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	<title>Mindestlohn EU Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Mindestlohn EU Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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		<title>Mindestlohn: ALDI Schweiz zahlt 4446 Euro Monatslohn, Lidl Schweiz 4365 Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 11:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während in Deutschland Millionen Menschen von ihrem Lohn kaum leben können, geschweige denn Geld für eine Eigentumswohnung oder das Alter zurückzulegen, sieht das im Nachbarland Schweiz ganz anders aus. Hier gilt in vielen Kantonen ein monatlicher Mindestlohn vom um die 3500 bis 4000 Franken (3200 bis 3700 Euro). Da die Schweiz ein kleines Land ist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2021/02/mindestlohn-aldi-schweiz-zahlt-4446-euro-monatslohn-lidl-schweiz-4365-euro/">Mindestlohn: ALDI Schweiz zahlt 4446 Euro Monatslohn, Lidl Schweiz 4365 Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während in Deutschland Millionen Menschen von ihrem Lohn kaum leben können, geschweige denn Geld für eine Eigentumswohnung oder das Alter zurückzulegen, sieht das im Nachbarland Schweiz ganz anders aus. Hier gilt in vielen Kantonen ein monatlicher Mindestlohn vom um die 3500 bis 4000 Franken (3200 bis 3700 Euro).</p>
<p>Da die Schweiz ein kleines Land ist, getraut sich kaum ein nennenswertes Unternehmen diese Löhne zu unterbieten. Die soziale gegenseitige Kontrolle ist in Europas einzigem Land mit einer Direktdemokratie groß. Selbst bei Einbürgerungen kann jeder örtliche Bewohner für oder gegen die Einbürgerung von Neubürgern in einem Ort stimmen.</p>
<p>Tricksereien beim Mindestlohn gibt es allenfalls in der Art der Anstellung. Gilt eine Stelle beispielsweise als &#8222;Trainee&#8220;, können die Monatslöhne selbst in der Schweiz bei um die 2300 Euro liegen (2500 Franken). Doch üblich ist das nicht. Für Schlagzeilen sorgen derzeit ALDI Suisse (Aldi Schweiz) und Lidl Schweiz. Beide liefern sich nach <a href="https://www.blick.ch/wirtschaft/wettlauf-um-hoechsten-mindestlohn-im-schweizer-detailhandel-deutsche-discounter-haengen-migros-und-coop-ab-id16333872.html" target="_blank" rel="noopener">Angaben der größten Schweizer Tageszeitung, der BLICK, einen Wettkampf um Mindestlöhne</a>.</p>
<p>&#8222;Bei Lidl Schweiz verdienen die Mitarbeitenden ab März im Minimum 24.50 Franken pro Stunde. Bei Aldi Suisse sind es gemäss Berechnungen der Gewerkschaft Syna 24.40 Franken pro Stunde. Bei Migros beträgt der monatliche Mindestlohn 3900 Franken, bei einer 41-Stunden-Woche&#8220;, führt der BLICK aus.</p><div id="steue-1540511498" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Dies mache derzeit bei ALDI Suisse einen Monats-Mindestlohn von 4105 Euro, bei Lidl Schweiz von 4028 Euro im Monat, der jetzt um 6,2 Prozent angehoben werden soll. Dann sollen die 4500 Schweizer Lidl-Mitarbeiter im Minimum im Monat 4360 Franken verdienen, verteilt auf 13 Monate. Rechnet man das hoch, kommt man auf einen jährlichen Mindestlohn von im Schnitt 52.390 Euro im Jahr bei Lidl Schweiz, beziehungsweise 4365 Euro im Monat.</p>
<h2>13 Monatsgehälter</h2>
<p>Da auch ALDI Suisse 13 Monatsgehälter bezahlt, bedeutet dies, dass ein normaler Verkäufer oder Detailhändler bei ALDI Schweiz im Schnitt 53.361 Euro im Jahr verdient, beziehungsweise 4446 Euro brutto im Monat. Ein Gehalt auf das in Deutschland selbst viele Akademiker nicht kommen. Gerade in Berlin oder im sonstigen Ostdeutschland sind Hunger-Gehälter von 2200 Euro brutto im Monat immer noch keine Seltenheit.</p>
<p>Beim Aldi- und Lidl Konkurrenten Migros beträgt der monatliche Mindestlohn derzeit 3900 Franken (3605 Euro), bei Coop seit Beginn 2021 insgesamt 4000 Franken (3700 Euro). In beiden Unternehmen gilt die 41-Stunden-Woche. Die Migros-Tochter Denner wiederum bezahlt im Minimum 4025 Franken pro Monat (3721 Euro). Dort müssen die Angestellten aber auch 43 Stunden pro Woche arbeiten.</p>
<p>Im Gegensatz zu Deutschland ist die Mindestarbeitszeit in der Schweiz etwas höher &#8211; Bei Lidl Schweiz müssen die Angestellten 41 Stunden pro Woche arbeiten. Bei Aldi sind es 42 Stunden Arbeit. Allerdings sind die Mitarbeiter selbst unter Berücksichtigung dieser Arbeitszeiten immer noch Top-Verdiener im Vergleich zum Niedriglohn-Land und Hochsteuerland Deutschland.</p>
<h2>Bis 370 Euro Arbeitslosengeld pro Arbeitstag in der Schweiz</h2>
<p>Obendrein sind die Sozialleistungen in der Schweiz beispielsweise bei Arbeitslosigkeit erheblich höher. In der Spitzengruppe kann ein Arbeitsloser in der Schweiz brutto mit 400 Franken pro Arbeitstag (370 Euro) im Monat rechnen, maximal auf 21,7 Tage pro Monat gerechnet. Brutto entspricht dies einem maximalen Arbeitslosengeld von 8680 Franken im Monat.</p>
<p>Netto bleiben da mindestens 5500 bis 6500 Franken im Monat, also 5100 Euro bis 6000 Euro. Und das bei 400 bis 520 Arbeitstagen die in einem Zeitraum von zwei bis zweieinhalb Jahren bezahlt werden. Und nicht nur in 12 Monaten wie im Schnitt in Deutschland.</p>
<h2>Häufig 42,5 bis 45-Stundenwochen in der Schweiz</h2>
<p>Viele Schweizer Firmen bieten ihren Mitarbeitern lediglich um die 20 Tage Urlaub im Jahr – bei häufig 42,5 bis 45 Stundenwochen. Auch hier hängen aber Lidl und Aldi viele andere Unternehmen ab. Beim Billig-Discounter Denner beispielsweise haben die Mitarbeiter im Schnitt um die sechs Wochen Ferien im Jahr. Bei Aldi, Lidl, Coop und Migros sind es im Minimum fünf Wochen, so der BLICK.</p>
<p>Durchschnittlich arbeitet ein Schweizer zwar pro Jahr um die zwei Monate mehr, als ein Angestellter in Deutschland. Also rund 25 Prozent mehr. Dennoch ist das Gehaltsgefälle erheblich höher zwischen der Schweiz und Deutschland.</p><div id="steue-3844217055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Die beiden deutschen Discounter ALDI und Lidl machen jedoch nicht nur bei Löhnen den etablierten Schweizer Supermarkt-Ketten Migros, Coop oder Denner gehörig Konkurrenz, welche nach Schweizer Sprache als &#8222;Detailhändler&#8220; bezeichnet werden.</p>
<p>Auch über günstigere Lebensmittelpreise bei ALDI Schweiz oder Lidl sind Millionen Schweizer froh: Wer beispielsweise beim Qualitäts-Supermarkt Migros einkaufen geht, bekommt für 100 Franken (92 Euro) nicht sonderlich viel in seinen Einkaufskorb. Dafür sind Lebensmittel in der Schweiz, zumal bei Migros, qualitativ im Schnitt höherwertiger und vielfältiger als in Deutschland. Nachhaltige Landwirtschaft ist im ehemaligen Agrarstaat Schweiz eine Selbstverständlichkeit.</p>
<div></div>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2021/02/mindestlohn-aldi-schweiz-zahlt-4446-euro-monatslohn-lidl-schweiz-4365-euro/">Mindestlohn: ALDI Schweiz zahlt 4446 Euro Monatslohn, Lidl Schweiz 4365 Euro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Seit 1946 gibt es in Frankreich den Mindestlohn SMIC &#8211; jetzt soll er wieder diskutiert werden</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/seit-1946-gibt-es-in-frankreich-den-mindestlohn-smic-jetzt-soll-er-wieder-diskutiert-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 08:18:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Automatische Erhöhung Mindestlöhne]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn EU]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn EU-Länder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits 1946, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, führte Frankreich einen Mindestlohn für alle Bürger ein. Er liegt aktuell bei 1480,27 Euro brutto im Monat für eine 40-Stunden-Woche. Das entspricht einen Brutto-Stundenlohn von im Schnitt 9,76 Euro. Seit Jahrzehnten kommt in Frankreich auf Grund des Mindestlohns jährliche eine Nationale Kommission für Kollektivverhandlungen (CNNC) zusammen, um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/seit-1946-gibt-es-in-frankreich-den-mindestlohn-smic-jetzt-soll-er-wieder-diskutiert-werden/">Seit 1946 gibt es in Frankreich den Mindestlohn SMIC &#8211; jetzt soll er wieder diskutiert werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits 1946, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, führte Frankreich einen Mindestlohn für alle Bürger ein. Er liegt aktuell bei 1480,27 Euro brutto im Monat für eine 40-Stunden-Woche. Das entspricht einen Brutto-Stundenlohn von im Schnitt 9,76 Euro.</strong></p>
<p>Seit Jahrzehnten kommt in Frankreich auf Grund des Mindestlohns jährliche eine <strong>Nationale Kommission für Kollektivverhandlungen (CNNC)</strong> zusammen, um zu diskutieren, ob der Mindestlohn entsprechend der Inflation zum 1. Januar des Folgejahres angehoben werden solle.</p>
<p>So kam es, dass der Mindestlohn in Frankreich von beispielsweise 1200 Euro brutto im Jahr 2005 auf nunmehr 1480,27 Euro im Jahr 2017 angestiegen ist.</p>
<p>Doch jetzt könnte dieses Verfahren auf den Prüfstand kommen. Eine Expertengruppe von Ökonomen hat sich dafür ausgesprochen, die automatische jährliche Anhebung entsprechend des Inflationsausgleichs aufzuheben. (1)</p><div id="steue-1540511498" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Das Argument der Ökonomen: Da in Frankreich bereits jeder achte Bürger nur so viel verdient, wie es der Mindestlohn gerade einmal hergibt und die Arbeitslosigkeit groß sei, müsse man neue Wege gehen, um mehr Leute in Jobs zu bekommen.</p>
<h2>&#8222;Kein gutes Werkzeug zur Umverteilung&#8220;</h2>
<p>Beispielsweise sagte <strong>Isabelle Méjean, eine Co-Autorin des aktuellen kritischen Mindestlohn-Berichts</strong>, wonach sie das jährliche Mindestlohn-Prüfverfahren SMIC für kein &#8222;gutes Werkzeug zur Umverteilung&#8220; halte.</p>
<p>Die <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2015/12/frankreich-mit-rekord-arbeitslosigkeit-seit-18-jahren-294-mio-menschen-ohne-job/" target="_blank" rel="noopener">Gewerkschaften Frankreichs</a> sind von den Plänen, den Mindestlohn letztlich in seiner jetzigen Form wieder auf den Prüfstand zu stellen, wenig begeistert.</p>
<p><iframe title="[REPLAY] Peut-on vivre avec le SMIC ? #flastalk" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/spgWoVrVnOU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>Besonders für die Millionen Immigranten aus ehemaligen französischen Kolonien ist der Mindestlohn eine Chance ein Leben in Würde zu führen. Video-Verweis: &#8222;Peut-on vivre avec le SMIC ? #flastalk&#8220;, übersetzt: &#8222;Können wir mit dem Mindestlohn Leben? #flastalk&#8220;, von: <a class="yt-simple-endpoint style-scope yt-formatted-string" href="https://www.youtube.com/channel/UCVBhO-qnol1rF5Z4uArLGLA">#flashtalk</a>, auf: YouTube.com vom 21. April 2017.</strong></em></p>
<p>So erklärte <strong>Jean-Claude Mailly, ein bekannter Gewerkschafts-Generalsekretär</strong>, wonach es &#8222;ein schwerer wirtschaftlicher und sozialer Fehler&#8220; sei, jetzt wieder zu diskutieren, ob die jährliche Anhebung des Mindestlohns aufgehoben werden solle. Damit lasse man eine wenig hilfreiche Debatte über die Nützlichkeit des Mindestlohns ohne Not wieder aufleben.</p>
<p>Dies gelte selbst unter dem Gesichtspunkt, dass man sagen könnte, es könne wirtschaftlich möglicherweise hilfreich sein, eine permanente Anhebung des Mindestlohns zu diskutieren. Es gehe hier aber um viel mehr, als nur um Buchhaltung, sondern um eine grundsätzliche soziale und gesellschaftliche Frage des Miteinanders.</p>
<h2>&#8222;Gesellschaftliche Bedeutung des Mindestlohns&#8220;</h2>
<p>Die Bedeutung der gesellschaftlichen Frage des Mindestlohns für Frankreich betont auch <strong>Gerard Cornilleau, Berater der französischen Beobachtungsstelle für wirtschaftliche Bedingungen (OFCE)</strong>.</p>
<p>Die französische Regierung wiederum scheint auch kein großes Interesse daran zu haben, die jährlich um den 20. Dezember bekannt gegebene Erhöhung, beziehungsweise Angleichung des Mindestlohns, nun grundlegend in Frage zu stellen.</p><div id="steue-3844217055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p>So führte <strong>Arbeitsministerin Muriel Pénicaud </strong>aus, wonach am Dienstag das Kabinett zwar über den Mindestlohn sprechen werde. Derzeit habe aber keiner fundamental ein Interesse daran, die automatische Weiterentwicklung des Mindestlohns in Frankreich grundlegend in Frage zu stellen.</p>
<p>Es gehe, so<strong> </strong>Pénicaud,<strong>  </strong>in der nächste Kabinettssitzung dennoch um wesentliche Fragen des Mindestlohns, der in Frankreich als SMIC bezeichnet wird.</p>
<p>So soll beispielsweise die Kaufkraft des Mindestlohns diskutiert werden, aber auch die Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt im Land, der in Frankreich sowieso als fragil gilt. SMIC steht für salaire minimum interprofessionnel de croissance.</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>(1) ‘<a href="http://www.leparisien.fr/economie/salaires-le-rapport-choc-qui-s-en-prend-au-smic-06-12-2017-7435566.php" target="_blank" rel="noopener">Salaires : le rapport choc qui s&#8217;en prend au smic. Un groupe d&#8217;experts préconise d&#8217;arrêter de revaloriser automatiquement chaque année le salaire minimum. Le gouvernement démine le dossier</a>&#8218;, übersetzt, ‚Löhne: Der Schockbericht, der den SMIC angreift. Eine Expertengruppe spricht sich dafür aus, die automatische Neubewertung des Mindestlohns jedes Jahr einzustellen. Die Regierung zerstört diese Akte‘, in: Le Parisien vom 6. Dezember 2017. Abgerufen am 7. Dezember 2017.</p>
<h2>Weitere Hintergründe des Mindestlohns in Frankreich</h2>
<p>Die französische Botschaft in Berlin führt zum Mindestlohn SMIC in Frankreich das folgende aus:</p>
<p>&#8222;Wie jetzt auch in Deutschland gibt es in Frankreich seit 1946 einen allgemein garantierten, gesetzlichen Mindestlohn (SMIC &#8211; salaire minimum interprofessionnel de croissance), der von der Regierung auf Vorschlag einer Mindestlohnkommission (Commission Nationale de la négociation collective) entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung regelmäßig festgesetzt wird.</p>
<p>Der gesetzliche Mindestlohn ist auch eine unmittelbare Folge der Situation nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Verfassung vom 27. Oktober 1946 ist festgelegt, dass die Nation ‚jedem einzelnen und der Familie die zu ihrer Entfaltung notwendigen Voraussetzungen‘ sichert und ihnen ‚den Schutz der Gesundheit, materielle Sicherheit, Erholung und Freizeit‘ garantiert.</p>
<p>Für Millionen von Arbeitnehmern bestand diese materielle Sicherheit in einem gesetzlich garantierten Mindestlohn. In diesem Sinne wurde mit dem Gesetz vom 11. Februar 1950 das (salaire national minimum interprofessionnel garanti) geschaffen.</p>
<p>Dieser wurde per Gesetz vom 2. Januar 1970 durch zwei unterschiedliche Strukturen ersetzt: das garantierte Minimum (minimum garanti) und den SMIC.</p>
<p>Als direkter Nachfolger des SMIG dient das garantierte Minimum heute als Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Zuwendungen aus dem staatlichen Beschäftigungsfonds FNE und der Einkommenshöchstgrenzen sowie für die Bewertung von Sachbezügen. Der SMIC dagegen garantiert den Arbeitnehmern nicht nur ein Existenzminimum, sondern auch ‚die Teilhabe an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes‘.&#8220;</p>
<p><strong>Ausnahmen</strong><br />
Der SMIC beziffert den Stundenlohn, unter dem laut Gesetz niemand beschäftigt werden darf. Ausnahmen sind nur für bestimmte Gruppen zulässig:</p>
<p>&#8211; Jugendliche unter 18 Jahren mit weniger als sechs Monaten Berufserfahrung.<br />
&#8211; junge Auszubildende.<br />
&#8211; Jugendliche, die vor der Berufsausbildung ein Praktikum absolvieren.<br />
&#8211; Behinderte.</p>
<p><strong>Aktueller Mindestlohn (1. Januar 2017)</strong><br />
Die Höhe des SMIC wird jährlich zum 1. Januar von der Regierung festgelegt. Zum 1. Januar 2015 wurde der Mindestlohn um 0,8% erhöht.</p>
<p>Mindestlohn pro Stunde pro Monat bei 35 Std. Woche<br />
1.1.2017 9,76 € 1 480,27 €<br />
1.1.2016 9,67 € 1 466,62 €<br />
1.1.2015 9,61 € 1 457,52 €<br />
1.1.2014 9,53 € 1 445,38 €</p>
<p><strong>Berechnung</strong><br />
Bei der Berechnung des SMIC werden nicht berücksichtigt:</p>
<p>&#8211; Kostenerstattungen (einschließlich Fahrtkostenzuschüsse).<br />
&#8211; Überstundenzuschläge.<br />
&#8211; Gewinnbeteiligungen, Leistungsprämien.<br />
Alterszulagen, Anreizzulagen oder Zulagen in Zusammenhang mit besonderen Arbeitsbedingungen (Gesundheitsgefährdung).</p>
<p>Ebenfalls nicht berücksichtigt werden das 13. Monatsgehalt, das Urlaubsgeld und das Weihnachtsgeld, sofern sie nicht auf die monatliche Vergütung umgelegt werden.</p>
<p>Bei der Überprüfung, ob der gesetzliche Mindestlohn korrekt berücksichtigt wird, müssen neben dem Grundgehalt auch Sachbezüge und Produktivitätsprämien in die Berechnung einbezogen werden.</p>
<p><strong>Erhöhungsmodalitäten</strong></p>
<p>Die Erhöhung des SMIC darf nicht niedriger ausfallen als die Hälfte der Erhöhung der Kaufkraft der vom Arbeitsministerium festgestellten durchschnittlichen Stundenlöhne.</p>
<p>Erreicht im Laufe eines Jahres der Preisindex eine Steigerung von mindestens 2%, so wird der SMIC automatisch entsprechend angepasst.</p>
<p>Im Übrigen kann die Regierung jederzeit eine Erhöhung des SMIC beschließen.</p>
<p><strong>Entlastung der Arbeitgeber</strong><br />
Zudem können Arbeitgeber von Beschäftigten, die den Mindestlohn erhalten, ohne großen Verwaltungsaufwand seit 2009 von den zum 1. Januar 2015 noch einmal erweiterten Reglungen des so genannten Fillon-Gesetzes (loi Fillon) profitieren.</p>
<p>Dieses ermöglicht bei Gehältern bis zu der 1,6fachen Höhe des Mindestgehalts eine weitgehende Freistellung der Arbeitgeber von den Sozialabgaben (Krankheit, Rente, Invalidität, Familienleistungen, Wohnungsbauabgabe, Pflegeabgabe).&#8220;</p>
<p>Quelle: <a href="https://de.ambafrance.org/Mindestlohn-Der-SMIC-in-Frankreich" target="_blank" rel="noopener">Französische Botschaft in Deutschland</a>.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/seit-1946-gibt-es-in-frankreich-den-mindestlohn-smic-jetzt-soll-er-wieder-diskutiert-werden/">Seit 1946 gibt es in Frankreich den Mindestlohn SMIC &#8211; jetzt soll er wieder diskutiert werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahl-Verarschung oder kommt Mindestlohn in Südafrika 2018 wirklich?</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2017/02/wahl-verarschung-oder-kommt-mindestlohn-in-suedafrika-2018-wirklich/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2017/02/wahl-verarschung-oder-kommt-mindestlohn-in-suedafrika-2018-wirklich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 06:58:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mindestlöhne Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlöhne weltweit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor gut einem Jahr berichtete steuerratschlag.eu über den in einigen Branchen geltenden Mindestlohn in Südafrika, also das &#8222;minimum wage&#8220;. Die staatliche Agrarwirtschaft bemüht sich beispielsweise um Mindestlöhne, welche aber mit 154,47 Euro im Monat so niedrig sind, dass es zum Sterben zu viel ist, zum Leben zu wenig. Jetzt teilten immerhin die Parteien des &#8222;Nationalen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/02/wahl-verarschung-oder-kommt-mindestlohn-in-suedafrika-2018-wirklich/">Wahl-Verarschung oder kommt Mindestlohn in Südafrika 2018 wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vor gut einem Jahr berichtete steuerratschlag.eu über den in einigen Branchen geltenden Mindestlohn in Südafrika, also das &#8222;minimum wage&#8220;. Die staatliche Agrarwirtschaft bemüht sich beispielsweise um Mindestlöhne, welche aber mit 154,47 Euro im Monat so niedrig sind, dass es zum Sterben zu viel ist, zum Leben zu wenig.</h3>
<p>Jetzt teilten immerhin die Parteien des &#8222;Nationalen Wirtschafts- und Arbeitsrats&#8220; (Nedlac, beziehungsweise &#8222;National Economic Development and Labour Council&#8220;) mit, man habe sich mit den Gewerkschaften darauf geeinigt, eine Absichtserklärung zu einem über alle Branchen hinweggeltenden Mindestlohn in Südafrika einzuführen.</p>
<p>Dies sagte der stellvertretende Präsident Cyril Ramaphosa auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. An seiner Seite waren Arbeitsministerin Mildred Oliphant sowie der Department of Labor Direktor, General Thobile Lamati.</p>
<p>Geht alles nach Plan, was einige aber bezweifeln, könnte in Südafrika ab 1. Mai 2018 ein flächendeckender Mindestlohn von 20 Rand die Stunde gelten. Umgerechnet wären dies also für Afrika sehr hohe 1,40 Euro. Arbeitsminister Ramaphosa erklärte, das würde das Leben von Millionen Menschen verbessern.</p>
<p>Der neue Mindestlohn würde einem Tageslohn von mindestens 11,20 Euro entsprechen, oder im Falle einer 40 Stundenwoche einem Wochenlohn von 56 Euro. Im Monat könnten Arbeitnehmer dann mit mindestens 224 Euro Euro rechnen.</p><div id="steue-1540511498" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Sollte der Lohn kommen, wäre das für Südafrika ein enormer Fortschritt, für Afrika eine Revolution. Derzeit würden über 6,6 Millionen südafrikanische Arbeitnehmer am Kapp, sowie den zahlreichen anderen Provinzen, weniger als 3500 Rand im Monat verdienen, umgerechnet also weniger als 244,68 Euro, rechnet der Arbeitsminister vor.</p>
<p>Mit dieser Darstellung dürfte er aber durchaus Schönfärberei betreiben. Denn die Wirklichkeit sieht noch dunkler aus. Millionen Südafrikaner verdienen in Guesthouses oder im Öffentlichen Dienst von Südafrika, auch als Sekretärinnen, Friseure oder normale Arbeiter, oftmals nur <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2016/02/mindestlohn-suedafrika-erhoehung-von-3344-euro-pro-woche-auf-3565-euro-nichts-wird-fuer-meine-kinder-uebrig-bleiben/" target="_blank">zwischen 125 und 150 Euro monatlich</a>.</p>
<p>Auch wenn die Vereinigung der Gewerkschaften der SA (Fedusa) und der Nationale Gewerkschaftsrat (Nactu) nun das Abkommen über einen offiziell geltenden Mindestlohn unterzeichnet haben, dürften auch sie wissen: Südafrika wäre nicht Südafrika, wenn es dann nicht doch wieder anders kommt, als man dachte und hoffte.</p>
<p>Entsprechend werden schon jetzt Faktoren bekannt, welche Gründe liefern könnten, warum die künftige nationalen Mindestlohnkommission den Mindestlohn permanent wieder senken könnte.</p>
<p>So sei er abhängig von einer Reihe von Faktoren. Hierzu gehöre die in Südafrika permanente Inflation, aber auch die Produktivität, sowie das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.</p>
<p>Zudem &#8211; und das ist eine echte Belastung für die Reform: Unternehmen, welche behaupten, den nationalen Mindestlohn sich nicht leisten zu können, dürfen um eine Ausnahmeregelung für ein Jahr hoffen.</p>
<p>Da auch in Südafrika Korruption im Öffentlichen Dienst bis hin zur Polizei auf Grund des dort nicht gerate üppig bemessenen Gehaltes Alltag ist, sagen Kritiker voraus: Künftig werden sich Millionen südafrikanischer Arbeitgeber von ihrer Pflicht eines Mindestlohns freikaufen.</p>
<p>Hinzu kommt: Welcher Angestellte in einem Dorf wird es wagen, sich gegen die wenigen Arbeitgeber vor Ort aufzulehnen? Südafrika ist für seine strengen gesellschaftlichen Hierarchien bekannt.</p><div id="steue-3844217055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>So drohen Arbeitgeber schon heute damit, sie müssten angesichts einer angeblich überall lauernden fragilen wirtschaftlichen Situation um Betriebsschließungen bangen und bei Einführung eines Mindestlohns Arbeitsplätze streichen.</p>
<p>Argumente, welche einem aus Deutschland bei Einführung des dortigen Mindestlohns bekannt vorkommen.</p>
<p>Am Ende aber mussten zwar in der Tat wohl Tausende Unternehmen in Deutschland, vor allem viele kleinere, ihre Pforten schließen. Doch unterm Strich konnten die Millionen Unternehmen den deutschen Mindestlohn verkraften und Millionen Menschen davon profitieren.</p>
<p>Als nächste große Hürde steht in Südafrika aber nun erst einmal die Gegenzeichnung der Föderation an. Das bedeutet: Die Bundesstaaten müssen einem Mindestlohn noch zustimmen, ebenso die zahlreichen Stämme.</p>
<p>Gut möglich zudem, dass ein angeblicher Mindestlohn in Südafrika das Wahlkampfthema der Zukunft wird. Dabei wäre es nicht das erste Mal auf dem afrikanischen Kontinent, dass Wahlversprechen mindestens so gerne gegeben werden, wie sie gebrochen werden.</p>
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		<title>Irland das Land der Geringverdiener: Jeder 3. zahlt deshalb keine Steuern</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/10/irland-das-land-der-geringverdiener-jeder-3-zahlt-deshalb-keine-steuern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 07:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Arme EU]]></category>
		<category><![CDATA[Arme Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensverteilung Irland]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Irland Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Irland Sozialversicherungspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Irland Sozialversicherungspflicht Selbstständige]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn EU]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Irland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn Irland viel tut, um die EU-Nachbarn um Steuereinnahmen zu bringen und den eigenen Staatshaushalt mit supranational agierenden Konzernen zu sanieren, indem man diese mit Dumping-Steuern nach Irland lockt: Der Bevölkerung geht es nicht gut. Das zeigt nun einmal mehr eine Statistik rund um die Einkommen der abhängig Beschäftigten. Demnach verdiene nur jeder dritte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/10/irland-das-land-der-geringverdiener-jeder-3-zahlt-deshalb-keine-steuern/">Irland das Land der Geringverdiener: Jeder 3. zahlt deshalb keine Steuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Auch wenn Irland viel tut, um die EU-Nachbarn um Steuereinnahmen zu bringen und den eigenen Staatshaushalt mit supranational agierenden Konzernen zu sanieren, indem man diese mit Dumping-Steuern nach Irland lockt: Der Bevölkerung geht es nicht gut.</h2>
<p>Das zeigt nun einmal mehr eine Statistik rund um die Einkommen der abhängig Beschäftigten. Demnach verdiene nur jeder dritte Ire so viel, dass darauf überhaupt Einkommenssteuer zu bezahlen sind. Insgesamt fast eine Millionen der rund drei Millionen irischen Beschäftigten &#8211; genau 920.700 Personen &#8211; müssen auf Grund ihres geringen Einkommens keine Steuern bezahlen.</p>
<p>Noch dramatischer sah es allerdings vor sechs Jahren aus, 2010: Damals lagen 45% der Beschäftigten auf einem Einkommensniveau welches so niedrig war, dass sie nicht obendrein auch noch Einkommenssteuer darauf bezahlen mussten.</p>
<p>Gut zehn Jahre zuvor, 2001, war die Rate der Nicht-Steuerzahler auf Grund niedriger Einkommen mit 29% in Irland ähnlich hoch wie heute.</p>
<p>Die Schwankungen im Bereich der zu Steuerzahlungen herangezogenen Personen sind politisch gewollt. So hatte man seit 2010 das Regierungsziel herausgegeben, dass die Anzahl der Nicht-Steuerzahler wieder leicht gesenkt werden sollte.</p><div id="steue-1540511498" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Unter den 920.700 Iren, die aus der Steuerpflicht herausfallen, verdienten 2014 insgesamt 412.519 Personen jährlich weniger 10.000 Euro. Weitere 74.253 Iren verdienten lediglich zwischen 10.000 und 12.000 Euro. 119.735 Iren kamen auf ein jährliches Einkommensniveau von lediglich 15.000 bis 17.000 Euro.</p>
<p>Die <a href="http://www.irishtimes.com/business/personal-finance/why-one-in-three-earners-pays-no-income-tax-1.2841652" target="_blank">Irisch Times</a> schreibt aber, dass diese Grenzen sogar lediglich per Haushalt gelten, dass also beispielsweise zur Berechnung der Steuergrundlage im Falle eines Ehepaares beide Verdiener herangezogen werden. Doch trotz dieser Berechnungsgrundlage liegt jeder dritte irische Haushalt auf einem solch geringen Einkommensniveau.</p>
<p>Allerdings: Die allermeisten der 920.700 Personen, die in Irland keine Einkommenssteuer bezahlen müssen, sind Single-Haushalte. So gibt es in Irland nur 10.000 Paare, die trotz gemeinsamen Einkommens weniger als 10.000 Euro im Jahr verdienen und 3.100 Paare, die gemeinsam nur zwischen 10.000 und 12.000 Euro verdienen.</p>
<p>Einkommenssteuer ist in Irland in der Regel erst ab einem Haushaltseinkommen von 16.501 Euro zu bezahlen. Die irische Sozialversicherung für Renten oder Arbeitslosigkeit (PRSI) wird erst ab einem Haushalts-Einkommen von 18.304 Euro fällig.</p>
<p>Unterschiede gibt es in Irland für Selbstständige: Hier muss jeder bereits ab einem Jahreseinkommen von 5000 Euro auch Sozialabgaben bezahlen &#8211; beispielsweise für eine spätere Rente.</p>
<p>Trotz der letztlich katastrophalen wirtschaftlichen Lage in Irland beharrt die Regierung auf eine Anhebung des Mindestlohnes. Er wird, wie in Deutschland, von der Wirtschaft abgelehnt mit dem Hinweis, schon heute sei die irische Wirtschaft nicht wettbewerbsfähig.</p>
<p>Dennoch hebt die Regierung von Irland zum 1. Januar 2017 den Mindestlohn von 9,15 Euro pro Stunde auf 9,25 Euro an. Das bedeutet: Jeder der in Irland eine 40-Stunden-Woche hat, kommt auf einen garantierten Mindestlohn von 17.568 Euro.</p>
<h3>Kommentar: Einkommensniveau im EU-Land Irland liegt für viele auf dem einstigen Niveau von Libyen</h3>
<p>Möchte man sich das irische Einkommensniveau vor Augen halten, lohnt ein Blick auf Libyen: Das durchschnittliche Jahreseinkommen lag dort pro Beschäftigten vor 2011 bei rund 17.000 Euro jährlich &#8211; das höchste in Afrika.</p><div id="steue-3844217055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Bis der Westen mit seiner Kriegsmaschinerie NATO kam und im Rahmen einer angeblichen &#8222;Flugverbotszone&#8220; den umstrittenen libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi umbringen ließ (er wurde von Terrorbanden erstochen).</p>
<p>Die Aktion lief unter Führung der USA und der damaligen US-Außenministeirn Hillary Rodham Clinton (HRD).</p>
<p>Seit dem Sturz von Gaddafi ist libyen im Terror-Chaos versunken und gilt heute als gefallener Staat.</p>
<p>Der Westen, der das Chaos verursacht hat, kümmert sich dieser Tage nicht mehr sonderlich um Libyen. Dafür hat der Westen, wie Jordanien oder die Türkei, mit Millionen Flüchtlingen zu tun, die seither über Libyen nach Europa streben.</p>
<p>Doch genau davor hatte Muammar al-Gaddafi zwar gewarnt. Nur im Westen hatte das niemand interessiert. Dafür will der Westen, sollte Clinton den Präsidentschaftswahlkampf in den USA gewinnen, sich kriegerisch bald dem nächsten Land widmen: Syrien, einem Land, aus welchem bereits Millionen Flüchtlinge auch nach Europa kommen &#8211; nicht aber in die USA.</p>
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		<title>Bulgarisches Finanzministerium legt Haushaltsplan 2017 vor</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/10/bulgarisches-finanzministerium-legt-haushaltsplan-2017-vor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 07:14:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn EU]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Steuersatz Bulgarien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das bulgarische Finanzministerium geht für 2017 von einem leichten Wirtschafts-Wachstum in Höhe von 2,5% aus. Ähnliche Größenordnungen erhoffe man sich ebenso für die Jahre 2018 und 2019. Das Haushaltsdefizit werde allerdings, so der Finanzminister von Bulgarien, 2017 wieder mit 1,4% des BIP deutlich im Minus liegen. Für 2018 erhoffe man sich dieses Defizit auf 1% [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/10/bulgarisches-finanzministerium-legt-haushaltsplan-2017-vor/">Bulgarisches Finanzministerium legt Haushaltsplan 2017 vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das bulgarische Finanzministerium geht für 2017 von einem leichten Wirtschafts-Wachstum in Höhe von 2,5% aus. Ähnliche Größenordnungen erhoffe man sich ebenso für die Jahre 2018 und 2019.</h2>
<p>Das Haushaltsdefizit werde allerdings, so der Finanzminister von Bulgarien, 2017 wieder mit 1,4% des BIP deutlich im Minus liegen. Für 2018 erhoffe man sich dieses Defizit auf 1% zu senken und für 2018 auf 0,5%.</p>
<p>Der Staatshaushalt von Bulgarien ist für 2017 mit 21,9 Milliarden Bulgarischen Leva prognostiziert, umgerechnet sind das 11,2 Milliarden Euro.</p>
<p>Über 95% des Staatshaushalts beruhen auf Steuereinnahmen, wobei 1,97 Mrd. Lev aus der Körperschaftssteuer kommen (1 Mrd. Euro). 3,04 Mrd. Lev des Staatshaushalts, umgerechnet 1,552 Mrd. Euro, beruhen auf Steuern auf persönliche Einkommen. 8,78 Mrd. Lev, umgerechnet 4,491 Mrd. Euro, entstammen der bulgarischen Mehrwertsteuer. 5,04 Mrd. Lev, umgerechnet 2,576 Mrd. Euro, kommen aus Verbrauchersteuern.</p>
<p>Die bulgarische Zentralregierung möchte 11,334 Mrd. Lev (5,795 Mrd. Euro) direkt als Nettozahlungen an die Kommunen und Institutionen abführen, wobei beispielsweise die Justiz 900 Mio. Lev erhalten soll (460 Mio. Euro). Das Budget der bulgarischen Nationalversammlung solle 500 Mio. Lev betragen (256 Mio. Euro).</p><div id="steue-1540511498" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Für die soziale Sicherheit der bulgarischen Bürger möchte die Regierung 4,723 Mrd. Lev bereitstellen, umgerechnet 2,415 Mrd. Euro. In den nationalen bulgarischen Gesundheitsversicherungs-Fonds sollen 1,158 Mio. Lev fließen, umgerechnet 592.129 Euro.</p>
<p>Das Hauptziel der bulgarischen Regierung ist es, den Anteil an Konzernsteuern in Bulgarien von derzeit 39,8% am BIP (Prognose für 2017) auf 38,2% zu senken (Prognose für 2019).</p>
<h3>Schattenwirtschaft soll weiter bekämpft werden, Mindestlohn steigt auf 235 Euro im Monat</h3>
<p>Ein weiteres Ziel der bulgarischen Regierung ist die Reduktion der Schattenwirtschaft, also der Steuerhinterziehung. Zudem wolle man die Steuerlast von der direkten Steuer hin zur indirekten Steuer weiter verschieben.</p>
<p>Der Mindestlohn in Bulgarien wird außerdem für 2017 bei 460 Lev im Monat festgesetzt, also bei 235 Euro. Dieser Betrag solle 2018 und 2019 leicht ansteigen. Zum Vergleich: Dieser Mindestlohn ist lediglich doppelt so hoch, wie er in der <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2016/02/mindestlohn-suedafrika-erhoehung-von-3344-euro-pro-woche-auf-3565-euro-nichts-wird-fuer-meine-kinder-uebrig-bleiben/" target="_blank">Agrarwirtschaft von Südafrika derzeit staatlich angestellten Landarbeitern gewährt wird</a>. Zudem: In Deutschland beträgt der Mindestlohn bei einer 40 Stundenwoche rund 1500 Euro.</p>
<p>Auch die Renten spielen im bulgarischen Haushalt traditionell eine wichtige Rolle. So wurde jetzt festgelegt, dass ab dem 1. Januar 2017 die Mindestdienstzeit für einen Rentenanspruch in Bulgarien um zwei Monate erhöht werden soll und zwar auf 35,8 Jahre bei Frauen und auf 38,8 Jahre bei Männern.</p>
<p>Quelle u.a.: <a href="http://news.bnt.bg/bg/a/ministerstvoto-na-finansite-publikuva-zakonoproekta-za-byudzhet-2017" target="_blank">bnt.bg</a></p>
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