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	<title>Microsoft Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<item>
		<title>Einige EU-Staaten verhindern Reform gegen Steuertricks von Konzernen in Europa</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2017/09/einige-eu-staaten-verhindern-reform-gegen-steuertricks-von-konzernen-in-europa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 06:29:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren kritisieren Vertreter der Europäischen Union, dass die Konzern-Steuerflucht und das Ausnutzen unterschiedlicher Steuerregelungen in der EU eingedämmt werden müssen. Jetzt beklagt aber Deutschland, dass einige große EU-Staaten die Versuche der EU, das Ausnutzen von Steuerschlupflöchern zu unterbinden, blockierten. So schreibt unter anderem die Süddeutsche Zeitung: (1) &#8222;In internen Protokollen beklagen sich deutsche Beamte, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/09/einige-eu-staaten-verhindern-reform-gegen-steuertricks-von-konzernen-in-europa/">Einige EU-Staaten verhindern Reform gegen Steuertricks von Konzernen in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Jahren kritisieren Vertreter der Europäischen Union, dass die Konzern-Steuerflucht und das Ausnutzen unterschiedlicher Steuerregelungen in der EU eingedämmt werden müssen.</strong></p>
<p>Jetzt beklagt aber Deutschland, dass einige große EU-Staaten die Versuche der EU, das Ausnutzen von Steuerschlupflöchern zu unterbinden, blockierten.</p>
<p>So schreibt unter anderem die Süddeutsche Zeitung: (1)</p>
<blockquote><p>&#8222;In internen Protokollen beklagen sich deutsche Beamte, dass insbesondere Spanien, Frankreich und Italien Schlupflöcher in der Unternehmensbesteuerung weiter offenhalten. Außerdem werde eine gemeinsame schwarze Liste von Steueroasen in Drittstaaten, die bis Ende des Jahres verabschiedet werden sollte, von Großbritannien blockiert.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die geplante Steuerreform in der EU wird im Rahmen eines informellen Gremiums im EU-Rat unter den Finanzministern diskutiert und zwar in einer Gruppe &#8222;Verhaltenskodex&#8220;.</p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>In dieser Gruppe sollen diverse Staaten sich wenig kooperativ verhalten um Steuermissbrauch künftig europaweit besser zu verhindern, so die SZ weiter:</p>
<p>&#8222;Das Ausmaß der Beteiligung anderer Mitgliedstaaten an den Diskussionen zur Eindämmung schädlichen Steuerwettbewerbs hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.&#8220;</p>
<p>Entsprechende Protokolle lägen der Süddeutschen Zeitung, dem NDR und WDR vor.</p>
<p>Deutsche Steuerexperten schätzen, dass durch Steuertricks großer Konzerne zwischen den EU-Ländern Europas Staaten und Bürgern jährlich gut 50 bis 70 Milliarden Euro Steuereinnahmen entgehen.</p>
<p>In der Kritik stehen vor allem US-Großkonzerne wie Apple, <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2017/08/us-zimmervermittler-airbnb-zahlte-in-frankreich-nur-92-944-euro-steuern/" target="_blank" rel="noopener">Airbnb</a>, <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2016/12/kollaborative-wirtschaft-airbnb-uber-muessen-umsaetze-in-frankreich-ab-2019-den-behoerden-mitteilen/" target="_blank" rel="noopener">Uber</a>, Starbucks, Facebook, Amazon, Google oder Microsoft, aber auch Konzerne der EU selber, wie Ikea oder <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2017/03/linde-macht-jetzt-auf-google-in-irland-um-steuern-zu-sparen/" target="_blank" rel="noopener">Linde</a>.</p>
<h3>Einzelnachweise</h3>
<p>(1) &#8222;<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuertricks-kampf-gegen-steuerflucht-deutschland-beklagt-blockade-durch-eu-staaten-1.3657240" target="_blank" rel="noopener">Kampf gegen Steuerflucht: Deutschland beklagt Blockade durch EU-Staaten</a>&#8222;, in: Süddeutsche Zeitung Online vom 07.09.2017.</p>
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		<title>Österreich will virtuelle Unternehmen wie Facebook besteuern</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2017/08/oesterreich-will-virtuelle-unternehmen-wie-facebook-besteuern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2017 08:36:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Österreich macht sich in der Europäischen Union für die Besteuerung virtueller Unternehmen stark, die in dem Alpenland zwar große Umsätze und Gewinne erwirtschaften, dort aber keine physische Betriebsstätte unterhalten. Die EU wird sich mit dem Thema am 15. September auseinandersetzen. Im Fokus soll dabei eine Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens stehen. Über die neue Besteuerung digitaler Unternehmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/08/oesterreich-will-virtuelle-unternehmen-wie-facebook-besteuern/">Österreich will virtuelle Unternehmen wie Facebook besteuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich macht sich in der Europäischen Union für die Besteuerung virtueller Unternehmen stark, die in dem Alpenland zwar große Umsätze und Gewinne erwirtschaften, dort aber keine physische Betriebsstätte unterhalten.</p>
<p>Die EU wird sich mit dem Thema am 15. September auseinandersetzen. Im Fokus soll dabei eine Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens stehen.</p>
<p>Über die neue Besteuerung digitaler Unternehmen hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach <strong>Österreichs Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP)</strong> gesprochen.</p>
<p>Nach dem Willen Österreichs sollen also Betriebe, welche in Österreich digitale Geschäfte machen, dort aber physisch nicht wirklich präsent sind, dennoch besteuert werden.</p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Ab welcher Unternehmensgröße dieses Prinzip gilt und ob es sich bei dem Plan Österreichs nur um Google, Facebook, Amazon, Microsoft, Ebay &amp; Co handelt, ist noch nicht klar.</p>
<h4>Einzelnachweis</h4>
<p>&#8222;<a href="http://www.horizont.at/home/news/detail/behoerden-wollen-steuern-von-internetkonzernen.html" target="_blank" rel="noopener">Behörden wollen Steuern von Internetkonzernen</a>&#8222;, in horizont.at vom 14.08.2017. Abgerufen am 18.08.2017.</p>
<h4>Fotonachweis</h4>
<p>pixabay.com / CC0 Creative Commons</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Partnership on AI: Facebook, Google und Microsoft gründen Künstliche Intelligenz-Allianz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/facebook-google-und-microsoft-gruenden-kuenstliche-intelligenz-ai-allianz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 07:32:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zuge der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und der damit einhergehenden ethisch-moralischen und gesellschaftsrechtlichen Fragen haben sich fünf der größten Technologieunternehmen der Welt &#8211; alle aus den USA &#8211; zusammengetan und eine AI-Allianz gegründet (Artificial Intelligence Allianz). Die Gruppe teilte auf seiner neuen Plattform mit, sie wolle ein offenes Diskussionsforum sein, das dazu beitragen wolle, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/facebook-google-und-microsoft-gruenden-kuenstliche-intelligenz-ai-allianz/">Partnership on AI: Facebook, Google und Microsoft gründen Künstliche Intelligenz-Allianz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Im Zuge der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und der damit einhergehenden ethisch-moralischen und gesellschaftsrechtlichen Fragen haben sich fünf der größten Technologieunternehmen der Welt &#8211; alle aus den USA &#8211; zusammengetan und eine AI-Allianz gegründet (Artificial Intelligence Allianz).</h2>
<p>Die Gruppe teilte auf seiner neuen Plattform mit, sie wolle ein offenes Diskussionsforum sein, das dazu beitragen wolle, Ängste in Bezug auf Künstliche Intelligenz in der Öffentlichkeit einzudämmen.</p>
<p>Das Fundament der AI-Allianz stellen jene amerikanischen Unternehmen dar, die schon heute das Internet und die Computerwelt mit monopolartigen Produkten global beherrschen: Facebook, Google, Amazon, Microsoft und IBM.</p>
<p>Microsoft teilte mit, man wolle in die AI-Allianz seinen Bereich &#8222;Microsoft Research&#8220; unter Führung von Eric Horvitz einbringen. Alphabet, die Holding-Mutter von Google, sagte wiederum, man bringe seine DeepMind-Forschungseinheit unter Mitbegründer Mustafa Suleiman ein.</p>
<p>Als weiterer künftiger AI-Partner in der Allianz wird derzeit die Arbeitsgruppe von Tesla-Co-Gründer Elon Musk, OpenAI, genannt. OpenAI ist eine Organisation, die steuerlich als gemeinnützig bewertet wird.</p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h3>Apple überlegt noch</h3>
<p>Apple wiederum ist noch unschlüssig, ob man dem amerikanischen Pakt der Großen zur Erforschung, Weiterentwicklung und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft und Gesellschaft beitreten wolle.</p>
<p>Ab sofort dürfe aber jede relevante Gruppe, so die AI-Gründer, in der Allianz zur Entwicklung und Diskussion von Künstlicher Intelligenz mitwirken. Dazu gehörten auch Non-Government-Organisationen. Diese hätten die Chance, angeblich gleichberechtigt mitzuarbeiten. Willkommen wären ebenso Forschungsgruppen und Wissenschaftler, darunter Philosophen.</p>
<p>Die beiden Schwerpunkte der US-AI-Allianz umfassen: Zum einen die Information über AI gegenüber der Öffentlichkeit. Zum zweiten die Dimensions-Erfassung inwiefern menschliche Arbeit durch Roboter, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, mittel- und langfristig abgelöst wird und was dies für Gesellschaft, Wirtschaft und Kapitaleigner bedeute.</p>
<p>Die Big Five der AI sehen aber auch im Bereich der Bekämpfung von Krankheiten, sprich im Gesundheitswesen, große Chancen für Künstliche Intelligenz.</p>
<h3>AI habe &#8222;positive Auswirkungen auf unsere Algorithmen&#8220;</h3>
<p>Einer der Mitbegründer der amerikanischen AI-Allianz, Suleiman, umriss den Schritt zu einer größeren AI-Koalition zudem mit den folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Grund, warum wir alle an AI arbeiten ist, weil wir die großen Perspektiven sehen und leidenschaftlich glauben, dass unsere Welt damit verändert werden kann&#8220;. Man sehe primär positive Auswirkungen von AI &#8222;auf die Qualität unserer Algorithmen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dem ergänzte Eric Horvitz, man sehe mittels der neuen institutionalisierten Koalition eine größere Chance, Ängste in der Öffentlichkeit gegen Künstliche Intelligenz abzubauen, indem man einen &#8222;offenen Dialog&#8220; praktiziere.</p>
<p>Gleichzeitig erklärte er, dass die neue AI-Allianz durch amerikanische Superkonzerne sich nicht Partnerschaften mit Regierungsbehörden und anderen öffentlichen Einrichtungen entgegenstellen wolle.</p>
<p><strong>Als wichtigste Arbeitsgebiete der neuen US-Allianz zu AI werden genannt:</strong></p><div id="steue-4060377887" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<ol>
<li><span style="color: #ff0000">Ethik.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Wirtschaft.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> Rechtliche Auswirkungen von AI.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> Soziale Fragen.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> Mögliche Verletzung von Menschenrechten.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Mögliche Verletzung internationaler Konventionen durch Künstliche Intelligenz.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Automatisierte Waffensysteme.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000"> AI-basierte Polizei-Technologien.</span></li>
<li><span style="color: #ff0000">Gesetzlicher Regulierung vorzugreifen durch Selbstkontrolle.</span></li>
</ol>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.partnershiponai.org/" target="_blank">www.partnershiponai.org</a></p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/facebook-google-und-microsoft-gruenden-kuenstliche-intelligenz-ai-allianz/">Partnership on AI: Facebook, Google und Microsoft gründen Künstliche Intelligenz-Allianz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Finanz-Staatssekretär Michael Meister (CDU) lehnt Vermögenssteuer ab</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/06/finanz-staatssekretaer-michael-meister-cdu-lehnt-vermoegenssteuer-ab/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2016/06/finanz-staatssekretaer-michael-meister-cdu-lehnt-vermoegenssteuer-ab/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2016 07:15:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Alphabet]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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		<category><![CDATA[Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Christian Lindner]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögensverteilung Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfang Schäuble]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel öffentlich darüber nachdachte, ob die Vermögenssteuer für Reiche nicht doch wieder eingeführt werden könnte, schickte nun offensichtlich Finanzminister Dr. Wolfang Schäuble (CDU) seinen Staatssekretär im Finanzministerium, Michael Meister, (CDU), vor. So erklärte nun Finanz-Staatssekretär Michael Meister gegenüber den Ruhrnachrichten, man lehne die Vermögenssteuer für große private Vermögen in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/06/finanz-staatssekretaer-michael-meister-cdu-lehnt-vermoegenssteuer-ab/">Finanz-Staatssekretär Michael Meister (CDU) lehnt Vermögenssteuer ab</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel öffentlich darüber nachdachte, ob die Vermögenssteuer für Reiche nicht doch wieder eingeführt werden könnte, schickte nun offensichtlich Finanzminister Dr. Wolfang Schäuble (CDU) seinen Staatssekretär im Finanzministerium, Michael Meister, (CDU), vor.</strong></p>
<p>So erklärte nun Finanz-Staatssekretär Michael Meister gegenüber den Ruhrnachrichten, man lehne die Vermögenssteuer für große private Vermögen in Deutschland ab. So sagte er:</p>
<p><em>&#8222;Sie würde nicht den Zweck erfüllen, den ihre Befürworter verfolgen, sondern wäre für den Wirtschaftsstandort Deutschland schädlich, sie könnte Investitionen und Arbeitsplätze gefährden.&#8220;</em></p>
<p>Außerdem lässt Schäuble, wie schon in der Vergangenheit, die Karte ziehen, wonach alleine die Erhebung der Vermögenssteuer angeblich zu viel koste.</p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Die Spitze der traditionellen Partei vieler Reichen, die FDP, stellte sich ebenfalls gegen die Einführung einer Vermögenssteuer. So erklärte FDP-Chef Christian Lindner, er lehne die im Jahr 1996 außer Kraft gesetzte Vermögenssteuer ab.</p>
<p>Nach einem Urteilsspurch des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe war die Vermögenssteuer in Deutschland 1997 schließlich mit dem Hinweis auf eine Verfassungs-Unverträglichkeit ganz abgeschafft worden. Doch statt die Vermögenssteuer verfassungskonform wieder einzuführen, schieben seit 20 Jahren sämtliche Bundesregierungen das Thema auf die lange Bank. Zunächst waren es die SPD und die GRÜNEN, seit gut zehn Jahren ist es die CDU/CSU-Regierungskoalition mit der SPD.</p>
<p>FDP-Chef Lindner plädiert dafür, statt eine Vermögenssteuer für Reiche wieder einzuführen, solle man sich für eine gerechtere und stärkere Besteuerung vor allem von amerikanischen supranational tätigen Konzernen einsetzen. Dabei blickt er auf Unternehmen wie Alphabet (Google), Apple, Amazon, Facebook, Starbucks, Oracle oder Microsoft. Sie sollten endlich einen fairen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens leisten müssen.</p>
<p>Die Linken-Chefin Sarah Wagenknecht wiederum erklärte, sie halte eine Vermögenssteuer für Millionäre alleine für zu wenig. So fordern die Linken fünf Prozent Vermögenssteuer pro Jahr von Millionären. Doch im Gegensatz zum SPD-Chef möchte die Linken-Chefin auch die Anrechnung von Betriebsvermögen hinzufügen. Das könnte aber bedeuten, dass Reiche doppelt besteuert würden &#8211; denn auch Dividendenauszahlungen werden bereits versteuert.</p>
<p>Weltweit geht die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter auseinander. Während das durchschnittliche Netto-Einkommen und Netto-Vermögen der Deutschen in den vergangenen 20 Jahren seit Mitte der 1990er Jahren gesunken ist, stieg jenes der Reichen und Superreichen, sprich der Multimillionäre und Milliardäre, um ein vielfaches.</p>
<p>So verfügen statistisch gesehen die Reichsten in Deutschland über mehr als 80% des Volksvermögens, sagte eine OECD-Studie. Auch der im März 2013 publizierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung kam zu dem Ergebnis, dass es in Deutschland eine sehr ungleiche Verteilung von Vermögen gebe.</p>
<p>Nach Angaben von Wikipedia verfügte das reichstes Zehntel in Deutschland bereits im Jahr 2002 über 57,9% des Volksvermögens. Dieser Wert stieg bis 2007 auf 61,1% an und ist bis 2016 noch einmal deutlich nach oben geklettert.</p>
<p>Rechnet man das weitere reichste Zehntel hinzu, kommen noch einmal im Schnitt 19% Vermögen hinzu. Das bedeutet: Nur 20% der Deutschen verfügen über 80% des Gesamtvermögens in Deutschland.</p><div id="steue-4060377887" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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			</item>
		<item>
		<title>Steuererklärung in Italien: Finanzamt verschickt online Steuerbescheide</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/04/steuererklaerung-in-italien-finanzamt-verschickt-online-steuererbescheide/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 07:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[AgenziaEntrate]]></category>
		<category><![CDATA[Aptoide]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[l’Agenzia delle Entrate]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Steuererklärung Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerbescheid digital Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererklärung Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Datenschützer ist es möglicherweise zum Haareraufen: Die italienischen Finanzämter (l’Agenzia delle Entrate) stellen 20 bis 30 Millionen Einkommenssteuerbescheide künftig online zur Verfügung. Potentielle Hacker haben damit entsprechend ein einfaches Spiel, persönlichste Daten von Bürgern auszuspionieren. In Deutschland schicken immer noch zahlreiche Institutionen, beispielsweise Banken oder Versicherungen, persönliche Daten ausschließlich per Post. Jedenfalls sind die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/04/steuererklaerung-in-italien-finanzamt-verschickt-online-steuererbescheide/">Steuererklärung in Italien: Finanzamt verschickt online Steuerbescheide</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Für Datenschützer ist es möglicherweise zum Haareraufen: Die italienischen Finanzämter (l’Agenzia delle Entrate) stellen 20 bis 30 Millionen Einkommenssteuerbescheide künftig online zur Verfügung.</h2>
<p>Potentielle Hacker haben damit entsprechend ein einfaches Spiel, persönlichste Daten von Bürgern auszuspionieren. In Deutschland schicken immer noch zahlreiche Institutionen, beispielsweise Banken oder Versicherungen, persönliche Daten ausschließlich per Post.</p>
<p>Jedenfalls sind die italienischen Finanzämter derzeit dabei, den Bürgern detaillierte Erklärungen zu liefern, wie jeder Steuerzahler auf den bereitgestellten Steuerbescheid online zugreifen kann.</p>
<p>Informationen gibt es unter anderem auf der Webseite <a href="http://www.agenziaentrate.gov.it/wps/portal/entrate/home" target="_blank">agenziaentrate.gov.it</a>, aber auch in einem unter anderem auf YouTube eingestellten Gebärdensprachen-Video. Über einen Twitter-Account können zudem Italiener direkt mit Mitarbeitern der Finanzämter sich öffentlich austauschen. Ähnliches ist für Facebook geplant. Hier soll es täglich im Rahmen von Zeitfenstern Fragestunden an Steuerfachleute der Finanzämter geben.</p>
<h3>&#8222;l’Agenzia delle Entrate&#8220; auf  Rädern</h3>
<p>Ergänzend zu den digitalen Informationsmöglichkeiten rund um die Steuererklärungen in Italien werden mobile Informations-Autos unterwegs sein und an zentralen Plätzen Auskünfte zur Online-Steuererklärung geben. Das Motto lautet hier: &#8222;Die l’Agenzia delle Entrate setzt auf Räder&#8220;. In diesen &#8222;mobilen Büros&#8220; können Bürger unter anderem direkt ihre PIN anfordern. Neben italienisch gibt es die Informationen auch auf englisch. Das &#8222;mobile Büro&#8220; soll in Italien zwischen dem 2. Mai bis 7. Juli unterwegs sein.</p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Das Prinzip der digitalen Übermittlung des Steuerbescheids beruht in Italien darauf, dass jeder Steuerzahler einen Link vom Finanzamt zugeschickt bekommt, über welchen er dann den Steuerbescheid auf der Webseite des zuständigen Finanzamtes abrufen kann, schreibt <a href="http://www.firstonline.info/News/2016/04/16/tasse-come-si-accede-al-730-precompilato-le-istruzioni-dellagenzia-delle-entrate/MTFfMjAxNi0wNC0xNl9GT0w" target="_blank">firstonline.info</a>, ein italienisches Wirtschafts-Portal.</p>
<p><strong>Über einen Link den Steuerbescheid abrufen</strong></p>
<p>Wer den Link zum Steuerbescheid aktiviert, der wird dann aufgefordert, eine PIN-Nummer einzugeben. Den Code erhält man aber erst, wenn man ihn zuvor im Rahmen eines Antrags auf Aktivierung telematischer Dienste der Agentur angefordert hat. Mit der PIN können anschließend alle Online-Dienste der öffentlichen Verwaltungen in Italien genutzt werden.</p>
<p>Ergänzend zum Link stellen die italienischen Finanzämter weitere Hilfen über die App &#8222;AgenziaEntrate&#8220; zur Verfügung. Sie kann über diverse App-Stores heruntergeladen werden, darunter den open source App Store &#8222;Aptoide&#8220;, welchen es unter anderem für Android-Handys gibt, aber auch über Google Play, dem Apple Store, oder Microsoft.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>EU: Konzerne mit über 750 Mio. Euro Umsatz sollen Steuern pro Land publizieren</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/04/eu-konzerne-mit-ueber-750-mio-euro-umsatz-sollen-steuern-pro-land-publizieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 06:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[County-by-Country-Reporting]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Wolfgang Schäuble]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Oracle]]></category>
		<category><![CDATA[Starbucks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Steuertrickserei supranational agierender Großkonzerne in der Europäischen Union (EU) endlich zu stoppen, möchte die Staatengemeinschaft Europas alle Konzerne mit einem Jahresumsatz von über 750 Millionen Euro zwingen, ihre pro Jahr bezahlten Steuern nach EU-Ländern aufgeschlüsselt zu publizieren. Doch noch ist dies lediglich ein Vorschlag. Formal abgesegnet ist er noch nicht. Was die einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/04/eu-konzerne-mit-ueber-750-mio-euro-umsatz-sollen-steuern-pro-land-publizieren/">EU: Konzerne mit über 750 Mio. Euro Umsatz sollen Steuern pro Land publizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Um die Steuertrickserei supranational agierender Großkonzerne in der Europäischen Union (EU) endlich zu stoppen, möchte die Staatengemeinschaft Europas alle Konzerne mit einem Jahresumsatz von über 750 Millionen Euro zwingen, ihre pro Jahr bezahlten Steuern nach EU-Ländern aufgeschlüsselt zu publizieren. Doch noch ist dies lediglich ein Vorschlag. Formal abgesegnet ist er noch nicht.</h2>
<p>Was die einen als &#8222;Steuerpranger&#8220; bezeichnen, umschreiben andere als wichtigen Schritt hin zu mehr Steuerfairness zwischen Unternehmen. Die künftige mögliche Publikationspflicht gilt zwar auch für europäische Unternehmen, im Fokus dürften aber vor allem Steuer-Drückeberger aus den USA sein.</p>
<p>Unternehmen wie Microsoft, Facebook, Oracle, Starbucks, Facebook oder Google stehen im Ruf auf ihre in Europa erzielten Milliardenumsätze kaum Steuern zu zahlen, welche die Hürde von 3 Prozent nehmen. Das ist zwar nach bisheriger Rechtslage und Auskunft der Konzerne legal, stößt aber in der EU auf immer mehr Widerstand, da dieses eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung darstelle. Hinzu kommt:</p>
<p>Vor allem Digitalkonzerne kommen mit sehr wenig Personal aus, weshalb selbst Konzerne, die in Europa Milliarden-Gewinne einfahren, dennoch hierzulande relativ wenig Arbeitsplätze geschaffen haben.</p>
<p>Nach bisherigem Plan möchte die Europäische Kommission, dass multinationale Konzerne nicht nur ihre Steuern, sondern auch ihre Gewinne in der Europäischen Union Land für Land &#8211; die Rede ist von &#8222;Country-by-Country-Reporting&#8220; &#8211; aufschlüsseln und im Internet öffentlich publizieren. Diese Pläne möchte zumindest die &#8222;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8220; (F.A.Z.) erfahren haben.</p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h3>Publikationspflicht in der EU soll auch die Gewinne betreffen</h3>
<p>Angaben bezüglich Steuern und Gewinne, welche außerhalb der Europäischen Union erwirtschaftet wurden, sollen die Großkonzerne lediglich zusammengefasst publizieren.</p>
<p>Bereits seit Anfang März liegt ein Plan der Europäischen Union vor, dass supranational in der EU agierende Konzerne ihre in der EU erwirtschafteten Gewinne und Steuern zumindest gegenüber nationalen Behörden publizieren sollen.</p>
<p>Jetzt könnte dieser Vorschlag angesichts der <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2016/04/panama-papers-kommt-jetzt-der-totale-ueberwachungsstaat/" target="_blank">Panama Papers</a> um weitere Transparenz ausgebaut werden. Die EU-Kommission möchte nach bisheriger Informationslage angeblich eine Publikationsdauer von mindestens 5 Jahren im Internet vorschreiben.</p>
<h3>Ausgerechnet deutscher Bundesfinanzminister dagegen?</h3>
<p>Doch ob der Plan umgesetzt wird, hängt nun an den weiteren Entscheidungsrunden. So müssen sowohl das Europaparlament in Straßburg, als auch die Mitgliedsstaaten der EU zustimmen.</p>
<p>Aus welchen Gründen ausgerechnet der deutsche Bundesfinanzminister, Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) sich gegen ein &#8222;County-by-Country-Reporting&#8220; ausgesprochen haben soll, ist nicht klar. Ist doch ausgerechnet Deutschland das Land, in welchem vor allem US-Konzerne jährlich die meisten Umsätze und Gewinne in der EU erwirtschaften und auch hier am wenigsten Steuern bezahlen. Grund:</p>
<p>Die meisten dieser Konzerne haben ihren EU-Stammsitz in Luxemburg oder Irland. Und in diesen Ländern gelten für Unternehmen in der Regel Steuer-Höchstsätze von bis zu 12,5 Prozent. Wie hoch die bezahlten Steuern tatsächlich sind, beruht letztlich aber auf Verhandlungen zwischen den Konzernen und den Finanzverwaltungen in den dortigen Ländern.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/04/eu-konzerne-mit-ueber-750-mio-euro-umsatz-sollen-steuern-pro-land-publizieren/">EU: Konzerne mit über 750 Mio. Euro Umsatz sollen Steuern pro Land publizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Google &#038; Steuer in Großbritannien: Wie viel sind bei 6,35 Mrd. Euro Jahresumsatz in UK angemessen?</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/02/google-steuer-in-grossbritannien-wie-viel-sind-bei-635-mrd-euro-jahresumsatz-in-uk-angemessen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2016/02/google-steuer-in-grossbritannien-wie-viel-sind-bei-635-mrd-euro-jahresumsatz-in-uk-angemessen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 08:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[McDonalds]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuernachzahlungen Google Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Steuernachzahlungen Google Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Steuernachzahlungen Google Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Steuernachzahlungen Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[Western Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Diskussion um eine angemessene Steuer von Google in den 28 EU-Ländern geht weiter. So berichtet The Wall Street Journal, wonach angeblich Großbritannien (UK) nach den USA der zweitwichtigste Wirtschaftsmarkt für die Tochter der Alphabet Holding, von Google, sei. Demnach setzte Google alleine in Großbritannien im Jahr 2015 circa 6,35 Milliarden Euro, beziehungsweise 7,07 Milliarden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/02/google-steuer-in-grossbritannien-wie-viel-sind-bei-635-mrd-euro-jahresumsatz-in-uk-angemessen/">Google &amp; Steuer in Großbritannien: Wie viel sind bei 6,35 Mrd. Euro Jahresumsatz in UK angemessen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Diskussion um eine angemessene Steuer von Google in den 28 EU-Ländern geht weiter. So berichtet The Wall Street Journal, wonach angeblich Großbritannien (UK) nach den USA der zweitwichtigste Wirtschaftsmarkt für die Tochter der Alphabet Holding, von Google, sei.</h4>
<p>Demnach setzte Google alleine in Großbritannien im Jahr 2015 circa 6,35 Milliarden Euro, beziehungsweise 7,07 Milliarden US-Dollar um. Allerdings halten sich Marktgerüchte hartnäckig, dass der Umsatz von Google in Deutschland deutlich größer sei und zwar möglicherweise bei circa 8,08 Milliarden Euro bis 8,98 Milliarden Euro liegen könnte.</p>
<p>Immerhin hat Großbritannien nur 60 Millionen Einwohner, Deutschland aber 82 Millionen. Zudem gilt die Marktdurchdringung von Google mit einem Anteil am Suchmaschinenmarketing in Höhe von 95% in Deutschland weltweit als spitze.</p>
<p>Doch so oder so kritisieren Parlamentarier sowohl in Deutschland wie in Großbritannien und anderen EU-Ländern, wonach Google zu wenig Steuern in der Europäischen Union abführe. So liege der Steuersatz von Google in Großbritannien derzeit bei rund 3%, berichtete kürzlich die Financial Times. Das The Wall Street Journal schrieb am 12. Februar 2016 wiederum <em>(S. B1; Autoren: Jason Douglas und Sam Schechner)</em>, wonach Google kürzlich den überschaubaren Betrag von 130 Millionen Britischen Pfund, also 167 Millionen Euro Steuern habe nachbezahlen müssen.</p>
<p><strong>167 Millionen Euro Steuern nachträglich für 10 Jahre bezahlt &#8211; ist das angemessen?</strong></p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Diese Steuern entfielen rückwirkend auf zehn Jahre, also bis ins Jahr 2005, schrieb das The Wall Street Journal in einem weiteren Artikel der Ausgabe vom 29. bis 31. Januar 2016 (Seite A6). Die niedrige Steuernachzahlung habe &#8222;einen Aufschrei&#8220; in Großbritannien hervorgerufen, da &#8222;viele der Meinung&#8220; seien, wonach dies &#8222;bei weitem zu wenig&#8220; sei.</p>
<p>Dies habe Googles Vizepräsident für Finanzen, Tom Hutchinson, gegenüber dem britischen Finanzministerium und einem Parlamentsausschuss, dem &#8222;Public Accounts Committee&#8220;, wiederum mit den Worten zitiert: Die in Großbritannien nachträglich nun bezahlte Steuer in Höhe von 130 Millionen Britischen Pfund sei die höchste im Ausland jeweils nachträglich überwiesene Steuer von Google. Außerdem decke sich die Google Steuer eindeutig mit britischem Recht: &#8222;Wir bezahlen die richtige Höhe an Steuern&#8220;, zitiert The Wall Street Journal Hutchinson.</p>
<p>Dem ergänzte Matt Brittin, der &#8222;Head of operations for Google in Europe, the Middle East and Africa&#8220;, dass die in Großbritannien bezahlte Steuer &#8222;akkurat die wirtschaftliche Bedeutung von Großbritannien für Google widerspiegele&#8220;.</p>
<p><strong>Wie viel setzt Google in Deutschland um?</strong></p>
<p>Dies kommentierte wiederum Peter Müller, Internetfachmann aus Frankfurt, mit den Worten, wonach er an Brittins Aussagen Zweifel habe: &#8222;Nimmt man den Google-Gewinn nach Inventionen 2015 in Höhe von geschätzten rund 14 bis 15 Milliarden US-Dollar (also 12,6 Mrd. Euro bis 13,5 Mrd. Euro) und der geschätzten rund 50% Rendite von Google vor Investitionen, müsste die Steuer für Google in den EU-Ländern deutlich höher ausfallen.&#8220;</p>
<p>Neben Google geraten andere US-Konzerne, wie Amazon, zunehmend in der EU unter Druck. So gibt es in dem 500 Millionen Bürger umfassenden Binnenmarkt immer stärkere Bemühungen, dass global agierende Konzerne dort ihre Gewinne versteuern, wo sie originär erwirtschaftet wurden. Immer mehr EU-Parlamentarier möchten nicht mehr akzeptieren, dass Rechnungen aus Steueroasen beispielsweise nach Deutschland geschickt werden, um Umsätze, die aber eigentlich aus Deutschland entstammen, künstlich doch ins Ausland zu verlagern.</p>
<p>Beispiel: Amazon-Geschäftspartner in Deutschland, die an Amazon Produkte verkaufen, welche später unter dem Label &#8222;Amazon&#8220; an Verbraucher verkauft werden, müssen Rechnungen für Amazon mal nach Tschechien schicken, dann wieder an Luxemburg oder Irland.</p>
<p><strong>Auch in Frankreich soll Google Steuern nachbezahlen</strong></p><div id="steue-4060377887" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Neben Großbritannien steht Google in Frankreich wegen Steuerfragen im Fokus der Öffentlichkeit. Im Gespräch ist nach Angaben von The Wall Street Journal, dass Google in Frankreich mindestens 900 Millionen bis 1,17 Milliarden Euro, also 1 Milliarde bis 1,3 Milliarden US-Dollar Steuern, inklusive Strafen, rückwirkend an den französischen Staat überweisen solle. Dies hatte der französische Finanzminister bekannt gegeben. Dabei räumte der Minister ein, dass sich die französische Regierung derzeit in Gesprächen mit Google über die Steuerzahlungen befinde.</p>
<p>Wie Amazon verschiebt Google auch in Frankreich aus Steuervermeidung Umsätze künstlich ins Ausland. So schreibt The Wall Street Journal weiter, wonach französische Google-Kunden, die in Google Anzeigen schalteten, sogenannte Google Adwords, Rechnungen aus Irland erhielten. Google Adwords-Anzeigen werden nach Suchanfragen durch Verbraucher über den Suchmaschinen-Treffern eingeblendet oder rechts oder unter den Suchergebnissen.</p>
<p>Das bedeutet. Die in Frankreich von Hunderttausenden Unternehmen in Google geschalteten Werbeanzeigen müssten nach Angaben von The Wall Street Journal später in Irland bezahlt werden, beziehungsweise direkt in den USA. Allerdings sind solche Modelle bislang in der EU legal, geraten aber immer stärker unter Druck.</p>
<p><strong>Google habe spezielle Sturkturen geschaffen, um Steuern zu vermeiden</strong></p>
<p>Zu den Kritikern dieser praktizierten Umsatzschiebereien gehört beispielsweise Stewart Jackson, ein Mitglied der Konservativen Partei in Großbritannien. Er sagte laut dem The Wall Street Journal zu Google: &#8222;Ihr habt die Entscheidung getroffen, Steuern zu vermeiden und habt spezielle Strukturen geschaffen, um genau dieses zu tun.&#8220;</p>
<p>Entsprechend weiterer Angaben von The Wall Street Journal habe Google in Großbritannien auf seine Milliarden US-Dollar Umsatz in 2014 und 2015 während eines 18 Monate umfassenden Zeitraums (endend am 30. Juni 2015) insgesamt 46,2 Millionen Britische Pfund an Steuern bezahlt. Hinzu kämen weitere 13,8 Millionen Britische Pfund, die im Rahmen des nun bekannt gewordenen Steuer-Deals nachträglich überwiesen wurden.</p>
<p>Das Europäische Parlament schätzt im Rahmen seines Research Service, dass in den 28 EU-Ländern supranational agierende Konzerne, die meisten aus den USA, jährlich rund 44,9 Milliarden Euro bis 63 Milliarden Euro &#8211; also 50 Milliarden bis 70 Milliarden US-Dollar &#8211; Steuern durch Steuertricks in Steueroasen zu wenig bezahlen würden. Neben Google stehen Apple, Starbucks, McDonalds, Facebook, Microsoft, Western Digital oder Amazon hier besonders in der Kritik.</p>
<p><strong>Beliebt bei Super-Konzernen: Verschieben von Umsätzen in &#8222;tax havens&#8220;</strong></p>
<p>Allerdings nutzen supranationale Konzerne gerne eine doppelte Steuervermeidungs-Taktik. So schreibt The Wall Street Journal, dass Google zum einen Umsätze in den 28 EU-Ländern zwar in Irland verbuche, aber diese dann verschiebe und zwar in weitere Steueroasen (&#8222;tax havens&#8220;), wie die Bermuda Inseln. Alleine im Jahr 2013 habe Google beispielsweise 8,84 Milliarden Euro (9,84 Milliarden US-Dollar) Umsatz aus EU-Ländern weiter an die Bermudas überwiesen.</p>
<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) erklärte wiederum am 29. Januar 2016 in einem Artikel mit der Überschrift &#8222;EU interessiert sich für Googles Steuerabkommen&#8220;, wie Google Umsätze letztlich verbucht:</p>
<p><em>&#8222;Die Unternehmen leiten ihre im Ausland erwirtschafteten Gewinne zu großen Teilen in Offshore-Steueroasen um. Ein Grund dafür ist das amerikanische Steuerrecht: Steuerzahlungen auf Auslandsgewinne werden demnach erst dann fällig, wenn diese an die Muttergesellschaft in den Vereinigten Staaten ausgeschüttet werden.&#8220;</em></p>
<p><strong>Auch in Italien hat Google die Steuerfahnder im Nacken</strong></p>
<p>Neben Großbritannien und Frankreich sieht sich Google in Italien einem Steuerverfahren gegenüber. Alleine für die Jahre 2009 bis 2013 würden italienische Steuerfahnder Google vorwerfen, &#8222;insgesamt 227 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben&#8220;.</p>
<p>Auch für Italien gilt: Mit Google Adwords oder Google Adsense erwirtschaftete Google-Umsätze verbuche nach Angaben der FAZ der Suchmaschinenmonopolist in Ländern wie den Niederlanden. Von dort würden sie dann weiter verschoben nach Irland oder die Bermudas. Weiter führt die FAZ aus: &#8222;Google wird vorgeworfen, in Italien eine ‚permanente, aber verheimlichte Organisation‘ zu unterhalten&#8220;.</p>
<p>Erst kürzlich hatte ein weiterer amerikanischer Superkonzern &#8211; und zwar Apple &#8211; an die italienischen Steuerbehörden nachträglich 318 Millionen Euro Steuern bezahlen müssen. Zudem liefen Steuerverfahren nach FAZ-Angaben im Land des Stiefels gegen Google sowie Western Digital.</p>
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		<title>Südafrika unterschreibt mit 31 Staaten Steuerabkommen gegen Steuertrickserei multinationaler Großkonzerne</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/02/suedafrika-unterschreibt-mit-31-staaten-steuerabkommen-gegen-steuertrickserei-multinationaler-grosskonzerne/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2016 09:29:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Johannesburg &#8211; Südafrika ist einer von 31 Staaten &#8211; darunter Deutschland &#8211; welches multinational tätigen Großkonzernen Steuertrickserei schwerer machen möchte. Deshalb hat das Schwellenland nun ein entsprechendes Steuerabkommen unterzeichnet. Dies berichtet die Sunday Times aus Südafrika (vom 31. Januar 2016, Seite 6; Autorin: Ann Crotty). Das Ziel des Abkommens ist es, dass vor allem amerikanische [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/02/suedafrika-unterschreibt-mit-31-staaten-steuerabkommen-gegen-steuertrickserei-multinationaler-grosskonzerne/">Südafrika unterschreibt mit 31 Staaten Steuerabkommen gegen Steuertrickserei multinationaler Großkonzerne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><em>Johannesburg &#8211;</em> Südafrika ist einer von 31 Staaten &#8211; darunter Deutschland &#8211; welches multinational tätigen Großkonzernen Steuertrickserei schwerer machen möchte. Deshalb hat das Schwellenland nun ein entsprechendes Steuerabkommen unterzeichnet. Dies berichtet die Sunday Times aus Südafrika (vom 31. Januar 2016, Seite 6; Autorin: Ann Crotty).</h4>
<p>Das Ziel des Abkommens ist es, dass vor allem amerikanische Großkonzerne, die Großmeister in der Steuerdrückerei sind, endlich auch in jenen Ländern Steuern bezahlen, in welchen sie Umsätze und Gewinne erwirtschaften und oftmals auch sehr reich geworden sind.</p>
<p>Derzeit gehen Steuerschätzer davon aus, dass die Steuertrickserei von Großkonzernen die Staaten jährlich um 100 bis 240 Milliarden US-Dollar Steuern bringt. Als einzige der großen Industriestaaten weigerten sich die USA sowie China das multinationale Steuerabkommen zu unterzeichnen. Im Falle der USA ist dies klar, gehören US-Konzerne doch zu den profitabelsten Profiteuren der globalen Steuertricks.</p>
<p>Besonders in der Kritik stehen der weltgrößte Bierkonzern, Anheuser-Busch InBev, aber vor allem auch einige der reichsten Konzerne der Welt wie Alphabet (Google), Apple, Microsoft, Amazon, Starbucks oder Facebook. Der belgische Bierkonzern Anheuser-Busch InBev (AB InBev) hat seine Konzernzentrale in Brüssel und setzt derzeit an, eine der größten Bier-Übernahmen in der Wirtschaftsgeschichte durchzuführen &#8211; und zwar jene von SABMiller für über 100 Milliarden US-Dollar.</p>
<p><strong>Wettbewerbsverzerrung auf Grund von Steuerdumping</strong></p><div id="steue-2707445354" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Insgesamt stehen auf der Liste der übelsten globalen Steuertrickser 35 multinational tätige Großkonzerne. Die Europäische Kommission, also faktisch die EU-Regierung, kritisiert seit längerem, dass sie der Steuerprellereien durch Ausnutzung von Gesetzeslücken in den 28 Eu-Mitgliedstaaten nicht mehr länger tatenlos zuschauen wolle. Man sehe das Problem mittlerweile als sehr seriös an. Zudem führe Steuerdumping in einigen Ländern &#8211; wie in Irland &#8211; zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung in den anderen Eu-Ländern.</p>
<p>Neben der EU-Kommission gibt es zahlreiche non-goverment-Organisationen, wie ActionAid aus Großbritannien, die ebenfalls die Steuertricks von Großkonzerne attackieren. Beispielsweise liegt die durchschnittliche Steuerrate von Anheuser-Busch InBev gerade einmal bei 18%. Der Übernahmekandidat SABMiller bezahlt bislang eine durchschnittliche Steuer von 26%.</p>
<p>Im Falle von Google gehen Beobachter davon aus, dass der Großkonzern aus den USA, welcher soeben Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt an den Börsen ablösen konnte, gerade einmal lächerliche 3% Steuern in Großbritannien bezahlt. Nicht viel anders könnte es in Deutschland aussehen.</p>
<p><strong>Zahlt Google in Großbritannien oder Deutschland nur 3% Steuern?</strong></p>
<p>Der Umsatz von Google wird in Großbritannien auf um die 4 Milliarden US-Dollar im Jahr geschätzt, was alleine schon rund doppelt so hoch wäre, wie der Umsatz der Axel Springer SE aus Berlin &#8211; immerhin eines der größten und mächtigsten Zeitungshäuser in Europa. In Deutschland gehen Umsatzschätzungen für Google von 6 bis 8 Milliarden US-Dollar aus &#8211; bei einer Rendite von geschätzten 50% (Investitionen nicht berücksichtigt).</p>
<p>Gegenüber steuerratschlag.eu sagte ein Internet-Kenner, dass Alphabet &#8211; die Muttergesellschaft von Google &#8211; nach Marktschätzungen über die Hälfte des Gesamtumsatzes sowie Gesamtgewinns in der Europäischen Union erwirtschafte, dort aber in den jeweils betroffenen einzelnen EU-Ländern faktisch kaum Steuern bezahle.</p>
<p>Künftig sollten, fordert die bei der UN angesiedelte &#8222;Organisation of Economic Co-operation and Development“ (OECD), dass internationale Großkonzerne grundsätzlich dazu verpflichtet werden sollen, Umsätze und Gewinne Land für Land auszuweisen.</p>
<p><strong>&#8222;Erhalte mal als Rechnungsempfänger von Amazon eine Tschechien-Adresse, dann eine irische&#8230;&#8220;</strong></p><div id="steue-4060377887" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Doch könnte dieses schwierig werden. Beispielsweise sagte ein deutsche Onlineshopbetreiber gegenüber steuerratschlag.eu, der im <em>Amazon Marketplace</em> seine Produkte listen lässt und dafür an Amazon eine Provision bei erfolgreichen Verkäufen bezahlen muss, dass er mal von Amazon gesagt bekomme, er solle die &#8222;Provision nach Tschechischer überweisen, dann wieder nach Luxemburg oder Irland&#8220;.</p>
<p>Das deutet darauf hin, dass das Amazon Steuersenkungsmodell &#8211; einige sagen auch Steuertrickserei-Modell &#8211; flexibel von Jahr zu Jahr oder Monat zu Monat angepasst wird.</p>
<p>Im Zentrum dieser globalen Steuertricks steht, dass die betroffenen Großkonzerne ihre Umsätze künstlich per Absender-Änderung auf der Rechnung in andere Länder verlagern, obwohl die eingetriebenen Rechnungssummen faktisch dort nicht erwirtschaftet werden.</p>
<p>Heißt: Bekommt beispielsweise ein deutscher Werbekunde von Google eine Rechnung von Google Irland, würde der Umsatz in Irland steuerlich verbucht &#8211; genau das, was die Europäische Kommission, aber auch zahlreiche Länderregierungen, massiv stört.</p>
<p><strong>In Deutschland werden schon Einkommen ab 53.000 Euro einem Spitzensteuersatz unterzogen</strong></p>
<p>Denn in Deutschland müssen beispielsweise Arbeitnehmer bereits ab einem niedrigen mittleren Brutto-Jahreseinkommen in Höhe von circa 53.000 Euro auf jeden über den 53.000 Euro verdienten weiteren Euro 42% Steuern bezahlen &#8211; also den Spitzensteuersatz.</p>
<p>Warum dann ein Megakonzern wie Google, der auf 80 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz und 15 Milliarden Euro Gewinn zusteuert, in Deutschland oder Großbritannien nur geschätzt 3% Steuern bezahlt, möchten immer weniger einsehen.</p>
<p>Dies sorgt für Steuerfrust nicht nur bei der Politik, sondern auch privaten Bürgern, die sich nicht dieser Steuertricks bedienen können. Frust schieben auch nationale Unternehmen, die ebenfalls globale Steuertricks wie jene von Google, Amazon oder Anheuser-Busch InBev nicht anwenden können. Zudem führe es, sagt auch die OECD, zu einer maximalen Wettbewerbsverzerrung.</p>
<p><strong>Mehr Transparenz durch länderspezifische Umsatz -und Gewinn-Ausweisung</strong></p>
<p>Entsprechend äußerte sich nun der OECD Generalsekretär Angel Gurria: &#8222;Länder bei Länder Veröffentlichungen haben einen entscheidenden Einfluss die internationale Kooperation in Steuerfragen anzutreiben und führt zu Transparenz bei multinationalen Unternehmensoperationen&#8220;.</p>
<p>Die Unterzeichnerstaaten des neuen Steuerabkommens sollen künftig untereinander entscheiden können, mit welchen Ländern sie jene für das Land jeweils von Großkonzernen gesetzlich vorgeschriebenen publizierten Bilanzzahlen &#8211; also die Länder-Umsätze, Länder-Gewinne und Länder-Steuern &#8211; austauschen.</p>
<p>Als die größten Opfer der Steuertrickserei gelten die am weitesten entwickelten Demokratien und Industriestaaten. Dazu gehören Deutschland, Japan, Großbritannien, Italien oder Spanien, aber eben auch afrikanische Schwellenländer wie Südafrika. Gewinner sind vor allem amerikanische Großkonzerne, Opfer also überwiegend Länder, für welche die US-Regierung gerne betont, sie gehörten zu ihrem westlichen Freundeskreis.</p>
<p>&#8222;Insofern sind Compliance Richtlinien in einigen Großkonzerne nicht viel mehr als Lippenbekenntnisse rund um die angeblich sich selbst verschriebene soziale und gesellschaftliche Verantwortung&#8220;, kritisiert der Hamburger Diplom-Psychologe und Volkswirtschaftler Bernd Kielmann in einer Stellungnahme gegenüber steuerrratschlag.eu.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/02/suedafrika-unterschreibt-mit-31-staaten-steuerabkommen-gegen-steuertrickserei-multinationaler-grosskonzerne/">Südafrika unterschreibt mit 31 Staaten Steuerabkommen gegen Steuertrickserei multinationaler Großkonzerne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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