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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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		<title>Warren Buffett Berkshire Hathaway verdient weniger mit Versicherungen und verkauft IBM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 08:21:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Samstag den 6. Mai versammeln sich wieder Tausende Aktionäre der Berkshire Hathaway Inc. zur alljährlichen Aktionärsversammlung in den USA. Berkshire Hathaway wurde 1955 vom Anlagegenie Warren Buffett, 86, gegründet. Er ist seit Jahren einer der fünf reichsten Milliardäre der Welt. Auch wenn Warren Buffett wieder gute Gewinne vor seinen Aktionären wird verkünden können, so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/05/warren-buffetts-berkshire-hathaway-verdient-weniger-mit-versicherungen-und-verkauft-ibm/">Warren Buffett Berkshire Hathaway verdient weniger mit Versicherungen und verkauft IBM</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Samstag den 6. Mai versammeln sich wieder Tausende Aktionäre der Berkshire Hathaway Inc. zur alljährlichen Aktionärsversammlung in den USA. Berkshire Hathaway wurde 1955 vom Anlagegenie Warren Buffett, 86, gegründet. Er ist seit Jahren einer der fünf reichsten Milliardäre der Welt.</strong></p>
<p>Auch wenn Warren Buffett wieder gute Gewinne vor seinen Aktionären wird verkünden können, so läuft es doch nicht überall rund.</p>
<p>Sorgen bereite derzeit vor allem, schreibt die US-Nachrichtenagentur <strong>Bloomberg</strong>, das Geschäft des amerikanischen Autoversicherung-Konzerns <strong>Geico</strong>. An dem Unternehmen hält Berkshire 100%.</p>
<p>Geico ist die Abkürzung für &#8222;Government Employees Insurance Company&#8220;. Auch wenn das 1936 von <strong>Leo Goodwin Sr.</strong> und <strong>Lillian Goodwin</strong> gegründete Unternehmen heute sein Geld weniger mit Regierungs-Mitarbeitern verdient, als mit Autobesitzern.</p><div id="steue-2972621126" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Neben Geico enttäuscht Buffett eine weitere 100%-Beteiligung von Berkshire Hathaway im Versicherungsgeschäft und zwar am US-Rückversicherer <strong>Gen Re</strong>, beziehungsweise <strong>General Re</strong> (&#8222;General Reinsurance Corporation&#8220;). Hier gab es gesunkene Gewinne. Der Grund hierfür waren hohe Ausgaben für eine Zyklon-Umweltkatastrophe in Australien.</p>
<p>Gen Re ist 1846 von einem Deutschen als &#8222;<strong>Kölnische Rückversicherungs-Gesellschaft</strong>&#8220; gegründet worden.</p>
<p>Heute beschäftigt das Unternehmen Gen Re rund 1900 Mitarbeiter. Neben dem Bereich Schadenversicherungen und Unfallversicherungen ist der Rückversicherer General Re im Lebensversicherungs-Bereich und den Krankenversicherungen aktiv.</p>
<p>Für einen Paukenschlag sorgte Berkshire Hathaway aber nun mit dem bekannt gewordenen Verkauf großer Aktienpakete am US-Technologieriesen <strong>IBM</strong>. So verkauft Berkshire gut ein Drittel der 81 Millionen IBM-Aktien, welche die Berkshire-Holding hält.</p>
<p>Für IBM-Geschäftsführerin <strong>Virginia Rometty</strong>, die erst vor wenigen Wochen mit Kanzlerin <strong>Angela Merkel</strong> in Washington im Rahmen eines Business-Treffens mit US-Präsident <strong>Donald Trump</strong> saß, ist dies ein Schlag ins Gesicht.</p>
<p>Warren Buffett war vor gut sechs Jahren, 2011, bei IBM eingestiegen. In einem kurzen <a href="http://www.cnbc.com/2017/05/04/warren-buffett-has-revalued-ibm-downward-cites-big-strong-competitors.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fernsehinterview mit dem amerikanischen Sender CNBC</a> erklärte er den Grund für den umfangreichen IBM-Rückzug:</p>
<p>So hätten er als auch das Management bei IBM sich stärkeres Wachstum im IBM-Geschäft gewünscht. Doch stehe IBM auch unter massivem Wettbewerb, was es schwer mache.</p>
<p>Unterm Strich verdient Milliardär Buffett für seine Aktionäre aber immer noch prächtig.</p><div id="steue-2301056239" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>So weist die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway im ersten Quartal 2017 einen operativen Gewinn von 3,7 Milliarden Euro aus. Das sind 4,8% weniger, als im Vergleichsquartal des Vorjahres.</p>
<p>Buffetts Konglomerat umfasst über 80 Firmen. Dazu gehören eine der größten amerikanischen Eisenbahngesellschaften, ebenso Einzelhändler, Versicherungen, Autohäuser oder Medien. In Deutschland ist Warren Buffett bislang kaum größer engagiert.</p>
<p>Er erklärte dies einmal damit, wonach er angeblich Schwierigkeiten habe, den deutschen Mittelstand zu verstehen.</p>
<p>Immerhin soll die Berkshire Hathaway für rund eine Milliarde Euro Aktien an der ehemaligen <strong>Münchener Rück</strong>, heute bekannt als <strong>Munich Re</strong>, halten.</p>
<p>Sie sei, schreibt das Handelsblatt, der weltweit wichtigste Rückversicherer und Warren Buffett mit einem <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/dax-konzerne-ungeschminkt-munich-re-setzt-auf-eine-hohe-dividende/3422470.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beteiligungs-Anteil von 8% der wichtigste Shareholder</a>.</p>
<p>Die Münchner Rück verlor durch den in den USA ausgelösten Börsencrash von 2001 damals gut zwei Drittel ihrer Markkapitalisierung.</p>
<p>Bis heute hat sie sich von diesem Tiefschlag nicht mehr ganz erholen können. So beträgt der Börsenwert von Munich Re im Mai 2017, lässt sich <strong>Yahoo Finance</strong> entnehmen, noch 27,92 Milliarden Euro.</p>
<p>Zu den bekanntesten Beteiligungen von Warren Buffett gehören weitere globale Marken wie <strong>Apple, Coca-Cola, Goldman Sachs</strong> oder <strong>Kraft Heinz</strong>.</p>
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		<title>Partnership on AI: Facebook, Google und Microsoft gründen Künstliche Intelligenz-Allianz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/facebook-google-und-microsoft-gruenden-kuenstliche-intelligenz-ai-allianz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 07:32:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Verletzung Internationaler Konventionen durch AI]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung von Menschenrechten durch Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zuge der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und der damit einhergehenden ethisch-moralischen und gesellschaftsrechtlichen Fragen haben sich fünf der größten Technologieunternehmen der Welt &#8211; alle aus den USA &#8211; zusammengetan und eine AI-Allianz gegründet (Artificial Intelligence Allianz). Die Gruppe teilte auf seiner neuen Plattform mit, sie wolle ein offenes Diskussionsforum sein, das dazu beitragen wolle, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Im Zuge der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und der damit einhergehenden ethisch-moralischen und gesellschaftsrechtlichen Fragen haben sich fünf der größten Technologieunternehmen der Welt &#8211; alle aus den USA &#8211; zusammengetan und eine AI-Allianz gegründet (Artificial Intelligence Allianz).</h2>
<p>Die Gruppe teilte auf seiner neuen Plattform mit, sie wolle ein offenes Diskussionsforum sein, das dazu beitragen wolle, Ängste in Bezug auf Künstliche Intelligenz in der Öffentlichkeit einzudämmen.</p>
<p>Das Fundament der AI-Allianz stellen jene amerikanischen Unternehmen dar, die schon heute das Internet und die Computerwelt mit monopolartigen Produkten global beherrschen: Facebook, Google, Amazon, Microsoft und IBM.</p>
<p>Microsoft teilte mit, man wolle in die AI-Allianz seinen Bereich &#8222;Microsoft Research&#8220; unter Führung von Eric Horvitz einbringen. Alphabet, die Holding-Mutter von Google, sagte wiederum, man bringe seine DeepMind-Forschungseinheit unter Mitbegründer Mustafa Suleiman ein.</p>
<p>Als weiterer künftiger AI-Partner in der Allianz wird derzeit die Arbeitsgruppe von Tesla-Co-Gründer Elon Musk, OpenAI, genannt. OpenAI ist eine Organisation, die steuerlich als gemeinnützig bewertet wird.</p><div id="steue-2972621126" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h3>Apple überlegt noch</h3>
<p>Apple wiederum ist noch unschlüssig, ob man dem amerikanischen Pakt der Großen zur Erforschung, Weiterentwicklung und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft und Gesellschaft beitreten wolle.</p>
<p>Ab sofort dürfe aber jede relevante Gruppe, so die AI-Gründer, in der Allianz zur Entwicklung und Diskussion von Künstlicher Intelligenz mitwirken. Dazu gehörten auch Non-Government-Organisationen. Diese hätten die Chance, angeblich gleichberechtigt mitzuarbeiten. Willkommen wären ebenso Forschungsgruppen und Wissenschaftler, darunter Philosophen.</p>
<p>Die beiden Schwerpunkte der US-AI-Allianz umfassen: Zum einen die Information über AI gegenüber der Öffentlichkeit. Zum zweiten die Dimensions-Erfassung inwiefern menschliche Arbeit durch Roboter, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, mittel- und langfristig abgelöst wird und was dies für Gesellschaft, Wirtschaft und Kapitaleigner bedeute.</p>
<p>Die Big Five der AI sehen aber auch im Bereich der Bekämpfung von Krankheiten, sprich im Gesundheitswesen, große Chancen für Künstliche Intelligenz.</p>
<h3>AI habe &#8222;positive Auswirkungen auf unsere Algorithmen&#8220;</h3>
<p>Einer der Mitbegründer der amerikanischen AI-Allianz, Suleiman, umriss den Schritt zu einer größeren AI-Koalition zudem mit den folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Grund, warum wir alle an AI arbeiten ist, weil wir die großen Perspektiven sehen und leidenschaftlich glauben, dass unsere Welt damit verändert werden kann&#8220;. Man sehe primär positive Auswirkungen von AI &#8222;auf die Qualität unserer Algorithmen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dem ergänzte Eric Horvitz, man sehe mittels der neuen institutionalisierten Koalition eine größere Chance, Ängste in der Öffentlichkeit gegen Künstliche Intelligenz abzubauen, indem man einen &#8222;offenen Dialog&#8220; praktiziere.</p>
<p>Gleichzeitig erklärte er, dass die neue AI-Allianz durch amerikanische Superkonzerne sich nicht Partnerschaften mit Regierungsbehörden und anderen öffentlichen Einrichtungen entgegenstellen wolle.</p>
<p><strong>Als wichtigste Arbeitsgebiete der neuen US-Allianz zu AI werden genannt:</strong></p><div id="steue-2301056239" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<ol>
<li><span style="color: #ff0000">Ethik.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Wirtschaft.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> Rechtliche Auswirkungen von AI.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> Soziale Fragen.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> Mögliche Verletzung von Menschenrechten.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Mögliche Verletzung internationaler Konventionen durch Künstliche Intelligenz.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Automatisierte Waffensysteme.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> AI-basierte Polizei-Technologien.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Gesetzlicher Regulierung vorzugreifen durch Selbstkontrolle.</span></li>
</ol>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.partnershiponai.org/" target="_blank">www.partnershiponai.org</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Finanz-Staatssekretär Michael Meister (CDU) lehnt Vermögenssteuer ab</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/06/finanz-staatssekretaer-michael-meister-cdu-lehnt-vermoegenssteuer-ab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2016 07:15:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
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		<category><![CDATA[Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel öffentlich darüber nachdachte, ob die Vermögenssteuer für Reiche nicht doch wieder eingeführt werden könnte, schickte nun offensichtlich Finanzminister Dr. Wolfang Schäuble (CDU) seinen Staatssekretär im Finanzministerium, Michael Meister, (CDU), vor. So erklärte nun Finanz-Staatssekretär Michael Meister gegenüber den Ruhrnachrichten, man lehne die Vermögenssteuer für große private Vermögen in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel öffentlich darüber nachdachte, ob die Vermögenssteuer für Reiche nicht doch wieder eingeführt werden könnte, schickte nun offensichtlich Finanzminister Dr. Wolfang Schäuble (CDU) seinen Staatssekretär im Finanzministerium, Michael Meister, (CDU), vor.</strong></p>
<p>So erklärte nun Finanz-Staatssekretär Michael Meister gegenüber den Ruhrnachrichten, man lehne die Vermögenssteuer für große private Vermögen in Deutschland ab. So sagte er:</p>
<p><em>&#8222;Sie würde nicht den Zweck erfüllen, den ihre Befürworter verfolgen, sondern wäre für den Wirtschaftsstandort Deutschland schädlich, sie könnte Investitionen und Arbeitsplätze gefährden.&#8220;</em></p>
<p>Außerdem lässt Schäuble, wie schon in der Vergangenheit, die Karte ziehen, wonach alleine die Erhebung der Vermögenssteuer angeblich zu viel koste.</p><div id="steue-2972621126" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Die Spitze der traditionellen Partei vieler Reichen, die FDP, stellte sich ebenfalls gegen die Einführung einer Vermögenssteuer. So erklärte FDP-Chef Christian Lindner, er lehne die im Jahr 1996 außer Kraft gesetzte Vermögenssteuer ab.</p>
<p>Nach einem Urteilsspurch des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe war die Vermögenssteuer in Deutschland 1997 schließlich mit dem Hinweis auf eine Verfassungs-Unverträglichkeit ganz abgeschafft worden. Doch statt die Vermögenssteuer verfassungskonform wieder einzuführen, schieben seit 20 Jahren sämtliche Bundesregierungen das Thema auf die lange Bank. Zunächst waren es die SPD und die GRÜNEN, seit gut zehn Jahren ist es die CDU/CSU-Regierungskoalition mit der SPD.</p>
<p>FDP-Chef Lindner plädiert dafür, statt eine Vermögenssteuer für Reiche wieder einzuführen, solle man sich für eine gerechtere und stärkere Besteuerung vor allem von amerikanischen supranational tätigen Konzernen einsetzen. Dabei blickt er auf Unternehmen wie Alphabet (Google), Apple, Amazon, Facebook, Starbucks, Oracle oder Microsoft. Sie sollten endlich einen fairen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens leisten müssen.</p>
<p>Die Linken-Chefin Sarah Wagenknecht wiederum erklärte, sie halte eine Vermögenssteuer für Millionäre alleine für zu wenig. So fordern die Linken fünf Prozent Vermögenssteuer pro Jahr von Millionären. Doch im Gegensatz zum SPD-Chef möchte die Linken-Chefin auch die Anrechnung von Betriebsvermögen hinzufügen. Das könnte aber bedeuten, dass Reiche doppelt besteuert würden &#8211; denn auch Dividendenauszahlungen werden bereits versteuert.</p>
<p>Weltweit geht die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter auseinander. Während das durchschnittliche Netto-Einkommen und Netto-Vermögen der Deutschen in den vergangenen 20 Jahren seit Mitte der 1990er Jahren gesunken ist, stieg jenes der Reichen und Superreichen, sprich der Multimillionäre und Milliardäre, um ein vielfaches.</p>
<p>So verfügen statistisch gesehen die Reichsten in Deutschland über mehr als 80% des Volksvermögens, sagte eine OECD-Studie. Auch der im März 2013 publizierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung kam zu dem Ergebnis, dass es in Deutschland eine sehr ungleiche Verteilung von Vermögen gebe.</p>
<p>Nach Angaben von Wikipedia verfügte das reichstes Zehntel in Deutschland bereits im Jahr 2002 über 57,9% des Volksvermögens. Dieser Wert stieg bis 2007 auf 61,1% an und ist bis 2016 noch einmal deutlich nach oben geklettert.</p>
<p>Rechnet man das weitere reichste Zehntel hinzu, kommen noch einmal im Schnitt 19% Vermögen hinzu. Das bedeutet: Nur 20% der Deutschen verfügen über 80% des Gesamtvermögens in Deutschland.</p><div id="steue-2301056239" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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		<title>Britischer Finanzminister George Osborne will multinationale Steuervermeidung mit &#8222;Gewerbesteuer Fahrplan&#8220; verhindern</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/03/britischer-finanzminister-george-osborne-will-multinationale-steuervermeidung-mit-gewerbesteuer-fahrplan-verhindern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 08:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzministerium Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[George Osborne]]></category>
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		<category><![CDATA[Künstliche Schulden Großkonzerne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der britische Finanzminister George Osborne sagte, er wolle noch diese Woche dem Britischen Parlament einen Plan vorlegen, wie multinationale Konzerne daran gehindert werden könnten, Steuerlücken in der Europäischen Union zu nutzen, um Steuerzahlungen nach Europa zu vermeiden. Laut der Financial Times arbeite das britische Finanzministerium derzeit an einem Arbeitspapier &#8222;Gewerbesteuer Fahrplan&#8220;. Dieses Papier solle gleichzeitig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Der britische Finanzminister George Osborne sagte, er wolle noch diese Woche dem Britischen Parlament einen Plan vorlegen, wie multinationale Konzerne daran gehindert werden könnten, Steuerlücken in der Europäischen Union zu nutzen, um Steuerzahlungen nach Europa zu vermeiden.</h4>
<p>Laut der Financial Times arbeite das britische Finanzministerium derzeit an einem Arbeitspapier &#8222;Gewerbesteuer Fahrplan&#8220;.</p>
<p>Dieses Papier solle gleichzeitig den supranationalen Unternehmen Sicherheit geben, dass ihre Steuerzahlungen in der EU künftig nicht mehr den Verdacht erweckten, sie arbeiteten primär daran, den maximalen Profit in Europa zu erzielen, aber faktisch keine Steuern zu zahlen.</p>
<p>So soll beispielsweise das durchschnittliche Steueraufkommen von Alphabet, der Holding von Google, in Großbritannien gerade einmal bei 3 Prozent liegen. Und das, wo der Google-Umsatz alleine in Großbritannien auf vier bis sieben Milliarden Euro im Jahr geschätzt wird. Damit gilt Großbritannien nach Deutschland als das drittwichtigste Land für Google. An erster Stelle stehen die USA, das Heimatland von Alphabet, selber.</p>
<p>Diese Schätzungen gaben zumindest Fachleute im Zuge einer Steuernachzahlung von Google in Großbritannien ab. Das sehr erfolgreiche Unternehmen steuert derzeit auf einen Jahresumsatz von 100 Milliarden US-Dollar zu, welcher in einigen Jahren nicht mehr als unrealistisch gilt. Schon heute erwirtschaftet Google einen Jahresgewinn in Höhe von rund 14 Milliarden und gilt damit als äußert profitabel.</p><div id="steue-2972621126" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Der britische Finanzminister sagte, seine Unternehmens-Steuerreform umfasse zudem Pläne, Steuererleichterungen für Schuldzinsen bei multinationalen Unternehmen künftig ebenfalls zu reduzieren.</p>
<p><strong>Künstliche Schulden von Großkonzernen könnten künftig anders behandelt werden</strong></p>
<p>Grund: Großkonzerne wie Apple, welche auf Grund ihrer Steuervermeidungs-Taktiken bereits über 200 Milliarden US-Dollar an Bar-Reserven auf der hohen Kante haben, schaffen teils künstlich Schulden &#8211; beispielsweise durch Anleihen.</p>
<p>Doch setzt die britische Regierung auch auf eine Zuckerbrot- und Peitsche-Strategie. So wolle man Steuererleichterungen jenen supranationalen Groß-Konzernen bieten, welche mit Gewinnverlagerungen Schluss machten. Dabei sei, sagte der britische Finanzminister, auch an eine Entgeltumwandlung gedacht.</p>
<p>Stoppen wolle man ebenfalls die &#8222;verschleierte Beschäftigung&#8220; von Mitarbeitern in Unternehmen, um Steuerrechnungen zu reduzieren. Damit ist beispielsweise gemeint, dass Arbeitnehmer aus steuerlichen Gründen in Irland angestellt sind, in Wirklichkeit aber beispielsweise in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien arbeiten.</p>
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