scheinbar immer Brot und Honig fließen.</p>
<p>So schaffen es dann komplett unbekannte Leute, welche irgendein angeblich so wichtiges &#8222;Institut&#8220; haben oder sonst etwas angeblich so wichtiges, plötzlich sogar in die Headlines von weltweiten Blogs und Nachrichtenseiten. Wie jetzt wieder dieser ominöse angebliche &#8222;Bitcoin-Forscher&#8220; <span class="s1">Thomas Lee. </span></p>
<p><span class="s1">Warum wir bei dem Blödsinn mitmachen? Schwierige Frage. Vielleicht aus dem selben Grund, wie es Hunderttausende andere Blogs und Nachrichtenseiten weltweit tun: Aus Sorge, unseren Lesern wichtige Informationen nicht zu übermitteln.</span></p>
<p>Dennoch bitten wir auch euch, liebe Leser: Betrachtet das alles auch mit etwas Humor und Abstand. Und keine Sorge: Über Herrn <span class="s1">Thomas Lee werdet ihr künftig bei uns wahrscheinlich kaum oder niemals mehr etwas lesen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Einzelnachweise </b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"> [1] &#8222;<a href="https://www.sharewise.com/de/news_articles/Tom_Lee_Bitcoin_wird_bis_2019_36000_Dollar_erreichen_Bitcoin_CryptoTickerioDE_20180512_1150"><span class="s2">Bitcoin wird bis 2019 $36.000 Dollar erreichen</span></a>&#8222;, In: <a href="http://sharewise.com"><span class="s2">sharewise.com</span></a> vom 12. Mai 2018. Abgerufen am 13. Mai 2018.</span></p>
<p><span class="s1">[2] <a href="https://www.fundstrat.com/firm/team/" target="_blank" rel="noopener">Fundsrat</a>. Über das Unternehmen.</span></p>
<p><span class="s1">[3] Bitcoin-Kurs vom 13. Mai 2018 auf bitcoin.de.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Südkoreaner schieben Regierung Schuld am Bitcoin-Absturz von bis zu 30 Prozent zu</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2018/01/suedkoreaner-schieben-regierung-schuld-am-bitcoin-absturz-von-bis-zu-30-prozent-zu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 09:00:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn in einigen westlichen Blogs und Medien spekuliert wird, Südkorea wolle angeblich nun doch nicht virtuelle Währungen und Börsen im Land verbieten, so sind derartige Berichte falsch. Nach wie vor gibt es starke Strömungen in Südkorea und China, virtuelle Währungen und deren Handelsplätze in der bisherigen Form oder ganz zu verbieten. Grund: Die Regierungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/01/suedkoreaner-schieben-regierung-schuld-am-bitcoin-absturz-von-bis-zu-30-prozent-zu/">Südkoreaner schieben Regierung Schuld am Bitcoin-Absturz von bis zu 30 Prozent zu</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch wenn in einigen westlichen Blogs und Medien spekuliert wird, Südkorea wolle angeblich nun doch nicht virtuelle Währungen und Börsen im Land verbieten, so sind derartige Berichte falsch. Nach wie vor gibt es starke Strömungen in Südkorea und China, virtuelle Währungen und deren Handelsplätze in der bisherigen Form oder ganz zu verbieten.</strong></p>
<p>Grund: Die Regierungen in Südkorea und China werfen Bitcoin &amp; Co vor, keine Währungen zu sein, sondern letztlich nicht viel mehr als Glücksspiel.</p>
<p>Dass ausgerechnet im chinesischen Bundesland Hongkong mit Bitfinex eine der größten Kryptobörsen der Welt steht, scheint nicht hinderlich zu sein, auf dem sonstigen chinesischen Festland eine andere Politik zu betreiben.</p>
<p>Hinzu kommt: In China stehen, da Strom günstig ist, mit die größten Farmen zum Schürfen (mining) von Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Dabei gibt es unterschiedliche Schürf-Maschinen, führt news.bitcoin.com aus:</p><div id="steue-176876114" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<blockquote><p>&#8222;Im Rechenzentrum sahen wir zwei Arten von Bergleuten (Red. Anmerkung: &#8222;miners&#8220;): Antminer für Bitcoin und GPU-miners  für ETH und Zcash. Chuan glaubt, dass Antminer der Beste unter Avalon und Ebit ist. Sie sind &#8218;wartungsarm und energiesparend&#8216;, sagt Chuan. Die durchschnittliche Haltbarkeit eines Bergmanns würde zwei Jahre betragen. Wenn etwas schief gehe mit Maschinen, was Arbeiter nicht reparieren könnten, gäben sie die Maschinen einfach an den Kundendienst zurück. Er fügte hinzu, dass er Ebit als den direkten Konkurrenten zu Antminer sieht.&#8220; [1]</p></blockquote>
<p>Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Kilowattstunde Strom fast 30 Cent kostet, fallen in China gerade einmal 0,3 bis 0,4 Cent je Stunde an. [1f]</p>
<p><iframe title="We looked inside a secret Chinese bitcoin mine" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7yCqWO3gZvQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>Videoverweis: &#8222;We looked inside a secret Chinese bitcoin mine&#8220;, von Chandler Guo, auf: YouTube vom 2. Februar 2017.</strong></em></p>
<p>Den <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2018/01/verbot-bitcoins-soll-kauf-von-staatspapieren-in-suedkorea-antreiben/">Vorwurf der Regierung von Südkorea, Bitcoin &amp; Co seien nichts anderes als ein großes Glücksspiel</a>, weisen Anhänger der Kryptowährungen zurück. Sie werfen Südkoreas Regierung vor, sie habe mutwillige mit ihren Verbotsplänen zehntausenden Menschen alleine in Südkorea die Lebensgrundlage genommen.</p>
<h3>Regierung verkenne den Wert von Coins</h3>
<p>Weiter argumentieren die Kryptofans: Die Regierung verkenne, dass <strong>Bitcoins, Ethereum &amp; Co</strong> eben doch eine Art virtuelles Zahlungsmittel seien und damit werthaltig. Die Werthaltigkeit erkenne man daran, dass es möglich sei, mit den über 1400 unterschiedlichsten Coins untereinander zu bezahlen. Auch manche Dienstleistungen akzeptierten bereits eine Bezahlung wenigstens mit Bitcoins.</p>
<p>Außerdem, argumentiert Südkoreas Kryptoszene, sähen viele Anleger Kryptowährungen als eine wertvolle Anlageform. Hier könnte man wenigstens, im Gegensatz zu vielen anderen Wertpapieren, mit Zinszahlungen rechnen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Zusammenbruch der virtuellen Währung ist der Regierung geschuldet&#8220; zitiert das südkoreanische Portal news.donga.com einen aufgebrachten Südkoreaner. [2]</p></blockquote>
<p>Nach Angaben von <a href="https://www.bithumb.com/" target="_blank" rel="noopener">www.bithumb.com</a>, dem größten virtuellen Devisenmarkt in Korea, sei die wichtigste dort gelistete Kryptowährung, der Bitcoin, alleine am schwarzen Dienstag, dem 16. Januar 2018, um 22,12% eingebrochen.</p>
<h3>Bithumb.com wichtigste Kryptobörse Südkoreas</h3>
<p>Auf bithumb.com, was auf koreanisch <strong>빗썸에</strong> heißt, können allerdings nur begrenzt Coins, also unterschiedlichste virtuelle Währungen gekauft werden. Es sind dies: <strong>Bitcoin, Ripple, Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin, Dash, Monero, EOS, Qtum, Bitcoin Gold, Ethereum Classic </strong>sowie <strong>Zcash</strong>. Mit dieser eingeschränkten Coin-Wahl steht Bithumb aber nicht alleine dar. Vielmehr ist das auf ähnlichen Kryptobörsen weltweit nicht viel anders. Dies macht den Kauf und Verkauf von Coins nicht immer ganz einfach.</p>
<p>Bithumb wird auch von Arabern, Chinesen, Indern, Japanern, Russen oder Spaniern genutzt. Zumindest bietet die Plattform in diesen Sprachen ihre Dienste an.</p><div id="steue-1855725298" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p>Wie in Europa, stürzte neben dem Bitcoin in Asien der <strong>Etherium</strong> ab. Er verlor am Dienstag alleine an der wichtigsten südkoreanischen Börse Bithumb 25,53% und pendelte sich bei 1.276.500 Won ein.</p>
<p>Auch der Coin <strong>Quantum</strong> sank um 32,93% auf 40.530 Won. Ähnlich sieht es mit zahlreichen weiteren virtuellen Währungen aus.</p>
<p>International brach der Bitcoin am Dienstag im Schnitt um 28% ein und lag im Schnitt bei um die 9.500 Euro, also in etwa 10.000 bis 11.000 Dollar.</p>
<h3>Der Kryptocrash</h3>
<p>Immerhin war in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch eine gewisse Stabilisierung der Kryptowährungen zu verzeichnen. Dennoch ist es der schlimmste Kryptocrash seit Wochen gewesen.</p>
<p>Ob das aktuelle Niveau gehalten werden kann, ist nich klar. Vielmehr zittern nach wie vor Anleger weltweit, ob die Grenze von unter 9000 Euro wieder unterschritten wird. Zeitweise rutschte nämlich der Bitcoin in Europa am Dienstag auf bis zu 8500 Euro ab.</p>
<p>Auch wenn Gerüchte die Runde machen, Südkorea werde seinen Plan, Kryptowährungen und möglicherweise Kryptobörsen in ihrer bisherigen Form im Land zu verbieten, doch zurücknehmen, so zeigt sich: Diese Aussagen haben bislang wenig Substanz. Dies habe der stellvertretender Ministerpräsident, der zudem Minister für Strategie und Finanzen ist, erklärt.</p>
<p>Das schreibt zumindest das asiatische Portal news.donga.com, das Onlineportal der<strong> führenden südkoreanischen Tageszeitung</strong> <em><strong>Dong-A Ilbo</strong></em>. Das Blatt bringt es immerhin auf eine tägliche Auflage von rund einer Millionen Exemplare. [2f]  [3]</p>
<p>Gleichzeitig zitiert news.donga.com einen kritischen Nutzer, welcher der Regierung für seine Pläne Verständnis entgegenbringt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der virtuelle Währungseinbruch ist eine Voraussicht. Tadeln Sie die Regierung nicht. Es ist wegen dir, der Geld leicht gemacht hat. Ist es ein geldgieriges Spiel? Ich bin gerade aus dem Spiel ausgestiegen. Welche Währung? Ich versuche, leicht Geld vom Sitzplatz zu verdienen, aber ich glaube nicht, dass die virtuelle Währung wegen MoonJin zusammenbricht. (Vnfm ****) &#8222;.</p></blockquote>
<p>Ein anderer sagt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich habe dich gewarnt, als du mich gewarnt hast, dass es der Fluss der Welt ist, und ich dachte, dass es unzerstörbar wäre, dass ich niemals fallen würde. Es ist nicht überraschend, dass es kollabieren könnte, wenn virtuelles Geld steigen könnte (sip9 ****).&#8220;</p></blockquote>
<h3>China fährt seit Dezember 2017 einen härteren Kurs</h3>
<p>Bereits seit Dezember 2017 ist auf dem chinesischen Festland &#8211; mit Ausnahme von Hongkong &#8211; der Betrieb von Kryptobörsen verboten. Dass dennoch auf dem chinesischen Festland kräftig Coins produziert werden, haben wir bereits eingangs geschildert und stellt natürlich einen gewissen Widerspruch dar. [1f]</p>
<ul>
<li>Einige sehen aber im Kurssturz vom Dienstag auch umfangreiche Verkäufe, also kryptographische Transaktionen, durch die Regierungen von China und Südkorea selber. Dies führt wiederum die südkoreanische<strong> Internet-Zeitung</strong> <strong>news.joins.com</strong> aus, die in ihrem Impressum, wie in Südkorea üblich, sogar eine offizielle Medien-Registrierungsnummer angibt. [4]</li>
<li>Ein weiteres Gerücht in der Szene lautet: China werde das Chiffrierungsgeld noch strenger als bislang blockieren. Dazu gehöre, dass Zugänge zu nationalen und internationalen Plattformen, kryptografische Handelsdienste, blockiert würden. [4f]</li>
</ul>
<h3>Spuren im Schürfen von Coins</h3>
<p>Diese möglichen weiteren Regierungspläne gegen Kryptowährungen haben Spuren im Schöpfen neuer Coins hinterlassen. So hätten deshalb diverse chinesische Unternehmen ihre Pläne fallen lassen, neues virtuelles Geld (ICO) auf der Basis von Blockchain-Technologie herauszugeben. Laut dem südkoreanischen Portal <strong>ankookilbo.com</strong> sei entsprechend nicht damit zu rechnen, dass die Regierung von Südkorea ihre härtere Gangart gegen Kryptowährungen einstellen werde. [5]</p>
<p>Bereits zur Neujahrs-Pressekonferenz im November 2017 hätte <strong>Südkoreas Generalstaatsanwalt Park Sang-ki</strong> gesagt, er störe sich generell am Bergriff der angeblichen Kryptowährungen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Virtuelle Währung ist ein ungenauer Ausdruck&#8220;, habe er kritisiert, wird kolportiert. [5f]</p></blockquote>
<p>So würde, soll Park Sang-ki erklärt haben, der Begriff virtuelle Währung nur deshalb verwendet, um Spekulation und Glücksspiel zu überdecken.</p>
<p>Fazit: Ob das <strong>Blaue Haus, die Regierungszentrale von Südkorea</strong>, nun aber tatsächlich Kryptowährungen verbietet oder nicht, das scheint immer noch nicht auf Basis eines finalen Regierungsbeschlusses festzustehen. Doch vieles deutet darauf hin.</p>
<h3>EZB akzeptiert Kryptowährungen seit 2012</h3>
<p>Die <strong>Europäische Zentralbank (EZB)</strong> hatte bereits in ihrem Bericht 2012 erklärt, dass virtuelle Währungen &#8222;<strong><em>eine elektronische Währung</em></strong>&#8220; darstellten und dass man sie als &#8222;<strong><em>virtuelle Gemeinschaft ohne zentrale Regierungskontrolle akzeptiert</em></strong>&#8220; werde.</p>
<p>Ein Jahr später erklärte die <strong>Financial Crimes Division des US-Finanzministeriums (FinCEN)</strong>: Virtuelle Währungen seien &#8222;<em><strong>das Gegenteil von echtem Geld</strong></em>&#8222;. Deshalb stellten sie &#8222;<em><strong>keine Werte als legale Währungen</strong></em>&#8220; dar.</p>
<p>Aber all diese Stellungnahmen sind mittlerweile schon wieder gut fünf bis sechs Jahre her. Eine kleine Ewigkeit in der digitalen Welt.</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>(1) <a href="https://news.bitcoin.com/a-visit-to-a-bitcoin-mining-farm-in-sichuan-china-reveals-troubles-beyond-regulation/" target="_blank" rel="noopener">A Visit to a Bitcoin Mining Farm in Sichuan, China Reveals Troubles Beyond Regulation</a>. Übersetzt: Ein Besuch auf einer Bitcoin Mining Farm in Sichuan, China, offenbart Probleme, die über die Regulierung hinausgehen, von Cindy Wang, auf: news.bitcoin.com vom 19. November 2017. Abgerufen am 18. Januar 2017.</p>
<p>(2) <a href="http://news.donga.com/BestClick/3/all/20180117/88206101/2#csidx7e42e42c1e789e5ba29f8301e07a259" target="_blank" rel="noopener">“가상화폐 폭락은 정부 탓” vs “이미 예견된 일, 왜 안 털었나?” 원문보기</a>, übersetzt Der Zusammenbruch der virtuellen Währung ist der Regierung geschuldet&#8220; vs &#8222;Was wurde bereits erwartet, warum nicht?&#8220;, In:news.donga.com vom 17. Januar 2018. Abgerufen am 18. Januar 2018.</p>
<p>(3) <a href="http://english.donga.com/Docs" target="_blank" rel="noopener">The Dong-A Ilbo is a leading newspaper in Seoul, South Korea, founded and published in 1920</a>, übersetzt: &#8222;Dong-a Ilbo&#8220; ist eine führende Zeitung in Seoul, Südkorea, gegründet und veröffentlicht im Jahr 1920, auf: http://english.donga.com/Docs.</p>
<p>(4) <a href="http://news.joins.com/article/22293085" target="_blank" rel="noopener">한·중 정부 규제책에 글로벌 암호화폐 시세 폭락</a>, übersetzt: Globale kryptographische Nachfrage durch koreanische Regulierungsmaßnahmen geschockt, in: news.joins.com vom 17. Janaur 2018. Abgerufen am 18. Januar 2018.</p>
<p>(5) <a href="http://www.hankookilbo.com/v/2c5ef0017c5b430196c17c3e342ef596" target="_blank" rel="noopener">정부는 &#8218;가상증표&#8216;, 청와대는 &#8218;암호화폐&#8217;&#8230; 이유는?</a>, übersetzt: Die Regierung hat eine &#8222;virtuelle Rechnung&#8220;, und das Blaue Haus ist &#8222;kryptisches Geld&#8220; &#8230; warum?, in: Korea Times Zeitung vom 17. Januar 2018. Abgerufen am 18. Januar 2018.</p>
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		<title>Bewertung bitcoin.de &#8211; der Bankauszug lässt zu wünschen übrig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 08:38:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Kryptowährungen erwerben möchte, hat es immer noch schwer: Das Dickicht an undurchsichtigen Webseiten ist groß. Deshalb gleicht die Suche nach einer seriösen Webseite auch bald zehn Jahre nach der Gründung von Bitcoin der Suche nach der Nadel in einem Heuhaufen. Hinzu kommt die nicht ganz leichte Technik, welcher sich Webseiten, die mit virtuellen Währungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/01/bewertung-bitcoin-de-der-bankauszug-laesst-zu-wuenschen-uebrig/">Bewertung bitcoin.de &#8211; der Bankauszug lässt zu wünschen übrig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer Kryptowährungen erwerben möchte, hat es immer noch schwer: Das Dickicht an undurchsichtigen Webseiten ist groß. Deshalb gleicht die Suche nach einer seriösen Webseite auch bald zehn Jahre nach der Gründung von Bitcoin der Suche nach der Nadel in einem Heuhaufen.</strong></p>
<p>Hinzu kommt die nicht ganz leichte Technik, welcher sich Webseiten, die mit virtuellen Währungen handeln, bedienen.</p>
<p>So ist die Infrastruktur auf Krypto-Börsen für viele normale Anleger immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.</p>
<p>Dies wird leider mindestens die nächsten zwei bis drei Jahre so bleiben. Umso wichtiger ist es, sich einzulesen oder den Rat von bereits in virtuellen Währungen einigermaßen kompetenten Freunden oder Kollegen zu suchen.</p><div id="steue-176876114" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Alles andere führt zu möglicherweise hohen Verlustkäufen auf dubiosen Webseiten wie beispielsweise plus500 oder sonstigen wenig empfehlenswerten CFD-Broker-Webseiten wie Lynx, Markets.com, Avatrade, xm.com oder Etoro.</p>
<ul>
<li><strong>In diesem Zusammenhang empfehlen wir auch unseren Hintergrundartikel &#8222;<a href="http://www.steuerratschlag.eu/2018/01/nepperei-plus500-ungeeignet-fuer-den-kauf-von-kryptowaehrungen/" target="_blank" rel="noopener">Nepp: Plus500 ungeeignet für den Kauf von Kryptowährungen</a>&#8222;</strong>.</li>
</ul>
<p>Diese CFD-Webseiten tun nämlich so, als würden sie Kryptowährungen verkaufen. Doch in Wirklichkeit erwirbt man dort häufig nicht Bitcoins oder Ripple. Vielmehr erwirbt man dort häufig lediglich sogenannte Differenzkontrakte.</p>
<p>Das sind Mogelpackungen, wo dann Bitcoin &amp; Co drauf steht. In Wirklichkeit kauft man aber lediglich eine Art Wettschein auf Kryptowährungen, dessen Zweck es ist, dass man auf fallende oder steigende Kurse von Coins eine Wette abschließt.</p>
<h3>Wetten auf Bitcoin?</h3>
<p>Nach wenigen Tagen werden dann diese Wetten von den Plattformen einfach beendet und man geht mit Verlusten oder Gewinnen heraus. Einen werthaltigen Anteil an Bitcoins oder Ripple hat man nicht. Wer obendrein sich verleiten lässt, einen Hebel zu aktivieren, also 1, 2 oder 3, für den potenzieren sich dann die Verluste entsprechend &#8211; aber auch die seltenen Gewinne.</p>
<p><a href="http://www.steuerratschlag.eu/2018/01/nepperei-plus500-ungeeignet-fuer-den-kauf-von-kryptowaehrungen/" target="_blank" rel="noopener">Nach einer Untersuchung der britischen Finanzaufsicht würden fast 80% der Anleger auf CFD-Broker-Webseiten wie plus500 mit Verlusten herausgehen.</a> [1] Deshalb sind Bücher, die empfehlen mit CFD in kurzer Zeit reich werden zu können, letztlich irreführend.</p>
<p>Nicht umsonst sind CFD-Portale in Belgien oder den USA sogar größtenteils untersagt. Dass plus500 an der Londoner Börse notiert ist, hat nicht viel über die Seriosität dieser einstmals in Israel gegründeten europaweit verbreiteten Webseite zu sagen.</p>
<p>Trotz der zahlreichen Fallen rund um den Kauf oder vermeintlichen Kauf von Coins &#8211; so nennt man die virtuellen Münzen von Kryptowährungen (Cryptos):</p>
<p>Es gibt auch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zahlreiche Anleger, die sich mit dem Kauf von Kryptowährungen wie Iota, Bitcoins oder Ripple eine goldene Nase verdient haben.</p><div id="steue-1855725298" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<h3>Iota machte den Höhenflug</h3>
<p>Wer Mitte des Jahres 2017 beispielsweise rund 3000 Euro in den Iota-Coin investierte, konnte Ende des Jahres mit über 30.000 Euro Gewinn herausgehen. Ein Glücksgriff.</p>
<p>Wer obendrein jetzt klug anlegt, das ursprünglich investierte Kapital wieder aus dem Kreis der Krypto-Coins herauszieht und auf seinem Girokonto sichert, den Gewinn aber reinvestiert, kann auch 2018 weiterhin gutes Geld verdienen ohne sein eigenes Vermögen zu riskieren.</p>
<p>Allerdings: Gewinne durch Zinsen auf Kryptos müssen natürlich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz versteuert werden, sofern der Freibetrag überschritten wurde.</p>
<p>Da die Bezahlströme auf Bankkonten heute für Behörden, wie Finanzämter, sehr durchsichtig sind und das Bankgeheimnis faktisch nicht mehr existiert, sei jeder gewarnt, der glaubt, er könne am Fiskus vorbei Zinsgewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen realisieren.</p>
<h3>Ohne gute Buchhaltung geht es nicht</h3>
<p>Ohne eine gute Buchhaltung, mindestens einer Exceltabelle, wird es schwer, den Anforderungen der Finanzämter nach Transparenz gerechnet zu werden. Denn die Finanzämter interessieren sich dafür:</p>
<ul>
<li>Welche Coins an welchem Tag zu welchen Beträgen gekauft wurden.</li>
<li>Wo die Coins verkauft wurden.</li>
<li>Ob die Gewinne oder Verluste auf das Girokonto verbucht wurden.</li>
<li>Oder ob weitere Coins gekauft wurden.</li>
<li>Zu welchen Beträgen und wie bezahlt wurde.</li>
</ul>
<p>Wenig hilfreich ist bei so einer notwendigen Kryptoübersicht leider bitcoin.de, eine deutsche Plattform zum Kauf von Bitcoins, Bitcoin Cash oder Ethereum.</p>
<p>Die Anmeldung geht auf dieser ansonsten absolut empfehlenswerten seriösen Webseite zunächst relativ einfach.</p>
<p>So muss man nach der Anmeldung eine E-Mail-Adresse angeben. Die E-Mail-Adresse ist dann über einen zugesendeten Link zu bestätigen. Außerdem hat man seinen eingescannten oder abfotografierten Ausweis zu übermitteln sowie seine Kontodaten.</p>
<h3>Verifizierung mit &#8222;IDnow Online-Ident&#8220;</h3>
<p>Außerdem empfiehlt bitcoin.de die Eröffnung eines Onlinekontos bei der deutschen bitcoin.de-Partnerbank Fidor. Dieses Onlinekonto geht nur mit einem umfangreicheren Prozedere der Online-Verifizierung.</p>
<p>Dabei installiert man beispielsweise die kostenlose Smartphone-App &#8222;IDnow Online-Ident&#8220;.</p>
<p>Über diese App gewährt man später dem Callcenter-Agenten, der im Auftrag der Fidor Bank einen anruft, den Zugriff auf sein Smartphone. Hierfür muss man sich in einem ruhigen Moment zehn bis fünfzehn Minuten Zeit nehmen.</p>
<p>Kommt es zu der Liveübertragung mittels Webcam oder Smartphone, fotografiert der Callcenter-Agent im Auftrag der Fidor Bank den Ausweise, einen Pass oder Personalausweis, ab.</p>
<p>Anschließend bittet der Agent einen, den Ausweis mit der Rückseite beispielsweise auf einen Tisch zu legen.</p>
<p>Der Agent stellt dann automatisch die Kamera des Handys von Vorderseiten-Ansicht auf Rückseiten-Ansicht. Das kennen wir ja bereits von Selfie-Fotos.</p>
<h3>Der Callcenter-Agent fotografiert den Ausweis ab</h3>
<p>Wer angesichts des etwas komplizierten und komplexeren Datenabgleichs nun gleich hyperventiliert und nach Datenschutz schreit, sollte nicht vergessen:</p>
<p>Der etwas lästige Verifizierungsprozess dient deiner eigenen Sicherheit. Denn je besser von den Kryptoplattformen überprüft wird, wer eigentlich hier Coins kauft und verkauft, desto größer ist die Chance, dass man nicht selber auf dubiose Gangster und Betrüger hereinfällt und sein investiertes Geld verliert.</p>
<p>Wird der Zugang auf bitcoin.de schließlich freigeschaltet, kann man Bitcoins, Bitcoin Cash oder Ethereum kaufen &#8211; nicht aber viele andere Währungen.</p>
<p>Das ist gleichzeitig die große Schwachstelle im Markt der virtuellen Währungen: Es gibt kaum Webseiten, über die man alle rund 1400 Kryptowährungen die es mittlerweile gibt, kaufen kann. Das bedeutet:</p>
<p>Man hat es mit Dutzenden unterschiedlichsten Webseiten zu tun, wo man schauen muss, ob man überhaupt noch einen Zugang erhält. Obendrein muss man penibel notieren, wo man sich überhaupt angemeldet hat und wo man welche Coins erworben hat.</p>
<h3>Dutzende Webseiten</h3>
<p>Bei bitcoin.de besticht, dass der Kauf- und Verkaufsprozess von Kryptowährungen gut überprüft ist. Da Kryptowährungen von Privat zu Privat verkauft werden, ist die Sicherheit der Käufer und Verkäufer oberstes Gebot. bitcoin.de versucht dem Bedürfnis nach Sicherheit der Anleger so gut wie möglich nachzukommen.</p>
<p>So bietet bitcoin.de beispielsweise an, dass man seine Bitcoins nur von einem Bürger kauft, der auch in Deutschland verifiziert wurde. Ist dieses der Fall, leuchtet auf der Verkaufsplattform von bitcoin.de hinter einem solchem Verkäufer eine deutsche Flagge (oder bei einem Schweizer, Österreicher etc. deren jeweilige Landesflaggen).</p>
<p>Zudem kann man angeben, dass man beispielsweise nur von Sepa-verifzierten Verkäufern Kryptowährungen kaufen möchte. Ebenfalls ist es möglich anzugeben, dass man nur von Personen Bitcoins &amp; Co erwerben möchte, welche bei der eigenen Bank sind, also beispielsweise der HypoVereinsbank, Deutschen Bank oder Sparkasse.</p>
<h3>Mäßige Orderübersicht auf bitcoin.de</h3>
<p>Hat man erst einmal Bitcoins &amp; Co auf einer Plattform wie bitcoin.de gekauft, so bietet einem die Plattform zwar eine Übersicht, wie viel Wert das aktuelle Portfolio hat (Bild oben). Doch schwer wird es, zu verstehen:</p>
<ul>
<li>Ok, und wie hoch war der Wert dieser Position als ich sie gekauft habe?</li>
<li>Und habe ich dann vor beispielsweise fünf Wochen nun mit Gewinn oder Verlust eine Kryptowährung weiterverkauft?</li>
<li>Auch in steuerlicher Hinsicht hilft einem die Orderübersicht auf bitcoin.de wenig. Dabei könnte es ja durchaus so gesetzlich vorgeschrieben werden, dass Kryptobörsen beispielsweise angeben müssen, in welchem Land zumindest welche grobe Steuerregel auf Zinserträge gilt.</li>
</ul>
<p>Auch könnte man vorschreiben, dass Handelsplattformen <strong>herunterladbare PDF-Kontoauszüge rund um Kryptowährunge</strong>n den Verbrauchern anbieten müssen.</p>
<p>Das bedeutet: Dass dann der Kauf und Verkauf, auch der mögliche Gewinn, von den Kryptobörsen wie bitcoin.de automatisiert transparent angegeben werden muss.</p>
<h3>+++Update+++</h3>
<p>Der Geschäftsführer von bitcoin.de, <strong>Oliver Flaskämper</strong>,  macht uns in einem Kommentar darauf aufmerksam, dass man seine Kontodaten auf bitcoin.de herunterladen könne und zwar in einer Excel-Tabelle &#8211; das sei noch besser, als wenn man diese in einer PDF habe. So schrieb er:</p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000;">&#8222;Bei Bitcoin.de kann man sich CSV-Dateien aller seiner Transaktionen herunterladen und einfach in Excel importieren. Das ist vermutlich besser als PDF-Dateien. Insofern relativiert sich die Aussage “Schlechte Orderübersicht auf bitcoin.de” wohl ein wenig.&#8220;#</span></p></blockquote>
<p>Zum Kontoauszug auf bitcoin.de geht es hier: <a href="https://www.bitcoin.de/de/btc/kontoauszug" target="_blank" rel="noopener">www.bitcoin.de/de/btc/kontoauszug</a>.</p>
<h3>Der Gesetzgeber sollte Kryptobörsen verpflichten Steuerauszüge Verbrauchern zu geben</h3>
<p>Deutlich bessere Kontoauszüge auf Kryptobörsen würden helfen, damit Verbraucher nicht in einen Straftatbestand der Steuerhinterziehung regelrecht hereinlaufen. Aber nicht aus Absicht, sondern mangelndem Wissen und mangelnder Transparenz auf den Kryptobörsen.</p>
<p>Von einer solchen Banktransparenz ist bitcoin.de, wie Dutzende anderer Kryptobörsen, leider nach unserer Ansicht immer noch meilenweit entfernt. Und entsprechend sollte der Gesetzgeber da nachbessern und zwar am besten auf EU-Ebene.</p>
<p>Dennoch: Wir können bitcoin.de für den Einstieg von Kryptowährungen absolut empfehlen, zumal die Plattform dem hohen deutschen Datenschutzrecht unterliegt.</p>
<p>Die wichtigsten Kryptowährungen sind derzeit (Sand: 16. Januar 2018): <strong>Ethereum, Ripple, Bitcoin, Monero, Stellar, 0x, Litecoin, Ethereum Classic, IOTA, DigiByte, Bitcoin Cash, Dogecoin, Stratis, Lisk, Siacoin, NEM, Dash, Augur, BitShares, Ethereum Classic, Zcash, Bytecoin, OmiseGO, Stellar, Nxt, GameCredits, Monero und Verge.</strong></p>
<h3><strong>Einzelnachweise</strong></h3>
<p>(1) <a href="http://www.businessinsider.de/fca-serious-concern-cfds-ig-cmc-plus500-share-prices-fall-2018-1?r=US&amp;IR=T"><span class="s4">Britain’s financial watchdog has ‚serious concern‘ about ‘high-risk, complex’ corner of the market</span></a>, In: businessinsider.de vom 10. Januar 2018. Abgerufen am 10. Januar 2018.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/01/bewertung-bitcoin-de-der-bankauszug-laesst-zu-wuenschen-uebrig/">Bewertung bitcoin.de &#8211; der Bankauszug lässt zu wünschen übrig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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