Sorgenland Griechenland. Der IWF muss sich Gedanken machen, ob er Griechenland nach wie vor helfen möchte. Schäuble ist dafür. (Bild: pixabay.com | CC0 Public Domain)
Sorgenland Griechenland. Der IWF muss sich Gedanken machen, ob er Griechenland nach wie vor helfen möchte. Schäuble ist dafür. (Bild: pixabay.com | CC0 Public Domain)

Auch wenn die Europäische Union nach wie vor mit Steuergeldern Hunderte Milliarden Euro an Griechenland-Hilfen zur Verfügung stellte, darunter auch deutsches Steuergeld:

Deutschlands Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) ließ nun erklären, was aber sowieso seit Jahren usus ist: Er setzte nach wie vor beim Euro-Nothilfsprogramm neben der EU auf den Internationalen Währungsfond IWF.

„Wir halten daran fest, dass der IWF an Bord bleibt“, wird eine Ministeriumssprecherin aus Berlin zitiert. Doch inwiefern sich der IWF nach wie vor in Griechenland engagiert, ist noch nicht entschieden.

Der IWF macht seine finanziellen Hilfen für Griechenland davon abhängig, inwiefern die von Griechenland zugesagten Reformen vor allem bei den Einsparungen im Bereich der öffentlichen Ausgaben umgesetzt werden.

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Gegen die vom IWF Griechenland auferlegten Zwangsmaßnahmen haben Millionen Griechen massiv über Jahre protestiert.

Vor allem dass Hunderttausende Griechen auf Grund des Drucks aus der EU und des IWF aus dem Öffentlichen Dienst entlassen wurden und dass Millionen Bürgern die Renten gekürzt wurden, sorgt seit Jahren in ganz Griechenland für Demonstrationen und gewalttätige Ausschreitungen.

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Von Herbert

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