Skip to main content
Dienstag, 19. März 2019

Österreich will virtuelle Unternehmen wie Facebook besteuern

Wien will digitale Unternehmen ohne physische Betriebsstätte dennoch besteuern.
Wien will digitale Unternehmen ohne physische Betriebsstätte dennoch besteuern.

Österreich macht sich in der Europäischen Union für die Besteuerung virtueller Unternehmen stark, die in dem Alpenland zwar große Umsätze und Gewinne erwirtschaften, dort aber keine physische Betriebsstätte unterhalten.

Die EU wird sich mit dem Thema am 15. September auseinandersetzen. Im Fokus soll dabei eine Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens stehen.

Über die neue Besteuerung digitaler Unternehmen hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Österreichs Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) gesprochen.

Nach dem Willen Österreichs sollen also Betriebe, welche in Österreich digitale Geschäfte machen, dort aber physisch nicht wirklich präsent sind, dennoch besteuert werden.

Ab welcher Unternehmensgröße dieses Prinzip gilt und ob es sich bei dem Plan Österreichs nur um Google, Facebook, Amazon, Microsoft, Ebay & Co handelt, ist noch nicht klar.

Einzelnachweis

Behörden wollen Steuern von Internetkonzernen„, in horizont.at vom 14.08.2017. Abgerufen am 18.08.2017.

Fotonachweis

pixabay.com / CC0 Creative Commons



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*


Das könnte Sie interessieren

Gehen die Steuern in Indonesien rauf? Hier Jakarta.
Montag, 11. Februar 2019

Einkommenssteuer -

Wahlkampf in Indonesien – Steuern könnten von 8,4 Prozent auf 16 steigen

In Indonesien wird 2019 ein neuer Präsident im Rahmen der Wahlen für die Zentralregierung von den Bürgern gewählt. Ein Thema dabei ist, ob die Einkommenssteuer erhöht werden soll. Die Nummer zwei im Kampf um den Stuhl des Präsidenten von Indonesien, Prabowo Subianto, kündigte jetzt an, er wolle im Falle eines Wahlsiegs die niedrige Einkommenssteuerquote für Bürger in Höhe von 8,4 bis 10 Prozent auf 16 Prozent erhöhen. [1] Subianto argumentiert, […]

Kommt die Krise?
Donnerstag, 24. Januar 2019

Absturz -

Finanzministerium bereitet Notfallplan für Rezension der Wirtschaft vor

An vielen Ecken und Enden knarrt es mittlerweile in Deutschlands Wirtschaft. Die Sorgen vor einem Wirtschaftseinbruch wachsen.  Und mit ihnen die Akten im Finanzministerium, die nur eine Frage beantworten sollen: Was tun, wenn die Wirtschaft nicht nur kriselt, sondern in eine Rezension rutscht? Einem Bericht des Hamburger Nachrichtenmagazins „Spiegel“ entsprechend, bereite das Berliner Bundeswirtschaftsministerium bereits einen entsprechenden Notfallplan vor. Die Pläne laufen unter der Führung von Bundeswirtschaftsminister Olaf Scholz (SPD). Im […]

Einbahnstraße: Wer arm ist in den USA ist froh über einen Mindestlohn.
Samstag, 29. Dezember 2018

Armut -

Mindestlohn USA: Missouri hebt auf 7,55 Euro die Stunde an

Nicht nur in Deutschland gibt es einen Mindestlohn, sondern auch in den USA. Hier teilte nun der Bundesstaat Missouri mit, der Mindestlohn pro Stunde werde auf 7,55 Euro erhöht. Das bedeutet ein Anstiegt von 60 Dollar-Cent, beziehungsweise 0,53 Euro-Cent. Auf einen Wochenlohn hoch gerechnet, verdienen ab Januar 2019 Bewohner in Missouri entsprechend mindestens 302 Euro im Rahmen einer 40-Stunden-Woche. Beziehungsweise einen monatlichen Mindestlohn von 1.208 Euro. Zum Vergleich: Der Mindestlohn […]

In Berlin gibt es Tausende normale gelbe Taxis aber nur wenig Uber-Angebote, wie diese Uber-Karte zeigt.
Mittwoch, 17. Oktober 2018

IPO -

Uber Börsengang soll angeblich 120 Milliarden Dollar einspielen können

In den USA berichten mehrere Zeitungen, darunter das „The Wall Street Journal“, wonach der amerikanische Taxi-Konkurrent im Personenbeförderungsgeschäft, die Uber Technologies Inc., angeblich bis zu 120 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 104 Milliarden Euro) durch einen Börsengang einnehmen könne. Die hohe Uber-Bewertung wird aber natürlich gezielt von Investoren gestreut, die schon in Uber investiert haben und wissen: Je mehr über Medien der angebliche Wert eines Unternehmens in die Höhe gejazzt wird, desto […]