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	<title>Sabine Müller &#8211; STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Sabine Müller &#8211; STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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		<title>„Tax the Rich“ auf dem Prüfstand: Selbst nach Mamdanis Steuererhöhung wären sie noch deutlich niedriger als in Deutschland oder Österreich oder der Schweiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 08:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausgangslage: Politischer Druck, rechtliche Grenzen Seit seinem Wahlsieg treibt New Yorks künftiger Bürgermeister Zohran Mamdani die Debatte um höhere Abgaben auf Spitzeneinkommen und Unternehmensgewinne voran. Seine Kampagne warb für eine zusätzliche 2-Prozent-Abgabe ab 1 Mio. US-$ Einkommen sowie für einen höheren Körperschaftsteuersatz – argumentativ flankiert von der Parole „Tax the rich“. Doch New Yorker [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/11/tax-the-rich-auf-dem-pruefstand-was-mamdanis-steuerkurs-fuer-new-york-bedeutet-und-wie-nyc-im-vergleich-zu-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz-dasteht/">„Tax the Rich“ auf dem Prüfstand: Selbst nach Mamdanis Steuererhöhung wären sie noch deutlich niedriger als in Deutschland oder Österreich oder der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Die Ausgangslage: Politischer Druck, rechtliche Grenzen</strong></h2>
<p>Seit seinem Wahlsieg treibt New Yorks künftiger Bürgermeister <strong>Zohran Mamdani</strong> die Debatte um höhere Abgaben auf Spitzeneinkommen und Unternehmensgewinne voran. Seine Kampagne warb für eine <strong>zusätzliche 2-Prozent-Abgabe ab 1 Mio. US-$ Einkommen</strong> sowie für einen <strong>höheren Körperschaftsteuersatz</strong> – argumentativ flankiert von der Parole <strong>„Tax the rich“</strong>. Doch New Yorker <strong>Gouverneurin Kathy Hochul</strong> halte bislang dagegen, schreibt w<a href="https://www.foxbusiness.com/politics/pressure-mounts-hochul-back-mamdanis-plan-raise-taxes-nyc)"><strong>Fox Business</strong>. </a> Sie fürchte um Steuererhöhungen, die dann auch die Mittelschicht treffen könne. Gleichzeitig gilt: <strong>New York City kann Steuern nicht im Alleingang anheben</strong>. Die <strong>Steuerhoheit liegt beim Bundesstaat</strong>, was <strong>Artikel XVI der Verfassung des Staates New York</strong> und einschlägige Rechtsprechung bestätigen. (<a title="New York Tax Guide 2025" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york?utm_source=chatgpt.com">Kiplinger; vgl. auch </a><a href="https://www.foxbusiness.com/politics/pressure-mounts-hochul-back-mamdanis-plan-raise-taxes-nyc)">Fox Business)</a>:</p>
<h2><strong>Was New Yorker heute zahlen: Einkommen, Stadtzuschlag, Unternehmen</strong></h2>
<p>Für Privatpersonen gilt in <strong>New York State</strong> ein <strong>progressiver Spitzensteuersatz bis 10,9 %</strong>. <strong>New-York-City-Einwohner</strong> zahlen obendrauf die <strong>städtische Einkommensteuer</strong> von <strong>3,078 % bis 3,876 %</strong> – die <strong>oberste NYC-Stufe greift schon bei vergleichsweise niedrigen Einkommen</strong>, sodass Millionäre denselben städtischen <strong>Marginalsatz</strong> zahlen wie viele obere Mittelschichtshaushalte. In Summe können <strong>Spitzenverdiener</strong> so auf <strong>rund 14–15 % </strong>kommen (Bundesstaat + Stadt, ohne US-Bundessteuer) <a title="New York Tax 2025: Guide to Income, Sales, Property, and Retirement Taxes | Kiplinger" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york">Kiplinger</a>).</p>
<div id="attachment_59276" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59276" class="wp-image-59276" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz-1024x1024.jpg" alt="" width="1000" height="618" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz-768x474.jpg 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz-1536x949.jpg 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2025/11/unernehmenssteuern-im-vergleich-new-york-mamdani-deutschland-oesterrreich-schweiz.jpg 1758w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-59276" class="wp-caption-text">Selbst nach einer Steuererhöhung für Unternehmen, wie sie Mamdani plant, läge New York City noch unter dem Niveau von Deutschland und Österreich und nicht weig weg von der Schweiz.</p></div>
<p>Für Unternehmen ist <strong>New York</strong> ein <strong>Mehr-Ebenen-System</strong>: Der <strong>staatliche Körperschaftssteuersatz</strong> (Business-Income-Base) liegt je nach Bemessungsgrundlage im Bereich <strong>6,5 % bis 7,25 %</strong>, flankiert von einer <strong>MTA-Surcharge</strong> (Metropolitan Transportation Business Tax Surcharge), die <strong>2025</strong> auf <strong>30 %</strong> angehoben wurde. <strong>New York City</strong> erhebt zusätzlich eine <strong>Business Corporation Tax</strong>; maßgeblich ist hier die <strong>Rate von 8,85 %</strong> (bei großen Bemessungsgrundlagen), plus gestaffelte Mindestbeträge nach Umsätzen in der Stadt. (<a title="New York budget adopts various tax increases other changes" href="https://www.pwc.com/us/en/services/tax/library/new-york-budget-adopts-various-tax-increases-other-changes.html?utm_source=chatgpt.com">PwC</a>)</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h2><strong>Der Verweis auf New Jersey: 11,5 % – aber (wieder) Geschichte</strong></h2>
<p>Mamdani verweist in Interviews und Berichten gern auf <strong>New Jersey</strong>. Dessen <strong>Top-Körperschaftsteuersatz von 11,5 %</strong> resultierte aus einer <strong>temporären Zuschlagssteuer</strong> – sie <strong>lief Ende 2023 aus</strong>. <strong>2025</strong> nennt die <strong>New-Jersey-Steuerverwaltung</strong> für große Unternehmen <strong>9 %</strong> als Oberrate. Der politische Ruf nach „Angleichung an New Jersey“ zielt somit eher auf das <strong>frühere Niveau</strong> als auf den <strong>aktuellen Status quo</strong>. (<a title="State Corporate Income Tax Rates and Brackets, 2025" href="https://taxfoundation.org/data/all/state/state-corporate-income-tax-rates-brackets/?utm_source=chatgpt.com">Tax Foundation</a>)</p>
<p><strong>So ordnen sich Mamdanis Pläne ein: Wer zahlt künftig mehr?</strong><br />
Würde NYC – mit Zustimmung des Staates – tatsächlich eine <strong>2-Prozent-Millionärs-Abgabe</strong> und <strong>höhere Unternehmenssteuern</strong> realisieren, träfe das <strong>Spitzenverdiener</strong> und <strong>große Firmen</strong> in einer Stadt, in der <strong>Lebenshaltungs- und Wohnkosten</strong> massiv gestiegen sind und <strong>soziale Kennziffern</strong> (Armut, Obdachlosigkeit) auf einem hohen Niveau liegen. Politisch steht dem die Sorge um <strong>Standort- und Steuerbasis-Erosion</strong> gegenüber (<a title="New York Tax Guide 2025" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york?utm_source=chatgpt.com">Kiplinger</a>).</p>
<p>Sollte die leichte Steuererhöhung im Rahmen &#8222;tax the rich&#8220; kommen, läge New York City immer noch deutlich unter dem Niveau von Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Bevor man also in den Kanon der Aufregerei verfällt, lohnt es sich, die Fakten ein bisschen zu kennen.</p>
<h2><strong>Vergleich mit Deutschland: Hohe Progression, Unternehmenssteuern um ~30 %</strong></h2>
<p><strong>Deutschland</strong> erhebt für natürliche Personen eine <strong>progressive Einkommensteuer mit Spitzensteuersatz 45 %</strong>, zuzüglich <strong>Solidaritätszuschlag</strong> (weitgehend für mittlere Einkommen reduziert, bei höheren Belastungen aber wirksam) und ggf. <strong>Kirchensteuer</strong>. Für Körperschaften gilt <strong>15 % Körperschaftsteuer</strong> plus <strong>5,5 % Soli auf die KSt</strong> (effektiv <strong>15,825 %</strong>) sowie <strong>Gewerbesteuer</strong>, die je nach Kommune variiert; die <strong>durchschnittliche Gesamtbelastung für Kapitalgesellschaften</strong> liegt <strong>um ~30 %</strong>. Verglichen mit <strong>NYC</strong> ist die <strong>Spitzenbelastung</strong> auf <strong>persönliche Einkommen</strong> in Deutschland <strong>deutlich höher</strong>, die <strong>unternehmensseitige Gesamtlast</strong> aber <strong>ähnlich</strong> – jedoch ohne zusätzlichen <strong>Stadt-Körperschaftsaufschlag</strong> wie in NYC. (<a title="Germany - Individual - Taxes on personal income" href="https://taxsummaries.pwc.com/germany/individual/taxes-on-personal-income?utm_source=chatgpt.com">PwC Steuerübersichten</a>)</p>
<h2><strong>Vergleich mit Österreich: 55 % Top-Rate bis 2029, Körperschaftsteuer 23 %</strong></h2>
<p><strong>Österreich</strong> hat die <strong>Top-Stufe von 55 %</strong> für <strong>Einkommen über 1 Mio. €</strong> <strong>bis Ende 2029</strong> verlängert. Die <strong>Körperschaftsteuer</strong> wurde auf <strong>23 %</strong> gesenkt (seit 2024). Damit liegt Österreich bei <strong>Spitzenverdiensten</strong> <strong>über NYC-Niveau</strong>, während die <strong>Unternehmensbelastung</strong> nominell <strong>unter der von NYC-plus-NY-State</strong> liegt (vor lokalen Zuschlägen und Surcharges). (<a title="Minister of Finance Marterbauer: Federal Government has ..." href="https://www.bmf.gv.at/en/press/press-releases/2025/March-2025/Minister-of-Finance-Marterbauer--Federal-Government-has-taken-the-first-steps-towards-consolidation.html?utm_source=chatgpt.com">Bundesministerium für Finanzen</a>)</p>
<h2><strong>Vergleich mit der Schweiz: Niedrige Unternehmenssteuern, individuelle Spitzen stark kantonal</strong></h2>
<p>In der <strong>Schweiz</strong> ist die Einkommensteuer <strong>föderal</strong>: <strong>Bundesweit</strong> liegt der <strong>Top-Satz</strong> bei <strong>11,5 %</strong>, die <strong>Gesamtbelastung</strong> hängt aber stark vom <strong>Kanton</strong> ab (in Hochsteuer-Kantonen deutlich höher, in Tiefsteuer-Kantonen deutlich niedriger). Bei <strong>Unternehmen</strong> reichen die <strong>effektiven Gesamtsätze</strong> (Bund + Kanton + Gemeinde) <strong>je nach Kanton</strong> ungefähr von <strong>~12 % bis ~21 %</strong> – im <strong>Durchschnitt ~14–15 %</strong> und damit <strong>spürbar unter NYC</strong>. (<a title="Switzerland - Individual - Taxes on personal income" href="https://taxsummaries.pwc.com/switzerland/individual/taxes-on-personal-income?utm_source=chatgpt.com">PwC Steuerübersichten</a>)</p>
<h2><strong>Fazit: Viel Symbolik – aber die Rechenbeispiele zählen</strong></h2>
<p>Mamdanis Agenda adressiert reale Verteilungskonflikte in einer Stadt mit hohen Lebenshaltungskosten. <strong>Fiskalisch</strong> bleibt der Engpass die <strong>Zustimmung des Bundesstaats</strong> – und der Balanceakt zwischen <strong>sozial-politischen Zielen</strong> und <strong>Standortwettbewerb</strong>. Im <strong>internationalen Vergleich</strong> zeigt sich:<br />
<strong>Bei Personensteuern</strong> läge NYC mit einem <strong>weiteren Aufschlag</strong> zwar <strong>noch unter</strong> den <strong>Top-Sätzen Deutschlands und Österreichs</strong>, aber <strong>weit über</strong> vielen <strong>Schweizer Gesamtsätzen</strong> (je nach Kanton). <strong>Bei Unternehmen</strong> bewegt sich NYC bereits <strong>oberhalb</strong> vieler europäischer Alternativen – <strong>jeder zusätzliche Punkt</strong> könnte <strong>Investmententscheidungen</strong> zugunsten <strong>niederiger-besteuerter Jurisdiktionen</strong> verschieben. Politisch mag „Tax the Rich“ einprägsam sein – <strong>entscheidend</strong> wird, ob <strong>zusätzliche Einnahmen</strong> die <strong>sozialen Versprechen</strong> tatsächlich <strong>spürbar</strong> einlösen, <strong>ohne</strong> die <strong>Steuerbasis</strong> zu <strong>unterminieren</strong>. (<a title="New York Tax Guide 2025" href="https://www.kiplinger.com/state-by-state-guide-taxes/new-york?utm_source=chatgpt.com">Kiplinger</a>)</p>
<h2>Steuern im Vergleich</h2>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3d9.png" alt="🏙" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>New York City (aktuell, 2025)</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p><div id="steue-2085732055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<ul>
<li><strong>New York State Income Tax:</strong> bis <strong>10,9 %</strong> (Spitzensteuersatz ab ca. $25 Mio Einkommen).</li>
<li><strong>NYC Personal Income Tax:</strong> bis <strong>3,876 %</strong>.</li>
<li><strong>Summe lokal+staatlich:</strong> ca. <strong>14,8–15 %</strong>.<br />
<em>(US-Bundeseinkommensteuer – bis 37 % – kommt natürlich zusätzlich, ist hier aber außen vor, weil der Vergleich auf lokaler/gesamtstaatlicher Ebene bleiben sollte.)</em></li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>State Corporate Franchise Tax:</strong> 6,5–7,25 %.</li>
<li><strong>Metropolitan Transportation Surcharge:</strong> 30 % Zuschlag auf die State Tax.<br />
→ ergibt rund <strong>8,5–9,5 % effektiv</strong> auf State-Ebene.</li>
<li><strong>NYC Business Corporation Tax:</strong> 8,85 %.<br />
<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Gesamt ca. <strong>17–18 %</strong>, konservativ gerundet <strong>15 %</strong> in der Grafik (um Abzüge &amp; Basisunterschiede zu berücksichtigen).</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f5fd.png" alt="🗽" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>New York City (nach Mamdanis Plan)</strong></h2>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong>2 % Aufschlag für Einkommen &gt; $ 1 Mio.</strong> → <strong>rund 17 % gesamt</strong> (City + State).</li>
</ul>
</li>
<li>Unternehmenssteuer: Erhöhung auf <strong>11,5 % State</strong>, City-Belastung bliebe → Gesamt etwa <strong>18 %+</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e9-1f1ea.png" alt="🇩🇪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Deutschland</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p>
<ul>
<li>Spitzensteuersatz <strong>45 %</strong> (ab ca. € 277 k Einkommen) + Soli (5,5 % auf Steuer) → <strong>ca. 47 % eff.</strong></li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Körperschaftsteuer 15 % + Soli 0,825 % + Gewerbesteuer Ø 14 % → ca. <strong>30 % Gesamtbelastung</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e6-1f1f9.png" alt="🇦🇹" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Österreich</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p>
<ul>
<li>Spitzensteuersatz <strong>55 %</strong> für Einkommen &gt; € 1 Mio (bis 2029 befristet).</li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Körperschaftsteuer seit 2024 → <strong>23 %</strong>.</li>
</ul>
<hr />
<h2><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e8-1f1ed.png" alt="🇨🇭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Schweiz (Durchschnitt)</strong></h2>
<p><strong>Einkommensteuer:</strong></p>
<ul>
<li>Bundessteuer Top 11,5 %, kantonal/kommunal sehr unterschiedlich.</li>
<li>In Hochsteuerkantonen (z. B. Genf, Waadt) bis ~40 %; Tiefsteuerkantone (Zug, Schwyz) ~22 %.</li>
</ul>
<p><strong>Unternehmen:</strong></p>
<ul>
<li>Effektive Gesamtsteuerbelastung (Bund + Kanton + Gemeinde): <strong>11–21 %</strong>, Median ~ 14–15 %.</li>
</ul>
<h2 data-start="2138" data-end="2159"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f539.png" alt="🔹" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="2144" data-end="2159">Kurz gesagt</strong></h2>
<div class="_tableContainer_1rjym_1">
<div class="group _tableWrapper_1rjym_13 flex w-fit flex-col-reverse" tabindex="-1">
<table class="w-fit min-w-(--thread-content-width)" data-start="2160" data-end="2690">
<thead data-start="2160" data-end="2214">
<tr data-start="2160" data-end="2214">
<th data-start="2160" data-end="2174" data-col-size="sm">Perspektive</th>
<th data-start="2174" data-end="2193" data-col-size="md">Zürich (2024/25)</th>
<th data-start="2193" data-end="2214" data-col-size="sm">Was bedeutet das?</th>
</tr>
</thead>
<tbody data-start="2270" data-end="2690">
<tr data-start="2270" data-end="2382">
<td data-start="2270" data-end="2302" data-col-size="sm"><strong data-start="2272" data-end="2301">Effektive Steuerbelastung</strong></td>
<td data-col-size="md" data-start="2302" data-end="2345">6 % bei 50 000 CHF, 15 % bei 200 000 CHF</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2345" data-end="2382">tatsächlicher Anteil am Einkommen</td>
</tr>
<tr data-start="2383" data-end="2512">
<td data-start="2383" data-end="2414" data-col-size="sm"><strong data-start="2385" data-end="2413">Grenz-/Spitzensteuersatz</strong></td>
<td data-start="2414" data-end="2469" data-col-size="md">ca. 32–33 % bei sehr hohen Einkommen (300 000 CHF +)</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2469" data-end="2512">Satz auf den letzten verdienten Franken</td>
</tr>
<tr data-start="2513" data-end="2610">
<td data-start="2513" data-end="2536" data-col-size="sm"><strong data-start="2515" data-end="2535">Kreuzlingen (TG)</strong></td>
<td data-col-size="md" data-start="2536" data-end="2590">~22 % Spitzen-Grenzsatz, effektiv tiefer (~13–15 %)</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2590" data-end="2610">Tiefsteuerkanton</td>
</tr>
<tr data-start="2611" data-end="2690">
<td data-start="2611" data-end="2622" data-col-size="sm"><strong data-start="2613" data-end="2621">Genf</strong></td>
<td data-col-size="md" data-start="2622" data-end="2670">~45 % Spitzen-Grenzsatz, effektiv ca. 25–30 %</td>
<td data-col-size="sm" data-start="2670" data-end="2690">Hochsteuerkanton</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<hr />
<p>Aber! In fast allen Kantonen, erst Recht in Zug, kann individuell ein Steuersatz ausgehandelt werden. Dieser ist abhängig vom Vermögen. So gibt es Bargeld-Vermögensmillionäre, die in Zug nur um die 5% Steuern bezahlen.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/11/tax-the-rich-auf-dem-pruefstand-was-mamdanis-steuerkurs-fuer-new-york-bedeutet-und-wie-nyc-im-vergleich-zu-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz-dasteht/">„Tax the Rich“ auf dem Prüfstand: Selbst nach Mamdanis Steuererhöhung wären sie noch deutlich niedriger als in Deutschland oder Österreich oder der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FTX-Gründer Sam Bankman-Fried wegen Betrugs, Verschwörung und Geldwäsche schuldig gesprochen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/11/ftx-gruender-sam-bankman-fried-wegen-betrugs-verschwoerung-und-geldwaesche-schuldig-gesprochen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2023/11/ftx-gruender-sam-bankman-fried-wegen-betrugs-verschwoerung-und-geldwaesche-schuldig-gesprochen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 06:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[#FTX #SamBankmanFried #Betrug #Verschwörung #Geldwäsche #Kryptowährung #Drahtbetrug #Geldwäsche #Warenbetrug #Wertpapierbetrug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59200</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein schwerer Schlag für die Kryptowährungsindustrie Sam Bankman-Fried, der 31-jährige ehemalige Kryptowährungsmilliardär und Gründer von FTX, wurde in einem der aufsehenerregendsten Finanzkriminalfälle der letzten Jahre in allen sieben Anklagepunkten wegen Betrugs, Verschwörung und Geldwäsche schuldig gesprochen. Die Anklagepunkte Bankman-Fried wurde wegen zweier Anklagepunkte wegen Verschwörung zum Überweisungsbetrug, zweier Anklagepunkte wegen Überweisungsbetrug und eines Anklagepunkts wegen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="content" tabindex="0">
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<h2>Ein schwerer Schlag für die Kryptowährungsindustrie</h2>
<p><strong>Sam Bankman-Fried</strong>, der 31-jährige ehemalige Kryptowährungsmilliardär und Gründer von FTX, wurde in einem der aufsehenerregendsten Finanzkriminalfälle der letzten Jahre in allen sieben Anklagepunkten wegen Betrugs, Verschwörung und Geldwäsche schuldig gesprochen.</p>
<h3>Die Anklagepunkte</h3>
<p>Bankman-Fried wurde wegen zweier Anklagepunkte wegen Verschwörung zum Überweisungsbetrug, zweier Anklagepunkte wegen Überweisungsbetrug und eines Anklagepunkts wegen Verschwörung zur Geldwäsche verurteilt, Anklagepunkte, die jeweils eine Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis vorsehen. Er wurde auch wegen Verschwörung zum Warenbetrug und Verschwörung zum Wertpapierbetrug verurteilt, die jeweils eine Höchststrafe von fünf Jahren vorsehen.</p>
<h3>Die Reaktion der Staatsanwaltschaft</h3>
<p>“Sam Bankman-Fried hat einen der größten Betrügereien in der amerikanischen Geschichte begangen, ein milliardenschweres Schema, das ihn zum König der Krypto machen sollte”, sagte Damian Williams, US-Staatsanwalt für den Southern District of New York, in einer Pressekonferenz nach dem Urteil.</p>
<h3>Die Verteidigung</h3>
<p>Ein Anwalt von Bankman-Fried, Mark S. Cohen, sagte in einer Erklärung, dass “wir das Urteil der Jury respektieren. Aber wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis. Herr Bankman Fried behauptet seine Unschuld und wird weiterhin energisch gegen die Anklagepunkte kämpfen.”</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h2>Die Auswirkungen auf die Kryptowährungsindustrie</h2>
<p>Die Insolvenz von FTX im November 2022 warf einen Schatten über die gesamte Kryptoindustrie, da der plötzliche Zusammenbruch anderer großer Branchenakteure Milliarden an Kundenvermögen vernichtete.</p>
<h3>Die Reaktion der ehemaligen Mitarbeiter</h3>
<p>“So viele Menschen glaubten an ihn, er war ein Genie”, sagte Natalie Tien, eine ehemalige FTX-Mitarbeiterin, gegenüber CBS News.</p>
</div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuererklärung 2023: Checkliste für Deutschland, Österreich und die Schweiz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/steuererklaerung-2023-checkliste-fuer-deutschland-oesterreich-und-die-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 20:58:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[#sonderausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[#steuertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbungskosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einleitung Die Steuererklärung ist für viele Menschen ein lästiges Thema. Doch sie kann auch eine Möglichkeit sein, Geld vom Finanzamt zurückzubekommen. In diesem Artikel finden Sie eine ausführliche Checkliste, die Ihnen dabei hilft, Ihre Steuererklärung rechtzeitig und korrekt abzugeben. Deutschland Alle Belege zusammenstellen Als erstes müssen Sie alle Belege zusammenstellen, die für Ihre Steuererklärung relevant [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="presented-response-container ng-tns-c609536373-168">
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<div class="markdown markdown-main-panel" dir="ltr">
<p data-sourcepos="3:1-3:14"><strong>Einleitung</strong></p>
<p data-sourcepos="5:1-5:279">Die Steuererklärung ist für viele Menschen ein lästiges Thema. Doch sie kann auch eine Möglichkeit sein, Geld vom Finanzamt zurückzubekommen. In diesem Artikel finden Sie eine ausführliche Checkliste, die Ihnen dabei hilft, Ihre Steuererklärung rechtzeitig und korrekt abzugeben.</p>
<h2 data-sourcepos="7:1-7:15"><strong>Deutschland</strong></h2>
<p data-sourcepos="9:1-9:31"><strong>Alle Belege zusammenstellen</strong></p>
<p data-sourcepos="11:1-11:122">Als erstes müssen Sie alle Belege zusammenstellen, die für Ihre Steuererklärung relevant sind. Dazu gehören unter anderem:</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<ul data-sourcepos="13:1-17:0">
<li data-sourcepos="13:1-13:27">Lohnsteuerbescheinigungen</li>
<li data-sourcepos="14:1-14:14">Kontoauszüge</li>
<li data-sourcepos="15:1-15:73">Rechnungen für Werbungskosten, Spenden und außergewöhnliche Belastungen</li>
<li data-sourcepos="16:1-17:0">Belege für Sonderausgaben, wie z. B. Beiträge zur Krankenversicherung oder zur Altersvorsorge</li>
</ul>
<p data-sourcepos="18:1-18:122">Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Belege Sie benötigen, können Sie sich auf der Website des Finanzamtes informieren.</p>
<p data-sourcepos="20:1-20:38"><strong>Steuererklärungsformular auswählen</strong></p>
<p data-sourcepos="22:1-22:199">Es gibt verschiedene Formulare für die Steuererklärung, je nachdem, ob Sie Arbeitnehmer, Selbstständiger oder Rentner sind. Wählen Sie das Formular aus, das für Ihre Situation am besten geeignet ist.</p>
<p data-sourcepos="24:1-24:29"><strong>Steuererklärung ausfüllen</strong></p>
<p data-sourcepos="26:1-26:130">Die Steuererklärung kann online oder auf Papier ausgefüllt werden. Die Online-Ausfüllung ist in der Regel einfacher und schneller.</p>
<p data-sourcepos="28:1-28:190">Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen sollen, können Sie sich auf der Website des Finanzamtes informieren oder Hilfe von einem Steuerberater in Anspruch nehmen.</p>
<p data-sourcepos="30:1-30:30"><strong>Steuererklärung einreichen</strong></p>
<p data-sourcepos="32:1-32:154">Die Steuererklärung muss bis zum 31. Juli 2024 beim Finanzamt eingereicht werden. Sie können die Steuererklärung per Post, per Fax oder online einreichen.</p><div id="steue-2085732055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p data-sourcepos="34:1-34:40"><strong>Online-Tools für die Steuererklärung</strong></p>
<p data-sourcepos="36:1-36:219">Es gibt eine Reihe von Online-Tools, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung helfen können. Diese Tools können Ihnen dabei helfen, Belege zu verwalten, die Steuererklärung auszufüllen und Fehler zu vermeiden.</p>
<p data-sourcepos="38:1-38:58"><strong>Portale für die Online-Einreichung der Steuererklärung</strong></p>
<p data-sourcepos="40:1-40:379">In Deutschland können Sie Ihre Steuererklärung online über das Portal <strong>ELSTER</strong> des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) einreichen. In Österreich können Sie Ihre Steuererklärung online über das Portal <strong>FinanzOnline</strong> des österreichischen Finanzamts einreichen. In der Schweiz können Sie Ihre Steuererklärung online über das Portal <strong>eTax</strong> des Schweizer Steueramts einreichen.</p>
<p data-sourcepos="42:1-42:21"><strong>Zusätzliche Tipps</strong></p>
<ul data-sourcepos="44:1-46:0">
<li data-sourcepos="44:1-44:85"><strong>Überprüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Steuerermäßigungen oder -freibeträge haben.</strong></li>
<li data-sourcepos="45:1-46:0"><strong>Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen sollen, holen Sie sich Hilfe von einem Steuerberater.</strong></li>
</ul>
<h2 data-sourcepos="47:1-47:14"><strong>Österreich</strong></h2>
<p data-sourcepos="49:1-49:31"><strong>Alle Belege zusammenstellen</strong></p>
<p data-sourcepos="51:1-51:122">Als erstes müssen Sie alle Belege zusammenstellen, die für Ihre Steuererklärung relevant sind. Dazu gehören unter anderem:</p>
<ul data-sourcepos="53:1-57:0">
<li data-sourcepos="53:1-53:12">Lohnzettel</li>
<li data-sourcepos="54:1-54:14">Kontoauszüge</li>
<li data-sourcepos="55:1-55:73">Rechnungen für Werbungskosten, Spenden und außergewöhnliche Belastungen</li>
<li data-sourcepos="56:1-57:0">Belege für Sonderausgaben, wie z. B. Beiträge zur Krankenversicherung oder zur Altersvorsorge</li>
</ul>
<p data-sourcepos="58:1-58:121">Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Belege Sie benötigen, können Sie sich auf der Website des Finanzamts informieren.</p>
<p data-sourcepos="60:1-60:38"><strong>Steuererklärungsformular auswählen</strong></p>
<p data-sourcepos="62:1-62:210">Es gibt verschiedene Formulare für die Arbeitnehmerveranlagung, je nachdem, ob Sie Arbeitnehmer, Selbstständiger oder Pensionist sind. Wählen Sie das Formular aus, das für Ihre Situation am besten geeignet ist.</p>
<p data-sourcepos="64:1-64:29"><strong>Steuererklärung ausfüllen</strong></p>
<p data-sourcepos="66:1-66:123">Die Arbeitnehmerveranlagung kann online über das Portal <strong>FinanzOnline</strong> des österreichischen Finanzamts ausgefüllt werden.</p>
<p data-sourcepos="68:1-68:189">Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen sollen, können Sie sich auf der Website des Finanzamts informieren oder Hilfe von einem Steuerberater in Anspruch nehmen.</p>
<p data-sourcepos="70:1-70:30"><strong>Steuererklärung einreichen</strong></p>
<p data-sourcepos="72:1-72:212">Die Arbeitnehmerveranlagung muss bis zum 30. Juni 2024 beim Finanzamt eingereicht werden. Sie können die Arbeitnehmerveranlagung online über das Portal <strong>FinanzOnline</strong> des österreichischen Finanzamts einreichen.</p>
<p data-sourcepos="74:1-74:40"><strong>Online-Tools für die Steuererklärung</strong></p>
<p data-sourcepos="76:1-76:219">Es gibt eine Reihe von Online-Tools, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung helfen können. Diese Tools können Ihnen dabei helfen, Belege zu verwalten, die Steuererklärung auszufüllen und Fehler zu vermeiden.</p>
<p data-sourcepos="78:1-78:58"><strong>Portale für die Online-Einreichung der Steuererklärung</strong></p>
<p data-sourcepos="80:1-80:129">In Österreich können Sie Ihre Steuererklärung online über das Portal <strong>FinanzOnline</strong> des österreichischen Finanzamts einreichen.</p>
<p data-sourcepos="82:1-82:21"><strong>Zusätzliche Tipps</strong></p>
<p><strong>Überprüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Steuerermäßigungen oder -freibeträge haben</strong></p>
<h2 data-sourcepos="1:1-1:11"><strong>Schweiz</strong></h2>
<p data-sourcepos="3:1-3:31"><strong>Alle Belege zusammenstellen</strong></p>
<p data-sourcepos="5:1-5:122">Als erstes müssen Sie alle Belege zusammenstellen, die für Ihre Steuererklärung relevant sind. Dazu gehören unter anderem:</p>
<ul data-sourcepos="7:1-11:0">
<li data-sourcepos="7:1-7:14">Lohnausweise</li>
<li data-sourcepos="8:1-8:14">Kontoauszüge</li>
<li data-sourcepos="9:1-9:73">Rechnungen für Werbungskosten, Spenden und außergewöhnliche Belastungen</li>
<li data-sourcepos="10:1-11:0">Belege für Sonderausgaben, wie z. B. Beiträge zur Krankenversicherung oder zur Altersvorsorge</li>
</ul>
<p data-sourcepos="12:1-12:121">Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Belege Sie benötigen, können Sie sich auf der Website des Steueramts informieren.</p>
<p data-sourcepos="14:1-14:38"><strong>Steuererklärungsformular auswählen</strong></p>
<p data-sourcepos="16:1-16:199">Es gibt verschiedene Formulare für die Steuererklärung, je nachdem, ob Sie Arbeitnehmer, Selbstständiger oder Rentner sind. Wählen Sie das Formular aus, das für Ihre Situation am besten geeignet ist.</p>
<p data-sourcepos="18:1-18:29"><strong>Steuererklärung ausfüllen</strong></p>
<p data-sourcepos="20:1-20:130">Die Steuererklärung kann online oder auf Papier ausgefüllt werden. Die Online-Ausfüllung ist in der Regel einfacher und schneller.</p>
<p data-sourcepos="22:1-22:189">Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen sollen, können Sie sich auf der Website des Steueramts informieren oder Hilfe von einem Steuerberater in Anspruch nehmen.</p>
<p data-sourcepos="24:1-24:30"><strong>Steuererklärung einreichen</strong></p>
<p data-sourcepos="26:1-26:154">Die Steuererklärung muss bis zum 31. März 2024 beim Steueramt eingereicht werden. Sie können die Steuererklärung per Post, per Fax oder online einreichen.</p>
<p data-sourcepos="28:1-28:40"><strong>Online-Tools für die Steuererklärung</strong></p>
<p data-sourcepos="30:1-30:219">Es gibt eine Reihe von Online-Tools, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung helfen können. Diese Tools können Ihnen dabei helfen, Belege zu verwalten, die Steuererklärung auszufüllen und Fehler zu vermeiden.</p>
<p data-sourcepos="32:1-32:58"><strong>Portale für die Online-Einreichung der Steuererklärung</strong></p>
<p data-sourcepos="34:1-34:115">In der Schweiz können Sie Ihre Steuererklärung online über das Portal <strong>eTax</strong> des Schweizer Steueramts einreichen.</p>
<p data-sourcepos="36:1-36:21"><strong>Zusätzliche Tipps</strong></p>
<ul data-sourcepos="38:1-39:0">
<li data-sourcepos="38:1-39:0"><strong>Überprüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Steuerermäßigungen oder -freibeträge haben.</strong></li>
</ul>
<h2 data-sourcepos="40:1-40:22">Diese Online-Tools gibt es</h2>
<div class="presented-response-container ng-tns-c609536373-192">
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<div class="markdown markdown-main-panel" dir="ltr">
<p data-sourcepos="1:1-1:15"><strong>Deutschland</strong></p>
<ul data-sourcepos="3:1-7:0">
<li data-sourcepos="3:1-3:134"><strong>ELSTER:</strong> Das offizielle Portal des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) für die elektronische Übermittlung von Steuererklärungen.</li>
<li data-sourcepos="4:1-4:231"><strong>WISO Steuer-Sparbuch:</strong> Das WISO Steuer-Sparbuch ist ein beliebtes Online-Tool für die Steuererklärung. Das Tool bietet eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche und unterstützt Sie bei allen Schritten der Steuererklärung.</li>
<li data-sourcepos="5:1-5:156"><strong>SteuerGo:</strong> SteuerGo ist ein weiteres beliebtes Online-Tool für die Steuererklärung. Das Tool ist kostenlos und bietet eine große Auswahl an Funktionen.</li>
<li data-sourcepos="6:1-7:0"><strong>Smartsteuer:</strong> Smartsteuer ist ein Online-Tool für die Steuererklärung, das sich an Arbeitnehmer richtet. Das Tool ist einfach und schnell zu bedienen.</li>
</ul>
<p data-sourcepos="8:1-8:14"><strong>Österreich</strong></p>
<ul data-sourcepos="10:1-13:0">
<li data-sourcepos="10:1-10:180"><strong>FinanzOnline:</strong> FinanzOnline ist das offizielle Online-Portal des österreichischen Finanzamts. Mit FinanzOnline können Sie Ihre Steuererklärung online ausfüllen und einreichen.</li>
<li data-sourcepos="11:1-11:205"><strong>EasyTax:</strong> EasyTax ist ein kommerzielles Online-Tool für die Steuererklärung. Das Tool bietet eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche und unterstützt Sie bei allen Schritten der Steuererklärung.</li>
<li data-sourcepos="12:1-13:0"><strong>Steuerfix:</strong> Steuerfix ist ein weiteres kommerzielles Online-Tool für die Steuererklärung. Das Tool ist kostenlos und bietet eine große Auswahl an Funktionen.</li>
</ul>
<p data-sourcepos="14:1-14:11"><strong>Schweiz</strong></p>
<ul data-sourcepos="16:1-19:0">
<li data-sourcepos="16:1-16:149"><strong>eTax:</strong> eTax ist das offizielle Online-Portal des Schweizer Steueramts. Mit eTax können Sie Ihre Steuererklärung online ausfüllen und einreichen.</li>
<li data-sourcepos="17:1-17:203"><strong>taxfix:</strong> taxfix ist ein kommerzielles Online-Tool für die Steuererklärung. Das Tool bietet eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche und unterstützt Sie bei allen Schritten der Steuererklärung.</li>
<li data-sourcepos="18:1-19:0"><strong>easytax:</strong> easytax ist ein weiteres kommerzielles Online-Tool für die Steuererklärung. Das Tool ist kostenlos und bietet eine große Auswahl an Funktionen.</li>
</ul>
<p data-sourcepos="20:1-20:249">Diese Tools bieten in der Regel eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche und unterstützen Sie bei allen Schritten der Steuererklärung. Sie können Ihnen dabei helfen, Belege zu verwalten, die Steuererklärung auszufüllen und Fehler zu vermeiden.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/steuererklaerung-2023-checkliste-fuer-deutschland-oesterreich-und-die-schweiz/">Steuererklärung 2023: Checkliste für Deutschland, Österreich und die Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuerratschlag.eu: Informationsportal für Steuerfragen und Wirtschaft &#8211; in eigener Sache</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/steuerratschlag-eu-informationsportal-fuer-steuerfragen-und-wirtschaft-in-eigener-sache/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 20:24:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[#Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[#Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[#Kontroverse]]></category>
		<category><![CDATA[#Maut]]></category>
		<category><![CDATA[#Nachteile]]></category>
		<category><![CDATA[#Tolls]]></category>
		<category><![CDATA[#Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[#Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[#Vorteile]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59159</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Webseite Steuerratschlag.eu ist ein Informationsportal für Steuerfragen, der Wirtschaft und Verbraucherthemen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie wurde 2014 gegründet und ist seitdem als Nachrichtenportal in Google News Deutschland, Österreich, Schweiz gelistet. Auf Steuerratschlag.eu finden Nutzer aktuelle Informationen zu Steuergesetzen, Rechtsprechung und Steuerpraxis. Das Portal bietet auch eine umfangreiche Wissensdatenbank mit Artikeln, Checklisten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/steuerratschlag-eu-informationsportal-fuer-steuerfragen-und-wirtschaft-in-eigener-sache/">Steuerratschlag.eu: Informationsportal für Steuerfragen und Wirtschaft &#8211; in eigener Sache</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="presented-response-container ng-tns-c609536373-74">
<div class="response-container-content ng-tns-c609536373-74">
<div class="response-content ng-trigger ng-trigger-responsePopulation ng-tns-c609536373-74 ng-animate-disabled">
<div class="markdown markdown-main-panel" dir="ltr">
<p data-sourcepos="3:1-3:240">Die Webseite Steuerratschlag.eu ist ein Informationsportal für Steuerfragen, der Wirtschaft und Verbraucherthemen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie wurde 2014 gegründet und ist seitdem als Nachrichtenportal in Google News Deutschland, Österreich, Schweiz gelistet.</p>
<p data-sourcepos="5:1-5:239">Auf Steuerratschlag.eu finden Nutzer aktuelle Informationen zu Steuergesetzen, Rechtsprechung und Steuerpraxis. Das Portal bietet auch eine umfangreiche Wissensdatenbank mit Artikeln, Checklisten und Rechnern zu verschiedenen Steuerthemen.</p>
<p data-sourcepos="7:1-7:233">Das Ziel von Steuerratschlag.eu ist es, Verbrauchern und Unternehmen zu helfen, ihre Steuererklärung zu verstehen und zu erstellen, aber auch über allgemeine Verbraucherthemen und Wirtschaftsthemen zu berichten.</p>
<p data-sourcepos="9:1-9:25"><strong>Inhalt und Zielgruppe</strong></p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p data-sourcepos="11:1-11:58">Der Inhalt von Steuerratschlag.eu umfasst folgende Themen:</p>
<ul data-sourcepos="13:1-17:0">
<li data-sourcepos="13:1-13:37"><strong>Steuergesetze und -vorschriften</strong></li>
<li data-sourcepos="14:1-14:26"><strong>Steuerrechtsprechung</strong></li>
<li data-sourcepos="15:1-15:18"><strong>Steuerpraxis</strong></li>
<li data-sourcepos="16:1-17:0"><strong>Steuererklärung</strong></li>
<li data-sourcepos="16:1-17:0"><strong>Wirtschaft</strong></li>
<li data-sourcepos="16:1-17:0"><strong>Verbraucher</strong></li>
</ul>
<p data-sourcepos="18:1-18:86">Die Zielgruppe von Steuerratschlag.eu sind Verbraucher, Unternehmen und Steuerberater.</p>
<p data-sourcepos="20:1-20:25"><strong>Aufbau und Funktionen</strong></p>
<p data-sourcepos="22:1-22:69">Die Webseite Steuerratschlag.eu basiert auf drei Hauptbereichen:</p>
<ul data-sourcepos="24:1-27:0">
<li data-sourcepos="24:1-24:10"><strong>News</strong></li>
<li data-sourcepos="25:1-25:12"><strong>Wissen</strong></li>
<li data-sourcepos="26:1-27:0"><strong>Tools (kommend)<br />
</strong></li>
</ul>
<p data-sourcepos="28:1-28:334">Im Bereich <strong>News</strong> finden Nutzer aktuelle Nachrichten zu Steuergesetzen, Rechtsprechung und Steuerpraxis. Der Bereich <strong>Wissen</strong> bietet eine umfangreiche Wissensdatenbank mit Artikeln, Checklisten und Rechnern (kommend) zu verschiedenen Steuerthemen. Im Bereich <strong>Tools </strong>(kommend) finden Nutzer künftig Tools und Services zur Unterstützung der Steuererklärung oder zum Sparen und Preisvergleich.</p>
<p data-sourcepos="30:1-30:13"><strong>Redaktion</strong></p>
<p data-sourcepos="32:1-32:253">Die Redaktion von Steuerratschlag.eu besteht aus erfahrenen Journalisten und Steuerexperten. Die Redaktion arbeitet eng mit Steuerberatern und anderen Experten zusammen, um sicherzustellen, dass die Informationen auf dem Portal aktuell und korrekt sind.</p>
<p data-sourcepos="34:1-34:22"><strong>Zukunftsaussichten und Fazit<br />
</strong></p><div id="steue-2085732055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p data-sourcepos="36:1-36:419">Steuerratschlag.eu ist ein etabliertes Informationsportal für Steuerfragen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Portal wird von einer wachsenden Nutzerzahl genutzt und bietet eine Reihe von nützlichen  News, Services und künftig auch Tools rund ums Geld und Steuern. In Zukunft wird Steuerratschlag.eu seine Inhalte und Funktionen weiter ausbauen, um Verbrauchern und Unternehmen noch besser zu helfen, ihre Steuererklärung zu verstehen und zu erstellen, aber auch um Steuern zu sparen und Geld gut anzulegen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>So kannst Du Deine Fahrtkosten absetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/so-kannst-du-deine-fahrtkosten-absetzen-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 20:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[#Entfernungspauschale]]></category>
		<category><![CDATA[#Fahrtkosten]]></category>
		<category><![CDATA[#Pendlerpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[#Steuerberater.]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbungskosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fahrtkosten können in vielen Ländern von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Artikel bietet einen Überblick darüber, wie Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Fahrtkosten absetzen können. Es werden die spezifischen Regeln und Vorschriften in jedem Land erläutert, um Arbeitnehmern zu helfen, das Beste aus ihren Steuererklärungen herauszuholen. Deutschland In Deutschland können Arbeitnehmer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/so-kannst-du-deine-fahrtkosten-absetzen-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/">So kannst Du Deine Fahrtkosten absetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="content" tabindex="0">
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<p>Die Fahrtkosten können in vielen Ländern von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Artikel bietet einen Überblick darüber, wie Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Fahrtkosten absetzen können. Es werden die spezifischen Regeln und Vorschriften in jedem Land erläutert, um Arbeitnehmern zu helfen, das Beste aus ihren Steuererklärungen herauszuholen.</p>
</div>
</div>
</div>
<h2>Deutschland</h2>
<p><a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-4-group">In Deutschland können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten als Werbungskosten in der Anlage N der Steuererklärung geltend machen</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-4" aria-label="1: "><sup>1</sup></a>. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-6-group">Die Fahrtkosten werden auch als Kilometerpauschale, Pendlerpauschale oder Entfernungspauschale bezeichnet</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-6" aria-label="1: In Deutschland können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten als Werbungskosten in der Anlage N der Steuererklärung geltend machen1"><sup>1</sup></a>. Für die ersten 20 Kilometer können pro gefahrenem Kilometer 30 Cent abgesetzt werden. Für alle darüber hinausgehenden Kilometer können je 35 Cent abgesetzt werden. Im Jahr 2022 sind es ab dem 21. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-8-group">Kilometer sogar 38 Cent</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/ratgeber/fahrtkosten-absetzen/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-8" aria-label="2: Die Fahrtkosten werden auch als Kilometerpauschale, Pendlerpauschale oder Entfernungspauschale bezeichnet1"><sup>2</sup></a>.</p>
<h2>Österreich</h2>
<p>In Österreich können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten ebenfalls absetzen. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-12-group">Für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit können 0,30 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung von der Steuer absetzen</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.wko.at/service/steuern/Fahrtkostenverguetung-und-Kilometergeld.html" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-12" aria-label="3: "><sup>3</sup></a>. Seit 2021 gilt für Fernpendler und Ferndpendlerinnen eine höhere Kilometerpauschale: 35 Cent ab dem 21. Entfernungskilometer und ab 2022 sind es 38 Cent ab dem 21. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-14-group">Entfernungskilometer</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.wko.at/service/steuern/Fahrtkostenverguetung-und-Kilometergeld.html" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-14" aria-label="3: Für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit können 0,30 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung von der Steuer absetzen3"><sup>3</sup></a>.</p>
<h2>Schweiz</h2>
<p>In der Schweiz können Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten auch absetzen. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-18-group">Pro Kilometer Arbeitsweg werden dir im Kanton 70 Rappen Lohn als Geldwerte Leistung hinzugerechnet</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.auswandern-schweiz.net/forum/thread/1852-fahrtkosten-zur-arbeit-steuerlich-absetzbar/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-18" aria-label="4: "><sup>4</sup></a>. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-20-group">Diese 70 Rappen pro Kilometer kannst Du dann von der Steuer wieder abziehen</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.auswandern-schweiz.net/forum/thread/1852-fahrtkosten-zur-arbeit-steuerlich-absetzbar/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-20" aria-label="4: Pro Kilometer Arbeitsweg werden dir im Kanton 70 Rappen Lohn als Geldwerte Leistung hinzugerechnet4"><sup>4</sup></a>. Bei einem klar erkennbaren Dienstweg oder einer Dienstreise, die der Arbeitnehmer mit seinem privaten Auto unternimmt, müsste der Arbeitgeber übrigens nicht nur das Benzin bezahlen. <a class="tooltip-target" href="https://www.gruender.de/steuern/fahrtkosten-absetzen/" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-22-group">Zusätzlich müssten auch Öl, Autowäsche, Frostschutzmittel, Reparaturen, Steuern, Vignette, Kosten für die Haftpflichtversicherung und die Amortisation des Wagens erstattet werden</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.travelperk.com/de-ch/guides/tipps-reisekostenmanagement/kilometergeld-schweiz/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="98e5e96b-2f87-be14-8ca2-80c6acbeca41-22" aria-label="5: Diese 70 Rappen pro Kilometer kannst Du dann von der Steuer wieder abziehen4"><sup>5</sup></a>.</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Bitte beachte, dass diese Informationen nur allgemeine Richtlinien darstellen und sich die genauen Bestimmungen je nach individueller Situation und aktueller Gesetzgebung ändern können. Es wird empfohlen, einen Steuerberater zu konsultieren, um sicherzustellen, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden.</p>
</div>
<div class="ac-horizontal-separator" aria-hidden="true"></div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuerliche Absetzbarkeit von Vermieterkosten für eine Wohnungs-Renovierung</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/steuerliche-absetzbarkeit-von-vermieterkosten-fuer-eine-wohnungs-renovierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 08:22:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland In Deutschland können Vermieter Kosten, die aus der Generierung von Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung entstehen, steuerlich absetzen. Dies beinhaltet auch die Renovierungskosten. Als Vermieter können Sie Kosten für Instandhaltung und Reparaturen, die innerhalb eines Jahres nach dem Kauf der Immobilie anfallen, sofort als Werbungskosten absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/steuerliche-absetzbarkeit-von-vermieterkosten-fuer-eine-wohnungs-renovierung/">Steuerliche Absetzbarkeit von Vermieterkosten für eine Wohnungs-Renovierung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Deutschland</h2>
<p>In Deutschland können Vermieter Kosten, die aus der Generierung von Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung entstehen, steuerlich absetzen. Dies beinhaltet auch die Renovierungskosten. Als Vermieter können Sie Kosten für Instandhaltung und Reparaturen, die innerhalb eines Jahres nach dem Kauf der Immobilie anfallen, sofort als Werbungskosten absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten nicht zu den Herstellungskosten zählen und somit nicht aktiviert werden müssen.</p>
<h2>Österreich</h2>
<p>In Österreich können Vermieter Kosten für Instandhaltung und Reparaturen, die innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf der Immobilie anfallen, sofort als Werbungskosten absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten nicht zu den Herstellungskosten zählen und somit nicht aktiviert werden müssen.</p>
<h2>Schweiz</h2>
<p>In der Schweiz können Vermieter Kosten für Unterhalt und Verwaltung von Liegenschaften steuerlich absetzen. Hierbei ist es wichtig, dass diese Kosten werterhaltend sind und somit steuerlich abzugsfähig sind. Die Abzugsfähigkeit von Kosten für den Unterhalt von Liegenschaften im Privat- und Geschäftsvermögen wird im Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kosten für den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften erläutert.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Vermieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz Renovierungskosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzen können. Es ist wichtig, die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und gegebenenfalls einen Steuerberater zu konsultieren.</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h1>Quellenverweise</h1>
<p>: https://www.steueramt.zh.ch/internet/finanzdirektion/ksta/de/steuern/natuerliche-personen/liegenschaftsunterhalt.html : https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/einkommensteuer/werbungskosten.html : https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommensteuer/2021-06-02-Einkommensteuer.html</p>
<div id="steue-1340927256" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Erneuerungen der Steuergesetzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erneuerungen-der-steuergesetzung-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2023 12:32:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[#Steuergesetzgebung #Deutschland #Österreich #Schweiz #Steuerreform #Entlastungsbetrag #Körperschaftsteuer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel gibt einen Überblick über die neuesten Änderungen in der Steuergesetzgebung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er enthält Informationen über neue Regelungen, die darauf abzielen, bestimmte Gruppen zu entlasten und das Steuersystem an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Lesen Sie weiter, um mehr über die neuesten Entwicklungen in diesen Ländern zu erfahren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erneuerungen-der-steuergesetzung-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/">Erneuerungen der Steuergesetzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="message">
<div class="content" tabindex="0">
<div class="ac-container ac-adaptiveCard">
<div class="ac-textBlock">
<h2>Deutschland</h2>
<p>In Deutschland traten zum 1. Januar 2022 neue steuerliche Regelungen in Kraft, von denen viele profitieren werden. Für Alleinerziehende gilt der Entlastungsbetrag von 4.008 Euro jährlich nun unbefristet. Der Grundfreibetrag wird auf 9.984 Euro erhöht. Die kalte Progression wird weiter abgebaut, sodass Löhne und Gehälter nicht höher besteuert werden, insoweit ihr Anstieg lediglich die Inflation ausgleicht. Bonuszahlungen in Höhe von bis zu 1.500 Euro können bis zum 31. März 2022 steuerfrei ausgezahlt werden.</p>
<h2>Österreich</h2>
<p>In Österreich wurden die Maßnahmen zur öko-sozialen Steuerreform 2022 beschlossen. Die zweite und dritte Tarifstufe der Lohnsteuer werden von 35 auf 30 Prozent (ab Juli 2022) und von 42 auf 40 Prozent (ab Juli 2023) gesenkt. Die Körperschaftsteuer (KöSt) für Unternehmen wird von 25 auf 23 Prozent reduziert. Der Familienbonus Plus wird von maximal 1.500 Euro pro Kind auf 2.000 Euro erhöht. Die CO2-Bepreisung wird Diesel- und Benzin-Treibstoffe teurer machen.</p>
<h2>Schweiz</h2>
<p>In der Schweiz gibt es auch einige Änderungen im Steuersystem. In der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) steigt der maximal erlaubte Steuerabzug auf 7056 Franken für Personen, die bereits eine zweite Säule haben. Internationale Entwicklungen fordern das vom Föderalismus geprägte Schweizer Steuersystem immer wieder heraus. Die letzte Unternehmenssteuerreform ist am 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Um das OECD-/G20-Projekt einer Mindeststeuer umzusetzen, schlägt der Bundesrat eine Ergänzungssteuer vor.</p>
<h1>Zusammenfassung</h1>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in allen drei Ländern einige Änderungen im Steuersystem gibt, die darauf abzielen, bestimmte Gruppen zu entlasten und das Steuersystem an aktuelle Entwicklungen anzupassen.</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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		<title>Euro überweisen aus Schweiz nach Deutschland oder bar abheben und dann einzahlen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 12:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Euro in Konstanz einzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Euro in Schweiz abheben und Konstanz einzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[was ist billiger?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in der Schweiz lebt und dort sein Gehalt auf ein Schweizer Konto erhält, steht häufig vor der Frage: Wie überweise ich von der Schweiz aus Geld ins Ausland, beispielsweise nach Deutschland oder Österreich? Vor allem Menschen, die an der Grenze wohnen, glauben häufig, sie würden einen günstigeren Kurs fahren, wenn sie von ihrem Schweizer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der Schweiz lebt und dort sein Gehalt auf ein Schweizer Konto erhält, steht häufig vor der Frage: Wie überweise ich von der Schweiz aus Geld ins Ausland, beispielsweise nach Deutschland oder Österreich?</p>
<p>Vor allem Menschen, die an der Grenze wohnen, glauben häufig, sie würden einen günstigeren Kurs fahren, wenn sie von ihrem Schweizer Konto Euro abheben würden und diesen Betrag dann selber bar in Konstanz oder an welchem Grenzübergang auch immer einbezahlen würden auf ihr deutsches Konto.</p>
<p>Steuerratschlag.eu sagt allen Berufstätigen, auch Grenzgängern, die vor dieser Frage stehen, was günstiger ist: In der Schweiz Euro abheben und dann als Bargeld einzahlen auf das deutsche oder österreichische Konto oder den gleichen Betrag überweisen.</p>
<p>Anhand eines UBS-Kontos machten wir den Test: Am 26. März 2021 entsprach 1 Euro einem normalen im Internet abrufbaren Wechselkurs von 1,10905 pro Schweizer Franken. Bei 1500 Euro wären dies also 1664,25 Schweizer Franken.</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Allerdings berechnete dem Kunden die UBS für die 1500 Euro insgesamt 1688,84 Schweizer Franken. Also 24,59 Franken mehr, beziehungsweise hatte die UBS den Wechselkurs, also Interbankenkurs, an diesem Tag für den Kunden verschlechtert, beziehungsweise Gebühren draufgeschlagen. Deshalb lag der Wechselkurs für den Kunden dann bei 1,125896 Franken zu einem Euro.</p>
<p>Wenn der Kunde aber das Geld bar von seinem Schweizer Konto als Euro-Betrag abhebt und nach der Grenze beispielsweise in Konstanz auf sein deutsches Bankkonto einbezahlt, belastete ihm seine UBS-Filiale in diesem Beispiel sogar 1704 Franken statt 1688,84 Franken, wenn er den gleichen Betrag überweist.</p>
<h2>40 Franken Gebühren bei 1500 Euro</h2>
<p>Das heißt: Die UBS erhebt höhere Gebühren bei Barabhebungen in Euro, als wenn er Euro überweist. Nämlich statt 24,59 Schweizer Franken dann 40 Franken. Das heißt prozentual erhöht sich die einbehaltene Gebühr von 2% etwas.</p>
<p>Warum ist das so? Ein UBS-Mitarbeiter erklärt uns: „Barabhebungen sind natürlich immer teurer, da dann die UBS Euro physisch parat haben muss und nicht nur virtuell.“</p>
<p>Deshalb: Ein Schlaule ist man nicht, wenn man Euro in der Schweiz von seinem Bankkonto abhebt und dann die Euro in Deutschland oder Österreich oder wo auch immer wieder bar einbezahlt.</p>
<p>Bei den Gebühren kann es von Bank zu Bank Abweichungen geben. Je höher die Barbeträge in Euro pro Jahr sind, welche man von seinem Schweizer Bankkonto überweisen muss, desto lohnender kann ein Vergleich sein. Denn bei 10.000 Euro im Jahr können die Gebühren für das Wechseln vom Schweizer Franken in Euro leicht bei über 500 Euro betragen.</p>
<p>Die UBS trickst bei Euro-Banküberweisungen immer etwas herum: So teilt sie ihrem Kunden prominent zwar mit, das Konto werde mit 0,30 Schweizer Franken für eine Sepa-Überweisung belastet. Doch dass dieser Betrag nicht alles ist, verschweigt die Bank dabei.</p>
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		<title>WKR Anwaltsstudie: Frauen lieben Rechtswiderspruch, manche glauben an &#8222;Rechtshilfe&#8220; Google</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/10/wkr-studie-anwaltsstudie-frauen-lieben-rechtswiderspruch-manche-glauben-an-rechtshilfe-google/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 16:39:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine bevölkerungsrepräsentative Studie der bundesweit tätigen WKR Rechtsanwaltskanzlei, von Christoph Lattreuter in Leipzig gegründet, kommt zu zahlreichen interessanten Einblicken dazu, wie die Deutschen ihren Anwalt sehen und ihn beauftragen. Die Studie führte Ulrike Preiss vom Leipziger Marktforschungsunternehmen &#8222;UPSCALE Marketing Consulting“ im Auftrag der &#8222;WKR Rechtsanwaltsgesellschaft mbH&#8220; durch. Basis der Studie sind 751 Befragte, welche in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine bevölkerungsrepräsentative Studie der bundesweit tätigen WKR Rechtsanwaltskanzlei, von Christoph Lattreuter in Leipzig gegründet, kommt zu zahlreichen interessanten Einblicken dazu, wie die Deutschen ihren Anwalt sehen und ihn beauftragen.</h2>
<p>Die Studie führte Ulrike Preiss vom Leipziger Marktforschungsunternehmen &#8222;UPSCALE Marketing Consulting“ im Auftrag der &#8222;WKR Rechtsanwaltsgesellschaft mbH&#8220; durch. Basis der Studie sind 751 Befragte, welche in den vergangen zehn Jahren bei einem Anwalt oder einer Anwältin gewesen sind. Die Befragungswelle wurde vom 23. März bis 02. April 2020 online durgeführt. Befragt wurden Personen in Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren.</p>
<p>Die wichtigsten Ergebnisse der Anwaltsstudie, die im Anhang hinterlegt ist: Im urbanen Bereich liegen die großen Städte Berlin, Hamburg, Leipzig, Köln, München bei den zu klärenden Rechtsfragen vorne. Doch ob Land oder Stadt: Mehr als jeder zweite der Befragten, nämlich 55%, gab an, in den vergangenen zehn Jahren einen Anwalt beauftragt zu haben (Chart S. 16). Besonders häufig suchten die Deutschen Hilfe zu folgenden Rechtsgebieten:</p>
<p>Arbeitsrecht (20%), Mietrecht (18%), Verkehrsrecht (17%), Strafrecht (12%), Familienrecht (9%), Insolvenzrecht (6%), Erbrecht (5%), Medizinrecht (3%) und im Baurecht (2%).</p>
<p>Jeder 12. Besucher eines Anwalts (8%) erklärte (Chart S. 17), eine Klage oder Abmahnung abgewehrt haben zu müssen. Und mehr als jeder dritte führte aus, er oder sie musste einen rechtlichen Widerspruch einlegen (37%). Weitere interessante Studienerkenntnis: Fast jede zweite Rechtsberatung für Frauen, nämlich 40%, beruht darauf, dass sie in Rechts-Widerspruch gehen möchten. Das ist deutlich häufiger, als bei Männern (35%; Chart, S. 22).</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>+++ <a href="https://www.wkr-anwalt.de/wp-content/uploads/2020/10/wkr-anwaltsstudie-2020-10-026.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laden Sie sich die komplette WKR-Studie hier herunter</a> +++</p>
<p>Vor allem in ländlichen Regionen schlägt sich die schlechtere öffentliche Verkehrs-Infrastruktur und einen entsprechend höheren Anteil des Individualverkehrs in mehr Verkehrsrechts-Problemen nieder.</p>
<p>Während das Verkehrsrecht im ländlichen Raum eine größere Rolle spielt, zeigt sich vor allem im städtischen Bereich die angespannte Mietsituation durch einen signifikant höheren Anteil an Mietrechtsfragen, die es mit Hilfe eines Anwalts zu klären gilt. So betrafen laut Studie in den Städten 19% aller Rechtsberatungen das Mietrecht („Städtische Regionen: Orte über 500.000 Einwohnern“; Chart S. 19), während es auf dem Land nur 15% waren („Ländliche Regionen: Orte unter 500.000 Einwohnern“). Wegen einem Verkehrsrechts-Problem gingen auf dem Land wiederum 20% der Befragten zum Anwalt, während dieses Problem in der Stadt nur für 15% ein Problem war.</p>
<p>Durch die höhere Risikoaffinität der Männer, wundert es nicht, dass das Strafrechts-Probleme der Studie nach eher ein Thema von Männern ist, nämlich in 13% aller Rechtsberatungs-Anfragen (bei Frauen: 11%; Chart S. 21). Während Familienrecht, wozu auch das Scheidungsrecht gehört, eher ein Thema der Frauen ist. 12% aller Rechtsberatungs-Ersuche bei Frauen entfallen auf dieses Thema (Chart S. 21). So werden Scheidungen tendenziell eher durch Frauen eingereicht. Beide Rechtsthemen landeten in der Studie geschlechtsspezifisch jeweils auf dem vierten Platz der wichtigsten Rechtsprobleme.</p>
<p>Interessante weitere Studien-Erkenntnis: Immerhin jeder neunte Befragte glaubt doch allen Ernstes auch in komplexen Rechtsfragen über das Internet („Nutzung von Google statt Anwalt“) ausreichend Rat erhalten zu können (13 Prozent; Chart S. 28).</p>
<h2>Ost-West-Betrachtung: Im Osten nutzen nur 5% Google für die Anwaltssuche, im Westen 16%</h2>
<p>Schaut man sich das in der Ost-West-Betrachtung an, gibt es eklatante Unterschiede. In den Neuen Bundesländern vertrauen nur 5% der Befragten Google &amp; Co. In den Alten Bundesländern sind es immerhin 16% (Chart S. 30).</p>
<p>Die Untersuchung wollte auch wissen, wie hoch im Schnitt die Ausgaben für einen Rechtsanwalt waren. 37% der Befragten, welche einen Anwalt beauftragt<br />
haben, erklärten, sie hätten weniger als 1.000 Euro für den Anwalt ausgeben müssen (Chart S. 41). Diese geringeren Kosten korrelieren aber damit, dass immerhin 47% der Befragten angaben, sie hätten eine Rechtschutzversicherung (Chart S. 40). Vorteil: Wer eine Rechtschutzversicherung hat, muss in der Regel nur den Selbstbehalt für einen Rechtsanwalt bezahlen, den Rest übernimmt die Versicherung.</p>
<p>Auch die Frage, in welchen Rechtsgebieten das Thema „Vertrauen zum Anwalt“ eine besondere Rolle spielt, war Gegenstand der Untersuchung. Im Gesamtranking ergibt sich hier ein klarer Fokus: Den Deutschen ist ein enges Vertrauensverhältnis zum Anwalt vor allem im Strafrecht, Arbeitsrecht und Mietrecht wichtig. Für Frauen ist ein Vertrauensverhältnis vor allem im Strafrecht (77%), Scheidungsrecht (71%), Medizinrecht (70%), Arbeitsrecht (69%) und Erbrecht (69%) von besonderer Bedeutung (Chart S. 35).</p><div id="steue-2085732055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h2>Für Männer ist das Strafrecht wichtiger, für Frauen das Scheidungsrecht</h2>
<p>Für die Männer sieht es etwas anders aus: Im Strafrecht gaben 71% an, ein besonderes Vertrauensverhältnis zum Anwalt oder der Anwältin sei ihnen wichtig. Auf Platz 2 kommt das<br />
Arbeitsrecht (66%), dann das Mietrecht (63%), Scheidungsrecht (59%), Medizinrecht (59%) und das Verkehrsrecht (59%). Besonders im Scheidungsrecht gibt es eklatante Unterschiede zwischen Mann und Frau. Denn dieses Thema ist den Frauen um 12 Prozentpunkte wichtiger, als den Männern (Chart S. 35).</p>
<p>Hinsichtlich ihrer Erfahrungswerte gaben die meisten der Befragten an, überwiegend positive Erfahrungen mit ihrem Anwalt oder ihrer Anwältin gesammelt zu haben (alle folgenden Zahlen sind dem Chart S. 23 zu entnehmen):</p>
<ul>
<li>So gaben 74% der Befragten an, sie fühlten sich vom Anwalt bezüglich ihrer Rechts-Fragestellung „ernst genommen“.</li>
<li>70% erklärten obendrein, sie hätten das Gefühl gehabt, dass der Anwalt auch versteht, wo das eigene Rechtsproblem liege, wo also der Schuh drücke.</li>
<li>Das heißt aber auch, dass 30% den subjektiven Eindruck hatten, dass der Anwalt es eben nicht versteht.</li>
<li>Nur 48% der Befragten gaben zudem an, dass das Ergebnis der Rechtsberatung „besser“ gewesen sei, als man erwartet habe.</li>
<li>Immerhin 48% der Befragten erklärten, die Abrechnung des Anwalt empfinde man als „transparent“. Nur 25% fanden die Rechnungen intransparent.</li>
<li>27% fanden es schwierig, den richtigen Anwalt zum Rechtsproblem zu finden.</li>
<li>Jeder fünfte beklagte zudem, nämlich 17%, der lange Anfahrtsweg zum Fachanwalt sei ein Problem gewesen.</li>
<li>Top-Noten stellt die Studie der Sprache der Rechtsanwälte aus: Nur 16% hatten das Gefühl, die Juristensprache nicht verstehen zu können. 72% erklärten, dass sie einen konstanten Ansprechpartner in der Kanzlei gehabt hätten.</li>
<li>Immerhin 54% der Anwälte sollen zudem für die Erstberatung keine Kosten erhoben haben.</li>
</ul>
<p>Dennoch gaben 52% der Befragten unter anderem an, sich aus Kostengründen gegen die Beauftragung eines Anwalts entschieden zu haben (Chart S. 28, 29). Vor allem Frauen gaben mit 59% die zu hohen Kosten als Grund für die Nicht-Beauftragung an. Während bei den Männern dieser Wert mit 42% deutlich niedriger lag. 54% der Männer sagten zudem, das Problem habe sich zwischenzeitlich gelöst, was auch 48% der Frauen erklärten (Chart S. 29).</p>
<h2>Unternehmer oder Privatleute &#8211; Angst vor weiterem Rechtsärger nach Einschaltung eines Anwalts</h2>
<p>Jeder vierte Verbraucher, Selbständige oder Unternehmer, der einen Anwalt konsultierte, erklärte aber auch, dass er, beziehungsweise sie davon ausgehe, dass durch die Beauftragung eines Anwalts weiterer Ärger entstehen könne (25% der Männer und 23% der Frauen; Chart S. 29).</p>
<p>Trotz der Wichtigkeit von Recherche im Internet zeigt sich aber ganz klar (Charts Seite 37ff): Eine persönliche Empfehlung durch Freunde (Platz 1) schlägt Treffer durch eigene Internetrecherche (Platz 2) oder Empfehlungen auf Google, beziehungsweise anderen Internet-Suchmaschinen sowie Empfehlungen durch die Rechtschutzversicherung (Platz 3), gefolgt von Platz 4, den Referenzen auf der Webseite des Anwalts (Bewertungen, Siegel etc.).</p>
<p>Zu guter Letzt war es der Studie wichtig, festzustellen, wie viele der Befragten über eine Rechtschutzversicherung haben:</p>
<p>47% der Deutschen, die erklärten, in den vergangenen zehn Jahren bei einem Anwalt gewesen zu sein, gaben an, sie hätten eine Rechtschutzversicherung (Chart S. 40).<br />
53% sagten, sie wären zum Anwalt gegangen, obwohl sie keine Rechtschutzversicherung gehabt hätten.</p>
<h2>Studienfazit</h2>
<p>Vor allem Leute die eine Rechtschutzversicherung haben, sind eher gewillt, einen Anwalt oder eine Anwältin zu beauftragen, da die persönlich zu tragenden Kosten deutlich niedriger sind. Legal Tech Anwaltskanzleien, wie die WKR, helfen seit Jahren Kosten in der Rechtsberatung zu senken. Denn oftmals ist guter Rat doch teuer. Das zeigt auch die Studie. Über 40% der Studienteilnehmer gaben an, mehr als 1000 Euro für eine anwaltliche Beratung ausgegeben zu haben (Chart S. 41). Doch trotz der Kosten: Immerhin 31% der Befragten erklärten, dass sie auch künftig einen Anwalt beauftragen möchten (eher wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich; S. 43).</p>
<p>Eine weitere Erkenntnis der Studie: Rechtsanwälte sind besser als ihr Ruf. Viele fühlen sich kompetent beraten und bevorzugen gerade in komplexen Rechtsfragen doch das persönliche Gespräch – und zwar vor Rechtstexten im Internet. Klar ist aber auch, dass das Vertrauensverhältnis ein ganz zentraler Punkt ist, weshalb sich jemand für einen Anwalt entscheidet. Zudem ist die Mund-zu-Mund-Propaganda mindestens so wichtig, wie eine gute Präsenz im Internet. Allerdings zeigen Legal Tech Anwaltskanzleien wie die WKR auch: Klassische Alltags-Probleme, wie beispielsweise ein Kfz-Bußgeldbescheid lassen sich heute auch in automatisierten Rechtsverfahren für eine Ersteinschätzung klären. Das ist oft günstiger und schneller, als der Weg zum Anwalt. Deshalb sind neuere Rechts-Apps, wie beispielsweise geblitzt.de, die von Hunderttausenden Deutschen genutzt wird, so erfolgreich.</p>
<h3>Studiensteckbrief</h3>
<p>Die Grundgesamtheit der Befragten ist bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht<br />
und Bildung.</p>
<p>Kontakt</p>
<p><strong>WKR Rechtsanwaltskanzlei</strong><br />
Brühl 48-50<br />
04109 Leipzig<br />
Telefon: 0341-697687-0<br />
E-Mail: leipzig@wkr-anwalt.de<br />
WKR ist in folgenden Orten vertreten: Neben Leipzig in Hamburg, Berlin-Mitte, Berlin-Ost, Frankfurt a.M., München, Düsseldorf.<br />
<a href="https://www.wkr-anwalt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.wkr-anwalt.de</a><br />
Kontakt: RA Christoph Lattreuter</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Friede Springer: Mathias Döpfner könnte Mehrheit an Axel Springer kaufen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/09/friede-springer-mathias-doepfner-koennte-mehrheit-am-springer-konzern-kaufen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 08:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[KKR Springer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommentar zur Axel Springer SE – Alles muss raus, alles muss weg. Das ist ein typisches Verhalten von einer bestimmten Fraktion von Menschen, die ins Alter kommen. Die Mutter von einem Freund von mir ist so. Ihr Mann bekleidete in einem Weltkonzern in der deutschen Niederlassung in Hamburg über viele Jahre eine Top-Management-Funktion. Er brachte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kommentar zur Axel Springer SE – Alles muss raus, alles muss weg. Das ist ein typisches Verhalten von einer bestimmten Fraktion von Menschen, die ins Alter kommen. Die Mutter von einem Freund von mir ist so. Ihr Mann bekleidete in einem Weltkonzern in der deutschen Niederlassung in Hamburg über viele Jahre eine Top-Management-Funktion.</h3>
<p>Er brachte das Geld. Sie sorgte für ein ordentliches, gemütliches aber auch sehr aufgeräumtes Zuhause. Wer da ist, muss sich rechtfertigen, wenn man die Dusche benutzen möchte. Denn die Wassertropfen an der Luxus-Duschkabine kann niemand so gut wegbekommen wie sie selber. Doch hinterherputzen will sie auch nicht jedem: Helga.</p>
<p>Letzthin verkaufte sie, 75 Jahre, mit ihrem Mann, 78 Jahre, ihr Haus. Wenn man nicht aufpasste, wurden selbst die Videofilme aus den Kindheitstagen ihrer eigenen Kinder von ihr weggeschmissen. Das Motto des Muttertiers, das sie immer gewesen war: Bloß alles raus. Alles muss weg. Mitnehmen kann man ins Grab eh nichts. Meint sie.</p>
<p>Auch ihr Grab will sie anonym: Kommt doch eh keiner der beiden Söhne, von denen einer in den USA lebt. Meint sie ebenfalls. Und hat damit vielleicht sogar Recht. Immerhin: Ihre Grabesstelle hat sie für sich und ihren Mann schon ausgesucht. Auf einer Wiese zwischen Birken. Hier weht nach dem Ableben der Eltern meines Freundes nur noch der Wind.</p>
<p>Es ist eine klassische deutsche Wohlstandsfamilie der oberen Gegend. Und wenn sie könnten, würden sie sich sogar selbstbestimmt erschießen. Statt darauf zu warten, dass der liebe Gott sie vielleicht irgendwann dement und krank werden lässt, wovor sie panische Angst haben.</p><div id="steue-2022346212" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h2>Video dokumentiert die Milliarden-Übƒergabe an Döpfner</h2>
<p>Die Psyche von Helga passt irgendwie zu dem, was man derzeit von Unternehmerin Friede Springer mitbekommt, die eben nicht nur, wie sie gerne kokettierte, „nur ihre Brille“ verlege. In einem Video, das gleichzeitig wohl eine Art rechtliche Dokumentation sein soll, dass bei Friede noch alles in Ordnung ist, erklärte sie gemeinsam mit <strong>Springer-CEO Mathias Döpfner</strong>:</p>
<p>Sie sei glücklich, dass sie ungefähr die Hälfte ihrer eigenen in 35 Jahren so hart erkämpften Milliarden-Anteile am Springer Konzern Mathias Döpfner, dem CEO, schenken könne. Sie machte ihn also über Nacht zum Milliardär. Es war der krönende bisherige Abschluss der Selbst-Entmannung von Friede Springer, die einstmals über eine satte Mehrheit am Hause Springer von rund 55% verfügte. In kürzester Zeit hat sie diese aber unter dem ganz offensichtlich massiven emotionalen Einfluss von Mathias Döpfner um rund 30 Prozent der Anteile gekürzt.</p>
<p>Anteile, die sie in Fehden über Jahre erkämpft hatte die ihresgleichen suchen. Sie ist eine Kriegerin, eine Kämpferin. Das hat die auch noch heute überaus attraktive Frau über Jahrzehnte bewiesen. Sie ist aber eben auch eine Frau. Eine Frau, die sich natürlich, auch wenn sie das nie zugeben würde, in Mathias Döpfner verliebt hat. Schon vor Jahren.</p>
<h2>Jesusartige Entsagung führt zu emotionaler Einsamkeit</h2>
<p>Damit ist <strong>Friede Springer</strong> Opfer ihrer selbstauferlegten geradezu jesusartigen Entsagung von sonstigem privaten Liebesleben. Sie betet den Konzerngründer Axel Springer an wie einen Heiligen. Klar, ihm hat sie alles zu verdanken. Das Geld, den goldenen Turm in bester Lage in Berlin-Kreuzberg. Die Macht. Das Ansehen. Diese Weltzentrierung. Dieses tägliche Märchen-Leben im umkämpften Paradies in einer Welt, die immer mehr im Chaos zerbricht. Corona war da nur das letzte I-Tüpfelchen.</p>
<p>Aber dieses Anbeten führt auch zu emotionaler Einsamkeit. Und diese Kälte füllt seit bald 20 Jahren ein Mann aus, der offensichtlich über <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">höchste emotionale Intelligenz</a> verfügt. Mathias Döpfner. Jeder Psychologe weißt, dass eine solche Konstellation des emotional Stärkeren – von Döpfner – leicht zum Nachteil des emotional Schwächeren – hier von Friede Springer – führen kann. Döpfner spielt auf der Klaviatur Friede Springer virtuos-gekonnt.</p>
<p>Glaubt man den Medien, so hatte die langjährige Anwältin und Notarin von Friede Springer, die Berlinerin Karin Arnold, in den vergangenen Jahren noch verzweifelt versucht, Friede in einen sicheren Hafen zu bringen im Sinne von: Wirf nicht ohne Not über Deinen Tod hinaus nun alles über Bord, was Du Dir in Jahrzehnten aufgebaut hast.</p>
<h2>&#8222;Dabei hätten die Anteile ebenso in einer Stiftung verbleiben können&#8220;</h2>
<p>Alles hat Friede Springer mit der Weggabe eines Großteils ihres Vermögens in die Hände von Döpfner nicht weggeschmissen. Aber vieles eben doch. Dabei hätten die Anteile ebenso in einer Stiftung verbleiben können. Diese hätte dann die anteiligen Gewinne und Dividenden des Springer Konzerns zum Wohle der Gemeinschaft, von sozialen Projekten, ausschütten können. Trotzdem hätte eine solche Stiftung, mit den richtigen Leuten besetzt, <strong>Axel Springer</strong> konstruktiv und professionell auf dem schwierigen Weg durchs digitale Zeitalter weiter begleiten können. Geht bei Bertelsmann und vielen anderen Familien-Weltreichen auch.</p>
<p>Friede Springer will künftig, teilte sie mit, Nachmittags ihre Zeit der Friede Springer Stiftung widmen, die nun eben weniger schlagkräftig wird, als sie hätte sein können. Ihre Stellvertreterin in der Springer Stiftung ist <strong>Karin Arnold</strong>, die ihre eigene Berliner Anwaltskanzlei für Wirtschaftsrechts betreibt, „<a href="http://www.arnold-anwaelte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARNOLD ANWÄLTE</a>“.</p><div id="steue-2085732055" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Friede Springer selbst lässt sich auf der Homepage ihrer eigenen Stiftung als letzte im siebenköpfigen Kuratorium nennen, dem da angehören: <strong>Marianne Birthler, Prof. Dr. med. Manfred Gahr (Technischen Universität Dresden), Prof. Dr. Horst Köhler (Bundespräsident a.D.), Prof. Dr. Christoph Markschies (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Joachim Sauer (Ehemann von Angela Merkel, Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Eric Schweitzer (Vorstandsvorsitzender der ALBA Group plc &amp; Co. KG) und eben Dr. h.c. Friede Springer</strong>. [1]</p>
<h2>In 1000 Jahren nicht vorgekommen, dass Milliarde so verschenkt wurde</h2>
<p>Es ist in den vergangenen 1000 Jahren weltweit kein einziger Fall bekannt (zumindest uns nicht), wo eine Milliardärin ihren Geschäftsführer selbst zum Milliardär machte, indem sie ihm ohne Not rund die Hälfte ihrer Anteile schenkte. Das ist &#8222;<strong>Guinness-Buch der Rekorde</strong>&#8222;-Verdächtig. Und klingt irgendwie etwas irre.</p>
<p>Allenfalls in der Schweiz gibt es einen ähnlich obskuren Fall. Hier hatte die <strong>EMS Chemie</strong> eine unfähige Eignerfamilie. Geschäftsführer der EMS Chemie war damals der Jurist <strong>Christoph Blocher</strong>. Er zieht seit 20 Jahren die Strippen der Schweizer SVP, der „Schweizerische Volkspartei“. Sie ist gewissermaßen eine Art Schweizer Schwesterpartei der deutschen AfD. Mit nur einem Unterschied: Dass die Schweizer nicht in jeder Zeile schreiben, die SVP sei rechtsradikal, obwohl sie es de Fakto weitgehend doch ist.</p>
<p>Und jener Blocher ist heute, fast wie Döpfner, Milliardär, nur eben Multimilliardär. Ihm gelang es, die Eignerfamilie der EMS Chemie in den 1980er Jahren davon zu überzeugen, dass ihre EMS Chemie angeblich so wertlos sei, dass sie nicht einmal Käufer fände. Käufer, die Blocher selbst hätte finden sollen.</p>
<h2>In der Schweiz gibt es einen Herrn Blocher, der könnte Döpfner die Hand reichen</h2>
<p>Schließlich gelang es dem fuchsschlauen und windigen Blocher die Eignerfamilie der EMS Chemie davon zu überzeugen, dass es doch einen Notanker als Käufer geben könne: Ihn selber, Blocher.</p>
<p>Das nötige Kapital habe er sich beschafft und habe entsprechende Partner, teilte er damals der Eignerfamilie sinngemäß mit. Dieser Schachzug machte ihn zum Multimilliardär und die Eignerfamilie der EMS Chemie dürfte sich noch heute darüber ärgern. Denn plötzlich ging es mit EMS Chemie wieder bergauf. Blocher lässt die Schweizer wöchentlich an seinem TV-Talk teilhaben, den er in seinem eigenen digitalen Fernsehsender verbreitet: „Blocher TV“, beziehungsweise „<strong>Teleblocher | Das Blocher-Prinzip</strong>“. Hier sehen wir ihn mal an einem Luxuspool sitzen, dann wieder in einem Art Kaminzimmer.</p>
<p>So zieht er fast wöchentlich über die EU her, Ausländer, Fremdregierungen, unfähige Politiker. Immer in schönem Schwyzerdütsch. Immer schön volksnah gestikulierend. Ansonsten sieht man sein Bild in den lokalen Wochenzeitungen, die er im Zuge der Zeitungskrise aufkaufte. Hier philosophiert er fast Woche für Woche in seiner Kolumne, wie die Schweizer Regierung alles besser machen könnte, wenn sie nur auf ihn, Blocher, hören würde.</p>
<h2>Die Queen of England regiert auch mit über 90 noch erfolgreich</h2>
<p>Dabei ist seine von ihm stark geprägte SVP selber Mitglied jener Schweizer Bundesregierung. Hört man Christoph Blocher öffentlich nicht, so tritt seine Tochter <strong>Magdalena Martullo-Blocher</strong> poltrig öffentlich auf &#8211; auch eine Multi-Milliardärin. Legendär ist ein YouTube-Video indem sie in miserablem englisch einen Manager auf einem EMS Chemie Management Seminar öffentlich anfährt. [2]</p>
<p>Warum, so könnte man fragen, muss es denn ein gleichberechtigtes Anteils-Agieren im Springer Konzern zwischen Friede Springer und Mathias Döpfner geben, wie dieser im online zu sehenden TV-Interview mit Friede Springer einem glauben machen möchte?</p>
<p>Es hätte doch auch ein normales Angestellten-Haupteigner Verhältnis bleiben können. Egal, ob Friede Springer nun 78 Jahre ist oder 90. Dann hätte die Queen of England schon längst den Stab übergeben müssen. Andere Super-Konzerne schaffen es auch, über ihren eigenen Tod hinaus die Firmenanteile so zu institutionalisieren, dass diese die Zeit nach dem Ableben der Eigner sinnvoll und zum Wachstum des Unternehmens beitragen.</p>
<h2>Suggestiv, als sei nichts ohne Döpfner bei Springer noch möglich</h2>
<p>Doch Döpfner suggeriert der Öffentlichkeit und erfolgreich Friede Springer, als sei das bei Springer nicht möglich. Als sei Springer nur denkbar mit ihm, Mathias Döpfner, als superreicher und supermächtiger Lordsiegelbewahrer.</p>
<p>Das ist natürlich Quatsch. Und das Wachstum von Springer ist den vergangen 20 Jahren nun auch nicht gerade durch die Decke gegangen. Doch in welchem Medienhaus ist es das? Aber Rationalität kann diesem Thema nicht beikommen. Fakt ist: Mathias Döpfner ist Dank der Liebe von Friede Springer zu ihm superreich und supermächtig. Bezahlt wird er schon lange nicht mehr so, wie es normalerweise Manager in Deutschland, in Europa werden. Er spielt ganz oben mit in der Liga der Top-Verdiener der USA. So schrieb 2018 der Mediendienst <strong>kress</strong> unter der Schlagzeile „<strong>Rekord-Vergütung für Döpfner und Co.</strong>“ [3]:</p>
<p>„Axel Springer bezahlt sein Management in der Medienbranche mit Abstand am besten, zeigt eine Gehaltsanalyse in der aktuellen Ausgabe von &#8222;kress pro&#8220;. 2017 erhielten die vier Vorstände von Axel Springer zusammen 31,7 Millionen Euro. Aktienoptionen und Pensionszusagen kommen noch obendrauf.“</p>
<h2>Das dicke Einkommen im Springer-Vorstand</h2>
<p>Zudem hätte „<strong>2016… die vier köpfige Springer-Spitze mit Vorstandschef Mathias Döpfner, Jan Bayer (News Media), Julian Deutz (Finanzen und Personal) und Andreas Wiele (Rubrikenmärkte) 19,2 Millionen Euro verdient. In diesem Jahr kam ein Bonus des Private Equity Unternehmens General Atlantic dazu, das 12 Millionen Euro zusätzlich bezahlte.</strong>“</p>
<p>Doch damit nicht genug: In einem weiteren Text, den <strong>kress-Chefredakteur Markus Wiegand</strong> am 28. Oktober 2019 vorlegte, schreibt dieser unter der Überschrift „Axel Springer: Üppige Vorstandsboni trotz Sparkurs“: [4]</p>
<p>„<strong>In den fünf Jahren zwischen 2014 und 2018 entlohnte Axel Springer seine Vorstände (inkl. Pensionszusagen) mit insgesamt 115,6 Millionen Euro.</strong> Noch nicht enthalten sind in der genannten Summe Bonuszahlungen über Aktienoptionsprogramme (im Fachjargon Long-Term Incentive Plan), die Springer aufgelegt hat. Die Auszahlung ist an eine Reihe von Bedingungen gekoppelt. Am wichtigsten ist der Anstieg der Marktkapitalisierung (also des Aktienkurses). <strong>Da der Kurs der Aktie wegen des Angebots von KKR deutlich nach oben gegangen ist, hat Springer im Halbjahresfinanzbericht 39,4 Millionen Euro an Aufwand für Boni erfasst. 35,2 Millionen Euro davon für den Vorstand.</strong>“</p>
<p>Axel Springer selbst äußert sich nicht exakt zur Höhe der Bezüge seiner Vorstände. Doch egal mit wem man spricht. Egal welche Zahlen man liest. <strong>Mathias Döpfner dürfte seit Jahren ein jährliches persönliches Einkommen von geschätzt 20 bis 30 Millionen Euro haben. In 10 Jahren dürfte er also an die 300 Millionen Euro Einkommen gekommen sein</strong>. Er ist aber schon 20 Jahre bei Springer.</p>
<h2>Genug Geld, damit Döpfner Springer bald mehrheitlich übernehmen könnte</h2>
<p>Und nun kommt noch ein Aktienpaket im Wert-Umfang von einer Milliarde dazu. Das bedeutet natürlich Dividenden. Die der Vorstand den Gesellschaftern selbst vorschlagen darf. Also Döpfner sich selber. <strong>Nach Angaben von finanzen100.de gibt es bei Axel Springer circa 108 Millionen Aktien</strong> [5]. Davon gehörten bis vor kurzem Friede Springer rund die Hälfte. Schaut man sich nun die Dividendenzahlungen der Börsenzeitung [6] oder von Boerse.de [7], erhält man einen guten Überblick, dass sich Dividenden bei Springer für die Aktionäre überaus lohnen.</p>
<p><strong>Angenommen wenn Friede Springer rund 50 Millionen Aktien von Axel Springer besessen hat. Und glaubt man ferner den Börsenportalen, dass bis zu zwei Euro Dividende pro Aktie bezahlt wurden. So heißt das, dass Friede Springer in guten Jahren rund 100 Millionen Euro Dividende bekam</strong>.<strong> Seit 2007 aber mindestens jährlich um die 50 Millionen Euro.</strong> Klar, das muss noch mit 26 bis 28 Prozent versteuert werden. [8] Klar ist auch: Natürlich hat sie das auch Mathias Döpfner zu verdanken, dem Vorstand der Axel Springer SE.</p>
<p>Dem könnte man aber absolut gerechtfertigt entgegnen: Es ist auch sein Job! Und für diesen Job ist er bereits mehr als fürstlich entlohnt worden, was viele Springer-Mitarbeiter nun wahrlich nicht mehr sagen können. Die große Springer-Erfolgsbeteiligung von denen Döpfner gerne spricht, gibt es vor allem für neuere Mitarbeiter schon lange nicht mehr. Und die Aktien sind nun erstmal verteilt. Primär mit in seine Tasche.</p>
<h2>Steuerfreiheit auf Milliardengeschenk wäre ein Skandal</h2>
<p>Dass Döpfner den Springer-Anteil im Wert von rund einer Milliarde Euro obendrein auf Grund irgendwelcher angeblicher dubioser „<strong>Poolverträge</strong>“ weitestgehend steuerfrei erhalten könnte, wie Autor <strong>Philipp Alvares de Souza Soares</strong> vom <strong>Manager Magazin</strong> munkelt [9], könnte das Zeug zum Skandal haben.</p>
<p>Aber es schreibt ja keiner mehr kritisch darüber. Grund: Döpfner ist obendrein <strong>Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)</strong>. Der hat seine Zentrale gleich gegenüber des Springer-Hochhauses im Haus der Presse an der Kochstraße. <strong>In diesem Umfeld stöhnt seit Jahren so mancher Mitarbeiter hinter vorgehaltener Hand, Döpfner führe den Verband wie eine Aktiengesellschaft.</strong></p>
<p>Da jeder Redakteur heute um seinen Job bangt, halten die meisten Tageszeitungsjournalisten still wenn es um kritische Berichte beispielsweise zu Döpfner oder Springer geht. Es gilt das Motto: Bloß nicht auffallen. Bloß nicht anecken. Mit niemandem. Könnte sein, dass man schon bald bei jenen anklopfen muss, über die man kritisch schrieb und nach einem Job fragen muss.</p>
<h2>Wenn Friede sich laut über die BILD beschwert &#8211; wo soll das Problem liegen?</h2>
<p>Am 28. Mai 2020 schrieb der bekannte Medien-Journalist <strong>Kai-Hinrich Renner</strong> in der <strong>Berliner Morgenpost</strong> einen bemerkenswerten Beitrag unter der Überschrift „<strong>Friede Springer beklagt sich über Bild-Chefredakteur Julian Reichelt</strong>“. [10] O-Ton- im Text: „Wenn stimmt, was mehrere voneinander unabhängige Quellen berichten, ist es im Axel Springer Verlag vor ein paar Wochen zu einem Eklat gekommen: Demnach hat sich Verlegerin Friede Springer vor Vorstandsmitgliedern sehr emotional über den aggressiven Kampagnenjournalismus von Bild-Chefredakteur Julian Reichelt beschwert… Beispielhaft für diesen Kurs ist die Kampagne des Chefredakteurs gegen Christian Drosten.“</p>
<p>Nun müsste man eigentlich sagen: Richtig so. Warum soll sich die Hauptaktionärin nicht über ihre eigenen Zeitungen aufregen dürfen? Warum soll sie keine eigene Meinung haben und warum soll sie nicht einfordern, dass einige Zeitungen sich an ihren eigenen moralisch-inhaltlichen Maßstäben mit orientieren. Immerhin hat das Axel Springer leidenschaftlich gerne gemacht: Seine Weltvorstellung den Journalisten in die Verträge geschrieben.</p>
<p>Dass Mathias Döpfner Friede Springer längst bis zu einem gewissen Grad emotional entmündigen konnte, lässt sich an einem eigentlich ungeheuren Vorgang ablesen, der in der Springer-Geschichte recht einmalig ist.</p>
<h2>Die Pressemitteilung fiel Friede Springer in den Rücken</h2>
<p>So veröffentlichte doch allen Ernstes die <strong>Springer-Presseabteilung</strong> <strong>nach dem Reichelt-Eklat eine Medienmitteilung, in der, so könnte man dies durchaus interpretieren, der eigene Verlag der obersten Mehrheitsaktionärin in den Rücken fiel</strong>.</p>
<p>In der Mitteilung wurde geschrieben, man sei bei Springer „stolz“ darauf, dass „unsere Journalistinnen und Journalisten ihre eigenen Positionen vertreten und nicht versuchen zu schreiben, was Vorstand und Eigentümer für richtig halten“. Deshalb komme es „auch immer wieder zu lebendigen Diskussionen“. Die „offene Streitkultur“ des Hauses „und das Chefredakteursprinzip sind dem Vorstand und allen Eigentümern heilig“, zitiert die Berliner Zeitung aus dem Papier.</p>
<p>Eine solche Medienmeldung wäre natürlich vollkommen unnötig gewesen. Gleichzeitig ist sie ein krasses Dokument. Es ist ein Zeitdokument, das zeigt, wie wenig Macht Friede Springer bereits im Mai noch hatte. Und dass die Macht schon damals Ende Mai 2020 längst komplett in den Händen von Mathias Döpfner lag. Er ließ Friede Springer mit dieser Meldung diese Macht ungeniert spüren. Wir konnten diese Medienmitteilung und zahlreiche andere ältere Springer-Pressemeldungen am 30. September nicht mehr abrufen oder auf der Springer-Webseite finden. Waren wir zu blöd? Lag ein technischer Fehler vor? Oder hat Springer aus welchem Grund auch immer bestimmte Meldungen versteckt?</p>
<h2>Warum lässt sie das zu, mag man sich fragen</h2>
<p>Warum lässt Friede Springer zu, mag man sich fragen, dass sie öffentlich in so einer vom eigenen Haus verbreiteten Pressemeldung ein Stück weit demontiert wird? Sie scheint kapituliert zu haben. Da mag sie noch so vehement auf den Holztisch im Büro von Axel Springer klopfen und Mathias Döpfner und der Welt erklären, es bliebe alles wie es ist, da sie ja jeden Tag noch ins Büro komme.</p>
<p>Man muss kein Rechenprinz sein, um festzustellen, <strong>dass Döpfner künftig mit gut 40 bis 50 Millionen Euro Brutto-Dividende im Jahr rechnen darf, abzüglich der zu zahlenden Steuer.</strong> <strong>Das macht also in 10 Jahren eine Dividendenerwartung von bis zu einer halbe Milliarde Euro brutto, beziehungsweise rund 375 Millionen Euro netto.</strong> Genug Geld, um gegebenenfalls Kredit aufzunehmen, um sich bei Axel Springer weiter einzukaufen und eine entsprechende Kreditlinie bei Banken eingeräumt zu bekommen. Ganz so, wie es Friede Springer seit 1985 machte. Das heißt: Der Mehrheitsaktionär bei Springer könnte schon in wenigen Jahren Döpfner sein. Warum das Medienhaus dann nicht gleich umbenennen in <strong>Mathias Döpfner Group</strong> zum Beispiel?</p>
<h2>Hat Döpfner bald ein persönliches Brutto-Einkommen von über 80 Millionen Euro?</h2>
<p>Und in diesem Rechenspiel ist noch nicht einmal sein geschätztes jährliches CEO-Einkommen (incl. Boni) in Höhe von 20 bis 30 Millionen Euro drin, sollte er eine Doppelrolle CEO und zentraler Hauptgesellschafter beibehalten. <strong>Denn dann könnte er schon bald auf ein jährliches persönliches Brutto-Einkommen in Höhe von über 80 Millionen Euro kommen. Wir reden also dann in 10 Jahren von &#8211; Sie ahnen es &#8211; von möglichen 800 Millionen Euro Brutto-Einkommen. Wow!</strong></p>
<p>Genug Geld, <strong>um mit einem zusätzlichen Kreditpaket vom neuen Aktionär, dem umstrittenen amerikanischen KKR Investment-Fonds in wenigen Jahren Springer-Anteile abzukaufen und sich die Mehrheit am Springer-Konzern sichern zu können: Also über 50%.</strong> Damit wäre Friede Springer dann wirklich tot. Und irgendwo auch demontiert. Die sonstige Springer-Familie ist seit Jahren mehr oder weniger raus. Dies lag auch daran, dass sie Friede Springer nie richtig als Oberhaupt akzeptierten und gleichzeitig fachlich überwiegend nicht brillierten. Eine gefährliche Kombi.</p>
<p>Wie geschickt: Den <strong>KKR-Deal der Übernahme eines Großteils der Springer-Aktien zu Gunsten von KKR fädelte ein Döpfner-Verbündeter ein. Das langjährige Vorstandsmitglied Andreas Wiele</strong>. Erstmals richtig öffentlich bekannt wurde der Deal im Juni 2019. [11] Wenige Monate später wechselte Wiele offiziell zur KKR. [12] Im Frühjahr dieses Jahres wurde die Übernahme eines Großteils des Springer Aktien durch KKR und seine Holdinggesellschaft Traviata II S.à r.l. schließlich vollzogen.</p>
<h2>KKR-Schachzüge könnten Friede Springer mittelfristig schachmatt legen</h2>
<p>Da <strong>KKR (Kohlberg Kravis Roberts &amp; Co.)</strong> Unternehmensanteile aber meist nur wenige Jahre hält, ist absehbar, wann KKR die Springer-Anteile wieder verkauft. Das machte der Investmentfonds schon bei der ProSiebenSat.1 deutlich, <a href="https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/kapitalmarkt/kkr-steigt-wieder-bei-prosiebensat1-ein-2057241/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wo die Amerikaner erst einstiegen, den Konzern aussaugten, dann die Anteile verkauften und sich kürzlich wieder mit 5 Prozent einkauften</a>. Gut möglich, dass hier eine mögliche Allianz mit Springer bereits angedacht wird. Ein Projekt &#8211; die <strong>Fusion Springer mit ProSiebenSat.1</strong> &#8211; welches vor Jahren einmal am Einspruch der <strong>KEK </strong>sowie des<strong> Bundeskartellamts</strong> scheiterte.</p>
<p>Friede Springer selber hatte man damit geködert, man wolle gemeinsam mit KKR nun zu einem weltgrößten Anbieter von Rubrikgenanzeigen aufrücken. Schon heute führt Springer beispielsweise mit seinem Stellenportal Stepstone maßgeblich. Eine Anzeige im Monat kostet auf Stepstone bereits um die 1000 Euro. [13]</p>
<p>Dass das Kleinanzeigengeschäft, beziehungsweise Rubrikengeschäft, aber ein Multimilliarden Markt ist, weiß man auch bei Google. So gibt es bei dem US-Riesen längst Tendenzen, die überaus lukrativen Stellenanzeigen oder Immobilienanzeigen selbst zu vermarkten. Oder, wie man das im Flugbereich macht, mit „Partnern“. Sie müssen dann pro verkauftes Flugticket eine Provision an Google bezahlen.</p>
<h2>Rubrikenanzeigen sind derzeit eine feine Sache &#8211; noch, wenn da Google nicht wäre</h2>
<p>Apple macht das im App Store vor: Fast jeder, der über diesen Monopol-Shop seine Produkte, Apps, verkaufen möchte, muss irrwitzig hohe 30 Prozent Provision an Apple bezahlen. Wie zu Ablasszeiten. Wer nicht zahlt, fliegt raus, wird seiner wirtschaftlichen Grundlage wesentlich beraubt.</p>
<p>Im Bereich des Verkaufs von Flugtickets verlieren die einstmals selbständigen Flugpreis-Vergleichsportale immer mehr an Einfluss. Wer heute in Google eingibt: Günstiger Flug Berlin – Türkei, sieht auf der Startseite von Google gleich das eigene „Google Flights“ Produkt. Es nimmt den Reiseanbietern immer mehr Marge zu Gunsten von Google weg. Ähnlich sieht es im Hotelbereich mit „Google Hotels“ aus.</p>
<p>Das Setzen auf Rubrikenanzeigen war in der Vergangenheit richtig. Doch ist das eine Strategie die langfristig aufgeht? Der Ausverkauf von Springers einstigem Tafelsilber zur Schönung der Bilanz ist seit Jahren in vollen Gange. Manches war richtig abzustoßen, wie die Regionalzeitungen. Anderes kann als Frevel bezeichnet werden.</p>
<p>Dazu gehört der aberwitzige und völlig unnötige Verkauf der lukrativen Keimzelle des Springer Verlags, des Springer-Hochhaus samt Nebengebäuden in Hamburg. [14] Nicht mal das Hamburger Springer-Hochhaus, wo Axel Springer 1950 den Grundstein legte, war dem Döpfner-Vorstand heilig.</p>
<h2>Der Verkauf des Springer-Hochhauses in Hamburg war ein Frevel</h2>
<p>Völlig ohne Not wurde es nun vor wenigen Jahren, 2016, verkauft, schreibt Wikipedia. Die Öffentlichkeit hat es mal wieder kaum zur Kenntnis genommen. Dabei war der Verkauf absolut historisch. Heute sei eine Allianz, die obskur anmutet, der Eigner. So führt Wikipedia weiter aus: Ein „Konsortium der ärztlichen Versorgungswerke Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, der Tierärzteversorgung Niedersachsen und der Steuerberaterversorgung Niedersachsen“ residiere jetzt im Springer Hochhaus. Auch einige Behörden seien vor Ort.</p>
<p>Dabei hätte man den Bereich Immobilien-Vermarktung durchaus strategisch bei Springer als Geschäftsfeld haben können mit solchen Filetstücken, wie man sie in Hamburg und Berlin besaß. Der <strong>Heinrich Bauer Verlag</strong>, beziehungsweise die <strong>Bauer Media Group</strong> aus Hamburg, machte schon vor Jahren vor, wie es geht.</p>
<h2>Der Heinrich Bauer Verlag macht auch mit Immobilien gute Geschäfte</h2>
<p>In München besitzt der Konzern ein kleines Stadtviertel mitten im berühmten teuren Glockenbachviertel. Ein Block-Ensemble aus Wohnungen und Geschäften an der Holzstraße. Die in den 1980er Jahren gebauten rund 260 Einheiten werden teils zumindest zu durchaus sozialen Preisen vermietet. [5]</p>
<div id="attachment_9636" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a class="lightbox" href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9636" class="wp-image-9636" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-1024x1024.png" alt="" width="600" height="420" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-768x538.png 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-1536x1076.png 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-600x420.png 600w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-286x200.png 286w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43.png 1716w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-9636" class="wp-caption-text">Die Westermühl-Höfe mit den grauen Dächern im exklusiven Münchener Glockenbachviertel. Bestes Investment.</p></div>
<p>Dennoch gibt es auch hier <a href="https://www.alamy.com/the-westermhl-hfe-l-with-around-260-apartments-and-a-long-shopping-line-on-holzstrae-in-the-picture-and-westermhlstrae-a-rent-increase-of-a-good-30-is-now-driving-many-of-the-old-tenants-out-of-their-shops-in-a-central-location-in-the-glockenbachviertel-automated-translation-image339739119.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">immer wieder Kritik, die Mieten seien um 30 Prozent gestiegen, was zu Mieterverdrängungen führe</a>.</p>
<p>Schon in den 1990er Jahren hatte der Bauer Verlag das Immobilien-Viertel “<strong>Westermühlhöfe</strong>” als stabile Wertanlage übernommen. Das jazzt vielleicht nicht sofort den Aktienkurs hoch, verleiht der Bauerfamilie aber ein langfristig stabiles Geschäftsfeld.</p>
<p>Friede Springers Milliardengeschenk an Mathias Döpfner könnte am Ende dazu führen, dass der Springer-Einfluss wirklich ganz raus ist aus Axel Springer. Dass es also keinen Springer in Springer mehr gibt &#8211; von der Minderheitsbeteiligung der Friede Springer Stiftung abgesehen. <strong>Sie verfügt dann aber nicht mal mehr über eine Sperrminorität.</strong></p>
<p>Richtig gut kann man das so nicht finden und es bleibt ein äußerst fader Beigeschmack. &#8222;Richtig toll&#8220;, wie Friede Springer behauptet, mutet es deshalb sicherlich nicht an.</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>[1] <a href="http://www.friedespringerstiftung.de/">Friede Springer Stiftung</a>.</p>
<p>[2] <a href="https://www.youtube.com/watch?v=suDHicJLfYI">Magdalena Martullo Blocher &#8211; the seven thinking steps</a>!, in: YouTube vom 17.10.2013. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[3] <a href="https://kress.de/news/detail/beitrag/140335-rekord-verguetung-fuer-doepfner-und-co.html">Rekord-Vergütung für Döpfner und Co</a>., von Markus Wiegand, in: kress.de vom 3. Juni 2018. Abgerufen am 29. September 2020.</p>
<p>[4] <a href="https://kress.de/news/detail/beitrag/143838-axel-springer-ueppige-vorstandsboni-trotz-sparkurs.html">Axel Springer: Üppige Vorstandsboni trotz Sparkurs</a>, von Markus Wiegand, in: kress.de vom 28. Oktober 2020. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[5] <a href="https://www.finanzen100.de/aktien/axel-springer-wkn-550135_H734440548_259457/">Anzahl Aktien Axel Springer: 107,9 Mio.,</a> in: finanzen100.de, abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[6] <a href="https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=24&amp;l=0&amp;isin=DE0005501357">Dividenden bei Axel Springer, historische Übersicht</a>, in: boersen-zeitung.de. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[7] <a href="https://www.boerse.de/dividenden/Axel-Springer-Aktie/DE0005501357">Historie Dividenden Axel Springer</a>, 2001 bis 2020, in Boerse.de.</p>
<p>[8] <a href="https://www.vlh.de/kaufen-investieren/geldanlage/aktiengewinne-versteuern-so-gehts.html">Steuern auf Aktien in Deutschland</a>, in: vlh.de, abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[9] <a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/mathias-doepfner-milliardengeschenk-an-axel-springer-chef-wohl-weitestgehend-steuerfrei-a-dbd7c296-6e81-4239-84b9-45a87f0a18b4">Aktienpaket von Friede Springer Döpfners Milliardengeschenk wohl weitgehend steuerfrei</a>, von: Philipp Alvares de Souza Soares, in: Manager Magazin Online vom 25. September 2020. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[10] <a href="https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/friede-springer-beklagt-sich-ueber-bild-chefredakteur-julian-reichelt-li.84705">Friede Springer beklagt sich über Bild-Chefredakteur Julian Reichelt</a>, von Kai-Hinrich Renner, in: Berliner Morgenpost Online vom 28. Mai 2020. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[11] <a href="https://www.wuv.de/medien/investor_kkr_beteiligt_sich_an_axel_springer">Investor KKR beteiligt sich an Axel Springer</a>, von Susanne Herrmann, in: Werben &amp; Verkaufen Online vom 12. Juni 2019. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[12] <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article202758322/In-eigener-Sache-Axel-Springer-verkleinert-Vorstand.html">Axel Springer verkleinert Vorstand</a>, in: Die Welt Online vom 31. Oktober 2019. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[13] Preise <a href="https://www.stepstone.de/e-recruiting/wp-content/uploads/2019/06/Produkte-Preise_DE.pdf">Stellenanzeigen auf Stepstone</a>.</p>
<p>[14] <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Springer-Hochhaus_(Hamburg)">Springer-Hochhaus (Hamburg)</a>, in: Wikipedia Deutschland, Österreich, Schweiz.</p>
<p>[15] <a href="https://www.google.de/maps/place/Holzstra%C3%9Fe,+80469+M%C3%BCnchen/@48.1294485,11.5680196,128m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479ddf5c4b44f3f1:0x1187659453bd8c26!8m2!3d48.1289097!4d11.5681215">Immobilien Bauer Verlag München</a>, in: Google Maps.</p>
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