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	<title>Unternehmenssteuern weltweit Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Unternehmenssteuern weltweit Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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		<title>Digitalsteuer könnte in Deutschland doch kommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2018 20:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren ist es ein hin und her in der Politik, ob nun weltweite Digitalkonzerne wie Amazon, Google, Facebook, Netflix oder Ebay stärker als bislang in der EU besteuert werden sollten. Bislang zahlen die Unternehmen in den meisten europäischen Ländern fast keine großartigen Unternehmenssteuern, wozu beispielsweise die Gewerbesteuer gehört. Möglich machen dies Steuerschlupflöcher. Immer wieder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/09/digitalsteuer-koennte-in-deutschland-doch-kommen/">Digitalsteuer könnte in Deutschland doch kommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Jahren ist es ein hin und her in der Politik, ob nun weltweite Digitalkonzerne wie <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/08/amazon-steuern-steuerpflichtmitteilung-fuer-onlineshops/" target="_blank" rel="noopener">Amazon</a>, Google, <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/08/oesterreich-will-virtuelle-unternehmen-wie-facebook-besteuern/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>, Netflix oder Ebay stärker als bislang in der EU besteuert werden sollten. Bislang zahlen die Unternehmen in den meisten europäischen Ländern fast keine großartigen Unternehmenssteuern, wozu beispielsweise die Gewerbesteuer gehört. Möglich machen dies Steuerschlupflöcher. Immer wieder ist deshalb die Rede davon, eine separate Digitalsteuer, auch als Internetsteuer bekannt, in Europa einzuführen.</strong></p>
<p>Ein Bericht der Bild-Zeitung sorgte heute Morgen aber für Furore. Demnach sei die geplante Digitalsteuer in Berlin wieder vom Tisch. Das Blatt führte aus, man habe erfahren, wonach eine separate Steuer, die extra Großkonzerne im Internetbusiness besteuere, nun doch nicht komme.[1]</p>
<p>Als Grund wird angegeben, eine angebliche Dämonisierung der Internetkonzerne sei für den Standort Deutschland und Europa nicht förderlich.</p>
<p>Doch jetzt gibt es scheinbar wieder die Rolle rückwärts: Aus dem deutschen Bundesministerium der Finanzen verlautbart, die Digitalsteuer sei in Deutschland doch nicht vom Tisch.</p><div id="steue-1992641263" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Vielmehr erwarte man auch von den Internetgiganten dass sie einen fairen Share am Steueraufkommen leisten sollten.</p>
<p>Das geht einher mit Forderungen der faktischen EU-Zentralregierung, die sich immer noch vornehm zurückhaltend lediglich als &#8222;EU-Kommission&#8220; bezeichnet. So fordert die Kommission von großen Digitalkonzernen eine Digitalsteuer, beziehungsweise Internetsteuer, in Form einer Abgabe von drei Prozent des Umsatzes welcher in EU-Staaten getätigt wird.</p>
<h2>Milliardengewinne von Google</h2>
<p>Hierzu sagte gegenüber steuerratschlag.eu ein vorzüglicher Internetkenner:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich gehe davon aus, dass der <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/03/google-umsatz-grossbritannien-56-mio-euro-steuern-auf-einen-heruntergerechneten-jahresumsatz/" target="_blank" rel="noopener">Google-Konzern</a> in Ländern wie Deutschland mit all seinen Produkten, also auch YouTube oder Google Shopping, jährlich gut 8 bis 10 Milliarden Euro umsetzt. Gut die Hälfte davon, wenn nicht dreivierteil, dürften eigentlich Gewinne sein.&#8220;</p></blockquote>
<p>Doch eine Eingrenzung für die neue mögliche Digitalsteuer nennt die EU: Demnach würden künftig möglicherweise lediglich solche Internetkonzerne mit einer Sondersteuer belegt, die jährlich über 750 Millionen Euro in der EU umsetzen. Zudem gilt die Einschränkung, dass mindestens 50 Millionen Euro mit digitalen Diensten in der Europäischen Union umgesetzt werden müssen.</p>
<p>Betroffen von der möglichen Sondersteuer sollen alle Internetkonzerne sein, die in dieses Raster fallen und zwar unabhängig davon, wo sie ihren Hauptsitz haben.</p>
<p>Derweil konkurrieren in der EU immer mehr Staaten darum, wer die niedrigsten Gewerbesteuern hat.[2] Eine Übersicht der Onlineenzyklopädie Wikipedia stellt die unterschiedlichen Steuersätze im Bereich der Gewerbesteuer, beziehungsweise Unternehmenssteuer deutlich heraus.</p>
<h2>Gewerbesteuer in der EU, den USA oder Kanada</h2>
<p>Die Zahlen von Wikipedia stammen allerdings aus dem Jahr 2015. Mittlerweile sind in einigen Ländern die Unternehmenssteuern deutlich gesenkt worden. Dazu gehören beispielsweise die USA auf Grund der großen <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/steuerreform-alle-schichten-profitieren-massiv-davon/" target="_blank" rel="noopener">Trump-Steuerreform</a>.</p>
<p>Nach Wikipedia sahen zumindest vor drei Jahren, also 2015, die Unternehmenssteuern (ohne Gewinnsteuer) in zahlreichen europäischen Ländern folgendermaßen aus, aber auch in Übersee:</p><div id="steue-3084026512" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p>Belgien [33,99 %], Bulgarien [10 %], Dänemark [23,5 %], Deutschland [29,83 %], Estland &amp; Finnland [20 %], Frankreich [38 %], Griechenland [29 %], Irland [12,5 %], Italien [31,4 %], Kroatien [20 %], Lettland &amp; Litauen [15 %], Luxemburg [29,22 %; allerdings können hier Unternehmen Steuern individuell aushandeln], Malta 35 %; allerdings können hier Unternehmen Steuern individuell aushandeln], Niederlande [25 %; allerdings können hier Unternehmen Steuern individuell aushandeln], Österreich [25 %], Polen [19 %], Portugal [22,5 %], Rumänien [16 %], Schweden &amp; Slowakei [22 %], Slowenien [17 %], Spanien [28 %], Tschechien [19 %], Ungarn [20,62 %], Großbritannien [20 %], Zypern [12,5 %].</p>
<p>Zudem zählt Wikipedia für weiteren Länder Unternehmenssteuern auf: Norwegen [27 %], Schweiz [Zürich; 20,65 %], Japan [32,379 %], Kanada [Ontario; 26,5 %], USA [Bundesstaat New York; 39,62 %].</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>(1) <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/digitalunternehmen-finanzministerium-digitalsteuer-internet-konzerne" target="_blank" rel="noopener">Finanzministerium hält an Digitalsteuer fest</a>, In: Die Zeit Online vom 5. September 2018.</p>
<p>(2) <a href="https://steuervorlage.ch/2018/02/26/halb-europa-senkt-die-unternehmenssteuern/" target="_blank" rel="noopener">Halb Europa senkt die Unternehmenssteuern</a>, In: Steuervorlage.ch vom 26. Februar 2018. Abgerufen am 5. September 2018.</p>
<p>(3) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmensbesteuerung" target="_blank" rel="noopener">Unternehmensbesteuerung</a>, In: Wikipedia.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>USA Steuerreform kostet Goldman Sachs 5 Milliarden Dollar &#8211; zumindest kurzfristig</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/usa-steuerreform-kostet-sachs-5-milliarden-dollar-zumindest-kurzfristig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2017 09:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise USA]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuern USA 2018]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmenssteuern weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Ursachen Finanzkrise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hätte das gedacht: Trotz aller medialen Unkenrufen zum Trotz, wonach US-Präsident Donald Trump die Reichen in den USA noch superreicher mache, gibt es scheinbar zumindest kurzfristig auch Verlierer unter den Megakonzernen: Ausgerechnet das amerikanische Investmenthaus Goldman Sachs, welches rund 34.000 Mitarbeiter beschäftigt bei einem Umsatz von rund 35 Milliarden US-Dollar, gab nun bekannt: Man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/usa-steuerreform-kostet-sachs-5-milliarden-dollar-zumindest-kurzfristig/">USA Steuerreform kostet Goldman Sachs 5 Milliarden Dollar &#8211; zumindest kurzfristig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer hätte das gedacht: Trotz aller medialen Unkenrufen zum Trotz, wonach US-Präsident Donald Trump die Reichen in den USA noch superreicher mache, gibt es scheinbar zumindest kurzfristig auch Verlierer unter den Megakonzernen:</strong></p>
<p>Ausgerechnet das amerikanische Investmenthaus Goldman Sachs, welches rund 34.000 Mitarbeiter beschäftigt bei einem Umsatz von rund 35 Milliarden US-Dollar, gab nun bekannt:</p>
<blockquote><p>Man müsse mit Abschluss des 4. Quartals 2017 die im Jahr 2018 erwarteten kurzfristigen Gewinnrückgänge in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar verbuchen. [1]</p></blockquote>
<p>Golman Sachs war 1869 von dem <strong>deutsch-jüdischen Auswanderer Marcus Goldman</strong> gegründet worden. Goldman war Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem unterfränkischen Örtchen Trappstadt im Landgerichtsbezirk Königshofen in die USA ausgewandert. [2]</p>
<p>Dass Goldman Sachs seinen erwarteten Gewinnrückgang aus 2018 schon im 4. Quartal 2017 vermeldet, wird jedoch nicht dafür sorgen, dass Goldman Sachs ins Minus rutscht.</p><div id="steue-1992641263" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Die adhoc verbreitete Meldung zum erwarteten Gewinnrückgang im Jahr 2008 bei Goldman Sachs hat folgende Gründe:</p>
<p>So müssen in den USA erwartete steuerliche außergewöhnliche Zuflüsse oder Abflüsse mit Abschluss des Quartals vorbeugend verbucht und bekannt gegeben werden, in welchen sie bekannt oder absehbar geworden sind. In Deutschland ist das bei Aktiengesellschaften nicht viel anders.</p>
<h3>Erwartete Gewinnrückgänge müssen Aktiengesellschaften umgehend bekannt geben</h3>
<p>Da im 4. Quartal 2017 die<a href="http://www.steuerratschlag.eu/2017/12/steuerreform-alle-schichten-profitieren-massiv-davon/" target="_blank" rel="noopener"> US-Steuerreform</a> verabschiedet worden ist, sah sich Goldman Sachs nun gezwungen, die erwarteten kurzfristigen Gewinnrückgänge öffentlich zu machen.</p>
<p><strong>Das ist nicht ohne eine Groteske</strong>. Denn gerade amerikanische Investmentbanken wie Goldman Sachs sind weltweit dafür bekannt, dass sie Unternehmen mit Steuertricks in Übersee helfen.</p>
<p>Zu den Steuertrickersländern gehören besonders die EU-Mitgliedsländer <strong>Irland, Luxemburg </strong>oder <strong>die Niederlande</strong>.</p>
<p>Diese Ländern helfen vor allem US-Konzernen dabei, dass die Unternehmen zwar in Ländern wie <strong>Deutschland oder</strong> <strong>Frankreich</strong> <strong>Hunderte Milliarden Euro Umsatz erzielen können und viele Milliarden Euro Gewinne dort machen</strong>, dass sie dieses dort erwirtschaftete Geld aber <strong>über Tricksereien in Dumpingsteuerländern verbuchen können.</strong></p>
<p>Als Steueroasen bekannt sind zudem einige den USA vorgelagerte Regionen wie die <strong>britischen Cayman Inseln </strong>oder<strong> Bermudainseln</strong>.</p>
<p>Auch <strong>Singapur </strong>oder<strong> Peru</strong> sind Staaten, nach welchen Umsätze und hohe Gewinne aus Ländern wie Deutschland oder Frankreich gerne künstliche verschoben werden.</p><div id="steue-3084026512" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<h3>Private deutsche Arbeitnehmer, die in der Schweiz arbeiten, müssen Homeoffice-Tage in Deutschland zusätzlich versteuern</h3>
<p>Würden aber beispielsweise <strong>deutsche Privatbürger mit solchen Steuertricks agieren</strong>, würden sie mit einem Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung auf Grund von Umgehungsmodellen rechnen müssen.</p>
<p>Denn bei privaten Arbeitnehmern, beispielsweise Deutschen, welche in Länder wie die Schweiz gehen, um dort zu arbeiten und zu wohnen, sieht das deutsche Steuerrecht seltsamerweise vor:</p>
<blockquote><p>Jeder Tag, den ein solcher Arbeitnehmer beispielsweise in einer deutschen Filiale in Deutschland zwischendurch mal arbeitet, oder einen Homeoffice-Tag an seinem Zweitwohnsitz in München oder Berlin macht, muss diese Tage in Deutschland per zweiter Steuererklärung zusätzlich versteuern.</p></blockquote>
<p>Vor allem wer in Deutschland trotz Umzugs in die Schweiz noch einen Zweitwohnsitz hat, muss hier besonders aufpassen.</p>
<p><strong>&#8222;Wir überprüfen natürlich Stromrechnungen oder Handyrechnungen&#8220;, erklärt eine Finanzamtsmitarbeiterin aus Süddeutschland</strong>. Und ein Steuerberater vom Bodensee führt weiter aus:</p>
<p>Wenn das deutsche Finanzamt einem jahrelang nachweisen könne, dass man zwar in der Schweiz offiziell wohnt und dort arbeitet, aber doch im Jahr mehrere Tage oder Monate in Deutschland war und dort wahrscheinlich arbeitete, müsse mit Steuerrazzien rechnen und einem sehr teuren Steuerstrafverfahren.</p>
<h3>Großkonzerne dürfen Arbeitsleistungen in Steueroasen verschieben, private Arbeitnehmer nicht</h3>
<p>Hinzu kommt: Es ist kaum glaubhaft, dass die Schweiz solche in Deutschland verbrachte Arbeitstage in der Steuererklärung nachträglich anders verrechnet. Deshalb sind sogar Doppelbesteuerungen für Privatbürger möglich.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dass Großkonzerne wie Apple, Google, Microsoft oder Facebook die Steuerverschieberei in Dumpingsteuerländer ungestraft auf die Spitze treiben können ist gegenüber Privatbürgern ein Skandal&#8220;, kommentiert die Steuertricks ein Steuerberater vom Bodensee.</p></blockquote>
<p>Der Steuerberater berät deutsche Arbeiternehmer und Unternehmen, die dauerhaft in der Schweiz angesiedelt sind.</p>
<p>Mit solchen Problemen müssen sich trotz kurzfristiger Gewinnrückgänge Unternehmen wie Goldman auf Grund der US-Steuerreform weniger herumschlagen. Sie sind langfristig nun auf der Überholspur.</p>
<p>So schreiben zahlreiche US-Medien wie ABC oder Bloomberg, wonach man Goldman und andere Banken zu den größten Gewinnern des &#8222;new tax code&#8220;, also der historisch tiefgreifenden Steuerreform in den USA rechnen müsse.</p>
<h3>Steuerreform in den USA entlastet auch Millionen Kleinunternehmen</h3>
<p>Die Argumente hierfür liegen auf der Hand: Denn die Steuerreform soll bis 2025 die 330 Millionen US-Bürger und Millionen Klein- und Kleinstunternehmen sowie Großkonzerne von insgesamt rund 1500 US-Dollar Steuerbelastungen befreien.</p>
<p>Konkret sieht die neue Steuerregel für US-Unternehmen vor:</p>
<ul>
<li>Wer freiwillig im Ausland geparkte Barmittel in die USA überführt, muss darauf nur 15,5 Prozent Steuern bezahlen, sofern es sich um im Ausland gehortete Milliardengewinne in Form von Bareinlagen oder andere liquide Mittel handelt. Alleine Apple sitzt beispielsweise auf über 250 Milliarden US-Dollar gehorteten Cash-Reserven.</li>
<li>Neben den 15,5% Steuern auf in die USA transferierter Barmittel werden nur 8 Prozent Steuern auf Erträge in Bereich „schwer zu verkaufender Vermögenswerte“ erhoben. Ein Witz also, wenn man bedenkt, dass ein Privatbürger, der in Deutschland Gewinne mit Aktienverkäufen macht, schon 25% Steuern darauf zu bezahlen hat.</li>
</ul>
<h3>Obama-Regierung hatte noch 35% Steuern auf Gewinne aus dem Ausland erhoben</h3>
<p>Noch unter der Obama-Regierung waren auf solche in die USA aus Übersee transferierte Milliardengewinne 35% Steuern zu bezahlen.</p>
<p><strong>Die USA hoffen mit der Steuerreform die Großkonzerne dazu zu bringen, rund 2,5 Milliarden US-Dollar in die USA zu bringen und Millionen Arbeitsplätze zu schaffen.</strong></p>
<p>ABC News schreibt, wonach <strong>Brian Kleinhanzl</strong>, Analyst bei <strong>Keefe Bruyette &amp; Woods</strong>, vorrechne:</p>
<blockquote><p>Goldman Sachs habe Ende des Jahres 2016 rund 32,6 Milliarden Dollar an Gewinnen im Ausland geparkt. Hierauf müssten wohl im Schnitt 11 Prozent Steuern nachbezahlt werden, wenn diese Gelder in die USA gebracht würden. Das bedeutet:</p></blockquote>
<p>Die 5 Milliarden Dollar, welche Goldman Sachs als kurzfristig zu erwartende Gewinnrückgänge in 2018 verbucht, sind wohl diese Steuern, welche auf in die USA zurückgeführte Gewinne zu bezahlen sind.</p>
<h3>Verrechnen von Verlusten aus der Finanzkrise mit aktuellen Gewinnen wird nun schwerer</h3>
<p>ABC News führt zudem aus, dass die 5 Milliarden US-Dollar kurzfristigen Gewinnrückgangs ebenso daraus resultieren könnten, dass US-Unternehmen wie Goldman &#8222;Verluste in der Vergangenheit&#8220; genutzt hätten&#8220; um zukünftige Steuern zu senken“.</p>
<p><strong>Hintergrund: Goldman und andere Banken hätten während der Finanzkrise ab 2007 enorme Verluste erlitten, welche bis heute abgeschrieben werden können.</strong></p>
<p>Diese Möglichkeit aktuelle Milliardengewinne mit Milliardenverlusten auf Grund der Finanzkrise bis heute verbuchen zu können, seien letztlich Vermögenswerte, so ABC.</p>
<p>https://youtu.be/R3_PjNSECbI</p>
<p><em><strong>„Korrupte Banken &#8211; Finanzkrise“, Dokumentation des ZDF, veröffentlicht von Juan Alsup, auf: YouTube vom 21.09.2016 .</strong></em></p>
<p>Doch seien diese &#8222;Vermögenswerte&#8220; auf Grund des neuen deutlich niedrigeren Körperschaftsteuersatzes von nur 21% jetzt erheblich weniger wert, da der Verrechnungseffekt niedriger ausfalle.</p>
<p>Analysten von <strong>FactSet</strong> gehen aber davon aus, dass Goldman alleine im 4. Quartal 2017 immer noch einen gigantischen Nettogewinn von 2,07 Milliarden Dollar ausweisen könnte.</p>
<h3>US-Banken operieren künftig in einem steuerlich viel attraktiveren Umfeld</h3>
<p>Doch sei so oder so, schreibt ABC News weiter, davon auszugehen, dass der Gewinnrückgang bei Unternehmen wie Goldman nur kurzfristiger Natur sei, <strong>da sie künftig eben in einem viel günstigeren Steuerumfeld in den USA operieren könnten</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Finanz- und Versicherungsunternehmen hätten im nächsten Jahr einen effektiven Körperschaftsteuersatz von 26,1 Prozent gezahlt. Jetzt werden es 14,3 Prozent sein.&#8220;</p></blockquote>
<p>Analysten schätzten zudem, dass das <strong>neue</strong> <strong>Steuergesetz den Gewinn pro Aktie von amerikanischen Großbanken 2018 um gut 13 Prozent ansteigen lasse</strong>. Dies erklärt wiederum, warum der Run auf Wertpapiere von US-Banken wie seit Monaten weiter anhält und die Aktienwerte zulegen.</p>
<h3>Schon 2004 lockte der  US-Staat 312 Milliarden US-Dollar, welche im Ausland, vor allem Europa, erwirtschaftet worden waren, zurück in die USA</h3>
<p>Schon einmal hatte eine republikanische Regierung im Jahr 2004, damals unter <strong>Präsident George W. Bush</strong>, ein Gesetz erlassen, welches vorübergehend die Steuern auf in die USA vor allem aus Europa transferierter und dort gebunkerter Gewinne von 35 Prozent <strong>auf 5,25 Prozent senkte</strong>.</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Dieser massiven Steuernachlass hatte ab 2004 insgesamt 843 Unternehmen dazu gebracht, 312 Milliarden Dollar in die USA zu überführen.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Allerdings, so ABC, hätten damals viele dieser Unternehmen das in die USA überführte Geld dazu zu verwenden, um eigene Aktien zurückzukaufen. Die wenigsten Unternehmen hätten nach 2004 mehr Geschäfte getätigt oder mehr Mitarbeiter eingestellt.</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>(1) <a href="http://abcnews.go.com/Business/wireStory/goldman-sachs-expects-billion-hit-tax-overhaul-4q-52041579" target="_blank" rel="noopener">Goldman Sachs expects $5 billion hit from tax overhaul in 4Q</a>, übersetzt: Goldman Sachs geht davon aus, dass die Steuerreform im vierten Quartal einen Verlust von 5 Milliarden US-Dollar verzeichnen wird, in: ABC News vom 29. Dezember 2017.</p>
<p>(2) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Goldman" target="_blank" rel="noopener">Marcus Goldman</a>, in: Wikipedia.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/usa-steuerreform-kostet-sachs-5-milliarden-dollar-zumindest-kurzfristig/">USA Steuerreform kostet Goldman Sachs 5 Milliarden Dollar &#8211; zumindest kurzfristig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<item>
		<title>Deutsche Industrie- und Handelskammertag will US-Steuersenkungen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/deutsche-industrie-und-handelskammertag-will-us-steuersenkungen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/deutsche-industrie-und-handelskammertag-will-us-steuersenkungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2017 08:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Schweitzer]]></category>
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		<category><![CDATA[Höhe Unternehmenssteuern Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Höhe Unternehmenssteuern USA]]></category>
		<category><![CDATA[Körperschaftssteuern weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik Körperschaftssteuern weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie Körperschaftssteuern weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[UHY]]></category>
		<category><![CDATA[UHY International]]></category>
		<category><![CDATA[UHY Körperschaftssteuern weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenssteuern weltweit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jamaika-Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU, Bündnis90/Die Grünen und FDP sind gescheitert. Deshalb kommen als potentielle Bündnispartner einer Großen Koalition nun die Sozialdemokraten wieder ins Gespräch. Dass das wirtschaftspolitisch für Zündstoff sorgt, war klar. Denn seitdem geht das Gespenst von Steuererhöhungen für die Elite dieses Landes wieder um. Doch jetzt forderte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/deutsche-industrie-und-handelskammertag-will-us-steuersenkungen/">Deutsche Industrie- und Handelskammertag will US-Steuersenkungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Jamaika-Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU, Bündnis90/Die Grünen und FDP sind gescheitert. Deshalb kommen als potentielle Bündnispartner einer Großen Koalition nun die Sozialdemokraten wieder ins Gespräch. Dass das wirtschaftspolitisch für Zündstoff sorgt, war klar.</strong></p>
<p>Denn seitdem geht das Gespenst von Steuererhöhungen für die Elite dieses Landes wieder um.</p>
<p>Doch jetzt forderte der <strong>Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK)</strong>, wonach SPD und Union im Falle einer Regierungsbildung ihr Steuerkonzept an der aktuell verabschiedeten <span style="color: #ff0000"><a style="color: #ff0000" href="http://www.steuerratschlag.eu/2017/12/wichtigste-punkte-steuerreform-usa/" target="_blank" rel="noopener">historischen Steuerreform der USA</a></span> orientieren sollten. [1] Auch der DGB hatte die SPD kürzlich ermahnt, dass der<span style="color: #ff0000"> <a style="color: #ff0000" href="http://www.steuerratschlag.eu/2017/12/dgb-fordert-spitzensteuersatz-erst-ab-70-000-euro-jahresbruttoeinkommen/" target="_blank" rel="noopener">aktuelle Spitzensteuersatz bereits normale Arbeiter treffe, was nicht sein dürfe</a></span>.</p>
<p>Vor allem seien, so der DIHK, <strong>Steuererhöhungen absolutes Gift für Deutschlands Wirtschaft:</strong></p><div id="steue-1992641263" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<ul>
<li>Schon heute hinke Deutschlands so wichtiger <strong>Mittelstand</strong> meilenweit hinter der Kraft der US-Wirtschaft hinterher, was nicht zuletzt auch an den hohen Steuern hierzulande liege.</li>
<li>Nicht sehr gut steht es auch um Deutschlands <strong>DAX-Konzerne</strong>. Dies lässt sich an den pro Quartal veröffentlichten Bilanzkennziffern von <strong>Microsoft, Google, Facebook </strong>oder <strong>Apple</strong> ablesen. Auch die <strong>Marktkapitalisierung der größten US-Unternehmen</strong> an den Börsen schlägt Deutschlands Großkonzerne haushoch.</li>
</ul>
<p>Hinzu kommt: Ob <strong>Digitalisierung </strong>oder<strong> Finanzkraft, </strong>ob <strong>eMobility </strong>oder<strong> Energiewirtschaft </strong>und der <strong>Ausbau einer bezahlbaren Green Energy</strong> &#8211; Deutschland landet in bestimmten Bereichen mittlerweile selbst hinter China.</p>
<p><strong>So erklärte DIHK-Präsident Eric Schweitzer</strong> gegenüber der <strong>Rheinischen Post</strong>: Deutschland müsse sich für die Zukunft wappnen und das Land wettbewerbsfähiger machen.</p>
<h2>Briten senken Körperschaftssteuer auf 17 Prozent</h2>
<p><span style="color: #ff0000"><strong>Statt Steuererhöhungen, wie sie die SPD fordere, seien Steuersenkungen nach US-Vorbild für alle angesagt, auch für die Besserverdienenden und Unternehmen, so der Deutsche Industrie- und Handelskammertag:</strong></span></p>
<blockquote><p>&#8222;Die USA senken ihre Unternehmenssteuerbelastung gerade auf insgesamt 25 Prozent, die Franzosen senken auch und die Briten wollen runtergehen auf 17 Prozent&#8220;, erklärte Schweitzer.</p></blockquote>
<p>Hintergrund: Die USA haben im Rahmen einer historischen Steuerreform die Unternehmenssteuer von 35% auf 21% reduziert.</p>
<p><strong>In Deutschland müssten aber selbst kleinste UG-Gesellschaften mit niedrigsten Umsätzen von unter 10.000 Euro im Jahr bereits Steuern in Höhe von im Schnitt 33% bezahlen</strong>, erklärte ein UG-Unternehmer aus Leipzig gegenüber steuerratschlag.eu:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wie soll ich so jemals jemanden einstellen oder innovative Techniken in Auftrag geben, um das Unternehmen weiter aufzubauen&#8220;, moniert der im E-Commerce tätige Unternehmer.</p></blockquote>
<p>DIHK-Präsident Eric Schweitzer sieht es offensichtlich ähnlich:</p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000">&#8222;Man kann nicht Sonntag in der Kirche sagen, der Mittelstand ist mir heilig, und am Montag im Bundestag die Steuern für den Mittelstand erhöhen.&#8220;</span></p></blockquote>
<h2>Steuererhöhungen passen nicht in Zeiten zunehmenden globalen Wettbewerbs</h2>
<p>Auf die Frage der Rheinischen Post, wie es zusammenpasse, dass die SPD die Steuern für Besserverdienende und Firmenerben weiter erhöhen wolle, gleichzeitig aber die letzte Unternehmenssteuerreform zehn Jahre zurückliege, antwortete der Kammerpräsident zudem:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das passt gar nicht zusammen. 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Personengesellschaften. Sie zahlen Einkommensteuer, und viele von ihnen fallen unter den Spitzensteuersatz. Die SPD wird ihre Steuererhöhungspläne begraben müssen, weil es sich Deutschland einfach nicht leisten kann, im Zukunftswettbewerb mit anderen Industrieländern wie den USA und Frankreich ins Hintertreffen zu geraten.&#8220;</p></blockquote>
<h2>Deutschlands Körperschaftssteuer liegt über dem Europa-Durchschnitt</h2>
<p>Nach Angaben des UHY habe Deutschland im Jahr 2015 mit einem durchschnittlich von Unternehmen bezahlten <strong>Körperschaftssteuersatz von 28,8% deutlich über dem Europa-Durchschnitt von 25,3% gelegen</strong>. [2]</p><div id="steue-3084026512" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p><strong>Auch weltweit, so der UHY, liege Deutschland über dem Körperschaftssteuer-Schnitt, der 27,9% betrage</strong>.</p>
<p>UHY International ist nach eigenen Angaben ein 1986 in Großbritannien gegründetes &#8222;unabhängigen Buchhaltungs- und Beratungsunternehmen mit Büros in über 325 großen Geschäftszentren in mehr als 95 Ländern.&#8220;</p>
<p><em>Wir geben hiermit die komplette Pressemitteilung der UHY zur Körperschaftssteuer-Studie in 31 der größten Volkswirtschaften der Welt wider. Sie Studie bezieht sich auf Unternehmenssteuern in den Jahren 2014  / 2015.</em></p>
<h1><span style="color: #ff0000">&#8222;Unternehmen in Großbritannien und Russland genießen niedrigste Körperschaftssteuer&#8220;</span></h1>
<p>&#8222;<strong>Unternehmen in Großbritannien und Russland genießen die niedrigsten Körperschaftssteuern der wichtigsten globalen Volkswirtschaften… USA und Japan toppen in der Tabelle für höchste Körperschaftsteuersätze:</strong></p>
<p>Unternehmen in Russland und Großbritannien genießen die niedrigsten Körperschaftssteuern (die nur ein Fünftel ihres Gewinns ausmachen) der wichtigsten globalen Volkswirtschaften, die in einer neuen Studie von UHY, einem führenden internationalen Buchhaltungs- und Beratungsnetzwerk, enthalten sind.</p>
<p>Laut UHY lag der russische Körperschaftssteuersatz bei 20% des zu versteuernden Gewinns von USD 1.000.000 für das Geschäftsjahr 2015 *, während er im Vereinigten Königreich bei 21% lag.</p>
<p>Beide liegen weit unter dem globalen durchschnittlichen Körperschaftsteuersatz von 27%. In den BRIC-Ländern liegt der Durchschnitt bei 27,9% und der G7-Durchschnitt liegt sogar bei 32,3%.</p>
<p>UHY erklärt, dass niedrige Körperschaftssteuern Ländern helfen können, einen wirtschaftlichen Vorteil zu schaffen und das Wachstum anzukurbeln, indem sie mehr Kapital freisetzen, um Unternehmensinvestitionen zu fördern und ausländische Unternehmen anzulocken, um sich dort niederzulassen.</p>
<p>UHY weist darauf hin, dass die Gesamtrate im Vereinigten Königreich von 24% im Vorjahr ** um 3% gesenkt wurde. Sie wird zudem von 20% im Jahr 2015/16 auf 18% im Jahr 2020&#8230;. weiter sinken. Damit wird die wirtschaftliche Erholung unterstützt und ein unternehmensfreundlicheres Umfeld geschaffen.</p>
<p>Russlands Körperschaftsteuerregime ist mit anderen BRIC-Volkswirtschaften sehr gut vergleichbar. Es ist fünf Prozentpunkte niedriger als in China (25%) und 13 Prozentpunkte niedriger als Indien und Brasilien (33,1% bzw. 33,7%).</p>
<p>Laut UHY ist die Beibehaltung einer wettbewerbsfähigen Quote für Russland besonders wichtig, da es aufgrund von Wirtschaftssanktionen und geopolitischen Spannungen zunehmend schwieriger wird, ausländische Investitionen anzuziehen.</p>
<p>Die UHY-Steuerfachleute haben in 31 Ländern ihres internationalen Netzwerks, einschließlich aller Mitglieder der G7, sowie der wichtigsten aufstrebenden Volkswirtschaften, Daten über die Körperschaftsteuer auf steuerpflichtige Gewinne in Höhe von 1.000.000 USD untersucht.</p>
<p>Die USA liegen an der Spitze der Volkswirtschaften mit der höchsten Körperschaftssteuer in der Studie und erheben eine Gesamtrate von 41,1%. UHY weist jedoch darauf hin, dass dies in der Tat durch eine Vielzahl von Regelungen und Abzügen gemildert wird, die dazu führen, dass die effektive Steuerquote vieler Unternehmen viel niedriger ist.</p>
<p>Japan steht auch unter den ersten drei, obwohl die Körperschaftsteuer in einem Jahr um 2,5% gesenkt wurde, als Premierminister Shinzo Abes ‚Abenomics&#8216;-Politik das Wachstum der japanischen Wirtschaft nach mehr als zwei Jahrzehnten der Stagnation ankurbelte.</p>
<p>Interessanterweise hat Malta die vierthöchste (mit Argentinien verbundene) Körperschaftssteuer in der Studie. UHY weist jedoch darauf hin, dass Malta Einkommenssteuern, die von einem Unternehmen an die Aktionäre gezahlt werden, gutgeschrieben werden, wenn die Gewinne ausgeschüttet werden. Diese Gutschrift zusammen mit einem System von Rückerstattungen reduziert den effektiven Steuersatz weit unter der Überschrift 35% Rate.</p>
<p><strong>Bernard Fay, Vorsitzender von UHY kommentierte dies:</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Wenn Volkswirtschaften unter Druck stehen &#8211; so wie es viele auf der Welt immer noch sind -, ist es für die Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung, die Steuerlast für Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Dies ist jedoch keine einfache Aufforderung an die Regierungen, die zu viel Geld ausgeben müssen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Unternehmen zu ermöglichen, mehr von ihren Gewinnen zu behalten, ermutigt sie, wieder mehr Kapital in ihr Unternehmen zu investieren, um Innovationen voranzutreiben und betriebliche Effizienz zu schaffen, um die Produktivität zu steigern und laufende Kosten zu senken.&#8220;</p>
<p>&#8222;Mit mehr als zehn Prozentpunkten unter dem durchschnittlichen Körperschaftsteuersatz der G7 hat das Vereinigte Königreich jetzt eines der wettbewerbsfähigsten Systeme der Welt. Davon profitieren in Großbritannien ansässige Unternehmen aller Größen. &#8220;</p>
<p>&#8222;Mit weiteren Kürzungen, die in den nächsten Jahren geplant sind, will Großbritannien seine heimische Firmenbasis wachsen lassen und gleichzeitig für mehr Unternehmensinvestitionen aus Übersee spielen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Russland hat versucht, selbstgegründeten Unternehmen und ausländischen Unternehmen, die dort ansässig sind, einen dringend benötigten Anschub zu geben, indem es die Körperschaftssteuer niedrig hält, um die Auswirkungen von Wirtschaftssanktionen und den Einbruch der Ölpreise auszugleichen.&#8220;</p>
<p>UHY sagt, dass von den 31 untersuchten Ländern die meisten (74%) die Körperschaftssteuersätze in den letzten zwei Jahren unverändert beibehalten haben. Sechs (19%) haben im letzten Jahr die Zinsen gesenkt, während nur zwei Länder (Israel und Indien) diese angehoben haben (Tabelle).</p>
<p>Bernard Fay sagt: &#8222;Es ist klar, dass die Regierungen im gegenwärtigen Klima nicht viel Spielraum haben, um die Körperschaftsteuersätze zu erhöhen, aber es gibt auch wenig Appetit, sie zu senken. Für diejenigen mit den höchsten Raten könnte das kurzsichtig sein. &#8220;</p>
<p>&#8222;Das Binden an den Rändern mit einer Vielzahl von Erleichterungen und Ausnahmen kann viel kompliziertere Systeme erzeugen, die dann weit offener für Missbrauch und Fehler sind. Die Senkung der Gesamtrate macht deutlich, dass eine Wirtschaft auf dieser Seite der Unternehmen steht. &#8222;</p></blockquote>
<p>UHY fügt hinzu, dass die Vereinigten Arabischen Emirate die niedrigsten Unternehmenssteuern eines Landes in der Studie haben &#8211; ohne Körperschaftssteuer -, gefolgt von Irland (12,5%) und mehreren osteuropäischen Ländern, darunter Rumänien, die Tschechische Republik und Kroatien.</p>
<p><strong>Kresimir Budisa von UHY HB EKONOM in Kroatien sagte: </strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Osteuropäische Länder wie Kroatien sind gut positioniert, um Wettbewerbsvorteile aus ihren vergleichsweise viel höheren Steuern gegenüber westeuropäische Nachbarn wie Frankreich, Italien und Deutschland zu erzielen, wo andere Kosten sind, als in Kroatien.&#8220;</p>
<p>&#8222;Da sich das Infrastruktur- und Qualifikationsniveau dramatisch verbessert hat, ist Osteuropa zu einem zunehmend dynamischen und lohnenden Unternehmensstandort geworden, und niedrigere Unternehmenssteuersätze lassen das Gleichgewicht zu unseren Gunsten noch weiter steigen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Einzelnachweis</strong></p>
<p>(1) Interview mit DIHK-Präsident Eric Schweitzer: &#8222;Die EU ist unsere Hauptschlagader&#8220;, von Birgit Marschall, in: Rheinische Post (Online) vom 27. Dezember 2017.</p>
<p>(2) <a href="http://www.uhy.com/companies-in-uk-and-russia-enjoy-lowest-corporation-taxes-of-major-global-economies/" target="_blank" rel="noopener">Companies in UK and Russia enjoy lowest corporation taxes of major global economies</a>; übersetzt Unternehmen in Großbritannien und Russland genießen die niedrigsten Körperschaftssteuern der wichtigsten globalen Volkswirtschaften, von: UHY International, internationaler Verbund von Buchhaltungs- und Beratungsunternehmen.</p>
<p><strong>Weitere Hintergründe</strong></p>
<p><a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2016-05-13-wichtigsten-steuern-im-internationalen-vergleich-2015.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">Die wichtigsten Steuern im internationalen Vergleich 2016 aus Sicht und (sicherlich politisch gefärbten) Berechnungen des Bundesministeriums der Finanzen</a>, Berlin.</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2017/12/deutsche-industrie-und-handelskammertag-will-us-steuersenkungen/">Deutsche Industrie- und Handelskammertag will US-Steuersenkungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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