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	<title>Steuern Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Steuern Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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		<title>„Tax the Rich“ auf dem Prüfstand: Selbst nach Mamdanis Steuererhöhung wären sie noch deutlich niedriger als in Deutschland oder Österreich oder der Schweiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 08:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausgangslage: Politischer Druck, rechtliche Grenzen Seit seinem Wahlsieg treibt New Yorks künftiger Bürgermeister Zohran Mamdani die Debatte um höhere Abgaben auf Spitzeneinkommen und Unternehmensgewinne voran. Seine Kampagne warb für eine zusätzliche 2-Prozent-Abgabe ab 1 Mio. US-$ Einkommen sowie für einen höheren Körperschaftsteuersatz – argumentativ flankiert von der Parole „Tax the rich“. Doch New Yorker [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/11/tax-the-rich-auf-dem-pruefstand-was-mamdanis-steuerkurs-fuer-new-york-bedeutet-und-wie-nyc-im-vergleich-zu-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz-dasteht/">„Tax the Rich“ auf dem Prüfstand: Selbst nach Mamdanis Steuererhöhung wären sie noch deutlich niedriger als in Deutschland oder Österreich oder der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Die Ausgangslage: Politischer Druck, rechtliche Grenzen</strong></h2>
<p>Seit seinem Wahlsieg treibt New Yorks künftiger Bürgermeister <strong>Zohran Mamdani</strong> die Debatte um höhere Abgaben auf Spitzeneinkommen und Unternehmensgewinne voran. Seine Kampagne warb für eine <strong>zusätzliche 2-Prozent-Abgabe ab 1 Mio. US-$ Einkommen</strong> sowie für einen <strong>höheren Körperschaftsteuersatz</strong> – argumentativ flankiert von der Parole <strong>„Tax the rich“</strong>. Doch New Yorker <strong>Gouverneurin Kathy Hochul</strong> halte bislang dagegen, schreibt w<a href="https://www.foxbusiness.com/politics/pressure-mounts-hochul-back-mamdanis-plan-raise-taxes-nyc)"><strong>Fox Business</strong>. </a> Sie fürchte um Steuererhöhungen, die dann auch die Mittelschicht treffen könne. Gleichzeitig gilt: <strong>New York City kann Steuern nicht im Alleingang anheben</strong>. Die <strong>Steuerhoheit liegt beim Bundesstaat</strong>, was <strong>Artikel XVI der Verfassung des Staates New York</strong> und einschlägige Rechtsprechung bestätigen. (<a title="New York Tax Guide 2025" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york?utm_source=chatgpt.com">Kiplinger; vgl. auch </a><a href="https://www.foxbusiness.com/politics/pressure-mounts-hochul-back-mamdanis-plan-raise-taxes-nyc)">Fox Business)</a>:</p>
<h2><strong>Was New Yorker heute zahlen: Einkommen, Stadtzuschlag, Unternehmen</strong></h2>
<p>Für Privatpersonen gilt in <strong>New York State</strong> ein <strong>progressiver Spitzensteuersatz bis 10,9 %</strong>. <strong>New-York-City-Einwohner</strong> zahlen obendrauf die <strong>städtische Einkommensteuer</strong> von <strong>3,078 % bis 3,876 %</strong> – die <strong>oberste NYC-Stufe greift schon bei vergleichsweise niedrigen Einkommen</strong>, sodass Millionäre denselben städtischen <strong>Marginalsatz</strong> zahlen wie viele obere Mittelschichtshaushalte. In Summe können <strong>Spitzenverdiener</strong> so auf <strong>rund 14–15 % </strong>kommen (Bundesstaat + Stadt, ohne US-Bundessteuer) <a title="New York Tax 2025: Guide to Income, Sales, Property, and Retirement Taxes | Kiplinger" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york">Kiplinger</a>).</p>
<div id="attachment_59276" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59276" class="wp-image-59276" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz-1024x1024.jpg" alt="" width="1000" height="618" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz-768x474.jpg 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz-1536x949.jpg 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz.jpg 1758w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-59276" class="wp-caption-text">Selbst nach einer Steuererhöhung für Unternehmen, wie sie Mamdani plant, läge New York City noch unter dem Niveau von Deutschland und Österreich und nicht weig weg von der Schweiz.</p></div>
<p>Für Unternehmen ist <strong>New York</strong> ein <strong>Mehr-Ebenen-System</strong>: Der <strong>staatliche Körperschaftssteuersatz</strong> (Business-Income-Base) liegt je nach Bemessungsgrundlage im Bereich <strong>6,5 % bis 7,25 %</strong>, flankiert von einer <strong>MTA-Surcharge</strong> (Metropolitan Transportation Business Tax Surcharge), die <strong>2025</strong> auf <strong>30 %</strong> angehoben wurde. <strong>New York City</strong> erhebt zusätzlich eine <strong>Business Corporation Tax</strong>; maßgeblich ist hier die <strong>Rate von 8,85 %</strong> (bei großen Bemessungsgrundlagen), plus gestaffelte Mindestbeträge nach Umsätzen in der Stadt. (<a title="New York budget adopts various tax increases other changes" href="https://www.pwc.com/us/en/services/tax/library/new-york-budget-adopts-various-tax-increases-other-changes.html?utm_source=chatgpt.com">PwC</a>)</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h2><strong>Der Verweis auf New Jersey: 11,5 % – aber (wieder) Geschichte</strong></h2>
<p>Mamdani verweist in Interviews und Berichten gern auf <strong>New Jersey</strong>. Dessen <strong>Top-Körperschaftsteuersatz von 11,5 %</strong> resultierte aus einer <strong>temporären Zuschlagssteuer</strong> – sie <strong>lief Ende 2023 aus</strong>. <strong>2025</strong> nennt die <strong>New-Jersey-Steuerverwaltung</strong> für große Unternehmen <strong>9 %</strong> als Oberrate. Der politische Ruf nach „Angleichung an New Jersey“ zielt somit eher auf das <strong>frühere Niveau</strong> als auf den <strong>aktuellen Status quo</strong>. (<a title="State Corporate Income Tax Rates and Brackets, 2025" href="https://taxfoundation.org/data/all/state/state-corporate-income-tax-rates-brackets/?utm_source=chatgpt.com">Tax Foundation</a>)</p>
<p><strong>So ordnen sich Mamdanis Pläne ein: Wer zahlt künftig mehr?</strong><br />
Würde NYC – mit Zustimmung des Staates – tatsächlich eine <strong>2-Prozent-Millionärs-Abgabe</strong> und <strong>höhere Unternehmenssteuern</strong> realisieren, träfe das <strong>Spitzenverdiener</strong> und <strong>große Firmen</strong> in einer Stadt, in der <strong>Lebenshaltungs- und Wohnkosten</strong> massiv gestiegen sind und <strong>soziale Kennziffern</strong> (Armut, Obdachlosigkeit) auf einem hohen Niveau liegen. Politisch steht dem die Sorge um <strong>Standort- und Steuerbasis-Erosion</strong> gegenüber (<a title="New York Tax Guide 2025" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york?utm_source=chatgpt.com">Kiplinger</a>).</p>
<p>Sollte die leichte Steuererhöhung im Rahmen &#8222;tax the rich&#8220; kommen, läge New York City immer noch deutlich unter dem Niveau von Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Bevor man also in den Kanon der Aufregerei verfällt, lohnt es sich, die Fakten ein bisschen zu kennen.</p>
<h2><strong>Vergleich mit Deutschland: Hohe Progression, Unternehmenssteuern um ~30 %</strong></h2>
<p><strong>Deutschland</strong> erhebt für natürliche Personen eine <strong>progressive Einkommensteuer mit Spitzensteuersatz 45 %</strong>, zuzüglich <strong>Solidaritätszuschlag</strong> (weitgehend für mittlere Einkommen reduziert, bei höheren Belastungen aber wirksam) und ggf. <strong>Kirchensteuer</strong>. Für Körperschaften gilt <strong>15 % Körperschaftsteuer</strong> plus <strong>5,5 % Soli auf die KSt</strong> (effektiv <strong>15,825 %</strong>) sowie <strong>Gewerbesteuer</strong>, die je nach Kommune variiert; die <strong>durchschnittliche Gesamtbelastung für Kapitalgesellschaften</strong> liegt <strong>um ~30 %</strong>. Verglichen mit <strong>NYC</strong> ist die <strong>Spitzenbelastung</strong> auf <strong>persönliche Einkommen</strong> in Deutschland <strong>deutlich höher</strong>, die <strong>unternehmensseitige Gesamtlast</strong> aber <strong>ähnlich</strong> – jedoch ohne zusätzlichen <strong>Stadt-Körperschaftsaufschlag</strong> wie in NYC. (<a title="Germany - Individual - Taxes on personal income" href="https://taxsummaries.pwc.com/germany/individual/taxes-on-personal-income?utm_source=chatgpt.com">PwC Steuerübersichten</a>)</p>
<h2><strong>Vergleich mit Österreich: 55 % Top-Rate bis 2029, Körperschaftsteuer 23 %</strong></h2>
<p><strong>Österreich</strong> hat die <strong>Top-Stufe von 55 %</strong> für <strong>Einkommen über 1 Mio. €</strong> <strong>bis Ende 2029</strong> verlängert. Die <strong>Körperschaftsteuer</strong> wurde auf <strong>23 %</strong> gesenkt (seit 2024). Damit liegt Österreich bei <strong>Spitzenverdiensten</strong> <strong>über NYC-Niveau</strong>, während die <strong>Unternehmensbelastung</strong> nominell <strong>unter der von NYC-plus-NY-State</strong> liegt (vor lokalen Zuschlägen und Surcharges). (<a title="Minister of Finance Marterbauer: Federal Government has ..." href="https://www.bmf.gv.at/en/press/press-releases/2025/March-2025/Minister-of-Finance-Marterbauer--Federal-Government-has-taken-the-first-steps-towards-consolidation.html?utm_source=chatgpt.com">Bundesministerium für Finanzen</a>)</p>
<h2><strong>Vergleich mit der Schweiz: Niedrige Unternehmenssteuern, individuelle Spitzen stark kantonal</strong></h2>
<p>In der <strong>Schweiz</strong> ist die Einkommensteuer <strong>föderal</strong>: <strong>Bundesweit</strong> liegt der <strong>Top-Satz</strong> bei <strong>11,5 %</strong>, die <strong>Gesamtbelastung</strong> hängt aber stark vom <strong>Kanton</strong> ab (in Hochsteuer-Kantonen deutlich höher, in Tiefsteuer-Kantonen deutlich niedriger). Bei <strong>Unternehmen</strong> reichen die <strong>effektiven Gesamtsätze</strong> (Bund + Kanton + Gemeinde) <strong>je nach Kanton</strong> ungefähr von <strong>~12 % bis ~21 %</strong> – im <strong>Durchschnitt ~14–15 %</strong> und damit <strong>spürbar unter NYC</strong>. (<a title="Switzerland - Individual - Taxes on personal income" href="https://taxsummaries.pwc.com/switzerland/individual/taxes-on-personal-income?utm_source=chatgpt.com">PwC Steuerübersichten</a>)</p>
<h2><strong>Fazit: Viel Symbolik – aber die Rechenbeispiele zählen</strong></h2>
<p>Mamdanis Agenda adressiert reale Verteilungskonflikte in einer Stadt mit hohen Lebenshaltungskosten. <strong>Fiskalisch</strong> bleibt der Engpass die <strong>Zustimmung des Bundesstaats</strong> – und der Balanceakt zwischen <strong>sozial-politischen Zielen</strong> und <strong>Standortwettbewerb</strong>. Im <strong>internationalen Vergleich</strong> zeigt sich:<br />
<strong>Bei Personensteuern</strong> läge NYC mit einem <strong>weiteren Aufschlag</strong> zwar <strong>noch unter</strong> den <strong>Top-Sätzen Deutschlands und Österreichs</strong>, aber <strong>weit über</strong> vielen <strong>Schweizer Gesamtsätzen</strong> (je nach Kanton). <strong>Bei Unternehmen</strong> bewegt sich NYC bereits <strong>oberhalb</strong> vieler europäischer Alternativen – <strong>jeder zusätzliche Punkt</strong> könnte <strong>Investmententscheidungen</strong> zugunsten <strong>niederiger-besteuerter Jurisdiktionen</strong> verschieben. Politisch mag „Tax the Rich“ einprägsam sein – <strong>entscheidend</strong> wird, ob <strong>zusätzliche Einnahmen</strong> die <strong>sozialen Versprechen</strong> tatsächlich <strong>spürbar</strong> einlösen, <strong>ohne</strong> die <strong>Steuerbasis</strong> zu <strong>unterminieren</strong>. (<a title="New York Tax Guide 2025" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york?utm_source=chatgpt.com">Kiplinger</a>)</p>
<h2>Steuern im Vergleich</h2>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3d9.png" alt="🏙" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>New York City (aktuell, 2025)</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p><div id="steue-2503305275" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<ul>
<li><strong>New York State Income Tax:</strong> bis <strong>10,9 %</strong> (Spitzensteuersatz ab ca. $25 Mio Einkommen).</li>
<li><strong>NYC Personal Income Tax:</strong> bis <strong>3,876 %</strong>.</li>
<li><strong>Summe lokal+staatlich:</strong> ca. <strong>14,8–15 %</strong>.<br />
<em>(US-Bundeseinkommensteuer – bis 37 % – kommt natürlich zusätzlich, ist hier aber außen vor, weil der Vergleich auf lokaler/gesamtstaatlicher Ebene bleiben sollte.)</em></li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>State Corporate Franchise Tax:</strong> 6,5–7,25 %.</li>
<li><strong>Metropolitan Transportation Surcharge:</strong> 30 % Zuschlag auf die State Tax.<br />
→ ergibt rund <strong>8,5–9,5 % effektiv</strong> auf State-Ebene.</li>
<li><strong>NYC Business Corporation Tax:</strong> 8,85 %.<br />
<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Gesamt ca. <strong>17–18 %</strong>, konservativ gerundet <strong>15 %</strong> in der Grafik (um Abzüge &amp; Basisunterschiede zu berücksichtigen).</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f5fd.png" alt="🗽" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>New York City (nach Mamdanis Plan)</strong></h2>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong>2 % Aufschlag für Einkommen &gt; $ 1 Mio.</strong> → <strong>rund 17 % gesamt</strong> (City + State).</li>
</ul>
</li>
<li>Unternehmenssteuer: Erhöhung auf <strong>11,5 % State</strong>, City-Belastung bliebe → Gesamt etwa <strong>18 %+</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e9-1f1ea.png" alt="🇩🇪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Deutschland</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p>
<ul>
<li>Spitzensteuersatz <strong>45 %</strong> (ab ca. € 277 k Einkommen) + Soli (5,5 % auf Steuer) → <strong>ca. 47 % eff.</strong></li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Körperschaftsteuer 15 % + Soli 0,825 % + Gewerbesteuer Ø 14 % → ca. <strong>30 % Gesamtbelastung</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e6-1f1f9.png" alt="🇦🇹" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Österreich</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p>
<ul>
<li>Spitzensteuersatz <strong>55 %</strong> für Einkommen &gt; € 1 Mio (bis 2029 befristet).</li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Körperschaftsteuer seit 2024 → <strong>23 %</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e8-1f1ed.png" alt="🇨🇭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Schweiz (Durchschnitt)</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p>
<ul>
<li>Bundessteuer Top 11,5 %, kantonal/kommunal sehr unterschiedlich.</li>
<li>In Hochsteuerkantonen (z. B. Genf, Waadt) bis ~40 %; Tiefsteuerkantone (Zug, Schwyz) ~22 %.</li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Effektive Gesamtsteuerbelastung (Bund + Kanton + Gemeinde): <strong>11–21 %</strong>, Median ~ 14–15 %.</li>
</ul>
<h2 data-start="2138" data-end="2159"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f539.png" alt="🔹" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="2144" data-end="2159">Kurz gesagt</strong></h2>
<div class="_tableContainer_1rjym_1">
<div class="group _tableWrapper_1rjym_13 flex w-fit flex-col-reverse" tabindex="-1">
<table class="w-fit min-w-(--thread-content-width)" data-start="2160" data-end="2690">
<thead data-start="2160" data-end="2214">
<tr data-start="2160" data-end="2214">
<th data-start="2160" data-end="2174" data-col-size="sm">Perspektive</th>
<th data-start="2174" data-end="2193" data-col-size="md">Zürich (2024/25)</th>
<th data-start="2193" data-end="2214" data-col-size="sm">Was bedeutet das?</th>
</tr>
</thead>
<tbody data-start="2270" data-end="2690">
<tr data-start="2270" data-end="2382">
<td data-start="2270" data-end="2302" data-col-size="sm"><strong data-start="2272" data-end="2301">Effektive Steuerbelastung</strong></td>
<td data-col-size="md" data-start="2302" data-end="2345">6 % bei 50 000 CHF, 15 % bei 200 000 CHF</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2345" data-end="2382">tatsächlicher Anteil am Einkommen</td>
</tr>
<tr data-start="2383" data-end="2512">
<td data-start="2383" data-end="2414" data-col-size="sm"><strong data-start="2385" data-end="2413">Grenz-/Spitzensteuersatz</strong></td>
<td data-start="2414" data-end="2469" data-col-size="md">ca. 32–33 % bei sehr hohen Einkommen (300 000 CHF +)</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2469" data-end="2512">Satz auf den letzten verdienten Franken</td>
</tr>
<tr data-start="2513" data-end="2610">
<td data-start="2513" data-end="2536" data-col-size="sm"><strong data-start="2515" data-end="2535">Kreuzlingen (TG)</strong></td>
<td data-col-size="md" data-start="2536" data-end="2590">~22 % Spitzen-Grenzsatz, effektiv tiefer (~13–15 %)</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2590" data-end="2610">Tiefsteuerkanton</td>
</tr>
<tr data-start="2611" data-end="2690">
<td data-start="2611" data-end="2622" data-col-size="sm"><strong data-start="2613" data-end="2621">Genf</strong></td>
<td data-col-size="md" data-start="2622" data-end="2670">~45 % Spitzen-Grenzsatz, effektiv ca. 25–30 %</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2670" data-end="2690">Hochsteuerkanton</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<hr />
<p>Aber! In fast allen Kantonen, erst Recht in Zug, kann individuell ein Steuersatz ausgehandelt werden. Dieser ist abhängig vom Vermögen. So gibt es Bargeld-Vermögensmillionäre, die in Zug nur um die 5% Steuern bezahlen.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/11/tax-the-rich-auf-dem-pruefstand-was-mamdanis-steuerkurs-fuer-new-york-bedeutet-und-wie-nyc-im-vergleich-zu-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz-dasteht/">„Tax the Rich“ auf dem Prüfstand: Selbst nach Mamdanis Steuererhöhung wären sie noch deutlich niedriger als in Deutschland oder Österreich oder der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#x1f4bc; Koalitionsvertrag 2025 – Was Deutschlands Bürger, Unternehmen, den Staat erwartet von der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2025/04/%f0%9f%92%bc-koalitionsvertrag-2025-was-deutschlands-buerger-unternehmen-den-staat-erwartet-von-der-regierungskoalition-aus-cdu-csu-und-spd/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2025/04/%f0%9f%92%bc-koalitionsvertrag-2025-was-deutschlands-buerger-unternehmen-den-staat-erwartet-von-der-regierungskoalition-aus-cdu-csu-und-spd/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 18:41:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sehr gut – hier ist der präzisierte Einstieg des Artikels für STEUERRATSCHLAG.eu, mit klarem Hinweis auf geschätzte Zeitangaben: &#x1f4bc; Koalitionsvertrag 2025 – Was Bürger, Unternehmen und der Staat erwartet Ein wirtschaftlicher Hintergrundbericht mit Fakten, Wirkung und Originalzitaten – exklusiv für STEUERRATSCHLAG.eu &#x1f9ed; Ausgangslage &#38; Methodik Der von CDU, CSU und SPD ausgehandelte Koalitionsvertrag für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/04/%f0%9f%92%bc-koalitionsvertrag-2025-was-deutschlands-buerger-unternehmen-den-staat-erwartet-von-der-regierungskoalition-aus-cdu-csu-und-spd/">&#x1f4bc; Koalitionsvertrag 2025 – Was Deutschlands Bürger, Unternehmen, den Staat erwartet von der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gut – hier ist der <strong>präzisierte Einstieg des Artikels</strong> für <strong>STEUERRATSCHLAG.eu</strong>, mit <strong>klarem Hinweis auf geschätzte Zeitangaben</strong>:</p>
<hr />
<h1><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4bc.png" alt="💼" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Koalitionsvertrag 2025 – Was Bürger, Unternehmen und der Staat erwartet</strong></h1>
<p><em>Ein wirtschaftlicher Hintergrundbericht mit Fakten, Wirkung und Originalzitaten – exklusiv für STEUERRATSCHLAG.eu</em></p>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f9ed.png" alt="🧭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ausgangslage &amp; Methodik</h2>
<p>Der von CDU, CSU und SPD ausgehandelte <strong>Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode</strong> trägt den Titel <strong>„Verantwortung für Deutschland“</strong>. Das Dokument umfasst <strong>146 Seiten</strong> und regelt die politische Agenda der neuen Bundesregierung.</p>
<blockquote><p><strong>Wichtiger Hinweis</strong>:<br />
Ein konkretes <strong>Datum der Unterzeichnung oder Veröffentlichung</strong> ist im Vertrag nicht enthalten.<br />
Für diesen Artikel wird davon ausgegangen, dass der Vertrag <strong>im ersten Quartal 2025</strong> geschlossen wurde – <strong>dies ist eine Annahme</strong> auf Basis der Legislaturbezeichnung („2025“) und der Formulierungen in der Präambel.</p></blockquote>
<p><strong>STEUERRATSCHLAG.eu</strong> analysiert die wirtschaftliche Tragweite des Vertrags mit Hilfe von <strong>Zahlenrecherchen, statistischen Hochrechnungen und Modellschätzungen</strong>, durchgeführt mit der <strong>Pro-Version von ChatGPT (GPT-4, ca. 200 €/Monat)</strong>.</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<blockquote><p><strong>Alle Beträge, Betroffenenzahlen und Effekte auf den Bundeshaushalt sind modellhafte Näherungen.</strong> Sie basieren auf öffentlich zugänglichen Daten, politischer Erfahrung und realitätsnaher Hochrechnung – <strong>nicht auf offiziellen Regierungsberechnungen</strong>. Deshalb kann <strong>keine Gewähr für die absolute Richtigkeit der Zahlen-Angaben</strong> übernommen werden.</p></blockquote>
<hr />
<h1><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4bc.png" alt="💼" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Koalitionsvertrag 2025 – Was Bürger, Unternehmen und der Staat erwartet</strong></h1>
<p><em>Ein wirtschaftlicher Hintergrundbericht mit Fakten, Wirkung und Originalzitaten – exklusiv von STEUERRATSCHLAG.eu.</em></p>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f51f.png" alt="🔟" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Top-Änderungen im Überblick – mit Wirkung &amp; Quellen</strong></h2>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/koalitionsvertrag-was-aendert-sich-in-deutschland-2025.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-59228" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/koalitionsvertrag-was-aendert-sich-in-deutschland-2025.jpg" alt="" width="1024" height="956" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/koalitionsvertrag-was-aendert-sich-in-deutschland-2025.jpg 1024w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/koalitionsvertrag-was-aendert-sich-in-deutschland-2025-768x717.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<hr />
<h3>1. <strong>Pendlerpauschale steigt auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer</strong></h3>
<p><strong>Seite 46, Absatz 1484</strong><br />
Bisher galt der erhöhte Satz (38 ct) erst ab dem 21. km. Ab 2026 soll er ab dem 1. km gelten.<br />
<strong>Schätzung</strong>: 15 Mio. Pendler → geschätzter <strong>Steuerausfall: –2,8 Mrd. €/Jahr, Steuergewinn für die Bürger +2,8 Mrd. €/Jahr.</strong></p>
<hr />
<h3>2. <strong>Stromsteuer sinkt auf 0,1 Cent/kWh</strong></h3>
<p><strong>Seite 30, Absatz 957</strong><br />
Die Abgabe wird auf das EU-Mindestmaß gesenkt – für Haushalte &amp; Unternehmen.<br />
<strong>Betroffen</strong>: 41 Mio. Haushalte + Industrie<br />
<strong>Kosten für Staat</strong>: –7,0 Mrd. €/Jahr</p>
<hr />
<h3>3. <strong>Gastronomie bleibt bei 7 % Umsatzsteuer</strong></h3>
<p><strong>Seite 47, Absatz 1498</strong><br />
Dauerhafte Abkehr von der Rückkehr zu 19 %.<br />
<strong>Betroffen</strong>: 200.000 Betriebe, 82 Mio. Gäste/Jahr<br />
<strong>Haushaltswirkung</strong>: –3,2 Mrd. €/Jahr</p>
<hr />
<h3>4. <strong>Körperschaftsteuer sinkt auf 10 % (ab 2028)</strong></h3>
<p><strong>Seite 46, Absatz 1433</strong><br />
In fünf Stufen ab 2028 – zur Förderung von Kapitalgesellschaften.<br />
<strong>Kosten</strong>: –5,0 Mrd. €/Jahr bei 1 Mio. betroffenen Firmen</p>
<hr />
<h3>5. <strong>Mindestlohn steigt auf 15 €/h bis 2026</strong></h3>
<p><strong>Seite 19, Absatz 551</strong><br />
Deutliches Plus für Geringverdiener – insbesondere im Einzelhandel, Gastro und Pflege.<br />
<strong>Schätzung</strong>: 6 Mio. Beschäftigte → <strong>Haushaltswirkung: –12 Mrd. €/Jahr; Mehrbelastung für die Unternehmen, egal welcher Größenordnung: Geschätzte +12 Mrd. €/Jahr.<br />
</strong></p>
<h3 data-start="2344" data-end="2391"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f9fe.png" alt="🧾" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auswirkungen auf Unternehmen und Branchen</h3>
<p class="" data-start="2393" data-end="2478"><span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Die Erhöhung des Mindestlohns hat unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Branchen:</span>​</p>
<ul data-start="2480" data-end="2857">
<li class="" data-start="2480" data-end="2601">
<p class="" data-start="2482" data-end="2601"><strong data-start="2482" data-end="2514">Einzelhandel und Gastronomie</strong>: <span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Diese Branchen stehen vor erheblichen Herausforderungen, da die Personalkosten einen großen Teil der Betriebsausgaben ausmachen.</span>​</p><div id="steue-2503305275" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
</li>
<li class="" data-start="2603" data-end="2749">
<p class="" data-start="2605" data-end="2749"><strong data-start="2605" data-end="2622">Pflegebranche</strong>: <span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Hier gelten bereits höhere Branchenmindestlöhne, z. B. 16,10 € für ungelernte Kräfte ab Juli 2025.</span> ​<span class="ms-1 inline-flex max-w-full items-center relative top-[-0.094rem] animate-[show_150ms_ease-in]"><a class="flex h-6 overflow-hidden rounded-xl px-2.5 text-[0.5625em] font-medium text-token-text-secondary! bg-[#F4F4F4]! dark:bg-[#303030]! transition-colors duration-150 ease-in-out" href="https://www.dgb.de/service/ratgeber/branchenmindestloehne/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><span class="relative start-0 bottom-0 flex h-full w-full items-center"><span class="flex h-4 w-full items-center justify-between overflow-hidden"><span class="max-w-full grow truncate overflow-hidden text-center">Siehe: Deutscher Gewerkschaftsbund.</span></span></span></a></span></p>
</li>
</ul>
<h3 class="" data-start="174" data-end="250"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4f0.png" alt="📰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="181" data-end="250">Medienbranche unter Druck: Mindestlohn treibt Verlage in die Enge</strong></h3>
<p class="" data-start="252" data-end="491"><strong data-start="252" data-end="286">Verlage mit großem Zustellnetz</strong>, wie die <strong data-start="296" data-end="322">Mitteldeutsche Zeitung</strong>, sehen sich durch die nächste Mindestlohnerhöhung mit <strong data-start="377" data-end="400">massiven Mehrkosten</strong> konfrontiert – <strong data-start="416" data-end="490">Kosten, die durch zusätzliche Einnahmen kaum noch zu kompensieren sind</strong>.</p>
<p class="" data-start="493" data-end="750">Die <strong data-start="497" data-end="523">Mitteldeutsche Zeitung</strong> beschäftigt rund <strong data-start="541" data-end="560">4.000 Zusteller</strong>, die sowohl die Tageszeitung als auch die Wochenblätter <strong data-start="617" data-end="637">General-Anzeiger</strong> und <strong data-start="642" data-end="658">SuperSonntag</strong> in <strong data-start="662" data-end="680">Sachsen-Anhalt</strong> verteilen. Der Verlag gehört zum <strong data-start="714" data-end="749">Heinrich Bauer Verlag (Hamburg)</strong>.</p>
<p class="" data-start="752" data-end="979">Die geplante Erhöhung des Mindestlohns – <strong data-start="793" data-end="841">auch für Tätigkeiten ohne Ausbildungspflicht</strong> – dürfte hier zu <strong data-start="859" data-end="890">Mehrkosten in Millionenhöhe</strong> führen. <strong data-start="899" data-end="979">Geld, das im klassischen Zeitungsgeschäft faktisch nicht mehr verdient wird.</strong></p>
<blockquote data-start="981" data-end="1159">
<p class="" data-start="983" data-end="1159"><strong data-start="983" data-end="1034">Was folgt, ist der bekannte Reflex der Branche:</strong> Sparen.<br data-start="1042" data-end="1045" />Und sparen heißt: <strong data-start="1065" data-end="1099">weniger redaktionelle Qualität</strong>, <strong data-start="1101" data-end="1135">weniger Lokalberichterstattung</strong>, <strong data-start="1137" data-end="1158">weniger Recherche</strong>.</p>
</blockquote>
<p class="" data-start="1161" data-end="1337">Die Folge: <strong data-start="1172" data-end="1196">Leser wenden sich ab</strong> – hin zu Plattformen wie <strong data-start="1222" data-end="1256">TikTok, Instagram oder YouTube</strong>, wo Nachrichten nicht geprüft, sondern emotionalisiert werden. Ein Teufelskreis.</p>
<p class="" data-start="2859" data-end="2944"><span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Insgesamt wird geschätzt, dass die Anhebung des Mindestlohns auf 15 € pro Stunde eine zusätzliche Belastung von etwa <strong data-start="117" data-end="148">12 Milliarden Euro pro Jahr</strong> für die Unternehmen bedeutet.</span></p>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestloehne-weltweit-.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-59239" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestloehne-weltweit--1024x1024.jpg" alt="" width="640" height="640" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestloehne-weltweit--1024x1024.jpg 1024w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestloehne-weltweit--300x300.jpg 300w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestloehne-weltweit--150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>Legende &amp; Basis:Monatsbrutto = Stundenlohn × 40 Std. × 4,33 Wochen<br />
Geplante Werte geschätzt?: „Ja“ = keine gesetzliche Festschreibung, sondern Annahme basierend auf:<br />
Inflationsanpassungen<br />
politische Zielmarken<br />
Tarifdynamik<br />
Vorjahrestrends<br />
Währungsumrechnung nicht vorgenommen – Monatswerte sind in Landeswährung angegeben</p>
<p class="" data-start="2257" data-end="2273"><strong data-start="2257" data-end="2273">Anmerkungen:</strong></p>
<ul data-start="2275" data-end="2789">
<li class="" data-start="2275" data-end="2371">
<p class="" data-start="2277" data-end="2371"><strong data-start="2277" data-end="2284">USA</strong>: <span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Der aktuelle bundesweite Mindestlohn beträgt 7,25 $ pro Stunde. Einige Bundesstaaten haben jedoch höhere eigene Mindestlöhne festgelegt.</span>​</p>
</li>
<li class="" data-start="2373" data-end="2473">
<p class="" data-start="2375" data-end="2473"><strong data-start="2375" data-end="2386">Schweiz</strong>: <span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Es existiert kein nationaler Mindestlohn; einige Kantone haben jedoch eigene Mindestlöhne eingeführt.</span>​<span class="ms-1 inline-flex max-w-full items-center relative top-[-0.094rem] animate-[show_150ms_ease-in]"><a class="flex h-6 overflow-hidden rounded-xl px-2.5 text-[0.5625em] font-medium text-token-text-secondary! bg-[#F4F4F4]! dark:bg-[#303030]! transition-colors duration-150 ease-in-out" href="https://www.ch.ch/de/arbeit/mindestlohne-und-medianlohn/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><span class="relative start-0 bottom-0 flex h-full w-full items-center"><span class="flex h-4 w-full items-center justify-between"><span class="max-w-full grow truncate overflow-hidden text-center">ch.ch</span> </span><span class="flex h-4 w-full items-center justify-between absolute"><span class="max-w-full grow truncate overflow-hidden text-center">Einwandern Schweiz</span></span></span></a></span></p>
</li>
<li class="" data-start="2475" data-end="2578">
<p class="" data-start="2477" data-end="2578"><strong data-start="2477" data-end="2491">Österreich</strong>: <span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Es gibt keinen gesetzlichen Mindestlohn; Löhne werden überwiegend durch Kollektivverträge geregelt.</span>​<span class="" data-state="closed"><span class="ms-1 inline-flex max-w-full items-center relative top-[-0.094rem] animate-[show_150ms_ease-in]"><a class="flex h-6 overflow-hidden rounded-xl px-2.5 text-[0.5625em] font-medium text-token-text-secondary! bg-[#F4F4F4]! dark:bg-[#303030]! transition-colors duration-150 ease-in-out" href="https://www.ams.at/arbeitsuchende/topicliste/mindestlohn?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><span class="relative start-0 bottom-0 flex h-full w-full items-center"><span class="flex h-4 w-full items-center justify-between"><span class="max-w-full grow truncate overflow-hidden text-center">Arbeitsmarktservice Österreich</span> + </span><span class="flex h-4 w-full items-center justify-between absolute"><span class="max-w-full grow truncate overflow-hidden text-center">BMAS</span></span></span></a></span></span></p>
</li>
<li class="" data-start="2580" data-end="2685">
<p class="" data-start="2582" data-end="2685"><strong data-start="2582" data-end="2598">Griechenland</strong>: <span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Der monatliche Mindestlohn wird in 14 Zahlungen pro Jahr ausgezahlt.</span>​</p>
</li>
<li class="" data-start="2687" data-end="2789">
<p class="" data-start="2689" data-end="2789"><strong data-start="2689" data-end="2702">Südafrika</strong>: <span class="relative -mx-px my-[-0.2rem] rounded px-px py-[0.2rem] transition-colors duration-100 ease-in-out">Der Mindestlohn wird jährlich angepasst, basierend auf Empfehlungen der Employment Conditions Commission.</span>​<span class="ms-1 inline-flex max-w-full items-center relative top-[-0.094rem] animate-[show_150ms_ease-in]"><a class="flex h-6 overflow-hidden rounded-xl px-2.5 text-[0.5625em] font-medium text-token-text-secondary! bg-[#F4F4F4]! dark:bg-[#303030]! transition-colors duration-150 ease-in-out" href="https://www.rivermate.com/de/leitfaden/sudafrika/gehalt?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><span class="relative start-0 bottom-0 flex h-full w-full items-center"><span class="flex h-4 w-full items-center justify-between"><span class="max-w-full grow truncate overflow-hidden text-center">Rivermate</span><span class="ms-1 -me-1 flex h-full items-center rounded-full px-1 text-[#8F8F8F]">+1</span></span></span></a></span></p>
</li>
</ul>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/weltweit-hoechsten-mindestloehne.png" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-59242" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/weltweit-hoechsten-mindestloehne-1024x1024.png" alt="" width="598" height="357" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/weltweit-hoechsten-mindestloehne-768x458.png 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/weltweit-hoechsten-mindestloehne-1536x916.png 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/weltweit-hoechsten-mindestloehne.png 1979w" sizes="auto, (max-width: 598px) 100vw, 598px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/statistiken-mindestloehne-vergleich-global.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-59245" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/statistiken-mindestloehne-vergleich-global-1024x820.jpg" alt="" width="586" height="373" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/statistiken-mindestloehne-vergleich-global-768x489.jpg 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/statistiken-mindestloehne-vergleich-global.jpg 1288w" sizes="auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestlohn-schweiz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-59248" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestlohn-schweiz-1024x770.jpg" alt="" width="599" height="275" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestlohn-schweiz-768x352.jpg 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestlohn-schweiz-1536x705.jpg 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/mindestlohn-schweiz.jpg 1678w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a></p>
<hr />
<h3>6. <strong>Bürgergeld wird reformiert</strong></h3>
<p><strong>Seite 17, Absatz 501</strong><br />
Wegfall der Karenzzeit, mehr Sanktionen.<br />
<strong>Betroffen</strong>: ca. 5 Mio. Menschen (u. a. Langzeitarbeitslose, EU-Zugezogene, Geduldete)<br />
<strong>Einsparung</strong>: –1,5 Mrd. €/Jahr</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<h3 class="" data-start="300" data-end="383"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2696.png" alt="⚖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="307" data-end="383">Bürgergeld in Deutschland: Vom Schutzmechanismus zur Gerechtigkeitsfalle</strong></h3>
<p class="" data-start="385" data-end="695">Das <strong data-start="389" data-end="403">Bürgergeld</strong>, das 2023 das frühere „Hartz IV“ ersetzte, wurde mit dem Anspruch eingeführt, <strong data-start="482" data-end="539">Menschen in schwierigen Lebenslagen besser zu fördern</strong>. In der Praxis jedoch verstärkt es gesellschaftliche Spannungen – <strong data-start="606" data-end="694">zwischen Beitragszahlern und Nichtzahlern, zwischen Einheimischen und Neuzugezogenen</strong>.</p>
<h3 class="" data-start="697" data-end="757"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f570.png" alt="🕰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Rückblick: Wie es früher in Deutschland geregelt war</h3>
<p class="" data-start="759" data-end="1178">Bis 2004 galt: Wer arbeitslos wurde, erhielt <strong data-start="804" data-end="834">Arbeitslosengeld I (ALG I)</strong> – abhängig von seinem früheren Einkommen. Wer danach <strong data-start="888" data-end="915">länger als 12–24 Monate</strong> keine neue Stelle fand, rutschte in die <strong data-start="956" data-end="986">Arbeitslosenhilfe (ALG II)</strong> – <strong data-start="989" data-end="1021">ebenfalls einkommensabhängig</strong>, allerdings mit einem reduzierten Prozentsatz. Der Regelsatz betrug meist <strong data-start="1096" data-end="1132">57 % des letzten Nettoeinkommens</strong> (Alleinstehende) oder <strong data-start="1155" data-end="1166">60–67 %</strong> (mit Kind).</p>
<p class="" data-start="1180" data-end="1281">→ <strong data-start="1182" data-end="1258">Die Arbeitslosenhilfe war eine beitragsfinanzierte Versicherungsleistung</strong>, keine Sozialleistung.</p>
<p class="" data-start="1283" data-end="1480">Erst mit den „Hartz-Reformen“ wurde diese <strong data-start="1325" data-end="1405">arbeitsleistungsbezogene Logik durch das pauschale System der Grundsicherung</strong> ersetzt – aus Arbeitslosenhilfe wurde Hartz IV, und später das Bürgergeld.</p>
<hr class="" data-start="1482" data-end="1485" />
<h3 class="" data-start="1487" data-end="1504"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f9fe.png" alt="🧾" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und heute?</h3>
<p class="" data-start="1506" data-end="1800">Heute gilt: Nach <strong data-start="1523" data-end="1554">12 Monaten Arbeitslosigkeit</strong> endet der Anspruch auf ALG I – auch wenn jemand <strong data-start="1603" data-end="1651">30 Jahre lang in die Versicherung eingezahlt</strong> hat. Danach folgt Bürgergeld – mit einem pauschalen Regelsatz von <strong data-start="1718" data-end="1750">563 € pro Monat (Stand 2025)</strong> plus Miete, Heizkosten und ggf. weiterer Bedarfe.</p>
<p class="" data-start="1802" data-end="1861"><strong data-start="1802" data-end="1851">Dabei macht das Bürgergeld keinen Unterschied</strong> zwischen:</p>
<ul data-start="1863" data-end="2047">
<li class="" data-start="1863" data-end="1924">
<p class="" data-start="1865" data-end="1924">einem 59-jährigen Facharbeiter mit 35 Jahren Beitragszeit</p>
</li>
<li class="" data-start="1925" data-end="1973">
<p class="" data-start="1927" data-end="1973">einem 24-jährigen Neuzuwanderer aus Rumänien</p>
</li>
<li class="" data-start="1974" data-end="2047">
<p class="" data-start="1976" data-end="2047">oder einem ukrainischen Kriegsflüchtling ohne deutsche Sprachkenntnisse</p>
</li>
</ul>
<blockquote data-start="2049" data-end="2127">
<p class="" data-start="2051" data-end="2127"><strong data-start="2051" data-end="2127">Das ist rechtlich zulässig – aber gesellschaftlich zunehmend umstritten.</strong></p>
</blockquote>
<hr class="" data-start="2129" data-end="2132" />
<h3 class="" data-start="2134" data-end="2178"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f30d.png" alt="🌍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Vergleich: Wie ist es in der Schweiz?</h3>
<h3 class="" data-start="219" data-end="278"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e8-1f1ed.png" alt="🇨🇭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="228" data-end="278">Vergleich: Wie ist es in der Schweiz geregelt?</strong></h3>
<p class="" data-start="280" data-end="539">In der Schweiz erhalten arbeitslose Personen über die <strong data-start="334" data-end="368">Arbeitslosenversicherung (ALV)</strong> ein <strong data-start="373" data-end="414">einkommensabhängiges Arbeitslosengeld</strong> – <strong data-start="417" data-end="456">bis zu 80 % des letzten Bruttolohns</strong> (bei unterhaltspflichtigen Personen) bzw. <strong data-start="499" data-end="538">70 % für Alleinstehende ohne Kinder</strong>.</p>
<ul data-start="541" data-end="936">
<li class="" data-start="541" data-end="646">
<p class="" data-start="543" data-end="646"><strong data-start="543" data-end="560">Maximalbetrag</strong>: ca. <strong data-start="566" data-end="590">12.350 CHF pro Monat</strong> (rund <strong data-start="597" data-end="609">12.000 €</strong>, je nach Wechselkurs und Lohnhöhe)</p>
</li>
<li class="" data-start="647" data-end="717">
<p class="" data-start="649" data-end="717"><strong data-start="649" data-end="672">Bemessungsgrundlage</strong>: Bruttoarbeitsentgelt der letzten 6 Monate</p>
</li>
<li class="" data-start="718" data-end="936">
<p class="" data-start="720" data-end="738"><strong data-start="720" data-end="735">Bezugsdauer</strong>:</p>
<ul data-start="741" data-end="936">
<li class="" data-start="741" data-end="818">
<p class="" data-start="743" data-end="818"><strong data-start="743" data-end="768">Regulär 400 Taggelder</strong> (= ca. 18,5 Monate bei 21,7 Arbeitstagen/Monat)</p>
</li>
<li class="" data-start="821" data-end="936">
<p class="" data-start="823" data-end="936"><strong data-start="823" data-end="847">Bis zu 520 Taggelder</strong> (= ca. 24 Monate) bei Versicherten über 55 Jahren oder mit unterhaltspflichtigen Kindern</p>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<blockquote data-start="938" data-end="1161">
<p class="" data-start="940" data-end="1161"><strong data-start="940" data-end="980">Ein Taggeld entspricht einem Werktag</strong>, nicht einem Kalendertag.<br data-start="1006" data-end="1009" />Gerechnet wird mit ca. <strong data-start="1034" data-end="1062">21,7 Werktagen pro Monat</strong>, sodass die Bezugsdauer <strong data-start="1087" data-end="1121">deutlich über 1,5 Jahren liegt</strong> – teils sogar bis zu <strong data-start="1143" data-end="1160">2 volle Jahre</strong>.</p>
</blockquote>
<p class="" data-start="1163" data-end="1174">Zusätzlich:</p>
<ul data-start="1175" data-end="1369">
<li class="" data-start="1175" data-end="1268">
<p class="" data-start="1177" data-end="1268">Anspruch nur bei <strong data-start="1194" data-end="1266">mindestens 12 Monaten Erwerbstätigkeit innerhalb der letzten 2 Jahre</strong></p>
</li>
<li class="" data-start="1269" data-end="1369">
<p class="" data-start="1271" data-end="1369"><strong data-start="1271" data-end="1289">Selbstständige</strong> haben keinen Anspruch, es sei denn, sie waren zuvor als Arbeitnehmer versichert</p>
</li>
</ul>
<p class="" data-start="1371" data-end="1556"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4cc.png" alt="📌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="1374" data-end="1383">Fazit</strong>: Die Schweiz unterscheidet <strong data-start="1411" data-end="1456">klar zwischen Einzahlern und Nichtzahlern</strong> – und honoriert langfristige Erwerbstätigkeit durch eine <strong data-start="1514" data-end="1555">gerechtere, beitragsbezogene Leistung</strong>.</p>
<div id="attachment_59254" style="width: 650px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/arbeitslosengeld-vergleiche-weltweit-v1.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59254" class="wp-image-59254 size-large" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/arbeitslosengeld-vergleiche-weltweit-v1-1024x1024.png" alt="" width="640" height="640" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/arbeitslosengeld-vergleiche-weltweit-v1-1024x1024.png 1024w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/arbeitslosengeld-vergleiche-weltweit-v1-300x300.png 300w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/arbeitslosengeld-vergleiche-weltweit-v1-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><p id="caption-attachment-59254" class="wp-caption-text">Quelle: Steuerratschlag.eu mit Hilfe von Chat GPT Pro-Version Abo. Stand: 8.4.2025</p></div>
<hr class="" data-start="2843" data-end="2846" />
<h3 class="" data-start="2848" data-end="2870"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f6a8.png" alt="🚨" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Gesamtbewertung</h3>
<p class="" data-start="2872" data-end="3116">Das Bürgergeld mag verwaltungstechnisch einfacher sein – doch es ersetzt <strong data-start="2945" data-end="2981">Solidarität durch Gleichmacherei</strong>. Wer jahrzehntelang eingezahlt hat, steht am Ende <strong data-start="3032" data-end="3051">nicht besser da</strong> als jemand, der nie einen Euro in die Sozialkassen getragen hat.</p>
<blockquote data-start="3118" data-end="3272">
<p class="" data-start="3120" data-end="3272"><strong data-start="3120" data-end="3148">STEUERRATSCHLAG.eu warnt</strong>: Das ist nicht sozial – das ist systemisch gefährlich. Denn ohne Gerechtigkeit verliert der Sozialstaat seine Legitimation.</p>
</blockquote>
<hr />
<h3>7. <strong>2.000 Euro steuerfrei für Rentner bei Weiterarbeit</strong></h3>
<p><strong>Seite 20, Absatz 613</strong><br />
Anreiz für Fachkräfte im Ruhestand.<br />
<strong>Betroffen</strong>: ca. 400.000 Rentner → <strong>Kosten: –0,8 Mrd. €/Jahr</strong></p>
<hr />
<h3>8. <strong>Kapitalanlage wird gefördert</strong></h3>
<p><strong>Seite 50, Absatz 1575</strong><br />
Langfristige Fondsanlagen &amp; betriebliche Altersvorsorge steuerlich attraktiver.<br />
<strong>Betroffen</strong>: 2,5 Mio. Anleger → <strong>Kosten: –0,5 Mrd. €/Jahr</strong></p>
<hr />
<h3>9. <strong>Bundeswehr dauerhaft bei &gt;1,5 % BIP finanziert</strong></h3>
<p><strong>Seite 54, Absatz 1740</strong><br />
Der Verteidigungshaushalt wird gesetzlich festgeschrieben.<br />
<strong>Zusätzliche Ausgaben</strong>: +10 Mrd. €/Jahr</p>
<hr />
<h3>10. <strong>500 Mrd. Euro Sondervermögen für Infrastruktur</strong></h3>
<p><strong>Seite 52, Absatz 1655</strong><br />
Straßen, Schienen, Krankenhäuser, digitale Verwaltung – verteilt auf 25 Jahre.<br />
<strong>Jährlich verfügbar</strong>: ca. 20 Mrd. Euro</p>
<hr />
<h3>11. <strong>Digitalpakt Schule 2.0 &amp; Bundesplattformen</strong></h3>
<p><strong>Seite 71, Absatz 2242</strong><br />
Mehr Verantwortung des Bundes für Bildungstechnologien.<br />
<strong>Betroffen</strong>: 11 Mio. Schüler + 800.000 Lehrer<br />
<strong>Kosten</strong>: +3,5 Mrd. €/Jahr</p>
<hr />
<h3>12. <strong>Krankenhausfinanzierung aus Bundesfonds</strong></h3>
<p><strong>Seite 52, Absatz 1655</strong><br />
Digitalisierung, Bau, Ausstattung – anteilig aus dem 500 Mrd. Sondertopf.<br />
<strong>Betroffen</strong>: 1.900 Kliniken, 1 Mio. Beschäftigte<br />
<strong>Kosten</strong>: +4,0 Mrd. €/Jahr</p>
<hr />
<h3>13. <strong>Ehrenamt wird steuerlich gefördert</strong></h3>
<p><strong>Seite 46, Absatz 1487</strong><br />
Übungsleiterpauschale steigt auf 3.300 €, Ehrenamtspauschale auf 960 €.<br />
<strong>Betroffen</strong>: ca. 5 Mio. Personen<br />
<strong>Kosten</strong>: –0,1 Mrd. €/Jahr</p>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f510.png" alt="🔐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Zusatz: Freiheitsrechte, Datenschutz, Digitalisierung &amp; Justiz</strong></h2>
<hr />
<h3>Datenschutzreform &amp; Datenstrategie</h3>
<p><strong>Seite 70, Absätze 2250–2255</strong></p>
<ul>
<li>DSK wird gesetzlich verankert</li>
<li>Zuständigkeiten werden bei einer Bundesstelle gebündelt</li>
<li>Open Data &amp; Datentreuhänder gesetzlich abgesichert</li>
<li>DSGVO-Vereinfachung für KMU, Ehrenamt &amp; Beschäftigte geplant</li>
</ul>
<hr />
<h3>Vorratsdatenspeicherung (light)</h3>
<p><strong>Seite 85, Absatz 2630</strong></p>
<ul>
<li>Einführung einer <strong>dreimonatigen Speicherpflicht für IP-Adressen + Portnummern</strong></li>
<li>Nur Zugriff bei richterlichem Beschluss</li>
<li>Inhalte bleiben unberührt</li>
</ul>
<hr />
<h3>Strafverfolgung &amp; Cyberkriminalität</h3>
<p><strong>Seiten 90–92, Absätze 2855–2866</strong></p>
<ul>
<li>Strafbarkeit von <strong>Deepfakes, Cyberstalking, digitalem Gewaltschutz</strong></li>
<li>Neue Regeln zur Vermögensabschöpfung bei organisierter Kriminalität</li>
<li>Schutz von <strong>Kommunalpolitikern, Rettungskräften und Ärzten</strong> vor Gewaltakten</li>
</ul>
<hr />
<h3>Meinungs- &amp; Pressefreiheit</h3>
<p><strong>Seite 123–126, Absätze 3931–3955</strong></p>
<ul>
<li>
<h2 class="" data-start="2312" data-end="2355"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/26a0.png" alt="⚠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Was plant der Koalitionsvertrag 2025?</h2>
<p class="" data-start="2357" data-end="2438">Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU &amp; SPD heißt es (Kapitel 4.4, S. 124, Abs. 3933):</p>
<p class="" data-start="2442" data-end="2535">„Die bewusste Verbreitung von Falschbehauptungen ist nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.“</p>
<p class="" data-start="2537" data-end="2605">Diese Formulierung ist aus <strong data-start="2564" data-end="2604">grundrechtlicher Sicht problematisch</strong>:</p>
<ul data-start="2607" data-end="2913">
<li class="" data-start="2607" data-end="2712">
<p class="" data-start="2609" data-end="2712">Artikel 5 GG schützt <strong data-start="2630" data-end="2709">nicht nur richtige, sondern auch irrige, unbequeme und provokante Meinungen</strong>.</p>
</li>
<li class="" data-start="2713" data-end="2913">
<p class="" data-start="2715" data-end="2780">Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist eindeutig:</p>
<p class="" data-start="2785" data-end="2913">„Meinungsfreiheit ist konstituierend für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung.“<br data-start="2872" data-end="2875" /><em data-start="2879" data-end="2913">(BVerfGE 7, 198; ständige Rspr.)</em></p>
</li>
</ul>
<p class="" data-start="2915" data-end="3132">Indem der Koalitionsvertrag „Falschbehauptungen“ explizit ausschließt – <strong data-start="2987" data-end="3062">ohne sie klar zu definieren oder ein objektives Prüfverfahren zu nennen</strong> –, entsteht eine <strong data-start="3080" data-end="3104">juristische Grauzone</strong>. In der Praxis entscheidet:</p>
<ul data-start="3134" data-end="3277">
<li class="" data-start="3134" data-end="3188">
<p class="" data-start="3136" data-end="3188">ein<em data-start="3139" data-end="3156">e Polizeibeamte</em>r → ob Anzeige erstattet wird,</p>
</li>
<li class="" data-start="3189" data-end="3241">
<p class="" data-start="3191" data-end="3241">ein<em data-start="3194" data-end="3210">e Staatsanwalt</em>in → ob Anklage erhoben wird,</p>
</li>
<li class="" data-start="3242" data-end="3277">
<p class="" data-start="3244" data-end="3277">ein Gericht → ob verurteilt wird.</p>
</li>
</ul>
<p class="" data-start="111" data-end="434">In jeder Verfahrensstufe – von der Anzeige über die Einstufung bis zur Anklage – fließt zwangsläufig <strong data-start="212" data-end="241">eine subjektive Bewertung</strong> ein: durch Polizisten, Staatsanwälte, Richter.</p>
</li>
<li>
<p class="" data-start="111" data-end="434">Lesen Sie dazu auch unser Spezial: <strong data-start="326" data-end="433" data-is-only-node="">„<a href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/04/%e2%9a%96%ef%b8%8f-volksverhetzung-in-deutschland-wenn-meinungsfreiheit-zur-strafsache-wird/" target="_blank" rel="noopener"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2696.png" alt="⚖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Volksverhetzung: Zehntausende Verfahren – und ein Koalitionsvertrag, der das Strafrecht verschärft</a>“</strong>.</p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p class="" data-start="198" data-end="652">Laut <a href="https://www.bka.de/DE/KontaktAufnehmen/KontaktBesondereThemen/MeldestelleHetzeImInternet/DatenZahlen/datenzahlen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundeskriminalamt (BKA) mussten die Polizeibehörden zwischen <strong data-start="264" data-end="295">Juni 2021 und Dezember 2024</strong> insgesamt <strong data-start="306" data-end="333">42.300 Meldungseingänge</strong> über angebliche Hassrede und ähnliche Delikte bearbeiten</a> – ein Rekordwert. Die Hürde für ein Verfahren ist dabei oft gering: <strong data-start="459" data-end="578">Ein Screenshot, ein Tweet, ein anonymer Hinweis reichen heute vielfach aus, um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten</strong>, insbesondere wegen des Tatbestands der <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157434/umfrage/polizeilich-erfasste-faelle-von-volksverhetzung-seit-1996/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="619" data-end="651">Volksverhetzung (§ 130 StGB)</strong></a>.</p>
<p class="" data-start="654" data-end="1053">Der Eindruck verfestigt sich: <strong data-start="684" data-end="788">Deutschland entwickelt sich rechtlich und gesellschaftlich in Richtung eines Vorverurteilungsstaates</strong> – in dem der bloße Verdacht genügt, um polizeiliche Maßnahmen auszulösen. <strong data-start="863" data-end="924">Subjektive Einschätzungen von Beamten oder Staatsanwälten</strong> entscheiden zunehmend über Ermittlungsverlauf und soziale Folgen – nicht selten gegen Menschen, die schlicht ihre Meinung sagen.</p>
<p class="" data-start="1055" data-end="1444">Diese Dynamik weckt Erinnerungen an dunkle Kapitel deutscher Geschichte:<br data-start="1127" data-end="1130" />Zwischen dem <strong data-start="1143" data-end="1170">15. und 18. Jahrhundert</strong> wurden im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (dem Vorläufer des heutigen Deutschlands) <strong data-start="1265" data-end="1293">mehr als 25.000 Menschen</strong> wegen angeblicher Hexerei oder Ketzerei hingerichtet – oft auf Basis vager Denunziationen, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder moralischer Abweichungen.</p>
<p class="" data-start="1446" data-end="1692">Der Mechanismus:<br data-start="1462" data-end="1465" />Ein anonymer Hinweis → ein Verdacht → ein Inquisitionsverfahren → <strong data-start="1531" data-end="1545">die Folter</strong> – oft, um ein Geständnis zu erzwingen.<br data-start="1584" data-end="1587" />Was als Schutz der „wahren Ordnung“ begann, wurde zum <strong data-start="1641" data-end="1691">ideologischen Instrument staatlicher Kontrolle</strong>.</p>
<p class="" data-start="1694" data-end="1961">Heute genügt <strong data-start="1707" data-end="1732">kein Folterstuhl mehr</strong>, aber der soziale, finanzielle und psychologische Druck auf die Beschuldigten kann ähnlich zerstörerisch wirken. Wer sich äußert, riskiert ein Ermittlungsverfahren. Wer schweigt, wird mitunter der „stillen Billigung“ bezichtigt.</p>
<p class="" data-start="1965" data-end="2238"><strong data-start="1965" data-end="1993">STEUERRATSCHLAG.eu warnt</strong>:<br data-start="1994" data-end="1997" />Der moderne Rechtsstaat muss sich daran messen lassen, ob er die Meinungsfreiheit auch dort schützt, wo es unbequem wird.<br data-start="2120" data-end="2123" />Wer aus Angst vor Strafe schweigt, lebt nicht mehr in Freiheit – sondern im Schatten einer digitalen Inquisition.</p>
</li>
</ul>
<h2 class="" data-start="166" data-end="233"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f570.png" alt="🕰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="173" data-end="233">Historischer Faktencheck: Hexenverfolgung in Deutschland</strong></h2>
<ul data-start="235" data-end="955">
<li class="" data-start="235" data-end="343">
<p class="" data-start="237" data-end="343">Die systematische Hexenverfolgung begann im <strong data-start="281" data-end="307">späten 14. Jahrhundert</strong>, <strong data-start="309" data-end="342">nicht erst im 15. Jahrhundert</strong>.</p>
</li>
<li class="" data-start="344" data-end="524">
<p class="" data-start="346" data-end="524">Der erste überlieferte Hexenprozess in Mitteleuropa fand <strong data-start="403" data-end="435">1431 in der Schweiz (Valais)</strong> statt, aber bereits im <strong data-start="459" data-end="482">späten 1300er-Jahre</strong> gab es <strong data-start="490" data-end="523">Einzelfälle in Süddeutschland</strong>.</p>
</li>
<li class="" data-start="525" data-end="701">
<p class="" data-start="527" data-end="701">In Deutschland häuften sich Hexenverfolgungen ab etwa <strong data-start="581" data-end="589">1480</strong>, vor allem mit dem Erscheinen des berüchtigten Buches <strong data-start="644" data-end="683">„Malleus Maleficarum“ (Hexenhammer)</strong> im Jahr <strong data-start="692" data-end="700">1487</strong>.</p>
</li>
<li class="" data-start="702" data-end="823">
<p class="" data-start="704" data-end="823"><strong data-start="704" data-end="717">Höhepunkt</strong> der Hexenprozesse war das <strong data-start="744" data-end="783">späte 16. bis frühe 17. Jahrhundert</strong> – besonders zwischen <strong data-start="805" data-end="822">1580 und 1650</strong>.</p>
</li>
<li class="" data-start="824" data-end="955">
<p class="" data-start="826" data-end="955">Besonders betroffen: Süddeutschland, Franken, Rheinland, Teile Hessens, das Hochstift Bamberg, Fulda, Würzburg, Ellwangen, Trier.</p>
</li>
</ul>
<h3 class="" data-start="957" data-end="986"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4c9.png" alt="📉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ende der Verfolgungen:</h3>
<ul data-start="987" data-end="1191">
<li class="" data-start="987" data-end="1097">
<p class="" data-start="989" data-end="1097">Die letzten dokumentierten Hinrichtungen wegen Hexerei fanden in Deutschland <strong data-start="1066" data-end="1090">in den 1770er Jahren</strong> statt.</p>
</li>
<li class="" data-start="1098" data-end="1191">
<p class="" data-start="1100" data-end="1191"><strong data-start="1100" data-end="1165">Letzte bekannte Hexenhinrichtung im Heiligen Römischen Reich:</strong> 1775 in Kempten (Allgäu).</p>
</li>
</ul>
<p class="" data-start="1193" data-end="1439"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Insgesamt wurden im Gebiet des heutigen Deutschlands laut Forschungen <strong data-start="1266" data-end="1305">zwischen 25.000 und 60.000 Menschen</strong> der Hexerei beschuldigt – <strong data-start="1332" data-end="1360">80 bis 85 % davon Frauen</strong>.<br data-start="1361" data-end="1364" />(Quellen: Wolfgang Behringer, Rainer Decker, Deutsches Historisches Museum)</p>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/ermittlungsverfahren-volksverhetzung-deutschland-statistik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-59225" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/ermittlungsverfahren-volksverhetzung-deutschland-statistik-1024x810.jpg" alt="" width="600" height="292" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/ermittlungsverfahren-volksverhetzung-deutschland-statistik-768x374.jpg 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/ermittlungsverfahren-volksverhetzung-deutschland-statistik-1536x748.jpg 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/04/ermittlungsverfahren-volksverhetzung-deutschland-statistik.jpg 1664w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f9fe.png" alt="🧾" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Fazit</h2>
<p>Der Koalitionsvertrag 2025 bringt eine Mischung aus:</p>
<ul>
<li><strong>Steuerlicher Entlastung</strong></li>
<li><strong>Haushaltspolitischer Belastung</strong></li>
<li><strong>Digitalem Reformwillen</strong></li>
<li><strong>Rechtspolitischer Härte</strong></li>
</ul>
<p>Die Agenda ist ambitioniert – finanziell gestützt durch <strong>ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen</strong>. Viele Details bleiben offen – insbesondere bei Umsetzung, Verwaltung und Finanzierung ab 2027.</p>
<p><strong>STEUERRATSCHLAG.eu</strong> wird alle wirtschaftlichen Maßnahmen weiter begleiten – faktenbasiert, rechnerisch nachvollziehbar und politisch unabhängig.</p>
<p>Grobe Statistik-Übersicht (ohne Gewähr):</p>
<h3 class="" data-start="279" data-end="378"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4d8.png" alt="📘" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="286" data-end="376">Koalitionsvertrag 2025 – Übersicht der Betroffenenzahlen (geschätzt, soweit verfügbar)</strong></h3>
<p class="" data-start="379" data-end="521"><em data-start="379" data-end="521">Hinweis: Alle Angaben basieren auf öffentlich verfügbaren Daten, Modellrechnungen oder fundierten Schätzungen für Deutschland – ohne Gewähr.</em></p>
<div class="pointer-events-none relative left-[50%]! flex w-[100cqw] translate-x-[-50%] justify-center *:pointer-events-auto">
<div class="tableContainer horzScrollShadows">
<table class="min-w-full" data-start="523" data-end="4053">
<thead data-start="523" data-end="662">
<tr data-start="523" data-end="662">
<th data-start="523" data-end="555"><strong data-start="525" data-end="539">Themenfeld</strong></th>
<th data-start="555" data-end="662"><strong data-start="557" data-end="596">Betroffene (geschätzt, Deutschland)</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody data-start="804" data-end="4053">
<tr data-start="804" data-end="943">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="804" data-end="836"><strong data-start="806" data-end="826">Pendlerpauschale</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="836" data-end="943">15 Mio. Pendler <em data-start="854" data-end="867">(Schätzung)</em></td>
</tr>
<tr data-start="944" data-end="1084">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="944" data-end="976"><strong data-start="946" data-end="961">Stromsteuer</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="976" data-end="1084">41 Mio. Haushalte + Industrie</td>
</tr>
<tr data-start="1085" data-end="1225">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1085" data-end="1117"><strong data-start="1087" data-end="1106">Gastronomie-USt</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="1117" data-end="1225">82 Mio. Gäste/Jahr (inkl. Wiederholer) + 200.000 Gastronomiebetriebe</td>
</tr>
<tr data-start="1226" data-end="1366">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1226" data-end="1258"><strong data-start="1228" data-end="1250">Körperschaftsteuer</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="1258" data-end="1366">1 Mio. Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH, AG)</td>
</tr>
<tr data-start="1367" data-end="1507">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1367" data-end="1399"><strong data-start="1369" data-end="1384">Mindestlohn</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="1399" data-end="1507">6 Mio. Niedriglohnbeschäftigte <em data-start="1432" data-end="1445">(geschätzt)</em></td>
</tr>
<tr data-start="1508" data-end="1648">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1508" data-end="1540"><strong data-start="1510" data-end="1536">Tarifbindung (Vergabe)</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="1540" data-end="1648">ca. 200.000 Unternehmen mit Bundesaufträgen</td>
</tr>
<tr data-start="1649" data-end="1789">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1649" data-end="1681"><strong data-start="1651" data-end="1675">Rente (Weiterarbeit)</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1681" data-end="1789">ca. 400.000 Rentner mit Erwerbseinkommen</td>
</tr>
<tr data-start="1790" data-end="1936">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1790" data-end="1823"><strong data-start="1792" data-end="1823">Grundsicherung (Bürgergeld)</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/2)]" data-start="1823" data-end="1936">ca. 5 Mio. Menschen in 3,9 Mio. Bedarfsgemeinschaften (u. a. Langzeitarbeitslose, EU-Bürger, Asylberechtigte)</td>
</tr>
<tr data-start="1937" data-end="2077">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1937" data-end="1969"><strong data-start="1939" data-end="1959">Arbeitslosengeld</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="1969" data-end="2077">ca. 2,5 Mio. ALG-I-Empfänger jährlich</td>
</tr>
<tr data-start="2078" data-end="2218">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2078" data-end="2110"><strong data-start="2080" data-end="2103">Aktienfonds-Steuern</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="2110" data-end="2218">ca. 500.000 Anleger mit Start-up-/Langfristfonds</td>
</tr>
<tr data-start="2219" data-end="2359">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2219" data-end="2251"><strong data-start="2221" data-end="2243">Rentenfonds-Steuer</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="2251" data-end="2359">ca. 2 Mio. private Altersvorsorgesparer <em data-start="2293" data-end="2306">(Schätzung)</em></td>
</tr>
<tr data-start="2360" data-end="2500">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2360" data-end="2392"><strong data-start="2362" data-end="2387">Wehretat / Bundeswehr</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="2392" data-end="2500">Bundeswehr + Zulieferer: mehrere hunderttausend Personen</td>
</tr>
<tr data-start="2501" data-end="2641">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2501" data-end="2533"><strong data-start="2503" data-end="2527">Polizei &amp; Sicherheit</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="2533" data-end="2641">ca. 300.000 Polizeikräfte bundesweit (inkl. Landespolizei)</td>
</tr>
<tr data-start="2642" data-end="2782">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2642" data-end="2674"><strong data-start="2644" data-end="2671">Straßen &amp; Infrastruktur</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="2674" data-end="2782">Alle Bürger &amp; 11.000 Kommunen – Infrastruktur ist gesamtstaatlich relevant</td>
</tr>
<tr data-start="2783" data-end="2923">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2783" data-end="2815"><strong data-start="2785" data-end="2806">Bildung &amp; Schulen</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2815" data-end="2923">ca. 11 Mio. Schüler + 800.000 Lehrkräfte</td>
</tr>
<tr data-start="2924" data-end="3064">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="2924" data-end="2956"><strong data-start="2926" data-end="2950">Gendern / Verwaltung</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="2956" data-end="3064">Alle Verwaltungsmitarbeiter + Bevölkerung (Verwaltungssprache betrifft jeden)</td>
</tr>
<tr data-start="3065" data-end="3205">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3065" data-end="3097"><strong data-start="3067" data-end="3093">CO₂-Bepreisung / ETS 2</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/2)]" data-start="3097" data-end="3205">Alle Haushalte + Unternehmen mit fossilem Energieverbrauch (Heizung, Strom, Mobilität etc.)</td>
</tr>
<tr data-start="3206" data-end="3346">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3206" data-end="3238"><strong data-start="3208" data-end="3230">Auto / E-Mobilität</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="3238" data-end="3346">ca. 1 Mio. E-Auto-Käufer jährlich <em data-start="3274" data-end="3287">(geschätzt)</em></td>
</tr>
<tr data-start="3347" data-end="3487">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3347" data-end="3379"><strong data-start="3349" data-end="3372">Bußgelder / Ordnung</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="3379" data-end="3487">Alle Verkehrsteilnehmer, Behörden, Polizei, Kommunen</td>
</tr>
<tr data-start="3488" data-end="3629">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3488" data-end="3521"><strong data-start="3490" data-end="3521">Öffentlich-rechtl. Rundfunk</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="3521" data-end="3629">83 Mio. Beitragszahler (Bürger &amp; Unternehmen), 21 Sendeanstalten</td>
</tr>
<tr data-start="3630" data-end="3770">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3630" data-end="3662"><strong data-start="3632" data-end="3659">Krankenhausfinanzierung</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="3662" data-end="3770">1.900 Krankenhäuser, 900 Träger, ca. 1 Mio. Beschäftigte</td>
</tr>
<tr data-start="3771" data-end="3912">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3771" data-end="3804"><strong data-start="3773" data-end="3804">Gesundheitssystem allgemein</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3804" data-end="3912">73 Mio. gesetzlich Versicherte (GKV)</td>
</tr>
<tr data-start="3913" data-end="4053">
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)]" data-start="3913" data-end="3945"><strong data-start="3915" data-end="3937">Ehrenamt &amp; Vereine</strong></td>
<td class="max-w-[calc(var(--thread-content-max-width)*2/3)] min-w-[calc(var(--thread-content-max-width)/3)]" data-start="3945" data-end="4053">ca. 5 Mio. Menschen ehrenamtlich engagiert <em data-start="3990" data-end="4003">(Schätzung)</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2025/04/%f0%9f%92%bc-koalitionsvertrag-2025-was-deutschlands-buerger-unternehmen-den-staat-erwartet-von-der-regierungskoalition-aus-cdu-csu-und-spd/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Finanzbildung in Deutschland: Zwischen Notwendigkeit und Herausforderung</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/11/finanzbildung-in-deutschland-zwischen-notwendigkeit-und-herausforderung/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2023/11/finanzbildung-in-deutschland-zwischen-notwendigkeit-und-herausforderung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 06:56:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59217</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den Lehrplänen deutscher Schulen ist finanzielle Bildung nicht als eigenständiges Fach verankert, sondern wird in Fächer wie Wirtschaftskunde, Sozialkunde und Mathematik integriert. Die Lehrkräfte setzen sich dafür ein, den Schülern Basiswissen in Bereichen wie Budgetplanung, Sparen und Investitionen zu vermitteln. Allerdings schwankt die Tiefe und Qualität dieser Bildungsinhalte erheblich zwischen den einzelnen Bundesländern und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/11/finanzbildung-in-deutschland-zwischen-notwendigkeit-und-herausforderung/">Finanzbildung in Deutschland: Zwischen Notwendigkeit und Herausforderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Lehrplänen deutscher Schulen ist finanzielle Bildung nicht als eigenständiges Fach verankert, sondern wird in Fächer wie Wirtschaftskunde, Sozialkunde und Mathematik integriert. Die Lehrkräfte setzen sich dafür ein, den Schülern Basiswissen in Bereichen wie Budgetplanung, Sparen und Investitionen zu vermitteln. Allerdings schwankt die Tiefe und Qualität dieser Bildungsinhalte erheblich zwischen den einzelnen Bundesländern und Schulen. In einer Zeit, in der digitales Banking und Kryptowährungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist digitale Finanzbildung unverzichtbar. Jugendliche müssen den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit diesen digitalen Finanzdienstleistungen erlernen.</p>
<p><strong>Dringlichkeit finanzieller Bildung</strong></p>
<p>Eine Studie des Bankenverbandes von 2021 offenbart, dass zwei Drittel der Jugendlichen kaum oder gar kein Finanzwissen in der Schule erwerben. Diese Statistik ist besorgniserregend, da jeder im Laufe seines Lebens wichtige Entscheidungen in Bezug auf Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung treffen muss. Finanzexperten unterstreichen daher die Wichtigkeit finanzieller Bildung. Sie ermöglicht es den Menschen, fundierte Entscheidungen über ihre Finanzen zu treffen und sich gegen finanzielle Risiken zu wappnen.</p>
<p>Im Vergleich zu Nationen wie Kanada oder Australien, wo finanzielle Bildung einen höheren Stellenwert im Bildungssystem hat, scheint Deutschland hinterherzuhinken. In diesen Ländern ist das Angebot an speziellen Finanzkursen und Workshops wesentlich umfangreicher.</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p><strong>Motivierende Erfolgsbeispiele</strong></p>
<p>Trotz der Schwierigkeiten gibt es Erfolgsgeschichten zu berichten. Einige Schulen, die mit innovativen und praxisorientierten Methoden Finanzbildung anbieten, verzeichnen ein wachsendes Interesse und verbessertes Verständnis der Schüler für Finanzthemen. Trotzdem: Eine der Hauptproblematiken ist der Mangel an Lehrkräften, die speziell für die Vermittlung von Finanzwissen ausgebildet sind. Zudem lässt der dichte Lehrplan kaum Raum für zusätzliche Inhalte.</p>
<p><strong>Finanzbildungsplattform soll 2024 starten</strong></p>
<p>Es herrscht ein allgemeiner Konsens über die Notwendigkeit, die Finanzbildung in Deutschland zu verbessern. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie. Schlüsselelemente könnten die Integration von Finanzbildung in den Lehrplan, die Weiterbildung von Lehrkräften und die Nutzung digitaler Plattformen sein.</p>
<p>Die Bundesregierung gab jetzt bekannt, dass eine spezielle Finanzbildungsplattform in zwei Phasen entwickelt wird und bis Ende des nächsten Jahres zur Verfügung stehen soll. In der ersten Phase werden öffentliche Bildungsangebote zusammengefasst und zielgruppenorientiert präsentiert. In der zweiten Phase ist eine Qualitätskontrolle geplant, um auch private Angebote einbinden zu können. Diese Plattform soll auch im Schulunterricht genutzt werden.</p>
<p>Bisher wurden etwa 1,1 Millionen Euro von den Bundesministerien für Bildung und Finanzen in die Finanzbildungsstrategie investiert. Für das nächste Jahr sind etwa 2,5 Millionen Euro für Forschung im Bereich finanzielle Bildung vorgesehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Änderungen in der Erbschaftssteuer auf den Balearen: Das müssen Deutsche, Österreicher, Schweizer wissen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/aenderungen-in-der-erbschaftssteuer-auf-den-balearen-das-muessen-deutsche-oesterreicher-schweizer-wissen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/aenderungen-in-der-erbschaftssteuer-auf-den-balearen-das-muessen-deutsche-oesterreicher-schweizer-wissen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 09:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[#Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[#Balearen]]></category>
		<category><![CDATA[#DeutscheErbschaftssteuerMallorca]]></category>
		<category><![CDATA[#GünterMenth]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerreform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Regelungen für Einheimische und Ausländer Wie das Mallorcamagazin.com berichtet, hat sich die Erbschaftssteuer auf den Balearen kürzlich geändert. Dies könnte sowohl für Einheimische als auch für Ausländer mit Steuersitz auf den Balearen von Interesse sein. Die amtierende Landesministerpräsidentin Marga Prohens hatte angekündigt, die bisher auf den Inseln geltende Erbschafts- und Schenkungssteuer abzuschaffen, da sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/aenderungen-in-der-erbschaftssteuer-auf-den-balearen-das-muessen-deutsche-oesterreicher-schweizer-wissen/">Änderungen in der Erbschaftssteuer auf den Balearen: Das müssen Deutsche, Österreicher, Schweizer wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Neue Regelungen für Einheimische und Ausländer</h2>
<p>Wie das Mallorcamagazin.com berichtet, hat sich die Erbschaftssteuer auf den Balearen kürzlich geändert. Dies könnte sowohl für Einheimische als auch für Ausländer mit Steuersitz auf den Balearen von Interesse sein. Die amtierende Landesministerpräsidentin Marga Prohens hatte angekündigt, die bisher auf den Inseln geltende Erbschafts- und Schenkungssteuer abzuschaffen, da sie als “ungerecht” angesehen wurde. Dieses Versprechen wurde kurz nach ihrem Amtsantritt eingelöst.</p>
<h2>Vorteile für nahe Verwandte</h2>
<p>Laut dem auf spanisches Steuerrecht spezialisierten deutschen Rechtsanwalt Günter Menth zahlen nun nähere Verwandte entweder gar keine oder nur noch eine sehr geringe Erbschaftssteuer. Kinder, Ehepartner und Enkelkinder müssen im Erbfall gar kein Geld an den Fiskus zahlen. Geschwister des Erblassers profitieren von einer Steuererleichterung von 50 Prozent, wenn sie die nächsten Verwandten in der Erbfolge sind. Im Falle von Nichten und Neffen beträgt die Erleichterung 25 Prozent.</p>
<h2>Kritik an der neuen Regelung</h2>
<p>Die Ankündigung einer Erbschaftssteuer-Amnestie auf den Balearen rief jedoch auch Kritiker auf den Plan. Obwohl Ministerpräsidentin Marga Prohens den Wählern versprochen hatte, im gleichen Zug wie die Erbschaft- auch die Schenkungssteuer zu kippen, sah die vorgestellte Gesetzesreform Letzteres gar nicht vor. Außerdem beinhaltet der aktuelle Reformtext nicht die oben bereits erwähnte Gruppe der ausländischen Nicht-Steuer-Residenten, was nach Meinung von Kritikern gegen das europäische Benachteiligungsverbot verstößt. Weitere Informationen ggf. im <a href="https://www.mallorcamagazin.com/service/leben-und-arbeiten-auf-mallorca/steuern-und-abgaben/2023/09/30/114325/steuerrecht-auf-mallorca-das-sollten-deutsche-residenten-uber-die-neue-balearische-erbschaftssteuer-wissen.html" target="_blank" rel="noopener">Mallorcamagazin</a>.</p>
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		<title>So kannst Du Deine Fahrtkosten absetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/so-kannst-du-deine-fahrtkosten-absetzen-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 20:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[#Entfernungspauschale]]></category>
		<category><![CDATA[#Fahrtkosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Pendlerpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[#Steuerberater.]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbungskosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fahrtkosten können in vielen Ländern von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Artikel bietet einen Überblick darüber, wie Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Fahrtkosten absetzen können. Es werden die spezifischen Regeln und Vorschriften in jedem Land erläutert, um Arbeitnehmern zu helfen, das Beste aus ihren Steuererklärungen herauszuholen. Deutschland In Deutschland können Arbeitnehmer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/so-kannst-du-deine-fahrtkosten-absetzen-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/">So kannst Du Deine Fahrtkosten absetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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<p>Die Fahrtkosten können in vielen Ländern von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Artikel bietet einen Überblick darüber, wie Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Fahrtkosten absetzen können. Es werden die spezifischen Regeln und Vorschriften in jedem Land erläutert, um Arbeitnehmern zu helfen, das Beste aus ihren Steuererklärungen herauszuholen.</p>
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<h2>Deutschland</h2>
<p><a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-4-group">In Deutschland können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten als Werbungskosten in der Anlage N der Steuererklärung geltend machen</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-4" aria-label="1: "><sup>1</sup></a>. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-6-group">Die Fahrtkosten werden auch als Kilometerpauschale, Pendlerpauschale oder Entfernungspauschale bezeichnet</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-6" aria-label="1: In Deutschland können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten als Werbungskosten in der Anlage N der Steuererklärung geltend machen1"><sup>1</sup></a>. Für die ersten 20 Kilometer können pro gefahrenem Kilometer 30 Cent abgesetzt werden. Für alle darüber hinausgehenden Kilometer können je 35 Cent abgesetzt werden. Im Jahr 2022 sind es ab dem 21. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-8-group">Kilometer sogar 38 Cent</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/ratgeber/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-8" aria-label="2: Die Fahrtkosten werden auch als Kilometerpauschale, Pendlerpauschale oder Entfernungspauschale bezeichnet1"><sup>2</sup></a>.</p>
<h2>Österreich</h2>
<p>In Österreich können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten ebenfalls absetzen. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-12-group">Für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit können 0,30 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung von der Steuer absetzen</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.wko.at/service/steuern/Fahrtkostenverguetung-und-Kilometergeld.html" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-12" aria-label="3: "><sup>3</sup></a>. Seit 2021 gilt für Fernpendler und Ferndpendlerinnen eine höhere Kilometerpauschale: 35 Cent ab dem 21. Entfernungskilometer und ab 2022 sind es 38 Cent ab dem 21. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-14-group">Entfernungskilometer</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.wko.at/service/steuern/Fahrtkostenverguetung-und-Kilometergeld.html" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-14" aria-label="3: Für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit können 0,30 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung von der Steuer absetzen3"><sup>3</sup></a>.</p>
<h2>Schweiz</h2>
<p>In der Schweiz können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten auch absetzen. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-18-group">Pro Kilometer Arbeitsweg werden dir im Kanton 70 Rappen Lohn als Geldwerte Leistung hinzugerechnet</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.auswandern-schweiz.net/forum/thread/1852-fahrtkosten-zur-arbeit-steuerlich-absetzbar/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-18" aria-label="4: "><sup>4</sup></a>. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-20-group">Diese 70 Rappen pro Kilometer kannst Du dann von der Steuer wieder abziehen</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.auswandern-schweiz.net/forum/thread/1852-fahrtkosten-zur-arbeit-steuerlich-absetzbar/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-20" aria-label="4: Pro Kilometer Arbeitsweg werden dir im Kanton 70 Rappen Lohn als Geldwerte Leistung hinzugerechnet4"><sup>4</sup></a>. Bei einem klar erkennbaren Dienstweg oder einer Dienstreise, die der Arbeitnehmer mit seinem privaten Auto unternimmt, müsste der Arbeitgeber übrigens nicht nur das Benzin bezahlen. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-22-group">Zusätzlich müssten auch Öl, Autowäsche, Frostschutzmittel, Reparaturen, Steuern, Vignette, Kosten für die Haftpflichtversicherung und die Amortisation des Wagens erstattet werden</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.travelperk.com/de-ch/guides/tipps-reisekostenmanagement/kilometergeld-schweiz/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-22" aria-label="5: Diese 70 Rappen pro Kilometer kannst Du dann von der Steuer wieder abziehen4"><sup>5</sup></a>.</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Bitte beachte, dass diese Informationen nur allgemeine Richtlinien darstellen und sich die genauen Bestimmungen je nach individueller Situation und aktueller Gesetzgebung ändern können. Es wird empfohlen, einen Steuerberater zu konsultieren, um sicherzustellen, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden.</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuerliche Themen in der EU: Was ist aktuell auf der Agenda?</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/steuerliche-themen-in-der-eu-was-ist-aktuell-auf-der-agenda/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 06:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[#EU #Steuerpolitik #Steuerharmonisierung #Kryptowährungen #DigitaleWirtschaft #Steuerreform #EUTaxPolicy #EUTaxHarmonization #Cryptocurrency]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union (EU) ist eine Wirtschaftsgemeinschaft, die sich aus 27 Mitgliedstaaten zusammensetzt. Die EU hat eine gemeinsame Steuerpolitik, die darauf abzielt, einen fairen und wettbewerbsfähigen Binnenmarkt zu schaffen. Hier ein Überblick wichtiger Steuerthemen 2023. Steuerliche Harmonisierung Ein wichtiges Ziel der EU-Steuerpolitik ist die Harmonisierung der Steuersysteme der Mitgliedstaaten. Dies soll dazu beitragen, Wettbewerbsverzerrungen zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/steuerliche-themen-in-der-eu-was-ist-aktuell-auf-der-agenda/">Steuerliche Themen in der EU: Was ist aktuell auf der Agenda?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-sourcepos="3:1-3:230">Die Europäische Union (EU) ist eine Wirtschaftsgemeinschaft, die sich aus 27 Mitgliedstaaten zusammensetzt. Die EU hat eine gemeinsame Steuerpolitik, die darauf abzielt, einen fairen und wettbewerbsfähigen Binnenmarkt zu schaffen. Hier ein Überblick wichtiger Steuerthemen 2023.</h2>
<p data-sourcepos="5:1-5:30"><strong>Steuerliche Harmonisierung</strong></p>
<p data-sourcepos="7:1-7:206">Ein wichtiges Ziel der EU-Steuerpolitik ist die Harmonisierung der Steuersysteme der Mitgliedstaaten. Dies soll dazu beitragen, Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen und die Steuerverwaltung zu erleichtern.</p>
<p data-sourcepos="9:1-9:274">In den letzten Jahren hat die EU in diesem Bereich einige Fortschritte erzielt. So wurde beispielsweise 2010 eine gemeinsame Mehrwertsteuerregelung eingeführt. Diese Regelung sieht vor, dass die Mehrwertsteuersätze in den Mitgliedstaaten nicht mehr als 27 % betragen dürfen.</p>
<p data-sourcepos="11:1-11:19"><strong>Kryptowährungen</strong></p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p data-sourcepos="13:1-13:278">Ein weiteres wichtiges Thema auf der EU-Steueragenda ist die Besteuerung von Kryptowährungen. Kryptowährungen sind digitale Währungen, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Sie werden immer beliebter, stellen aber auch neue Herausforderungen für die Steuerverwaltung dar.</p>
<p data-sourcepos="15:1-15:191">Die EU arbeitet derzeit an einer Richtlinie zur Besteuerung von Kryptowährungen. Diese Richtlinie soll sicherstellen, dass Kryptowährungen in den Mitgliedstaaten einheitlich besteuert werden.</p>
<p data-sourcepos="17:1-17:23"><strong>Digitale Wirtschaft</strong></p>
<p data-sourcepos="19:1-19:255">Die Digitalisierung der Wirtschaft führt auch zu neuen Herausforderungen für die Steuerpolitik. So ist es zunehmend schwierig, Unternehmen zu besteuern, die ihren Sitz in einem Mitgliedstaat haben, aber ihre Geschäfte in anderen Mitgliedstaaten abwickeln.</p>
<p data-sourcepos="21:1-21:242">Die EU arbeitet derzeit an einer Reform der EU-Steuerpolitik für die digitale Wirtschaft. Diese Reform soll sicherstellen, dass Unternehmen, die in der digitalen Wirtschaft tätig sind, ihre Steuern dort bezahlen, wo sie ihre Gewinne erzielen.</p>
<p data-sourcepos="23:1-23:9"><strong>Fazit</strong></p>
<p data-sourcepos="25:1-25:219">Die EU ist sich der Bedeutung einer effektiven Steuerpolitik bewusst. Die EU arbeitet daher kontinuierlich daran, ihre Steuersysteme zu harmonisieren und sie an die Herausforderungen der digitalen Wirtschaft anzupassen.</p>
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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Steuerliche Absetzbarkeit von Vermieterkosten für eine Wohnungs-Renovierung</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/steuerliche-absetzbarkeit-von-vermieterkosten-fuer-eine-wohnungs-renovierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 08:22:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59114</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland In Deutschland können Vermieter Kosten, die aus der Generierung von Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung entstehen, steuerlich absetzen. Dies beinhaltet auch die Renovierungskosten. Als Vermieter können Sie Kosten für Instandhaltung und Reparaturen, die innerhalb eines Jahres nach dem Kauf der Immobilie anfallen, sofort als Werbungskosten absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/steuerliche-absetzbarkeit-von-vermieterkosten-fuer-eine-wohnungs-renovierung/">Steuerliche Absetzbarkeit von Vermieterkosten für eine Wohnungs-Renovierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Deutschland</h2>
<p>In Deutschland können Vermieter Kosten, die aus der Generierung von Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung entstehen, steuerlich absetzen. Dies beinhaltet auch die Renovierungskosten. Als Vermieter können Sie Kosten für Instandhaltung und Reparaturen, die innerhalb eines Jahres nach dem Kauf der Immobilie anfallen, sofort als Werbungskosten absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten nicht zu den Herstellungskosten zählen und somit nicht aktiviert werden müssen.</p>
<h2>Österreich</h2>
<p>In Österreich können Vermieter Kosten für Instandhaltung und Reparaturen, die innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf der Immobilie anfallen, sofort als Werbungskosten absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten nicht zu den Herstellungskosten zählen und somit nicht aktiviert werden müssen.</p>
<h2>Schweiz</h2>
<p>In der Schweiz können Vermieter Kosten für Unterhalt und Verwaltung von Liegenschaften steuerlich absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten werterhaltend sind und somit steuerlich abzugsfähig sind. Die Abzugsfähigkeit von Kosten für den Unterhalt von Liegenschaften im Privat- und Geschäftsvermögen wird im Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kosten für den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften erläutert.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Vermieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz Renovierungskosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzen können. Es ist wichtig, die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und gegebenenfalls einen Steuerberater zu konsultieren.</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h1>Quellenverweise</h1>
<p>: https://www.steueramt.zh.ch/internet/finanzdirektion/ksta/de/steuern/natuerliche-personen/liegenschaftsunterhalt.html : https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/einkommensteuer/werbungskosten.html : https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommensteuer/2021-06-02-Einkommensteuer.html</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/steuerliche-absetzbarkeit-von-vermieterkosten-fuer-eine-wohnungs-renovierung/">Steuerliche Absetzbarkeit von Vermieterkosten für eine Wohnungs-Renovierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Erneuerungen der Steuergesetzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erneuerungen-der-steuergesetzung-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2023 12:32:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[#Steuergesetzgebung #Deutschland #Österreich #Schweiz #Steuerreform #Entlastungsbetrag #Körperschaftsteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel gibt einen Überblick über die neuesten Änderungen in der Steuergesetzgebung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er enthält Informationen über neue Regelungen, die darauf abzielen, bestimmte Gruppen zu entlasten und das Steuersystem an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Lesen Sie weiter, um mehr über die neuesten Entwicklungen in diesen Ländern zu erfahren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erneuerungen-der-steuergesetzung-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/">Erneuerungen der Steuergesetzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="message">
<div class="content" tabindex="0">
<div class="ac-container ac-adaptiveCard">
<div class="ac-textBlock">
<h2>Deutschland</h2>
<p>In Deutschland traten zum 1. Januar 2022 neue steuerliche Regelungen in Kraft, von denen viele profitieren werden. Für Alleinerziehende gilt der Entlastungsbetrag von 4.008 Euro jährlich nun unbefristet. Der Grundfreibetrag wird auf 9.984 Euro erhöht. Die kalte Progression wird weiter abgebaut, sodass Löhne und Gehälter nicht höher besteuert werden, insoweit ihr Anstieg lediglich die Inflation ausgleicht. Bonuszahlungen in Höhe von bis zu 1.500 Euro können bis zum 31. März 2022 steuerfrei ausgezahlt werden.</p>
<h2>Österreich</h2>
<p>In Österreich wurden die Maßnahmen zur öko-sozialen Steuerreform 2022 beschlossen. Die zweite und dritte Tarifstufe der Lohnsteuer werden von 35 auf 30 Prozent (ab Juli 2022) und von 42 auf 40 Prozent (ab Juli 2023) gesenkt. Die Körperschaftsteuer (KöSt) für Unternehmen wird von 25 auf 23 Prozent reduziert. Der Familienbonus Plus wird von maximal 1.500 Euro pro Kind auf 2.000 Euro erhöht. Die CO2-Bepreisung wird Diesel- und Benzin-Treibstoffe teurer machen.</p>
<h2>Schweiz</h2>
<p>In der Schweiz gibt es auch einige Änderungen im Steuersystem. In der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) steigt der maximal erlaubte Steuerabzug auf 7056 Franken für Personen, die bereits eine zweite Säule haben. Internationale Entwicklungen fordern das vom Föderalismus geprägte Schweizer Steuersystem immer wieder heraus. Die letzte Unternehmenssteuerreform ist am 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Um das OECD-/G20-Projekt einer Mindeststeuer umzusetzen, schlägt der Bundesrat eine Ergänzungssteuer vor.</p>
<h1>Zusammenfassung</h1>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in allen drei Ländern einige Änderungen im Steuersystem gibt, die darauf abzielen, bestimmte Gruppen zu entlasten und das Steuersystem an aktuelle Entwicklungen anzupassen.</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="content footer">
<div>https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/2021-12-01-steuerliche-aenderungen-2022.html : https://www.bmf.gv.at/presse/pressemeldungen/2021/Oktober/oeko-soziale-steuerreform.html : https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/allgemein/steuerinformationen/fachinformationen/selbstvorsorge.html : https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/allgemein/steuerinformationen/fachinformationen/internationales-steuerrecht.html</div>
</div>
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		<title>Warum Dienstleistungen aus Österreich in der Schweiz nicht besteuert werden</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/warum-dienstleistungen-aus-oesterreich-in-der-schweiz-nicht-besteuert-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2023 21:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstleistungen, die von einem Unternehmen in Österreich an ein Unternehmen in der Schweiz erbracht werden, unterliegen in der Regel nicht der österreichischen Umsatzsteuer. Stattdessen wird die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger in der Schweiz übertragen, der dann die Mehrwertsteuer in der Schweiz entrichten muss. Dieses Verfahren wird als Reverse-Charge-Verfahren bezeichnet. Nach der allgemeinen Grundregel richtet sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/warum-dienstleistungen-aus-oesterreich-in-der-schweiz-nicht-besteuert-werden/">Warum Dienstleistungen aus Österreich in der Schweiz nicht besteuert werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstleistungen, die von einem Unternehmen in Österreich an ein Unternehmen in der Schweiz erbracht werden, unterliegen in der Regel nicht der österreichischen Umsatzsteuer. Stattdessen wird die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger in der Schweiz übertragen, der dann die Mehrwertsteuer in der Schweiz entrichten muss. Dieses Verfahren wird als Reverse-Charge-Verfahren bezeichnet.</p>
<p>Nach der allgemeinen Grundregel richtet sich die Bestimmung des Ortes, an dem eine Dienstleistung ausgeführt wird – <a href="https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/umsatzsteuer/umsaetze-mit-auslandsbezug/grenzueberschreitende-dienstleistungen.html" target="_blank" rel="noopener">und an dem somit deren Besteuerung erfolgt, danach, ob die Leistungsempfängerin/der Leistungsempfänger ein Unternehmen ist oder nicht</a>.</p>
<p>So wird eine Dienstleistung, die an ein Unternehmen erbracht wird, grundsätzlich an dem Ort ausgeführt, an dem das Unternehmen betrieben wird bzw. an dem sich die Betriebsstätte des Unternehmens befindet.</p>
<h2>Ausnahmen von der Regel</h2>
<p>Ein Beispiel für eine Dienstleistung aus Österreich, die in der Schweiz nicht besteuert wird, ist eine Beratungsleistung eines österreichischen Unternehmens für ein schweizerisches Unternehmen. In diesem Fall würde das österreichische Unternehmen eine Rechnung ohne Umsatzsteuer ausstellen und das schweizerische Unternehmen würde die Mehrwertsteuer in der Schweiz entrichten.</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Es gibt jedoch einige Ausnahmen von dieser Regel, bei denen sich der Ort, an dem eine Dienstleistung ausgeführt wird, nicht nach der oben genannten Grundregel richtet. Dazu gehören beispielsweise Personenbeförderungen, Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück oder elektronisch erbrachte Leistungen.</p>
<p>Es ist wichtig zu beachten, dass diese Regelungen nur für Dienstleistungen gelten, die von einem Unternehmen an ein anderes Unternehmen erbracht werden. <a href="https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/umsatzsteuer/umsaetze-mit-auslandsbezug/grenzueberschreitende-dienstleistungen.html" target="_blank" rel="noopener">Für Dienstleistungen an Nichtunternehmer gelten andere Regelungen</a>.</p>
<h2>Auskunft der Eidgenössischen Steuerverwaltung</h2>
<p>Laut Auskunft der Eidgenössischen Steuerverwaltung der Schweiz ist für eine Dienstleistung beispielsweise eines Grafikdesigners an eine Schweizer Privatperson die Rechnung ebenfalls ohne Mehrwertsteuer zu erstellen. Die Grundlagen für diese Anwendung sind den nachstehenden Artikeln des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes zu entnehmen:</p>
<h3>Art. 8 Ort der Dienstleistung</h3>
<p>Als Ort der Dienstleistung gilt unter Vorbehalt von Absatz 2 der Ort, an dem der Empfänger oder die Empfängerin der Dienstleistung den Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit oder eine Betriebsstätte hat, für welche die Dienstleistung erbracht wird, oder in Ermangelung eines solchen Sitzes oder einer solchen Betriebsstätte der Wohnort oder der Ort seines oder ihres üblichen Aufenthaltes.</p>
<h3>Art. 45 Bezugsteuerpflicht</h3>
<p><strong>Der Bezugsteuer unterliegen:</strong></p>
<blockquote><p>a. Dienstleistungen, deren Ort sich nach Artikel 8 Absatz 1 im Inland befindet und die erbracht werden durch Unternehmen mit Sitz im Ausland, die nicht im Register der steuerpflichtigen Personen eingetragen sind, mit Ausnahme von Telekommunikations- oder elektronischen Dienstleistungen an nicht steuerpflichtige Empfänger und Empfängerinnen;<br />
Steuerpflichtig für Leistungen nach Absatz 1 ist deren Empfänger oder Empfängerin, sofern er oder sie:</p>
<p>b. im Kalenderjahr solche Leistungen für mehr als 10 000 Franken bezieht. Falls diese Leistung CHF 10.000,- übersteigt, hat die Schweizer Privatperson die Pflicht, die fällige Bezugssteuer zu melden.</p></blockquote>
<p>Heißt: Liefert beispielsweise ein Grafik-Designer aus Österreich diverse Template-Entwürfe für eine Webseite an eine Privatperson in der Schweiz, so stellt der Österreicher an den Schweizer die Rechnung als Nettopreis aus, also ohne Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer. Dies gilt aber nur insofern, als dass der Nettowert den jährlichen Betrag von 10.000 Schweizer Franken nicht übersteigt.</p>
<h2>Rechtliche Anmerkung zur Steuergesetzgebung zwischen Österreich und der Schweiz</h2>
<p>Rechtliche Anmerkung: Wir übernehmen keine Gewährleistung oder Haftung für die Richtigkeit dieser Angaben. Diese Ausführungen entsprechen aber unserem Kenntnisstand. Bei Zweifeln fragen Sie Ihren Steuerberater, Ihre Steuerberaterin oder Ihre Steuerbehörde.</p>
<p>Doch Achtung. Viele nationale Finanzämter neigen dazu auch im internationalen Grenzverkehr Steuern zu erheben, obwohl diese in vielen Fällen gemäß Doppelbesteuerungsabkommen ausgeschlossen sind. Im Zweifel also mehrere Auskünfte einholen. Die Beauftragung einer teuren Steuerkanzlei im Grenzgebiet hat sich nach unserer Kenntnis bisher nicht gelohnt. Viele Kanzleien rechnen teure angebliche &#8222;Beratungen&#8220; ab, obwohl man hinterher oft genauso schlau ist wie vorher.</p><div id="steue-2503305275" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<h3>Quelle: Unterhaltung mit Bing, 17.8.2023</h3>
<p>(1) Grenzüberschreitende Dienstleistungen &#8211; Unternehmensserviceportal. https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/umsatzsteuer/umsaetze-mit-auslandsbezug/grenzueberschreitende-dienstleistungen.html.<br />
(2) Umsatzsteuer für Dienstleistungen und Montagen in der Schweiz &#8211; WKO.at. https://www.wko.at/service/steuern/ust_UmsatzsteuerfuerDienstleistungenundMontageninderSchweiz.pdf.<br />
(3) Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen &#8211; IHK Berlin. https://www.ihk.de/berlin/service-und-beratung/recht-und-steuern/steuern-und-finanzen/download/besteuerung-grenzueberschreitender-dienstleistungen-4489654.<br />
(4) Grenzüberschreitende Dienstleistungen und ihre Abrechnung. https://www.ihk.de/bodensee-oberschwaben/international/internationale-liefergeschaefte/umsatzsteuer-dienstleistungen/steuern-und-abgaben-grenzueberschreitend-4166014.<br />
(5) Umsatzsteuer Schweiz: Beispiele grenzüberschreitende Lieferung &#8230; &#8211; Haufe. https://www.haufe.de/finance/steuern-finanzen/umsatzsteuerregeln-in-der-schweiz-fuer-auslaendische-unternehmen/umsatzsteuer-schweiz-beispiele-grenzueberschreitende-lieferung_190_504084.html.<br />
(6) Grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung (EU/EFTA) &#8211; admin.ch. https://www.sem.admin.ch/dam/sem/de/data/eu/fza/personenfreizuegigkeit/factsheets/fs-dienstleistungserbringer-d.pdf.download.pdf/fs-dienstleistungserbringer-d.pdf.<br />
(7) Entlastung-ausländische-Quellensteuern &#8211; Bundesministerium für Finanzen. https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/internationales-steuerrecht/rueckerstattung/quellensteuerformulare-von-dba-partnerstaaten.html.<br />
(8) undefined. http://wko.at/steuern.<br />
(9) undefined. https://meweb.admin.ch/meldeverfahren/.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lagarde will nur noch grün investieren in der EZB und erntet heftige Gegenwehr</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2019/11/lagarde-will-nur-noch-gruen-investieren-in-der-ezb-und-erntet-heftige-gegenwehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 07:06:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=9505</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eigentlich unterliegt die Europäische Zentralbank (EZB) einem Neutralitätsprinzip. Ihre Investments sollen sich an Kriterien wie Seriosität und Anlage-Sicherheit orientieren. Doch kaum ist die Französin Christine Lagarde im Machtzentrum der zweitwichtigsten Bank der Welt angekommen, gibt es Stunk wohin man schaut und einen drastischen internen Personalumbau. Grund: Lagarde will anscheinend auf den grünen Protestzug aufspringen, zumindest [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2019/11/lagarde-will-nur-noch-gruen-investieren-in-der-ezb-und-erntet-heftige-gegenwehr/">Lagarde will nur noch grün investieren in der EZB und erntet heftige Gegenwehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich unterliegt die Europäische Zentralbank (EZB) einem Neutralitätsprinzip. Ihre Investments sollen sich an Kriterien wie Seriosität und Anlage-Sicherheit orientieren. Doch kaum ist die Französin Christine Lagarde im Machtzentrum der zweitwichtigsten Bank der Welt angekommen, gibt es Stunk wohin man schaut und einen drastischen internen Personalumbau.</p>
<p>Grund: Lagarde will anscheinend auf den grünen Protestzug aufspringen, zumindest behauptet sie das öffentlich. So wolle sie angeblich nur noch in Unternehmen oder Anleihen investieren, welche sich teuer zertifizieren lassen, dass sie aktiv die Ökowende vorantreiben durch angeblich besonders umweltfreundliche Produktion.</p>
<p>Problem: Die Wirtschaft tickt nun mal nicht primär so, dass sie primär Produkte produziert, welche sich dem Thema Regenerative Energien widmen. Der Maschinenbau ist nun mal Maschinenbau und kein Öko-Bauernhof. Und ein Nutella-Glas ist nun mal ein Nutella-Glas.</p>
<p>Auch sind Öl- oder Gaskonzerne, die immer noch helfen, dass Hunderte Millionen EU-Bürger ihre Autos zuverlässig und einigermaßen bezahlbar tanken können oder mit Gas-Zentralheizungen günstig heizen können, nun mal in der Natur ihrer Sache nicht primär grün orientiert. Shell, BP oder ExxonMobil verkaufen Produkte, welche die Industrie und Verbraucher benötigen. Nicht mehr und nicht weniger.</p><div id="steue-69786505" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h2>Sturkopf</h2>
<p>Lagarde gilt aber als relativ kompromissloser Sturkopf, die, wenn sie sich etwas auf die Fahnen geschrieben hat, das auch durchsetzen will. Zumal in einer Welt, die nun mal primär von Männern in Jahrhunderten höchste effektiv aufgebaut worden ist: Die Finanzwelt, die Bankenwelt.</p>
<p>Sie ist aber eine Frau und neben Fachkompetenz dürfte Subversivität sicherlich zu einer der Karriere-Eigenschaften gehören, die eine Frau wahrscheinlich hat, die in einer solchen Welt ganz oben angekommen ist und sich seit Jahren dort hält.</p>
<p>Fakt ist: Sie ist bemerkenswert umstritten, ehe sie in der EZB richtig angefangen hat. Zu ihren schärfsten Kritikern gehöre, schreibt die Schweizer Sonntagszeitung, der deutsche Bundesbankchef Jens Weidmann. Es sei ein recht offener Machtkampf um Lagards selbstherrliche Investitions-Ziele entbrannt. Doch es geht dabei nicht nur um grüne Anleihen. So schreibt die Zeitung:</p>
<p>„Der Machtkampf in der EZB wurde Anfang Oktober durch eine Attacke mehrerer ehemaliger Top-Notenbanker ausgelöst. In einem offenen Brief hatten Helmut Schlesinger, der frühere Präsident der Deutschen Bundesbank, die ehemaligen EZB-Chefökonomen Jürgen Stark und Ottmar Issing und andere der EZB vorgeworfen, mit ihrer Tiefzinspolitik die Ausgaben der Mitgliedsstaaten zu finanzieren, das Bankensystem, Versicherungen und Pensionskassen zu schädigen und Fehlanreize zu setzen.“</p>
<h2>Deutsche Bank-CEO Christian Sewing und Allianz-Boss Oliver Bäte gehören zu Kritikern der EZB-Politik</h2>
<p>Zu den Kritikern an Lagarde gehören auch der CEO der Deutschen Bank, Christian Sewing oder der Allianz-Boss Oliver Bäte.</p>
<p>Noch ist nicht klar, ob Christine Lagarde sich der zunehmenden und höchst umstrittenen Macht des tendenziell links und selbstverliebt agierenden Europäischen Parlaments beugen wollte, als sie vor den Parlamentariern von ihrer grünen Investitions-Ader berichtete.</p>
<p>Denn im Politbetrieb möchten die teuer bezahlten 751 EU-Parlamentarier zunehmend selbst die Regierungsmacht übernehmen. Alleine die Anzahl der Mitarbeiter der Parlamentarier stieg auf Kosten der EU-Steuerzahler zwischen 2004 bis 2012 von 3942 Personen auf 6245 Personen. Viele davon sind verwandtschaftlich oder anderweitig familiär mit den Parlamentariern verbunden.</p>
<p>Das Motto vieler EU-Parlamentarier lautet: An ihnen soll im EU-System kein Spitzenpolitiker, kein Spitzen-Beamter mehr vorbekommen. Egal aus welchem Land er oder sie kommen möge. Also reden die Betroffenen, die zunehmend von der zunehmenden Macht der Parlamentarier abhängig sind, diesen zunehmend nach dem Munde. Eine höchst gefährliche und so nicht vorhergesehene Tendenz. Das Schlagwort &#8222;mehr Demokratie in der EU&#8220; könnte am Ende aber absurderweise zu weniger Demokratie führen und zu mehr Diktatur – durch das öffentlich wenig kontrollierte Parlament in Straßburg.</p><div id="steue-2503305275" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h2>Das Problem mit dem Europaparlament</h2>
<p>Fakt ist nämlich auch, dass einerseits 20 Jahre versucht wurde, das Europaparlament zu stärken und damit scheinbar die Demokratie. Auf der anderen Seite wird diese Institution zunehmend selbst zu einem Problem:</p>
<p>Die Parlamentarier kennt man kaum, was gleichzeitig dazu führt, dass die Beschlüsse des Europaparlaments zu wenig EU-weit öffentlich diskutiert werden. Das ist immer die Basis von Diktaturen, dass es kaum Transparenz gibt und damit kaum Gegenwind.</p>
<p>Es entsteht eine Parallel-Gemeinschaft in der EU, die versucht, sich geradezu diktatorisch sämtliche Macht an sich zu ziehen. An dem Willen der Nationalstaaten vorbei und auch an der wirtschaftlichen Verantwortung für diese vorbei. Das sah man auch bei der Zitterpartie, als die neue EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen versuchte, sich ihre Kommissions-Mitglieder im EU-Parlament absegnen zu lassen.</p>
<p>Doch alles Flehen und Schleimen half nichts in Straßburg, auch nicht, dass von der Leyen in einem Akt der Selbst-Verstümmelung versprach, sie wolle den Parlamentariern noch mehr Macht geben und die Macht der Nationalstaaten damit weiter reduzieren. Die mehrheitlich linken Parlamentarier ließen die aus dem konservativen Lager kommende Deutsche einfach komplett auflaufen – mit fadenscheinigen Nachfragen und Kritiken an den Kandidaten oder Kandidatinnen.</p>
<h2>Mehr Demokratiewunsch führt seltsamerweise zu mehr Diktatur durch das Parlament</h2>
<p>Dass Deutschland gut ein Viertel des gesamten EU-Haushalts stemmt, nimmt man zwar gerne hin, behandelt Deutschland aber tendenziell schlecht auf der EU-Ebene. So ist die in der EU am weitesten verbreitete Muttersprache Deutsch noch nicht mal eine EU-Amtssprache.</p>
<p>Und Bewerber von Deutschen auf Posten in den Brüsseler Institutionen werden regelmäßig einfach komplett ignoriert. „Ich habe mich bei zehn Brüsseler Institutionen beworben, natürlich geht das nur auf Englisch“, berichtet ein deutscher Akademiker steuerratschlag.eu. Aber er habe noch nicht einmal von einer einzigen eine Antwort erhalten.</p>
<p>Zutreffend ist auch: Zwar wollen die Europa-Abgeordneten gerne überall mitmischen, doch Verantwortung für Arbeitsplätze und die Wirtschaft das können sie gar nicht übernehmen. Grund: Sie haben viel zu wenig Ahnung, wie die Wirtschaft in den jeweiligen EU-Ländern überhaupt tickt und funktioniert.</p>
<p>Deshalb sind auch die Ziele des Europaparlaments und die der Geld-Institutionen durchaus konträr zu sehen. Insofern bleibt zu beobachten, ob EZB-Chefin Lagarde wirklich die komplette Zentralbank auf grün umkippt oder nicht doch das rechtlich ihr eigentlich verordnete Neutralitätsgebot befolgt.</p>
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