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	<title>Konto, Zinsen &amp; Karten Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<description>... Das musst Du zu Steuern, Finanzen, Verbraucherrecht wissen</description>
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	<title>Konto, Zinsen &amp; Karten Archive - STEUERRATSCHLAG.eu</title>
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	<item>
		<title>Einlagensicherung: 100.000 Euro je Person und Bank, bis 500.000 Euro für sechs Monate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Bühlmann – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 09:33:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagensicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesetzlich sind Einlagen in Deutschland bis 100.000 Euro je Person und Bank geschützt. Was mehrere Konten, Gemeinschaftskonten und Hausverkäufe ändern – und warum Fake-Festgeld nicht darunter fällt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/einlagensicherung-100-000-euro-je-person-und-bank-bis-500-000-euro-fuer-sechs-monate/">Einlagensicherung: 100.000 Euro je Person und Bank, bis 500.000 Euro für sechs Monate</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was die gesetzliche Sicherung, die Institutssicherung der Sparkassen und Genossenschaftsbanken und die freiwilligen Fonds tatsächlich abdecken, warum Festgeld-Fallen nicht darunter fallen und wie du deine Grenze selbst prüfst. Stand: 26. Oktober 2026.</strong></p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 22px 24px 8px; margin: 0 0 36px;">
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 12px;">Auf einen Blick</p>
<ul style="margin: 0 0 14px; padding: 0; list-style: none;">
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Gesetzlich geschützt sind in Deutschland 100.000 Euro je Kundin oder Kunde und Bank – alle Konten bei derselben Bank werden zusammengerechnet, Gemeinschaftskonten auf die Kontoinhaber/-innen aufgeteilt.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Bis zu 500.000 Euro sind es für sechs Monate nach der Gutschrift, wenn das Geld etwa aus dem Verkauf der selbst genutzten Wohnung, einer Abfindung, einer Heirat oder Scheidung stammt – nur auf schriftlichen Nachweis.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Wer auf ein gefälschtes Festgeldangebot hereinfällt, hat keine Einlage bei einer Bank: Die Einlagensicherung springt dann nicht ein.</li>
</ul>
</aside>
<p class="lead">Die deutsche Finanzaufsicht, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), hat allein am 22. und 23. Oktober 2026 vor zwei Websites mit angeblichen Tages- und Festgeldangeboten gewarnt. Eine davon nutzte den Namen einer bei der BaFin registrierten Bank, ohne mit ihr etwas zu tun zu haben. Laut BaFin nennen Kriminelle dabei manchmal eine angebliche Partnerbank, bei der das Geld durch die Einlagensicherung geschützt sei. Was die Einlagensicherung wirklich leistet, wo ihre Grenzen liegen und wie du in wenigen Minuten prüfst, ob dein Erspartes darunter fällt, erklären wir hier – mit Rechner, Modellfällen und einem Blick auf die Prüfportale.</p>
<h2>Was der Gesetzgeber garantiert: 100.000 Euro je Bank</h2>
<p>Grundlage ist das deutsche Einlagensicherungsgesetz (EinSiG). Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__8.html">§ 8 EinSiG</a> ist der Entschädigungsanspruch auf 100.000 Euro begrenzt. Entscheidend ist der Zusatz in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__7.html">§ 7 Absatz 3 EinSiG</a>: Die Grenze gilt für die Gesamtforderung gegen ein Kreditinstitut, „unabhängig von der Zahl der Konten, der Währung und dem Ort“. Girokonto, Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch bei derselben Bank zählen also zusammen. Zinsen sind bis zur Feststellung des Entschädigungsfalls eingeschlossen.</p>
<p>Bei Gemeinschaftskonten zählt nach § 7 Absatz 4 der Anteil jeder Kontoinhaberin und jedes Kontoinhabers; fehlt eine andere Vereinbarung, wird zu gleichen Teilen aufgeteilt. Die BaFin rechnet auf ihrer <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html">Verbraucherseite zur Einlagensicherung</a> vor, dass sich der Schutz bei zwei Kontoinhaber/-innen, etwa einem Ehepaar, so auf 200.000 Euro verdoppelt. Ausgezahlt wird nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__14.html">§ 14 Absatz 3 EinSiG</a> spätestens sieben Arbeitstage, nachdem die BaFin den Entschädigungsfall festgestellt hat – ohne Antrag.</p>
<p>Dass das kein theoretischer Fall ist, zeigt eine Mitteilung der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB): Die BaFin hat am 10. September 2026 für die Frankfurter Filiale der iranischen Bank Sepah den <a href="https://edb-banken.de/bafin-stellt-entschaedigungsfall-fuer-bank-sepah-iran-filiale-frankfurt-am-main-fest">Entschädigungsfall festgestellt</a>. Die Filiale ist nach Angaben der EdB der Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken angeschlossen und der EdB zugeordnet.</p>
<h2>Bis 500.000 Euro – aber nur für sechs Monate</h2>
<p>Wer gerade eine große Summe auf dem Konto hat, weil er die selbst genutzte Wohnung verkauft, geheiratet oder sich hat scheiden lassen, in Rente gegangen ist oder eine Abfindung erhalten hat, ist nach § 8 Absatz 2 EinSiG bis zu 500.000 Euro geschützt. Das gilt auch für Kapitalauszahlungen aus der betrieblichen Altersversorgung und aus Riester-Verträgen sowie für bestimmte Entschädigungen, etwa für Opfer von Gewalttaten. Zwei Bedingungen schränken das ein: Der Entschädigungsfall muss innerhalb von sechs Monaten nach der Gutschrift eintreten, und der höhere Anspruch muss nach § 8 Absatz 5 gesondert schriftlich und mit Nachweisen glaubhaft gemacht werden. Die EdB nennt diese Fälle auch auf ihrer <a href="https://edb-banken.de/">Startseite</a>.</p>
<figure style="margin: 18px 0;"><img decoding="async" style="width: 100%; height: auto;" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/10/2026-10-26_Grafik_Einlagensicherung-Faelle.jpg" alt="Balkendiagramm mit fünf Modellfällen: Gesetzlich gesichert sind 80.000, 100.000 von 150.000, 150.000 bei Verteilung auf zwei Banken, 180.000 bei einem Gemeinschaftskonto zu zweit und 300.000 Euro nach einem Hausverkauf" />
<figcaption style="margin-top: 8px; font-size: 13px; line-height: 1.5; color: #667180;">Fünf Modellfälle zur gesetzlichen Einlagensicherung in Deutschland, ohne freiwillige Fonds. Grafik und Berechnung: STEUERRATSCHLAG.eu nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__7.html">§ 7</a> und <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__8.html">§ 8 EinSiG</a> (Stand: 26. Oktober 2026).</figcaption>
</figure>
<p><strong>Rechenbeispiel mit offenen Annahmen:</strong> Wer 150.000 Euro auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonto bei derselben Bank hält (Fall B), hat gesetzlich 100.000 Euro gesichert; für 50.000 Euro bleibt nur eine eventuelle freiwillige Sicherung. Liegen 100.000 Euro bei Bank A und 50.000 Euro bei Bank B (Fall C), ist der volle Betrag gesetzlich gedeckt. Beim Ehepaar mit 180.000 Euro auf einem Gemeinschaftskonto (Fall D) entfallen 90.000 Euro auf jede Person – beide bleiben unter der Grenze. Fall E unterstellt, dass die 300.000 Euro aus dem Verkauf einer privat genutzten Immobilie stammen, vor weniger als sechs Monaten gutgeschrieben wurden und der Nachweis gelingt.</p>
<h2>Gesetzlich, institutsbezogen, freiwillig: wer was absichert</h2>
<p>In Deutschland gibt es nicht ein System, sondern mehrere nebeneinander. Welchem deine Bank angehört, muss sie dir nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/kredwg/__23a.html">§ 23a Kreditwesengesetz</a> im Preisaushang und vor Vertragsbeginn mitteilen; den standardisierten Informationsbogen für Einleger bekommst du mindestens einmal im Jahr, und auf dem Kontoauszug muss stehen, dass es sich um entschädigungsfähige Einlagen handelt.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">System</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Für wen</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Schutz je Person und Bank</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Rechtsanspruch</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">private Banken ohne Institutssicherung</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">100.000 € (bis 500.000 € befristet)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">ja</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe (DSGV)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">100.000 € gesetzlich; Ziel: Institut stützen</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">ja, bis zur gesetzlichen Grenze</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">BVR Institutssicherung</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Volks- und Raiffeisenbanken</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">100.000 € gesetzlich; Ziel: Institut stützen</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">ja, bis zur gesetzlichen Grenze</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (ESF)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">freiwillige Mitglieder unter den privaten Banken</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">8,75 % der haftenden Eigenmittel, höchstens 3 Mio. € (Privatpersonen)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">nein</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands Öffentlicher Banken (VÖB)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">öffentlich-rechtliche Mitgliedsinstitute</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">über die gesetzliche Grenze hinaus</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">nein</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Forderungen aus Wertpapiergeschäften bei Wertpapierfirmen</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">90 %, höchstens 20.000 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">ja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 13px; color: #667180; margin: 6px 0 18px;">Quellen: <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html">BaFin</a>, <a href="https://einlagensicherungsfonds.de/informationen-fuer-verbraucher">Einlagensicherungsfonds</a>, <a href="https://www.dsgv.de/s-finanzgruppe/sicherungssystem.html">DSGV</a> (abgerufen am 26.10.2026). Darstellung: STEUERRATSCHLAG.eu</p>
<p>Die Institutssicherung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken setzt früher an: Sie soll nach Darstellung der BaFin verhindern, dass ein Mitgliedsinstitut überhaupt insolvent wird, etwa durch Eigenkapital, Garantien oder Fusionen; so werden Einlagen indirekt in voller Höhe geschützt. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) gibt an, seit Gründung seines Systems in den 1970er-Jahren habe noch nie jemand Einlagen bei einem Mitgliedsinstitut verloren. Beim Einlagensicherungsfonds der privaten Banken gilt: Er besteht nach eigenen Angaben seit 1976 und hat bisher in allen Fällen zu 100 Prozent entschädigt – ein einklagbarer Anspruch auf diesen Zusatzschutz besteht laut BaFin aber nicht.</p>
<h2>Was nicht geschützt ist – und warum Fake-Festgeld durchfällt</h2>
<p>Keine Einlagen im Sinne des Gesetzes sind nach Angaben der BaFin Inhaber- und Orderschuldverschreibungen, Genussrechte und Zertifikate. Aktien, Fonds und andere Wertpapiere im Depot fallen ebenfalls nicht unter die Einlagensicherung – sie bleiben aber dein Eigentum; bei einer Bankpleite kannst du ihre Herausgabe verlangen oder das Depot übertragen lassen. Kursverluste ersetzt dagegen niemand.</p>
<p>Bei Betrug hilft die Einlagensicherung nicht. Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__5.html">§ 5 EinSiG</a> entschädigt das Sicherungssystem Einlagen bei dem Kreditinstitut, für das die BaFin den Entschädigungsfall feststellt. Wer auf ein gefälschtes Angebot hin überweist, hat aber keine Einlage bei der genannten Bank. Die BaFin beschreibt das in ihrem Ratgeber zu <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/finanzbetrug-erkennen/anlagebetrug/unserioese-festgeldangebote/unserioese-festgeldangebote_node.html">unseriösen Festgeldangeboten</a> klar: Ein Festgeldkonto musst du immer persönlich eröffnen; behauptet jemand, er könne für dich ein Konto bei einer Partnerbank im Ausland eröffnen, auf das du Geld überweisen sollst, handelt es sich „eindeutig um Betrug“. Die angegebene IBAN gehört dann den Kriminellen.</p>
<p>Genau dieses Muster steckt hinter den jüngsten Warnungen: Am 22. Oktober warnte die BaFin vor angeblichen Tages- und Festgeldangeboten über <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_10_22_denmarksubs.html">denmarkubs(.)com</a>; die bei ihr registrierte UBS Europe SE steht danach in keinerlei Zusammenhang mit der Seite, es handele sich um Identitätsdiebstahl. Am 23. Oktober folgte die Warnung zu <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_10_23_novafestfinanz.html">novafestfinanz(.)com</a>; die Aufsicht ermittelt nach eigenen Angaben gegen die Betreiber. Wir haben über die erste Warnung bereits <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/falsches-festgeld-bafin-warnt-vor-denmarksubs-com-ein-jahres-schnitt-bei-228/">gesondert berichtet</a>. Auch die EdB selbst <a href="https://edb-banken.de/warnung-vor-betruegerischen-e-mails">warnt vor gefälschten E-Mails</a>, die eine Entschädigung gegen eine vorab zu zahlende „Versicherungsprämie“ versprechen. Ihr Hinweis: Die EdB fordert niemals Geld als Gegenleistung für eine Entschädigung.</p>
<h2>Banken im Ausland und Zinsportale</h2>
<p>Im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) – den Ländern der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein und Norwegen – muss jeder Staat Einlagen bis 100.000 Euro absichern. Zuständig ist aber das Sicherungssystem des jeweiligen Landes, dessen Regeln von den deutschen abweichen können. Die BaFin weist zudem auf eine Besonderheit hin: Wird Geld über ein Treuhandmodell angelegt, läuft das Konto bei der Bank auf den Namen des Treuhänders und nicht auf deinen; dann kann der Schutz anders ausfallen. Außerhalb Europas variieren die Regeln nach Angaben der BaFin stark; verlässlich Auskunft gibt nur die Einlagensicherung des jeweiligen Landes. Ob eine Bank in Deutschland überhaupt tätig sein darf, zeigt die <a href="https://www.bafin.de/DE/die-bafin/publikationen-daten/datenbanken-uebersichten/unternehmenssuche/unternehmenssuche_node.html">Unternehmenssuche der BaFin</a>.</p>
<h2>Rechner: Wie viel ist bei einer Bank gesetzlich gesichert?</h2>
<p>Der Rechner gilt für die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland nach dem EinSiG. Trage für <strong>eine</strong> Bank ein, was dort auf deinen Namen liegt. Freiwillige Fonds und die Institutssicherung bleiben außen vor.</p>

<div id="sr-esi" style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #cfe3d8; border-radius: 12px; padding: 16px 18px; margin: 14px 0;">
<p style="margin: 0 0 8px; font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43;">Einlagensicherungs-Rechner (nur Deutschland, §§ 7 und 8 EinSiG)</p>
<p style="margin: 0 0 10px; font-size: 14px; line-height: 1.5;">Beträge in Euro ohne Tausenderpunkte eingeben und auf „Berechnen“ klicken. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser; sie werden weder gespeichert noch übertragen.</p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><label style="font-size: 14px; font-weight: bold;" for="sr-esi-einzel">Guthaben auf eigenen Konten bei dieser Bank (Giro, Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch)</label><br /><input id="sr-esi-einzel" style="margin: 4px 0; padding: 6px 8px; border: 2px solid #0f5c43; border-radius: 8px; font-size: 15px; width: 220px;" min="0" step="100" type="number" value="0" /></p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><label style="font-size: 14px; font-weight: bold;" for="sr-esi-gemein">Guthaben auf Gemeinschaftskonten bei dieser Bank (gesamt)</label><br /><input id="sr-esi-gemein" style="margin: 4px 0; padding: 6px 8px; border: 2px solid #0f5c43; border-radius: 8px; font-size: 15px; width: 220px;" min="0" step="100" type="number" value="0" /></p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><label style="font-size: 14px; font-weight: bold;" for="sr-esi-inhaber">Zahl der Inhaber des Gemeinschaftskontos</label><br /><input id="sr-esi-inhaber" style="margin: 4px 0; padding: 6px 8px; border: 2px solid #0f5c43; border-radius: 8px; font-size: 15px; width: 220px;" min="1" step="1" type="number" value="2" /></p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><label style="font-size: 14px; font-weight: bold;" for="sr-esi-sonder">Davon dein Anteil aus Sonderfällen nach § 8 Abs. 2 EinSiG (z. B. Verkauf der selbst genutzten Immobilie, Abfindung), gutgeschrieben vor höchstens sechs Monaten</label><br /><input id="sr-esi-sonder" style="margin: 4px 0; padding: 6px 8px; border: 2px solid #0f5c43; border-radius: 8px; font-size: 15px; width: 220px;" min="0" step="100" type="number" value="0" /></p>
<p style="margin: 0 0 4px;"><button id="sr-esi-btn" style="background: #0f5c43; color: #fff; border: 0; border-radius: 8px; padding: 8px 18px; font-size: 15px; font-weight: bold; cursor: pointer;" type="button">Berechnen</button></p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 12px 0 0;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Angabe</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Ergebnis</th>
</tr>
</thead>
<tbody id="sr-esi-body"></tbody>
</table>
</div>
<p id="sr-esi-hinweis" style="margin: 10px 0 0; font-size: 13px; line-height: 1.5; color: #444;"> </p>
<p style="margin: 8px 0 0; font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180;">Haftungshinweis: Orientierungswert ohne Gewähr. Maßgeblich sind das Gesetz, der Informationsbogen deiner Bank und die Prüfung durch das zuständige Sicherungssystem. Der erhöhte Schutz bis 500.000 Euro gilt nur auf schriftlichen Nachweis.</p>
</div>
<p><script>(function(){var g=function(id){return document.getElementById(id);};var body=g('sr-esi-body');var hint=g('sr-esi-hinweis');function zahl(id){var v=parseFloat(String(g(id).value).replace(',','.'));return isNaN(v)?0:Math.max(0,v);}function eur(n){return Math.round(n).toLocaleString('de-DE')+' €';}function zeile(a,b){var r=body.insertRow();var c1=r.insertCell();c1.style.padding='8px';c1.style.borderBottom='1px solid #cfe3d8';c1.textContent=a;var c2=r.insertCell();c2.style.padding='8px';c2.style.borderBottom='1px solid #cfe3d8';c2.style.textAlign='right';c2.textContent=b;}
g('sr-esi-btn').addEventListener('click',function(){while(body.firstChild){body.removeChild(body.firstChild);}var einzel=zahl('sr-esi-einzel');var gemein=zahl('sr-esi-gemein');var n=Math.max(1,Math.round(zahl('sr-esi-inhaber')));var anteil=einzel+gemein/n;var sonder=Math.min(zahl('sr-esi-sonder'),anteil);var deckung=Math.min(500000,100000+sonder);var gesichert=Math.min(anteil,deckung);var offen=anteil-gesichert;zeile('Dein Anteil an Gemeinschaftskonten',eur(gemein/n));zeile('Deine Gesamtforderung gegen diese Bank',eur(anteil));zeile('Gesetzlich gesichert',eur(gesichert));zeile('Gesetzlich nicht gesichert',eur(offen));hint.textContent=offen?'Ein Teil liegt über der gesetzlichen Grenze. Prüfe im Informationsbogen, ob deine Bank einem freiwilligen Fonds oder einer Institutssicherung angehört, oder verteile das Geld auf mehrere Banken.':'Nach dieser Rechnung liegt dein Guthaben bei dieser Bank vollständig innerhalb der gesetzlichen Einlagensicherung.';if(sonder){hint.textContent=hint.textContent+' Den Sonderbetrag musst du im Entschädigungsfall schriftlich nachweisen.';}});})();</script></p>

<p>Der Rechner bildet die beiden wichtigsten Regeln ab: Zusammenrechnung aller Konten bei einer Bank und anteilige Zurechnung bei Gemeinschaftskonten. Treuhandkonten, Einlagen in Fremdwährung und Konten von Wohnungseigentümergemeinschaften behandelt er nicht gesondert.</p>
<h2>Portal-Check: Wo du die Sicherung prüfst</h2>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Portal</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Betreiber und Finanzierung</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Seit wann</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Redaktionsurteil</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;"><a href="https://www.bafin.de/DE/die-bafin/publikationen-daten/datenbanken-uebersichten/unternehmenssuche/unternehmenssuche_node.html">BaFin-Unternehmenssuche</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Deutsche Finanzaufsicht. <strong>Die BaFin deckt ihre Kosten nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/findag/__16.html">§ 16 Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz</a>, soweit Gebühren nicht reichen, über eine Umlage der beaufsichtigten Unternehmen.</strong></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Angabe nicht gefunden</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">5 von 5 Sternen: amtlich, kostenlos, zeigt, ob ein Unternehmen eine Erlaubnis hat – der wichtigste Test gegen Fake-Banken.</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;"><a href="https://edb-banken.de/zugeordnete-banken">EdB: zugeordnete Banken</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, Berlin. <strong>Finanziert wie alle Sicherungssysteme über Beiträge der Mitgliedsbanken (BaFin).</strong></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">1998 (Angabe des Einlagensicherungsfonds)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">4 von 5 Sternen: gesetzliche Stelle mit Liste, Informationsbogen und Fragen und Antworten; Abzug, weil sie nur private Banken abdeckt.</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;"><a href="https://einlagensicherungsfonds.de/ueber-uns/mitwirkende-kreditinstitute">Einlagensicherungsfonds: Mitglieder</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">Bundesverband deutscher Banken. <strong>Finanziert über jährliche Zahlungen der teilnehmenden Banken, mit Nachschusspflicht.</strong></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">1976 (eigene Angabe)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: left;">3 von 5 Sternen: zeigt, wer über 100.000 Euro hinaus geschützt ist; Abzug, weil Branchenverband und kein Rechtsanspruch.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 13px; color: #667180; margin: 6px 0 18px;">Redaktionsurteil von STEUERRATSCHLAG.eu, Kriterien: Trägerschaft, Verbindlichkeit der Auskunft, Kosten für Nutzende und Verständlichkeit. Alternativen: der Informationsbogen deiner Bank und die <a href="https://www.vzhh.de/themen/finanzen/probleme-der-geldanlage/einlagensicherung-wie-sicher-ist-mein-geld-bei-der-bank">Erklärseite der Verbraucherzentrale Hamburg</a>.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Die gesetzliche Einlagensicherung reicht bei Gemeinschaftskonten und nach einem Hausverkauf über 100.000 Euro hinaus, ist aber zugleich eng begrenzt: Sie zählt pro Bank, nicht pro Konto, und sie schützt nur echtes Geld bei echten Banken. Wer mehr als 100.000 Euro bei einem Institut hält, sollte im Informationsbogen nachsehen, welches System dahintersteht, und das Ergebnis bewusst abwägen. Bei Festgeldangeboten, die über Vermittler/-innen, Messenger oder unbekannte Vergleichsseiten kommen, ist der Hinweis auf die Einlagensicherung kein Gütesiegel: Entscheidend ist, ob du das Konto selbst bei der Bank eröffnest und die Bank in der BaFin-Unternehmenssuche steht.</p>
<h2>Wo finde ich was?</h2>
<p><strong>Deutschland:</strong> Das Gesetz steht vollständig im <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__8.html">Einlagensicherungsgesetz</a>. Die BaFin erklärt die Systeme auf ihrer <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html">Verbraucherseite</a> und warnt laufend vor <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/finanzbetrug-erkennen/anlagebetrug/unserioese-festgeldangebote/unserioese-festgeldangebote_node.html">unseriösen Festgeldangeboten</a>. Den Informationsbogen der gesetzlichen Sicherung privater Banken zeigt die <a href="https://edb-banken.de/informationsbogen-fuer-einleger">EdB</a>. Für Sparkassen ist das <a href="https://www.dsgv.de/s-finanzgruppe/sicherungssystem.html">Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe</a> zuständig, für Volks- und Raiffeisenbanken die <a href="https://www.bvr-institutssicherung.de/">BVR Institutssicherung</a>. Zusätzliche Fonds betreiben der <a href="https://einlagensicherungsfonds.de/informationen-fuer-verbraucher">Bankenverband</a> und der <a href="https://www.voeb-es.de/startseite/">Bundesverband Öffentlicher Banken</a>; für Wertpapierfirmen gibt es die <a href="https://www.e-d-w.de/">EdW</a>.</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<p><strong>Muss ich im Entschädigungsfall einen Antrag stellen?</strong> Für Beträge bis 100.000 Euro nicht: Nach § 14 EinSiG zahlt das Sicherungssystem spätestens sieben Arbeitstage nach der Feststellung durch die BaFin, auf Basis der Bankdaten. Für den erhöhten Schutz bis 500.000 Euro musst du den Anspruch schriftlich mit Nachweisen belegen.</p>
<p><strong>Sind Tagesgeld und Festgeld bei derselben Bank getrennt geschützt?</strong> Nein. Alle Konten bei einer Bank werden nach § 7 Absatz 3 EinSiG zusammengerechnet, auch in Fremdwährung. Wer getrennten Schutz will, braucht Konten bei verschiedenen Banken – nicht bei verschiedenen Marken desselben Instituts.</p>
<p><strong>Ist mein Depot bei einer Bankpleite verloren?</strong> Nein. Wertpapiere gehören dir und fallen nicht in die Insolvenzmasse; du kannst sie nach Angaben der BaFin herausverlangen oder übertragen lassen. Geschützt sind sie damit aber nur vor der Pleite der Bank, nicht vor Kursverlusten.</p>
<p><strong>Woran erkenne ich ein falsches Festgeldangebot?</strong> Laut BaFin an fehlender Legitimationsprüfung durch die Bank, an Vermittler/-innen, die für dich ein Konto bei einer „Partnerbank“ eröffnen wollen, und an Links zu angeblichen Bankseiten. Prüfe die Bank selbst in der BaFin-Unternehmenssuche und gehe nur über deren offizielle Website.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; border-left: 4px solid #0f5c43; background: #e3f1ea; border-radius: 0 12px 12px 0; padding: 16px 20px 4px; margin: 24px 0; font-size: 14px; line-height: 1.55; color: #252d36;">
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für deine persönliche Situation wende dich im Zweifel an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt oder an die zuständige Stelle.</p>
</aside>

<p><script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "Article", "headline": "Einlagensicherung: 100.000 Euro je Person und Bank, bis 500.000 Euro für sechs Monate", "datePublished": "2026-10-26", "dateModified": "2026-10-26", "author": {"@type": "Person", "name": "Matthias Bühlmann – KI-Redaktion"}, "publisher": {"@type": "Organization", "name": "STEUERRATSCHLAG.eu"}, "inLanguage": "de-DE", "about": "Einlagensicherung in Deutschland"}</script> <script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [{"@type": "Question", "name": "Muss ich im Entschädigungsfall einen Antrag stellen?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Für Beträge bis 100.000 Euro nicht: Nach § 14 EinSiG zahlt das Sicherungssystem spätestens sieben Arbeitstage nach der Feststellung durch die BaFin. Für den erhöhten Schutz bis 500.000 Euro musst du den Anspruch schriftlich mit Nachweisen belegen."}}, {"@type": "Question", "name": "Sind Tagesgeld und Festgeld bei derselben Bank getrennt geschützt?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Nein. Alle Konten bei einer Bank werden nach § 7 Absatz 3 EinSiG zusammengerechnet, auch in Fremdwährung."}}, {"@type": "Question", "name": "Ist mein Depot bei einer Bankpleite verloren?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Nein. Wertpapiere gehören dir; du kannst sie nach Angaben der BaFin herausverlangen oder übertragen lassen. Vor Kursverlusten schützt das nicht."}}, {"@type": "Question", "name": "Woran erkenne ich ein falsches Festgeldangebot?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Laut BaFin an fehlender Legitimationsprüfung durch die Bank, an Vermittler/-innen, die für dich ein Konto bei einer Partnerbank eröffnen wollen, und an Links zu angeblichen Bankseiten."}}]}</script></p>

<p>&nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/einlagensicherung-100-000-euro-je-person-und-bank-bis-500-000-euro-fuer-sechs-monate/">Einlagensicherung: 100.000 Euro je Person und Bank, bis 500.000 Euro für sechs Monate</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/einlagensicherung-100-000-euro-je-person-und-bank-bis-500-000-euro-fuer-sechs-monate/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>EZB-Rat entscheidet am 29. Oktober: Juni-Zinsschritt kam beim Tagesgeld nur mit 0,03 Punkten an</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/ezb-rat-entscheidet-am-29-oktober-juni-zinsschritt-kam-beim-tagesgeld-nur-mit-003-punkten-an/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/ezb-rat-entscheidet-am-29-oktober-juni-zinsschritt-kam-beim-tagesgeld-nur-mit-003-punkten-an/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Konrad Lindemann – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 12:14:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Dispozins]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagesgeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=60365</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die EZB hob den Einlagesatz 2026 auf 2,50 Prozent. Bis August stieg der Tagesgeld-Durchschnitt nur um 0,03 Punkte, Ratenkredite um 0,59 Punkte – Zahlen der Bundesbank vor der Sitzung am 29. Oktober.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/ezb-rat-entscheidet-am-29-oktober-juni-zinsschritt-kam-beim-tagesgeld-nur-mit-003-punkten-an/">EZB-Rat entscheidet am 29. Oktober: Juni-Zinsschritt kam beim Tagesgeld nur mit 0,03 Punkten an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Deutsche Bundesbank zeigt, wie sich Durchschnittszinsen für Tagesgeld, Festgeld, Dispo, Ratenkredit und Baukredit nach der Zinserhöhung im Juni verändert haben – und was das vor der nächsten Sitzung des EZB-Rats für deine Entscheidungen heißt. Stand: 25. Oktober 2026.</strong></p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 22px 24px 8px; margin: 0 0 24px;">
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 12px;">Auf einen Blick</p>
<ul style="margin: 0 0 14px; padding: 0; list-style: none;">
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Einlagesatz 2026 in zwei Schritten von 2,00 auf 2,50 Prozent angehoben. Am Donnerstag, 29. Oktober, entscheidet der EZB-Rat erneut.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Von Mai bis August 2026 stieg der Durchschnittszins für täglich fällige Einlagen in Deutschland nur um 0,03 Punkte auf 0,51 Prozent, Festgeld bis ein Jahr um 0,28 Punkte auf 2,28 Prozent.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Neue Ratenkredite verteuerten sich im selben Zeitraum um 0,59 Punkte auf 8,70 Prozent effektiv, Dispo- und Kartenkredite um 0,15 Punkte auf 9,39 Prozent.</li>
</ul>
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 0 0 14px;">Durchschnittswerte der Bundesbank, keine Angebote. Augustwerte vorläufig, ohne die Erhöhung vom September.</p>
</aside>
<p class="lead">Wenn der EZB-Rat am Donnerstag in Frankfurt über die Leitzinsen entscheidet, geht es für Haushalte in Deutschland um ganz praktische Fragen: Steigt der Zins auf dem Tagesgeldkonto? Wird der Dispo teurer? Lohnt es sich, Festgeld jetzt abzuschließen oder zu warten? Die Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank liefert eine Zwischenbilanz der ersten Erhöhung vom Juni, und sie fällt je nach Produkt sehr unterschiedlich aus: Bei variabel verzinsten Einlagen kam bis August kaum etwas an, bei Festgeld etwa so viel wie der Leitzinsschritt, bei Ratenkrediten mehr.</p>
<h2>Was die EZB 2026 beschlossen hat</h2>
<p>Die EZB hat am <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2026/html/ecb.mp260611~4d41bd5e83.de.html">11. Juni 2026</a> beschlossen, ihre drei Leitzinsen um je 0,25 Prozentpunkte anzuheben, wirksam ab 17. Juni. Am <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2026/html/ecb.mp260910~314e508016.de.html">10. September 2026</a> folgte ein zweiter Schritt gleicher Größe. Seit 16. September liegt der Zinssatz für die Einlagefazilität – der Satz, zu dem Banken über Nacht Geld bei der Notenbank parken – bei 2,50 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,65 Prozent. Zuvor lag der Einlagesatz laut <a href="https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.de.html">Übersicht der EZB-Leitzinsen</a> seit Juni 2025 bei 2,00 Prozent.</p>
<p>Als Grund nennt die EZB den Konflikt im Nahen Osten, der über die Energiepreise die Inflation treibe. Ihre Fachleute erwarteten im September für den Euroraum eine durchschnittliche Inflation von 3,0 Prozent für 2026 und 2,5 Prozent für 2027. In Deutschland lag die Inflationsrate im September 2026 nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) bei <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_364_611.html">3,3 Prozent</a>.</p>
<p>Die nächste geldpolitische Sitzung ist laut <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/calendars/mgcgc/html/index.de.html">Terminkalender der EZB</a> für den 28. und 29. Oktober angesetzt, mit Pressekonferenz am 29. Oktober. Wie sie ausgeht, ist offen: Der EZB-Rat legt sich nach eigener Mitteilung nicht im Voraus auf einen Zinspfad fest und entscheidet „von Sitzung zu Sitzung“.</p>
<h2>Was bei Sparkonten und Krediten ankam</h2>
<p>Die Bundesbank veröffentlicht monatlich die durchschnittlichen Effektivzinsen, die Banken in Deutschland im Neugeschäft mit privaten Haushalten vereinbaren (<a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/mfi-zinsstatistik-bestaende-neugeschaeft--650658">MFI-Zinsstatistik</a>). Wir haben Mai 2026, den letzten Monat vor der ersten Erhöhung, mit August 2026 verglichen, dem jüngsten verfügbaren Monat. In diesem Zeitraum stieg der EZB-Einlagesatz um 0,25 Punkte.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Zinssatz (Deutschland, private Haushalte)</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Mai 2026</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Aug. 2026</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Veränderung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">EZB-Einlagesatz (Stand Monatsende)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,00 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,25 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+0,25</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L21.A.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Täglich fällige Einlagen</a> (Tagesgeld, Girokonto)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,48 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,51 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+0,03</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.F.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Festgeld bis 1 Jahr</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,00 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,28 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+0,28</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.H.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Festgeld über 2 Jahre</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,50 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,72 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+0,22</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.A2Z.A.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Dispo-, Überziehungs- und Kartenkredite</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">9,24 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">9,39 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+0,15</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.A2B.A.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Konsumentenkredite (Ratenkredite)</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">8,11 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">8,70 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+0,59</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.A2C.P.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Wohnungsbaukredite, Zinsbindung über 10 Jahre</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">3,97 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">4,04 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+0,07</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; color: #667180; margin: 0 0 18px;">Effektivzinsen im Neugeschäft, Veränderung in Prozentpunkten. Quelle: Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik (August vorläufig, Datenstand 1. Oktober 2026); EZB, Leitzinsen. Stand: 25. Oktober 2026.</p>
<p>Beim Tagesgeld und auf dem Girokonto hat sich im Schnitt fast nichts bewegt – 0,51 Prozent liegen weit unter den 2,25 Prozent, die Banken im August selbst für Guthaben bei der Notenbank bekamen. Festgeld folgte dem Leitzins ungefähr im gleichen Umfang, Konsumkredite wurden deutlich teurer, lange Baukredite nur leicht.</p>
<figure style="margin: 0 0 18px;"><img fetchpriority="high" decoding="async" style="width: 100%; height: auto;" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/10/2026-10-25_Grafik_Leitzins-Weitergabe.jpg" alt="Balkendiagramm: Veränderung der Durchschnittszinsen deutscher Banken für private Haushalte von Mai bis August 2026 in Prozentpunkten – EZB-Einlagesatz plus 0,25, Tagesgeld plus 0,03, Dispo- und Kartenkredite plus 0,15, Baukredit über 10 Jahre plus 0,07, Festgeld über 2 Jahre plus 0,22, Festgeld bis 1 Jahr plus 0,28, Ratenkredit plus 0,59." width="1560" height="1032" /><figcaption style="margin-top: 8px; font-size: 13px; line-height: 1.5; color: #667180;">Veränderung der Durchschnittszinsen im Neugeschäft mit privaten Haushalten in Deutschland, Mai bis August 2026. Grafik: STEUERRATSCHLAG.eu, Werte laut <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/mfi-zinsstatistik-bestaende-neugeschaeft--650658">Deutscher Bundesbank, MFI-Zinsstatistik</a> (August vorläufig) und <a href="https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.de.html">EZB, Leitzinsen</a>.</figcaption></figure>
<p>Wichtig: Die Durchschnitte hängen auch davon ab, welche Verträge in einem Monat abgeschlossen wurden – bei Ratenkrediten etwa von Laufzeit, Betrag und Bonität. Der Anstieg um 0,59 Punkte lässt sich deshalb nicht allein auf den Leitzins zurückführen. Die Werte für September, in denen die zweite Erhöhung erstmals auftauchen kann, sind laut <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/calendars/statscal/mfm/html/stprmf.de.html">Veröffentlichungskalender der EZB</a> für den 2. November angekündigt.</p>
<h2>Was das in Euro bedeutet</h2>
<p>Ein vereinfachtes Rechenbeispiel mit den Durchschnittszinsen aus der Tabelle. Annahmen: Betrag über ein volles Jahr angelegt bzw. genutzt, ohne Zinseszins innerhalb des Jahres, ohne Steuern; beim Dispo ist vereinfacht mit dem Effektivzins gerechnet, beim Ratenkredit mit gleichbleibender Monatsrate über 48 Monate.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Modellfall</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Zins Mai 2026</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Zins Aug. 2026</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Unterschied</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">10.000 Euro ein Jahr auf dem Tagesgeldkonto (Zinsertrag)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">48 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">51 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+3 €</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">10.000 Euro ein Jahr Festgeld (Zinsertrag)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">200 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">228 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+28 €</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">2.000 Euro Dispo ein Jahr voll genutzt (Zinskosten)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">184,80 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">187,80 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+3,00 €</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">10.000 Euro Ratenkredit, 48 Monate (Zinskosten gesamt)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">1.678 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">1.802 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">+124 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; color: #667180; margin: 0 0 18px;">Modellrechnung: STEUERRATSCHLAG.eu auf Basis der Durchschnittszinsen der Deutschen Bundesbank; Monatsrate des Ratenkredits 243,30 Euro (Mai) bzw. 245,88 Euro (August). Keine Angebote, eigene Konditionen weichen ab.</p>
<p>Der größere Hebel als die Zinsänderung ist der Abstand zwischen den Produkten: Tagesgeld statt Festgeld kostet im Modell bei 10.000 Euro rund 177 Euro Ertrag im Jahr.</p>
<h2>Was du vor und nach dem 29. Oktober prüfen kannst</h2>
<p><strong>Tagesgeld und Girokonto:</strong> Ob deine Bank einen Zinsschritt weitergibt, entscheidet sie selbst. Ein Blick auf den aktuellen Zinssatz im Onlinebanking und in den Preisaushang zeigt, ob sich seit Juni etwas getan hat.</p>
<p><strong>Festgeld:</strong> Der Zins ist für die Laufzeit fest – bei weiter steigenden Zinsen ein Nachteil, bei sinkenden ein Vorteil. Wie es weitergeht, kann niemand verlässlich vorhersagen. Die gesetzliche Einlagensicherung deckt bis 100.000 Euro je Person und Bank, wie die deutsche Finanzaufsicht BaFin auf ihrer <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html">Seite zur Einlagensicherung</a> erklärt.</p>
<p><strong>Dispo:</strong> Banken müssen ihre Kundschaft nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__504.html">§ 504 BGB</a> in regelmäßigen Abständen über die Konditionen ihrer Überziehungsmöglichkeit unterrichten. Wer den Dispo dauerhaft nutzt, kann prüfen, ob ein günstigerer Ratenkredit die Kosten senkt. Hinweise dazu gibt die <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/dispokredit-so-wehren-sie-sich-gegen-hohe-zinsen-10756">Verbraucherzentrale</a>.</p>
<p><strong>Ratenkredit:</strong> Beim Vergleich zählt der effektive Jahreszins, der neben dem Sollzins (dem reinen Zins auf den Kreditbetrag) auch weitere Kosten enthält.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Die erste Leitzinserhöhung der EZB in diesem Jahr ist bei Haushalten in Deutschland bislang ungleich angekommen: bei Festgeld und Ratenkrediten spürbar, bei Tagesgeld und Girokonto im Durchschnitt kaum. Für Sparer/-innen heißt das: Ein Zinsschritt der EZB erhöht nicht automatisch den Zins auf dem eigenen Konto. Für Kreditnehmende: Neue Konsumkredite und der Dispo sind im Schnitt teurer geworden, laufende Verträge mit festem Zins bleiben unberührt. Wie der EZB-Rat am Donnerstag entscheidet, ist offen.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 18px 22px 6px; margin: 0 0 24px;">
<p style="font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 10px;">Wo finde ich was? (Deutschland)</p>
<ul style="margin: 0 0 12px; padding-left: 20px; line-height: 1.55;">
<li><a href="https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.de.html">EZB-Leitzinsen</a> und <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/calendars/mgcgc/html/index.de.html">Sitzungstermine des EZB-Rats</a></li>
<li><a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/mfi-zinsstatistik-bestaende-neugeschaeft--650658">Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank</a> mit Durchschnittszinsen für Einlagen und Kredite</li>
<li><a href="https://kontenvergleich.bafin.de/de">Vergleichswebsite für Girokonten der BaFin</a></li>
<li><a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html">Einlagensicherung bei der BaFin</a> und <a href="https://www.edb-banken.de/">Entschädigungseinrichtung deutscher Banken</a></li>
<li><a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_364_611.html">Inflationsrate beim Statistischen Bundesamt</a></li>
</ul>
</aside>
<p>Die verlinkten Zeitreihen der Bundesbank lassen sich kostenlos als Tabelle herunterladen.</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<h3>Steigt mein Tagesgeldzins automatisch, wenn die EZB den Leitzins erhöht?</h3>
<p>Nein. Banken legen den Zins für variabel verzinste Einlagen selbst fest. Im Durchschnitt stieg er in Deutschland von Mai bis August 2026 nur um 0,03 Punkte, obwohl der Einlagesatz der EZB um 0,25 Punkte stieg.</p>
<h3>Wird mein laufender Ratenkredit teurer?</h3>
<p>Bei einem Kredit mit fest vereinbartem Sollzins ändert sich der Zins während der Laufzeit nicht. Die Durchschnittswerte der Bundesbank betreffen neu abgeschlossene Verträge. Beim Dispo können Banken den Zins dagegen nach den vereinbarten Bedingungen anpassen.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; border-left: 4px solid #0f5c43; background: #e3f1ea; border-radius: 0 12px 12px 0; padding: 16px 20px 4px; margin: 24px 0; font-size: 14px; line-height: 1.55; color: #252d36;">
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für deine persönliche Situation wende dich im Zweifel an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt oder an die zuständige Stelle.</p>
</aside>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/ezb-rat-entscheidet-am-29-oktober-juni-zinsschritt-kam-beim-tagesgeld-nur-mit-003-punkten-an/">EZB-Rat entscheidet am 29. Oktober: Juni-Zinsschritt kam beim Tagesgeld nur mit 0,03 Punkten an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Festgeldangebote über Novafestfinanz: BaFin veröffentlicht Warnung am 23. Oktober</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/novafestfinanz-festgeld-bafin-warnung-23-oktober-2026/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/novafestfinanz-festgeld-bafin-warnung-23-oktober-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Theresa Aichinger – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 06:38:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrug & Phishing]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=60316</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die BaFin warnt vor angeblichen Festgeldangeboten über novafestfinanz(.)com. Was der Verdacht unerlaubter Dienstleistungen bedeutet und was die Meldung nicht belegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/novafestfinanz-festgeld-bafin-warnung-23-oktober-2026/">Festgeldangebote über Novafestfinanz: BaFin veröffentlicht Warnung am 23. Oktober</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland · Stand: 24. Oktober 2026.</strong> Die Finanzaufsicht nennt unbekannte Betreiber und einen Verdacht auf unerlaubte Dienstleistungen. Welche Feststellungen vorliegen – und welche nicht.</p>
<aside style="border-left: 4px solid #2b5c46; background: #f1f6f0; padding: 18px 22px; margin: 22px 0;"><strong>Auf einen Blick</strong></p>
<ul>
<li>Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte am 23. Oktober 2026 eine Warnung zu novafestfinanz(.)com.</li>
<li>Nach Angaben der Aufsicht werden über die Website angebliche Festgeldangebote verbreitet; die unbekannten Betreiber werden nicht von ihr beaufsichtigt.</li>
<li>Die Warnung benennt einen Verdacht unerlaubter Finanz- beziehungsweise Wertpapierdienstleistungen. Sie ist kein strafrechtliches Urteil.</li>
</ul>
</aside>
<p>Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, hat am 23. Oktober 2026 vor angeblichen Festgeldangeboten über novafestfinanz(.)com gewarnt. Nach ihrer Mitteilung besteht der Verdacht, dass die unbekannten Betreiber ohne die erforderliche Erlaubnis Finanz- beziehungsweise Wertpapierdienstleistungen anbieten. Für Menschen in Deutschland, die ein entsprechendes Angebot erhalten, ist damit eine neue amtliche Warnung dokumentiert.</p>
<h2>Was die Aufsicht konkret mitteilt</h2>
<p>Die <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_10_23_novafestfinanz.html">Originalmeldung der BaFin vom 23. Oktober</a> stellt ausdrücklich fest, dass die Betreiber der Website nicht von ihr beaufsichtigt werden. Zugleich verweist die Behörde auf die nötige Erlaubnis für regulierte Finanzgeschäfte. Die Domain wird hier absichtlich mit einer Klammer geschrieben, damit daraus kein anklickbarer Zugang zum fraglichen Angebot entsteht.</p>
<p>Konkrete Zinssätze, Laufzeiten und Mindesteinlagen nennt die Warnung nicht. Auch eine Zahl geschädigter Personen oder eine bezifferte Schadenssumme lässt sich ihr nicht entnehmen. Solche Angaben wären deshalb in einer Meldung über diesen Fall nicht belegt. Die Redaktion hat das beworbene Angebot nicht selbst genutzt und keine Testüberweisung vorgenommen.</p>
<h2>Warum ein Verdacht veröffentlicht werden darf</h2>
<p>Die Aufsicht stützt die Information auf <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/kredwg/__37.html">§ 37 Absatz 4 des Kreditwesengesetzes</a>. Die Vorschrift ermöglicht eine öffentliche Information unter Namensnennung, wenn Tatsachen den Verdacht unerlaubter Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen rechtfertigen oder entsprechende Feststellungen vorliegen. Sie erfasst auch Fälle, in denen ein Unternehmen lediglich den Anschein entsprechender Geschäfte erweckt.</p>
<p>Das Gesetz unterscheidet damit selbst zwischen Verdacht und Feststellung. Aus der vorliegenden Warnung folgt keine strafrechtliche Verurteilung bestimmter Personen. Im Mittelpunkt steht der von der Aufsicht beschriebene Erlaubnisstatus. Eine Darstellung als bereits gerichtlich nachgewiesener Betrug würde über die hier geprüfte Beleglage hinausgehen.</p>
<h2>Welche Prüfung bei Festgeld wichtig bleibt</h2>
<p>In ihren <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/finanzbetrug-erkennen/anlagebetrug/unserioese-festgeldangebote/unserioese-festgeldangebote_node.html">allgemeinen Hinweisen zu unseriösen Festgeldangeboten</a> beschreibt die BaFin mehrere Täuschungsmuster: nachgebaute Bankseiten, scheinbare Vergleichsportale und angebliche Vermittler. Diese allgemeinen Beispiele sind keine zusätzlichen Feststellungen zu novafestfinanz(.)com. Sie erklären, warum ein professioneller Internetauftritt allein keine verlässliche Prüfung ersetzt.</p>
<p>Die Behörde empfiehlt unter anderem, eine behauptete Kooperation mit der kontoführenden Bank unabhängig zu bestätigen. Kontaktdaten sollten dafür von der offiziellen Bankseite stammen. Wichtig ist außerdem die Frage, wer tatsächlich Vertragspartner wird und auf wessen Konto die Zahlung fließen soll. Auch marktüblich wirkende Zinsen schließen nach den allgemeinen Hinweisen ein problematisches Angebot nicht aus.</p>
<p>Bei der Identitätsprüfung ist eine Besonderheit zu beachten: Auf legitimen Vermittlungsplattformen können Abläufe anders organisiert sein als beim direkten Abschluss mit einer Bank. Die BaFin beschreibt Modelle mit einem zuvor eröffneten Referenzkonto und ordnungsgemäßer Legitimation. Das Fehlen einer erneuten Identitätsprüfung bei jedem einzelnen Festgeldabschluss ist deshalb für sich allein kein pauschaler Betrugsbeweis.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Die neue Meldung ist ein konkreter Anlass, die Betreiberidentität und eine behauptete Zulassung vor einer Zahlung unabhängig zu klären. Die BaFin nennt einen aufsichtsrechtlichen Verdacht; zusätzliche Behauptungen über Täter, Schäden oder konkrete Vertragskonditionen sind damit nicht bewiesen. Diese Trennung ist für die Einordnung der Warnung entscheidend.</p>
<h2>Wo finde ich was?</h2>
<ul>
<li>Die oben verlinkte Originalwarnung dokumentiert den konkreten Fall mit Veröffentlichungsdatum.</li>
<li>Die allgemeinen BaFin-Hinweise erklären die Prüfung von Bankkooperationen, Vertragsunterlagen und Kontoeröffnung.</li>
<li>Der verlinkte § 37 Kreditwesengesetz erläutert die gesetzliche Grundlage der öffentlichen Information.</li>
</ul>
<p>Wer bei einer Festgeldanlage bereits von einem Betrug betroffen ist, soll nach den allgemeinen BaFin-Hinweisen unverzüglich Polizei oder Staatsanwaltschaft einschalten. Ob dies im Einzelfall zutrifft und welche weiteren Schritte möglich sind, hängt vom jeweiligen Sachverhalt ab. Eine Warnmeldung allein garantiert keine Rückzahlung.</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<details open="">
<summary>Hat die BaFin einen bestimmten Festgeldzins bestätigt?</summary>
<p>Nein. Die geprüfte Warnmeldung nennt keine konkreten Zinsen, Laufzeiten oder Mindesteinlagen.</p>
</details>
<details open="">
<summary>Ist damit bereits ein Betrug gerichtlich nachgewiesen?</summary>
<p>Nein. Die Meldung beschreibt einen Verdacht unerlaubter Dienstleistungen und fehlende Beaufsichtigung der Betreiber.</p>
</details>
<details open="">
<summary>Gelten die allgemeinen Betrugsmuster als Nachweis für diesen Fall?</summary>
<p>Nein. Sie liefern Hintergrund zur Angebotsprüfung, sind aber keine zusätzlichen Tatsachenfeststellungen zu der genannten Website.</p>
</details>
<p><small>Beitragsgrafik: Eigene Darstellung von STEUERRATSCHLAG.eu mit vorhandenem Originallogo; allgemeine Prüfschritte nach den verlinkten BaFin-Hinweisen. Stand: 24. Oktober 2026. Keine Abbildung der gewarnten Website.</small></p>
<aside style="border-left: 4px solid #2b5c46; background: #f1f6f0; padding: 18px 22px; margin: 24px 0;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p>Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und liegt als Entwurf zur redaktionellen Kontrolle vor. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p>Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für die persönliche Situation ist die zuständige Stelle oder eine qualifizierte Beratung zu kontaktieren.</p>
</aside>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/novafestfinanz-festgeld-bafin-warnung-23-oktober-2026/">Festgeldangebote über Novafestfinanz: BaFin veröffentlicht Warnung am 23. Oktober</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<item>
		<title>Falsches Festgeld: BaFin warnt vor Denmarksubs(.)com – Ein-Jahres-Schnitt bei 2,28 %</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/falsches-festgeld-bafin-warnt-vor-denmarksubs-com-ein-jahres-schnitt-bei-228/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Aichinger – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 06:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagebetrug]]></category>
		<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Identitätsdiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=60271</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die BaFin warnt vor angeblichem Tages- und Festgeld über Denmarksubs(.)com und sieht einen Identitätsdiebstahl. Woran du echte Angebote erkennst – und warum ein normaler Zins kein Beleg ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/falsches-festgeld-bafin-warnt-vor-denmarksubs-com-ein-jahres-schnitt-bei-228/">Falsches Festgeld: BaFin warnt vor Denmarksubs(.)com – Ein-Jahres-Schnitt bei 2,28 %</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Finanzaufsicht sieht einen Identitätsdiebstahl zulasten der UBS Europe SE. Wie du ein echtes Festgeldkonto erkennst – und warum ein gewöhnlicher Zins kein Beleg für Seriosität ist. Stand: 23. Oktober 2026.</strong></p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 22px 24px 8px; margin: 0 0 20px;">
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 12px;">Auf einen Blick</p>
<ul style="margin: 0 0 14px; padding: 0; list-style: none;">
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px; position: relative;"><span style="position: absolute; left: 0; top: 0; color: #0f5c43; font-weight: bold;">▸</span>Die deutsche Finanzaufsicht BaFin warnt seit dem 22. Oktober 2026 vor angeblichen Tagesgeld- und Festgeldangeboten über die Website Denmarksubs(.)com. Die bei der BaFin registrierte UBS Europe SE hat damit nach Erkenntnissen der Aufsicht nichts zu tun.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px; position: relative;"><span style="position: absolute; left: 0; top: 0; color: #0f5c43; font-weight: bold;">▸</span>Es ist nicht der erste Fall: 2026 hat die BaFin bereits mehrfach vor Festgeldseiten gewarnt, die Namen echter Banken, Wertpapierinstitute oder Fondsgesellschaften missbrauchen.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px; position: relative;"><span style="position: absolute; left: 0; top: 0; color: #0f5c43; font-weight: bold;">▸</span>Ein unauffälliger Zins schützt nicht: Banken in Deutschland zahlten im August 2026 im Schnitt 2,28 Prozent für neues Festgeld bis ein Jahr. Nach Angaben der BaFin locken viele Betrugsangebote nicht mehr mit auffällig hohen Zinsen.</li>
</ul>
</aside>
<p class="lead">Die Zinsen für Festgeld sind in Deutschland seit gut einem Jahr gestiegen, die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen 2026 zweimal angehoben. Für Sparer/-innen werden Zinsangebote damit wieder interessanter. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt jetzt vor angeblichen Tagesgeld- und Festgeldangeboten über die Website Denmarksubs(.)com. Hinter den Angeboten steckt nach Einschätzung der Aufsicht nicht die genannte Bank, sondern ein Identitätsdiebstahl. Was dahintersteckt und wie du ein Angebot prüfst, bevor du Geld überweist.</p>
<h2>Was die BaFin am 22. Oktober meldet</h2>
<p>In ihrer <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_10_22_denmarksubs.html">Verbrauchermitteilung vom 22. Oktober 2026</a> warnt die BaFin vor angeblichen Tagesgeld- und Festgeldangeboten über die Website Denmarksubs(.)com (im Text der Mitteilung als „denmarkubs(.)com“ geschrieben). Es bestehe der Verdacht, dass die unbekannten Betreiber dort ohne die erforderliche Erlaubnis Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen anbieten.</p>
<p>Entgegen den Angaben auf der Website steht die UBS Europe SE, die bei der BaFin registriert ist, nach den aktuellen Erkenntnissen der Aufsicht in keinerlei Zusammenhang mit den Angeboten. Die BaFin spricht ausdrücklich von einem Identitätsdiebstahl.</p>
<p>Rechtsgrundlage der Warnung ist <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/kredwg/__37.html">§ 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz</a>. Danach kann die BaFin die Öffentlichkeit unter Nennung des Namens informieren, wenn Tatsachen die Annahme unerlaubter Bankgeschäfte rechtfertigen.</p>
<h2>Kein Einzelfall: Festgeld-Warnungen 2026</h2>
<p>Das Muster wiederholt sich: Die Betreiber geben sich als beaufsichtigtes Unternehmen aus. Die Auswahl zeigt BaFin-Warnungen aus 2026 zu Festgeldangeboten, bei denen die Aufsicht einen Identitätsmissbrauch feststellt oder vermutet.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Warnung vom</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Website</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Angeblicher Anbieter laut Website – nach Erkenntnissen der BaFin unbeteiligt</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; white-space: nowrap; font-variant-numeric: tabular-nums;">22.10.2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_10_22_denmarksubs.html">denmarksubs(.)com</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Bank (UBS Europe SE)</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; white-space: nowrap; font-variant-numeric: tabular-nums;">04.08.2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_08_04_zinsanlageprofi.html">zinsanlageprofi(.)net</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Finanzmakler</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; white-space: nowrap; font-variant-numeric: tabular-nums;">03.08.2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_08_03_eurowerte.html">eurowerte(.)de</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Fondsgesellschaft (AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft)</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; white-space: nowrap; font-variant-numeric: tabular-nums;">22.07.2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_07_22_broadreacheu.html">broadreacheu(.)com</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Fondsgesellschaft (AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft)</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; white-space: nowrap; font-variant-numeric: tabular-nums;">07.07.2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_07_07_willemsen_vermoegensveraltungen.html">willemsen-vermoegensverwaltungen(.)de</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Wertpapierinstitut</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; white-space: nowrap; font-variant-numeric: tabular-nums;">13.05.2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_05_13_identbnpparibas.html">identbnpparibas(.)de.com</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Bank (BNP Paribas)</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; white-space: nowrap; font-variant-numeric: tabular-nums;">08.04.2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;"><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_04_08_festgeld-sofort_de.html">festgeld-sofort(.)de</a></td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Beratungsunternehmen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 13px; color: #667180; margin: 0 0 18px;">Auswahl, keine vollständige Liste. Quelle: BaFin, Verbrauchermitteilungen nach § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (jeweils verlinkt); Abruf am 23. Oktober 2026.</p>
<p>Auffällig ist die Bandbreite: Missbraucht werden nicht nur Namen großer Banken, sondern auch kleiner Vermögensverwalter, Fondsgesellschaften und Makler. Die BaFin weist zudem darauf hin, dass ihre Warnliste wegen der großen Zahl betrügerischer Anbieter nie vollständig ist.</p>
<h2>Warum der Zins allein nichts verrät</h2>
<p>Früher galten exorbitant hohe Zinsen als typisches Warnsignal. Die BaFin schreibt in ihrem <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/finanzbetrug-erkennen/anlagebetrug/unserioese-festgeldangebote/unserioese-festgeldangebote_node.html">Ratgeber zu unseriösen Festgeldangeboten</a> inzwischen: Viele betrügerische Angebote locken nicht mehr mit auffällig hohen Zinsen. Das passt zur Marktlage. Laut <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.F.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">MFI-Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank</a> lag der durchschnittliche Effektivzins für neues Festgeld privater Haushalte mit bis zu einem Jahr Laufzeit im August 2026 bei 2,28 Prozent. Im August 2025 waren es 1,76 Prozent.</p>
<figure style="margin: 0 0 18px;"><img decoding="async" style="width: 100%; height: auto;" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/10/2026-10-23_Grafik_Festgeld-Zins.jpg" alt="Säulendiagramm: Durchschnittlicher Effektivzins für neue Festgeldeinlagen privater Haushalte in Deutschland mit Laufzeit bis ein Jahr, August 2025 bis August 2026. Der Wert steigt von 1,76 auf 2,28 Prozent." width="1560" height="962" /><figcaption style="margin-top: 8px; font-size: 13px; line-height: 1.5; color: #667180;">Durchschnittszins für neues Festgeld bis ein Jahr in Deutschland, August 2025 bis August 2026. Grafik: STEUERRATSCHLAG.eu, Werte laut <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/mfi-zinsstatistik-bestaende-neugeschaeft--650658">Deutscher Bundesbank, MFI-Zinsstatistik</a> (Datenstand 1. Oktober 2026, August 2026 vorläufig).</figcaption></figure>
<p>Dazu kommt die Geldpolitik: Nach der <a href="https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.de.html">Übersicht der EZB</a> liegt der Einlagesatz seit dem 16. September 2026 bei 2,50 Prozent, nach 2,25 Prozent ab Juni. Am 29. Oktober tagt der EZB-Rat laut <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/calendars/mgcgc/html/index.de.html">Sitzungskalender</a> erneut. In diesem Umfeld wirkt auch ein gefälschtes Angebot mit gewöhnlichem Zins plausibel. Welcher Zins für welche Laufzeit im Schnitt gezahlt wird, zeigt unsere <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/sparzinsen-in-deutschland-taeglich-faellig-051-prozent-festgeld-im-schnitt-bis-272-prozent/">Übersicht der Sparzinsen vom 22. Oktober</a>.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 18px 22px 6px; margin: 0 0 18px; font-size: 15px; line-height: 1.55;">
<p style="font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 10px;">Rechenbeispiel (Modellrechnung)</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Annahmen: Ein Angebot verspricht 2,6 Prozent Zinsen pro Jahr für 12 Monate, du legst 20.000 Euro an. Versprochen wären dann 20.000 × 2,6 % = <strong>520 Euro Zinsen vor Steuern</strong>.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Zum Vergleich: Für Festgeld mit <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.G.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">über einem bis zwei Jahren Laufzeit</a> meldet die Bundesbank für August 2026 einen Durchschnitt von 2,64 Prozent. Ein solches Angebot fällt also nicht aus dem Rahmen.</p>
</aside>
<p>Gefährlich wird es also an einer anderen Stelle: bei der Kontoeröffnung und der ersten Überweisung.</p>
<h2>So prüfst du ein Festgeldangebot, bevor du überweist</h2>
<p>Die BaFin nennt in ihrem Ratgeber mehrere Prüfschritte. Die wichtigsten im Überblick:</p>
<ul>
<li><strong>Persönliche Legitimation:</strong> Ein Festgeldkonto musst du grundsätzlich persönlich eröffnen, per Video-Ident, Post-Ident oder in der Filiale – auch bei Konten im europäischen Ausland. Reicht dem Anbieter eine Ausweiskopie, ist das laut BaFin ein Alarmsignal.</li>
<li><strong>Keine Überweisung auf eine vorgegebene IBAN:</strong> Behauptet jemand, er eröffne für dich ein Konto bei einer Partnerbank im Ausland, auf das du Geld überweisen sollst, handelt es sich nach BaFin-Angaben eindeutig um Betrug.</li>
<li><strong>Zulassung prüfen:</strong> In der <a href="https://www.bafin.de/DE/die-bafin/publikationen-daten/datenbanken-uebersichten/unternehmenssuche/unternehmenssuche_node.html">Unternehmensdatenbank der BaFin</a> siehst du, ob ein Unternehmen zugelassen ist. Weil Kriminelle echte Namen kopieren, kontaktiere die Bank zusätzlich selbst – nur über Telefonnummer oder E-Mail-Adresse von deren offizieller Website, nie über Links aus dem Angebot.</li>
<li><strong>Impressum und Domain:</strong> Schreibweise von Firmenname und Adresse genau lesen; schon ein abweichender Buchstabe kann auf eine Fälschung hinweisen. Eine WHOIS-Abfrage zeigt, ob eine angeblich alteingesessene Seite erst vor wenigen Wochen registriert wurde.</li>
<li><strong>Empfängerüberprüfung ernst nehmen:</strong> Vor der Freigabe einer Überweisung muss deine Bank prüfen, ob Name und IBAN des Empfängers zusammenpassen. Weist sie dich auf eine Abweichung hin, solltest du die Überweisung laut BaFin unter keinen Umständen freigeben.</li>
</ul>
<p>Gütesiegel, Auszeichnungen und gute Bewertungen auf der Seite selbst sind laut BaFin kein Beleg für Seriosität.</p>
<h2>Wenn du schon Geld überwiesen hast</h2>
<p>Dann zählt Zeit. Die BaFin rät, sofort Anzeige bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft zu erstatten. Informiere außerdem umgehend deine eigene Bank über die Überweisung. Bei Zweifeln erreichst du das <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/hilfe-kontakt/verbrauchertelefon/verbrauchertelefon_node.html">Verbrauchertelefon der BaFin</a> kostenfrei unter 0800 2 100 500.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Die Warnung vor Denmarksubs(.)com reiht sich in eine Serie ähnlicher Fälle ein. Neu ist weniger der Trick als das Umfeld: Weil Festgeld wieder spürbar Zinsen bringt, fallen gefälschte Angebote mit realistisch wirkenden Sätzen kaum auf. Der verlässlichste Schutz ist deshalb nicht der Zinsvergleich, sondern der Ablauf: eigenes Konto, persönliche Legitimation, Kontakt zur Bank über deren offizielle Kanäle. Fehlt einer dieser Schritte, solltest du kein Geld überweisen – egal, wie seriös der Name klingt.</p>
<h2>Wo finde ich was?</h2>
<p><strong>Deutschland:</strong> Aktuelle Warnungen veröffentlicht die BaFin unter <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/news-warnungen/news-warnungen_node.html">News &amp; Warnungen</a>, Hintergründe unter <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/finanzbetrug-erkennen/finanzbetrug-erkennen_node.html">Finanzbetrug erkennen</a>. Ob ein Unternehmen zugelassen ist, zeigt die <a href="https://www.bafin.de/DE/die-bafin/publikationen-daten/datenbanken-uebersichten/unternehmenssuche/unternehmenssuche_node.html">Unternehmensdatenbank</a>. Zur Einlagensicherung informieren die <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html">BaFin</a> und die <a href="https://www.edb-banken.de/">Entschädigungseinrichtung deutscher Banken</a>. Durchschnittszinsen stehen in der <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/mfi-zinsstatistik-bestaende-neugeschaeft--650658">MFI-Zinsstatistik der Bundesbank</a>, die Leitzinsen in der <a href="https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.de.html">Übersicht der EZB</a>.</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<p><strong>Woran erkenne ich, ob eine Bank in Deutschland zugelassen ist?</strong><br />
In der <a href="https://www.bafin.de/DE/die-bafin/publikationen-daten/datenbanken-uebersichten/unternehmenssuche/unternehmenssuche_node.html">Unternehmensdatenbank der BaFin</a>. Ein Eintrag allein reicht aber nicht, denn Kriminelle geben sich gerade als eingetragene Unternehmen aus. Kontaktiere die Bank zusätzlich über die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse von ihrer offiziellen Website.</p>
<p><strong>Hilft mir die Einlagensicherung, wenn ich auf ein falsches Festgeldkonto überwiesen habe?</strong><br />
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__8.html">§ 8 Einlagensicherungsgesetz</a> Guthaben bis 100.000 Euro je Kunde und Bank, wenn eine Bank ausfällt. Überweist du an ein Konto, das Kriminellen gehört, hast du dort kein eigenes Guthaben. Dann bleibt der Weg über Polizei und deine eigene Bank.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; border-left: 4px solid #0f5c43; background: #e3f1ea; border-radius: 0 12px 12px 0; padding: 16px 20px 4px; margin: 24px 0; font-size: 14px; line-height: 1.55; color: #252d36;">
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für deine persönliche Situation wende dich im Zweifel an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt oder an die zuständige Stelle.</p>
</aside>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/falsches-festgeld-bafin-warnt-vor-denmarksubs-com-ein-jahres-schnitt-bei-228/">Falsches Festgeld: BaFin warnt vor Denmarksubs(.)com – Ein-Jahres-Schnitt bei 2,28 %</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Sparzinsen in Deutschland: täglich fällig 0,51 Prozent, Festgeld im Schnitt bis 2,72 Prozent</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/sparzinsen-in-deutschland-taeglich-faellig-051-prozent-festgeld-im-schnitt-bis-272-prozent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Aichinger – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 08:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was Banken in Deutschland laut Bundesbank im August 2026 im Schnitt für Tagesgeld, Sparbuch und Festgeld zahlten – und was das vor der EZB-Sitzung am 29. Oktober heißt. Mit Laufzeit-Rechner.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/sparzinsen-in-deutschland-taeglich-faellig-051-prozent-festgeld-im-schnitt-bis-272-prozent/">Sparzinsen in Deutschland: täglich fällig 0,51 Prozent, Festgeld im Schnitt bis 2,72 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Durchschnittszinsen der Bundesbank für August 2026, aufgeschlüsselt nach Laufzeit: Was sie für deine Wahl zwischen Tagesgeld, einem Jahr Festgeld und längerer Bindung bedeuten – mit Rechenbeispiel, Laufzeit-Rechner und Blick auf die EZB-Sitzung am 29. Oktober. Stand: 22. Oktober 2026.</strong></p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 22px 24px 8px; margin: 0 0 24px;">
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 12px;">Auf einen Blick</p>
<ul style="margin: 0 0 14px; padding: 0; list-style: none;">
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Neue Einlagen privater Haushalte mit einer festen Laufzeit von über zwei Jahren brachten im August 2026 im Schnitt 2,72 Prozent, bei bis zu einem Jahr waren es 2,28 Prozent. Im August 2024 lag die kurze Laufzeit mit 3,04 Prozent noch vorn.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Täglich fällige Einlagen – dazu zählen Tagesgeld und Guthaben auf dem Girokonto – brachten im Schnitt nur 0,51 Prozent.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">In unserer Modellrechnung lohnt ein Jahr Festgeld mit Anschlussanlage gegenüber zwei Jahren Bindung erst, wenn es im zweiten Jahr rund 3,0 Prozent oder mehr gibt.</li>
</ul>
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 0 0 14px;">Durchschnittswerte der Deutschen Bundesbank, keine Angebote einzelner Banken. August-Werte vorläufig, Datenstand 1. Oktober 2026.</p>
</aside>
<p>Die Durchschnitte sagen dir nicht, welches Angebot das beste ist. Sie zeigen aber, wie Banken in Deutschland die Laufzeit derzeit bezahlen – und damit, was eine längere Bindung im Mittel wert ist.</p>
<p class="lead">Wer Geld auf dem Konto liegen hat, steht vor einer einfachen Frage mit großer Wirkung: flexibel lassen, für ein Jahr festlegen oder länger binden? Die Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank zeigt, dass sich die Antwort in den vergangenen zwei Jahren verschoben hat. Im Sommer 2024 bekamen Sparer/-innen für kurze Laufzeiten mehr als für lange. Im August 2026 ist es umgekehrt: Je länger die Bindung, desto höher der Durchschnittszins. Gleichzeitig hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen im Juni und im September 2026 angehoben, und am 29. Oktober tagt ihr Rat erneut. Hier sind die Zahlen, ein Rechenbeispiel mit offenen Annahmen und ein Rechner für deine eigene Laufzeitentscheidung.</p>
<h2>Was die Bundesbank-Zahlen zeigen</h2>
<p>Die Deutsche Bundesbank erhebt jeden Monat, welche Zinsen Banken in Deutschland mit privaten Haushalten neu vereinbaren (MFI-Zinsstatistik; MFI steht für monetäre Finanzinstitute). Es handelt sich um volumengewichtete Durchschnitte aus einer Stichprobe von Banken. Für Einlagen mit einer <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.H.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">vereinbarten Laufzeit von über zwei Jahren</a> meldet sie für August 2026 einen Effektivzins von 2,72 Prozent – der höchste Wert seit April 2024. Bei <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.G.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">über einem bis zwei Jahren</a> waren es 2,64 Prozent, bei <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.F.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">bis zu einem Jahr</a> 2,28 Prozent. Der Einjahreswert ist seit November 2025 Monat für Monat gestiegen, von 1,78 auf 2,28 Prozent.</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen die <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L21.A.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">täglich fälligen Einlagen</a> mit 0,51 Prozent. Dieser Wert ist niedrig, weil er nicht nur Tagesgeldkonten umfasst, sondern auch Guthaben auf Girokonten, die oft gar nicht verzinst werden. Spareinlagen mit einer <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L23.D.R.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten</a>, etwa das klassische Sparbuch, kamen auf 0,73 Prozent.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Neue Einlagen privater Haushalte in Deutschland, Durchschnitt</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Aug. 2024</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Aug. 2025</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Aug. 2026*</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Täglich fällig (Tagesgeld, Girokonto)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,58 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,43 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,51 %</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Kündigungsfrist bis 3 Monate (z. B. Sparbuch)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,77 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,66 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,73 %</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Feste Laufzeit bis 1 Jahr (z. B. Festgeld)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">3,04 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">1,76 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,28 %</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Feste Laufzeit über 1 bis 2 Jahre</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,74 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">1,98 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,64 %</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Feste Laufzeit über 2 Jahre</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,31 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,09 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,72 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; color: #667180; margin: 0 0 18px;">* vorläufig. Effektivzinssätze im Neugeschäft, % pro Jahr. Quelle: <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/mfi-zinsstatistik-bestaende-neugeschaeft--650658">Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik</a>, Datenstand 1. Oktober 2026.</p>
<p>Die Tabelle zeigt zwei Bewegungen. Erstens sind alle Sätze seit dem Tief im Sommer 2025 wieder gestiegen, am stärksten bei ein bis zwei Jahren Laufzeit (plus 0,66 Prozentpunkte binnen eines Jahres). Zweitens hat sich die Reihenfolge gedreht. Fachleute sprechen von einer „normalen“ Zinskurve, wenn längere Bindung mehr bringt – genau das zeigen die Augustwerte.</p>
<p>Trotzdem legen die meisten Haushalte kurz an. Nach den <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.F.B.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">Volumendaten der Bundesbank</a> wurden im August 2026 rund 49,8 Milliarden Euro neu mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr angelegt. Über ein bis zwei Jahre waren es <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.G.B.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">4,3 Milliarden Euro</a>, über zwei Jahre <a href="https://api.statistiken.bundesbank.de/rest/data/BBIM1/M.DE.B.L22.H.B.A.2250.EUR.N?format=csv&amp;lang=de">3,1 Milliarden Euro</a>. Damit entfielen rund 87 Prozent der neu angelegten Einlagen mit fester Laufzeit auf die kürzeste Laufzeitklasse. Dabei zählen die Daten nur Neuabschlüsse eines Monats – kurze Anlagen werden naturgemäß häufiger neu abgeschlossen als lange.</p>
<figure style="margin: 0 0 18px;"><img decoding="async" style="width: 100%; height: auto;" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/10/2026-10-22_Grafik_Festgeld-Laufzeiten.jpg" alt="Säulendiagramm: Durchschnittliche Effektivzinsen neuer Einlagen privater Haushalte in Deutschland im August 2024 und August 2026 nach Laufzeit. Täglich fällig 0,58 und 0,51 Prozent, bis 1 Jahr 3,04 und 2,28 Prozent, über 1 bis 2 Jahre 2,74 und 2,64 Prozent, über 2 Jahre 2,31 und 2,72 Prozent." width="1560" height="962" /><figcaption style="margin-top: 8px; font-size: 13px; line-height: 1.5; color: #667180;">Durchschnittszinsen neuer Einlagen nach Laufzeit im Vergleich August 2024 und August 2026. Grafik: STEUERRATSCHLAG.eu, Werte laut <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/mfi-zinsstatistik-bestaende-neugeschaeft--650658">Deutscher Bundesbank, MFI-Zinsstatistik</a> (Datenstand 1. Oktober 2026, August 2026 vorläufig).</figcaption></figure>
<p>Die Grafik macht den Wechsel sichtbar: Vor zwei Jahren war die kürzeste Festlegung die bestbezahlte, heute ist es die längste. Für täglich verfügbares Geld hat sich in derselben Zeit kaum etwas getan.</p>
<h2>Die letzte EZB-Erhöhung steckt noch nicht in den Zahlen</h2>
<p>Die Augustwerte sind nicht der neueste Stand der Geldpolitik. Nach der <a href="https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.de.html">Übersicht der EZB</a> gilt für den Einlagesatz, den Banken für Guthaben bei der Notenbank bekommen, seit dem 17. Juni 2026 ein Wert von 2,25 Prozent und seit dem 16. September 2026 von 2,50 Prozent. Die zweite Erhöhung fällt also in die Zeit nach dem August. Ob und wie stark Banken sie an Sparer/-innen weitergeben, zeigen erst die Daten für September und Oktober.</p>
<p>Die nächste geldpolitische Sitzung des EZB-Rats findet laut <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/calendars/mgcgc/html/index.de.html">Terminkalender der EZB</a> am 28. und 29. Oktober 2026 in Frankfurt am Main statt; das Ergebnis wird am 29. Oktober bekannt gegeben. Was dort beschlossen wird, ist offen. Wir geben dazu keine Prognose ab. Für deine Entscheidung heißt das nur: Wer jetzt lange bindet, sichert sich den heutigen Zins, verzichtet aber auf mögliche spätere Erhöhungen. Wer kurz anlegt, behält diese Chance, trägt aber das Risiko, dass die Zinsen bis zur Anschlussanlage wieder fallen.</p>
<p>Zur Einordnung gehört auch die Teuerung. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet für September 2026 eine <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_364_611.html">Inflationsrate von 3,3 Prozent</a>, getrieben vor allem von Energie mit plus 14,9 Prozent. Alle Durchschnittszinsen in der Tabelle liegen darunter. Was das für die Kaufkraft von Erspartem bedeutet, haben wir im Beitrag zum <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/geldvermoegen-steigt-auf-9-831-milliarden-euro-aermere-haelfte-der-haushalte-real-im-minus/">Geldvermögen der Haushalte</a> durchgerechnet.</p>
<h2>Rechenbeispiel: zwei Jahre fest oder ein Jahr mit Anschlussanlage?</h2>
<p>Annahmen dieser Modellrechnung: 10.000 Euro, Anlagedauer zwei Jahre, Zinsen werden jährlich gutgeschrieben und bleiben angelegt. Als Zinssätze nehmen wir die Bundesbank-Durchschnitte vom August 2026 – für die zweijährige Bindung den Wert der Klasse „über 1 bis 2 Jahre“. Steuern, Gebühren und echte Bankangebote bleiben außen vor.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Variante (10.000 Euro, 2 Jahre)</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Zins</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Endbetrag</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Zinsen</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Täglich fällig, Zins bleibt gleich</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0,51 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">10.102,26 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">102,26 €</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Zwei Jahre fest</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,64 %</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">10.534,97 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">534,97 €</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Ein Jahr fest, danach neu anlegen</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">2,28 % + ?</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">10.228,00 € nach Jahr 1</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">offen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; color: #667180; margin: 0 0 18px;">Modellrechnung, keine Prognose. Zinssätze: Deutsche Bundesbank, Durchschnitt August 2026 (vorläufig). Berechnung: steuerratschlag.eu.</p>
<p>Damit die Variante „ein Jahr fest, danach neu anlegen“ nach zwei Jahren mindestens gleichauf liegt, müsste die Anschlussanlage im zweiten Jahr rund 3,0 Prozent bringen. Das sind gut 0,7 Prozentpunkte mehr als der heutige Einjahresdurchschnitt. Ob es dazu kommt, weiß niemand. Der Abstand zeigt aber, wie viel Zinsanstieg die kurze Variante „einpreisen“ muss, um sich zu lohnen.</p>
<p>Steuerlich ändert sich in diesem Beispiel nichts: Kapitalerträge bleiben in Deutschland bis zum <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__20.html">Sparer-Pauschbetrag nach § 20 Absatz 9 Einkommensteuergesetz</a> von 1.000 Euro im Jahr steuerfrei, bei zusammen veranlagten Ehepaaren von 2.000 Euro. Voraussetzung ist ein Freistellungsauftrag bei der Bank; Details stehen in unserem Beitrag zum <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/geld-anlegen-und-sparen-in-deutschland-freibetrag-und-einlagensicherung/">Sparen in Deutschland</a>.</p>
<h2>Rechner: Lohnt sich die längere Laufzeit?</h2>
<p>Der Rechner gilt für eine Festgeldanlage bei einer Bank in Deutschland. Er vergleicht eine lange Bindung mit einer einjährigen Anlage und zeigt, welchen Zins du nach dem ersten Jahr für den Rest der Laufzeit mindestens bräuchtest, um gleichzuziehen. Trage die Zinssätze aus den Angeboten ein, die dir vorliegen. Es wird nichts gespeichert oder übertragen.</p>
<div id="sr-fg-box" style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 18px 22px; margin: 0 0 18px;">
<p style="font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 12px;">Festgeld-Laufzeit-Rechner Deutschland</p>
<p><label style="display: block; margin: 0 0 8px;">Anlagebetrag in Euro <input id="sr-fg-betrag" style="width: 100%; padding: 8px; border: 2px solid #cfe3d8; border-radius: 8px;" min="1" step="100" type="number" value="10000" /></label><br />
<label style="display: block; margin: 0 0 8px;">Lange Laufzeit in Jahren (2 bis 10) <input id="sr-fg-jahre" style="width: 100%; padding: 8px; border: 2px solid #cfe3d8; border-radius: 8px;" max="10" min="2" step="1" type="number" value="2" /></label><br />
<label style="display: block; margin: 0 0 8px;">Zins pro Jahr bei langer Laufzeit in % <input id="sr-fg-zlang" style="width: 100%; padding: 8px; border: 2px solid #cfe3d8; border-radius: 8px;" min="0" step="0.01" type="number" value="2.64" /></label><br />
<label style="display: block; margin: 0 0 12px;">Zins für 1 Jahr Festgeld in % <input id="sr-fg-zkurz" style="width: 100%; padding: 8px; border: 2px solid #cfe3d8; border-radius: 8px;" min="0" step="0.01" type="number" value="2.28" /></label><br />
<button id="sr-fg-btn" style="background: #0f5c43; color: #fff; border: 0; border-radius: 10px; padding: 10px 18px; font-weight: bold; cursor: pointer;" type="button">Berechnen</button></p>
<p id="sr-fg-out" style="margin: 12px 0 8px; font-weight: bold; color: #0b3d2e;">Voreingestellt sind die Bundesbank-Durchschnitte für August 2026.</p>
<div style="overflow-x: auto;">
<table id="sr-fg-tab" style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Jahr</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Kontostand lange Bindung</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Zinsen im Jahr</th>
</tr>
</thead>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; color: #667180; margin: 10px 0 0;">Modellrechnung ohne Gewähr: jährliche Zinsgutschrift, Zinsen bleiben angelegt, ohne Steuern und Gebühren. Ersetzt keine Beratung und kein konkretes Bankangebot.</p>
</div>
<p><script>(function(){var el=function(i){return document.getElementById(i);};var fmt=function(x){return x.toLocaleString('de-DE',{minimumFractionDigits:2,maximumFractionDigits:2})+' €';};var pct=function(x){return (x*100).toLocaleString('de-DE',{minimumFractionDigits:2,maximumFractionDigits:2})+' %';};var cell=function(row,txt,right){var c=row.insertCell();c.textContent=txt;c.style.padding='8px';c.style.borderBottom='1px solid #cfe3d8';if(right){c.style.textAlign='right';c.style.fontVariantNumeric='tabular-nums';}return c;};el('sr-fg-btn').addEventListener('click',function(){var b=parseFloat(el('sr-fg-betrag').value);var n=Math.round(parseFloat(el('sr-fg-jahre').value));var zl=parseFloat(el('sr-fg-zlang').value)/100;var zk=parseFloat(el('sr-fg-zkurz').value)/100;var out=el('sr-fg-out');var tb=el('sr-fg-tab').tBodies[0];while(tb.rows.length){tb.deleteRow(0);}if(Math.sign(b)!==1){out.textContent='Bitte einen positiven Anlagebetrag eintragen.';return;}if(Math.sign(n-1.5)!==1){out.textContent='Bitte als lange Laufzeit mindestens 2 Jahre eintragen.';return;}if(Math.sign(n-10.5)===1){out.textContent='Bitte höchstens 10 Jahre eintragen.';return;}if(isNaN(zl)){out.textContent='Bitte einen Zins für die lange Laufzeit eintragen.';return;}if(isNaN(zk)){out.textContent='Bitte einen Zins für ein Jahr eintragen.';return;}var stand=b;var i=0;while(i!==n){var z=stand*zl;stand=stand+z;var row=tb.insertRow();row.style.background=(i%2===0)?'#e3f1ea':'#ffffff';cell(row,String(i+1),false);cell(row,fmt(stand),true);cell(row,fmt(z),true);i=i+1;}var nachEins=b*(1+zk);var noetig=Math.pow(stand/nachEins,1/(n-1))-1;out.textContent='Lange Bindung: '+fmt(stand)+' nach '+n+' Jahren ('+fmt(stand-b)+' Zinsen). Nach 1 Jahr Festgeld hättest du '+fmt(nachEins)+'. Um gleichzuziehen, bräuchtest du danach für '+(n-1)+' Jahr(e) mindestens '+pct(noetig)+' pro Jahr (Modellrechnung).';});})();</script></p>
<p>Der Rechner beantwortet nicht, welche Bank die beste ist. Er macht aber sichtbar, welche Zinsentwicklung du stillschweigend unterstellst, wenn du kurz statt lang anlegst.</p>
<h2>Worauf Sparer/-innen vor dem Abschluss achten sollten</h2>
<p><strong>Bindung heißt Bindung.</strong> Festgeld ist in der Regel bis zum Ende der Laufzeit nicht verfügbar; ob und zu welchen Bedingungen eine vorzeitige Verfügung möglich ist, steht in den Vertragsbedingungen der jeweiligen Bank. Geld, das du in den kommenden Monaten brauchen könntest – etwa als Notgroschen –, gehört deshalb nicht in eine lange Festlegung.</p>
<p><strong>Effektivzins und Angebotszins.</strong> Die Bundesbank weist Effektivzinssätze aus, also auf ein Jahr umgerechnete Zinsen. Banken nennen in ihren Angeboten meist einen Zinssatz pro Jahr. Wird der Zins einmal jährlich gutgeschrieben, sind beide Werte gleich; bei Auszahlung erst am Laufzeitende fällt der Ertrag über mehrere Jahre etwas niedriger aus als mit jährlicher Gutschrift und Wiederanlage.</p>
<p><strong>Einlagensicherung.</strong> Bei Banken in Deutschland ist der gesetzliche Entschädigungsanspruch nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/einsig/__8.html">§ 8 Einlagensicherungsgesetz</a> auf 100.000 Euro begrenzt. Auch alle anderen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) müssen Einlagen bis 100.000 Euro absichern; die Regeln können nach Angaben der deutschen Finanzaufsicht aber von den deutschen Vorgaben abweichen, und bei Treuhandmodellen über Zinsplattformen kann der Schutz anders ausfallen. Einen Überblick gibt diese Aufsicht, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), auf ihrer Seite zur <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/einlagensicherung-anlegerentschaedigung/einlagensicherung-anlegerentschaedigung_node.html">Einlagensicherung und Anlegerentschädigung</a>.</p>
<p><strong>Lockangebote beim Tagesgeld.</strong> Hohe Tagesgeldzinsen gelten oft nur für Neukunden und für wenige Monate. Wie diese Angebote aufgebaut sind, haben wir in unserem Beitrag zum <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/tagesgeld-im-oktober-2026-hohe-zinsen-meist-nur-fuer-neukunden-und-wenige-monate/">Tagesgeld im Oktober 2026</a> zusammengestellt.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Die Zahlen der Bundesbank zeigen eine klare Verschiebung: Längere Bindung wird von Banken in Deutschland im Schnitt derzeit besser bezahlt als kurze, und täglich verfügbares Geld bringt mit 0,51 Prozent nur einen Bruchteil davon. Wer Geld auf dem Girokonto oder einem niedrig verzinsten Konto liegen hat, das er absehbar nicht braucht, verzichtet im Vergleich zu den Durchschnittswerten auf Zinsen. Welche Laufzeit für dich passt, hängt aber weniger von der Statistik ab als davon, wann du das Geld wieder brauchst. Eine Wette auf die EZB-Sitzung am 29. Oktober ist kein guter Grund für oder gegen eine bestimmte Laufzeit. Vergleiche konkrete Angebote, achte auf Einlagensicherung und Verfügbarkeit – und rechne mit dem Rechner nach, welche Zinsentwicklung du unterstellst.</p>
<h2>Wo finde ich was?</h2>
<p><strong>Deutschland:</strong> Die monatlichen Durchschnittszinsen veröffentlicht die Deutsche Bundesbank auf ihrer Seite zu <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen">Zinssätzen und Renditen</a>. Die aktuellen Leitzinsen stehen in der <a href="https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.de.html">Übersicht der EZB</a>, die Sitzungstermine im <a href="https://www.ecb.europa.eu/press/calendars/mgcgc/html/index.de.html">EZB-Kalender</a>. Zur Einlagensicherung privater Banken informiert die <a href="https://www.edb-banken.de/">Entschädigungseinrichtung deutscher Banken</a>, allgemeine Hinweise für Sparer/-innen gibt die BaFin auf ihrer <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/verbraucherinnen-verbraucher_node.html">Verbraucherseite</a>.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 18px 22px 6px; margin: 0 0 20px; font-size: 15px; line-height: 1.55;">
<p style="font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 10px;">Portal-Check</p>
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank</strong> – betrieben von der deutschen Zentralbank, einer öffentlichen Einrichtung. <strong>Sie verkauft keine Geldanlagen und lebt nicht von Provisionen.</strong> Die Reihen zu täglich fälligen Einlagen und Festgeld reichen laut Datenabruf bis Januar 2003 zurück. Alternativen: Vergleichsportale mit konkreten Bankangeboten, die oft als Vermittler Geld verdienen, und die Konditionsseiten der Banken selbst. Redaktionsurteil: ★★★★☆ (4 von 5) – amtlich, kostenlos und über Jahre vergleichbar; ein Stern Abzug, weil es Durchschnittswerte mit gut einem Monat Verzögerung sind, die kein einzelnes Angebot zeigen.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Verbraucherseite der BaFin</strong> – betrieben von der deutschen Finanzaufsicht, einer Bundesanstalt. <strong>Sie verkauft nichts und ist werbefrei.</strong> Sie erklärt Einlagensicherung, Beschwerdewege und Warnungen vor unseriösen Anbietern. Alternativen: die Verbraucherzentralen mit persönlicher Beratung, die teils kostenpflichtig ist. Redaktionsurteil: ★★★★☆ (4 von 5) – verlässlich und neutral; ein Stern Abzug, weil sie keine Zinsvergleiche bietet und manche Texte sehr fachlich formuliert sind.</p>
</aside>
<p>Die Sterne sind ein Urteil der Redaktion nach den Kriterien Verlässlichkeit, Kosten, Aktualität und Verständlichkeit.</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<p><strong>Warum ist der Durchschnitt für täglich fällige Einlagen so niedrig?</strong><br />
Weil die Bundesbank darin auch Guthaben auf Girokonten erfasst, die häufig gar nicht verzinst werden. Verzinste Tagesgeldkonten können darüber liegen; maßgeblich ist das konkrete Angebot.</p>
<p><strong>Sind die Werte die Zinsen, die ich bei meiner Bank bekomme?</strong><br />
Nein. Es sind volumengewichtete Durchschnitte aus einer Stichprobe von Banken in Deutschland. Dein Zins ergibt sich aus dem konkreten Angebot deiner Bank.</p>
<p><strong>Muss ich vor dem 29. Oktober entscheiden?</strong><br />
Nein. Was der EZB-Rat beschließt, ist offen, und wie Banken darauf reagieren, ebenfalls. Entscheidend ist, wann du das Geld wieder brauchst und welches konkrete Angebot dir vorliegt.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; border-left: 4px solid #0f5c43; background: #e3f1ea; border-radius: 0 12px 12px 0; padding: 16px 20px 4px; margin: 24px 0; font-size: 14px; line-height: 1.55; color: #252d36;">
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für deine persönliche Situation wende dich im Zweifel an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt oder an die zuständige Stelle.</p>
</aside>
<p><script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@graph": [{"@type": "Article", "headline": "Sparzinsen in Deutschland: täglich fällig 0,51 Prozent, Festgeld im Schnitt bis 2,72 Prozent", "datePublished": "2026-10-22", "dateModified": "2026-10-22", "inLanguage": "de-DE", "author": {"@type": "Person", "name": "Theresa Aichinger – KI-Redaktion"}, "publisher": {"@type": "Organization", "name": "STEUERRATSCHLAG.eu"}, "image": "https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/10/2026-10-22_Aufmacher_Festgeld-Laufzeiten.jpg"}, {"@type": "FAQPage", "mainEntity": [{"@type": "Question", "name": "Warum ist der Durchschnitt für täglich fällige Einlagen so niedrig?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Weil die Bundesbank darin auch Guthaben auf Girokonten erfasst, die häufig gar nicht verzinst werden. Verzinste Tagesgeldkonten können darüber liegen; maßgeblich ist das konkrete Angebot."}}, {"@type": "Question", "name": "Sind die Werte die Zinsen, die ich bei meiner Bank bekomme?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Nein. Es sind volumengewichtete Durchschnitte aus einer Stichprobe von Banken in Deutschland. Dein Zins ergibt sich aus dem konkreten Angebot deiner Bank."}}, {"@type": "Question", "name": "Muss ich vor dem 29. Oktober entscheiden?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Nein. Was der EZB-Rat beschließt, ist offen, und wie Banken darauf reagieren, ebenfalls. Entscheidend ist, wann du das Geld wieder brauchst und welches konkrete Angebot dir vorliegt."}}]}]}</script></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/sparzinsen-in-deutschland-taeglich-faellig-051-prozent-festgeld-im-schnitt-bis-272-prozent/">Sparzinsen in Deutschland: täglich fällig 0,51 Prozent, Festgeld im Schnitt bis 2,72 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Dispo und revolvierende Kredite: 9,39 Prozent Zinsen im August 2026, ein Jahr zuvor 9,45</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/dispo-und-revolvierende-kredite-939-prozent-zinsen-im-august-2026-ein-jahr-zuvor-945/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Aichinger – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 03:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Kredite & Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[BaFin-Kontenvergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
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		<category><![CDATA[Girokonto]]></category>
		<category><![CDATA[Überziehungskredit]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Überziehungs- und revolvierende Kredite kosteten in Deutschland im August 2026 im Schnitt 9,39 Prozent. Mit Rechner: Was 1.500 Euro Minus kosten und welche Pflichten die Bank hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/dispo-und-revolvierende-kredite-939-prozent-zinsen-im-august-2026-ein-jahr-zuvor-945/">Dispo und revolvierende Kredite: 9,39 Prozent Zinsen im August 2026, ein Jahr zuvor 9,45</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Was Banken im Schnitt für überzogene Girokonten und revolvierende Kredite verlangen, was 1.500 Euro Minus im Modell kosten und welche Pflichten das Bürgerliche Gesetzbuch den Banken auferlegt. Mit Rechner. Stand: 22. Oktober 2026.</strong></p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 22px 24px 8px; margin: 0 0 24px;">
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 12px;">Auf einen Blick</p>
<ul style="margin: 0 0 14px; padding: 0; list-style: none;">
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Überziehungs- und revolvierende Kredite an private Haushalte in Deutschland kosteten im August 2026 im Schnitt 9,39 Prozent, im Juli 9,32 und im August 2025 9,45 Prozent.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Im Modell kosten 1.500 Euro Dauer-Minus zu diesem Zins rund 70 Euro Zinsen in sechs Monaten und rund 141 Euro in einem Jahr.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Banken müssen bei dauerhafter Überziehung ein Beratungsangebot machen, wenn die Schwellen aus § 504a und § 505 BGB erreicht sind.</li>
</ul>
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 0 0 14px;">Durchschnittswerte aller Neugeschäfte eines Monats, keine Angebote. Datenstand der Bundesbank: 1. Oktober 2026.</p>
</aside>
<p>Der Kasten fasst Mittelwerte zusammen. Dein Zinssatz kann höher oder niedriger sein – je nach Bank, Konto und Vertrag.</p>
<p class="lead">Wer sein Girokonto überzieht, nimmt einen Kredit auf – oft ohne es als solchen zu empfinden. In Deutschland lag der durchschnittliche Zins für Überziehungs- und revolvierende Kredite privater Haushalte im August 2026 bei 9,39 Prozent pro Jahr, wie die <a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/650658/3c0651ca01e0b73b3f1d20aee3f2d105/mL/s510atsuhde-data.pdf">Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank</a> zeigt. Das ist etwas weniger als vor einem Jahr (9,45 Prozent), aber mehr als im Juli (9,32 Prozent). Für dich zählt am Ende der Zinssatz deiner eigenen Bank. Dieser Beitrag zeigt, was ein Minus von 500 bis 3.000 Euro im Modell kostet, wie du mit einem Rechner deinen Fall durchspielst, welche gesetzlichen Pflichten Banken bei dauerhafter Überziehung haben und wo du Dispozinsen vergleichen kannst.</p>
<h2>Was die Bundesbank-Zahlen zeigen</h2>
<p>Die Deutsche Bundesbank erhebt monatlich, zu welchen Konditionen Banken in Deutschland neue Kredite und Einlagen vereinbaren (MFI-Zinsstatistik; MFI steht für monetäre Finanzinstitute). Für private Haushalte weist sie in ihrer <a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/650658/3c0651ca01e0b73b3f1d20aee3f2d105/mL/s510atsuhde-data.pdf">Tabelle zum Neugeschäft</a> eine Spalte „Revolvierende Kredite und Überziehungskredite“ aus. Darin sind Kredite zusammengefasst, bei denen man einen Rahmen immer wieder in Anspruch nehmen kann – dazu zählt die Überziehung des Girokontos. Einen reinen Dispozins weist die Bundesbank in dieser Spalte nicht gesondert aus; der Wert ist deshalb ein Anhaltspunkt, kein Dispo-Preis einzelner Banken. Weitere Zeitreihen findest du auf der Seite der <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen">Bundesbank zu Zinssätzen und Renditen</a>.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Neugeschäft mit privaten Haushalten in Deutschland</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Effektivzins</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Aug. 2025</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">9,45 %</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Juli 2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">9,32 %</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Aug. 2026</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">9,39 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 0 0 18px;">Spalte „Revolvierende Kredite und Überziehungskredite“, Effektivzinssatz in Prozent pro Jahr. Quelle: Deutsche Bundesbank, Zinsstatistik, Datenstand 1. Oktober 2026.</p>
<p>Der Effektivzins stieg im August gegenüber Juli um 0,07 Prozentpunkte, lag aber 0,06 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. Von einem Ausreißer kann man bei so kleinen Bewegungen nicht sprechen: Der Zins für Überziehungen blieb in den drei erfassten Monaten nahe 9,4 Prozent.</p>
<p>Zum Vergleich: Neue Ratenkredite kosteten im selben Monat laut <a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/konsumentenkredite-an-private-haushalte-ratenkredite-615046">Bundesbank</a> im Schnitt 8,70 Prozent Effektivzins ohne Nebenkosten – wir haben das in unserem Beitrag zu den <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/ratenkredite-in-deutschland-870-prozent-im-august-2026-hoechster-wert-seit-2003/">Ratenkrediten im August 2026</a> aufgeschlüsselt. Beide Werte sind Mittelwerte aus unterschiedlichen Kreditarten und lassen sich nicht eins zu eins auf dein Angebot übertragen. Ob sich ein Ratenkredit als Ersatz für ein dauerhaftes Minus lohnt, hängt von Laufzeit, Nebenkosten und deiner Bonität ab.</p>
<figure style="margin: 20px 0;"><img decoding="async" style="width: 100%; height: auto;" src="https://www.steuerratschlag.eu/wp-content/uploads/2026/10/2026-10-22_Grafik_Dispozins-Dauer.jpg" alt="Balkendiagramm: Zinskosten bei 1.500 Euro Dauer-Überziehung zu 9,39 Prozent – 11,74 Euro nach 1 Monat, 35,21 Euro nach 3, 70,43 Euro nach 6 und 140,85 Euro nach 12 Monaten." />
<figcaption style="margin-top: 8px; font-size: 13px; line-height: 1.5; color: #667180;">Modellrechnung zu den Zinskosten bei dauerhaftem Minus von 1.500 Euro. Grafik: STEUERRATSCHLAG.eu, Zinssatz laut <a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/650658/3c0651ca01e0b73b3f1d20aee3f2d105/mL/s510atsuhde-data.pdf">Deutscher Bundesbank</a> (Datenstand 1. Oktober 2026).</figcaption>
</figure>
<h2>Was ein Minus im Modell kostet</h2>
<p>Die Grafik zeigt: Die Zinsen wachsen linear mit der Dauer. Nach einem Monat sind es bei 1.500 Euro knapp 12 Euro, nach einem Jahr gut 140 Euro. Das klingt beherrschbar, wird aber bei Dauerüberziehung zum festen Posten im Haushalt – ohne dass du dafür etwas erhältst. Die folgende Tabelle zeigt weitere Beträge.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Dauerhaft überzogen</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">1 Monat</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">3 Monate</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">6 Monate</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">12 Monate</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">500 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">3,91 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">11,74 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">23,48 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">46,95 €</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">1.000 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">7,83 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">23,48 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">46,95 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">93,90 €</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">1.500 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">11,74 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">35,21 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">70,43 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">140,85 €</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">3.000 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">23,48 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">70,43 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">140,85 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">281,70 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 0 0 18px;">Modellrechnung: einfache Verzinsung zu 9,39 % pro Jahr (Bundesbank-Durchschnitt August 2026), konstanter Betrag, ohne Zinseszins und Entgelte. Dein Zinssatz kann abweichen. Berechnung: steuerratschlag.eu.</p>
<p>Wichtig zur Einordnung: Banken berechnen Sollzinsen tagesgenau auf den jeweiligen Saldo und schreiben sie in der Regel zu bestimmten Abschlussterminen dem Konto zu. Unbezahlte Zinsen können dann selbst Teil des Minus werden. Das Modell blendet das bewusst aus, damit die Zahlen nachvollziehbar bleiben.</p>
<h2>Rechner: Wie viel kostet dein Minus?</h2>
<p>Gib Betrag, Zinssatz und Dauer ein. Der vorbelegte Wert von 9,39 Prozent ist der Bundesbank-Durchschnitt – ersetze ihn durch den Sollzins aus deinem Vertrag.</p>
<div style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 20px 24px; margin: 0 0 18px;">
<p style="font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 6px;">Rechner: Was kostet mein Minus? (Deutschland)</p>
<p style="font-size: 14px; line-height: 1.5; margin: 0 0 12px;">Rechnet die Zinsen für einen dauerhaft überzogenen Betrag auf deinem deutschen Girokonto. Den Zinssatz findest du in deinem Preis- und Leistungsverzeichnis; vorbelegt ist der Bundesbank-Durchschnitt.</p>
<div style="display: flex; flex-wrap: wrap; gap: 12px; margin: 0 0 12px;"><label style="font-size: 14px;">Überzogener Betrag in Euro<br /><input id="sr-dispo-betrag" style="padding: 8px; border: 2px solid #0f5c43; border-radius: 8px; width: 150px; font-size: 16px;" type="text" value="1500" /></label> <label style="font-size: 14px;">Sollzins pro Jahr in Prozent<br /><input id="sr-dispo-zins" style="padding: 8px; border: 2px solid #0f5c43; border-radius: 8px; width: 150px; font-size: 16px;" type="text" value="9,39" /></label> <label style="font-size: 14px;">Dauer in Monaten<br /><input id="sr-dispo-monate" style="padding: 8px; border: 2px solid #0f5c43; border-radius: 8px; width: 150px; font-size: 16px;" type="text" value="6" /></label></div>
<button id="sr-dispo-knopf" style="background: #0f5c43; color: #fff; border: 0; border-radius: 8px; padding: 10px 22px; font-size: 16px; font-weight: bold; cursor: pointer;" type="button">Berechnen</button>
<p id="sr-dispo-ergebnis" style="font-size: 16px; line-height: 1.55; margin: 14px 0 8px; font-weight: bold; color: #0b3d2e;"> </p>
<div style="overflow-x: auto;"> </div>
<p style="font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 10px 0 0;">Modellrechnung: einfache Verzinsung (Betrag × Zinssatz × Monate / 12), konstanter Betrag, ohne Zinseszins, Entgelte und Quartalsabschlüsse. Es werden keine Daten gespeichert oder übertragen. Keine Beratung und kein Angebot; maßgeblich ist die Abrechnung deiner Bank. Rechner gilt für Girokonten in Deutschland.</p>
</div>
<p><script>
(function () {
  var knopf = document.getElementById('sr-dispo-knopf');
  function zahl(id) {
    return Number(document.getElementById(id).value.replace('.', '').replace(',', '.'));
  }
  function eur(x) {
    return x.toLocaleString('de-DE', { minimumFractionDigits: 2, maximumFractionDigits: 2 }) + ' \u20ac';
  }
  function kopf(zeile, texte) {
    for (var i = 0; i !== texte.length; i++) {
      var c = document.createElement('th');
      c.textContent = texte[i];
      c.style.cssText = 'background:#0f5c43;color:#fff;padding:8px;text-align:' + (i === 0 ? 'left' : 'right');
      zeile.appendChild(c);
    }
  }
  knopf.addEventListener('click', function () {
    var betrag = Math.abs(zahl('sr-dispo-betrag'));
    var zins = Math.abs(zahl('sr-dispo-zins'));
    var monate = Math.abs(zahl('sr-dispo-monate'));
    var aus = document.getElementById('sr-dispo-ergebnis');
    var tab = document.getElementById('sr-dispo-tabelle');
    tab.textContent = '';
    if (isNaN(betrag) || isNaN(zins) || isNaN(monate)) {
      aus.textContent = 'Bitte gib in allen drei Feldern Zahlen ein.';
      return;
    }
    var summe = betrag * zins / 100 * monate / 12;
    aus.textContent = eur(betrag) + ' zu ' + zins.toLocaleString('de-DE') + ' % kosten in ' + monate + ' Monaten rund ' + eur(summe) + ' Zinsen.';
    var kz = tab.insertRow();
    kopf(kz, ['Dauer', 'Zinsen', 'Gesamt (Betrag + Zinsen)']);
    var dauern = [1, 3, 6, 12];
    for (var k = 0; k !== dauern.length; k++) {
      var z = tab.insertRow();
      var zi = betrag * zins / 100 * dauern[k] / 12;
      var a = z.insertCell(); a.textContent = dauern[k] + (dauern[k] === 1 ? ' Monat' : ' Monate');
      var b = z.insertCell(); b.textContent = eur(zi); b.style.textAlign = 'right';
      var c = z.insertCell(); c.textContent = eur(betrag + zi); c.style.textAlign = 'right';
      z.style.background = (k % 2 === 0) ? '#e3f1ea' : '#ffffff';
      a.style.padding = b.style.padding = c.style.padding = '8px';
    }
  });
})();
</script></p>
<p>Das Ergebnis ist ein Orientierungswert für Deutschland. Eine Garantie für die tatsächliche Abrechnung deiner Bank ist es nicht.</p>
<h2>Diese Pflichten haben Banken bei dauerhafter Überziehung</h2>
<p>Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) unterscheidet zwei Fälle. Beim <strong>eingeräumten Dispo</strong> hat die Bank dir einen Rahmen zugesagt. Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__504.html">§ 504 BGB</a> muss sie dich dazu regelmäßig informieren, und sie darf bei vorzeitiger Rückzahlung keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Beim <strong>geduldeten Minus</strong> überziehst du über den Rahmen hinaus oder ohne vereinbarten Rahmen; hier greift <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__505.html">§ 505 BGB</a>.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Regel</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Norm</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Wann greift sie?</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Beratungsangebot der Bank</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 504a BGB</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Eingeräumter Dispo: mehr als 75 % des Rahmens im Schnitt, ununterbrochen sechs Monate</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Unterrichtung auf dauerhaftem Datenträger</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 505 Abs. 2 BGB</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Geduldete Überziehung von mehr als einem Monat (erheblich)</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Beratungsangebot entsprechend</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 505 Abs. 2 BGB</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Geduldet, mehr als drei Monate und Betrag über der Hälfte des durchschnittlichen Geldeingangs</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Keine Kosten und Zinsen über die Rückzahlung hinaus</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 505 Abs. 3 BGB</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Wenn die Bank ihre Pflichten nach Abs. 1 oder 2 verletzt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 0 0 18px;">Quelle: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Stand der Abrufe: 22. Oktober 2026. Die Tabelle fasst den Gesetzestext verkürzt zusammen.</p>
<p>Zu § 504a: Nutzt du einen eingeräumten Dispo ununterbrochen sechs Monate lang und schöpfst im Durchschnitt mehr als 75 Prozent des vereinbarten Höchstbetrags aus, muss die Bank dir ein Beratungsangebot machen. Es erfolgt in Textform, wird dokumentiert und dreht sich um günstigere Alternativen und die Folgen weiterer Überziehung; so beschreibt es <a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/504a.html">§ 504a BGB</a>. Nimmst du das Angebot nicht an oder ändert sich nichts, ist es bei erneutem Vorliegen der Voraussetzungen zu wiederholen, außer du verzichtest ausdrücklich.</p>
<p>Zu § 505: Bei geduldeter Überziehung muss die Bank dich nach einem Monat erheblicher Überziehung unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger unterrichten. Wer das versäumt, kann nach Absatz 3 über die Rückzahlung hinaus keine Kosten und Zinsen verlangen. Ob das in deinem Einzelfall zutrifft, kann nur eine Rechts- oder Verbraucherberatung prüfen; dieser Beitrag ersetzt sie nicht.</p>
<h2>Dispozins prüfen: Der BaFin-Kontenvergleich</h2>
<p>Wer wissen will, was sein Konto kostet, kann den <a href="https://kontenvergleich.bafin.de/de">BaFin-Kontenvergleich</a> nutzen. Er zeigt nach Angaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter anderem Kontoführungsgebühren, Dispo- und Habenzinsen und ob ein Konto ein Online-Konto ist. Auf der <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/hilfe-kontakt/bafin-kontenvergleich/bafin-kontenvergleich.html">Informationsseite der BaFin</a> steht, dass er seit Januar 2025 besteht und rund 6.900 Giro- und Basiskonten umfasst. Die Daten haben die Anbieter der BaFin gemeldet; ein Aktualisierungsdatum nennt die Seite nicht. Prüfe deshalb vor einem Wechsel den aktuellen Zinssatz im Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank. Die BaFin empfiehlt selbst keine Konten oder Anbieter, und eröffnet wird ein Konto ausschließlich bei der jeweiligen Bank.</p>
<h2>Portal-Check: BaFin-Kontenvergleich</h2>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 18px 24px 6px; margin: 0 0 20px;">
<p style="margin: 0 0 8px;"><strong>Wer betreibt es?</strong> Die BaFin, die deutsche Finanzaufsicht. Grundlage ist das Zahlungskontengesetz; der deutsche Gesetzgeber hat der BaFin den Betrieb übertragen, Hintergrund ist laut BaFin eine EU-weite Pflicht zu einem kostenfreien, unabhängigen Kontenvergleich.</p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><strong>Wovon lebt es?</strong> <strong>Die BaFin erhält nach eigener Darstellung kein Geld aus dem Bundeshaushalt.</strong> Sie finanziert sich aus Gebühren, Erstattungen und Umlagen, die die beaufsichtigten Unternehmen tragen (<a href="https://www.bafin.de/DE/DieBaFin/GrundlagenOrganisation/Finanzierung/finanzierung_node.html">Finanzierung der BaFin</a>). Für dich ist der Vergleich kostenlos.</p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><strong>Seit wann?</strong> Seit Januar 2025 laut BaFin.</p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><strong>Alternativen:</strong> Vergleichsportale privater Anbieter und eigene Untersuchungen der Stiftung Warentest auf <a href="https://www.test.de">test.de</a>. Prüfe bei privaten Portalen im Impressum, wie sie sich finanzieren.</p>
<p style="margin: 0 0 8px;"><strong>Redaktionsurteil: 4 von 5 Sternen (★★★★☆).</strong> Für das Urteil sprechen die amtliche Trägerschaft, die Kostenfreiheit und der Umfang von rund 6.900 Konten; die BaFin spricht keine Empfehlungen aus. Einen Stern ziehen wir ab, weil die Anbieter die Daten selbst melden und die Seite kein Aktualisierungsdatum nennt. Das ist ein Redaktionsurteil, keine Bewertung der BaFin.</p>
</aside>
<h2>Was die Verbraucherzentrale rät</h2>
<p>Die Verbraucherzentralen empfehlen laut ihrer Seite zum <a href="https://verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/dispokredit-so-wehren-sie-sich-gegen-hohe-zinsen-10756">Dispokredit</a> (Stand der Seite: 2. Juli 2025), den Dispo nicht auszureizen, bei Geldnot zuerst Miete, Energiekosten und Lebensmittel zu bezahlen und mit Gläubigern über Aufschub oder Abzahlungsplan zu sprechen. Sie raten außerdem zu einem Haushaltsbuch und warnen vor unseriösen Kleinkrediten und vor Vorsicht beim Umschulden laufender Kredite. Unabhängige Beratung bieten die Verbraucherzentralen selbst an.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Ein Zins von rund 9,4 Prozent ist hoch, aber kein Geheimnis: Du kannst ihn nachlesen, nachrechnen und mit anderen Konten vergleichen. Für kurze Engpässe kann ein Dispo praktisch sein; bei dauerhaftem Minus summieren sich die Zinsen jedoch Monat für Monat, wie die Modellrechnung zeigt. Wer die Schwellen des BGB erreicht, hat Anspruch auf ein Beratungsangebot – auch das ist ein Anlass, die eigene Lage nüchtern anzusehen. Eine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt oder eine Bank sprechen wir nicht aus.</p>
<h2>Wo finde ich was?</h2>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 18px 24px 6px; margin: 0 0 20px;">
<ul style="margin: 0 0 10px 18px; padding: 0; line-height: 1.6;">
<li><a href="https://kontenvergleich.bafin.de/de">BaFin-Kontenvergleich</a> (Deutschland): Dispozinsen und Kosten von Girokonten vergleichen</li>
<li><a href="https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen">Deutsche Bundesbank, Zinssätze und Renditen</a>: amtliche Zinsstatistik</li>
<li><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__505.html">§ 505 BGB</a> und <a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/504a.html">§ 504a BGB</a>: Pflichten der Bank bei Überziehung</li>
<li><a href="https://verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/dispokredit-so-wehren-sie-sich-gegen-hohe-zinsen-10756">Verbraucherzentrale</a>: Tipps zum Dispokredit und Beratung</li>
</ul>
</aside>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<h3>Wie hoch ist der durchschnittliche Zins für Überziehungen in Deutschland?</h3>
<p>Die Bundesbank meldet für Überziehungs- und revolvierende Kredite an private Haushalte im August 2026 einen Effektivzins von 9,39 Prozent pro Jahr (Juli 2026: 9,32 Prozent, August 2025: 9,45 Prozent). Der Wert ist ein Durchschnitt über alle Banken, kein Angebot.</p>
<h3>Ab wann muss mir die Bank bei Dauerüberziehung Beratung anbieten?</h3>
<p>Bei einem eingeräumten Dispo nach § 504a BGB, wenn du ihn ununterbrochen sechs Monate nutzt und im Durchschnitt mehr als 75 Prozent des Höchstbetrags ausschöpfst. Bei geduldeter Überziehung gilt § 504a unter den Voraussetzungen des § 505 Abs. 2 BGB entsprechend (mehr als drei Monate und Betrag über der Hälfte des durchschnittlichen Geldeingangs).</p>
<h3>Wo sehe ich, was mein Konto kostet?</h3>
<p>Im Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank und im BaFin-Kontenvergleich. Da die Anbieter die Daten selbst melden und die Seite kein Aktualisierungsdatum nennt, ist der Preisaushang der Bank maßgeblich.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; border-left: 4px solid #0f5c43; background: #e3f1ea; border-radius: 0 12px 12px 0; padding: 16px 20px 4px; margin: 24px 0; font-size: 14px; line-height: 1.55; color: #252d36;">
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für deine persönliche Situation wende dich im Zweifel an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt oder an die zuständige Stelle.</p>
</aside>
<p><script type="application/ld+json">{"@context": "https://schema.org", "@graph": [{"@type": "Article", "headline": "Dispo und revolvierende Kredite: 9,39 Prozent Zinsen im August 2026, ein Jahr zuvor 9,45", "datePublished": "2026-10-22", "dateModified": "2026-10-22", "inLanguage": "de-DE", "author": {"@type": "Person", "name": "Theresa Aichinger – KI-Redaktion"}, "publisher": {"@type": "Organization", "name": "STEUERRATSCHLAG.eu"}, "about": "Dispozins, Überziehungskredite, Deutschland"}, {"@type": "FAQPage", "mainEntity": [{"@type": "Question", "name": "Wie hoch ist der durchschnittliche Zins für Überziehungen in Deutschland?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Die Bundesbank meldet für Überziehungs- und revolvierende Kredite an private Haushalte im August 2026 einen Effektivzins von 9,39 Prozent pro Jahr (Juli 2026: 9,32 Prozent, August 2025: 9,45 Prozent). Der Wert ist ein Durchschnitt über alle Banken, kein Angebot."}}, {"@type": "Question", "name": "Ab wann muss mir die Bank bei Dauerüberziehung Beratung anbieten?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Bei einem eingeräumten Dispo nach § 504a BGB, wenn du ihn ununterbrochen sechs Monate nutzt und im Durchschnitt mehr als 75 Prozent des Höchstbetrags ausschöpfst. Bei geduldeter Überziehung gilt § 504a unter den Voraussetzungen des § 505 Abs. 2 BGB entsprechend (mehr als drei Monate und Betrag über der Hälfte des durchschnittlichen Geldeingangs)."}}, {"@type": "Question", "name": "Wo sehe ich, was mein Konto kostet?", "acceptedAnswer": {"@type": "Answer", "text": "Im Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank und im BaFin-Kontenvergleich. Da die Anbieter die Daten selbst melden und die Seite kein Aktualisierungsdatum nennt, ist der Preisaushang der Bank maßgeblich."}}]}]}</script></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/dispo-und-revolvierende-kredite-939-prozent-zinsen-im-august-2026-ein-jahr-zuvor-945/">Dispo und revolvierende Kredite: 9,39 Prozent Zinsen im August 2026, ein Jahr zuvor 9,45</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>EuGH-Urteil C-70/25: Banken dürfen Phishing-Opfern Erstattung nicht wegen Fahrlässigkeit verweigern</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/eugh-urteil-c-70-25-banken-duerfen-phishing-opfern-erstattung-nicht-wegen-fahrlaessigkeit-verweigern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Aichinger – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 12:15:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betrug & Phishing]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Bankkonto]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Banking]]></category>
		<category><![CDATA[Phishing]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der EuGH hat am 15. Oktober 2026 entschieden: Bei nicht autorisierten Abbuchungen muss die Bank spätestens bis zum Ende des folgenden Geschäftstags zahlen. Was das für Konten in Deutschland heißt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/eugh-urteil-c-70-25-banken-duerfen-phishing-opfern-erstattung-nicht-wegen-fahrlaessigkeit-verweigern/">EuGH-Urteil C-70/25: Banken dürfen Phishing-Opfern Erstattung nicht wegen Fahrlässigkeit verweigern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Gerichtshof der Europäischen Union stärkt Opfer von Online-Banking-Betrug, das Urteil wirkt auch für Banken und Sparkassen in Deutschland. Was du nach einer fremden Abbuchung tun solltest. Stand: 18. Oktober 2026.</strong></p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; background: #f5f7f8; border: 1px solid #e5e9ed; border-radius: 16px; padding: 22px 24px 8px; margin: 0 0 36px;">
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; font-weight: bold; letter-spacing: .12em; text-transform: uppercase; color: #0f5c43; margin: 0 0 12px;">Auf einen Blick</p>
<ul style="margin: 0 0 14px; padding: 0; list-style: none;">
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Urteil vom 15. Oktober 2026 (Rechtssache C-70/25): Der Vorwurf grober Fahrlässigkeit berechtigt eine Bank nicht, die Erstattung einer nicht autorisierten Zahlung zu verweigern.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Die Frist: unverzüglich, spätestens bis zum Ende des folgenden Geschäftstags nach der Meldung. Einzige Ausnahme ist ein schriftlich an die Behörde gemeldeter Betrugsverdacht gegen den Kunden selbst.</li>
<li style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 16px; line-height: 1.55; padding: 0 0 0 26px; margin: 0 0 8px;">Erst danach darf die Bank Geld zurückfordern – und muss die grobe Fahrlässigkeit selbst beweisen.</li>
</ul>
<p style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: 12px; line-height: 1.5; color: #667180; margin: 0 0 14px;">Gilt für nicht autorisierte Zahlungen. Wer eine Überweisung selbst beauftragt hat, fällt nicht ohne Weiteres darunter.</p>
</aside>
<p class="lead">Ein gefälschter Link, eine nachgebaute Banking-Seite – und schon ist Geld vom Konto weg. Danach stellt sich schnell die Frage, ob du zu leichtsinnig warst. Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) in Luxemburg hat nun die Reihenfolge festgelegt: Zuerst bekommst du dein Geld zurück, über die Schuldfrage wird danach gestritten.</p>
<h2>Was der Gerichtshof entschieden hat</h2>
<p>Im Ausgangsfall war die Kundin einer polnischen Bank auf Phishing hereingefallen, also auf gefälschte Nachrichten oder Webseiten, mit denen Kriminelle Zugangsdaten abgreifen. Über einen Link eines angeblichen Käufers gab sie auf einer nachgemachten Bankseite ihre Online-Banking-Daten ein; der Täter überwies einen Betrag, der etwa 700 Euro entspricht, auf sein eigenes Konto. Die Kundin meldete das am nächsten Tag; die Bank verweigerte die Erstattung mit dem Argument, sie habe grob fahrlässig gehandelt. So schildert es die <a href="https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-10/cp260147de.pdf">Pressemitteilung Nr. 147/26 des Gerichtshofs vom 15. Oktober 2026</a>.</p>
<p>Der Gerichtshof sieht das anders. Die Bank muss den Betrag einer nicht autorisierten Zahlung unverzüglich, spätestens bis zum Ende des folgenden Geschäftstags erstatten, wenn der Kunde sie unverzüglich informiert. Die einzige Ausnahme: Die Bank hat berechtigte Gründe für den Verdacht, dass der Kunde selbst betrügt, und teilt diese der zuständigen nationalen Behörde schriftlich mit. Grobe Fahrlässigkeit gehört nicht dazu. Erst in einem zweiten Schritt kann die Bank Verluste vom Kunden zurückverlangen – wenn sie nachweist, dass er vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat. Sonst müsste der Kunde klagen und das Kostenrisiko tragen, begründet das Gericht. Den Volltext führt der Gerichtshof unter dem <a href="https://curia.europa.eu/juris/liste.jsf?num=C-70/25&amp;language=de">Aktenzeichen C-70/25</a>.</p>
<h2>Warum das auch in Deutschland gilt</h2>
<p>Das Urteil legt die europäische Zahlungsdiensterichtlinie aus, die Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) umgesetzt hat. Nach der Pressemitteilung bindet eine solche Auslegung auch andere nationale Gerichte, wenn sie über vergleichbare Fragen entscheiden. Im deutschen Recht steht die Erstattungspflicht in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675u.html">§ 675u BGB</a>: Die Bank muss das Konto spätestens bis zum Ende des Geschäftstags nach der Meldung wieder auf den alten Stand bringen. Wie viel du am Ende selbst tragen musst, regelt <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675v.html">§ 675v BGB</a>. Und <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675w.html">§ 675w BGB</a> stellt klar: Die bloße Aufzeichnung, dass deine Zugangsdaten benutzt wurden, reicht nicht automatisch als Beweis für grobe Fahrlässigkeit; die Bank muss unterstützende Beweismittel vorlegen.</p>
<p>Wie verbreitet das Problem ist, zeigen Zahlen der Deutschen Bundesbank: Nach ihren Erhebungen verursachten rund 1,8 Millionen betrügerische Zahlungsvorgänge im Jahr 2025 einen Schaden von mehr als 580 Millionen Euro. Die Zahlen nennt die <a href="https://www.bundesbank.de/de/presse/pressemitteilungen/kampagne-gegen-betrug-im-zahlungsverkehr--1011144">Pressemitteilung vom 8. Oktober 2026</a> zu einer Aufklärungskampagne gegen Phishing.</p>
<h2>Wer trägt was? Die Regeln im Überblick</h2>
<p>Die Erstattung kommt nach dem Urteil zuerst. Die Tabelle zeigt, was die Bank dir nach dem BGB danach höchstens in Rechnung stellen darf.</p>
<div style="overflow-x: auto; margin: 0 0 6px;">
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; font-size: .95em;">
<thead>
<tr>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Situation (Deutschland)</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: right;">Höchstens selbst zu tragen</th>
<th style="background: #0f5c43; color: #fff; padding: 8px; text-align: left;">Rechtsgrundlage</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Karte oder Zugang verloren, gestohlen oder sonst missbraucht, ohne grobe Fahrlässigkeit</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">50 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 675v Abs. 1 BGB</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Missbrauch war für dich vorher nicht zu bemerken</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 675v Abs. 2 BGB</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Bank hat keine starke Kundenauthentifizierung verlangt (z. B. keine Zwei-Faktor-Freigabe)</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 675v Abs. 4 BGB</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Schaden nach deiner Sperrmeldung</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">0 €</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 675v Abs. 5 BGB</td>
</tr>
<tr style="background: #e3f1ea;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit, von der Bank nachgewiesen</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">gesamter Schaden</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 675v Abs. 3, § 675w BGB</td>
</tr>
<tr style="background: #ffffff;">
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">Meldung später als 13 Monate nach der Belastung</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8; text-align: right; font-variant-numeric: tabular-nums;">Anspruch ausgeschlossen</td>
<td style="padding: 8px; border-bottom: 1px solid #cfe3d8;">§ 676b Abs. 2 BGB</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p style="font-size: 13px; color: #667180; margin: 6px 0 18px;">Quellen: <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675v.html">§ 675v BGB</a>, <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675w.html">§ 675w BGB</a>, <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__676b.html">§ 676b BGB</a> (abgerufen am 18. Oktober 2026); vereinfachte Darstellung, bei betrügerischer Absicht des Kunden gelten die Entlastungen nicht. Darstellung: STEUERRATSCHLAG.eu</p>
<p>Wichtig ist die 13-Monats-Frist: Sie beginnt nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__676b.html">§ 676b BGB</a> erst, wenn die Bank dich über den Zahlungsvorgang informiert hat, etwa per Kontoauszug. Melden musst du trotzdem unverzüglich, sobald du die Zahlung bemerkst.</p>
<h2>Rechenbeispiel: 1.500 Euro per Phishing abgebucht</h2>
<p>Annahmen, frei gewählt zur Veranschaulichung: Betrüger buchen nach einer Phishing-Mail 1.500 Euro von deinem Girokonto ab, du hast die Zahlung nicht selbst freigegeben, meldest sie an einem Montag und Dienstag ist ein normaler Geschäftstag.</p>
<ul>
<li><strong>Schritt 1:</strong> Die Bank muss die 1.500 Euro spätestens bis Dienstagabend gutschreiben – auch wenn sie dir grobe Fahrlässigkeit vorwirft.</li>
<li><strong>Schritt 2a:</strong> Kann die Bank keine grobe Fahrlässigkeit nachweisen, darf sie im Fall eines missbrauchten Zahlungsinstruments höchstens 50 Euro von dir verlangen. Dir bleiben dann mindestens 1.450 Euro.</li>
<li><strong>Schritt 2b:</strong> Weist die Bank grobe Fahrlässigkeit nach, kann sie die vollen 1.500 Euro zurückfordern.</li>
</ul>
<p>Entscheidend ist die Reihenfolge: Während des Streits liegt das Geld auf deinem Konto, nicht bei der Bank.</p>
<h2>Wann das Urteil nicht hilft</h2>
<p>Die Erstattungspflicht gilt nur für <em>nicht autorisierte</em> Zahlungen. Hast du eine Überweisung selbst beauftragt – etwa weil dich ein angeblicher Bankmitarbeiter am Telefon dazu gedrängt hat –, ist die Lage anders; ob im Einzelfall eine Autorisierung vorlag, kann strittig sein.</p>
<h2>Unser Fazit</h2>
<p>Das Urteil verschiebt kein Risiko, aber die Last: Du musst nicht um dein Geld kämpfen, während die Bank es behält – die Bank muss erst zahlen und dann beweisen. Entdeckst du eine Abbuchung, die du nicht freigegeben hast, kannst du die Erstattung mit Verweis auf § 675u BGB und das Urteil C-70/25 einfordern; eine pauschale Ablehnung wegen grober Fahrlässigkeit trägt nach dem Urteil nicht. Ob du später etwas zurückzahlen musst, bleibt eine Frage des Einzelfalls.</p>
<h2>Wo finde ich was?</h2>
<p><strong>Deutschland:</strong> Den Gesetzestext findest du unter <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675u.html">§ 675u BGB</a>. Lehnt deine Bank ab, kannst du eine Schlichtung beantragen: zuständig ist die Verbraucherschlichtungsstelle, der deine Bank angeschlossen ist; die <a href="https://www.bundesbank.de/de/service/schlichtungsstelle/-/organisation-und-zustaendigkeit-613610">Schlichtungsstelle bei der Deutschen Bundesbank</a> ist für Zahlungsdienste wie Überweisungen und Kartenzahlungen als Auffangstelle zuständig. Die deutsche Finanzaufsicht, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), erklärt <a href="https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/hilfe-kontakt/beschwerden-streitschlichtung/beschwerden-streitschlichtung_node.html">Beschwerde- und Schlichtungswege</a>. Typische Betrugsmaschen und Tipps zum Verhalten nach einem Betrug sammelt die Kampagne von Bundesbank und Bundesfinanzministerium auf <a href="https://www.phishen-impossible.de/">phishen-impossible.de</a>.</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<p><strong>Wie schnell muss meine Bank zahlen?</strong><br />
Unverzüglich, spätestens bis zum Ende des Geschäftstags, der auf deine Meldung folgt (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__675u.html">§ 675u BGB</a>). Voraussetzung ist, dass die Zahlung nicht autorisiert war und du sie unverzüglich gemeldet hast.</p>
<p><strong>Darf die Bank wegen grober Fahrlässigkeit ablehnen?</strong><br />
Nach dem EuGH-Urteil vom 15. Oktober 2026 nicht von vornherein. Sie kann das Geld später zurückfordern, muss die grobe Fahrlässigkeit aber nachweisen.</p>
<aside style="font-family: system-ui,-apple-system,'Segoe UI',Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif; border-left: 4px solid #0f5c43; background: #e3f1ea; border-radius: 0 12px 12px 0; padding: 16px 20px 4px; margin: 24px 0; font-size: 14px; line-height: 1.55; color: #252d36;">
<p style="margin: 0 0 10px;"><strong>Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> STEUERRATSCHLAG.eu ist ein journalistischer Nachrichtenblog und keine Steuerkanzlei. Wir berichten über Steuern, Finanzen und Vorsorge in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bieten keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung an.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion mit KI-gestützten Werkzeugen erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Trotz sorgfältiger Recherche können Irrtümer oder Fehlinterpretationen nicht ausgeschlossen werden, und Beträge, Fristen und Regeln können sich ändern.</p>
<p style="margin: 0 0 10px;">Maßgeblich sind immer die verlinkten amtlichen Quellen. Für deine persönliche Situation wende dich im Zweifel an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt oder an die zuständige Stelle.</p>
</aside>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/eugh-urteil-c-70-25-banken-duerfen-phishing-opfern-erstattung-nicht-wegen-fahrlaessigkeit-verweigern/">EuGH-Urteil C-70/25: Banken dürfen Phishing-Opfern Erstattung nicht wegen Fahrlässigkeit verweigern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sparzinsen versteuern: 395,63 Euro in Deutschland, 625 Euro in Österreich, 35 % Abzug in der Schweiz</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/geld-anlegen-und-sparen-in-deutschland-freibetrag-und-einlagensicherung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Konrad Lindemann – KI-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 07:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleiche 2.500 Zinsen, drei Länder: Rechner für Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Rechenbeispielen und amtlichen Quellen. Stand 16.10.2026.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/geld-anlegen-und-sparen-in-deutschland-freibetrag-und-einlagensicherung/">Sparzinsen versteuern: 395,63 Euro in Deutschland, 625 Euro in Österreich, 35 % Abzug in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<style>.src{margin:22px 0;padding:18px;border:1px solid #cfe3d8;border-radius:8px;background:#f6fbf8}.src label{display:block;font-weight:600;margin:10px 0 4px}.src input,.src select{width:100%;max-width:340px;padding:8px;border:1px solid #9bb9ab;border-radius:4px;font-size:16px}.src table{width:100%;border-collapse:collapse;margin-top:14px}.src td{padding:7px 4px;border-bottom:1px solid #d5e5dd}.src td+td{text-align:right;font-weight:600}.src .big td{font-size:1.1em;color:#0f5c43}</style>
<p style="font-size:1.1em;color:#355a49;"><em>Der Rechner zeigt für Deutschland, Österreich und die Schweiz, was von Zinsen und Kapitalerträgen netto bleibt, mit Rechenbeispielen und Quellen. Stand: 16. Oktober 2026.</em></p>
<div style="border-left:4px solid #0f5c43;background:#e3f1ea;padding:14px 18px;margin:22px 0;border-radius:4px;"><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul style="margin:8px 0 0 18px;">
<li><strong>Deutschland:</strong> Erträge bis 1.000 € (Paare 2.000 €) im Jahr sind steuerfrei, wenn ein Freistellungsauftrag vorliegt. Darüber gelten 25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.</li>
<li><strong>Österreich:</strong> Kein Freibetrag. Die Bank führt 25 % auf Sparzinsen und 27,5 % auf Dividenden und Wertpapiergewinne ab.</li>
<li><strong>Schweiz:</strong> Die Bank zieht 35 % Verrechnungssteuer ab, diese holen Sie über die Steuererklärung zurück. Die Zinsen selbst versteuern Sie als Einkommen.</li>
</ul>
</div>
<nav style="margin:18px 0;padding:12px 18px;border:1px solid #cfe3d8;border-radius:6px;"><strong>Inhalt</strong></p>
<ol style="margin:6px 0 0 18px;">
<li><a href="#sr-rechner">Rechner</a></li>
<li>Rechenbeispiel</li>
<li>Deutschland, Österreich, Schweiz im Detail</li>
<li><a href="#wo-finde-ich-was">Wo finde ich was?</a></li>
<li>Typische Fehler und häufige Fragen</li>
</ol>
</nav>
<div class="src" id="sr-rechner"><strong style="font-size:1.15em;">Zinsrechner: Was bleibt von Ihren Sparzinsen?</strong><label for="sr-land">Land</label><select id="sr-land"><option value="DE">Deutschland (Euro)</option><option value="AT">Österreich (Euro)</option><option value="CH">Schweiz (Franken)</option></select><label for="sr-e">Zinsen bzw. Kapitalerträge pro Jahr</label><input id="sr-e" type="number" min="0" step="10" value="2500"></p>
<div class="sr-g sr-g-DE"><label for="sr-fb">Freistellungsauftrag / Sparer-Pauschbetrag</label><select id="sr-fb"><option value="1000">1.000 € (ledig)</option><option value="2000">2.000 € (Ehepaar gemeinsam)</option><option value="0">0 € (kein Auftrag erteilt)</option></select><label for="sr-k">Kirchensteuer</label><select id="sr-k"><option value="0">keine</option><option value="0.08">8 % (Bayern, Baden-Württemberg)</option><option value="0.09">9 % (übrige Länder)</option></select></div>
<div class="sr-g sr-g-AT" style="display:none"><label for="sr-art">Art des Ertrags</label><select id="sr-art"><option value="0.25">Zinsen von Sparbuch / Girokonto (25 %)</option><option value="0.275">Dividenden, Anleihenzinsen, Aktiengewinne (27,5 %)</option></select></div>
<div class="sr-g sr-g-CH" style="display:none"><label for="sr-gs">Ihr persönlicher Grenzsteuersatz (Bund, Kanton, Gemeinde)</label><input id="sr-gs" type="number" min="0" max="45" step="1" value="25"><small>Annahme: Der Satz hängt von Wohnort und Einkommen ab. Prüfen Sie ihn in Ihrem Steuerrechner des Kantons.</small></div>
<table id="sr-out">
<tbody></tbody>
</table>
<p style="font-size:.85em;color:#4d6358;margin:10px 0 0;">Vereinfachte Rechnung ohne Gewähr, Stand 16.10.2026. Sie ersetzt keine Steuerberatung.</p>
</div>
<p><script>(function(){var q=function(i){return document.getElementById(i)};var F=function(n,c){return n.toLocaleString("de-DE",{minimumFractionDigits:2,maximumFractionDigits:2})+" "+c};var T,R=function(a,b,k){var r=T.insertRow();if(k)r.className="big";r.insertCell().textContent=a;r.insertCell().textContent=b};function go(){var l=q("sr-land").value,e=Math.max(0,parseFloat(q("sr-e").value)||0);T=q("sr-out");while(T.rows.length)T.deleteRow(0);["DE","AT","CH"].forEach(function(z){document.querySelectorAll(".sr-g-"+z).forEach(function(n){n.style.display=z==l?"block":"none"})});if(l=="DE"){var fb=parseFloat(q("sr-fb").value),k=parseFloat(q("sr-k").value),t=Math.max(0,e-fb),est=t/(4+k),ks=est*k,so=est*0.055,s=Math.round((est+ks+so)*100)/100;R("Zinsen",F(e,"€"));R("Steuerpflichtig nach Freibetrag",F(t,"€"));R("Abgeltungsteuer (25 %, bei Kirchensteuer gemindert)",F(est,"€"));R("Solidaritätszuschlag (5,5 %)",F(so,"€"));R("Kirchensteuer",F(ks,"€"));R("Steuer gesamt",F(s,"€"),1);R("Netto-Zinsen",F(e-s,"€"),1);R("Effektiver Steuersatz",(e?(s/e*100):0).toFixed(1).replace(".",",")+" %")}else if(l=="AT"){var r=parseFloat(q("sr-art").value),s2=e*r;R("Erträge",F(e,"€"));R("KESt ("+(r*100).toString().replace(".",",")+" %), kein Freibetrag",F(s2,"€"),1);R("Netto",F(e-s2,"€"),1);R("Hinweis","Abgeltung durch die Bank")}else{var g=(parseFloat(q("sr-gs").value)||0)/100,v=e>200?e*0.35:0,es=e*g;R("Zinsen",F(e,"CHF"));R("Verrechnungssteuer 35 % (Abzug bei Jahreszins über 200 CHF)",F(v,"CHF"));R("Einkommensteuer auf die Zinsen (Annahme)",F(es,"CHF"));R("Verrechnungssteuer: bei Deklaration angerechnet bzw. erstattet",F(v,"CHF"));R("Endgültige Steuerlast",F(es,"CHF"),1);R("Netto nach Rückforderung",F(e-es,"CHF"),1)}}["sr-land","sr-e","sr-fb","sr-k","sr-art","sr-gs"].forEach(function(i){q(i).addEventListener("input",go);q(i).addEventListener("change",go)});go()})();</script></p>
<h2>Dasselbe Geld, drei Länder: Rechenbeispiel</h2>
<p>Angenommen, Sie erhalten im Jahr 2.500 Zinsen oder Erträge. Das ergibt die Rechnung nach den jeweiligen Vorschriften (vereinfacht, ohne Kirchensteuer):</p>
<table style="width:100%;border-collapse:collapse;margin:14px 0;">
<thead>
<tr>
<th style="background:#0f5c43;color:#fff;padding:9px 10px;text-align:left;">Fall</th>
<th style="background:#0f5c43;color:#fff;padding:9px 10px;text-align:left;">Regel</th>
<th style="background:#0f5c43;color:#fff;padding:9px 10px;text-align:left;" align="right">Steuer</th>
<th style="background:#0f5c43;color:#fff;padding:9px 10px;text-align:left;" align="right">Netto</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">Deutschland, ledig</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">1.000 € frei, dann 25 % + 5,5 % Soli</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">395,63 €</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">2.104,37 €</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">Deutschland, Ehepaar</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">2.000 € frei, dann 25 % + 5,5 % Soli</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">131,88 €</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">2.368,12 €</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">Österreich, Sparbuchzinsen</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">25 % KESt, kein Freibetrag</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">625,00 €</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">1.875,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">Österreich, Dividenden</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">27,5 % KESt, kein Freibetrag</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">687,50 €</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">1.812,50 €</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">Schweiz, Zinsen*</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;">35 % Abzug (875 CHF), Einkommensteuer bei 25 % Grenzsatz</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">625,00 CHF</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;text-align:right;">1.875,00 CHF</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="font-size:.85em;color:#4d6358;">*Der Grenzsteuersatz von 25 % ist eine Annahme für das Beispiel. Die 875 CHF Verrechnungssteuer werden bei korrekter Deklaration angerechnet bzw. erstattet. Quellen siehe unten.</p>
<h2>Deutschland: Freistellungsauftrag nicht vergessen</h2>
<p>Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 Euro, für zusammen veranlagte Ehegatten 2.000 Euro (§ 20 Absatz 9 EStG). Damit die Bank keine Steuer abführt, brauchen Sie einen Freistellungsauftrag, den Sie auf mehrere Banken aufteilen können. Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent (§ 32d Absatz 1 EStG); bei Kirchensteuerpflicht mindert sie sich nach der dort genannten Formel. Liegt Ihr persönlicher Steuersatz unter 25 %, können Sie in der Steuererklärung die Günstigerprüfung beantragen.</p>
<h2>Österreich: Die Bank führt die Steuer ab</h2>
<p>Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums gelten 25 % für Zinsen aus Bankeinlagen wie Sparbuch und Girokonto und 27,5 % für übrige Kapitalerträge, etwa Dividenden und Gewinne aus dem Verkauf von Aktien. Einen Freibetrag nennt die Seite nicht. Die Steuer ist in der Regel mit dem Abzug durch die Bank abgegolten.</p>
<h2>Schweiz: Verrechnungssteuer ist ein Vorschuss</h2>
<p>Der Bund erhebt 35 % Verrechnungssteuer auf Zinsen und Dividenden. Sie wird nur zurückerstattet, wenn Sie die Erträge und das Vermögen in der Steuererklärung angeben und in der Schweiz wohnen (Kanton Zürich: Antrag im Wohnsitzkanton; der Anspruch verfällt nach drei Jahren). Bei Sparkonten wird die Steuer nach Angaben des Beobachter-Rechtslexikons erst abgezogen, wenn der Jahreszins 200 Franken übersteigt; der Zins ist trotzdem zu versteuern.</p>
<h2 id="wo-finde-ich-was">Wo finde ich was? Amtliche Stellen je Land</h2>
<p>Alle Links führen zu den Seiten der Behörden. Welche Formulare Sie konkret brauchen, hängt von Ihrem Fall ab.</p>
<table style="width:100%;border-collapse:collapse;margin:14px 0;">
<thead>
<tr>
<th style="background:#0f5c43;color:#fff;padding:9px 10px;text-align:left;">Land</th>
<th style="background:#0f5c43;color:#fff;padding:9px 10px;text-align:left;">Wofür</th>
<th style="background:#0f5c43;color:#fff;padding:9px 10px;text-align:left;">Wo</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Deutschland</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Steuererklärung online, Anlage KAP (Kapitalerträge), Günstigerprüfung</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;"><a href="https://www.elster.de">ELSTER – Online-Finanzamt</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Deutschland</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Informationen des Bundeszentralamts zu Kapitalerträgen</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;"><a href="https://www.bzst.de/DE/Privatpersonen/Kapitalertraege/kapitalertraege_node.html">BZSt – Kapitalerträge</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Deutschland</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Freistellungsauftrag</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Bei Ihrer Bank oder in deren Online-Banking erteilen; die Bank meldet ihn an das Bundeszentralamt</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Österreich</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Steuererklärung, Arbeitnehmerveranlagung, Anträge</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;"><a href="https://finanzonline.bmf.gv.at">FinanzOnline</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Österreich</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Besteuerung von Kapitalerträgen (Sätze, Sonderfälle)</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;"><a href="https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/sparen-veranlagen/besteuerung-kapitalertraege-inland.html">Bundesministerium für Finanzen</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Schweiz</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Verrechnungssteuer, Rückforderung</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;"><a href="https://www.zh.ch/de/steuern-finanzen/steuern/steuern-natuerliche-personen/wertschriften-verrechnungssteuer.html">Kanton Zürich – Wertschriften und Verrechnungssteuer</a>; in anderen Kantonen beim kantonalen Steueramt</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Schweiz</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Steuerrechner für Einkommen- und Vermögensteuer</td>
<td style="padding:9px 10px;border-bottom:1px solid #d5e5dd;vertical-align:top;">Swiss Tax Calculator der Eidgenössischen Steuerverwaltung (swisstaxcalculator.estv.admin.ch)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Typische Fehler</h2>
<ul>
<li>Freistellungsaufträge über 1.000 bzw. 2.000 € verteilt (Deutschland): Die Bank führt dann trotz Pauschbetrag Steuer ab, die Sie nur über die Erklärung zurückbekommen.</li>
<li>Zinsen in der Schweiz nicht deklarieren: Die Verrechnungssteuer ist dann verloren.</li>
<li>Ausländische Konten vergessen: Erträge sind in der Regel zu erklären.</li>
<li>Grenzsteuersatz mit Durchschnittssatz verwechseln (Schweiz): Für den Rechner zählt der Satz auf den letzten verdienten Franken.</li>
</ul>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<p><strong>Gilt der Rechner für ETFs und Aktien?</strong> Für Deutschland und Österreich in vereinfachter Form für Erträge; Teilfreistellungen bei Fonds und Verlustverrechnung bildet er nicht ab.</p>
<p><strong>Wie viele Banken dürfen den Freibetrag nutzen?</strong> Beliebig viele, solange die Summe der Aufträge 1.000 € (Paare 2.000 €) nicht übersteigt.</p>
<p><strong>Muss ich in Österreich noch etwas erklären?</strong> Bei Banken im Inland meist nicht, die Steuer ist abgegolten. Auslandskonten sind gesondert zu behandeln.</p>
<p><script type="application/ld+json">{"@context":"https://schema.org","@graph":[{"@type":"Article","headline":"Sparzinsen versteuern: Rechner für Deutschland, Österreich und die Schweiz","dateModified":"2026-10-16","inLanguage":"de","author":{"@type":"Person","name":"Konrad Lindemann – KI-Redaktion"},"publisher":{"@type":"Organization","name":"steuerratschlag.eu"}},{"@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Gilt der Rechner für ETFs und Aktien?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Für Deutschland und Österreich in vereinfachter Form für Erträge; Teilfreistellungen bei Fonds und Verlustverrechnung bildet er nicht ab."}},{"@type":"Question","name":"Wie viele Banken dürfen den Freibetrag nutzen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Beliebig viele, solange die Summe der Freistellungsaufträge 1.000 Euro (Ehepaare 2.000 Euro) nicht übersteigt."}},{"@type":"Question","name":"Muss ich in Österreich noch etwas erklären?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Bei Banken im Inland meist nicht, die Steuer ist abgegolten. Auslandskonten sind gesondert zu behandeln."}}]}]}</script></p>
<aside style="border-left:4px solid #0f5c43;background:#e3f1ea;padding:14px 18px;margin:22px 0;border-radius:4px;"><strong>Wichtiger Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> Alle Angaben ohne Gewähr, Fehler können passieren. Wir sind keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberater; der Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung. Bei der Erstellung kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz, die Quellen sind oben aufgeführt.</aside>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/geld-anlegen-und-sparen-in-deutschland-freibetrag-und-einlagensicherung/">Sparzinsen versteuern: 395,63 Euro in Deutschland, 625 Euro in Österreich, 35 % Abzug in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/geld-anlegen-und-sparen-in-deutschland-freibetrag-und-einlagensicherung/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Ländervergleich: Zinsen, Steuern und Einlagensicherung beim Sparen</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/laendervergleich-zinsen-steuern-und-einlagensicherung-beim-sparen/</link>
					<comments>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/laendervergleich-zinsen-steuern-und-einlagensicherung-beim-sparen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 07:44:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.steuerratschlag.eu/?p=59715</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gleiche Sicherheit, unterschiedliche Steuern: Das gilt für dein Erspartes in drei Ländern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/laendervergleich-zinsen-steuern-und-einlagensicherung-beim-sparen/">Ländervergleich: Zinsen, Steuern und Einlagensicherung beim Sparen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gleiche Sicherheit, unterschiedliche Steuern: Das gilt für dein Erspartes in drei Ländern.</strong></p>
<h2>Die Länder im Vergleich</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<th></th>
<th>Deutschland</th>
<th>Österreich</th>
<th>Schweiz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Steuer auf Zinsen</td>
<td>Abgeltungsteuer 25 % (plus Soli/Kirchensteuer), Freibetrag 1.000 Euro</td>
<td>Kapitalertragsteuer 25 % auf Spareinlagen, 27,5 % auf Wertpapiererträge</td>
<td>Verrechnungssteuer 35 % (rückforderbar), Zinsen als Einkommen, Guthaben als Vermögen</td>
</tr>
<tr>
<td>Einlagensicherung</td>
<td>100.000 Euro je Kunde und Bank</td>
<td>100.000 Euro je Kunde und Bank</td>
<td>100.000 Franken (esisuisse)</td>
</tr>
<tr>
<td>Mehr Infos</td>
<td><a href="https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/privatpersonen/einkuenfte-aus-kapitalvermoegen/sparerpauschbetrag-freistellungsauftrag" target="_blank" rel="noopener">Finanzverwaltung NRW</a></td>
<td><a href="https://www.einlagensicherung.at" target="_blank" rel="noopener">Einlagensicherung Austria</a></td>
<td><a href="https://www.esisuisse.ch" target="_blank" rel="noopener">esisuisse</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Prüfe vor jeder Anlage die aktuellen Regeln der Steuerbehörde deines Landes.</p>
<aside style="border-left:4px solid #0f5c43;background:#e3f1ea;padding:12px 16px;margin:24px 0"><strong>Wichtiger Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion von steuerratschlag.eu erstellt. Er dient nur der allgemeinen Information und erfolgt <strong>ohne Gewähr</strong>; trotz sorgfältiger Prüfung können Fehler vorkommen und Regeln, Beträge und Fristen sich ändern. Wir sind <strong>keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberater</strong> und bieten keine Beratung an. Für deinen Einzelfall wende dich an eine Steuerberatung, Rechtsberatung oder die zuständige Behörde; maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Quellen.</aside>
<p><em>– KI-Redaktion</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/laendervergleich-zinsen-steuern-und-einlagensicherung-beim-sparen/">Ländervergleich: Zinsen, Steuern und Einlagensicherung beim Sparen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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		<title>Tagesgeld im Oktober 2026: Hohe Zinsen meist nur für Neukunden und wenige Monate</title>
		<link>https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/tagesgeld-im-oktober-2026-hohe-zinsen-meist-nur-fuer-neukunden-und-wenige-monate/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 07:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geld & Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Konto, Zinsen & Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktionszinsen von bis zu 4,25 Prozent locken, doch die Bedingungen entscheiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/tagesgeld-im-oktober-2026-hohe-zinsen-meist-nur-fuer-neukunden-und-wenige-monate/">Tagesgeld im Oktober 2026: Hohe Zinsen meist nur für Neukunden und wenige Monate</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktionszinsen von bis zu 4,25 Prozent locken, doch die Bedingungen entscheiden.</strong></p><p><em>Stand: 15. Oktober 2026.</em></p><h2>Spitzenangebote laut onvista (14.10.2026)</h2><ul><li>Bis zu 4,25 Prozent für zwei Monate, begrenzt auf 25.000 Euro.</li><li>4,15 Prozent für vier Monate (danach 2,25 Prozent).</li><li>4,0 Prozent für vier Monate, nur Neukunden, bis 100.000 Euro; danach 2 Prozent.</li></ul><h2>Worauf du achten solltest</h2><ul><li>Aktionszinsen gelten oft nur für Neugeld und wenige Monate; danach fällt der Zins teils deutlich.</li><li>Prüfe Obergrenzen, Mindestanlage und ob ein Girokonto nötig ist.</li><li>Zinsen sind steuerpflichtig; nutze deinen Freistellungsauftrag.</li></ul><p>Keine Anlageempfehlung. Konditionen ändern sich laufend.</p>
<p class="sr-weiterfuehrend wp-block-paragraph">Weiterführend: <a href="https://onvista.de/news/2026/10-14-tagesgeld-im-oktober-2026-hier-sind-aktuell-bis-zu-4-25-prozent-zinsen-drin-41122918-19-26498067">onvista: Tagesgeld im Oktober 2026</a>.</p>
<aside style="border-left:4px solid #0f5c43;background:#e3f1ea;padding:12px 16px;margin:24px 0"><strong>Wichtiger Hinweis zu diesem Beitrag:</strong> Dieser Beitrag wurde von der KI-Redaktion von steuerratschlag.eu erstellt. Er dient nur der allgemeinen Information und erfolgt <strong>ohne Gewähr</strong>; trotz sorgfältiger Prüfung können Fehler vorkommen und Regeln, Beträge und Fristen sich ändern. Wir sind <strong>keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberater</strong> und bieten keine Beratung an. Für deinen Einzelfall wende dich an eine Steuerberatung, Rechtsberatung oder die zuständige Behörde; maßgeblich sind die verlinkten amtlichen Quellen.</aside><p><em>– KI-Redaktion</em></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.steuerratschlag.eu/2026/10/tagesgeld-im-oktober-2026-hohe-zinsen-meist-nur-fuer-neukunden-und-wenige-monate/">Tagesgeld im Oktober 2026: Hohe Zinsen meist nur für Neukunden und wenige Monate</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.steuerratschlag.eu">STEUERRATSCHLAG.eu</a>.</p>
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