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Mittwoch, 18. September 2019

IT -

Apple will weiter in EU-Steueroase Irland sein

Keine Frage für viele: Das Macbook ist besser als die meisten Windows-Notebooks. (Bild: pixabay.com | CC0 Creative Commons)
Keine Frage für viele: Das Macbook ist besser als die meisten Windows-Notebooks. (Bild: pixabay.com | CC0 Creative Commons)

Seit 1980 sei der weltgrößte Konzern, das US-Konglomerat Apple Inc., in Irland aktiv. Dies gab nun Apple-Chef Tim Cook anlässlich eines Irland-Besuches bekannt. (1)

Insgesamt sollen für Apple in der EU-Steueroase Irland um die 6000 Mitarbeiter tätig sein, behauptet Cook. Ob es sich dabei um festangestellte Mitarbeiter handelt oder auch freie ist nicht klar.

Fakt ist: Apple dürfte nach Schätzungen der EU auf Grund eines individuell zwischen Irland und Apple ausgehandelten Dumping-Steuersatzes über 13 Milliarden Steuern zu wenig an das Land bezahlt haben.

Deshalb verdonnerte die Europäische Union Apple dazu, dieses Geld nachträglich nach Irland zu überweisen.

Rechenzentrum geschlossen

Doch trotz des Geldsegens schloss die Apple Inc. ein 850 Millionen Euro teures Rechenzentrum, welches in Irland aufgebaut worden war – und zwar Co Galway in der irischen Stadt Athenry.

Dass die Bande zwischen Apple und Irland fest sind, das bekräftige Cook. Er sagte:

„Ehrlich gesagt, sind wir nicht nach Irland gekommen, um Steuern zu zahlen. Wir kamen 1980 nach Irland, weil wir eine Gemeinschaft sahen, von der wir dachten, wir könnten wachsen, und könnten eine Reihe von Dingen tun, um den Kontinent zu unterstützen. Wir sind über fast vier Jahrzehnte dabeigeblieben. Es war keine gerade Linie – das Leben ist keine gerade Linie, die Dinge gehen rauf und runter – aber es war immer in einer Flugbahn, die zunimmt. Ich erwarte, dass sich das nicht ändert.“

Apple beschäftigt in der EU bislang vor allem Verkäufer in den App Stores. Hinzu kommen Entwickler in Irland sowie Finanzfachleute.

Einzelnachweise

(1) Tim Cook reaffirms Apple’s commitment to Ireland, In: Irish Times von Ciara O’Brien vom 21. Juni 2018.



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