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Montag, 10. Dezember 2018

Rumänien verstaatlicht Pensionsfonds nicht

Der rumänische Präsident Misu Negriţoiu. (Bild: wikimedia / YouTube CC-BY)
Der rumänische Präsident Misu Negriţoiu. (Bild: wikimedia / YouTube CC-BY)

Der rumänische Präsident Misu Negriţoiu hat klar gestellt, dass trotz des Misswirtschafts-Skandals in privaten rumänischen Pensionsfonds diese nicht verstaatlicht werden sollen.

Vielmehr hoffe man, so Negriţoiu, dass die private Altersvorsorge in Rumänien mit Hilfe weiterer Gesetzte sicher reformiert werden könne.

So müssten die Unternehmen hinsichtlich der privaten Altersvorsorge für ihre Mitarbeiter künftig stärker staatlich überwacht werden.

Private Pensionsfonds speisen sich in Rumänien aus Einzahlungen der Privatbürger, Unternehmen, sowie Zuweisungen des Staates.

Dabei gibt es unterschiedlichste Varianten, welche in einem Dreisäulen-Modell die Rentenvorsorge der Bürger sichern soll.

  1. Die Säule I ist die komplette private Altersvorsorge, finanziert über Betriebsrenten in den Unternehmen.
  2. Die Säule II ist der Rentenfonds, in welchen private Unternehmen für ihre Mitarbeiter einbezahlen und pro einbezahltem Euro Zuwendungen des Staates erhalten.
  3. Die Säule III besteht ausschließlich aus privat von Bürgern freiwillig einbezahlten Rentenbeiträgen.

Das Säulenmodell der Altersvorsorge-Versicherung in Rumänien geht auf die Jahre 2004, beziehungsweise 2006, zurück.

Da die Altersvorsorge in Rumänien bislang überwiegend privat organisiert ist, teils ergänzt um staatliche Zuschüsse, könne man diese nun nicht plötzlich komplett verstaatlicht organisieren, erklärte der rumänische Präsident Misu Negriţoiu. Dies schreibt das rumänische Nachrichtenportal profit.ro.



Kommentare (1)


Diana April 18, 2017 um 8:21

Die dritte Säule gewinnt ja auch bei uns immer stärker an Bedeutung.

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