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	<title>Steuern Konzerne EU Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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		<title>EU nimmt McDonald&#8217;s Luxemburger Steuerabkommen zähneknirschend hin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 18:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steuertricks durch US-Megakonzerne sind bei diesen beliebt und sparen vor allem IT-Giganten aus dem Silicon Valley oder Seattle jährlich in der EU Hunderte Milliarden Euro Steuern. Doch nicht alles, was US-Konzerne an Steuerdeals in der Europäischen Union abschließen, um Steuern zu umgehen, ist illegal. Dies stellte jetzt die EU mit Blick auf McDonald&#8217;s fest und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/09/eu-nimmt-mcdonalds-luxemburger-steuerabkommen-zaehneknirschend-hin/">EU nimmt McDonald&#8217;s Luxemburger Steuerabkommen zähneknirschend hin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Steuertricks durch US-Megakonzerne sind bei diesen beliebt und sparen vor allem IT-Giganten aus dem Silicon Valley oder Seattle jährlich in der EU Hunderte Milliarden Euro Steuern. Doch nicht alles, was US-Konzerne an Steuerdeals in der Europäischen Union abschließen, um Steuern zu umgehen, ist illegal. Dies stellte jetzt die EU mit Blick auf McDonald&#8217;s fest und kritisierte gleichzeitig, dass die Fastfood-Kette kaum Steuern in der EU auf Lizenzeinnahmen bezahle.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">So teilte die oberste Kartellbehörde der EU mit: Das was die weltgrößte Fastfood-Kette McDonald&#8217;s mit dem kleinen EU-Mitgliedsland Luxemburg als Steuerdeal ausgeheckt habe, sei legal. Das Steuerabkommen verstoße also nicht gegen die EU-Beihilfevorschriften.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Dem Entscheid der obersten Kartellbehörde Europas war ein Streit darüber vorausgegangen, wie es kommen könne, dass die US-Fastfood-Kette in Luxemburg seine EU-Umsätze nicht große versteuert haben soll. Das Kartellamt erklärte dazu, dass die Interpretation des Niedrigststeuerabkommens von McDonald&#8217;s angeblich lediglich auf einem Missverständnis zwischen den USA und luxemburgischen Gesetzten in Bezug auf ein Doppelbesteuerungsabkommen beruhe.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der Mitteilung der Europäischen Kommission war eine dreijährige Untersuchung vorausgegangen.[1]<span class="Apple-converted-space">  </span>Darin hatte die faktische EU-Regierung, also die Kommission, zahlreiche Steuerabkommen multinationaler Konzerne untersucht, wozu beispielsweise Apple (AAPL.O) gehört, Starbucks (SBUX.O) oder Fiat (FCHA. MI).</span></p><div id="steue-2102781884" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h2><span class="s1">Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Luxemburg und den USA</span></h2>
<p class="p1"><span class="s1">Im Falle von McDonald&#8217;s, so die EU-Kommission, stünden die Steuerzahlungen durch die Fastfood-Kette in Luxemburg im Einklang mit den nationalen Luxemburger Gesetzten und dem bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen zwischen <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/11/luxemburg-rente-10-000-euro-netto-nach-abzug-von-steuern-und-krankenkasse/" target="_blank" rel="noopener">Luxemburg</a> und den <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/06/arbeitslosenquote-usa-faellt-auf-18-jahres-tief/" target="_blank" rel="noopener">USA</a>.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">So erklärte Margrethe Vestager, die aus Dänemark stammende EU-Wettbewerbskommissarin:</span></p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">&#8222;Unsere eingehende Untersuchung hat gezeigt, dass der Grund für die doppelte Nichtbesteuerung in diesem Fall ein Missverhältnis zwischen luxemburgischen und US-amerikanischen Steuergesetzen und keine besondere Behandlung durch Luxemburg ist. Daher hat Luxemburg die EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen nicht verletzt.“ [2]</span></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">Dennoch ergänzte sie, wonach „natürlich die Tatsache“ bleibe, „dass McDonalds keine Steuern auf diese Gewinne gezahlt“ habe, was aber „vom Standpunkt der Steuergerechtigkeit aus nicht sein&#8220; solle.[2f]</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die EU-Wettbewerbskommissarin hatte ihre Untersuchung besonders auf die in Luxemburg ansässige McDonald&#8217;s-Tochtergesellschaft konzentriert, welche Lizenzgebühren von Franchisenehmern in Europa, der Ukraine und Russland steuersenkend verrechnet.</span></p>
<h2><span class="s1">Franchisenehmer zahlen an Luxemburger McDonald&#8217;s Zentrale, die Milliarden in die USA weiterleitet</span></h2>
<p class="p1"><span class="s1">Luxemburg hatte erklärt, dass die McDonald&#8217;s-Zentrale für seine Tausenden in der EU angesiedelten Filialen 2009 in der EU keine Steuern habe bezahlen müssen, da die Konzerngewinne aus der Franchisevergabe lediglich in den Vereinigten Staaten von Amerika versteuert werden müssten. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Doch nicht nur das: 2009 hatte das Luxemburger Finanzamt zudem gesagt, wonach McDonald&#8217;s noch nicht einmal seine Umsätze und Gewinne in der EU per Steuererklärung dem zuständigen EU-Finanzamt in Luxemburg nachweisen müsse.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Erst im Juni 2018 hat Luxemburg nun einen Gesetzentwurf vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass es zumindest künftig keine doppelte Nichtbesteuerung geben solle.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Einzelnachweise</span></strong></p><div id="steue-493238431" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p class="p1"><span class="s1">[1] <a href="https://luxtimes.lu/archives/8859-eu-launches-probe-into-mcdonald-s-luxembourg-tax-deals" target="_blank" rel="noopener">EU launches probe into McDonald&#8217;s Luxembourg tax deals</a>, In: Luxembourg Times vom 3. Dezember 2015. Abgerufen am 20. September 2018. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">[2] <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-18-5831_en.htm" target="_blank" rel="noopener">State aid: Commission investigation did not find that Luxembourg gave selective tax treatment</a> to McDonald&#8217;s, Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 19. September 2018.</span></p>
<p><iframe title="Luxembourg’s tax deal with McDonald’s is not illegal state aid" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/TNj12Wj6IpM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/09/eu-nimmt-mcdonalds-luxemburger-steuerabkommen-zaehneknirschend-hin/">EU nimmt McDonald&#8217;s Luxemburger Steuerabkommen zähneknirschend hin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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