Die argentinische Zentralbank (BCRA; Banco Central De La República Argentina) teilte mit, sie beende den Prozess der weiteren Senkung der Leitzinsen. Diese Politik war Ende 2017 auf Druck der Regierung eingeleitet worden.

Mit der Senkung der Leitzinsen hatte die Regierung von Argentinien versucht, die laufende Inflation wenigstens etwas im Rahmen einer Fünfjahresplanung zu dämpfen.

Jetzt scheint aber deutlich geworden zu sein, dass die Inflationsziele nicht erreichbar sind. Deshalb beschloss die Zentralbank, sie belasse den „Durchschnittskurs des aktiven Pass-Brokers unverändert bei 27,25% pro Jahr“. [1]

Nach offiziellen Angabe erhoffe man sich, dass das Jahr 2018 mit einer durchschnittlichen Inflation von 15% beendet werden könne, habe die Zentralbank der Argentinischen Republik mitgeteilt. [2]

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Mit der Leitzinspolitik hatte Argentinien auch versucht, die hohen Schwankungen zwischen dem argentinischen Pedro und dem US-Dollar abzuschwächen.

steuerratschlag.eu konnte im Pressebereich der Zentralbank bislang keine Meldung zur Veränderung der Leitzinspolitik finden, weshalb wir uns auf eine Sekundärquelle verlassen müssen. (2) [1]

Allerdings veröffentlichte am 14. Februar die Zentralbank das 477 Seiten umfassende Finanz-Konvolut „BOLETIN ESTADISTICO“ (AÑO LIX- Nº2). [3]

Einzelnachweise

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(1) Por la inflación, el BCRA dejó en pausa la baja de tasas y ayudó a calmar el dólar, Übersetzt: „Aufgrund der Inflation hörte die Zentralbank auf, die Zinsen anzuhalten und half, den Dollar zu beruhigen“, von Javier Blanco, In: La Nacion Online vom 15. Februar 2018.

(2) Pressebereich der Zentralbank der Argentinischen Republik.

(3) BOLETIN ESTADISTICO, AÑO LIX- Nº2, Darstellung der Finanzpolitik von Argentinien vom 14. Februar 2018 von der Zentralbank der Argentinischen Republik.

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Von Herbert

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