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	<title>Bezahlen &amp; Bargeld Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Bezahlen &amp; Bargeld Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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		<title>Weniger Geldautomaten: China ist beim Bezahlen mit Handys kein Modell für Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2018 07:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahlen & Bargeld]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland gibt es rund 12.000 Gemeinden. Auf sie kommen derzeit gut 58.400 Geldautomaten. Hier können Verbraucher mit ihren EC-Karten oder sonstigen Kreditkarten Geld abheben. Die Anzahl von …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/04/weniger-geldautomaten-china-ist-beim-bezahlen-mit-handys-kein-modell-fuer-deutschland/">Weniger Geldautomaten: China ist beim Bezahlen mit Handys kein Modell für Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">In Deutschland gibt es rund 12.000 Gemeinden. Auf sie kommen derzeit gut 58.400 Geldautomaten. Hier können Verbraucher mit ihren EC-Karten oder sonstigen Kreditkarten Geld abheben.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Anzahl von 58.400 Geldautomaten mit Stichtag Ende 2017 sei etwas weniger, als noch 2015. Damals habe es noch rund 61.100 Maschinen gegeben, schreibt n-tv. [1]</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der leichte Rückgang an Geldautomaten begründet <strong>Jürgen Gros</strong>, der Chef des Bayerischen Genossenschaftsverbands, zu welche auch die beliebten Volks- und Raiffeisenbanken gehören, mit den Worten: Der Unterhalt eines Geldautomaten koste in Deutschland im Schnitt jährlich zwischen 20.000 und 25.000 Euro. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Doch müssten diese Betriebskosten &#8222;auch verdient werden&#8220;. Heißt: Wenn ein Geldautomat von zu wenigen Kunden frequentiert wird, spielen sich die Betriebskosten nicht mehr ein.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das ist aber an vielen Standorten eher nicht das Problem: Ob um Mitternacht oder Mittags &#8211; die Geldautomaten einer Deutschen Bank-Filiale an der Schönhauser Allee in Berlin Prenzlauer Berg sind beispielsweise fast immer sehr gut besucht. Nicht selten müssen Kunden hier sogar anstehen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ähnlich sieht es an zahlreichen anderen Geldautomaten in der Republik aus. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der erste deutsche Geldautomat sei 1968 im schwäbischen Tübingen in Betrieb genommen worden, so n-tv. Bis 1994 habe sich die Anzahl der Geldautomaten in Deutschland bis auf 29.400 erhöht, um dann eben bis 2015 auf über 60.000 zu steigen.</span></p>
<h3 class="p1"><span class="s1">China kein Modell für Deutschland</span></h3>
<p class="p1"><span class="s1">Auch wenn immer wieder spekuliert wird, Geldautomaten könnten in Zukunft vielleicht ganz verschwinden, sagt <strong>Bernd Kielmann</strong>, ein Hamburger Psychologe:</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">&#8222;Das ist doch Unsinn: Die Deutschen sind gegenüber jeglicher staatlicher überzogener möglicher Schnüffelei im Privatleben auf Grund von schlechten Erfahrungen in der Geschichte misstrauisch.&#8220;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ein Bezahlen aber &#8222;mit dem Handy, also beispielsweise mit Apple, Samsung oder Huawei&#8220;, bedeute jedoch gleichzeitig &#8222;ein massives Absenken des Datenschutzes und mehr Schnüffelei durch global agierende Konzerne&#8220;.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Doch gerade privaten Digitalkonzernen wie Apple, Facebook, Samsung, Huawei oder Google wolle man &#8222;vielleicht nicht unbedingt auch noch mitteilen, in welchem Pornokino man gerade was eingekauft hat, oder in welchem Supermarkt man gerade einen umfangreichen Einkauf erledigt hat&#8220;.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Allerdings wüssten die Smartphone-Hersteller auf Grund der Betriebssysteme, welche mit Navigationssystemen und zahlreichen anderen Apps ausgestattet seien, sowieso schon, wo man war.<span class="Apple-converted-space">  </span>Auch böten Länder wie China, wo zunehmend mit Handys bezahlt werde, keine Folie, welche sich auf Deutschland übertragen lassen:</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">&#8222;Es mag ja sein, dass die Menschen in China zunehmend mit Handys bezahlen. Das hat aber zahlreiche Gründe. Einerseits dürfte in dem Riesenland mit weiten ländlichen Strukturen der Betrieb eines Geldautomaten oft in der Tat sehr teuer sein und das Bezahlen mit dem Handy eine gute Lösung.&#8220;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Gleichzeitig sei China aber ein Land mit einer totalitären Einparteien-Diktatur, &#8222;wo Menschen die Schnüffelei bis in den letzten privaten Moment gewohnt sind&#8220;. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das könne einer der Gründe sein, weshalb &#8222;vielleicht viele Menschen&#8220; sich sagen würden: &#8222;Ob ich nun auch noch mit dem Handy bezahle oder nicht und ob der Staat oder Konzern das mitkriegt, macht den Kohl auch nicht mehr fett&#8220;. Es gebe ja in China nun mal sowieso kaum Datenschutz.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Doch all das zeige eher, dass eben ein möglicher Anstieg des Bezahlens mit Handys in China nicht unbedingt als Modell für Deutschland genommen werden könne, wo Datenschutz immer noch ein hohes Gut sei.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Unabhängiges Bargeldabheben am Geldautomaten würde deshalb auch für die Zukunft für die Deutschen im Alltag ein große Rolle spielen, ist der Psychologe überzeugt.</span></p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>(1) <a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Geldautomaten-verschwinden-langsam-article20384888.html" target="_blank" rel="noopener">Wandel des Bezahlverhaltens: Geldautomaten verschwinden langsam</a>, n-tv Online vom 15. April 2018.</p>
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		<title>Verbreitung Bargeld immer noch hoch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 07:19:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahlen & Bargeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Ralf Wintergerst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz Kryptowährung und Coins: Viele Menschen zahlen in Europa immer noch sehr gerne mit Bargeld. So erklärte nun Ralf Wintergerst, Vorstandschef des Münchner Gelddruckers Giesecke &#38; Devrient: &#8222;Banknoten …</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trotz Kryptowährung und Coins: Viele Menschen zahlen in Europa immer noch sehr gerne mit Bargeld. So erklärte nun Ralf Wintergerst, Vorstandschef des Münchner Gelddruckers Giesecke &amp; Devrient: &#8222;Banknoten sind nicht rückläufig, das Produktionsvolumen bei Bargeld wächst noch immer leicht.&#8220;</strong></p>
<p>Der Mann muss es wissen, gilt doch die Giesecke &amp; Devrient GmbH als ein Weltmarktführer im Banknotendruck.</p>
<p>Wintergerst erläutert zum Bargeld weiter: &#8222;Europa ist nach wie vor steigend, besonders Osteuropa. Auch Afrika ist stark steigend.&#8220;</p>
<p>Selbst im Reich der Mitte, in China, sei die Bargeldzahlung trotz Wechat und Alipay nach wie vor äußerst beliebt, erklärt der Chef von Giesecke &amp; Devrient.</p>
<p>Nach Statistiken der Europäischen Zentralbank seien Ende 2017 insgesamt 21,4 Milliarden Euroscheine im Umlauf gewesen.</p>
<p>Dies seien über eine Milliarde mehr, als ein Jahr zuvor und obendrein gut dreimal so viele wie im Jahr 2002, der Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.</p>
<p>Giesecke &amp; Devrient liefert nach eigenen Aussagen in über 150 der weltweit circa 200 bis 220 eigenständigen Staaten Banknoten.</p>
<p>Neben dem Drucken von Münzen und Geldscheinen haben sich die Münchener einen Namen mit der Produktion von Bezahlkarten sowie Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologie für Maschinen und elektronische Bezahlsysteme gemacht.</p>
<p>Hierzu erklärt Giesecke &amp; Devrient-Vorstandschef Ralf Wintergerst:</p>
<p>&#8222;Die Ausstellung von Bezahlkarten hat immer noch deutliche Zuwachsraten. Vor 20 Jahren hatte vielleicht jeder in Deutschland eine oder zwei Karten, heute hat jeder drei oder vier.&#8220;</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>(1) <a href="http://www.krone.at/1631433" target="_blank" rel="noopener">Trotz Internet: Nachfrage nach Bargeld bleibt hoch</a>, In: KRONE Online vom 4. Februar 2018.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/02/verbreitung-bargeld-immer-noch-hoch/">Verbreitung Bargeld immer noch hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Separate Kreditkartengebühren in Onlineshops abgeschafft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2017 08:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahlen & Bargeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer online shoppte, traute manchmal seinen Augen nicht: Bis zu 2,99 Euro verlangten in der EU einige Onlineshops auf Veranlassung der Kreditkarten-Firmen wie VISA, American Express oder Master …</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer online shoppte, traute manchmal seinen Augen nicht: Bis zu 2,99 Euro verlangten in der EU einige Onlineshops auf Veranlassung der Kreditkarten-Firmen wie VISA, American Express oder Master Card dafür, wenn man seinen Onlinekauf per Kreditkarte bezahlen wollte.</strong></p>
<p>Damit ist jetzt Schluss: Der deutsche Bundestag ratifizierte endlich eine EU-Richtlinie, welche verhindert, dass Kreditkartengebühren separat auf Kunden abgewälzt werden.</p>
<p>Dies gilt sowohl für Online-Einkäufe als auch den stationären Handel, obgleich letzterer diese Art der Gebühren-Eintreiberei zuletzt immer seltener praktizierte.</p>
<p>Mit dem neuen Gesetz ist es künftig zudem verboten, für Überweisungen oder Lastschriften extra ausgewiesene Gebühren zu verlangen. Auch das kam vor allem in Onlineshops immer mal wieder noch vor.</p>
<p>Am Ende werden nun sowohl die Onlineshops als auch die Verbraucher gewinnen: Denn mit dem neuen Gesetz werden amerikanische Monopolisten im Zahlungsverkehr, wie Paypal, immer weiter in die Schranken gewiesen, da Onlinezahlvorgänge so vereinfacht werden.</p>
<p>Natürlich sind Kreditkartenzahlungen dennoch nicht umsonst. Aber künftig müssen die Händler, ebenso die Onlinehändler, Gebühren für Zählvorgänge von Anfang an in ihren Endpreis für eine Ware oder Dienstleistung inkludieren. Das schafft Kostentransparenz und ist ein Riegel für nervige nicht von Anfang an gesehene Zusatzkosten.</p>
<p>Vor allem Preisvergleichsportale hatten in den vergangenen zwei Jahren darauf gedrängt, dass wenigstens die Versandkosten bei Preisen bereits auf den Preisvergleichs- und Produktvergleichsportalen mit ausgewiesen werden.</p>
<p>Nur bei der Inkludierung der Kreditkartengebühren oder sonstiger Gebühren für Zahlvorgänge ging das bislang nicht. Grund: Kein Shop weiß im Voraus, für welche Zahlart sich ein Verbraucher entscheidet.</p>
<p>Das neue Gesetz schaffe &#8222;ein Ärgernis für viele Verbraucher ab&#8220;, sagte Justizstaatssekretär Ulrich Kelber (SPD).</p>
<p>Neu ist ebenfalls: Künftig gibt es eine gesetzliche Garantie, dass Kunden ohne Angabe von Gründen in einem Zeitraum von bis zu acht Wochen Kontobelastungen rückgängig machen dürfen. Diese Regelung gilt EU-weit.</p>
<p>Außerdem gilt: Die Haftungsgrenze für von Bankkunden nicht autorisierte Zahlungen wird von bislang 150 Euro auf 50 Euro herabgesetzt. Auch dies gilt EU-weit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/06/separate-kreditkartengebuehren-in-onlineshops-abgeschafft/">Separate Kreditkartengebühren in Onlineshops abgeschafft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Altes Bargeld in Indien verfällt: Regierung enteignet Millionen Menschen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2017/01/altes-bargeld-in-indien-verfaellt-regierung-enteignet-millionen-menschen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 08:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahlen & Bargeld]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bargeldreform Indien]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer einmaligen Nacht- und Nebelaktion hatte die indische Zentralregierung Ende November 2016 fast das komplette indische Bargeld, alle 500 und 1000 Indischen Rupien-Scheine, als ungültig erklärt. Seitdem darf mit dem …</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer einmaligen Nacht- und Nebelaktion hatte die indische Zentralregierung Ende November 2016 fast das komplette indische Bargeld, alle 500 und 1000 Indischen Rupien-Scheine, als ungültig erklärt. Seitdem darf mit dem Geld nicht mehr bezahlt werden. Bis zum 31. Dezember 2016 hatten die Inder Zeit, den Großteil ihres Bargeldes in Form von 500 Rupien (6,93 Euro) und 1000 Rupien-Scheinen (13,85 Euro) entweder über Bankkonten umzutauschen oder auszugeben. Betroffen waren letztlich 80 bis 86 Prozent des gesamten Bargeldes, welches in Indien im Umlauf ist.</p>
<p>Jetzt wurde ein weiteres Zeitfenster bis Ende März 2017 erlassen, in welchem alte Banknoten in die neuen 2000 Rupien-Scheine umgetauscht werden können. Ausländern wird bis Ende Juni 2017 Zeit gegeben. Wer danach noch mit alten Banknoten in Indien erwischt wird, begeht eine Straftat.</p>
<p>Doch ist das Umtauschen des Bargeldes in Indien für Millionen Bürger gar nicht so einfach. Verfügten doch nach Angaben der Weltbank über 50 Prozent der Inder seit Jahrhunderten bis heute über gar kein Bankkonto.</p>
<p>Hunderte Millionen Bürger sind zudem Analphabeten. Sie haben noch aus der Kolonialzeit Angst vor den höheren Kasten. Dies führt wiederum dazu, dass sie, wo immer es geht, den höheren Kasten, also auch den Inhabern von Banken, fernbleiben.</p>
<p>Betroffen sind also Hunderte Millionen Inder, die gezwungen werden, ihr oft über Jahre notdürftig Erspartes loszuwerden. Die Alternative zum gewohnten häuslichen Bargeld-Verstreckt lautet, alles Geld zur Bank zu bringen oder eben letztlich enteignet zu werden und obendrein kriminalisiert zu werden.</p>
<p>Hinzu kommt: In vier von fünf indischen Ortschaften gibt es überhaupt keine Banken. Oft gibt es weder Busse noch Bahnlinien in den nächsten Ort. Das macht den Geldumtausch für Millionen Inder faktisch unmöglich.</p>
<p>Mit der Bargeld-Aktion geht Indien einen ungewohnt radikalen und wenig humanen Weg. Der <a href="http://indianexpress.com/article/india/ordinance-demonetisation-president-pranab-mukherjee-old-notes-rs-500-rs-1000-4452178/" target="_blank">Indian Express </a>schreibt, dass Präsident Pranab Mukherjee Ende Dezember 2016 erklärt habe, dass jeder, der nach dem 31. Dezember noch die alten 500 oder 1000 Rupien-Scheine über einem erlaubten Kontingent halte, eine Straftat begehe.</p>
<p>Ursprünglich hatte die indische Regierung sogar eine Gefängnisstrafe von vier Jahren für jeden geplant, der mehr als 10 der alten Banknoten in seinem Haus hat, damit bezahlt oder solches Geld entgegennimmt.</p>
<p>Das ist zwar vom Tisch, aber der Straftatbestand bleibt. Bis zu fünf Mal der Summe, die ein Inder in den alten Noten hält, kann als Strafe verhängt werden.</p>
<p>Reisen Ausländer ab Juli 2017 mit alten Rupien ins Land, begehen auch sie eine Straftat. Sie könnten zum Beispiel wegen des Verdachts der angeblichen Terrorismus-Finanzierung verhaftet werden oder zu hohen Geldbußen verurteilt werden. Dies lässt sich dem Indian Express entnehmen.</p>
<p>Das Mindestbußgeld ist auf 10.000 Rupien festgesetzt, also 138,57 Euro. Dies entspricht einem Durchschnittslohn eines Inders. Es wäre so, als ob Deutsche, die noch alte Deutsche Mark zu Hause hätten, mit Strafen von mindestens 3000 Euro belegt würden. Lediglich Wissenschaftler dürften zu Forschungszwecken weiterhin bis zu 25 der alten Rupien-Scheine in Archiven halten, führt der Indian Express weiter aus.</p>
<p>Selbst den 500 Millionen EU-Bürgern ist es bis heute gestattet in ihren Landeszentralbanken Bargeld aus der Zeit vor der Einführung des Euros (2001) umzutauschen. Zwar müssten beispielsweise Deutsche, die noch über alte Lira verfügen, dieses Geld in der Römischen Zentralbank in Euro tauschen. Doch immerhin ginge es noch.</p>
<p>Die offizielle Begründung der indischen Regierung für den Bargeldeinzug lautete: Mit der Bargeldreform und dem Einzug fast des gesamten Bargeldbestandes wolle man die Korruption bekämpfen, Terror und den exzessive Umlauf von Falschgeld eindämmen. Das erklärte zumindest Indiens Premierminister Narendra Modi.</p>
<p>Ganz anderes berichtet aber beispielsweise Petra Sorge Ende November im Magazin Cicero:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ein brutales Sozialexperiment: Warteschlangen, Hamsterkäufe, Unruhen und erste Tote: In Indien kann man dieser Tage studieren, was passiert, wenn eine Regierung im Hauruck-Verfahren Bargeld sperrt. Der ‚Schlag gegen die Korruption‘ trifft nicht die Schwarzarbeiter, sondern die Schwächsten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Seitdem sind weitere Wochen ins Land gegangen. Und die Krise hat sich verschärft.</p>
<p>Zudem monieren Kritiker: Das Problem seien nicht die Ärmsten, welche auf Grund von Misstrauen, kein Bankkonto hätten und ihr Geld, wie seit Jahrhunderten, unterm Kopfkissen oder im Garten versteckten.</p>
<p>Vielmehr basiere Indiens größtes Problem der Korruption oder der Finanzierung von terroristischen Banden auf eher Wohlhabenden oder gar Reichen, welche jedoch so oder so ihr Geld im Ausland in Offshore-Inseln versteckten.</p>
<p>Alleine in den Panama-Papers werden fast 300 Inder namentlich aufgeführt, die über Briefkastenfirmen einen Teil ihres Vermögens verwalteten. Viele davon dürften das allerdings legal machen.</p>
<p>Für Indien bedeutet der Bargeldeinzug jedenfalls &#8222;die radikalste Finanzmarktmaßnahme&#8220; in den vergangenen 70 Jahren (Cicero).</p>
<p>Indien sah sich unter Druck, da das Land auf Platz 76 der am wenigsten korrupten Länder weltweit ist. Dies behauptet zumindest der Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International.</p>
<p>Die hohe Korruptionsrate bringe Indien auch bei Refinanzierungsplänen des Staates international in hohe Bedrängnis, monieren indische Politiker. Immerhin gibt es Behauptungen, wonach nur rund jeder 100. Inder angeblich sein Geld überhaupt gesetzeskonform versteuere.</p>
<p>Doch trotz radikaler Bargeldreform gibt es erste Berichte, dass auch die neuen 2000 Rupien-Scheine, welche umgerechnet den Wert von 27,70 Euro haben, von Fälschern nachgemacht würden und wie die alten Scheine sehr leicht unters Volk gebracht würden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/01/altes-bargeld-in-indien-verfaellt-regierung-enteignet-millionen-menschen/">Altes Bargeld in Indien verfällt: Regierung enteignet Millionen Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Cum-Ex: Bundesverband Deutscher Banken soll Ex-Mitarbeiter des Finanzministeriums bezahlt haben</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/11/cum-ex-bundesverband-deutscher-banken-soll-ex-mitarbeiter-des-finanzministeriums-bezahlt-haben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2016 08:16:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
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		<category><![CDATA[featured]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist es ein Aufreger oder eher Alltag? Jedenfalls machen derzeit Berichte die Runde, wonach der Bundesverband Deutscher Banken angeblich einen beurlaubten Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums mit einem 80.000 Euro …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/11/cum-ex-bundesverband-deutscher-banken-soll-ex-mitarbeiter-des-finanzministeriums-bezahlt-haben/">Cum-Ex: Bundesverband Deutscher Banken soll Ex-Mitarbeiter des Finanzministeriums bezahlt haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ist es ein Aufreger oder eher Alltag? Jedenfalls machen derzeit Berichte die Runde, wonach der Bundesverband Deutscher Banken angeblich einen beurlaubten Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums mit einem 80.000 Euro Beratervertrag ausgestattet habe.</h2>
<p>Doch ob das alleine schon die marktschreiende Schlagzeile des schrillen Boulevard-Portals der RTL-Gruppe, ntv.de, rechtfertigt, wonach man &#8222;Korruption im Finanzministerium&#8220; ausmache, ist noch nicht ganz klar. Jedenfalls schreibt das Portal, der Bundesverband der Banken habe einen &#8222;Maulwurf&#8220; beschäftigt und bezieht sich darin auf einen Bericht der Bild-Zeitung.</p>
<p>Das Blatt schreibt: &#8222;Er ließ sich von Banken bezahlen. Im Gegenzug schrieb er an Gesetzestexten – im Sinne der Banken! Und ließ milliardenschwere Steuerhinterziehung über Jahre gewähren.&#8220;</p>
<p>Doch hält dieser Vorwurf? Auf Grund dessen, was bislang bekannt ist, muss man wohl eher sagen: Unklar. Fakt ist: Ein Maulwurf wäre jemand, der in einem Unternehmen oder einer sonstigen Institution angestellt ist und aktiv ist und während dieser Zeit seine operative Funktion im Auftrag von Dritten missbraucht, um Entscheidungen im Sinne des Dritten, nicht aber des Arbeitgebers, zu beeinflussen und dadurch einen Schaden für seinen Arbeitgeber hervorruft.</p>
<p>Tat A. R. das, wie Medien berichten? Unklar. Behauptet wird derzeit, dass der frühere Finanzrichter als Mitarbeiter im Bundesfinanzministerium an Ministeriums-Texten zu den krummen &#8222;Cum-Ex&#8220;-Geschäften der Banken beteiligt gewesen sei. Angeblich, schreibt die Bild-Zeitung, soll er an Cum-Ex-Gesetzen beteiligt gewesen sein. In welchem Ausmaß und wie relevant &#8211; auch das ist bislang nicht bekannt.</p>
<p>Bei &#8222;Cum-Ex&#8220;-Geschäften handelt es sich um Aktiengeschäfte, welche so gestrickt sind, dass der Staat um möglichst hohe Steuerzahlungen gebracht wird.</p>
<p>Angeblich hätten deutsche Banken mimt &#8222;Cum-Ex&#8220;-Geschäften Milliarden Euro Steuern sparen können, lautet der Vorwurf.</p>
<p>Doch ob das nun legal oder illegal war &#8211; auch das ist noch nicht ausgemacht. Im Raum steht jedenfalls die angebliche Summe von bis zu zehn Milliarden Euro, welche über &#8222;Cum-Ex&#8220;-Geschäfte am Staat vorbei gespart hätten werden können.</p>
<p>Seit 2010 soll jedenfalls der ehemalige Mitarbeiter im Bundesfinanzministerium im Ruhestand sein. Er werde laut Bild-Zeitung vom Bundesverband der Deutschen Banken dahingehend gelobt, dass er bereits in der Vergangenheit gezeigt habe, dass er durch &#8222;positives Wirken&#8220; Entscheidungen im Finanzministerium geholfen habe so herbeizuführen, dass diese auch im Sinne der Banken gefallen seien.</p>
<p>Doch so oder so: Sonderlich hilfreich können diese Entscheidungen auch wieder nicht gewesen sein.</p>
<p>Denn von Deutschlands einst so vitaler Bankenwelt ist nicht mehr viel übrig. Die Dresdner Bank gibt es faktisch nicht mehr. Die Commerzbank steht seit Jahren mit dem Rücken zur Wand. Und die USA bringen durch <a href="http://www.steuerratschlag.eu/2016/10/wollen-die-usa-die-deutsche-bank-kaputtmachen-ein-blick-in-die-geschichte-hilft/" target="_blank">überzogene Strafforderungen gegen die Deutsche Bank, die letzte verbliebene deutsche Großbank in eine Existenzkrise</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/11/cum-ex-bundesverband-deutscher-banken-soll-ex-mitarbeiter-des-finanzministeriums-bezahlt-haben/">Cum-Ex: Bundesverband Deutscher Banken soll Ex-Mitarbeiter des Finanzministeriums bezahlt haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Soll Deutsche Bank wegen Apple 14 Mrd. US-Dollar Strafe an die USA bezahlen?</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/soll-deutsche-bank-wegen-apple-14-mrd-us-dollar-strafe-an-die-usa-bezahlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2016 08:18:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahlen & Bargeld]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafzahlungen gegen deutsche Unternehmen in den USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommentar &#8211; Es ist eine Zahl, die bekannt vorkommt: 14 Milliarden US-Dollar hat die US-Regierung, geführt von den Demokraten, dem seit über 100 Jahren wichtigsten deutschen Bankhaus, der …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/soll-deutsche-bank-wegen-apple-14-mrd-us-dollar-strafe-an-die-usa-bezahlen/">Soll Deutsche Bank wegen Apple 14 Mrd. US-Dollar Strafe an die USA bezahlen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kommentar &#8211; Es ist eine Zahl, die bekannt vorkommt: 14 Milliarden US-Dollar hat die US-Regierung, geführt von den Demokraten, dem seit über 100 Jahren wichtigsten deutschen Bankhaus, der Deutschen Bank, als Strafe aufgebrummt. Umgerechnet sind dies rund 13 Milliarden Euro (12,55 Mrd. Euro).</h3>
<p>Eine ähnlich hohe Summe hatten die US-Behörden bereits dem deutschen Volkswagen-Konzern in Rechnung gestellt. Doch was wirklich auffällt: Eine Strafzahlung in fast gleich hoher Summe, wie sie nun die Deutsche Bank bezahlen soll, sprach kürzlich die EU-Kommission gegenüber einem chronischen Steuerpreller in der Europäischen Union aus &#8211; gegen Apple.</p>
<p>Denn Apple &#8211; der Hersteller der iPhones oder MacBooks &#8211; bezahlt Dank windiger Steuertricks nach Berechnungen der EU-Kommission, aber auch zahlreicher Analysten, im Schnitt unter 3% Steuern in der Europäischen Union.</p>
<p>Damit liegt der Steuersatz des US-Superkonzerns Apple prozentual unter dem, was eine durchschnittliche deutsche Putzfrau jährlich an Steuern bezahlen muss. Dies macht es möglich, dass alleine die Barreserven von Apple mittlerweile mit 250 Milliarden US-Dollar beziffert werden, umgerechnet rund 224 Milliarden Euro. So viel hat kein anderes Unternehmen der Welt auf der Hohen Kante.</p>
<h3>Existenzgefährdende Strafe der US-Regierung gegen die Deutsche Bank</h3>
<p>Während Apple die von der EU-Kommission ausgesprochene Strafe in Höhe von 13 Milliarden Euro immer noch aus der Westentasche bezahlen kann, ist die Strafe, welche nun vom US-Justizministerium gegen das größte deutsche Kreditinstitut verhängt worden ist, existenzgefährdend:</p>
<p>Seit Jahren wird das Papier der Deutschbanker an der Börse bereits zu Niedrigstpreisen verschleudert. Maßgeblich Schuld daran haben die USA. Fast kein Jahr vergeht, ohne dass sich die US-Regierung nicht eine weitere hohe Milliarden-Strafe gegen die Deutsche Bank oder andere deutsche Unternehmen einfallen lässt. Damit trägt sie zentral und wohl auch vorsätzlich dazu bei, dass Aktien der Deutschen Bank bei Anlegern als toxisch, also giftig bewertet werden.</p>
<p>Keine Frage: Strafen, die deutsche Unternehmen in den USA bezahlen müssen, sind oftmals recht willkürlich beziffert. Wobei auch zutrifft: Das Geld können die USA gut gebrauchen. Denn das Land ist Dank wachsender Militärausgaben chronisch überschuldet. Strafzahlungen gehen in der Regel zu einem hohen Prozentwert direkt in den US-Staatshaushalt.</p>
<h3>Klares Statement der Regierung Barack Obama gegen die deutsche Wirtschaft</h3>
<p>Nicht nur deutsche Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler sehen mittlerweile im Kurs der USA gegen deutsche Konzerne ein wirtschaftspolitisches Statement der von Barack Obama geführten US-Regierung (welches sich unter Hillary Clinton sicherlich nicht ändern wird):</p>
<p>Vielmehr beurteilen dies selbst US-Wissenschaftler so. Wenngleich der amerikanische Jura-Professor John Coffee von der Columbia University gegenüber Focus-Online sagte, dass er nicht glaube, &#8222;dass es eine Anti-Deutschland-Haltung&#8220; in der US-Regierung gebe.</p>
<p>Muss er auch nicht. Denn die Anti-Haltung der US-Regierung gegen die deutsche Wirtschaft ist offensichtlich.</p>
<p>Dazu genügt der Blick auf Strafzahlungen gegen Bankhäuser in den USA aus den vergangenen Jahren: So ist die gegen die Deutsche Bank ausgesprochene Milliarden-Strafe wegen krummer Hypothekengeschäfte zwar fast so hoch, wie jene gegen die Bank of America, der das US-Justizministerium rund 17 Milliarden Dollar aufgebrummt hatte.</p>
<p>Doch es gibt einen gewaltigen Unterschied: So liegt die Markkapitalisierung der Deutsche Bank AG vor allem wegen der jahrelangen Vernichtungspolitik der USA gegen das größte deutsche Bankhaus gerade noch bei 16,36 Milliarden Euro. Eine Aktie der Deutsche Bank AG kostet entsprechend nur noch 11,97 Euro. Dies entspricht einem Minus von 8,95% gegenüber dem Tag vor Bekanntwerden der US-Strafe.</p>
<h3>Bank of America ist an der Börse 9 mal mehr wert, als die Deutsche Bank: 141 Mrd. Euro</h3>
<p>Ganz anders hingegen die Börsen-Bewertung der Bank of America Corporation: Deren Markkapitalisierung liegt laut MSN Finance aktuell bei 141,38 Mrd. Euro, ist also fast 9 Mal höher.</p>
<p>Insofern könnte man durchaus sagen: Die Deutsche Bank wird mindestens 9 Mal härter bestraft als die Bank of America, ein Kreditinstitut, das quasi direkt als Hausbank der US-Regierung gilt.</p>
<p>Das trifft ebenso auf die zweite amerikanische Hofbank, auf Goldman Sachs zu. Sie war vor vielen Jahren von einem deutschen Auswanderer in den USA gegründet worden.</p>
<p>Bei Goldman Sachs hatte die US-Regierung ebenfalls unter anderem wegen krummer Hypothekengeschäften auf Immobilien eine Strafe von 15 Mrd. US-Dollar ausgesprochen. Doch hatte die US-Regierung die Strafe für die Goldman Sachs Group Inc. dann auf fünf Milliarden US-Dollar reduziert.</p>
<p>Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung von Goldman Sachs liegt laut MSN Finance aktuell bei 67,31 Mrd. Euro. Goldman Sachs ist also an der Börse gut 4 mal mehr wert, wie die Deutschen Bank.</p>
<p>Entsprechend stehen Goldman Sachs wie der Bank of America wesentlich höhere Finanzmittel zur Verfügung, als der Deutschen Bank.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/09/soll-deutsche-bank-wegen-apple-14-mrd-us-dollar-strafe-an-die-usa-bezahlen/">Soll Deutsche Bank wegen Apple 14 Mrd. US-Dollar Strafe an die USA bezahlen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Airbnb soll in Frankreich gerade mal 70.000 Euro Steuern bezahlt haben</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/08/airbnb-soll-in-frankreich-gerade-mal-70-000-euro-steuern-bezahlt-haben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2016 07:22:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass US-Konzerne es verstehen mittels Steueroasen in Ländern, in welchen Millionen Kunden ihre Dienste nutzen, keine oder kaum Steuern zu bezahlen, ist bekannt. Nun reiht sich ein weiteres …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/08/airbnb-soll-in-frankreich-gerade-mal-70-000-euro-steuern-bezahlt-haben/">Airbnb soll in Frankreich gerade mal 70.000 Euro Steuern bezahlt haben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Dass US-Konzerne es verstehen mittels Steueroasen in Ländern, in welchen Millionen Kunden ihre Dienste nutzen, keine oder kaum Steuern zu bezahlen, ist bekannt. Nun reiht sich ein weiteres Unternehmen hinzu: Der US-Ferienzimmervermittler Airbnb.</h2>
<p>Nach einem Bericht der französischen Tageszeitung &#8222;Le Parisien&#8220; habe Airbnb in Frankreich im vergangenen Jahre gerade einmal 69.168 Euro Steuern bezahlt, also rund 70.000. Diese Steuersumme verteile sich auf eine Vermittlungsprovision aus Wohnraumvermittlung an Feriengäste in Höhe von 60 bis 160 Millionen Euro im Jahr 2015.</p>
<p>Dass Airbnb in Frankreich weniger Steuern bezahlt, als die meisten Kleinstbetriebe, liege nach Angaben von &#8222;Le Parisien&#8220; darin, dass das amerikanische Unternehmen ein legales Schlupfloch nutze &#8211; ähnlich den Konstellationen von Google, Amazon, Microsoft, Facebook oder Starbucks.</p>
<p>So würden in EU-Ländern gestellte Rechnungen nicht mit dem Absender des Landes versehen, wo eine Dienstleistung in Anspruch genommen wird, sondern über wechselnden Steueroasen. Im Falle von Airbnb würde als Rechnungssteller für Frankreich Großbritannien oder Irland genutzt. Hier säßen Steuersparfirmen von Airbnb, welche Rechnungen an französische Kunden schickten.</p>
<p>Nach Angaben von &#8222;Le Parisien&#8220; würden lediglich die Ausgaben für Marketing oder Werbung in Frankreich direkt verbucht. Diese Ausgaben sind aber im Falle von Airbnb auf Grund des mit Hilfe der Medien aufgebauten großen Bekanntheitsgrads sehr niedrig. So habe Airbnb für Marketing und Werbung in Frankreich im Jahr 2015 gerade einmal knapp fünf Millionen Euro ausgegeben und einen Gewinn von 166.373 Euro in Frankreich erwirtschaftet. Heißt: Die wirklichen Millionen-Gewinne in Frankreich werden über Großbritannien oder Irland oder möglicherweise andere Steueroasen eingestrichen.</p>
<p>Frankreich gilt nach den USA als angeblich zweitgrößter Markt für Airbnb. Wo Deutschland steht ist nicht bekannt, auch nicht, wie viele Steuern Airbnb hierzulande bezahlt. Fachleute gehen aber davon aus, dass es nicht viel mehr seien könnten, als in Frankreich. Bislang hat Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble keine Initiativen ergriffen, um die Steuerschlupflöcher, welche besonders gerne von US-Konzernen genutzt werden, zu stopfen.</p>
<p>Lediglich Großbritannien hatte kürzlich mit Google eine Vereinbarung getroffen, wonach das Unternehmen höhere Steuern als bislang zahlen müsse. In Frankreich seien nach Angaben von &#8222;Le Parisien&#8220; im Jahr 2015 rund 300.000 Ferienwohnungen oder Ferienzimmer an Gäste über Airbnb vermittelt worden.</p>
<p>Dass die Steuerprellerei in der EU kontinentale Konkurrenz kaum möglich macht, zeigt sich am deutschen Ferienvermittlungsportal Wimdu. Es war unter anderem einst von Rocket Internet mit ins Leben gerufen worden.</p>
<p>Wimdu soll in den vergangenen sechs Jahren zwar über 60 Millionen Euro Venture Capital erhalten habe, stehe aber möglicherweise vor dem Aus, berichteten kürzlich zahlreiche Medien. Als Grund wird in Fachkreisen genannt, dass die Kosten &#8211; auch die Steuerlast &#8211; für Wimdu letztlich im Vergleich zu Airbnb zu hoch gewesen seien.</p>
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		<title>China bezahlt 40 Mrd. Euro für neue ägyptische Hauptstadt</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/05/china-bezahlt-40-mrd-euro-fuer-neue-aegyptische-hauptstadt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 14:41:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Abdel Fattah Al Sisi]]></category>
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		<category><![CDATA[One-Belt-One Road]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn in Ägypten in früheren Jahrtausenden die Pharaonen die Hauptstadt verlegten, hatte das meist mehrere Gründe: Strategische, um geopolitisch besser das Land zusammenhalten zu können. Oder schlicht symbolische: …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/05/china-bezahlt-40-mrd-euro-fuer-neue-aegyptische-hauptstadt/">China bezahlt 40 Mrd. Euro für neue ägyptische Hauptstadt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wenn in Ägypten in früheren Jahrtausenden die Pharaonen die Hauptstadt verlegten, hatte das meist mehrere Gründe: Strategische, um geopolitisch besser das Land zusammenhalten zu können. Oder schlicht symbolische: Alles musste schöner, größer, mächtiger, symbolträchtiger werden.</h2>
<p>Was nun den ägyptischen ehemaligen hochrangigen Militär und jetzigen Präsidenten Abdel Fattah Al Sisi bewogen hat, sich gegen den Moloch Kairo als auch künftige Hauptstadt Ägyptens zu entscheiden, darüber hat er sich nicht sonderlich geäußert. Doch muss er das auch nicht. Denn die Argumente liegen auf der Hand:</p>
<p>Ägypten hat als islamisch geprägtes Land mit seiner hochspannenden und Jahrtausenden alten Tradition keine Lust mehr, architektonisch als Dritteweltland wahrgenommen zu werden. Auch wenn sich der im Jahr 2011 gestürzte ehemalige ägyptische Machthaber Muhammad Husni Mubarak, 88, gerne als Modernisierer gab, so muss man posthum doch sagen:</p>
<p>Bis auf dass es ihm gelang, Ägypten einen würdigen und nachhaltigen Platz als Touristen-Land in der Welt zu geben, kann man von dem nur 1,70 Meter großen Mubarak nicht gerade behaupte, er habe sein Land in die Moderne geführt. Dieses Defizit an Visionen kostete ihn letztlich auch seinen Job als Präsident, den er immerhin seit 1981 innehatte.</p>
<p>Dieses Mubaraksche Desaster vor Augen mag Al Sisi bewogen haben, schon in früher Zeit seiner Regentschaft zu erkennen: Ohne Visionen, in Stein gehauen, wird sich die ägyptische Bevölkerung nicht lange mit der jetzigen politisch instabilen Situation abgeben.</p>
<p>Da Kairo in 5000 Jahren gewachsen ist, können dort großvisionäre architektonische Pläne nicht mehr umgesetzt werden. Deshalb ist Al Sisis Plan, auf dem Reisbrett einen Neuanfang für die Moderne zu wagen, durchaus klug. Einige sagen auch, es sei noch klüger, dass er sich aus der über Jahrzehnte dauernden Umklammerung des Westens &#8211; zu Erst der Briten, dann der USA &#8211; nun weiter befreit.</p>
<h3>Reich der Mitte investiert in Afrika seit Jahren</h3>
<p>Denn als Geldgeber für das neue Kairo, beziehungsweise die neue Hauptstadt Ägyptens, wählte der ägyptische Machthaber die Chinesen. Das Reich der Mitte ist seit Jahren massiv dabei, in Afrika zu investieren.</p>
<p>Während der Westen Afrika immer noch primär als eine Ansammlung gefallener Staaten ansieht, als herausgebrochene Zacken seiner in Jahrhunderten so brutal und kriminell der Welt übergestülpten Kolonialmacht, agiert China hier ganz anders: Als von Gleich zu gleich. China stellt sich nicht über die Afrikaner, um Macht zu demonstrieren.</p>
<p>China mischt sich auch nicht in Libyen oder Tunesien, Algerien oder Simbabwe ein. China macht das, was es ebenfalls in Jahrtausenden seiner eigenen Geschichte gelernt hat: Beurteile und Verurteile nicht andere Staatssysteme und Staatslenker, sondern mache, wo es sich anbietet, Geschäfte. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Dass China seine 40 Milliarden Euro für den Bau der neuen ägyptischen Hauptstadt nicht als Geschenk sieht, dürfte auch Al Sisi klar sein. Denn zu verschenken hatte China noch nie etwas. Dies mussten auch die Briten während der Zeit ihrer verbrecherischen Kolonialzeit lernen. Selbst der niederträchtige britische Opiumkrieg gegen China konnte das Kaisersystem nicht ganz zum Zusammensturz bringen &#8211; wenngleich es gefährlich nahe daran war.</p>
<p>China und Ägypten &#8211; das sind zwei Länder, die nicht nur ihre gemeinsame Vergangenheit unter britischer Kolonial-Besatzung eint. Vereint sind beide Länder in ihren beinahe absolutistisch regierten Ländern. Wirklich frei sind die Bürger weder in China, noch in Ägypten. Doch sind die Länder frei genug, um nach kapitalistischem Vorbild wirtschaftlich wachsen zu wollen.</p>
<h3>700 Quadratkilometer umfasst die neue ägyptische Haupstadt östlich von Kairo</h3>
<p>Auf 700 Quadratkilometern, umgerechnet 270 square miles, soll die neue ägyptische Hauptstadt mitten in der Wüste hochgezogen werden, kündigte Al Sisi erstmals 2015 an.</p>
<p>China unterstützt den Bau der neuen Hauptstadt, 30 Kilometer östlich von Kairo, nicht nur mit Geld, sondern seiner geballten Erfahrung im Hochziehen von auf dem Reisbrett geplanten Großstädten. Das Know-how ist in der &#8222;China State Construction Engineering Corp.&#8220; gebündelt.</p>
<p>Bis heute haben sich allerdings weder Ägypten, noch China detailliert zu der Art und Weise der Kooperation geäußert. Bekannt ist allerdings, dass die &#8222;China State Construction Engineering Corp.&#8220; zu den größten Bauunternehmen der Welt gehört.</p>
<p>In der ägyptischen Regierung ist Bauminister Mostafa Madbouly für das Großbauprojekt verantwortlich. Er sagte schon einmal vorsorglich, wonach die ägyptische Regierung dafür sorgen werde, dass kein Hindernis zu groß sei, als dass es nicht beseitigt werden könne, um den Traum von einer neuen Hauptstadt wahr werden zu lassen.</p>
<p>Neben architektonischen Spielereien dürfte Ägyptens Regierung sich gleichzeitig einem besonderen Symbol für Umsturzversuche und das brutale Agieren des Staates entledigen: Dem weltberühmten Tahir-Platz, gelegen direkt am rechten Nil-Ufer von Kairo.</p>
<p>Al Sisi selbst ist erst seit 2013 an der Macht. Zwar hatte zuvor ebenso Mubarak immer wieder angekündigt, er wolle mit Megaprojekten Ägypten in die Zukunft führen, doch bis auf dass die Bauten der Altvorderen mit enormen Aufwand weltweit beachtet und beklatscht restauriert wurden, ist nicht viel geschehen.</p>
<h3>Platz für sieben Millionen Menschen</h3>
<p>Die neue Hauptstadt Ägyptens soll Platz haben für bis zu sieben Millionen Menschen. Dabei sollen einerseits Wolkenkratzer in einem Business-Area entstehen &#8211; die es in Kairo bislang nur sehr sporadisch gibt. Andererseits sollen aber auch Wohngebiete für die normale Mittelklasse geschaffen werden. Groß soll zudem der neue Flughafen der künftigen modernen Hauptstadt werden. Im Gespräch ist, dass dieser leicht die Ausmaße von London-Heathrow schlagen könne. Der bisherige Haupstadtflughafen von Kairo ist in die Jahre bekommen und gilt nicht mehr als sehr sicher.</p>
<p>Für China, da sind sich alle Beobachter einig, wird die Beteiligung an der Finanzierung und dem Bau der neuen ägyptischen Hauptstadt ebenfalls ein Meilenstein sein. Vor allem für den relativ neuen chinesischen Staatschef Xi Jinping ist es eine gute Möglichkeit, der Welt die globalen Machtansprüche des Weltreiches China zu präsentieren. Ganz ohne westliches Säbelrasseln durch militärische Omnipräsenz.</p>
<p>Das Motto von Chinas Führung lautet dabei: &#8222;One-Belt-One Road&#8220;. Erinnern soll dies an die einstige Macht der Seidenstraße, welche vor Jahrhunderten vom Reich der Mitte ausging. Auch damals positionierte sich China als Handels-Weltmacht, nicht als Militär-Weltmacht.</p>
<p>Zusätzlich zu Afrika ist China als Großbaumeister im Mittleren Orient aktiv, sowie in Asien. Neben der &#8222;China State Construction Engineering Corp.&#8220; wird China seine große Staatsbank, die &#8222;Asian Infrastruktur Investment Bank&#8220; in Ägypten mit an den Start zur Vollbringung der neuen ägyptischen Hauptstadt bringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/05/china-bezahlt-40-mrd-euro-fuer-neue-aegyptische-hauptstadt/">China bezahlt 40 Mrd. Euro für neue ägyptische Hauptstadt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Italienische Familien bezahlen 17.000 Euro Steuern pro Jahr, darunter sind 31% versteckte</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2016/03/italienische-familien-bezahlen-17-000-euro-steuern-pro-jahr-darunter-sind-31-versteckte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2016 12:40:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahlen & Bargeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerlast Familien Italien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Studie kommt zu der Erkenntnis wonach eine durchschnittliche italienische Familie eine jährliche Steuerbelastung in Höhe von 17.000 Euro bezahlen müsse. Darin seien aber 31% indirekte, beziehungsweise …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/03/italienische-familien-bezahlen-17-000-euro-steuern-pro-jahr-darunter-sind-31-versteckte/">Italienische Familien bezahlen 17.000 Euro Steuern pro Jahr, darunter sind 31% versteckte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine neue Studie kommt zu der Erkenntnis wonach eine durchschnittliche italienische Familie eine jährliche Steuerbelastung in Höhe von 17.000 Euro bezahlen müsse. Darin seien aber 31% indirekte, beziehungsweise versteckte Steuern.</h4>
<p>Insgesamt würden, so die Studie, 96% der italienischen Familien von diesen Steuerbelastungen betroffen sein. Das behaupten nun die Autoren des im Jahr 1945 gegründeten &#8222;Verband der Handwerker und kleinen Unternehmen&#8220; in Italien, kurz CGIA (auf italienisch: &#8222;Associazione Artigiani Piccole Imprese Mestre&#8220;).</p>
<p>Als Rechenbeispiel zogen die Studienautoren des italienischen Wirtschaftsverbandes eine Kleinfamilie heran, bestehend aus einer Frau, einem Mann und einem unterhaltsberechtigten Kind.</p>
<p>Angeblich, so CGIA, sei die Steuerlast für eine durchschnittliche Familie in Italien rund 4 Prozentpunkte höher als in Deutschland, gar um 6 Prozentpunkte höher als in den Niederlanden, 9 in Spanien und liege um 13 Prozentpunkte über Irland.</p>
<p>Doch nicht nur für die normalen Bürger sei die hohe Steuerlast in Italien ein Problem, sondern ebenso für kleinere Unternehmen, die international keine großen Möglichkeiten hätten, mit Steuertricks in Steueroasen Steuern zu sparen.</p>
<p><strong>Jährliche direkte Steuerlast in Höhe von 11.098 Euro</strong></p>
<p>Derzeit würde eine durchschnittliche italienische Familie laut CGIA eine jährliche direkte Steuerlast in Höhe von 11.098 Euro zu tragen haben.</p>
<p>Darunter seien Rentenbeiträge in das italienische gesetzlich vorgeschriebene Sozialversicherungsinstitut, das sogenannte <a href="https://www.inps.it/portale/default.aspx" target="_blank">&#8222;Istitutuo Nationale Previdenza Sociale&#8220;</a>. Abgekürzt ist dieses Institut in Italien als INPS bekannt.</p>
<p>Ebenso in der Steuerlast enthalten seien die Einkommenssteuer auf nationaler Ebene, aber auch die zusätzliche regionale und kommunale Einkommensteuer, welche in Italien obligatorisch erhoben wird.</p>
<p>Hinzu kämen versteckte Steuern oder Gebühren beispielsweise für das Autofahren, den Strom oder das Gas, die Kfz-Versicherung oder steuerliche Abschläge für Konten und Depots, sowie die obligatorische Mehrwertsteuer.</p>
<p>31% aller Steuern, welche italienische Familien bezahlen müssten, seien letztlich versteckte Steuern, berichtet <a href="http://www.iltempo.it/economia/2016/03/13/la-mano-invisibile-delle-entrate-toglie-a-ogni-famiglia-17mila-euro-1.1518628" target="_blank">iltempo.it</a> unter Bezugnahme auf die CGIA. Dies entspreche einer jährlichen absoluten Belastung in Höhe von 5.320 Euro.</p>
<p>Den höchsten Posten an indirekten Steuern mache die Kfz-Steuer aus. Hier liege die durchschnittliche jährliche Steuerrechnung pro italienischer Familie bei stolzen 696 Euro. Das entspreche wiederum 4% der gesamten steuerlichen Belastung einer italienischen Familie pro Jahr.</p>
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		<title>Slowenien will an der Grenze mehr Bargeldkontrollen durchführen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 17:27:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die jährliche Summe von mindestens 75 Millionen Euro zusätzlicher Steuern möchte Slowenien durch stärkere Bargeldtransaktions-Kontrollen an den Grenzen einnehmen. Das teilte nun das Finanzministerium mit. Die Einnahmen sollen …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2016/03/slowenien-will-an-der-grenze-mehr-bargeldkontrollen-durchfuehren/">Slowenien will an der Grenze mehr Bargeldkontrollen durchführen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die jährliche Summe von mindestens 75 Millionen Euro zusätzlicher Steuern möchte Slowenien durch stärkere Bargeldtransaktions-Kontrollen an den Grenzen einnehmen. Das teilte nun das Finanzministerium mit.</h4>
<p>Die Einnahmen sollen primär durch zusätzliche Kontrollen an Sloweniens Grenzen erzielt werden. Dabei sollen stärker als bislang Zölle auf bestimmte Bargeldbestände erhoben und gleich abkassiert werden.</p>
<p>Für die zusätzlichen Kontrollen an den Grenzen hat die zentrale Finanzverwaltung von Slowenien, die in Ljubljana sitzt und zu Zeiten des Groß-Österreichischen Kaiserreiches Österreich-Ungarn als Laibach bekannt war, zusätzliche 80.000 Euro genehmigt.</p>
<p>Damit ist der Bereich Bargeldkontrollen an den Grenzen von und zu Slowenien künftig mit 1,7 Millionen Euro im Haushaltsetat eingeplant. Des Weiteren möchte die Regierung den Betrag von 124.000 Euro für eine weitere IT-Aufrüstung der slowenischen Finanzverwaltung in 2016 ausgeben.</p>
<p>Insgesamt setzte die Regierung von Slowenien zudem den Etat für die Einführung der Unterstützung von Fiskalkassen in Betrieben auf 2 Millionen Euro für 2016 fest. Seit 2. Januar 2016 sind sogenannte Fiskalkassen in Slowenien obligatorisch und die Finanzverwaltungen sollen den Betrieben helfen, diese einzurichten.</p>
<p>In Slowenien wurden bislang an 50.639 Steuerpflichtige 66.926 digitale Zertifikate zum Einsatz von Fiskalkassen vergeben. Betroffen davon sind Unternehmer oder Unternehmen. Dies teilte nach Angaben des slowenischen Nachrichtenportals <a href="http://www.slovenskenovice.si/novice/slovenija/za-davcne-blagajne-furs-17-milijona-evrov-vlada-si-mane-roke" target="_blank">slovenskenovice.si</a> der slowenische Finanzminister Dusan Mramor mit. In Slowenien gilt die europäische Gemeinschaftswährung Euro seit bald 10 Jahren. Eingeführt worden war sie in dem Land im Jahr 2007.</p>
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