<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Business Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
	<atom:link href="https://www.steuerratschlag.eu/category/business/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.steuerratschlag.eu/category/business/</link>
	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Mar 2026 10:54:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.3</generator>

<image>
	<url>https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2023/09/cropped-steuerratschlag-32x32.png</url>
	<title>Business Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
	<link>https://www.steuerratschlag.eu/category/business/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>IMMOCOM Leipzig, Dresden: Führungskultur massiv in der Kritik bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/03/immocom-leipzig-dresden-wenn-fuehrungskultur-zum-governance-problem-wird/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2026/03/immocom-leipzig-dresden-wenn-fuehrungskultur-zum-governance-problem-wird/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:09:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59279</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum STEUERRATSCHLAG.eu berichtet Corporate Governance zeigt sich nicht nur in Handelsregistereinträgen und Bilanzen. Sie zeigt sich auch darin, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden umgeht – und ob die Führung bereit ist, dafür Verantwortung zu übernehmen. Die öffentlich zugänglichen Bewertungen auf kununu zur Leipziger Agenturgruppe IMMOCOM (W&#38;R Media KG / IMMOCOM GmbH) zeichnen seit Jahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/03/immocom-leipzig-dresden-wenn-fuehrungskultur-zum-governance-problem-wird/">IMMOCOM Leipzig, Dresden: Führungskultur massiv in der Kritik bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum STEUERRATSCHLAG.eu berichtet</em></p>
<p>Corporate Governance zeigt sich nicht nur in Handelsregistereinträgen und Bilanzen. Sie zeigt sich auch darin, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden umgeht – und ob die Führung bereit ist, dafür Verantwortung zu übernehmen. Die öffentlich zugänglichen Bewertungen auf <strong>kununu</strong> zur Leipziger Agenturgruppe <strong>IMMOCOM</strong> (<strong>W&amp;R Media KG</strong> / <strong>IMMOCOM GmbH</strong>) zeichnen seit Jahren ein konsistentes Bild, das für Geschäftspartner und potenzielle Mitarbeitende relevant ist. Das Fachmagazin <a href="https://www.netz-trends.de/id/4948988/IMMOCOM-als-Arbeitgeber-Katastrophale-Bewertungen---und-schweigendes-Management-Michael-Ruecker-und-Ivette-Wagner-Leipzig-Dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Netz-trends.de</strong> hat dieses Bild im <strong>März 2026</strong> in einer ausführlichen Recherche dokumentiert</a>. Wir ordnen die öffentlich verfügbaren Fakten ein.</p>
<hr />
<h2>Die Zahlen: Weit unter dem Branchendurchschnitt</h2>
<p>Auf <strong>kununu</strong> wird <strong>IMMOCOM</strong> unter dem Profil <strong>„w&amp;r immocom&#8220;</strong> seit <strong>2018</strong> mit durchschnittlich <strong>2,2 von 5 Punkten</strong> bewertet – bei <strong>17 Bewertungen</strong> über mehr als fünf Jahre. Der Branchenvergleich ist dabei besonders aussagekräftig: <strong>Kununu selbst</strong> weist auf dem Profil des Unternehmens aus, dass der Branchendurchschnitt im Sektor <strong>Immobilien bei 3,6 Punkten</strong> liegt. <strong>IMMOCOM erreicht damit knapp 61 Prozent dieses Wertes.</strong></p>
<p>Zum Vergleich: Das <strong>Top-Company-Siegel</strong>, das kununu jährlich an die besten <strong>fünf Prozent</strong> der Arbeitgeber vergibt, setzt einen <strong>Mindestscore von 3,8 Punkten</strong> voraus. <strong>IMMOCOM liegt mit 2,2 Punkten weit darunter.</strong></p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Der am schlechtesten bewertete Einzelfaktor ist <strong>Karriere/Weiterbildung mit 1,6 Punkten</strong>. Selbst der am besten bewertete Faktor – <strong>interessante Aufgaben</strong> – kommt auf lediglich <strong>2,7 Punkte</strong>. Auf der Plattform <strong>Indeed</strong> soll laut der Recherche von <strong>Netz-trends.de</strong> zudem ein Eintrag mit <strong>1,0 von 5 Sternen</strong> existieren – diese Angabe haben wir nicht selbst geprüft und geben sie entsprechend nur als Quellenhinweis wieder.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Höhe des Scores – sondern seine Konstanz. Die kritischen Bewertungen ziehen sich <strong>ohne Unterbrechung von 2020 bis Juni 2025</strong>. Das Unternehmen hat <strong>weder ein Logo</strong> auf seinem kununu-Profil hinterlegt <strong>noch auf eine einzige der 17 Bewertungen reagiert</strong>.</p>
<hr />
<h2>Was Mitarbeitende beschreiben: Jahre, ein Muster</h2>
<p>Die Bewertungen auf kununu sind öffentlich einsehbar unter <a href="https://www.kununu.com/de/wr-immocom"><strong>www.kununu.com/de/wr-immocom</strong></a>. Was sie inhaltlich verbindet, ist bemerkenswert: Über einen Zeitraum von <strong>2020 bis Juni 2025</strong> kehren dieselben Themen immer wieder zurück.</p>
<h3>Führung und Atmosphäre</h3>
<p>Ein ehemaliger Mitarbeitender schreibt im <strong>Mai 2025</strong>:</p>
<p><em>„Wer hier motiviert anfängt, merkt schnell: Engagement ist keine Karriereleiter, sondern eine Rutschbahn ins Aufgabenchaos.&#8220;</em></p>
<p>Und weiter zur Kommunikation in derselben Bewertung:</p>
<p><em>„Statt Dialog gibt es Druck – von oben nach unten. Kommunikation ist meist impulsiv, launisch und entwertend. Kritik wird nicht gehört, sondern als Illoyalität gewertet.&#8220;</em></p>
<p>Im <strong>Juni 2025</strong> schreibt ein weiterer ehemaliger Mitarbeitender – ausdrücklich als persönliche Erfahrung und subjektive Einschätzung:</p><div id="steue-1017842296" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div>
<p><em>„Ich habe in meinem Berufsleben vieles erlebt – aber ein Arbeitsumfeld, das derart von internen Grabenkämpfen auf höchster Ebene geprägt ist, war neu.&#8220;</em></p>
<p>Und zur Frage der Prioritäten im selben Beitrag:</p>
<p><em>„Kundeninteressen? Nachrangig. Entscheidend ist, wer gerade oben steht – und wen man dort besser nicht verärgert.&#8220;</em></p>
<p><strong>Diese Aussage ist die subjektive Einschätzung eines einzelnen ehemaligen Mitarbeitenden und wird hier ausdrücklich als solche wiedergegeben.</strong></p>
<p>Im <strong>März 2023</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Persönliche Befindlichkeiten werden von der Geschäftsführung in den Vordergrund gestellt und ausgetragen. Leider absolut unprofessionell. Man merkt dass Führungskompetenzen nicht im AppStore gekauft werden konnten.&#8220;</em></p>
<p><strong>Kununu selbst</strong> fasst die Wahrnehmung der Mitarbeitenden in seiner Kulturauswertung in zwei dominanten Faktoren zusammen: <strong>Mitarbeiter eng kontrollieren</strong> und <strong>intransparent sein</strong>.</p>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-scaled.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-59294" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-1024x1024.png" alt="" width="599" height="334" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-768x429.png 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-1536x857.png 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-2048x1143.png 2048w" sizes="(max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a></p>
<h3>Karriere und Weiterbildung</h3>
<p>Im <strong>Juni 2025</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Karriere ist hier kein Weg, sondern eine Sackgasse mit hübscher Beschilderung. Wer ambitioniert startet, landet schnell im Kreisverkehr zwischen Mikromanagement und Burnout.&#8220;</em></p>
<p>Und in derselben Bewertung:</p>
<p><em>„Wer auf strukturierte Entwicklung, Förderung oder gar Weiterbildung hofft, sollte lieber auf eigene Kosten ein Fernstudium starten.&#8220;</em></p>
<h3>Fluktuation</h3>
<p>Im <strong>März 2023</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Wenn in meinem Unternehmen in 3 Jahren 40 Mitarbeiter kommen und gehen würden, sollte man sich vielleicht auch einmal an seine eigene Nase fassen.&#8220;</em></p>
<p>Und in derselben Bewertung:</p>
<p><em>„Meine Teamleitung brüstete sich mit einer Strichliste wie viele Leute in ihrer Zeit kamen und gingen. Das ist nicht cool sondern nur peinlich und traurig.&#8220;</em></p>
<div id="attachment_59302" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59302" class="size-large wp-image-59302" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-1024x1024.png" alt="" width="640" height="640" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-1024x1024.png 1024w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-300x300.png 300w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><p id="caption-attachment-59302" class="wp-caption-text">Immocom: Puh, da will man eher nicht arbeiten, scheint die Devise bei vielen zu sein.</p></div>
<h3>Kommunikation</h3>
<p>Im <strong>Januar 2023</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Wer aus Sicht der Geschäftsführung außerdem in Ungnade fällt, kann sich darauf einstellen, dass die persönliche Kommunikation zu einem abgeschnitten wird. Dieses Verhalten habe ich persönlich als extrem unprofessionell wahrgenommen!&#8220;</em></p>
<hr />
<h2>Die Governance-Frage: Wer trägt Verantwortung?</h2>
<p>Die Bewertungen beschreiben kein Einzelereignis. <strong>Sie beschreiben ein Muster über Jahre</strong> – in einem Unternehmen, das nach außen Kommunikationskompetenz und Branchenprofessionalität verkauft.</p>
<p>Besonders aufschlussreich ist dabei ein Dokument, das <strong>IMMOCOM selbst</strong> veröffentlicht hat. Im <strong>Impressum des unternehmenseigenen Magazins immobilien-aktuell-magazin.de</strong> steht wörtlich:</p>
<p><strong>„Geschäftsführung: Michael Rücker und Ivette Wagner&#8220;</strong></p>
<p>Auch auf der Kongressseite <strong>real-estate-mitteldeutschland.de</strong> ist <strong>Ivette Wagner</strong> namentlich als Ansprechpartnerin gelistet – mit direkter Telefonnummer und E-Mail-Adresse.</p>
<p>Laut der Recherche von <strong>Netz-trends.de</strong> hatte <strong>Ivette Wagner</strong> auf eine Presseanfrage schriftlich erklärt, sie gehöre der Geschäftsführung der <strong>IMMOCOM GmbH</strong> nicht an – und verwies auf das Handelsregister. Das <strong>unternehmenseigene Impressum</strong> von <strong>immobilien-aktuell-magazin.de</strong> führt jedoch wörtlich auf: <strong>„Geschäftsführung: Michael Rücker und Ivette Wagner&#8220;</strong>. <strong>Dieser Widerspruch zwischen der eigenen Stellungnahme gegenüber Netz-trends.de und dem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Impressum bleibt bislang ungeklärt.</strong></p>
<p>Laut <strong>Netz-trends.de</strong> antwortete <strong>Wagner</strong> auf die inhaltlichen Vorwürfe zur Führungskultur nicht. <strong>Rücker</strong> antwortete laut derselben Recherche <strong>bis Redaktionsschluss gar nicht</strong>.</p>
<p><strong>Für STEUERRATSCHLAG.eu ist das der eigentliche Governance-Befund: Nicht die Bewertungen allein sind das Problem. Es ist das anhaltende Schweigen darauf – und die ungeklärten Widersprüche in der eigenen Außendarstellung.</strong></p>
<hr />
<h2>Einordnung und Hinweise zur Quellenlage</h2>
<p>Alle zitierten Bewertungen stammen direkt von der Plattform <strong>kununu</strong> (<strong>www.kununu.com/de/wr-immocom</strong>) und sind dort öffentlich einsehbar. Sie sind <strong>subjektive Erfahrungsberichte</strong> einzelner ehemaliger Mitarbeitender und werden ausdrücklich als solche eingeordnet. Sie wurden von <strong>IMMOCOM</strong> bislang <strong>weder bestritten noch kommentiert</strong>. Der Branchendurchschnitt von <strong>3,6 Punkten</strong> für den Immobiliensektor entstammt der <strong>kununu-eigenen Darstellung</strong> auf dem Unternehmensprofil. Die Mindestanforderung von <strong>3,8 Punkten</strong> für das <strong>kununu-Top-Company-Siegel</strong> ist öffentlich dokumentiert. Der Impressumsauszug von <strong>immobilien-aktuell-magazin.de</strong> ist ein öffentlich zugängliches Dokument und lag der Redaktion zum Zeitpunkt der Berichterstattung vor. Angaben zur Plattform <strong>Indeed</strong> sowie alle weiteren Aussagen zur Stellungnahme der Unternehmensführung stützen sich auf die Recherche von <strong>Netz-trends.de</strong> (<strong>Petra Tang, 06.03.2026</strong>), die ihrerseits einen detaillierten Transparenzhinweis mit vollständiger Quellenangabe enthält.</p>
<p>Den vollständigen Originalartikel von <strong>Netz-trends.de</strong> empfehlen wir zur vertieften Lektüre: <strong>[Link einfügen]</strong></p>
<hr />
<hr />
<h1>KOMMENTAR: Glanzvolle Fassade – ungeklärte Fragen dahinter</h1>
<p><strong>IMMOCOM</strong> aus Leipzig inszeniert sich als zentraler Taktgeber der Immobilienbranche. Das Leistungsportfolio für 2025 ist eindrucksvoll aufgebaut: <strong>18 Veranstaltungen</strong> an Standorten von <strong>Hamburg</strong> bis <strong>München</strong>, Sponsoringpakete für bis zu <strong>5.000 Euro</strong>, ein wöchentlicher Podcast mit nach eigenen Angaben <strong>„etwa 2.000 bis 5.000 Hörer pro Folge&#8220;</strong>, ein Newsletter mit nach eigenen Angaben <strong>„10.000 Empfänger&#8220;</strong> und eine Website mit nach eigenen Angaben <strong>„über 50.000 Visits pro Monat&#8220;</strong>. Als Premium-Partner der <strong>Real Estate Mitteldeutschland 2026</strong> werden die <strong>Sparkasse Leipzig</strong>, die <strong>Stadtwerke Leipzig</strong> und <strong>Schindler Deutschland</strong> gelistet.</p>
<p>Das ist das Bild, das <strong>IMMOCOM</strong> verkauft. Es ist professionell aufgebaut. Und es wirkt.</p>
<p>Doch genau hier beginnt die eigentliche Frage: <strong>Wer baut dieses Bild auf – und unter welchen internen Bedingungen?</strong></p>
<p>Denn während das Unternehmen seinen Kunden laut eigenem Mediadaten-Dokument <strong>„professionelles Einladungsmanagement&#8220;</strong>, <strong>„umfassende Programmplanung&#8220;</strong> und <strong>„gezielte Ansprache Ihrer Zielgruppe&#8220;</strong> verspricht, zeichnen öffentlich einsehbare Bewertungen auf <strong>kununu</strong> seit <strong>2018</strong> das Bild eines Arbeitgebers, der diese Versprechen intern offenbar nicht einlöst. <strong>2,2 von 5 Punkten</strong> bei <strong>17 Bewertungen</strong> – bei einem Branchendurchschnitt von <strong>3,6 Punkten</strong>, den <strong>kununu selbst</strong> auf dem Unternehmensprofil ausweist. Das Top-Company-Siegel, das die Plattform ab <strong>3,8 Punkten</strong> vergibt, ist für <strong>IMMOCOM</strong> in weiter Ferne.</p>
<p>Hinzu kommt ein Widerspruch, den das Unternehmen bis heute nicht aufgelöst hat. Das <strong>unternehmenseigene Impressum</strong> von <strong>immobilien-aktuell-magazin.de</strong> führt wörtlich auf:</p>
<p><strong>„Geschäftsführung: Michael Rücker und Ivette Wagner&#8220;</strong></p>
<p>Gegenüber <strong>Netz-trends.de</strong> erklärte <strong>Ivette Wagner</strong> jedoch schriftlich, sie gehöre der Geschäftsführung nicht an. Welche Aussage gilt – die eigene Stellungnahme gegenüber einer Redaktion oder das eigene öffentliche Impressum? Eine Antwort blieb das Unternehmen schuldig.</p>
<p>Das ist kein Randdetail. <strong>Ein Unternehmen, das seinen Kunden politische Kommunikation, Imageberatung und professionelle Pressearbeit verkauft, sollte in der Lage sein, auf eine einfache Presseanfrage zu antworten.</strong> Geschäftsführer <strong>Michael Rücker</strong> hat das bis Redaktionsschluss von <strong>Netz-trends.de</strong> nicht getan.</p>
<p>Für Sponsoren oder ehemalige wie die <strong>Sparkasse Leipzig</strong> und die <strong>Stadtwerke Leipzig</strong> sind das keine abstrakten Fragen. Wer Sponsoringgelder investiert, trägt gegenüber seinen eigenen Stakeholdern eine Sorgfaltspflicht. Die hier dokumentierten Informationen – <strong>kununu-Score 2,2</strong>, <strong>Fluktuationsberichte</strong>, <strong>ungeklärte Widersprüche in der Führungsdarstellung</strong> – sind sämtlich öffentlich zugänglich. Sie sind Teil einer seriösen Partnerprüfung.</p>
<p><strong>Ein Unternehmen, das Kommunikation als Kerngeschäft betreibt, schweigt seit Jahren auf öffentliche Kritik. Das ist keine Strategie. Das ist ein Befund.</strong></p>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/03/immocom-leipzig-dresden-wenn-fuehrungskultur-zum-governance-problem-wird/">IMMOCOM Leipzig, Dresden: Führungskultur massiv in der Kritik bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2026/03/immocom-leipzig-dresden-wenn-fuehrungskultur-zum-governance-problem-wird/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konstantin Korosides: Warum ohne Marketing kein Unternehmen wachsen kann</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2025/10/konstantin-korosides-warum-ohne-marketing-kein-unternehmen-wachsen-kann/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2025/10/konstantin-korosides-warum-ohne-marketing-kein-unternehmen-wachsen-kann/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 21:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59265</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom kommunalen Konzern bis zum Start-up – was nachhaltiges Wachstum wirklich braucht Konstantin Korosides, Kommunikationsstratege, Journalist und Marketingexperte, gilt als jemand, der die Mechanik erfolgreicher Unternehmensführung sowohl aus der Praxis großer Organisationen als auch aus der Dynamik junger Start-ups kennt. Seine Grundthese ist ebenso einfach wie radikal: „Ein Unternehmen ist kein Selbstzweck. Es lebt durch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/10/konstantin-korosides-warum-ohne-marketing-kein-unternehmen-wachsen-kann/">Konstantin Korosides: Warum ohne Marketing kein Unternehmen wachsen kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong data-start="314" data-end="402">Vom kommunalen Konzern bis zum Start-up – was nachhaltiges Wachstum wirklich braucht</strong></p>
<p data-start="404" data-end="802"><strong data-start="404" data-end="428">Konstantin Korosides</strong>, Kommunikationsstratege, Journalist und Marketingexperte, gilt als jemand, der die Mechanik erfolgreicher Unternehmensführung sowohl aus der Praxis großer Organisationen als auch aus der Dynamik junger Start-ups kennt. Seine Grundthese ist ebenso einfach wie radikal: <em data-start="697" data-end="802">„Ein Unternehmen ist kein Selbstzweck. Es lebt durch seine Geschichte – und die erzählt das Marketing.“</em></p>
<h3 data-start="804" data-end="884"><strong data-start="808" data-end="884">1. Die Gründung beginnt nicht mit dem Produkt – sondern mit dem Narrativ</strong></h3>
<p data-start="886" data-end="1275">Viele Gründer, so Korosides, machen den gleichen Fehler: Sie starten mit einer Idee, einem Produkt oder einer Dienstleistung, bevor sie wissen, <strong data-start="1030" data-end="1070">welches Problem sie eigentlich lösen</strong> und <strong data-start="1075" data-end="1086">für wen</strong>.<br data-start="1087" data-end="1090" />„Der Anfang jedes Unternehmens ist kein Businessplan, sondern eine klare Erzählung“, sagt Korosides. „Menschen kaufen keine Produkte – sie kaufen das Gefühl, Teil einer Idee zu sein.“</p>
<p data-start="1277" data-end="1492">Das gelte für Start-ups ebenso wie für etablierte Unternehmen. Eine starke Marke entstehe nicht im Marketingbüro, sondern in der <strong data-start="1406" data-end="1441">klaren Definition einer Mission</strong>, die alle verstehen: Gründer, Mitarbeiter, Kunden.</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h3 data-start="1494" data-end="1541"><strong data-start="1498" data-end="1541">2. Sichtbarkeit ist kein Zufallsprodukt</strong></h3>
<p data-start="1543" data-end="2146">Marketing sei kein schmückendes Beiwerk, sondern das Betriebssystem eines Unternehmens. „Wer glaubt, Marketing beginne mit Social Media, hat schon verloren“, so Korosides.<br data-start="1714" data-end="1717" />In seinen Thesen betont er, dass <strong data-start="1750" data-end="1797">strategische Kommunikation und Markenaufbau</strong> immer Chefsache seien.<br data-start="1820" data-end="1823" />Entscheidend sei die <strong data-start="1844" data-end="1881">Kohärenz zwischen Innen und Außen</strong>:<br data-start="1882" data-end="1885" />Wenn intern niemand an die Vision glaubt, wirken auch die schönsten Kampagnen leer. Umgekehrt entstehe Glaubwürdigkeit, wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihre Arbeit zum großen Ganzen beiträgt – und das Unternehmen diesen Wert konsequent nach außen trägt.</p>
<h3 data-start="2148" data-end="2203"><strong data-start="2152" data-end="2203">3. Erfolg entsteht aus Struktur, nicht aus Hype</strong></h3>
<p data-start="2205" data-end="2663">Korosides kritisiert den „Gründerkult des Dauerhypes“. Zu viele Start-ups verbrannten Kapital und Aufmerksamkeit, weil sie Storytelling mit Substanz verwechselten.<br data-start="2368" data-end="2371" />„Es reicht nicht, laut zu sein – man muss relevant sein“, sagt er.<br data-start="2437" data-end="2440" />Nachhaltiges Wachstum entstehe durch <strong data-start="2477" data-end="2551">klare Prozesse, gute Daten, starke interne Kommunikation und Vertrauen</strong>.<br data-start="2552" data-end="2555" />„Ein Unternehmen ist ein Organismus. Marketing ist sein Nervensystem – es verbindet alle Teile miteinander.“</p>
<h3 data-start="2665" data-end="2709"><strong data-start="2669" data-end="2709">4. Mitarbeiter als Markenbotschafter</strong></h3>
<p data-start="2711" data-end="3211">In seinen Kommunikationsstrategien legt Korosides großen Wert auf das Prinzip des <strong data-start="2793" data-end="2816">internen Marketings</strong>.<br data-start="2817" data-end="2820" />„Die besten Marken entstehen dort, wo Mitarbeiter stolz sind, Teil von etwas Sinnvollem zu sein“, sagt er.<br data-start="2926" data-end="2929" />Das sei besonders in großen Organisationen entscheidend, aber auch für junge Unternehmen überlebenswichtig:<br data-start="3036" data-end="3039" />Wer intern nicht überzeugt, überzeuge auch keine Kunden.<br data-start="3095" data-end="3098" />Deshalb müssten Start-ups von Beginn an in <strong data-start="3141" data-end="3198">interne Kommunikation, Transparenz und Identifikation</strong> investieren.</p>
<h3 data-start="3213" data-end="3290"><strong data-start="3217" data-end="3290">5. Die Zukunft des Marketings ist analytisch – und emotional zugleich</strong></h3>
<p data-start="3292" data-end="3716">Korosides gilt als Vertreter eines <strong data-start="3327" data-end="3378">dateninformierten, aber menschlichen Marketings</strong>.<br data-start="3379" data-end="3382" />„Wir leben in einer Zeit, in der Daten alles messbar machen – aber Empathie ist nicht quantifizierbar“, sagt er.<br data-start="3494" data-end="3497" />Er fordert, dass Unternehmen beides verbinden: technologische Präzision und emotionale Intelligenz.<br data-start="3596" data-end="3599" />„Die erfolgreichsten Marken der Zukunft werden diejenigen sein, die ihre Kunden verstehen, bevor sie gefragt werden.“</p>
<hr data-start="3718" data-end="3721" />
<h3 data-start="3723" data-end="3736"><strong data-start="3727" data-end="3736">Fazit</strong></h3>
<p data-start="3738" data-end="4162">Konstantin Korosides’ Thesen folgen einem klaren Prinzip: <strong data-start="3796" data-end="3847">Marketing ist keine Abteilung, sondern Haltung.</strong><br data-start="3847" data-end="3850" />Wer ein Unternehmen aufbauen will, müsse lernen, Geschichten zu erzählen, Vertrauen zu schaffen und Strukturen aufzubauen, die Begeisterung tragen – nach innen wie nach außen.<br data-start="4025" data-end="4028" />„Ein Start-up ist keine Idee. Es ist ein Versprechen“, sagt Korosides.<br data-start="4098" data-end="4101" />„Und Marketing ist die Kunst, dieses Versprechen einzulösen.“</p>
<hr data-start="4164" data-end="4167" />
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2025/10/konstantin-korosides-warum-ohne-marketing-kein-unternehmen-wachsen-kann/">Konstantin Korosides: Warum ohne Marketing kein Unternehmen wachsen kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2025/10/konstantin-korosides-warum-ohne-marketing-kein-unternehmen-wachsen-kann/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BP CEO Bernard Looney tritt wegen früherer Beziehungen zurück</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/bp-ceo-bernard-looney-tritt-wegen-frueherer-beziehungen-zurueck/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/bp-ceo-bernard-looney-tritt-wegen-frueherer-beziehungen-zurueck/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 18:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[#Hashtags: #BP #BernardLooney #Rücktritt #Beziehungen #Transparenz #Energiewende #Aktien #Untersuchung #Zukunftspläne #NettoNull]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59170</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hintergrund Bernard Looney, CEO von BP, ist zurückgetreten, nachdem er zugegeben hat, das Ausmaß früherer persönlicher Beziehungen zu Kollegen nicht vollständig offengelegt zu haben. Die britische Ölfirma, die von Looney seit 2020 geleitet wurde, wird vorübergehend von Murray Auchincloss, dem Chief Financial Officer des Unternehmens, geführt. Das Problem Looney informierte das Unternehmen darüber, dass er [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/bp-ceo-bernard-looney-tritt-wegen-frueherer-beziehungen-zurueck/">BP CEO Bernard Looney tritt wegen früherer Beziehungen zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="text-xs flex items-center justify-center gap-1 absolute left-0 top-2 -ml-4 -translate-x-full gizmo:top-1 gizmo:-ml-6 invisible"></div>
<div class="flex flex-grow flex-col gap-3 max-w-full">
<div class="min-h-[20px] flex flex-col items-start gap-3 overflow-x-auto whitespace-pre-wrap break-words">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<h1>Hintergrund</h1>
<p>Bernard Looney, CEO von BP, ist zurückgetreten, nachdem er zugegeben hat, das Ausmaß früherer persönlicher Beziehungen zu Kollegen nicht vollständig offengelegt zu haben. Die britische Ölfirma, die von Looney seit 2020 geleitet wurde, wird vorübergehend von Murray Auchincloss, dem Chief Financial Officer des Unternehmens, geführt.</p>
<h2>Das Problem</h2>
<p>Looney informierte das Unternehmen darüber, dass er in seinen früheren Offenlegungen nicht vollständig transparent war. Er gab keine Details zu allen Beziehungen an und akzeptierte, dass er verpflichtet war, eine umfassendere Offenlegung vorzunehmen. Diese Ankündigung bestätigte einen früheren Bericht der Financial Times.</p>
<h2>Auswirkungen auf BP</h2>
<p>Der Abgang hat die 113 Jahre alte Energiegruppe erschüttert, die eines der bekanntesten Namen im britischen Geschäft ist. Looney trat 1991 im Alter von 21 Jahren bei BP ein und hat seine gesamte Karriere im Unternehmen verbracht. Der irische Staatsbürger wurde 2020 zum CEO ernannt, um den Ölproduzenten in ein integriertes Energieunternehmen zu verwandeln und die Energiewende zu steuern.</p>
<h2>Marktreaktion</h2>
<p>Die Aktien von BP fielen am Mittwoch im frühen Handel um 1,3 Prozent, als die Anleger Looneys Ausstieg verdauten.</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h2>Untersuchung</h2>
<p>Der Vorstand von BP erhielt im Mai 2022 Vorwürfe bezüglich Looneys Verhaltens in Bezug auf persönliche Beziehungen zu Unternehmenskollegen und untersuchte diese. Während dieser Überprüfung legte der Vorstand frühere Beziehungen vor seiner Ernennung zum CEO offen und die Untersuchung ergab keinen Verstoß gegen das Verhalten. Allerdings wurden kürzlich weitere Vorwürfe ähnlicher Art erhalten, und das Unternehmen begann sofort mit der Unterstützung von externen Rechtsberatern mit den Ermittlungen.</p>
<h2>Zukunftspläne</h2>
<p>Seit seiner Ernennung hatte Looney die Strategie von BP überarbeitet und einen Versuch von Teilen der Ölindustrie angeführt, auf sauberere Energieformen umzusteigen. Seine Verpflichtungen zur Reduzierung der Emissionen des Unternehmens bis 2050 auf Netto-Null gehen weiter als die seiner Konkurrenten.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="flex justify-between lg:block">
<div class="text-gray-400 flex self-end lg:self-center justify-center gizmo:lg:justify-start mt-2 gizmo:mt-0 visible lg:gap-1 lg:absolute lg:top-0 lg:translate-x-full lg:right-0 lg:mt-0 lg:pl-2 gap-2 md:gap-3"></div>
</div>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/bp-ceo-bernard-looney-tritt-wegen-frueherer-beziehungen-zurueck/">BP CEO Bernard Looney tritt wegen früherer Beziehungen zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2023/10/bp-ceo-bernard-looney-tritt-wegen-frueherer-beziehungen-zurueck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grundsteuerreform in Mitteldeutschland: Tausende Erklärungen fehlen, massenhafte Einsprüche und Klagen drohen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/grundsteuerreform-in-mitteldeutschland-tausende-erklaerungen-fehlen-massenhafte-einsprueche-und-klagen-drohen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/grundsteuerreform-in-mitteldeutschland-tausende-erklaerungen-fehlen-massenhafte-einsprueche-und-klagen-drohen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 07:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT #Grundsteuer #Finanzamt #Einsprüche #Klagen #Immobilien #Steuerzahlerbund #HausundGrund #Grundsteuerreform]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59134</guid>

					<description><![CDATA[<p>Herausforderungen in der Umsetzung In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fehlen noch rund 300.000 Grundsteuererklärungen für die Umsetzung der neuen Grundsteuerberechnung. Dies könnte den Zeitplan für die Grundsteuerreform gefährden. Zusätzlich zu diesem Rückstand gibt es Zehntausende von Einsprüchen gegen die bereits ergangenen Bescheide und Klagen an Finanzgerichten &#8211; sowohl gegen die Steuerbehörden als auch gegen den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/grundsteuerreform-in-mitteldeutschland-tausende-erklaerungen-fehlen-massenhafte-einsprueche-und-klagen-drohen/">Grundsteuerreform in Mitteldeutschland: Tausende Erklärungen fehlen, massenhafte Einsprüche und Klagen drohen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Herausforderungen in der Umsetzung</h2>
<p>In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fehlen noch rund 300.000 Grundsteuererklärungen für die Umsetzung der neuen Grundsteuerberechnung. Dies könnte den Zeitplan für die Grundsteuerreform gefährden. Zusätzlich zu diesem Rückstand gibt es Zehntausende von Einsprüchen gegen die bereits ergangenen Bescheide und Klagen an Finanzgerichten &#8211; sowohl gegen die Steuerbehörden als auch gegen den Fiskus selbst.</p>
<h2>Sachsen: Eine Herausforderung für die Grundsteuerreform</h2>
<p>In Sachsen fehlen derzeit etwa 90.000 Grundsteuererklärungen, was etwa fünf Prozent der erwarteten Gesamtzahl von 1,8 Millionen Erklärungen zum Immobilienbesitz entspricht. Das Finanzministerium verzeichnet bis Ende Juli 2023 rund 213.000 Einsprüche gegen Bescheide zur Grundsteuerwertermittlung sowie etwa 153.500 Einsprüche gegen Bescheide zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags. Hinzu kommen 13 laufende Klagen zu Fragen des neuen Grundsteuerrechts.</p>
<h2>Sachsen-Anhalt: Klagen und Einsprüche in Hülle und Fülle</h2>
<p>In Sachsen-Anhalt fehlen derzeit etwa 62.000 Grundsteuererklärungen für Grundstücke und Gebäude, was etwa 6,8 Prozent der insgesamt 905.000 zu bewertenden Immobilien entspricht. Bis Ende Juli sind rund 87.500 Einsprüche gegen Grundsteuerwertermittlungen und/oder gegen die Festsetzung des Grundsteuermessbetrags eingegangen. Die meisten dieser Einsprüche sind noch nicht bearbeitet worden. Es gibt außerdem zwei laufende Klageverfahren zur Grundsteuerreform vor dem Finanzgericht des Landes, bei denen bisher keine Entscheidungen getroffen wurden.</p>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/grundsteuerreform-in-mitteldeutschland-tausende-erklaerungen-fehlen-massenhafte-einsprueche-und-klagen-drohen/">Grundsteuerreform in Mitteldeutschland: Tausende Erklärungen fehlen, massenhafte Einsprüche und Klagen drohen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2023/09/grundsteuerreform-in-mitteldeutschland-tausende-erklaerungen-fehlen-massenhafte-einsprueche-und-klagen-drohen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erklärvideomacher.com bietet Erklärvideos für Investor Relations &#8211; was sind die Vorteile?</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erklaervideomacher-com-bietet-erklaervideos-fuer-investor-relations-was-sind-die-vorteile/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erklaervideomacher-com-bietet-erklaervideos-fuer-investor-relations-was-sind-die-vorteile/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2023 11:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59093</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Vorteile haben Erklärvideos für Investor Relations? Erklärvideos gehören heute im Marketing, der PR, in Bildungseinrichtungen oder Behörden zum Standard. Egal ob es um die Vermittlung einfacher Lerninhalte geht, um Prozessbeschreibungen, Anwendervideos oder Produktvideos &#8211; ohne Bewegtbild ist crossmediale moderne Kommunikation und Marketing nicht mehr denkbar. Erklärvideos können auch für Investor Relations (IR) und Sales [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erklaervideomacher-com-bietet-erklaervideos-fuer-investor-relations-was-sind-die-vorteile/">Erklärvideomacher.com bietet Erklärvideos für Investor Relations &#8211; was sind die Vorteile?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="content">
<div class="ac-container ac-adaptiveCard">
<div class="ac-textBlock">
<h2>Welche Vorteile haben Erklärvideos für Investor Relations?</h2>
<p>Erklärvideos gehören heute im Marketing, der PR, in Bildungseinrichtungen oder Behörden zum Standard. Egal ob es um die Vermittlung einfacher Lerninhalte geht, um Prozessbeschreibungen, Anwendervideos oder Produktvideos &#8211; ohne Bewegtbild ist crossmediale moderne Kommunikation und Marketing nicht mehr denkbar. Erklärvideos können auch für Investor Relations (IR) und Sales effektiv eingesetzt werden, um die Beziehung zu den Investoren, Analysten und Finanzmedien zu pflegen. Einige Vorteile sind:</p>
<ul>
<li>Erklärvideos können die Finanzkommunikation eines Unternehmens transparenter und verständlicher machen.</li>
<li>Erklärvideos können die Unternehmensstrategie, die Ziele, die Leistungen oder die Risiken in einer anschaulichen und emotionalen Weise darstellen .</li>
<li>Erklärvideos können das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit der Investoren stärken und neue Investoren gewinnen.</li>
<li>Erklärvideos können auch steuerliche Fragen oder Finanzthemen erklären, die für die Investoren relevant sind.</li>
</ul>
</div>
<div class="content">
<div class="ac-container ac-adaptiveCard">
<div class="ac-textBlock">
<h1>Warum Erklärvideos auch für HR, Marketing, PR, SEO oder Bildungseinrichtungen helfen</h1>
<h3>Was bieten www.erklaervideomacher.com und ähnliche Seiten?</h3>
<p>Erklärvideos sind kurze Filme, die Inhalte und Sachverhalte einfach und interessant erklären. Sie können in verschiedenen Stilen und Techniken erstellt werden, wie z.B. 2D, 3D oder Whiteboard. Seiten wie <a href="https://erklaervideomacher.com/referenzen/" target="_blank" rel="noopener">www.erklaervideomacher.com</a>, erklaervideomacher.ch oder erklaervideomacher.at bieten Erklärvideos und Lernvideos für verschiedene Zielgruppen an, wie z.B. Unternehmen, Behörden, Schulen oder Hochschulen. Sie helfen dabei, Dienstleistungen, Produkte, Forschungsergebnisse oder Lerninhalte verständlich und ansprechend zu präsentieren.</p>
<h3>Welche Vorteile haben Erklärvideos für HR-Abteilungen?</h3>
<p>Erklärvideos können HR-Abteilungen in verschiedenen Bereichen unterstützen, wie z.B. Recruiting, Marketing, SEO, SEA oder PR. Einige Vorteile sind:</p>
<ul>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.uni-regensburg.de/assets/humanwissenschaften/grundschulpaedagogik-didaktik/frei_et_al_2020_die_wirksamkeit_von_erkl__rvideos.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-8-group">Erklärvideos ziehen die Aufmerksamkeit potenzieller Bewerber oder Kunden auf sich und generieren Interesse für das Unternehmen oder die Marke</a>.</li>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.uni-regensburg.de/assets/humanwissenschaften/grundschulpaedagogik-didaktik/frei_et_al_2020_die_wirksamkeit_von_erkl__rvideos.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-11-group">Erklärvideos vermitteln die Unternehmenskultur, die Werte, die Vision oder die Leistungen in kurzer Zeit und in einer emotionalen Weise</a>.</li>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.uni-regensburg.de/assets/humanwissenschaften/grundschulpaedagogik-didaktik/frei_et_al_2020_die_wirksamkeit_von_erkl__rvideos.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-14-group">Erklärvideos verbessern das Ranking der Webseite in Suchmaschinen und erhöhen die Klickrate und die Verweildauer der Besucher</a>.</li>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.uni-regensburg.de/assets/humanwissenschaften/grundschulpaedagogik-didaktik/frei_et_al_2020_die_wirksamkeit_von_erkl__rvideos.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-17-group">Erklärvideos helfen, Kunden zu binden und zu schulen, indem sie ihnen zeigen, wie sie die Produkte oder Dienstleistungen nutzen oder von ihnen profitieren können</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.uni-regensburg.de/assets/humanwissenschaften/grundschulpaedagogik-didaktik/frei_et_al_2020_die_wirksamkeit_von_erkl__rvideos.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-17" aria-label="1: Die Wirksamkeit von Erklärvideos im Rahmen der Methode Flipped Classroom"><sup>1</sup></a>.</li>
</ul>
<h3>Welche Vorteile haben Erklärvideos für Bildungseinrichtungen?</h3>
<p>Erklärvideos können auch Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Hochschulen dabei helfen, Lerninhalte effektiv und motivierend zu vermitteln. Einige Vorteile sind:</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<ul>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.medienpaed.com/article/download/691/658/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-23-group">Erklärvideos entsprechen dem Medienkonsum der Schüler und Studenten und fördern das selbstbestimmte Lernen</a><a class="ac-anchor sup-target" href="https://www.medienpaed.com/article/download/691/658/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-23" aria-label="2: Lernen durch Videos – Empirische Befunde zur Gestaltung von Erklärvideos"><sup>2</sup></a>.</li>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.medienpaed.com/article/download/691/658/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-28-group">Erklärvideos ermöglichen eine individuelle Lerngeschwindigkeit und eine flexible Wiederholung der Inhalte</a>.</li>
<li>Erklärvideos eignen sich für verschiedene Lernmethoden, wie z.B. <a class="tooltip-target" href="https://www.medienpaed.com/article/download/691/658/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-33-group">Flipped Classroom, Blended Learning oder Mobile Learning</a>.</li>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.medienpaed.com/article/download/691/658/" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-36-group">Erklärvideos steigern die Lernleistung, indem sie mehrere Wahrnehmungskanäle ansprechen und komplexe Zusammenhänge vereinfachen</a> .</li>
</ul>
<h4>Fazit</h4>
<p>Erklärvideos sind ein wirksames und zeitgemäßes Medium, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen und zu informieren. Seiten wie www.erklaervideomacher.com bieten professionelle Erklärvideos und Lernvideos für HR-Abteilungen und Bildungseinrichtungen an, die viele Vorteile haben.</p>
<h6>Quellen</h6>
<ol>
<li>https://nur-muth.com/erklaervideo-lexikon/erklaervideo-vorteile/</li>
<li><a class="tooltip-target" href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/studie-untersucht-was-ein-gutes-erklaervideo-ausmacht-13376751" target="_blank" rel="noopener" data-citationid="4a353c65-fb9a-9e09-dc75-70d51805251f-46-group">https://www.news4teachers.de/2018/05/wie-der-einsatz-von-erklaervideos-das-lehren-und-lernen-optimiert/ </a></li>
<li>https://www.uni-regensburg.de/assets/humanwissenschaften/grundschulpaedagogik-didaktik/frei_et_al_2020_die_wirksamkeit_von_erkl__rvideos.pdf</li>
<li>https://www.medienpaed.com/article/download/691/658/</li>
<li>https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-41419-1_7</li>
<li>https://de.wikipedia.org/wiki/Investor_Relations : https://www.finanzverwaltung.nrw.de/Erklaerfilme</li>
</ol>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erklaervideomacher-com-bietet-erklaervideos-fuer-investor-relations-was-sind-die-vorteile/">Erklärvideomacher.com bietet Erklärvideos für Investor Relations &#8211; was sind die Vorteile?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/erklaervideomacher-com-bietet-erklaervideos-fuer-investor-relations-was-sind-die-vorteile/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verlängerung Arbeitslosengeld Schweiz 2021 wegen Corona-Katastrophe</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2021/03/verlaengerung-arbeitslosengeld-2021-in-der-schweiz-wegen-corona-katastrophe/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2021/03/verlaengerung-arbeitslosengeld-2021-in-der-schweiz-wegen-corona-katastrophe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 21:38:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=13674</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Arbeitslosigkeit hat in Europa, auch in der Schweiz, gravierende dramatische Spuren hinterlassen. Alleine die Schweiz verzeichnet 40% mehr Arbeitslose. [1] Aus Österreich heißt es, man habe 44% mehr Langzeitarbeitslose zu verzeichnen, die also länger als 12 Monate ohne Arbeitsplatz seien: &#8222;Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die zwölf Monate oder länger nichts finden, ist um 44 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2021/03/verlaengerung-arbeitslosengeld-2021-in-der-schweiz-wegen-corona-katastrophe/">Verlängerung Arbeitslosengeld Schweiz 2021 wegen Corona-Katastrophe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Arbeitslosigkeit hat in Europa, auch in der Schweiz, gravierende dramatische Spuren hinterlassen. Alleine die Schweiz verzeichnet 40% mehr Arbeitslose. [1] Aus Österreich heißt es, man habe 44% mehr Langzeitarbeitslose zu verzeichnen, die also länger als 12 Monate ohne Arbeitsplatz seien: &#8222;Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die zwölf Monate oder länger nichts finden, ist um 44 Prozent auf 140.000 Menschen gestiegen&#8220;. Dies schreibt die Tageszeitung &#8222;Standard&#8220;. [2]</h2>
<p>Ähnlich dramatisch sieht es in Deutschland aus, wo Hunderttausende Menschen wegen der aus China stammenden Corona-Katastrophe ihre Jobs verloren haben und Dutzende Millionen Menschen zwischenzeitlich in Kurzarbeit waren, was Einbußen von gut einem Drittel des Nettogehalts bedeutet.</p>
<p>Im Februar 2021 waren bei der deutschen Bundesagentur für Arbeit 2,9 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht 21% mehr Arbeitslose in Deutschland als gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum:</p>
<p>&#8222;Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl [der Arbeitslosen] um 509.000. Die Arbeitslosenquote beträgt unverändert 6,3 Prozent… Im Juni 2020 war der Corona-Effekt mit fast 640.000 zusätzlichen Arbeitslosen allerdings noch deutlich stärker ausgeprägt.&#8220; Dies schreibt das Handelsblatt. [3]</p>
<p>Auch in der Schweiz sind Hunderttausende Menschen in Kurzarbeit und Zehntausende haben wegen der Corona-Krise ihren Job verloren. Deshalb hat nun auf Antrag des Bundesrates das Schweizer Parlament am 19. März 2021 einige Änderungen des Covid-19-Gesetzes beschlossen, welches am 20. März 2021 in Kraft tritt.</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<blockquote><p>So teilte der Bundesrat, die faktische Schweizer Bundesregierung, bereits am 17. Februar 2021 mit: &#8222;Coronavirus: Bundesrat erweitert Unterstützung für grössere Unternehmen und Arbeitslose&#8220;. [4]</p>
<p>Dieser wegweisende Schritt wurde nun vom Schweizer Parlament unterstützt. So schreibt arbeit.swiss am 19. März 2021 unter der Überschrift &#8222;Arbeitslosenversicherung&#8220;:</p></blockquote>
<h2>Schweiz erhöht Tagegelder für Arbeitslose um 66 Tage</h2>
<p>&#8222;Die Anzahl Taggelder für versicherte Personen wird um 66 Taggelder für die Monate März bis Mai 2021 erhöht. Das gilt für alle Personen, die am 1. März noch anspruchsberechtigt sind. Über die entsprechende Erhöhung werden die anspruchsberechtigten Personen schriftlich informiert. Weiter werden Versicherte, die mindestens 60 Jahre alt sind und zwischen Januar und Juni 2021 das Ende ihres Anspruchs auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung (ALV) erreichen und die während 20 Jahren AHV-Beiträge bezahlt haben, bis zum Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose (ÜLG) am 1. Juli 2021 nicht ausgesteuert und haben daher Anspruch auf weitere Leistungen der ALV (zusätzliche Taggelder und Verlängerung der Rahmenfrist bis 1. Juli 2021). Über die Änderung ihrer Ansprüche werden die betroffenen Personen schriftlich informiert.&#8220; [5]</p>
<blockquote><p>Die Verlängerung um 66 Tage bedeutet, dass die Schweizer Arbeitslosen und zahlreichen Langzeitarbeitslosen nun im Schnitt drei Monate länger Arbeitslosengeld durch die Regionalen Arbeitsvermittlungen (RAV) erhalten. Im Schnitt werden von dem Tagegeldkonto 21,7 Arbeitstage pro Monat abgezogen. Maximal erhalten Schweizer Arbeitslose 400 Franken brutto pro Arbeitstag (361 Euro) im Monat an Arbeitslosentagegeld.</p></blockquote>
<p>Dafür muss man aber im Jahr über 150.000 Franken verdient haben. 400 Franken brutto pro Arbeitstag bedeutet im Schnitt zwischen 8500 bis 9500 Franken brutto pro Monat, beziehungsweise 5500 bis 6000 Euro netto an monatlichem Arbeitslosengeld. Das ist aber in einem Land, in dem alleine in Zürich die Miete schnell über 3000 Franken kosten kann, durchaus angemessen wie dennoch großzügig.</p>
<h2>Eine Schweizer Langzeitarbeitslose aus dem Thurgau, 45, die schon seit März 2020 verzweifelt in der Schweiz einen Job sucht, kommentiert das Gesetz mit den folgenden Worten: &#8222;Das ist ein wichtiger Schritt. Ich habe in der Schweiz schon über 200 Bewerbungen geschrieben und immer noch nichts Richtiges gefunden. Seit Monaten beobachte ich auch einen deutlichen Einbruch der Stellenanzeigen. Ich finde da oft fast nichts, worauf ich mich bewerben könnte.&#8220; Und das, wo sie sich schweizweit beworben habe.</h2>
<h3>Kurzarbeit in der Schweiz wird vom Bundesrat und Parlament in 2021 wegen Corona-Drama gestärkt</h3>
<p>Zum Thema Kurzarbeit führt arbeit.swiss weiter aus:</p>
<p>&#8222;Kurzarbeitsentschädigung: Vorübergehend ist die Voranmeldefrist für Kurzarbeit aufgehoben. Eine Voranmeldung muss dennoch eingereicht werden. Neue Bewilligungen haben ausserdem eine Dauer von bis zu sechs Monaten. Betriebe können die rückwirkende Aufhebung der Voranmeldefrist und die rückwirkende Verlängerung der Bewilligungsdauer für Bewilligungen beantragen, die ab 1. September 2021 erteilt wurden. Das entsprechende Gesuch muss bis am 30. April 2021 bei der KAST und die entsprechenden neuen Abrechnungen mit den gesamten Ausfallstunden bis am 30. April 2021 bei der Arbeitslosenkasse eingereicht werden. Zudem können Betriebe, die von den ab dem 18.12.2020 beschlossenen COVID-19-Massnahmen betroffen sind, rückwirkend ab dem Inkrafttreten der entsprechenden Massnahme eine Bewilligung für Kurzarbeit beantragen – unabhängig vom Einreichedatum der Voranmeldung. Das entsprechende Gesuch muss bis am 30. April 2021 bei der KAST und die entsprechenden neuen Abrechnungen mit den gesamten Ausfallstunden bis am 30. April 2021 bei der Arbeitslosenkasse eingereicht werden.</p>
<p>Der Bundesrat hat am 19. März 2021 die summarischen und vereinfachten Verfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) sowie die Aufhebung der Karenzfrist bis am 30. Juni 2021 verlängert. Die entsprechenden Änderungen der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung treten am 1. April 2021 in Kraft.&#8220;</p>
<p>Alleine im Januar 2021 waren nach Angaben der Neuen Zürcher Zeitung 48.735 Menschen in der Schweiz arbeitslos gemeldet.</p>
<h3>Einzelnachweise</h3>
<p>[1] <a href="https://www.derbund.ch/zahl-der-arbeitslosen-steigt-in-der-schweiz-merklich-707501028501">40 Prozent mehr Arbeitslose als vor einem Jahr</a>. Im Januar waren in der Schweiz fast 50’000 mehr Menschen als arbeitslos gemeldet als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 3,7 Prozent, in: derbund.ch vom 8.2.2021. Abgerufen am 13.3.2021.</p>
<p>[2] <a href="https://www.derstandard.at/story/2000124764366/rund-500-000-arbeitslose-tuerkis-gruen-tut-nicht-annaehernd-genug">Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die zwölf Monate oder länger nichts finden, ist um 44 Prozent auf 140.000 Menschen gestiegen</a>, von  András Szigetvari, in: Der Standard, Kommentar vom 9.12.2021. Abgerufen am 13.3.2021.</p><div id="steue-1017842296" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div>
<p>[3] <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/arbeitsmarkt-im-februar-509-000-mehr-arbeitslose-als-vor-einem-jahr/26965466.html?ticket=ST-1382970-2uUIvdzoI2ClUYpDZ0jF-ap6">Im Februar 509.000 mehr Arbeitslose als vor einem Jahr</a>, von Frank Specht, in: Handelsblatt online vom 2.3.2021. Abgerufen am 13.3.2021.</p>
<p>[4] Coronavirus: <a href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-82366.html">Bundesrat erweitert Unterstützung für grössere Unternehmen und Arbeitslose</a>, von: Der Schweizer Bundesrat, Medienmitteilung vom 17.2.2021. Abgerufen am 19.3.2021.</p>
<p>[5] <a href="https://www.arbeit.swiss/secoalv/de/home/menue/institutionen-medien/projekte-massnahmen/pandemie.html">Arbeitslosenversicherung Schweiz, Kurarbeitergeld Schweiz</a>, Mitteilung des Schweizer Parlaments vom 19.3.2021, veröffentlicht auf:  arbeit.swiss vom 19.3.2021.</p>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2021/03/verlaengerung-arbeitslosengeld-2021-in-der-schweiz-wegen-corona-katastrophe/">Verlängerung Arbeitslosengeld Schweiz 2021 wegen Corona-Katastrophe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2021/03/verlaengerung-arbeitslosengeld-2021-in-der-schweiz-wegen-corona-katastrophe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung qualitativen Webinhalts: Gespräch mit Dr. Konstantin Korosides</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/12/e-commerce-lebt-von-content-sagt-konstantin-korosides-im-interview/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2020/12/e-commerce-lebt-von-content-sagt-konstantin-korosides-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 18:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=9678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Digitalisierung München &#8211; Die Corona-Pandemie hätte die Schwachstellen der Digitalisierung deutlich gemacht. Es scheint, als hätten viele kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Trend des Onlinehandels immer noch nicht vollständig erkannt oder akzeptiert. Oftmals wurde beobachtet, dass zahlreiche Unternehmen den Aufbau und die Pflege einer Webseite als unnötige oder sogar [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/12/e-commerce-lebt-von-content-sagt-konstantin-korosides-im-interview/">Die Bedeutung qualitativen Webinhalts: Gespräch mit Dr. Konstantin Korosides</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Digitalisierung</h2>
<p><em>München &#8211;</em> Die Corona-Pandemie hätte die Schwachstellen der Digitalisierung deutlich gemacht. Es scheint, als hätten viele kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Trend des Onlinehandels immer noch nicht vollständig erkannt oder akzeptiert.</p>
<p>Oftmals wurde beobachtet, dass zahlreiche Unternehmen den Aufbau und die Pflege einer Webseite als unnötige oder sogar lästige Aufgabe ansehen. Anstatt professioneller Entwicklung setzen viele Firmen auf kostengünstige Lösungen, oft in Form von Praktikanten oder Auszubildenden.</p>
<p>Zudem zeigt sich ein Trend, bei dem Unternehmen glauben, dass eine Abhängigkeit von großen Internetplattformen wie Google, Facebook oder Amazon nicht wünschenswert ist. Dabei wird oft übersehen, dass die Präsenz auf diesen Plattformen für das Erreichen der Kunden von entscheidender Bedeutung sein kann.</p>
<h2>Die Rolle von Qualitätsinhalt im Netz</h2>
<p>In einem Gespräch mit Konstantin Korosides, dem Publisher von STEUERRATSCHLAG.eu, wurden diese Themen näher beleuchtet. Dieses Portal wurde 2014 als Nachrichtenquelle für Steuern, Unternehmen und Verbraucherschutz ins Leben gerufen und ist in Google News für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelistet.</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Als er auf die Qualität vieler Webseiten angesprochen wurde, betonte Korosides die entscheidende Rolle des Inhalts. Es würde seiner Meinung nach nicht ausreichen, schnell erstellte Webseiten ohne tiefgehenden Inhalt zu haben. Für eine gute Platzierung in den Suchmaschinen wäre qualitativer und relevanter Inhalt unerlässlich.</p>
<h2>Der Kampf um Sichtbarkeit in Suchmaschinen</h2>
<p>Konstantin Korosides wäre überzeugt davon, dass eine Webseite ohne qualitativen Inhalt nicht in Suchmaschinen wie Google gefunden würde. Nur durch aussagekräftigen und relevanten Inhalt könne eine Webseite in den Suchergebnissen hervorstechen und potenzielle Kunden anlocken.</p>
<p>Er betonte auch die Wichtigkeit von qualitativen Inhalten für Verbraucher. Kunden würden nach detaillierten Informationen suchen und diese sollten leicht auf der Webseite verfügbar sein. Insbesondere würden Erklärvideos und detaillierte Artikel von Kunden geschätzt.</p>
<h2>Zukunft des Internets und strategische Überlegungen</h2>
<p>Bezüglich der weiteren Entwicklung des Internets machte Korosides einige interessante Beobachtungen. Er gab an, dass obwohl Domains in der Vergangenheit extrem wertvoll waren, ihre Relevanz in der heutigen Zeit nachgelassen hätte. Große Online-Marken hätten den Markt fest im Griff und für Neulinge wäre es schwierig, ohne erhebliche Investitionen einen Fuß in die Tür zu bekommen.</p>
<p>Abschließend betonte er, dass Unternehmen nicht auf Qualität verzichten sollten, nur weil sie sich auf eine bestimmte Metrik oder einen bestimmten ROI konzentrieren. Das richtige Gleichgewicht zwischen Qualität und Quantität wäre für den Erfolg im digitalen Zeitalter entscheidend.</p>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/12/e-commerce-lebt-von-content-sagt-konstantin-korosides-im-interview/">Die Bedeutung qualitativen Webinhalts: Gespräch mit Dr. Konstantin Korosides</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2020/12/e-commerce-lebt-von-content-sagt-konstantin-korosides-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genie Holding AG und wie exzessive Stromwechsler Energieversorger in die Krise bringen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/10/genie-holding-ag-und-wie-exzessive-stromwechsler-energieversorger-in-die-krise-bringen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2020/10/genie-holding-ag-und-wie-exzessive-stromwechsler-energieversorger-in-die-krise-bringen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2020 13:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=9669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Genie Holding und Strombonus &#8211; Ursprünglich war es eine gute Sache: Die 1998 durch die EU ermöglichte Liberalisierung des Strommarktes ermöglichte es Verbrauchern in Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Ländern erstmals sich ihren Stromversorger selbst auszusuchen. Bis zu dieser durch die EU eingeleiteten Wende im Energiemarkt war man faktisch lebenslang mit den Stadtwerken oder Gemeindewerken [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/10/genie-holding-ag-und-wie-exzessive-stromwechsler-energieversorger-in-die-krise-bringen/">Genie Holding AG und wie exzessive Stromwechsler Energieversorger in die Krise bringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Genie Holding und Strombonus</em> &#8211; Ursprünglich war es eine gute Sache: Die 1998 durch die EU ermöglichte Liberalisierung des Strommarktes ermöglichte es Verbrauchern in Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Ländern erstmals sich ihren Stromversorger selbst auszusuchen.</h2>
<p>Bis zu dieser durch die EU eingeleiteten Wende im Energiemarkt war man faktisch lebenslang mit den Stadtwerken oder Gemeindewerken verbunden, von denen es in Deutschland immer noch rund 800 gibt. Sie bestimmen, wie teuer Heizkosten sind, was der Strom kostet, das Kaltwasser, das Abwasser. Während man sich seinen Wasser-Lieferanten immer noch nicht aussuchen kann, geht das zumindest im Bereich von Energieträgern wie Strom, Kohle, Öl, Gas. Doch das System des Wechsel-Stromverbrauchers macht zunehmend Probleme. Das berichtet unter anderem <a href="https://www.stromanzeiger.de/id/11476/Genie-Holding-Energieversorger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stromanzeiger.de</a>.</p>
<p>Denn Millionen Deutsche treiben mit einem exzessiven Stromwechsel-Verhalten regelmäßig Energieversorger in die Krise. Das hat Auswirkungen bis in die Schweiz. Hier musste die Genie Holding AG vor rund eineinhalb Jahren Konkurs beim staatlichen Konkursamt anmelden. Grund: Die deutsche Tochter war genau durch dieses exzessive Wechselverhalten von Zehntausenden Kunden in die Krise gerutscht. Galt es bis vor wenigen Jahren noch als üblich, dass bis zu 40% der neuen Stromkunden ihren Energieversorger wechselten, sind es jetzt bis zu 60%. Tendenz: Steigend.</p>
<p>Diese Kunden will eigentlich niemand, weshalb es künftig stärkere Screenings geben soll, bevor ein Stromkunde, der sich vor allem online für einen neuen Stromversorger entschieden hat, auch von diesem Stromversorger akzeptiert wird. <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/energieversorger-wechselkunden-101.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das berichtete unter anderem der ARD-Kanal TAGESSCHAU.de</a>.</p>
<p>Denn die ersten zwei Jahre gelten Stromkunden, die besonders über Preisvergleichsportale wie Verivox, Check24, Preisvergleich.de oder Billiger.de sich für einen neuen Energielieferanten entschieden haben, häufig als defizitär. Zumindest, wenn sie sich, was Hunderttausende Deutsche machen, für einen Super-Günstig Tarif entscheiden. Dieser Tarif wird mit einem in den ersten sechs Wochen von den Energieversorgern zu zahlenden „Sofortbonus“ und am Ende des ersten Lieferjahres zu zahlenden „Jahresbonus“ künstlich günstiger gemacht. Wer das nicht macht, landet in entscheidenden Rankings auf den Preisvergleichsportalen weiter hinten und bekommt kaum Neukunden.</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h2>Wenn der Wechsel-Bonus Hunderte Euro ausmacht</h2>
<p>Diese Bonusse können leicht 200 Euro oder mehr pro Kunde ausmachen. Rechnen tut sich das aber nur, wenn der Kunde mindestens drei Jahre dabei bleibt – also ab dem dritten Lieferjahr. Denn in Deutschland sind 85% des Strompreises gesetzlich vorgegeben. EEG-Umlage, Steuern, Stromleitungsgebühren (Netzgebühren) usw. Das kosten alles sehr viel Geld. Geld, auf den auch neue Energieversorgungsunternehmen keinen Einfluss haben. Dennoch müssen sie dieses Geld beim Stromkunden über die jährliche Stromrechnung eintreiben und an den Staat oder von ihm beauftrage Unternehmen weiterleiten.</p>
<p>Skandalös: Obendrein heizen vor allem Preisvergleichsportale wie Check24 aus München oder Verivox aus Heidelberg durch permanente Newsletter, die sie an Hunderttausende Kunden schicken, die gerade erst den Energieversorger wechselten, den jährlichen Wechsel-Irrsinn weiter an. Dabei hat genau dieser Wechsel-Irrsinn, dessen Motto geiz ist geil ist, schon Dutzende, wenn nicht Hunderte neue Energieversorger in Deutschland in den Konkurs getrieben. In diesen Newslettern fordern die Preisvergleichsportale ganz ungeniert selbst Neukunden von Energieversorgern, die über ihre Portale den Stromanbieter gewechselt haben auf, doch möglichst bald wieder zu wechseln. Natürlich wieder über ihre Portale.</p>
<p>Grund: Pro Stromwechsler kassieren Check24 oder Verivox nach Marktberichten im Schnitt zwischen 45 und 75 Euro Provision. Ein Millionengeschäft, mit dem Check24 und Verivox im Laufe von Jahren mehrere Hundert Millionen Euro umgesetzt haben dürften.</p>
<h2>Genie Holding und die deutsche Tochter</h2>
<p>Die Zeche zahlen Energieversorger oder Anbieter wie die Genie Holding aus der Schweiz. Sie stand beispielsweise hinter einem Konkurs gegangenen deutschen Energieanbieter aus München (BEV Energie) und war wegen einer zu hohen Wechslerquote von Kunden selber wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.</p>
<p>Bei der Genie Holding hatten deshalb rund 60 Mitarbeiter ihren Job verloren. In der Schweiz gibt es aber, im Gegensatz zu Deutschland, keinen klassischen Insolvenzverwalter, der oft Millionen aus der Konkursmasse erstmal für sich und seinen Mitarbeiterstab abschöpft.</p>
<p>In der Schweiz ist der Konkursverwalter ein normaler staatlicher Angestellter, der keinen Cent aus der Konkursmasse für sich abzweigen kann. Deshalb gilt das Schweizer Konkurssystem als erheblich besser, als das Deutsche. Manche Konkursverwalter kassieren über 20 Millionen Euro pro Konkurs nur an Honoraren, die sie sich selber aus der Konkursmasse entnehmen (Stichwort: <a href="https://www.lto.de/recht/kanzleien-unternehmen/k/air-berlin-insolvenz-sachwalter-verguetung-lucas-floether-22-millionen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Honorar Insolvenzverwalter Air Berlin</a>).</p>
<h2>Verivox und Check24 setzen Hunderte Millionen Euro mit Stromwechsel-Irrsinn um und heizen das perfide System durch Newsletter an</h2>
<p>Die Rechnungen, die deutsche Konkursverwalter an das Konkurs gegangene Unternehmen stellen, müssen sie einfach nur dem zuständigen Konkurs-Amtsgericht vorlegen. Der zuständige Richter oder die Richterin gibt dann meist diese Rechnungen mehr oder weniger ungeprüft frei. Grund: Das gleiche Gericht hat auch den Konkursverwalter eingesetzt. Obendrein sind Richter heute häufig dermaßen überlastet, dass sie gar nicht mehr die Zeit haben, bis ins letzte Detail zu prüfen, ob eine Rechnung gerechtfertigt ist oder nicht.</p>
<p>Deshalb fordern viele, dass in Deutschland der private Konkursverwalter abgeschafft wird und durch das bessere Schweizer System ersetzt wird. Das deutsche System führt obendrein dazu, dass die eigentlichen Gläubiger eines Pleite gegangenen Unternehmens erst dann ihr Geld erhalten, wenn der Konkursverwalter sich selbst ausbezahlt hat. Gerade wenn Millionen entnommen werden, ist das eigentlich oft skandalös. Wehren können sich die Gläubiger dagegen bislang nicht.</p><div id="steue-1017842296" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div>
<p>Die <a href="https://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/2020/02/18/200130_energielieferanten_in_der_krise_druckdatei.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Marktwächter Energie&#8220; von der deutschen Verbraucherzentrale Bund haben sich des Themas Energieversorger in der Krise und die möglichen Ursachen hierfür 2019 in einem speziellen Paper angenommen</a>. Allerdings sind auch die staatlich mit finanzierten deutschen Verbraucherzentralen Bestandteil des Problems, da sie den Wechsel-Irrsinn von Stromkunden alljährlich ebenfalls gerne antreiben.</p>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/10/genie-holding-ag-und-wie-exzessive-stromwechsler-energieversorger-in-die-krise-bringen/">Genie Holding AG und wie exzessive Stromwechsler Energieversorger in die Krise bringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2020/10/genie-holding-ag-und-wie-exzessive-stromwechsler-energieversorger-in-die-krise-bringen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Friede Springer: Mathias Döpfner könnte Mehrheit an Axel Springer kaufen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/09/friede-springer-mathias-doepfner-koennte-mehrheit-am-springer-konzern-kaufen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2020/09/friede-springer-mathias-doepfner-koennte-mehrheit-am-springer-konzern-kaufen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 08:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[KKR Springer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=9633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kommentar zur Axel Springer SE – Alles muss raus, alles muss weg. Das ist ein typisches Verhalten von einer bestimmten Fraktion von Menschen, die ins Alter kommen. Die Mutter von einem Freund von mir ist so. Ihr Mann bekleidete in einem Weltkonzern in der deutschen Niederlassung in Hamburg über viele Jahre eine Top-Management-Funktion. Er brachte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/09/friede-springer-mathias-doepfner-koennte-mehrheit-am-springer-konzern-kaufen/">Friede Springer: Mathias Döpfner könnte Mehrheit an Axel Springer kaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kommentar zur Axel Springer SE – Alles muss raus, alles muss weg. Das ist ein typisches Verhalten von einer bestimmten Fraktion von Menschen, die ins Alter kommen. Die Mutter von einem Freund von mir ist so. Ihr Mann bekleidete in einem Weltkonzern in der deutschen Niederlassung in Hamburg über viele Jahre eine Top-Management-Funktion.</h3>
<p>Er brachte das Geld. Sie sorgte für ein ordentliches, gemütliches aber auch sehr aufgeräumtes Zuhause. Wer da ist, muss sich rechtfertigen, wenn man die Dusche benutzen möchte. Denn die Wassertropfen an der Luxus-Duschkabine kann niemand so gut wegbekommen wie sie selber. Doch hinterherputzen will sie auch nicht jedem: Helga.</p>
<p>Letzthin verkaufte sie, 75 Jahre, mit ihrem Mann, 78 Jahre, ihr Haus. Wenn man nicht aufpasste, wurden selbst die Videofilme aus den Kindheitstagen ihrer eigenen Kinder von ihr weggeschmissen. Das Motto des Muttertiers, das sie immer gewesen war: Bloß alles raus. Alles muss weg. Mitnehmen kann man ins Grab eh nichts. Meint sie.</p>
<p>Auch ihr Grab will sie anonym: Kommt doch eh keiner der beiden Söhne, von denen einer in den USA lebt. Meint sie ebenfalls. Und hat damit vielleicht sogar Recht. Immerhin: Ihre Grabesstelle hat sie für sich und ihren Mann schon ausgesucht. Auf einer Wiese zwischen Birken. Hier weht nach dem Ableben der Eltern meines Freundes nur noch der Wind.</p>
<p>Es ist eine klassische deutsche Wohlstandsfamilie der oberen Gegend. Und wenn sie könnten, würden sie sich sogar selbstbestimmt erschießen. Statt darauf zu warten, dass der liebe Gott sie vielleicht irgendwann dement und krank werden lässt, wovor sie panische Angst haben.</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h2>Video dokumentiert die Milliarden-Übƒergabe an Döpfner</h2>
<p>Die Psyche von Helga passt irgendwie zu dem, was man derzeit von Unternehmerin Friede Springer mitbekommt, die eben nicht nur, wie sie gerne kokettierte, „nur ihre Brille“ verlege. In einem Video, das gleichzeitig wohl eine Art rechtliche Dokumentation sein soll, dass bei Friede noch alles in Ordnung ist, erklärte sie gemeinsam mit <strong>Springer-CEO Mathias Döpfner</strong>:</p>
<p>Sie sei glücklich, dass sie ungefähr die Hälfte ihrer eigenen in 35 Jahren so hart erkämpften Milliarden-Anteile am Springer Konzern Mathias Döpfner, dem CEO, schenken könne. Sie machte ihn also über Nacht zum Milliardär. Es war der krönende bisherige Abschluss der Selbst-Entmannung von Friede Springer, die einstmals über eine satte Mehrheit am Hause Springer von rund 55% verfügte. In kürzester Zeit hat sie diese aber unter dem ganz offensichtlich massiven emotionalen Einfluss von Mathias Döpfner um rund 30 Prozent der Anteile gekürzt.</p>
<p>Anteile, die sie in Fehden über Jahre erkämpft hatte die ihresgleichen suchen. Sie ist eine Kriegerin, eine Kämpferin. Das hat die auch noch heute überaus attraktive Frau über Jahrzehnte bewiesen. Sie ist aber eben auch eine Frau. Eine Frau, die sich natürlich, auch wenn sie das nie zugeben würde, in Mathias Döpfner verliebt hat. Schon vor Jahren.</p>
<h2>Jesusartige Entsagung führt zu emotionaler Einsamkeit</h2>
<p>Damit ist <strong>Friede Springer</strong> Opfer ihrer selbstauferlegten geradezu jesusartigen Entsagung von sonstigem privaten Liebesleben. Sie betet den Konzerngründer Axel Springer an wie einen Heiligen. Klar, ihm hat sie alles zu verdanken. Das Geld, den goldenen Turm in bester Lage in Berlin-Kreuzberg. Die Macht. Das Ansehen. Diese Weltzentrierung. Dieses tägliche Märchen-Leben im umkämpften Paradies in einer Welt, die immer mehr im Chaos zerbricht. Corona war da nur das letzte I-Tüpfelchen.</p>
<p>Aber dieses Anbeten führt auch zu emotionaler Einsamkeit. Und diese Kälte füllt seit bald 20 Jahren ein Mann aus, der offensichtlich über <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">höchste emotionale Intelligenz</a> verfügt. Mathias Döpfner. Jeder Psychologe weißt, dass eine solche Konstellation des emotional Stärkeren – von Döpfner – leicht zum Nachteil des emotional Schwächeren – hier von Friede Springer – führen kann. Döpfner spielt auf der Klaviatur Friede Springer virtuos-gekonnt.</p>
<p>Glaubt man den Medien, so hatte die langjährige Anwältin und Notarin von Friede Springer, die Berlinerin Karin Arnold, in den vergangenen Jahren noch verzweifelt versucht, Friede in einen sicheren Hafen zu bringen im Sinne von: Wirf nicht ohne Not über Deinen Tod hinaus nun alles über Bord, was Du Dir in Jahrzehnten aufgebaut hast.</p>
<h2>&#8222;Dabei hätten die Anteile ebenso in einer Stiftung verbleiben können&#8220;</h2>
<p>Alles hat Friede Springer mit der Weggabe eines Großteils ihres Vermögens in die Hände von Döpfner nicht weggeschmissen. Aber vieles eben doch. Dabei hätten die Anteile ebenso in einer Stiftung verbleiben können. Diese hätte dann die anteiligen Gewinne und Dividenden des Springer Konzerns zum Wohle der Gemeinschaft, von sozialen Projekten, ausschütten können. Trotzdem hätte eine solche Stiftung, mit den richtigen Leuten besetzt, <strong>Axel Springer</strong> konstruktiv und professionell auf dem schwierigen Weg durchs digitale Zeitalter weiter begleiten können. Geht bei Bertelsmann und vielen anderen Familien-Weltreichen auch.</p>
<p>Friede Springer will künftig, teilte sie mit, Nachmittags ihre Zeit der Friede Springer Stiftung widmen, die nun eben weniger schlagkräftig wird, als sie hätte sein können. Ihre Stellvertreterin in der Springer Stiftung ist <strong>Karin Arnold</strong>, die ihre eigene Berliner Anwaltskanzlei für Wirtschaftsrechts betreibt, „<a href="http://www.arnold-anwaelte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARNOLD ANWÄLTE</a>“.</p><div id="steue-1017842296" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div>
<p>Friede Springer selbst lässt sich auf der Homepage ihrer eigenen Stiftung als letzte im siebenköpfigen Kuratorium nennen, dem da angehören: <strong>Marianne Birthler, Prof. Dr. med. Manfred Gahr (Technischen Universität Dresden), Prof. Dr. Horst Köhler (Bundespräsident a.D.), Prof. Dr. Christoph Markschies (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Joachim Sauer (Ehemann von Angela Merkel, Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Eric Schweitzer (Vorstandsvorsitzender der ALBA Group plc &amp; Co. KG) und eben Dr. h.c. Friede Springer</strong>. [1]</p>
<h2>In 1000 Jahren nicht vorgekommen, dass Milliarde so verschenkt wurde</h2>
<p>Es ist in den vergangenen 1000 Jahren weltweit kein einziger Fall bekannt (zumindest uns nicht), wo eine Milliardärin ihren Geschäftsführer selbst zum Milliardär machte, indem sie ihm ohne Not rund die Hälfte ihrer Anteile schenkte. Das ist &#8222;<strong>Guinness-Buch der Rekorde</strong>&#8222;-Verdächtig. Und klingt irgendwie etwas irre.</p>
<p>Allenfalls in der Schweiz gibt es einen ähnlich obskuren Fall. Hier hatte die <strong>EMS Chemie</strong> eine unfähige Eignerfamilie. Geschäftsführer der EMS Chemie war damals der Jurist <strong>Christoph Blocher</strong>. Er zieht seit 20 Jahren die Strippen der Schweizer SVP, der „Schweizerische Volkspartei“. Sie ist gewissermaßen eine Art Schweizer Schwesterpartei der deutschen AfD. Mit nur einem Unterschied: Dass die Schweizer nicht in jeder Zeile schreiben, die SVP sei rechtsradikal, obwohl sie es de Fakto weitgehend doch ist.</p>
<p>Und jener Blocher ist heute, fast wie Döpfner, Milliardär, nur eben Multimilliardär. Ihm gelang es, die Eignerfamilie der EMS Chemie in den 1980er Jahren davon zu überzeugen, dass ihre EMS Chemie angeblich so wertlos sei, dass sie nicht einmal Käufer fände. Käufer, die Blocher selbst hätte finden sollen.</p>
<h2>In der Schweiz gibt es einen Herrn Blocher, der könnte Döpfner die Hand reichen</h2>
<p>Schließlich gelang es dem fuchsschlauen und windigen Blocher die Eignerfamilie der EMS Chemie davon zu überzeugen, dass es doch einen Notanker als Käufer geben könne: Ihn selber, Blocher.</p>
<p>Das nötige Kapital habe er sich beschafft und habe entsprechende Partner, teilte er damals der Eignerfamilie sinngemäß mit. Dieser Schachzug machte ihn zum Multimilliardär und die Eignerfamilie der EMS Chemie dürfte sich noch heute darüber ärgern. Denn plötzlich ging es mit EMS Chemie wieder bergauf. Blocher lässt die Schweizer wöchentlich an seinem TV-Talk teilhaben, den er in seinem eigenen digitalen Fernsehsender verbreitet: „Blocher TV“, beziehungsweise „<strong>Teleblocher | Das Blocher-Prinzip</strong>“. Hier sehen wir ihn mal an einem Luxuspool sitzen, dann wieder in einem Art Kaminzimmer.</p>
<p>So zieht er fast wöchentlich über die EU her, Ausländer, Fremdregierungen, unfähige Politiker. Immer in schönem Schwyzerdütsch. Immer schön volksnah gestikulierend. Ansonsten sieht man sein Bild in den lokalen Wochenzeitungen, die er im Zuge der Zeitungskrise aufkaufte. Hier philosophiert er fast Woche für Woche in seiner Kolumne, wie die Schweizer Regierung alles besser machen könnte, wenn sie nur auf ihn, Blocher, hören würde.</p>
<h2>Die Queen of England regiert auch mit über 90 noch erfolgreich</h2>
<p>Dabei ist seine von ihm stark geprägte SVP selber Mitglied jener Schweizer Bundesregierung. Hört man Christoph Blocher öffentlich nicht, so tritt seine Tochter <strong>Magdalena Martullo-Blocher</strong> poltrig öffentlich auf &#8211; auch eine Multi-Milliardärin. Legendär ist ein YouTube-Video indem sie in miserablem englisch einen Manager auf einem EMS Chemie Management Seminar öffentlich anfährt. [2]</p>
<p>Warum, so könnte man fragen, muss es denn ein gleichberechtigtes Anteils-Agieren im Springer Konzern zwischen Friede Springer und Mathias Döpfner geben, wie dieser im online zu sehenden TV-Interview mit Friede Springer einem glauben machen möchte?</p>
<p>Es hätte doch auch ein normales Angestellten-Haupteigner Verhältnis bleiben können. Egal, ob Friede Springer nun 78 Jahre ist oder 90. Dann hätte die Queen of England schon längst den Stab übergeben müssen. Andere Super-Konzerne schaffen es auch, über ihren eigenen Tod hinaus die Firmenanteile so zu institutionalisieren, dass diese die Zeit nach dem Ableben der Eigner sinnvoll und zum Wachstum des Unternehmens beitragen.</p>
<h2>Suggestiv, als sei nichts ohne Döpfner bei Springer noch möglich</h2>
<p>Doch Döpfner suggeriert der Öffentlichkeit und erfolgreich Friede Springer, als sei das bei Springer nicht möglich. Als sei Springer nur denkbar mit ihm, Mathias Döpfner, als superreicher und supermächtiger Lordsiegelbewahrer.</p>
<p>Das ist natürlich Quatsch. Und das Wachstum von Springer ist den vergangen 20 Jahren nun auch nicht gerade durch die Decke gegangen. Doch in welchem Medienhaus ist es das? Aber Rationalität kann diesem Thema nicht beikommen. Fakt ist: Mathias Döpfner ist Dank der Liebe von Friede Springer zu ihm superreich und supermächtig. Bezahlt wird er schon lange nicht mehr so, wie es normalerweise Manager in Deutschland, in Europa werden. Er spielt ganz oben mit in der Liga der Top-Verdiener der USA. So schrieb 2018 der Mediendienst <strong>kress</strong> unter der Schlagzeile „<strong>Rekord-Vergütung für Döpfner und Co.</strong>“ [3]:</p>
<p>„Axel Springer bezahlt sein Management in der Medienbranche mit Abstand am besten, zeigt eine Gehaltsanalyse in der aktuellen Ausgabe von &#8222;kress pro&#8220;. 2017 erhielten die vier Vorstände von Axel Springer zusammen 31,7 Millionen Euro. Aktienoptionen und Pensionszusagen kommen noch obendrauf.“</p>
<h2>Das dicke Einkommen im Springer-Vorstand</h2>
<p>Zudem hätte „<strong>2016… die vier köpfige Springer-Spitze mit Vorstandschef Mathias Döpfner, Jan Bayer (News Media), Julian Deutz (Finanzen und Personal) und Andreas Wiele (Rubrikenmärkte) 19,2 Millionen Euro verdient. In diesem Jahr kam ein Bonus des Private Equity Unternehmens General Atlantic dazu, das 12 Millionen Euro zusätzlich bezahlte.</strong>“</p>
<p>Doch damit nicht genug: In einem weiteren Text, den <strong>kress-Chefredakteur Markus Wiegand</strong> am 28. Oktober 2019 vorlegte, schreibt dieser unter der Überschrift „Axel Springer: Üppige Vorstandsboni trotz Sparkurs“: [4]</p>
<p>„<strong>In den fünf Jahren zwischen 2014 und 2018 entlohnte Axel Springer seine Vorstände (inkl. Pensionszusagen) mit insgesamt 115,6 Millionen Euro.</strong> Noch nicht enthalten sind in der genannten Summe Bonuszahlungen über Aktienoptionsprogramme (im Fachjargon Long-Term Incentive Plan), die Springer aufgelegt hat. Die Auszahlung ist an eine Reihe von Bedingungen gekoppelt. Am wichtigsten ist der Anstieg der Marktkapitalisierung (also des Aktienkurses). <strong>Da der Kurs der Aktie wegen des Angebots von KKR deutlich nach oben gegangen ist, hat Springer im Halbjahresfinanzbericht 39,4 Millionen Euro an Aufwand für Boni erfasst. 35,2 Millionen Euro davon für den Vorstand.</strong>“</p>
<p>Axel Springer selbst äußert sich nicht exakt zur Höhe der Bezüge seiner Vorstände. Doch egal mit wem man spricht. Egal welche Zahlen man liest. <strong>Mathias Döpfner dürfte seit Jahren ein jährliches persönliches Einkommen von geschätzt 20 bis 30 Millionen Euro haben. In 10 Jahren dürfte er also an die 300 Millionen Euro Einkommen gekommen sein</strong>. Er ist aber schon 20 Jahre bei Springer.</p>
<h2>Genug Geld, damit Döpfner Springer bald mehrheitlich übernehmen könnte</h2>
<p>Und nun kommt noch ein Aktienpaket im Wert-Umfang von einer Milliarde dazu. Das bedeutet natürlich Dividenden. Die der Vorstand den Gesellschaftern selbst vorschlagen darf. Also Döpfner sich selber. <strong>Nach Angaben von finanzen100.de gibt es bei Axel Springer circa 108 Millionen Aktien</strong> [5]. Davon gehörten bis vor kurzem Friede Springer rund die Hälfte. Schaut man sich nun die Dividendenzahlungen der Börsenzeitung [6] oder von Boerse.de [7], erhält man einen guten Überblick, dass sich Dividenden bei Springer für die Aktionäre überaus lohnen.</p>
<p><strong>Angenommen wenn Friede Springer rund 50 Millionen Aktien von Axel Springer besessen hat. Und glaubt man ferner den Börsenportalen, dass bis zu zwei Euro Dividende pro Aktie bezahlt wurden. So heißt das, dass Friede Springer in guten Jahren rund 100 Millionen Euro Dividende bekam</strong>.<strong> Seit 2007 aber mindestens jährlich um die 50 Millionen Euro.</strong> Klar, das muss noch mit 26 bis 28 Prozent versteuert werden. [8] Klar ist auch: Natürlich hat sie das auch Mathias Döpfner zu verdanken, dem Vorstand der Axel Springer SE.</p>
<p>Dem könnte man aber absolut gerechtfertigt entgegnen: Es ist auch sein Job! Und für diesen Job ist er bereits mehr als fürstlich entlohnt worden, was viele Springer-Mitarbeiter nun wahrlich nicht mehr sagen können. Die große Springer-Erfolgsbeteiligung von denen Döpfner gerne spricht, gibt es vor allem für neuere Mitarbeiter schon lange nicht mehr. Und die Aktien sind nun erstmal verteilt. Primär mit in seine Tasche.</p>
<h2>Steuerfreiheit auf Milliardengeschenk wäre ein Skandal</h2>
<p>Dass Döpfner den Springer-Anteil im Wert von rund einer Milliarde Euro obendrein auf Grund irgendwelcher angeblicher dubioser „<strong>Poolverträge</strong>“ weitestgehend steuerfrei erhalten könnte, wie Autor <strong>Philipp Alvares de Souza Soares</strong> vom <strong>Manager Magazin</strong> munkelt [9], könnte das Zeug zum Skandal haben.</p>
<p>Aber es schreibt ja keiner mehr kritisch darüber. Grund: Döpfner ist obendrein <strong>Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)</strong>. Der hat seine Zentrale gleich gegenüber des Springer-Hochhauses im Haus der Presse an der Kochstraße. <strong>In diesem Umfeld stöhnt seit Jahren so mancher Mitarbeiter hinter vorgehaltener Hand, Döpfner führe den Verband wie eine Aktiengesellschaft.</strong></p>
<p>Da jeder Redakteur heute um seinen Job bangt, halten die meisten Tageszeitungsjournalisten still wenn es um kritische Berichte beispielsweise zu Döpfner oder Springer geht. Es gilt das Motto: Bloß nicht auffallen. Bloß nicht anecken. Mit niemandem. Könnte sein, dass man schon bald bei jenen anklopfen muss, über die man kritisch schrieb und nach einem Job fragen muss.</p>
<h2>Wenn Friede sich laut über die BILD beschwert &#8211; wo soll das Problem liegen?</h2>
<p>Am 28. Mai 2020 schrieb der bekannte Medien-Journalist <strong>Kai-Hinrich Renner</strong> in der <strong>Berliner Morgenpost</strong> einen bemerkenswerten Beitrag unter der Überschrift „<strong>Friede Springer beklagt sich über Bild-Chefredakteur Julian Reichelt</strong>“. [10] O-Ton- im Text: „Wenn stimmt, was mehrere voneinander unabhängige Quellen berichten, ist es im Axel Springer Verlag vor ein paar Wochen zu einem Eklat gekommen: Demnach hat sich Verlegerin Friede Springer vor Vorstandsmitgliedern sehr emotional über den aggressiven Kampagnenjournalismus von Bild-Chefredakteur Julian Reichelt beschwert… Beispielhaft für diesen Kurs ist die Kampagne des Chefredakteurs gegen Christian Drosten.“</p>
<p>Nun müsste man eigentlich sagen: Richtig so. Warum soll sich die Hauptaktionärin nicht über ihre eigenen Zeitungen aufregen dürfen? Warum soll sie keine eigene Meinung haben und warum soll sie nicht einfordern, dass einige Zeitungen sich an ihren eigenen moralisch-inhaltlichen Maßstäben mit orientieren. Immerhin hat das Axel Springer leidenschaftlich gerne gemacht: Seine Weltvorstellung den Journalisten in die Verträge geschrieben.</p>
<p>Dass Mathias Döpfner Friede Springer längst bis zu einem gewissen Grad emotional entmündigen konnte, lässt sich an einem eigentlich ungeheuren Vorgang ablesen, der in der Springer-Geschichte recht einmalig ist.</p>
<h2>Die Pressemitteilung fiel Friede Springer in den Rücken</h2>
<p>So veröffentlichte doch allen Ernstes die <strong>Springer-Presseabteilung</strong> <strong>nach dem Reichelt-Eklat eine Medienmitteilung, in der, so könnte man dies durchaus interpretieren, der eigene Verlag der obersten Mehrheitsaktionärin in den Rücken fiel</strong>.</p>
<p>In der Mitteilung wurde geschrieben, man sei bei Springer „stolz“ darauf, dass „unsere Journalistinnen und Journalisten ihre eigenen Positionen vertreten und nicht versuchen zu schreiben, was Vorstand und Eigentümer für richtig halten“. Deshalb komme es „auch immer wieder zu lebendigen Diskussionen“. Die „offene Streitkultur“ des Hauses „und das Chefredakteursprinzip sind dem Vorstand und allen Eigentümern heilig“, zitiert die Berliner Zeitung aus dem Papier.</p>
<p>Eine solche Medienmeldung wäre natürlich vollkommen unnötig gewesen. Gleichzeitig ist sie ein krasses Dokument. Es ist ein Zeitdokument, das zeigt, wie wenig Macht Friede Springer bereits im Mai noch hatte. Und dass die Macht schon damals Ende Mai 2020 längst komplett in den Händen von Mathias Döpfner lag. Er ließ Friede Springer mit dieser Meldung diese Macht ungeniert spüren. Wir konnten diese Medienmitteilung und zahlreiche andere ältere Springer-Pressemeldungen am 30. September nicht mehr abrufen oder auf der Springer-Webseite finden. Waren wir zu blöd? Lag ein technischer Fehler vor? Oder hat Springer aus welchem Grund auch immer bestimmte Meldungen versteckt?</p>
<h2>Warum lässt sie das zu, mag man sich fragen</h2>
<p>Warum lässt Friede Springer zu, mag man sich fragen, dass sie öffentlich in so einer vom eigenen Haus verbreiteten Pressemeldung ein Stück weit demontiert wird? Sie scheint kapituliert zu haben. Da mag sie noch so vehement auf den Holztisch im Büro von Axel Springer klopfen und Mathias Döpfner und der Welt erklären, es bliebe alles wie es ist, da sie ja jeden Tag noch ins Büro komme.</p>
<p>Man muss kein Rechenprinz sein, um festzustellen, <strong>dass Döpfner künftig mit gut 40 bis 50 Millionen Euro Brutto-Dividende im Jahr rechnen darf, abzüglich der zu zahlenden Steuer.</strong> <strong>Das macht also in 10 Jahren eine Dividendenerwartung von bis zu einer halbe Milliarde Euro brutto, beziehungsweise rund 375 Millionen Euro netto.</strong> Genug Geld, um gegebenenfalls Kredit aufzunehmen, um sich bei Axel Springer weiter einzukaufen und eine entsprechende Kreditlinie bei Banken eingeräumt zu bekommen. Ganz so, wie es Friede Springer seit 1985 machte. Das heißt: Der Mehrheitsaktionär bei Springer könnte schon in wenigen Jahren Döpfner sein. Warum das Medienhaus dann nicht gleich umbenennen in <strong>Mathias Döpfner Group</strong> zum Beispiel?</p>
<h2>Hat Döpfner bald ein persönliches Brutto-Einkommen von über 80 Millionen Euro?</h2>
<p>Und in diesem Rechenspiel ist noch nicht einmal sein geschätztes jährliches CEO-Einkommen (incl. Boni) in Höhe von 20 bis 30 Millionen Euro drin, sollte er eine Doppelrolle CEO und zentraler Hauptgesellschafter beibehalten. <strong>Denn dann könnte er schon bald auf ein jährliches persönliches Brutto-Einkommen in Höhe von über 80 Millionen Euro kommen. Wir reden also dann in 10 Jahren von &#8211; Sie ahnen es &#8211; von möglichen 800 Millionen Euro Brutto-Einkommen. Wow!</strong></p>
<p>Genug Geld, <strong>um mit einem zusätzlichen Kreditpaket vom neuen Aktionär, dem umstrittenen amerikanischen KKR Investment-Fonds in wenigen Jahren Springer-Anteile abzukaufen und sich die Mehrheit am Springer-Konzern sichern zu können: Also über 50%.</strong> Damit wäre Friede Springer dann wirklich tot. Und irgendwo auch demontiert. Die sonstige Springer-Familie ist seit Jahren mehr oder weniger raus. Dies lag auch daran, dass sie Friede Springer nie richtig als Oberhaupt akzeptierten und gleichzeitig fachlich überwiegend nicht brillierten. Eine gefährliche Kombi.</p>
<p>Wie geschickt: Den <strong>KKR-Deal der Übernahme eines Großteils der Springer-Aktien zu Gunsten von KKR fädelte ein Döpfner-Verbündeter ein. Das langjährige Vorstandsmitglied Andreas Wiele</strong>. Erstmals richtig öffentlich bekannt wurde der Deal im Juni 2019. [11] Wenige Monate später wechselte Wiele offiziell zur KKR. [12] Im Frühjahr dieses Jahres wurde die Übernahme eines Großteils des Springer Aktien durch KKR und seine Holdinggesellschaft Traviata II S.à r.l. schließlich vollzogen.</p>
<h2>KKR-Schachzüge könnten Friede Springer mittelfristig schachmatt legen</h2>
<p>Da <strong>KKR (Kohlberg Kravis Roberts &amp; Co.)</strong> Unternehmensanteile aber meist nur wenige Jahre hält, ist absehbar, wann KKR die Springer-Anteile wieder verkauft. Das machte der Investmentfonds schon bei der ProSiebenSat.1 deutlich, <a href="https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/kapitalmarkt/kkr-steigt-wieder-bei-prosiebensat1-ein-2057241/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wo die Amerikaner erst einstiegen, den Konzern aussaugten, dann die Anteile verkauften und sich kürzlich wieder mit 5 Prozent einkauften</a>. Gut möglich, dass hier eine mögliche Allianz mit Springer bereits angedacht wird. Ein Projekt &#8211; die <strong>Fusion Springer mit ProSiebenSat.1</strong> &#8211; welches vor Jahren einmal am Einspruch der <strong>KEK </strong>sowie des<strong> Bundeskartellamts</strong> scheiterte.</p>
<p>Friede Springer selber hatte man damit geködert, man wolle gemeinsam mit KKR nun zu einem weltgrößten Anbieter von Rubrikgenanzeigen aufrücken. Schon heute führt Springer beispielsweise mit seinem Stellenportal Stepstone maßgeblich. Eine Anzeige im Monat kostet auf Stepstone bereits um die 1000 Euro. [13]</p>
<p>Dass das Kleinanzeigengeschäft, beziehungsweise Rubrikengeschäft, aber ein Multimilliarden Markt ist, weiß man auch bei Google. So gibt es bei dem US-Riesen längst Tendenzen, die überaus lukrativen Stellenanzeigen oder Immobilienanzeigen selbst zu vermarkten. Oder, wie man das im Flugbereich macht, mit „Partnern“. Sie müssen dann pro verkauftes Flugticket eine Provision an Google bezahlen.</p>
<h2>Rubrikenanzeigen sind derzeit eine feine Sache &#8211; noch, wenn da Google nicht wäre</h2>
<p>Apple macht das im App Store vor: Fast jeder, der über diesen Monopol-Shop seine Produkte, Apps, verkaufen möchte, muss irrwitzig hohe 30 Prozent Provision an Apple bezahlen. Wie zu Ablasszeiten. Wer nicht zahlt, fliegt raus, wird seiner wirtschaftlichen Grundlage wesentlich beraubt.</p>
<p>Im Bereich des Verkaufs von Flugtickets verlieren die einstmals selbständigen Flugpreis-Vergleichsportale immer mehr an Einfluss. Wer heute in Google eingibt: Günstiger Flug Berlin – Türkei, sieht auf der Startseite von Google gleich das eigene „Google Flights“ Produkt. Es nimmt den Reiseanbietern immer mehr Marge zu Gunsten von Google weg. Ähnlich sieht es im Hotelbereich mit „Google Hotels“ aus.</p>
<p>Das Setzen auf Rubrikenanzeigen war in der Vergangenheit richtig. Doch ist das eine Strategie die langfristig aufgeht? Der Ausverkauf von Springers einstigem Tafelsilber zur Schönung der Bilanz ist seit Jahren in vollen Gange. Manches war richtig abzustoßen, wie die Regionalzeitungen. Anderes kann als Frevel bezeichnet werden.</p>
<p>Dazu gehört der aberwitzige und völlig unnötige Verkauf der lukrativen Keimzelle des Springer Verlags, des Springer-Hochhaus samt Nebengebäuden in Hamburg. [14] Nicht mal das Hamburger Springer-Hochhaus, wo Axel Springer 1950 den Grundstein legte, war dem Döpfner-Vorstand heilig.</p>
<h2>Der Verkauf des Springer-Hochhauses in Hamburg war ein Frevel</h2>
<p>Völlig ohne Not wurde es nun vor wenigen Jahren, 2016, verkauft, schreibt Wikipedia. Die Öffentlichkeit hat es mal wieder kaum zur Kenntnis genommen. Dabei war der Verkauf absolut historisch. Heute sei eine Allianz, die obskur anmutet, der Eigner. So führt Wikipedia weiter aus: Ein „Konsortium der ärztlichen Versorgungswerke Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, der Tierärzteversorgung Niedersachsen und der Steuerberaterversorgung Niedersachsen“ residiere jetzt im Springer Hochhaus. Auch einige Behörden seien vor Ort.</p>
<p>Dabei hätte man den Bereich Immobilien-Vermarktung durchaus strategisch bei Springer als Geschäftsfeld haben können mit solchen Filetstücken, wie man sie in Hamburg und Berlin besaß. Der <strong>Heinrich Bauer Verlag</strong>, beziehungsweise die <strong>Bauer Media Group</strong> aus Hamburg, machte schon vor Jahren vor, wie es geht.</p>
<h2>Der Heinrich Bauer Verlag macht auch mit Immobilien gute Geschäfte</h2>
<p>In München besitzt der Konzern ein kleines Stadtviertel mitten im berühmten teuren Glockenbachviertel. Ein Block-Ensemble aus Wohnungen und Geschäften an der Holzstraße. Die in den 1980er Jahren gebauten rund 260 Einheiten werden teils zumindest zu durchaus sozialen Preisen vermietet. [5]</p>
<div id="attachment_9636" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a class="lightbox" href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9636" class="wp-image-9636" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-1024x1024.png" alt="" width="600" height="420" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-768x538.png 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-1536x1076.png 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-600x420.png 600w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43-286x200.png 286w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2020/09/Screenshot-2020-09-30-at-07.54.43.png 1716w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-9636" class="wp-caption-text">Die Westermühl-Höfe mit den grauen Dächern im exklusiven Münchener Glockenbachviertel. Bestes Investment.</p></div>
<p>Dennoch gibt es auch hier <a href="https://www.alamy.com/the-westermhl-hfe-l-with-around-260-apartments-and-a-long-shopping-line-on-holzstrae-in-the-picture-and-westermhlstrae-a-rent-increase-of-a-good-30-is-now-driving-many-of-the-old-tenants-out-of-their-shops-in-a-central-location-in-the-glockenbachviertel-automated-translation-image339739119.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">immer wieder Kritik, die Mieten seien um 30 Prozent gestiegen, was zu Mieterverdrängungen führe</a>.</p>
<p>Schon in den 1990er Jahren hatte der Bauer Verlag das Immobilien-Viertel “<strong>Westermühlhöfe</strong>” als stabile Wertanlage übernommen. Das jazzt vielleicht nicht sofort den Aktienkurs hoch, verleiht der Bauerfamilie aber ein langfristig stabiles Geschäftsfeld.</p>
<p>Friede Springers Milliardengeschenk an Mathias Döpfner könnte am Ende dazu führen, dass der Springer-Einfluss wirklich ganz raus ist aus Axel Springer. Dass es also keinen Springer in Springer mehr gibt &#8211; von der Minderheitsbeteiligung der Friede Springer Stiftung abgesehen. <strong>Sie verfügt dann aber nicht mal mehr über eine Sperrminorität.</strong></p>
<p>Richtig gut kann man das so nicht finden und es bleibt ein äußerst fader Beigeschmack. &#8222;Richtig toll&#8220;, wie Friede Springer behauptet, mutet es deshalb sicherlich nicht an.</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>[1] <a href="http://www.friedespringerstiftung.de/">Friede Springer Stiftung</a>.</p>
<p>[2] <a href="https://www.youtube.com/watch?v=suDHicJLfYI">Magdalena Martullo Blocher &#8211; the seven thinking steps</a>!, in: YouTube vom 17.10.2013. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[3] <a href="https://kress.de/news/detail/beitrag/140335-rekord-verguetung-fuer-doepfner-und-co.html">Rekord-Vergütung für Döpfner und Co</a>., von Markus Wiegand, in: kress.de vom 3. Juni 2018. Abgerufen am 29. September 2020.</p>
<p>[4] <a href="https://kress.de/news/detail/beitrag/143838-axel-springer-ueppige-vorstandsboni-trotz-sparkurs.html">Axel Springer: Üppige Vorstandsboni trotz Sparkurs</a>, von Markus Wiegand, in: kress.de vom 28. Oktober 2020. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[5] <a href="https://www.finanzen100.de/aktien/axel-springer-wkn-550135_H734440548_259457/">Anzahl Aktien Axel Springer: 107,9 Mio.,</a> in: finanzen100.de, abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[6] <a href="https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=24&amp;l=0&amp;isin=DE0005501357">Dividenden bei Axel Springer, historische Übersicht</a>, in: boersen-zeitung.de. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[7] <a href="https://www.boerse.de/dividenden/Axel-Springer-Aktie/DE0005501357">Historie Dividenden Axel Springer</a>, 2001 bis 2020, in Boerse.de.</p>
<p>[8] <a href="https://www.vlh.de/kaufen-investieren/geldanlage/aktiengewinne-versteuern-so-gehts.html">Steuern auf Aktien in Deutschland</a>, in: vlh.de, abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[9] <a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/mathias-doepfner-milliardengeschenk-an-axel-springer-chef-wohl-weitestgehend-steuerfrei-a-dbd7c296-6e81-4239-84b9-45a87f0a18b4">Aktienpaket von Friede Springer Döpfners Milliardengeschenk wohl weitgehend steuerfrei</a>, von: Philipp Alvares de Souza Soares, in: Manager Magazin Online vom 25. September 2020. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[10] <a href="https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/friede-springer-beklagt-sich-ueber-bild-chefredakteur-julian-reichelt-li.84705">Friede Springer beklagt sich über Bild-Chefredakteur Julian Reichelt</a>, von Kai-Hinrich Renner, in: Berliner Morgenpost Online vom 28. Mai 2020. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[11] <a href="https://www.wuv.de/medien/investor_kkr_beteiligt_sich_an_axel_springer">Investor KKR beteiligt sich an Axel Springer</a>, von Susanne Herrmann, in: Werben &amp; Verkaufen Online vom 12. Juni 2019. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[12] <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article202758322/In-eigener-Sache-Axel-Springer-verkleinert-Vorstand.html">Axel Springer verkleinert Vorstand</a>, in: Die Welt Online vom 31. Oktober 2019. Abgerufen am 30. September 2020.</p>
<p>[13] Preise <a href="https://www.stepstone.de/e-recruiting/wp-content/uploads/2019/06/Produkte-Preise_DE.pdf">Stellenanzeigen auf Stepstone</a>.</p>
<p>[14] <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Springer-Hochhaus_(Hamburg)">Springer-Hochhaus (Hamburg)</a>, in: Wikipedia Deutschland, Österreich, Schweiz.</p>
<p>[15] <a href="https://www.google.de/maps/place/Holzstra%C3%9Fe,+80469+M%C3%BCnchen/@48.1294485,11.5680196,128m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479ddf5c4b44f3f1:0x1187659453bd8c26!8m2!3d48.1289097!4d11.5681215">Immobilien Bauer Verlag München</a>, in: Google Maps.</p>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/09/friede-springer-mathias-doepfner-koennte-mehrheit-am-springer-konzern-kaufen/">Friede Springer: Mathias Döpfner könnte Mehrheit an Axel Springer kaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2020/09/friede-springer-mathias-doepfner-koennte-mehrheit-am-springer-konzern-kaufen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warnung vor Jobportal «JOBLEADS» und Vorwürfe wegen Trustpilot Bewertungs-Manipulation</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/04/warnung-vor-jobportal-jobleads-und-vorwuerfe-wegen-trustpilot-bewertungs-manipulation/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2020/04/warnung-vor-jobportal-jobleads-und-vorwuerfe-wegen-trustpilot-bewertungs-manipulation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 10:07:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Jobleads Erfahrungen Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Jobleads kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[jobleads kündigen]]></category>
		<category><![CDATA[Jobleads Profil]]></category>
		<category><![CDATA[jobleads schweiz erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jobleads Webseite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=9531</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Hamburger Jobportal JOBLEADS von der JobLeads GmbH (Brandstwiete 4, 20457 Hamburg), sieht sich seit Jahren massiver Vorwürfe ausgesetzt: Abzocke von Arbeitslosen und sonstigen Jobsuchenden durch teils irreführendes Marketing rund um angebliche &#8222;Premium&#8220;-Jobangebote lautet einer von vielen Vorwürfen gegen das Portal. Jobleads zielt besonders auf jobsuchende arbeitslose Manager und Führungskräfte ab. Laut Bundesanzeiger werden als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/04/warnung-vor-jobportal-jobleads-und-vorwuerfe-wegen-trustpilot-bewertungs-manipulation/">Warnung vor Jobportal «JOBLEADS» und Vorwürfe wegen Trustpilot Bewertungs-Manipulation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Hamburger Jobportal JOBLEADS von der JobLeads GmbH (Brandstwiete 4, 20457 Hamburg), sieht sich seit Jahren massiver Vorwürfe ausgesetzt: Abzocke von Arbeitslosen und sonstigen Jobsuchenden durch teils irreführendes Marketing rund um angebliche &#8222;Premium&#8220;-Jobangebote lautet einer von vielen Vorwürfen gegen das Portal. </strong></h4>
<p><strong>Jobleads zielt besonders auf jobsuchende arbeitslose Manager und Führungskräfte ab. Laut Bundesanzeiger werden als Verantworte des Portals <em>Christian von Ahlen, Jan Hendrik von Ahlen </em>und<em> Martin Schmidt</em> genannt. Sie sind seit Jahren die Köpfe hinter Jobleads.</strong></p>
<p>Unzählige ehemalige Jobleads-Nutzer werfen dem Hamburger Jobportal Jobleads auch unseriöses Newsletter-Marketing via XING-Jobnewsletter, LINKEDIN-Jobnewsletter oder über Newslettern des Jobportals NEUVOO vor. Das berichteten jetzt mehrere Portale und legen detailliert vor, wie die Abzocke abläuft.</p>
<p>Die Artikel erschienen unter anderem unter den Schlagzeilen:</p>
<ul>
<li>«<a href="https://www.kriegsberichterstattung.com/id/19208/wie-das-dubiose-portal-jobleads-auf-trustpilot-negative-bewertungen-versucht-wegzukriegen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie das dubiose Portal Jobleads auf Trustpilot negative Bewertungen versucht löschen zu lassen und Kunden in eher unnütze Abos lockt</a>»<br />
sowie unter</li>
<li>«<a href="https://www.netz-trends.de/id/10924/Umstrittenes-Jobportal-Jobleads-lasst-203-negative-Trustpilot-Bewertungen-loschen-bestatigt-Trustpilot/">Abzockvorwürfe: Umstrittenes Jobportal Jobleads lässt 203 negative Trustpilot-Bewertungen löschen, bestätigt Trustpilot</a>».</li>
</ul>
<p>Ebenso seien über Portale wie XING (Hubert Burda Media, München; CEO: Paul-Bernhard Kallen), LINKEDIN (Microsoft) oder NEUVOO (Schweiz) von JOBLEADS geschaltete Stellenanzeigen oft nicht seriös, da mangelnd Transparent bezüglich der Urheberschaft von Stellenanzeigen, heißt es in den Artikeln.</p><div id="steue-599798209" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<h2>Geschäftsmodell: Kostenlose Stellenanzeigen von anderen Portalen kopieren und teuer weiterverkaufen an Arbeitslose</h2>
<p>Grund: Bis zu 98 Prozent der von Jobleads geschalteten und beworbenen Stellenanzeigen auf Xing, LinkedIn &amp; Co sowie auf dem eigenen Portal seien gar nicht Stellenanzeigen, die von Jobleads selber stammten.</p>
<p>Vielmehr kopiere das Hamburger Jobportal Jobleads tausendfach in der Regel kostenlose Stellenanzeigen von anderen Jobportalen wie STEPSTONE.de, MONSTER.de oder JOBS.ch und garniere diese mit in der Regel erfundenen angeblichen Gehalts-Benchmarks. Dieses Geschäftsmodell treibt Jobleads auch in Großbritannien, Frankreich oder Italien, wie sich unzähligen negativen Kundenbewertungen auch in diesen Ländern entnehmen lässt.</p>
<p>Das Ziel ist es vor allem arbeitslose Manager (Kader in der Schweiz) oder gut bezahlte Fachleute in teure Abos zu locken. In Abos für Job-Angebote, die aber eigentlich kostenlos von anderen Jobportalen übernommen worden sind. Ein Millionengeschäft, wie sich der Jobleads-Bilanz auf bundesanzeiger.de entnehmen lässt.</p>
<p>Obendrein fühlen sich Nutzer durch ein eher nutzloses angeblich wertvolles «Headhunter-Matching» hinters Licht und eben in jene teure Abos geführt. Die Matchings wirkten oft willkürlich und völlig unseriös, wird moniert. Ein weiterer Vorwurf lautet: <a href="https://www.karriereakademie.de/jobleads-erfahrungen-testberichte" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abofallen-Gefahr</a>, wenn man nicht aufpasse und rechtzeitig kündige sowie Tricks beim Versenden von Jobangeboten:</p>
<blockquote><p>Solange man noch kostenlos Mitglied bei Jobleads sei, was aber nicht viel bringe, da die meisten Stellenanzeigen nur gegen ein Bezahlmodell freigeschaltet werden, werde man mit Stellenangeboten zugeballert, moniert zudem ein Nutzer und führt weiter aus:</p>
<p>Diese Stellenangebote in Jobleads-Newslettern hätten bei ihm aber aufgehört, sobald er eine Premium-Mitgliedschaft teuer bei Jobleads abgeschlossen habe.</p>
<p>Die Kosten seien aber weitergelaufen. Und klar: Wer auf Grund mangelnder Newsletter dann vergisst zu kündigen, muss auch zahlen.</p>
<p>Auch deshalb kursieren im Netz und bei Nutzern ebenso Betrugs-Vorwürfe gegen Jobleads.</p></blockquote>
<h2>Trustpilot gerät im Zusammenhang mit JOBLEADS auch ins Zwielicht</h2>
<p>Im Zusammenhang mit Jobleads gerät zudem das dänische Bewertungsportal Trustpilot ins Zwielicht: Denn es löschte nach eigenen Angaben 75 Prozent der Negativ-Bewertungen zu Jobleads auf Antrag von Jobleads.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff0000;">Da über 200 Jobleads-Bewertungen auf Trustpilot mit den Urteilen «mangelhaft» oder «ungenügend» durch das Flagging-System von Jobleads von Trustpilot einfach offline genommen wurden, kletterte das Jobleads-Bewertungsranking innerhalb rund eines Jahres von ein bis zwei Bewertungs-Sternen (mangelhaft, ungenügend) auf nunmehr 4 (gut) mit Zielmarke 5.</span></li>
</ul>
<p>Verbraucherschützer werfen Trustpilot deshalb Manipulation und Irreführung von tatsächlichen Kundenmeinungen vor. Das Problem:</p>
<p>Jedes bewertete Unternehmen kann jede negative Bewertung an Trustpilot melden und behaupten, man zweifle an, dass der Bewertung eine «Serviceerfahrung» oder sonstige Erfahrung mit dem bewerteten Unternehmen zu Grunde liege. Vor allem unseriöse Unternehmen machen davon Tag für Tag tausendfach Gebrauch.</p>
<blockquote><p>Mit sehr großem Erfolg, wie man am Beispiel des umstrittenen Jobportals Jobleads und vieler anderer Unternehmen sieht.</p></blockquote>
<p>Meldet ein Unternehmen eine angeblich «nicht gerechtfertigte Bewertung» an Trustpilot schickt das Compliance-Team von Trustpilot den Bewertern Mails. Darin wird gebeten, der Verbraucher solle doch bitte belegen, dass man wirklich mit dem bewerteten Unternehmen in Kontakt war: in Form von Kundennummern, Rechnungen und sonstigen Dokumenten.</p><div id="steue-1017842296" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="2730983839"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div>
<p>Doch die Masse der Bewertungsschreiber macht das aus Datenschutzgründen nicht. Zumal Trustpilot die Klarnamen dann an das bewertete Unternehmen weiterleitet, wenn man dem nicht ausdrücklich wiederspricht. Das Resultat lässt sich an Jobleads auf Trustpilot gut ablesen:</p>
<h2>Über 200 &#8222;mangelhaft&#8220; oder &#8222;ungenügend&#8220;-Bewertungen gelöscht</h2>
<p>Da über 200 Bewertungen innerhalb weniger Monate durch Trustpilot deaktiviert wurden, könnte man jetzt den Eindruck bekommen, als gebe es über Jobleads fast keine negativen Bewertungen und Kundenmeinungen. Als stehe also Jobleads bei den Verbrauchern hervorragend gut da.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff0000;">Irreführung und Manipulation werfen Nutzer deshalb Trustpilot und Jobleads vor. </span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Trustpilot lebt wiederum davon, dass Unternehmen im Rahmen eines Business-Accounts viel Geld an Trustpilot bezahlen. </span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Dass Jobleads einen kostenpflichtigen Firmenaccount bei Trustpilot hat, bestätigte auch die dänische Pressestelle des umstrittenen Bewertungs-Giganten, der mit massiver Hilfe von Google so groß wurde.</span></li>
</ul>
<p>Denn die <strong>U.S.-Suchmaschine Google pusht seit gut drei Jahren massiv Trustpilot durch prominenteste Einblendung von Trustpilot-Bewertungen im Google-Search-Index</strong>. Oft stehen Trustpilot-Rankings zu Unternehmen in Google auf Seite 1 direkt unterhalb der Domain des jeweils in Trustpilot bewerteten Unternehmens.</p>
<h2>Auch Peter Altmaiers Bundeswirtschaftsministerium rückt in den Fokus der dubiosen Machenschaften</h2>
<p>Ebenfalls sauer sind Nutzer, da Jobleads immer mal wieder prominent auf seiner Homepage behauptete, man sei offiziell vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Minister: Peter Altmaier; CDU) gefördert oder empfohlen (unser Bild oben).</p>
<ul>
<li>So stellte Jobleads noch 2019 oder 2020 in diversen Veröffentlichungen prominent das Logo des BMWi in den Vordergrund, um Nutzer auf Jobleads zu locken. Grund für das dubiose Marketing:</li>
</ul>
<p>Jobleads wurde mal in seinen Anfängen, 2007, durch den vom Bundeswirtschaftsministerium mit Steuergeldern ausgestatteten «High-Tech Gründerfonds» («High-Tech Gründerfonds Management GmbH», Berlin) mit einem Anschub-Investment gefördert.</p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000;">Investorenbeirat des High-Tech Gründerfonds ist aktuell <strong>Dr. Matthias Koehler vom Bundeswirtschaftsministerium (Vorsitzender)</strong>. <strong>Geschäftsführer ist Dr. Alexander von Frankenberg</strong>. Beide scheinen sich bislang am Missbrauch staatlicher Logos nicht groß gestört zu haben. Das gilt auch für <strong>Tanja Emmerling, die beim HTGF mitverantwortlich für die Vergabe von Venture Capital</strong> ist.</span></p></blockquote>
<h2>Der High-Tech Gründerfonds und seine geförderten &#8222;Leuchttürme&#8220;</h2>
<p><strong>Emmerling ließ sich vor nicht langer Zeit groß als Geldgeberin in einem Artikel vom August 2018 auf Businessinsider (Axel Springer) feiern</strong>. Der Artikel war publiziert worden unter der Überschrift: «<a href="https://www.businessinsider.de/tech/worauf-eine-der-wichtigsten-geldgeberinnen-deutschlands-achtet-bevor-sie-in-startups-investiert-2018-9/"><strong>Worauf eine der wichtigsten Geldgeberinnen Deutschlands achtet, bevor sie in Startups investiert</strong></a>».</p>
<p>Als ein angeblich besonders gelungenes Investment des HTGF wurde in dem Businessinsider-Artikel der Kunstshop «<strong>Junique</strong>» genannt, ebenso der Brillenversender «<strong>Mister Spex</strong>» und eben «<strong>die Recruitingplattform Jobleads</strong>».</p>
<p>Das Investment in Jobleads im Jahr 2007 lief in Form des ersten Fonds des High-Tech Gründerfonds (HTGF I) ab. 2007 betrug die maximale Investitionssumme in der Seedrunde von Start-Ups beim «HTGF I» 500.000 Euro heißt es. Wie viel Steuergeld aber in Jobleads durch eine solche Förderung lief, ist nicht bekannt.</p>
<h2>Kommentar</h2>
<p>Dubios ist es allemal, wenn ein solch umstrittenes Portal wie Jobleads auch Jahre später noch groß mit dem BMWi-Logo damit wirbt, man sei durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert oder gar empfohlen. Dubios scheint es auch zu sein, dass es hier keine klarere Regeln gibt – weder auf Seiten des High-Tech Gründerfonds noch auf Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums.</p>
<p>Skandalös wird es aber ebenso, wenn sich offensichtlich niemand beim High-Tech Gründerfonds oder Altmaiers Bundeswirtschaftsministerium groß daran stört, wenn Abzockportale staatliche Logos wie das des BMWi werblich nutzen und wenn Abzockportale auch noch als besondere staatliche HTGF-Förderleuchttürme in Presse-Publikationen angeführt werden &#8211; obwohl die Förderung jahrelang zurückliegt.</p>
<p><strong>Beide Pressestellen sollen von den Vorgängen in Kenntnis gesetzt worden sein, ohne dass sich diese öffentlich mit einem Zitat klar von den Vorgängen distanziert hätten.</strong></p>
<h2>Hilfe</h2>
<p>Es gibt diverse Anbieter, die helfen, wenn man bei Jobleads kündigen möchte, zum Beispiel:</p>
<p><a href="https://www.aboalarm.de/widerruf/mitgliedschaft/jobleads-gmbh-widerrufen">https://www.aboalarm.de</a>.</p>
<p><a href="https://www.volders.de/jobleads-kuendigen">volders.de/ Abokündig von Jobleads</a></p>
<p><a href="https://www.vzhh.de/kontaktinfos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherzentrale Hamburg</a></p>
<p><a href="https://www.verbraucherzentrale-bremen.de/">Verbraucherzentrale Bremen</a></p>
<p><a href="https://de.reclabox.com/firma/3699-JobLeads-GmbH" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reclabox &#8211; Beschwerden über JobLeads sofort online veröffentlichen</a></p>
<p>Oder Rechtsanwälte.</p>
<div id="steue-3350003629" class="steue-artikel-ad3 steue-entity-placement"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:320px;height:100px;" 
data-ad-client="ca-pub-6105894132363007" 
data-ad-slot="5019812230"></ins> 
<script> 
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); 
</script>
</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/04/warnung-vor-jobportal-jobleads-und-vorwuerfe-wegen-trustpilot-bewertungs-manipulation/">Warnung vor Jobportal «JOBLEADS» und Vorwürfe wegen Trustpilot Bewertungs-Manipulation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2020/04/warnung-vor-jobportal-jobleads-und-vorwuerfe-wegen-trustpilot-bewertungs-manipulation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
