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	<title>Anton Niemann &#8211; STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Anton Niemann &#8211; STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<item>
		<title>IMMOCOM Leipzig, Dresden: Führungskultur massiv in der Kritik bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/03/immocom-leipzig-dresden-wenn-fuehrungskultur-zum-governance-problem-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:09:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum STEUERRATSCHLAG.eu berichtet Corporate Governance zeigt sich nicht nur in Handelsregistereinträgen und Bilanzen. Sie zeigt sich auch darin, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden umgeht – und ob die Führung bereit ist, dafür Verantwortung zu übernehmen. Die öffentlich zugänglichen Bewertungen auf kununu zur Leipziger Agenturgruppe IMMOCOM (W&#38;R Media KG / IMMOCOM GmbH) zeichnen seit Jahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/03/immocom-leipzig-dresden-wenn-fuehrungskultur-zum-governance-problem-wird/">IMMOCOM Leipzig, Dresden: Führungskultur massiv in der Kritik bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum STEUERRATSCHLAG.eu berichtet</em></p>
<p>Corporate Governance zeigt sich nicht nur in Handelsregistereinträgen und Bilanzen. Sie zeigt sich auch darin, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden umgeht – und ob die Führung bereit ist, dafür Verantwortung zu übernehmen. Die öffentlich zugänglichen Bewertungen auf <strong>kununu</strong> zur Leipziger Agenturgruppe <strong>IMMOCOM</strong> (<strong>W&amp;R Media KG</strong> / <strong>IMMOCOM GmbH</strong>) zeichnen seit Jahren ein konsistentes Bild, das für Geschäftspartner und potenzielle Mitarbeitende relevant ist. Das Fachmagazin <a href="https://www.netz-trends.de/id/4948988/IMMOCOM-als-Arbeitgeber-Katastrophale-Bewertungen---und-schweigendes-Management-Michael-Ruecker-und-Ivette-Wagner-Leipzig-Dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Netz-trends.de</strong> hat dieses Bild im <strong>März 2026</strong> in einer ausführlichen Recherche dokumentiert</a>. Wir ordnen die öffentlich verfügbaren Fakten ein.</p>
<hr />
<h2>Die Zahlen: Weit unter dem Branchendurchschnitt</h2>
<p>Auf <strong>kununu</strong> wird <strong>IMMOCOM</strong> unter dem Profil <strong>„w&amp;r immocom&#8220;</strong> seit <strong>2018</strong> mit durchschnittlich <strong>2,2 von 5 Punkten</strong> bewertet – bei <strong>17 Bewertungen</strong> über mehr als fünf Jahre. Der Branchenvergleich ist dabei besonders aussagekräftig: <strong>Kununu selbst</strong> weist auf dem Profil des Unternehmens aus, dass der Branchendurchschnitt im Sektor <strong>Immobilien bei 3,6 Punkten</strong> liegt. <strong>IMMOCOM erreicht damit knapp 61 Prozent dieses Wertes.</strong></p>
<p>Zum Vergleich: Das <strong>Top-Company-Siegel</strong>, das kununu jährlich an die besten <strong>fünf Prozent</strong> der Arbeitgeber vergibt, setzt einen <strong>Mindestscore von 3,8 Punkten</strong> voraus. <strong>IMMOCOM liegt mit 2,2 Punkten weit darunter.</strong></p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Der am schlechtesten bewertete Einzelfaktor ist <strong>Karriere/Weiterbildung mit 1,6 Punkten</strong>. Selbst der am besten bewertete Faktor – <strong>interessante Aufgaben</strong> – kommt auf lediglich <strong>2,7 Punkte</strong>. Auf der Plattform <strong>Indeed</strong> soll laut der Recherche von <strong>Netz-trends.de</strong> zudem ein Eintrag mit <strong>1,0 von 5 Sternen</strong> existieren – diese Angabe haben wir nicht selbst geprüft und geben sie entsprechend nur als Quellenhinweis wieder.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Höhe des Scores – sondern seine Konstanz. Die kritischen Bewertungen ziehen sich <strong>ohne Unterbrechung von 2020 bis Juni 2025</strong>. Das Unternehmen hat <strong>weder ein Logo</strong> auf seinem kununu-Profil hinterlegt <strong>noch auf eine einzige der 17 Bewertungen reagiert</strong>.</p>
<hr />
<h2>Was Mitarbeitende beschreiben: Jahre, ein Muster</h2>
<p>Die Bewertungen auf kununu sind öffentlich einsehbar unter <a href="https://www.kununu.com/de/wr-immocom"><strong>www.kununu.com/de/wr-immocom</strong></a>. Was sie inhaltlich verbindet, ist bemerkenswert: Über einen Zeitraum von <strong>2020 bis Juni 2025</strong> kehren dieselben Themen immer wieder zurück.</p>
<h3>Führung und Atmosphäre</h3>
<p>Ein ehemaliger Mitarbeitender schreibt im <strong>Mai 2025</strong>:</p>
<p><em>„Wer hier motiviert anfängt, merkt schnell: Engagement ist keine Karriereleiter, sondern eine Rutschbahn ins Aufgabenchaos.&#8220;</em></p>
<p>Und weiter zur Kommunikation in derselben Bewertung:</p>
<p><em>„Statt Dialog gibt es Druck – von oben nach unten. Kommunikation ist meist impulsiv, launisch und entwertend. Kritik wird nicht gehört, sondern als Illoyalität gewertet.&#8220;</em></p>
<p>Im <strong>Juni 2025</strong> schreibt ein weiterer ehemaliger Mitarbeitender – ausdrücklich als persönliche Erfahrung und subjektive Einschätzung:</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p><em>„Ich habe in meinem Berufsleben vieles erlebt – aber ein Arbeitsumfeld, das derart von internen Grabenkämpfen auf höchster Ebene geprägt ist, war neu.&#8220;</em></p>
<p>Und zur Frage der Prioritäten im selben Beitrag:</p>
<p><em>„Kundeninteressen? Nachrangig. Entscheidend ist, wer gerade oben steht – und wen man dort besser nicht verärgert.&#8220;</em></p>
<p><strong>Diese Aussage ist die subjektive Einschätzung eines einzelnen ehemaligen Mitarbeitenden und wird hier ausdrücklich als solche wiedergegeben.</strong></p>
<p>Im <strong>März 2023</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Persönliche Befindlichkeiten werden von der Geschäftsführung in den Vordergrund gestellt und ausgetragen. Leider absolut unprofessionell. Man merkt dass Führungskompetenzen nicht im AppStore gekauft werden konnten.&#8220;</em></p>
<p><strong>Kununu selbst</strong> fasst die Wahrnehmung der Mitarbeitenden in seiner Kulturauswertung in zwei dominanten Faktoren zusammen: <strong>Mitarbeiter eng kontrollieren</strong> und <strong>intransparent sein</strong>.</p>
<p><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-scaled.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-59294" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-1024x1024.png" alt="" width="599" height="334" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-768x429.png 768w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-1536x857.png 1536w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/immocom-bewertungen-2048x1143.png 2048w" sizes="(max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a></p>
<h3>Karriere und Weiterbildung</h3>
<p>Im <strong>Juni 2025</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Karriere ist hier kein Weg, sondern eine Sackgasse mit hübscher Beschilderung. Wer ambitioniert startet, landet schnell im Kreisverkehr zwischen Mikromanagement und Burnout.&#8220;</em></p>
<p>Und in derselben Bewertung:</p>
<p><em>„Wer auf strukturierte Entwicklung, Förderung oder gar Weiterbildung hofft, sollte lieber auf eigene Kosten ein Fernstudium starten.&#8220;</em></p>
<h3>Fluktuation</h3>
<p>Im <strong>März 2023</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Wenn in meinem Unternehmen in 3 Jahren 40 Mitarbeiter kommen und gehen würden, sollte man sich vielleicht auch einmal an seine eigene Nase fassen.&#8220;</em></p>
<p>Und in derselben Bewertung:</p>
<p><em>„Meine Teamleitung brüstete sich mit einer Strichliste wie viele Leute in ihrer Zeit kamen und gingen. Das ist nicht cool sondern nur peinlich und traurig.&#8220;</em></p>
<div id="attachment_59302" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59302" class="size-large wp-image-59302" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-1024x1024.png" alt="" width="640" height="640" srcset="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-1024x1024.png 1024w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-300x300.png 300w, https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/03/Bildschirmfoto-17-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><p id="caption-attachment-59302" class="wp-caption-text">Immocom: Puh, da will man eher nicht arbeiten, scheint die Devise bei vielen zu sein.</p></div>
<h3>Kommunikation</h3>
<p>Im <strong>Januar 2023</strong> schreibt ein ehemaliger Mitarbeitender:</p>
<p><em>„Wer aus Sicht der Geschäftsführung außerdem in Ungnade fällt, kann sich darauf einstellen, dass die persönliche Kommunikation zu einem abgeschnitten wird. Dieses Verhalten habe ich persönlich als extrem unprofessionell wahrgenommen!&#8220;</em></p>
<hr />
<h2>Die Governance-Frage: Wer trägt Verantwortung?</h2>
<p>Die Bewertungen beschreiben kein Einzelereignis. <strong>Sie beschreiben ein Muster über Jahre</strong> – in einem Unternehmen, das nach außen Kommunikationskompetenz und Branchenprofessionalität verkauft.</p>
<p>Besonders aufschlussreich ist dabei ein Dokument, das <strong>IMMOCOM selbst</strong> veröffentlicht hat. Im <strong>Impressum des unternehmenseigenen Magazins immobilien-aktuell-magazin.de</strong> steht wörtlich:</p>
<p><strong>„Geschäftsführung: Michael Rücker und Ivette Wagner&#8220;</strong></p>
<p>Auch auf der Kongressseite <strong>real-estate-mitteldeutschland.de</strong> ist <strong>Ivette Wagner</strong> namentlich als Ansprechpartnerin gelistet – mit direkter Telefonnummer und E-Mail-Adresse.</p>
<p>Laut der Recherche von <strong>Netz-trends.de</strong> hatte <strong>Ivette Wagner</strong> auf eine Presseanfrage schriftlich erklärt, sie gehöre der Geschäftsführung der <strong>IMMOCOM GmbH</strong> nicht an – und verwies auf das Handelsregister. Das <strong>unternehmenseigene Impressum</strong> von <strong>immobilien-aktuell-magazin.de</strong> führt jedoch wörtlich auf: <strong>„Geschäftsführung: Michael Rücker und Ivette Wagner&#8220;</strong>. <strong>Dieser Widerspruch zwischen der eigenen Stellungnahme gegenüber Netz-trends.de und dem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Impressum bleibt bislang ungeklärt.</strong></p>
<p>Laut <strong>Netz-trends.de</strong> antwortete <strong>Wagner</strong> auf die inhaltlichen Vorwürfe zur Führungskultur nicht. <strong>Rücker</strong> antwortete laut derselben Recherche <strong>bis Redaktionsschluss gar nicht</strong>.</p>
<p><strong>Für STEUERRATSCHLAG.eu ist das der eigentliche Governance-Befund: Nicht die Bewertungen allein sind das Problem. Es ist das anhaltende Schweigen darauf – und die ungeklärten Widersprüche in der eigenen Außendarstellung.</strong></p>
<hr />
<h2>Einordnung und Hinweise zur Quellenlage</h2>
<p>Alle zitierten Bewertungen stammen direkt von der Plattform <strong>kununu</strong> (<strong>www.kununu.com/de/wr-immocom</strong>) und sind dort öffentlich einsehbar. Sie sind <strong>subjektive Erfahrungsberichte</strong> einzelner ehemaliger Mitarbeitender und werden ausdrücklich als solche eingeordnet. Sie wurden von <strong>IMMOCOM</strong> bislang <strong>weder bestritten noch kommentiert</strong>. Der Branchendurchschnitt von <strong>3,6 Punkten</strong> für den Immobiliensektor entstammt der <strong>kununu-eigenen Darstellung</strong> auf dem Unternehmensprofil. Die Mindestanforderung von <strong>3,8 Punkten</strong> für das <strong>kununu-Top-Company-Siegel</strong> ist öffentlich dokumentiert. Der Impressumsauszug von <strong>immobilien-aktuell-magazin.de</strong> ist ein öffentlich zugängliches Dokument und lag der Redaktion zum Zeitpunkt der Berichterstattung vor. Angaben zur Plattform <strong>Indeed</strong> sowie alle weiteren Aussagen zur Stellungnahme der Unternehmensführung stützen sich auf die Recherche von <strong>Netz-trends.de</strong> (<strong>Petra Tang, 06.03.2026</strong>), die ihrerseits einen detaillierten Transparenzhinweis mit vollständiger Quellenangabe enthält.</p>
<p>Den vollständigen Originalartikel von <strong>Netz-trends.de</strong> empfehlen wir zur vertieften Lektüre: <strong>[Link einfügen]</strong></p>
<hr />
<hr />
<h1>KOMMENTAR: Glanzvolle Fassade – ungeklärte Fragen dahinter</h1>
<p><strong>IMMOCOM</strong> aus Leipzig inszeniert sich als zentraler Taktgeber der Immobilienbranche. Das Leistungsportfolio für 2025 ist eindrucksvoll aufgebaut: <strong>18 Veranstaltungen</strong> an Standorten von <strong>Hamburg</strong> bis <strong>München</strong>, Sponsoringpakete für bis zu <strong>5.000 Euro</strong>, ein wöchentlicher Podcast mit nach eigenen Angaben <strong>„etwa 2.000 bis 5.000 Hörer pro Folge&#8220;</strong>, ein Newsletter mit nach eigenen Angaben <strong>„10.000 Empfänger&#8220;</strong> und eine Website mit nach eigenen Angaben <strong>„über 50.000 Visits pro Monat&#8220;</strong>. Als Premium-Partner der <strong>Real Estate Mitteldeutschland 2026</strong> werden die <strong>Sparkasse Leipzig</strong>, die <strong>Stadtwerke Leipzig</strong> und <strong>Schindler Deutschland</strong> gelistet.</p>
<p>Das ist das Bild, das <strong>IMMOCOM</strong> verkauft. Es ist professionell aufgebaut. Und es wirkt.</p>
<p>Doch genau hier beginnt die eigentliche Frage: <strong>Wer baut dieses Bild auf – und unter welchen internen Bedingungen?</strong></p>
<p>Denn während das Unternehmen seinen Kunden laut eigenem Mediadaten-Dokument <strong>„professionelles Einladungsmanagement&#8220;</strong>, <strong>„umfassende Programmplanung&#8220;</strong> und <strong>„gezielte Ansprache Ihrer Zielgruppe&#8220;</strong> verspricht, zeichnen öffentlich einsehbare Bewertungen auf <strong>kununu</strong> seit <strong>2018</strong> das Bild eines Arbeitgebers, der diese Versprechen intern offenbar nicht einlöst. <strong>2,2 von 5 Punkten</strong> bei <strong>17 Bewertungen</strong> – bei einem Branchendurchschnitt von <strong>3,6 Punkten</strong>, den <strong>kununu selbst</strong> auf dem Unternehmensprofil ausweist. Das Top-Company-Siegel, das die Plattform ab <strong>3,8 Punkten</strong> vergibt, ist für <strong>IMMOCOM</strong> in weiter Ferne.</p>
<p>Hinzu kommt ein Widerspruch, den das Unternehmen bis heute nicht aufgelöst hat. Das <strong>unternehmenseigene Impressum</strong> von <strong>immobilien-aktuell-magazin.de</strong> führt wörtlich auf:</p>
<p><strong>„Geschäftsführung: Michael Rücker und Ivette Wagner&#8220;</strong></p>
<p>Gegenüber <strong>Netz-trends.de</strong> erklärte <strong>Ivette Wagner</strong> jedoch schriftlich, sie gehöre der Geschäftsführung nicht an. Welche Aussage gilt – die eigene Stellungnahme gegenüber einer Redaktion oder das eigene öffentliche Impressum? Eine Antwort blieb das Unternehmen schuldig.</p>
<p>Das ist kein Randdetail. <strong>Ein Unternehmen, das seinen Kunden politische Kommunikation, Imageberatung und professionelle Pressearbeit verkauft, sollte in der Lage sein, auf eine einfache Presseanfrage zu antworten.</strong> Geschäftsführer <strong>Michael Rücker</strong> hat das bis Redaktionsschluss von <strong>Netz-trends.de</strong> nicht getan.</p>
<p>Für Sponsoren oder ehemalige wie die <strong>Sparkasse Leipzig</strong> und die <strong>Stadtwerke Leipzig</strong> sind das keine abstrakten Fragen. Wer Sponsoringgelder investiert, trägt gegenüber seinen eigenen Stakeholdern eine Sorgfaltspflicht. Die hier dokumentierten Informationen – <strong>kununu-Score 2,2</strong>, <strong>Fluktuationsberichte</strong>, <strong>ungeklärte Widersprüche in der Führungsdarstellung</strong> – sind sämtlich öffentlich zugänglich. Sie sind Teil einer seriösen Partnerprüfung.</p>
<p><strong>Ein Unternehmen, das Kommunikation als Kerngeschäft betreibt, schweigt seit Jahren auf öffentliche Kritik. Das ist keine Strategie. Das ist ein Befund.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Dienstleistungen aus Österreich in der Schweiz nicht besteuert werden</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/warum-dienstleistungen-aus-oesterreich-in-der-schweiz-nicht-besteuert-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2023 21:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstleistungen, die von einem Unternehmen in Österreich an ein Unternehmen in der Schweiz erbracht werden, unterliegen in der Regel nicht der österreichischen Umsatzsteuer. Stattdessen wird die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger in der Schweiz übertragen, der dann die Mehrwertsteuer in der Schweiz entrichten muss. Dieses Verfahren wird als Reverse-Charge-Verfahren bezeichnet. Nach der allgemeinen Grundregel richtet sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2023/08/warum-dienstleistungen-aus-oesterreich-in-der-schweiz-nicht-besteuert-werden/">Warum Dienstleistungen aus Österreich in der Schweiz nicht besteuert werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstleistungen, die von einem Unternehmen in Österreich an ein Unternehmen in der Schweiz erbracht werden, unterliegen in der Regel nicht der österreichischen Umsatzsteuer. Stattdessen wird die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger in der Schweiz übertragen, der dann die Mehrwertsteuer in der Schweiz entrichten muss. Dieses Verfahren wird als Reverse-Charge-Verfahren bezeichnet.</p>
<p>Nach der allgemeinen Grundregel richtet sich die Bestimmung des Ortes, an dem eine Dienstleistung ausgeführt wird – <a href="https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/umsatzsteuer/umsaetze-mit-auslandsbezug/grenzueberschreitende-dienstleistungen.html" target="_blank" rel="noopener">und an dem somit deren Besteuerung erfolgt, danach, ob die Leistungsempfängerin/der Leistungsempfänger ein Unternehmen ist oder nicht</a>.</p>
<p>So wird eine Dienstleistung, die an ein Unternehmen erbracht wird, grundsätzlich an dem Ort ausgeführt, an dem das Unternehmen betrieben wird bzw. an dem sich die Betriebsstätte des Unternehmens befindet.</p>
<h2>Ausnahmen von der Regel</h2>
<p>Ein Beispiel für eine Dienstleistung aus Österreich, die in der Schweiz nicht besteuert wird, ist eine Beratungsleistung eines österreichischen Unternehmens für ein schweizerisches Unternehmen. In diesem Fall würde das österreichische Unternehmen eine Rechnung ohne Umsatzsteuer ausstellen und das schweizerische Unternehmen würde die Mehrwertsteuer in der Schweiz entrichten.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Es gibt jedoch einige Ausnahmen von dieser Regel, bei denen sich der Ort, an dem eine Dienstleistung ausgeführt wird, nicht nach der oben genannten Grundregel richtet. Dazu gehören beispielsweise Personenbeförderungen, Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück oder elektronisch erbrachte Leistungen.</p>
<p>Es ist wichtig zu beachten, dass diese Regelungen nur für Dienstleistungen gelten, die von einem Unternehmen an ein anderes Unternehmen erbracht werden. <a href="https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/umsatzsteuer/umsaetze-mit-auslandsbezug/grenzueberschreitende-dienstleistungen.html" target="_blank" rel="noopener">Für Dienstleistungen an Nichtunternehmer gelten andere Regelungen</a>.</p>
<h2>Auskunft der Eidgenössischen Steuerverwaltung</h2>
<p>Laut Auskunft der Eidgenössischen Steuerverwaltung der Schweiz ist für eine Dienstleistung beispielsweise eines Grafikdesigners an eine Schweizer Privatperson die Rechnung ebenfalls ohne Mehrwertsteuer zu erstellen. Die Grundlagen für diese Anwendung sind den nachstehenden Artikeln des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes zu entnehmen:</p>
<h3>Art. 8 Ort der Dienstleistung</h3>
<p>Als Ort der Dienstleistung gilt unter Vorbehalt von Absatz 2 der Ort, an dem der Empfänger oder die Empfängerin der Dienstleistung den Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit oder eine Betriebsstätte hat, für welche die Dienstleistung erbracht wird, oder in Ermangelung eines solchen Sitzes oder einer solchen Betriebsstätte der Wohnort oder der Ort seines oder ihres üblichen Aufenthaltes.</p>
<h3>Art. 45 Bezugsteuerpflicht</h3>
<p><strong>Der Bezugsteuer unterliegen:</strong></p>
<blockquote><p>a. Dienstleistungen, deren Ort sich nach Artikel 8 Absatz 1 im Inland befindet und die erbracht werden durch Unternehmen mit Sitz im Ausland, die nicht im Register der steuerpflichtigen Personen eingetragen sind, mit Ausnahme von Telekommunikations- oder elektronischen Dienstleistungen an nicht steuerpflichtige Empfänger und Empfängerinnen;<br />
Steuerpflichtig für Leistungen nach Absatz 1 ist deren Empfänger oder Empfängerin, sofern er oder sie:</p>
<p>b. im Kalenderjahr solche Leistungen für mehr als 10 000 Franken bezieht. Falls diese Leistung CHF 10.000,- übersteigt, hat die Schweizer Privatperson die Pflicht, die fällige Bezugssteuer zu melden.</p></blockquote>
<p>Heißt: Liefert beispielsweise ein Grafik-Designer aus Österreich diverse Template-Entwürfe für eine Webseite an eine Privatperson in der Schweiz, so stellt der Österreicher an den Schweizer die Rechnung als Nettopreis aus, also ohne Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer. Dies gilt aber nur insofern, als dass der Nettowert den jährlichen Betrag von 10.000 Schweizer Franken nicht übersteigt.</p>
<h2>Rechtliche Anmerkung zur Steuergesetzgebung zwischen Österreich und der Schweiz</h2>
<p>Rechtliche Anmerkung: Wir übernehmen keine Gewährleistung oder Haftung für die Richtigkeit dieser Angaben. Diese Ausführungen entsprechen aber unserem Kenntnisstand. Bei Zweifeln fragen Sie Ihren Steuerberater, Ihre Steuerberaterin oder Ihre Steuerbehörde.</p>
<p>Doch Achtung. Viele nationale Finanzämter neigen dazu auch im internationalen Grenzverkehr Steuern zu erheben, obwohl diese in vielen Fällen gemäß Doppelbesteuerungsabkommen ausgeschlossen sind. Im Zweifel also mehrere Auskünfte einholen. Die Beauftragung einer teuren Steuerkanzlei im Grenzgebiet hat sich nach unserer Kenntnis bisher nicht gelohnt. Viele Kanzleien rechnen teure angebliche &#8222;Beratungen&#8220; ab, obwohl man hinterher oft genauso schlau ist wie vorher.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<h3>Quelle: Unterhaltung mit Bing, 17.8.2023</h3>
<p>(1) Grenzüberschreitende Dienstleistungen &#8211; Unternehmensserviceportal. https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/umsatzsteuer/umsaetze-mit-auslandsbezug/grenzueberschreitende-dienstleistungen.html.<br />
(2) Umsatzsteuer für Dienstleistungen und Montagen in der Schweiz &#8211; WKO.at. https://www.wko.at/service/steuern/ust_UmsatzsteuerfuerDienstleistungenundMontageninderSchweiz.pdf.<br />
(3) Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen &#8211; IHK Berlin. https://www.ihk.de/berlin/service-und-beratung/recht-und-steuern/steuern-und-finanzen/download/besteuerung-grenzueberschreitender-dienstleistungen-4489654.<br />
(4) Grenzüberschreitende Dienstleistungen und ihre Abrechnung. https://www.ihk.de/bodensee-oberschwaben/international/internationale-liefergeschaefte/umsatzsteuer-dienstleistungen/steuern-und-abgaben-grenzueberschreitend-4166014.<br />
(5) Umsatzsteuer Schweiz: Beispiele grenzüberschreitende Lieferung &#8230; &#8211; Haufe. https://www.haufe.de/finance/steuern-finanzen/umsatzsteuerregeln-in-der-schweiz-fuer-auslaendische-unternehmen/umsatzsteuer-schweiz-beispiele-grenzueberschreitende-lieferung_190_504084.html.<br />
(6) Grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung (EU/EFTA) &#8211; admin.ch. https://www.sem.admin.ch/dam/sem/de/data/eu/fza/personenfreizuegigkeit/factsheets/fs-dienstleistungserbringer-d.pdf.download.pdf/fs-dienstleistungserbringer-d.pdf.<br />
(7) Entlastung-ausländische-Quellensteuern &#8211; Bundesministerium für Finanzen. https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/internationales-steuerrecht/rueckerstattung/quellensteuerformulare-von-dba-partnerstaaten.html.<br />
(8) undefined. http://wko.at/steuern.<br />
(9) undefined. https://meweb.admin.ch/meldeverfahren/.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Mindestlohn: ALDI Schweiz zahlt 4446 Euro Monatslohn, Lidl Schweiz 4365 Euro</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2021/02/mindestlohn-aldi-schweiz-zahlt-4446-euro-monatslohn-lidl-schweiz-4365-euro/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 11:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn EU]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn weltweit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während in Deutschland Millionen Menschen von ihrem Lohn kaum leben können, geschweige denn Geld für eine Eigentumswohnung oder das Alter zurückzulegen, sieht das im Nachbarland Schweiz ganz anders aus. Hier gilt in vielen Kantonen ein monatlicher Mindestlohn vom um die 3500 bis 4000 Franken (3200 bis 3700 Euro). Da die Schweiz ein kleines Land ist, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während in Deutschland Millionen Menschen von ihrem Lohn kaum leben können, geschweige denn Geld für eine Eigentumswohnung oder das Alter zurückzulegen, sieht das im Nachbarland Schweiz ganz anders aus. Hier gilt in vielen Kantonen ein monatlicher Mindestlohn vom um die 3500 bis 4000 Franken (3200 bis 3700 Euro).</p>
<p>Da die Schweiz ein kleines Land ist, getraut sich kaum ein nennenswertes Unternehmen diese Löhne zu unterbieten. Die soziale gegenseitige Kontrolle ist in Europas einzigem Land mit einer Direktdemokratie groß. Selbst bei Einbürgerungen kann jeder örtliche Bewohner für oder gegen die Einbürgerung von Neubürgern in einem Ort stimmen.</p>
<p>Tricksereien beim Mindestlohn gibt es allenfalls in der Art der Anstellung. Gilt eine Stelle beispielsweise als &#8222;Trainee&#8220;, können die Monatslöhne selbst in der Schweiz bei um die 2300 Euro liegen (2500 Franken). Doch üblich ist das nicht. Für Schlagzeilen sorgen derzeit ALDI Suisse (Aldi Schweiz) und Lidl Schweiz. Beide liefern sich nach <a href="https://www.blick.ch/wirtschaft/wettlauf-um-hoechsten-mindestlohn-im-schweizer-detailhandel-deutsche-discounter-haengen-migros-und-coop-ab-id16333872.html" target="_blank" rel="noopener">Angaben der größten Schweizer Tageszeitung, der BLICK, einen Wettkampf um Mindestlöhne</a>.</p>
<p>&#8222;Bei Lidl Schweiz verdienen die Mitarbeitenden ab März im Minimum 24.50 Franken pro Stunde. Bei Aldi Suisse sind es gemäss Berechnungen der Gewerkschaft Syna 24.40 Franken pro Stunde. Bei Migros beträgt der monatliche Mindestlohn 3900 Franken, bei einer 41-Stunden-Woche&#8220;, führt der BLICK aus.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Dies mache derzeit bei ALDI Suisse einen Monats-Mindestlohn von 4105 Euro, bei Lidl Schweiz von 4028 Euro im Monat, der jetzt um 6,2 Prozent angehoben werden soll. Dann sollen die 4500 Schweizer Lidl-Mitarbeiter im Minimum im Monat 4360 Franken verdienen, verteilt auf 13 Monate. Rechnet man das hoch, kommt man auf einen jährlichen Mindestlohn von im Schnitt 52.390 Euro im Jahr bei Lidl Schweiz, beziehungsweise 4365 Euro im Monat.</p>
<h2>13 Monatsgehälter</h2>
<p>Da auch ALDI Suisse 13 Monatsgehälter bezahlt, bedeutet dies, dass ein normaler Verkäufer oder Detailhändler bei ALDI Schweiz im Schnitt 53.361 Euro im Jahr verdient, beziehungsweise 4446 Euro brutto im Monat. Ein Gehalt auf das in Deutschland selbst viele Akademiker nicht kommen. Gerade in Berlin oder im sonstigen Ostdeutschland sind Hunger-Gehälter von 2200 Euro brutto im Monat immer noch keine Seltenheit.</p>
<p>Beim Aldi- und Lidl Konkurrenten Migros beträgt der monatliche Mindestlohn derzeit 3900 Franken (3605 Euro), bei Coop seit Beginn 2021 insgesamt 4000 Franken (3700 Euro). In beiden Unternehmen gilt die 41-Stunden-Woche. Die Migros-Tochter Denner wiederum bezahlt im Minimum 4025 Franken pro Monat (3721 Euro). Dort müssen die Angestellten aber auch 43 Stunden pro Woche arbeiten.</p>
<p>Im Gegensatz zu Deutschland ist die Mindestarbeitszeit in der Schweiz etwas höher &#8211; Bei Lidl Schweiz müssen die Angestellten 41 Stunden pro Woche arbeiten. Bei Aldi sind es 42 Stunden Arbeit. Allerdings sind die Mitarbeiter selbst unter Berücksichtigung dieser Arbeitszeiten immer noch Top-Verdiener im Vergleich zum Niedriglohn-Land und Hochsteuerland Deutschland.</p>
<h2>Bis 370 Euro Arbeitslosengeld pro Arbeitstag in der Schweiz</h2>
<p>Obendrein sind die Sozialleistungen in der Schweiz beispielsweise bei Arbeitslosigkeit erheblich höher. In der Spitzengruppe kann ein Arbeitsloser in der Schweiz brutto mit 400 Franken pro Arbeitstag (370 Euro) im Monat rechnen, maximal auf 21,7 Tage pro Monat gerechnet. Brutto entspricht dies einem maximalen Arbeitslosengeld von 8680 Franken im Monat.</p>
<p>Netto bleiben da mindestens 5500 bis 6500 Franken im Monat, also 5100 Euro bis 6000 Euro. Und das bei 400 bis 520 Arbeitstagen die in einem Zeitraum von zwei bis zweieinhalb Jahren bezahlt werden. Und nicht nur in 12 Monaten wie im Schnitt in Deutschland.</p>
<h2>Häufig 42,5 bis 45-Stundenwochen in der Schweiz</h2>
<p>Viele Schweizer Firmen bieten ihren Mitarbeitern lediglich um die 20 Tage Urlaub im Jahr – bei häufig 42,5 bis 45 Stundenwochen. Auch hier hängen aber Lidl und Aldi viele andere Unternehmen ab. Beim Billig-Discounter Denner beispielsweise haben die Mitarbeiter im Schnitt um die sechs Wochen Ferien im Jahr. Bei Aldi, Lidl, Coop und Migros sind es im Minimum fünf Wochen, so der BLICK.</p>
<p>Durchschnittlich arbeitet ein Schweizer zwar pro Jahr um die zwei Monate mehr, als ein Angestellter in Deutschland. Also rund 25 Prozent mehr. Dennoch ist das Gehaltsgefälle erheblich höher zwischen der Schweiz und Deutschland.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Die beiden deutschen Discounter ALDI und Lidl machen jedoch nicht nur bei Löhnen den etablierten Schweizer Supermarkt-Ketten Migros, Coop oder Denner gehörig Konkurrenz, welche nach Schweizer Sprache als &#8222;Detailhändler&#8220; bezeichnet werden.</p>
<p>Auch über günstigere Lebensmittelpreise bei ALDI Schweiz oder Lidl sind Millionen Schweizer froh: Wer beispielsweise beim Qualitäts-Supermarkt Migros einkaufen geht, bekommt für 100 Franken (92 Euro) nicht sonderlich viel in seinen Einkaufskorb. Dafür sind Lebensmittel in der Schweiz, zumal bei Migros, qualitativ im Schnitt höherwertiger und vielfältiger als in Deutschland. Nachhaltige Landwirtschaft ist im ehemaligen Agrarstaat Schweiz eine Selbstverständlichkeit.</p>
<div></div>
<div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung qualitativen Webinhalts: Gespräch mit Dr. Konstantin Korosides</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/12/e-commerce-lebt-von-content-sagt-konstantin-korosides-im-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 18:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitalisierung München &#8211; Die Corona-Pandemie hätte die Schwachstellen der Digitalisierung deutlich gemacht. Es scheint, als hätten viele kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Trend des Onlinehandels immer noch nicht vollständig erkannt oder akzeptiert. Oftmals wurde beobachtet, dass zahlreiche Unternehmen den Aufbau und die Pflege einer Webseite als unnötige oder sogar [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Digitalisierung</h2>
<p><em>München &#8211;</em> Die Corona-Pandemie hätte die Schwachstellen der Digitalisierung deutlich gemacht. Es scheint, als hätten viele kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Trend des Onlinehandels immer noch nicht vollständig erkannt oder akzeptiert.</p>
<p>Oftmals wurde beobachtet, dass zahlreiche Unternehmen den Aufbau und die Pflege einer Webseite als unnötige oder sogar lästige Aufgabe ansehen. Anstatt professioneller Entwicklung setzen viele Firmen auf kostengünstige Lösungen, oft in Form von Praktikanten oder Auszubildenden.</p>
<p>Zudem zeigt sich ein Trend, bei dem Unternehmen glauben, dass eine Abhängigkeit von großen Internetplattformen wie Google, Facebook oder Amazon nicht wünschenswert ist. Dabei wird oft übersehen, dass die Präsenz auf diesen Plattformen für das Erreichen der Kunden von entscheidender Bedeutung sein kann.</p>
<h2>Die Rolle von Qualitätsinhalt im Netz</h2>
<p>In einem Gespräch mit Konstantin Korosides, dem Publisher von STEUERRATSCHLAG.eu, wurden diese Themen näher beleuchtet. Dieses Portal wurde 2014 als Nachrichtenquelle für Steuern, Unternehmen und Verbraucherschutz ins Leben gerufen und ist in Google News für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelistet.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Als er auf die Qualität vieler Webseiten angesprochen wurde, betonte Korosides die entscheidende Rolle des Inhalts. Es würde seiner Meinung nach nicht ausreichen, schnell erstellte Webseiten ohne tiefgehenden Inhalt zu haben. Für eine gute Platzierung in den Suchmaschinen wäre qualitativer und relevanter Inhalt unerlässlich.</p>
<h2>Der Kampf um Sichtbarkeit in Suchmaschinen</h2>
<p>Konstantin Korosides wäre überzeugt davon, dass eine Webseite ohne qualitativen Inhalt nicht in Suchmaschinen wie Google gefunden würde. Nur durch aussagekräftigen und relevanten Inhalt könne eine Webseite in den Suchergebnissen hervorstechen und potenzielle Kunden anlocken.</p>
<p>Er betonte auch die Wichtigkeit von qualitativen Inhalten für Verbraucher. Kunden würden nach detaillierten Informationen suchen und diese sollten leicht auf der Webseite verfügbar sein. Insbesondere würden Erklärvideos und detaillierte Artikel von Kunden geschätzt.</p>
<h2>Zukunft des Internets und strategische Überlegungen</h2>
<p>Bezüglich der weiteren Entwicklung des Internets machte Korosides einige interessante Beobachtungen. Er gab an, dass obwohl Domains in der Vergangenheit extrem wertvoll waren, ihre Relevanz in der heutigen Zeit nachgelassen hätte. Große Online-Marken hätten den Markt fest im Griff und für Neulinge wäre es schwierig, ohne erhebliche Investitionen einen Fuß in die Tür zu bekommen.</p>
<p>Abschließend betonte er, dass Unternehmen nicht auf Qualität verzichten sollten, nur weil sie sich auf eine bestimmte Metrik oder einen bestimmten ROI konzentrieren. Das richtige Gleichgewicht zwischen Qualität und Quantität wäre für den Erfolg im digitalen Zeitalter entscheidend.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rettung und die Frage ob Adidas sich mit Dividenden verzockte</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2020/04/hat-sich-adidas-mit-dividenden-auszahlungen-verzockt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 06:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Konkurse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommentar – Man ist schon befremdet: Adidas, eine Weltmarke auf die Deutschland stolz sein kann, ist scheinbar in der Coronakrise nicht in der Lage zwei Monate zu überleben. Jetzt wurde bekannt: Der bayerische Konzern braucht viel Fremdkapital. 3 Milliarden Euro Kredit. Davon stammen 80 Prozent von der KfW Bank. KfW steht für „Kreditanstalt für Wiederaufbau“. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2020/04/hat-sich-adidas-mit-dividenden-auszahlungen-verzockt/">Rettung und die Frage ob Adidas sich mit Dividenden verzockte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommentar – Man ist schon befremdet: Adidas, eine Weltmarke auf die Deutschland stolz sein kann, ist scheinbar in der Coronakrise nicht in der Lage zwei Monate zu überleben. Jetzt wurde bekannt: Der bayerische Konzern braucht viel Fremdkapital. 3 Milliarden Euro Kredit. Davon stammen 80 Prozent von der KfW Bank. KfW steht für „Kreditanstalt für Wiederaufbau“. Ein Name, der noch heute mahnend an den Zweiten Weltkrieg erinnert. Denn gegründet worden war die mittlerweile drittgrößte deutsche Bank im Jahr 1948.  Sie sollte Deutschlands Wiederaufbau unterstützen.<br />
</strong></p>
<p>Und nun der Wiederaufbau von Adidas oder Puma, denn ebenso Konkurrent Puma braucht dringend Geld. Adidas &#8211; ein Konzern, der die vergangenen Jahre endlich wieder Milliarden Gewinne machte. Aber auch Milliarden an seine Aktionäre ausschüttete. Für den Dividendensegen hatte sich Adidas-Chef Kasper Rorsted, ein Däne, ausgesprochen.</p>
<p>Das Ziel war klar: Da viele Großinvestoren der Welt &#8211; aus Asien, Arabien, Russland, Europa &#8211; geradezu manisch auf amerikanische Aktien setzen. Sie pumpen Jahr für Jahr Tausende Milliarden Euro vor allem in U.S.-Aktienmärkte oder U.S.-Unternehmen. In Tesla, Apple, Amazon, Microsoft, Facebook, Uber. So bleibt bleibt kaum Geld für andere Aktienmärkte.</p>
<p>Fast alle deutschen DAX-Konzerne sind mangels Investitionsbereitschaft von Investoren komplett unterkapitalisiert.  Trotz oft hervorragender Marken und Produkte. Auch im Mittelstand mischen kaum internationale Investoren mit üppigen Geldern mit. Ganz schlimm sieht es für deutsche Start-Ups aus. Das bereitgestellte Venture Capital ist oft eine Lachnummer.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Fakt ist: Wird schon kaum in deutsche Start-Ups investiert, ist Old Economy bei Großanlegern noch mehr out. Obwohl es den Wohlstand der Welt sichert.</p>
<p>Denn am Ende sind es auch in Deutschland der Mittelstand und die alten großen DAX-Konzerne, welche unsere Wirtschaft am Laufen halten. Mit Re-Investitionen vor Ort und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Das machen weder Google noch Apple hierzlande groß. Konzerne, die jeweils über 100 Milliarden Euro Cash auf der hohen Kante haben. Geld, das reichen Staatshaushalten gleicht.</p>
<h2>2020 sollte super werden</h2>
<p>Klar: Adidas konnte zu Recht für 2020 mit fetten Geschäften rechnen: EM und Olympia standen vor der Türe. Dennoch mutet es befremdlich an, dass manche Konzerne mit 60.000 Mitarbeitern keine zwei Monate eine Finanzkrise überstehen können.</p>
<blockquote><p>&#8222;Zum 31. Dezember bilanzierte Finanzvorstand Harm Ohlmeyer eine Netto-Cash-Position von 873 Millionen Euro. Das heißt: Abzüglich aller Schulden hatte der Konzern fast 900 Millionen Euro in der Kasse&#8220;. Für diese tiefe Rezession sei das aber zu wenig, wie sich jetzt zeige, schreibt das Handelsblatt.</p></blockquote>
<p>Mit Schuld an der Misere haben völlig irre Großaktionäre, welche Adidas keine Sekunde Zeit gaben nach Ausbruch des Coronavirus in Europa Luft zu holen. Innerhalb weniger Tage verkauften seit Mitte März fast die Hälfte der Adidas-Aktien. Damit zerschellten sie den Wert der Aktie von fast 300 Euro auf teils bis zu 165 Euro. Jetzt notiert das Papier wieder um die 214 Euro.</p>
<p>Wer solche Aktionäre hat, braucht keine Feinde. Angeheizt worden war die Aktienflucht bei Adidas von <strong>SPD-Mann Hubertus Heil, dem Bundesminister für Arbeit und Soziales</strong>. Er hatte mit aufgeblasenen Backen öffentlich Adidas massiv kritisiert, als Adidas, wie Deichmann, bekannt gegeben hatte:</p>
<ul>
<li>Man könne in der Krise zwecks hinschmelzender Rücklagen ohne Einnahmen vorerst keine Mieten in vielen der weltweit 2000 Stores mehr bezahlen.</li>
<li>Deshalb müsse man um Stundung bitten.</li>
</ul>
<h2>Das Problem mit Amazon</h2>
<p>Eine Karte, die Adidas in der Not gezogen hatte und welche die deutsche Bundesregierung ursprünglich Mietern selbst eröffnet hatte. Doch seltsamerweise hatte sie dabei scheinbar nur an Kleingeschäfte oder Privatbürger gedacht. Dabei werden Adidas und andere Retail-Ketten mit massiven Mietzahlungen in deutschen wie sonstigen Innenstädten belastet.</p>
<ul>
<li>Wobei man froh sein muss, dass es diese Mieter überhaupt noch gibt.</li>
<li>Denn Hunderttausende kleine Geschäfte sind in den vergangenen Jahren wegen Amazon &amp; Co aus Deutschlands Innenstädten verschwunden.</li>
<li>Ein Trend der seit über 15 Jahren anhält.</li>
</ul>
<p>Dass Adidas mit dicken Dividenden versuchte Aktionäre zu halten, ist einerseits verständlich. Andererseits zeigt sich jetzt in der Krise, dass einige diese Anleger das Geld nicht verdient haben. Wer schneller als ein Fuchs in der Krise wieder verschwindet, ist kein guter Partner. Und klar dürfte sein: Es waren primär großen Investoren.  Die Investmentmanagerinnen und Investmentmanager, die Adidas schlimmer als in jedem Ehekrieg sofort alleine ließen und noch schnell Kohle mitnehmen wollten, als das Gespenst Corona umging.</p>
<p>Vielleicht sollte man in Deutschland endlich das Mittel gesetzlich verankern, dass in Krisenzeiten der Aktienhandel an einem Börsenplatz erst einmal komplett eingestellt wird. Wie es in den USA regelmäßig bei Krisen gemacht wird.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</script>
</div>
<p>Allerdings haben viele unterschätzt, wie massiv und eigentlich zum Glück Schuhe noch direkt in den Geschäften <strong>und nicht über Amazon, Billiger.de, Idealo.de &amp; Co</strong> verkauft werden. Mit den von den Regierungen, auch der deutschen, beschlossenen Zwangs-Schließung dieser Geschäfte brach Adidas rund 60% des Umsatzes sofort weg, führt das Handelsblatt weiter aus.</p>
<h2>Hypverventilierender  Präsident</h2>
<p>Denn ob im Westen, Russland, oder den Schwellenländern – nichts geht derzeit mehr in den Geschäften. Zwar wird die Ausgangssperre und das  Verbot von Unternehmertum nun in Deutschland oder Österreich gelockert, doch die Einschläge sind da.</p>
<p>Sicher: Viele Regierungen meinten es gut, agierten aber im weltweiten Corona-Hype getrieben und komplett hysterisch. Wenn ein <strong>französischer Präsident Emmanuel Macron hyperventilierend vor der Weltpresse Corona als Kriegs-Gegner überzeichnet</strong>, kann eine <strong>Kanzlerin Dr. Angela Merkel</strong> nicht weniger öffentlich agieren.</p>
<p>Jeder Tote wird von Politik wie Medien zelebriert, wie der scheinbare Einschlag einer Riesennova auf die Erde. Dass in Deutschland jeden Monat in normalen Zeiten rund 60.000 Menschen sterben, in den USA rund 200.000, wird komplett ignoriert in der hitzigen Corona-Debatte. Viele meinen es gut. Viele aber auch zu gut.</p>
<p>Dabei stehen beispielsweise in der Schweiz viele Kliniken jetzt komplett leer – auch die Intensivstationen. Nur: Das will derzeit niemand hören. Und wenn es einer sagt, fallen sofort die üblichen Journalisten-Hyänen und Konkurrenz-Politiker über einen her, wie man es nur wagen könne, Corona angeblich herunterzuspielen.</p>
<p>„Wenig Covid-19-Patienten auf Schweizer Intensivstationen“, titelte die Neue Zürcher Zeitung am 14. April 2020 und führt weiter aus:</p>
<ul>
<li>Viele Spitalbetten in den Kantonen stünden seit Wochen leer.</li>
<li>Auch werde jetzt klar, wonach die befürchtete Überlastung wegen Corona auf den Schweizer Intensivstationen doch ausbleibe.</li>
</ul>
<p>Gleichzeitig schnellten die Arbeitslosenzahlen in der Schweiz wie weltweit massiv nach oben.</p>
<h2>Kliniken stehen jetzt leer</h2>
<p>Da der Schweizer Bundesrat, wie die deutsche Regierung, zahlreiche Operationen und sonstige nicht lebensnotwendige Eingriffe untersagte und die Menschen zu Hause bleiben sollten, stehen zahlreiche Schweizer, wie deutsche Kliniken, vor dem Konkurs.</p>
<p>Allerdings gab es solche Schlagzeilen im Jahr 2019 ebenfalls zu lesen – als Corona noch weit weg war.</p>
<ul>
<li>Ein Profiteur bankrotter Kliniken ist unter anderem die <strong>Schweiz-Deutsche Ameos-Gruppe</strong>, deren Holding in Zürich Nähe des Bahnhofs sitzt.</li>
</ul>
<p>Sie übernahm beispielsweise im November 2019 noch die insolventen <strong>Katholischen Kliniken Oberhausen</strong>, bei der 2300 Mitarbeiter angestellt waren. Gleichzeit wurde Ameos ein massives umstrittenes internes gruppenweites Sparprogramm auferlegt. Und auch für gute Gehaltszahlungen ist Ameos nicht gerade bekannt. In Ostdeutschland gelten bei Ameos Bruttozahlungen in der Administration von über 3000  Euro monatlich schon als &#8222;gut&#8220;. Auch für gestandenes Personal.</p>
<p>Gleichzeitig legt die immer wieder mit negativen Schlagzeilen kämpfende Klinikkette Wert darauf , man  würde immer wieder erfolgreich marode Kliniken  sanieren.</p>
<p>Doch zurück von den Kliniken zu Adidas: „Wie dramatisch die Lage ist, zeigt sich am besten in den USA, dem größten Sportmarkt der Welt“ folgert das Handelsblatt. Dort würden die genauesten Sportartikel-Marktdaten erfasst.</p>
<ul>
<li>Alleine der Absatz von Sportschuhen sei zwischen New York und Los Angeles in der ersten April-Woche 2020 um drei Viertel im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen.</li>
<li>Dies hätten Marktforscher der NPD Group ermittelt.</li>
</ul>
<p>So oder so zeigt die Coronakrise, welche nun unter anderem zu einer Adidas-Krise wurde: Wie im Falle der Banken in der Finanzkrise 2007 / 2008 muss überlegt werden, welche Maßnahmen gesetzlich ergriffen werden müssen, um zu helfen, dass ein Großkonzern auch in einer tiefen Rezession aus eigener Kraft wenigstens drei bis vier Monte überlegen kann.</p>
<p>Zugute halten muss man Adidas: Dass ein Staat einem Unternehmen in einer Demokratie die komplette Geschäftstätigkeit über Nacht verbietet, ist historisch. Damit konnte einfach wirklich niemand rechnen. Der nächste Kandidat der jetzt gerettet werden muss ist <strong>Puma</strong>. Und es dürften noch Tausende vor der Insolvenz, dem Konkurs stehende Unternehmen folgen.</p>
<p>Im Internet hat sich deshalb bereits ein Portal mit dem Namen <a href="https://coronakonkurse.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">coronakonkurse.com</a> gegründet. Ein  Forum, wo sich Menschen, deren  Firmen in eine Krise gekommen sind, nach Branchen austauschen können.</p>
<h2>Einzelnachweise</h2>
<p>[1] <a href="https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/studie-warnt-vielen-schweizer-spitaelern-droht-der-konkurs-327287.html">Studie warnt: Vielen Schweizer Spitälern droht der Konkurs</a>, in: bluewin.ch vom 24.11.2019. Abgerufen am 16.4.2020.</p>
<p>[1] <a href="https://www.waz.de/staedte/oberhausen/privater-dienstleister-ameos-uebernimmt-katholische-kliniken-id227593903.html">Privater Dienstleister Ameos übernimmt Katholische Kliniken</a>, in: WAZ, Westdeutsche Allgemeine Zeitung Online vom 8.11.2020.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MDR suchte ältesten Mietvertrag Mitteldeutschlands und fand ihn aus 1944</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2019/05/mdr-suchte-aeltesten-mietvertrag-mitteldeutschlands-und-fand-ihn-aus-1944/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 07:55:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der MDR-Sendung &#8222;Aussenseiter Spitzenreiter&#8220; (&#8222;gesucht und gefunden mit Madeleine Wehle&#8220;) war die Redaktion am Donnerstag den 23. Mai 2019 in einem interessanten Beitrag auf der Spur von &#8222;Deutschlands ältestem Mietvertrag&#8220;. (1) Und wurde durchaus fündig. Ein Mieter aus Mitteldeutschland konnte mit seiner Frau einen Mietvertrag aus dem Jahr 1944 vorlegen, den er von seinem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2019/05/mdr-suchte-aeltesten-mietvertrag-mitteldeutschlands-und-fand-ihn-aus-1944/">MDR suchte ältesten Mietvertrag Mitteldeutschlands und fand ihn aus 1944</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der MDR-Sendung &#8222;Aussenseiter Spitzenreiter&#8220; (&#8222;gesucht und gefunden mit Madeleine Wehle&#8220;) war die Redaktion am Donnerstag den 23. Mai 2019 in einem interessanten Beitrag auf der Spur von &#8222;Deutschlands ältestem Mietvertrag&#8220;. (1) Und wurde durchaus fündig.</strong></p>
<p>Ein Mieter aus Mitteldeutschland konnte mit seiner Frau einen Mietvertrag aus dem Jahr 1944 vorlegen, den er von seinem Vater nahtlos übernehmen hatte können und zwar in Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt. Das heißt, der Mietvertrag ist 75 Jahre alt (Bild).</p>
<p>Der Mann mit dem derzeit ältesten noch laufenden deutschen Mietvertrag, den zumindest das MDR Fernsehen ausfindig machen konnte, sagte, er sei exakt in der Wohnung geboren worden. In den folgenden Jahrzehnten sei man einfach zu faul gewesen, auszuziehen.</p>
<p>Ein anderes Ehepaar aus Dresden konnte einen noch laufenden original Mietvertrag aus dem Jahr 1960 vorlegen und ein weiteres Ehepaar aus Borsdorf einen 61 Jahre alten Mietvertrag. Das bedeutet, die Mietverträge liefen jeweils seit knapp 60 Jahren und stammen noch aus DDR-Zeiten.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<p>Der ORF hatte zudem letzthin eine Sendung über das erste Hochaus Wiens ausgestrahlt. Das Hochaus war in den 1930er Jahren gebaut worden. Der ORF konnte eine Mieterin präsentieren, die ebenfalls schon seit 75 Jahren auf Grund eines 1940 abgeschlossenen Mietvertrages in dem Hochhaus wohnte. (2)</p>
<h2>Im ältesten Hochhaus Wiens wohnte eine Dame 75 Jahre</h2>
<p>Das Hochaus galt schon in den 1930er Jahren wie heute als äußert schicke Adresse mitten in Wien. So gab es für die Mieter bereits 1940 einen Portier und in einem höheren Stockwerk waren große Außenterrassen und ein Außenrestaurant für die Bewohner angelegt worden.</p>
<p>Trotz der amerikanischen Bombardierungen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die auch Wien nicht verschonten, überlebte das Hochhaus.</p>
<p>Wie sie zu dem Mietvertrag 1940 als junge Frau gekommen sei, wollte der ORF wissen? Die langjährige Mieterin meinte, was sie sich in den Kopf setze, das erreiche sie meist auch. Und das Hochaus habe es ihr von Beginn angetan. Die auch für damalige Verhältnisse relativ hohe Miete, habe sie irgendwie auftreiben können. Das Hochaus habe ihr so gut gefallen, dass sie nie wieder habe ausziehen wollen.</p>
<p>Allerdings gibt es vor allem in Privathäusern Familien, die noch wesentlich länger in ihren eigenen vier Wänden leben.</p>
<p>Im pfälzischen Maxdorf lebte bis 2016 eine Frau. Sie hatte 1936 mit Hilfe eines an Familien damals für den Eigenerwerb von Wohnraum vergebenen sogenannten &#8222;Hitler-Kredits&#8220; mit ihrem Mann ein Haus gebaut. (3)</p>
<h2>Von 1936 bis 2015 im selbst gebauten Heim in der Pfalz</h2>
<p>Es war das erste Haus, das die Familie in Jahrhunderten besessen hatte. Dort lebte sie bis 2015 alleine mit Hilfe einer halbtäglichen Hilfskraft. Noch bis zu ihrem 100. Geburtstag grub sie den Garten um und erntete ihr eigenes Gemüse.</p>
<p>Tag für Tag stieg sie noch bis weit über die 100 die Treppen zu ihrem Schlafzimmer hoch und schlief in einem original Bett, das ein Schreiner 1936 für sie und ihren Mann angefertigt hatte.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Eigenes Gemüse anbauen war eine Gewohnheit, die sie aus den Erfahrungen als Kind im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1919) kannte.</p>
<h2>85 Jahre im eigenen Haus und kein bisschen Müde</h2>
<p>Ebenso kannte sie dies aus den Entbehrungen des Zweiten Weltkriegs (1939 bis 1945). In diesem brutalen Krieg hatte sie sich mit ihrem Mann und ihrer Mutter durchgeschlagen. Der Vater war jedoch schon im Ersten Weltkrieg gefallen.</p>
<p>Im April 2016 starb die 1911 geborene Dame schließlich &#8211; mit knapp 105 Jahren und zwar in einem pfälzischen privaten kleinen Pflegeheim.</p>
<p>Das bedeutet: Sie lebte fast 85 Jahre in ihrem eigenen Haus, auf das sie bis zu letzt stolz war.</p>
<h2>Einzelnachweise</h2>
<p>(1) <a href="https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung839334_ipgctx-false_zc-171a0f60_zs-1638fa4e.html" target="_blank" rel="noopener">Aussenseiter. Spitzenreiter</a>, MDR Fernsehen vom Do 23.05.2019, 19:50Uhr</p>
<p>(2) <a href="https://tv.orf.at/program/orf2/20190519/878059601/story" target="_blank" rel="noopener">Herrengasse 6 &#8211; 8. Das erste Hochhaus Wiens</a>… 1932 wurde Wiens erstes Hochhaus nach Rekordbauzeit in der Herrengasse eröffnet und ist seither Anziehungspunkt wie Domizil von Prominenten, Künstlern und Intellektuellen. Oskar Werner, Curd Jürgens, Paula Wessely und Gusti Wolf nahmen hier ebenso Logis wie später Daniel Kehlmann oder Christoph Waltz. Ein Haus, das unzählige Geschichten zu erzählen hat, in: ORF 2 Europe, Länge: 30 Minuten, 19.5.2019.</p>
<p>(3) <a href="https://www.kriegsberichterstattung.com/id/1945/elisabeth-weisbrodt-wird-101-geboren-1911-vor-dem-ersten-weltkrieg/">Elisabeth Weisbrodt wird 101: Geboren 1911 vor dem Ersten Weltkrieg</a>, von Maximus, in: kriegsberichterstattung.com vom 31.7.2012. Abgerufen am 24.5.2019.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Enkeltrickbetrügerin ergaunert mit ‚Notar‘ 70.000 Euro in der Schweiz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2018/11/enkeltrickbetruegerin-ergaunert-mit-notar-70-000-euro-in-der-schweiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 20:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug an Rentnern]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug an Rentnern Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Der Trick mit Enkeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreuzlingen ist ein kleines beschauliches Städtchen in der Schweiz. Es grenzt nicht nur an den Bodensee, sondern auch an die deutsche Nachbarstadt Konstanz, die wiederum für eine komplett mittelalterlich erhaltene Innenstadt berühmt ist.  Konstanz ist auch dafür berühmt, dass vor 600 Jahren auf dem Konstanzer Konzil mit viel Tamtam ein Papst gewählt worden war. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/11/enkeltrickbetruegerin-ergaunert-mit-notar-70-000-euro-in-der-schweiz/">Enkeltrickbetrügerin ergaunert mit ‚Notar‘ 70.000 Euro in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kreuzlingen ist ein kleines beschauliches Städtchen in der Schweiz. Es grenzt nicht nur an den Bodensee, sondern auch an die deutsche Nachbarstadt Konstanz, die wiederum für eine komplett mittelalterlich erhaltene Innenstadt berühmt ist. </strong></p>
<p><strong>Konstanz ist auch dafür berühmt, dass vor 600 Jahren auf dem Konstanzer Konzil mit viel Tamtam ein Papst gewählt worden war. </strong></p>
<p><strong>Das beeindruckende Konzil-Gebäude steht noch heute in bester Lage direkt am Bodensee. Doch die Beschaulichkeit der Bodenseeregion zieht nicht nur Touristen an, sondern auch Gauner.</strong></p>
<p>So wie jetzt wieder: Zwar müsste jeder Senior mittlerweile vom Enkeltrick gehört haben, zumal das Thema regelmäßig auch in der ZDF-Sendung &#8222;Aktenzeichen XY&#8230; ungelöst&#8220; zu sehen ist.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Dennoch gibt es immer und immer wieder leichtgläubige Rentner, die auf Enkeltrickbetrüger hereinfallen.</p>
<p>Wie jetzt wieder in der Region Kreuzlingen. Anfang November 2018 hatte sich eine Betrügerin bei einer 73-Jährigen gemeldet und ihr vorgegaukelt, sie sei eine Bekannte der älteren Dame.</p>
<p>An einem Dienstmorgen klingelte nämlich bei der Dame das Telefon. Die Trickbetrügerin und Kriminelle erzählte der älteren Frau, sie brauche dringend Geld für den Kauf einer Wohnung.</p>
<p>Um Vertrauen zu schaffen, lies die Betrügerin die leichtgläubige ältere Frau raten, wer denn da gerade am Telefon an der anderen Leitung sei.</p>
<p>Ganz nach dem Motto: Wie, Du erkennst nicht mal mehr die Stimme deiner besten alten Freundin?</p>
<p>Nachdem die ältere Dame den Namen ihrer vergessen geglaubten angeblichen &#8222;Freundin&#8220; &#8222;erraten&#8220; hatte, übergab die Betrügerin das Telefon an einen deutschsprechenden Mann, der sich wiederum als angeblicher &#8222;Notar&#8220; ausgab.</p>
<p>Das Ende des Theaterspiels: Die 73-Jährige lies sich bequatschen, fuhr zur eigenen Hausbank, die ihr ohne Gegenprüfung die hohe Summe von 70.000 Euro ausbezahlte.</p>
<p>Auf einem Parkplatz übergab die 73-Jährige Frau dann das Geld an die kriminellen Schauspieler.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div>
<p>Erst Stunden nach der Geldübergabe dämmerte ihr, dass an der Geldübergabe vielleicht irgendwas falsch sein könnte. Doch da war das Trickbetrüger-Schauspielerpärchen längst über alle Berge.</p>
<p>Die 70.000 Euro sieht die Rentnerin wohl nie wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/11/enkeltrickbetruegerin-ergaunert-mit-notar-70-000-euro-in-der-schweiz/">Enkeltrickbetrügerin ergaunert mit ‚Notar‘ 70.000 Euro in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuern auf Renten in Deutschland: Ab 2022 schon 13 Milliarden</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2018/09/steuern-auf-renten-in-deutschland-ab-2022-schon-13-milliarden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 08:38:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Besteuerung Renten weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Höhe Steuern Rentenbezüge]]></category>
		<category><![CDATA[Muss ich auf Mieteinnahmen als Rentner Steuern bezahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern auf Renten]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern Renten]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern Renten Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern Schweiz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=9309</guid>

					<description><![CDATA[<p>Renten werden in Deutschland doppelt besteuert. Das soll eigentlich nicht sein, ist aber de Fakto so. Besteuerung Renten ist und bleibt und schwieriges Thema.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/09/steuern-auf-renten-in-deutschland-ab-2022-schon-13-milliarden/">Steuern auf Renten in Deutschland: Ab 2022 schon 13 Milliarden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die heutigen Rentner haben es in Deutschland steuerlich deutlich besser als die künftigen. So teilte die Bundesregierung in Berlin mit, wonach sich alleine in den nächsten fünf Jahren die Steuereinnahmen aus Rentenbezügen von derzeit rund 6,5 Milliarden Euro auf 13 Milliarden Euro verdoppeln würden.[1]</strong></p>
<p>Diese Auskunft erhielt die FDP-Bundestagsfraktion nach einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung, welche von der CDU/CSU und SPD gebildet wird</p>
<p>Dass die Besteuerung von Renten in Deutschland drastisch an Fahrt gewinnt, liegt daran, dass 2005 von der damaligen Regierung beschlossen wurde:</p>
<ul>
<li>Rentner müssen sukzessiv steigend über die nächsten 35 Jahre auch Einkünfte versteuern, die sie bereits aus ihrem eigenen Nettogeld angespart haben. Dazu gehören beispielsweise Rentenzahlungen aus privaten Rentenversicherungen.</li>
<li>Ebenso müssen beispielsweise Mieteinnahmen aus Wohnungen verteuert werden.</li>
<li>Dabei spielt es keine Rolle, wie man zu diesen Wohnungen gekommen ist.</li>
<li>Fakt ist: Millionen Deutsche stottern Immobilienkredite mühevoll über Jahrzehnte ab, um eben im Alter dann mit Mieteinnahmen ihre spärlichen Renten etwas erhöhen zu können.</li>
<li>Dass das Bezahlen des Immobilienkredits vom bereits versteuerten Nettogehalt geleistet wurde, spielt bei der späteren Rentenbesteuerung in Deutschland keine Rolle mehr.</li>
<li>De Fakto bedeutet dies, dass das Geld zwei Mal vom deutschen Fiskus mit Steuern belegt wird.</li>
<li>Das ist einer der Gründe, weshalb es für die deutsche Mittelschicht schwer ist bis unmöglich Vermögen aufzubauen.</li>
</ul>
<p>Zudem gilt: Mussten bis 2005 Rentenbeziehungen generell nicht versteuert werden, ist die Generation am Arsch, die ab 2040 Rentenzahlungen erhält: Denn sie muss nach dem Willen von CDU/CSU und SPD sämtliche Rentenbezüge komplett zu 100% versteuern.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h2>Seit 2005 werden die Renten immer weiter besteuert</h2>
<p>Seit dem Jahre 2005 wurde der prozentuale Anteil der Besteuerung von Renten kontinuierlich angehoben, wobei anfänglich 50% der Renten der Steuer unterworfen wurden.</p>
<p>Bereits ab 2022 müssen aber in Deutschland bereits 80% sämtlicher Einnahmen, welche als Rente dienen, dem Finanzamt gegenüber deklariert und versteuert werden.</p>
<p>Deutschland gilt weltweit als eines jener Länder, die zwar einerseits einen recht vorbildlichen Sozialstaat haben. Andererseits besteuert Deutschland aber auch wie wenige Staaten seine Bürger von der Wiege bis zur Bahre.</p>
<p>Das Steuersystem stellt das folgende in YouTube eingestellte Video schön dar [&#8222;Skandal um Doppelsteuer: Wie der Staat bei Rentnern zweimal kassiert&#8220;]:</p>
<p>https://youtu.be/bbFRJ_YxVKg</p>
<p>Allerdings gilt beispielsweise auch in der Schweiz, dass Renten versteuert werden müssen. So schreibt ch.ch:</p>
<blockquote><p>&#8222;AHV- und IV-Renten, sowie Renten der beruflichen Vorsorge müssen deklariert und als Einkommen in der Regel zu 100 % versteuert werden. Kapitalleistungen aus der beruflichen Vorsorge (Säule 2) und Leistungen aus der privaten Altersvorsorge (Säule 3a und Leibrenten / Säule 3b) werden zu einem speziellen Steuersatz besteuert. Ergänzungsleistungen zur AHV und IV sind steuerfrei.&#8220; [2]</p></blockquote>
<p>Dennoch: Während in Deutschland Rentenzahlungen teils mit einer Steuer von bis zu 43% belegt werden, sind in der Schweiz selten Steuern von mehr als 15% zu bezahlen.</p>
<p>Selbst Ausländer, die in der Schweiz über das Quellensteuer-Verfahren belegt werden (gilt für die ersten fünf Jahre einer Tätigkeit in der Schweiz), bezahlen selten mehr als 22% Steuern.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h2>Besteuerung Renten: Kaum mehr als 15% in der Schweiz</h2>
<p>Rechnet man auf die Steuer noch die zu zahlenden Sozialabgaben hinzu, so liegt der Steuer- und Abgabenanteil in der Schweiz zudem selten höher als bei 33% auf Einkommen aus nicht-selbständiger Arbeit.</p>
<p>Doch auch hier muss man wissen: Der Großteil der Sozialabgaben fließt in der Schweiz in die eigene Altersvorsorge.</p>
<p>Verdient beispielsweise ein Deutscher in der Schweiz jährlich zwischen 150.000 und 180.000 Franken, bezahlt der Arbeitgeber in Form von Sozialabgaben monatlich bis zu 2200 Franken in die Altersvorsorge seines Arbeitnehmers. Das heißt: Rentner sind in der Schweiz erheblich besser gestellt als in Deutschland.[3,4]</p>
<p><strong>Einzelbelege</strong></p>
<p>(1) <a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuern-sparen/finanzministerium-verdoppelung-der-einkommensteuer-von-rentnern-15776090.html" target="_blank" rel="noopener">Einkommensteueraufkommen von Rentnern verdoppelt sich bis 2022</a>, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Online vom 7. September 2018.</p>
<p>(2) <a href="https://www.ch.ch/de/besteuerung-renten/" target="_blank" rel="noopener">Besteuerung von Renten (in der Schweiz)</a>, In: ch.ch.</p>
<p>(3) <a href="https://www.ch.ch/de/ahv-rente-berechnen/#2-saeule-berufliche-vorsorge" target="_blank" rel="noopener">Wieviel Geld bekomme ich im Alter? Vom 64. bzw. 65. Altersjahr an erhalten Männer und Frauen in der Schweiz eine AHV-Rente</a>.</p>
<p>(4) &#8222;Sie planen, in die Schweiz zu ziehen? Grenzgänger? Sie möchten wissen, was Sie in der Schweiz in Zukunft verdienen? Geben Sie einfach Ihr Monats-Bruttogehalt in unseren Rechner ein und los geht&#8217;s!&#8220;, In: <a href="https://www.lohncomputer.ch/" target="_blank" rel="noopener">www.lohncomputer.ch</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Handwerkerrechnungen brutto oder netto?</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2018/08/handwerkerrechnungen-brutto-oder-netto/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2018/08/handwerkerrechnungen-brutto-oder-netto/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Aug 2018 08:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bruttorechnungen Handwerker]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerkerrechnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nettorechnungen Handwerker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Handwerker machen gerne Spielchen rund um Angebote und Handwerkerrechnungen. Dazu gehört, dass zahlreiche Posten in einem Handwerkerangebot, die beispielsweise bei einer Kernsanierung eigentlich zu berücksichtigen wären, fehlen. Es gehört auch zu den Spielchen zahlreicher Handwerker, dass die Angebote an Privatkunden mit Nettopreisen unterbreitet werden. Doch ist das überhaupt erlaubt? Ein Handwerkerangebot mit Nettopreisen? Nein! Grund: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/08/handwerkerrechnungen-brutto-oder-netto/">Handwerkerrechnungen brutto oder netto?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Handwerker machen gerne Spielchen rund um Angebote und Handwerkerrechnungen. Dazu gehört, dass zahlreiche Posten in einem Handwerkerangebot, die beispielsweise bei einer Kernsanierung eigentlich zu berücksichtigen wären, fehlen.</strong></p>
<p>Es gehört auch zu den Spielchen zahlreicher Handwerker, dass die Angebote an Privatkunden mit Nettopreisen unterbreitet werden. Doch ist das überhaupt erlaubt? Ein Handwerkerangebot mit Nettopreisen? Nein!</p>
<p>Grund: Preise gegenüber privaten Endkunden müssen immer als Endpreise ausgegeben werden. Das heißt:</p>
<p>Auch wenn ein Handwerker ein Angebot mit „alle Preise sind Nettopreise“ unterzeichnet, so ist das wettbewerbsrechtlich nicht zulässig.</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<p>Der Kunde kann hinterher selbst bei ursprünglicher versehentlicher Annahme eines solchen Angebots auch nachträglich sich auf die Gesetzeslage berufen. Das heißt: Ein solches Angebot nicht annehmen und darauf verweisen, dass hier netto als Endpreis, als Bruttopreis inklusive der Mehrwertsteuer anzusehen ist.</p>
<p>Nur gegenüber Gewerbekunden oder sonstigen Geschäftskunden dürfen Handwerker Nettopreise in ihren Handwerkerangeboten ausweisen, also einen Nettopreis ausweisen und nicht zusätzlich die 19% Mehrwertsteuer als Extraposten angeben.</p>
<h2>Der Bar-Tick der Handwerker</h2>
<p>Beliebt bei Handwerkern ist auch, dass versucht wird, die Auftraggeber dazu zu bewegen, einen Teil der Rechnung bar zu begleichen. Das drückt den Gesamtpreis der effektiven Kosten für den Handwerker auf Seiten des Auftraggebers meist nur wenig und der Handwerker ist aus seiner Sicht fein raus, da er so mehr einstecken kann.</p>
<p>Problem: Ein Vermieter, der seine Wohnung sanieren lässt, sitzt im Schadensfall dann alleine auf dem Schaden, denn der Handwerker könnte dann immer sagen: Ich hab doch gar nichts gemacht.</p>
<p>Nur Posten, die auch auf der Handwerkerrechnung verzeichnet sind, bezahlen später im Schadensfall beispielsweise die Versicherungen &#8211; und zwar der Handwerker, wenn diese einen Schaden beispielsweise durch unsachgemäße Installation von Wasserleitungen, Stromleitungen oder sonstigen Dingen direkt oder indirekt verursacht haben.</p>
<h2>Was nicht auf der Rechnung steht ist nicht versichert!</h2>
<p>Kann der Auftraggeber, beispielsweise der Vermieter, das aber nicht belegen, wer was in der Wohnung oder dem Haus installiert hat, ist im schlimmsten Fall der Auftraggeber selber rechtlich dran. Das kann teuer werden!!!</p>
<p>Unser Tipp: Selbst wenn Sie sich auf Druck von Handwerkern darauf einlassen, einen Teil der Gesamtrechnung bar zu bezahlen, ohne dass dieser Betrag auf der Rechnung auftaucht. So lassen Sie sich doch nur auf Rechnungen ein, wo versicherungstechnisch klar dargestellt ist, was der Handwerker alles in der Wohnung installiert hat!</p>
<p>Lassen Sie sich zudem nie auf Diskussionen mit Ihrem Handwerker ein, ob gegenüber einem Privatkunden nun das Angebot als Nettoangebot oder Bruttoangebot mit Mehrwertsteuer anzusehen ist.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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<h3>Egal ob der Handwerker schreibt, er habe nur ein Nettoangebot vorgelegt &#8211; für private Auftraggeber gilt das als Endpreis inklusive Mehrwertsteuer</h3>
<p>Es müssen immer Bruttoangebote sein, also die Mehrwertsteuer muss im Endpreis drin sein. Auch Fußnotenverweise sind nicht zulässig. Selbst wenn der Handwerker hinterher behauptet, er hätte den Auftraggeber doch darauf hingewiesen, er hätte nur ein Nettoangebot gemacht, so gilt:</p>
<p>Selbst wenn Sie sich anfänglich mangels Wissen darauf eingelassen haben, so können sie hinterher von Ihrem Recht Gebrauch machen, den Nettobetrag als Bruttobetrag anzusehen &#8211; also inklusive der Mehrwertsteuer. Getrickst und gegen die Preisauszeichnung verstoßen haben ja nicht Sie, sondern der Handwerker um ein scheinbar niedrigeres Angebot Ihnen vorlegen zu können.</p>
<p>Und am wichtigsten: Handwerkerrechnungen können beispielsweise von Vermietern teilweise von der Steuer abgesetzt werden. Zudem zahlen Versicherungen bei Handwerkerleistungen im Schadensfall nur dann, wenn Rechnungen vorliegen.</p>
<p>Fakt ist auch: Jeder Handwerker muss eine Haftpflichtversicherung für Schadensfälle abschließen. Lassen Sie sich diese vor Auftragserteilung schriftlich, beispielsweise über einen WhatsApp-Screenshot oder eine E-Mail vorlegen.</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.my-hammer.de/artikel/bruttopreis-pflicht-warum-sie-keine-nettopreise-nennen-duerfen.html" target="_blank" rel="noopener">Bruttopreis Pflicht &#8211; Warum Sie keine Nettopreise nennen dürfen!</a>, von Rechtsanwalt Matthias Niebuhr, auf: Myhammer.</li>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Preisangabenverordnung" target="_blank" rel="noopener">Preisangabenverordnung (PAngV)</a>, in: Wikipedia.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Rauchverbot in Straßburg in Parks</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2018/06/rauchverbot-in-strassburg-in-parks/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anton Niemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2018 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchverbote EU]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchverbote weltweit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ehemals deutsch-französische und heutige französische Stadt Straßburg, im schönen Elsaß-Lothringen gelegen, verbietet das Rauchen in öffentlichen Parks und sonstigen Grünanlagen. Am Montag hatte der Stadtrat zum Rauchverbot in allen städtischen Grünflächen einen mehrheitlichen Beschluss gefasst. [1] Dem Qualmverbot waren weitere Maßnahmen vorausgegangen, welche vier Jahre zurückreichen. Bereits 2018 hatte nämlich der Stadtrat von Straßburg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/06/rauchverbot-in-strassburg-in-parks/">Rauchverbot in Straßburg in Parks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die ehemals deutsch-französische und heutige französische Stadt Straßburg, im schönen Elsaß-Lothringen gelegen, verbietet das Rauchen in öffentlichen Parks und sonstigen Grünanlagen. Am Montag hatte der Stadtrat zum Rauchverbot in allen städtischen Grünflächen einen mehrheitlichen Beschluss gefasst. [1]</strong></p>
<p>Dem Qualmverbot waren weitere Maßnahmen vorausgegangen, welche vier Jahre zurückreichen. Bereits 2018 hatte nämlich der Stadtrat von Straßburg auf öffentlichen Spielplätzen zum Schutze von Kindern und Jugendlichen ein Rauchverbot erlassen.</p>
<p>Dem Ende des Rauchens in öffentlichen Parks war in Straßburg außerdem seit Dezember 2017 ein Test im Citadel Park vorausgegangen, einem Park, der im östlichen Teil des Stadtzentrums liegt.</p>
<p>Interessant ist, dass sogar die Raucher selber angeblich mehrheitlich für ein Rauchverbot in öffentlichen Parks gestimmt hätten, behauptet zumindest der Stadtrat der schönen alten Stadt Straßburg:</p><div id="steue-1975786518" class="steue-artikel-ad steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/>
<ul>
<li>Angeblich hätten 57% der befragten Raucher sich freiwillig für ein Verbot des Rauchens in öffentlichen Parks ausgesprochen.</li>
<li>Unter den Nichtrauchern seien es rund zweidrittel gewesen (71%).</li>
</ul>
<p>Wer sich künftig in Straßburg an das Rauchverbot in Parks nicht hält, dem drohen Geldstrafen von rund 68 Euro. Warnschilder sollen auf die umfangreichen Rauchverbote im öffentlichen Raum aufmerksam machen.</p>
<h2>Hintergrund Elsaß-Lothringen</h2>
<p>Elsaß-Lothringen gehörte schon im frühen und späteren Mittelalter und dann von 1871 bis 1918 zum damaligen deutschen Reich.</p>
<p>Noch heute sprechen viele Bürger in Elsaß-Lothringen auch deshalb neben französisch deutsch. Straßennamen waren bis vor wenigen Jahren häufig noch in französisch und deutsch angeschrieben. Neben dem Straßburger Münster ist die Judengasse berühmt.</p>
<p>Die Sraßburger Judengasse liegt in bester zentraler Lage in unmittelbarer Nähe des Münsters, was auf die enge Verbindung zwischen Juden und Christen in Straßburg hindeutet.</p>
<p>Seit dem 18, beziehungsweise 19. Jahrhundert lebten aber in der Judengasse auch zahlreiche wohlhabende nicht-Juden, welche die zentrale Lage genossen und dort herrschaftliche Häuser bauten, die es noch heute zu besichtigen gibt.</p>
<p>Bis vor wenigen Jahren war Deutsch neben Französisch als Amtssprache in Straßburg offiziell akzeptiert, wurde dann aber von einer Bürgermeisterin abgeschafft.</p>
<p><strong>Einzelnachweise</strong></p>
<p>[1] Straßburg wird das Rauchen in allen seinen Parks verbieten (original in Französisch: <a href="http://www.europe1.fr/societe/strasbourg-va-interdire-la-cigarette-dans-tous-ses-parcs-3690032" target="_blank" rel="noopener">Strasbourg va interdire la cigarette dans tous ses parcs</a>, von Noémi Marois, In: europe1.fr  vom 22. Juni 2018.</p><div id="steue-4062595744" class="steue-artikel-ad3_2 steue-entity-placement" style="margin-right: 20px;"><div class="steue-adlabel">Anzeige</div><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-6105894132363007" crossorigin="anonymous"></script><ins class="adsbygoogle" style="display:inline-block;width:300px;height:250px;" 
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</div><br style="clear: both; display: block; float: none;"/><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu/2018/06/rauchverbot-in-strassburg-in-parks/">Rauchverbot in Straßburg in Parks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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